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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-23 · Heft 2898 (23.3.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2898 (23.3.1927)
Date
1927-03-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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IVMp UMIU9 witim wrovgcn^etntng genügt es nichts das Gesicht etntzuschminleu. es wurden sogar andere Körperteile, wie Busen, Schaltern und Arme, in die Prozedur mit einbezogen. Auch den Haaren, ob eigen oder f«M>, erging eS nicht bester. Diese Schminkepidemi« geriet auch nach Deutschland und Men, wo sie aber nicht lange dauerte. Dasselbe Schicksal erfuhr sie auch in Frankreich, «0 di« Rückkehr zur Natur — als Folge der Revolution — gepredigt und gefordert wurde. Die Perücken verschwanden gänzlich, die Schminke erhielt sich jedoch bis auf den heutigen Tag, wird ober im Privatleben wenig gebraucht. An ihre Stelle traten die nuancierten Puder, die den derzeitigen Ansprüchen voll zu entsprechen scheinen. Ae MilllardSrstochter an? der Flucht. Rom fiebert. In seinen Mauern soll sich eine kampleite Milliardärin aufhalten, eine richtige DoklarMilliardärin mit langen blonden Haaren und vevgißmqinnichtblauen Augen, Die Angelegenheit ist außerordentlich ernst, und am Eorso Umberto, auf der Bia Beneto gibt es zwischen fünf und sieben keinen heiratsfähigen Jüngling, der augenblicklich nicht die kühnsten Träume spazierenführen würde. Sind sie zu tadeln oder gar zu verlachen? Nein, denn Miß Hamilton ist eine Natur, die am richtigsten nach dem Maßstab des Unwahrscheinlichen gemessen werden dürste. Me schon ihr Vorname — Amneris — zeigt. Die junge Dame feierte in Begleitung ihrer Mutter das Weihnachtsfest im exklusivsten Luxushotel ihrer Heimatsstadt San Francisco. Sie tanzte bis zwei Uhr früh, und um 2 Uhr 05 wußte kein Mensch, wo Miß Amneris sei. In den stützen Morgenstunden des 26. Dezember 1986 entschloß sich Papa Hamilton schweren Herzens ein Detektivbuveau anzuklingeln, und am Mittag reiste bereits der beste Sherlock Holmes der Goldküste, versehen mit Vollmachten, Photographien und einem Scheck-Folianten der Entschwundenen nach Newyork nach. Die Spur war gefunden. Miß Hamilton hatte sich in Begleitung einer Freundin — einer Freundin nämlich — aus dem Ballsaal direkt auf den Bahnhof begeben und den ersten Expreß nach Newyork genommen. Wohin der Detektiv ein paar Stunden zu spät kam; denn die junigen. Damen schwammen bereits über den Atlantik. Sherlock telegraphiert nach Frisco, der Papa gibt die Ordre: nachreisen, wohin es auch immer sei, die Geflohene unter gar keinen Umständen aus den Augen verlieren, und, wenn einmal — diskret •— sichertzestellt, telegraphieren. Er würde dann seine Tochter selbst wieder auf den schmalen Pfad der Tugend führen. In Cherbourg wurde die Gesuchte wieder nicht angetroffen und auch in Paris war Miß., Amneris rascher als ihr Verfolger. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut, und so konnte der Detektiv nach verhältnismäßig kurzer Ze.it die reiche Erbin in einem großen Mailänder Hotel entdecken. Und mit ihr in. seiner Eigenschaft als einsamer Landsmann und gelangrvettter Globetrotter Bekanntschaft. schließen. Zusammen nahm man den Tee, allein und: separiert tat man aber Folgendes: der Dehektiv telegraphierte siegesbewußt an den Papa, die Tochter lachte. Und verschwand eines schönen Tages. Nach Venedig, rote der Hoteldirektor dem bestürzten. Tochterjäger sagte. Aber in Venedig war keine Spur von ihr zu finden, und als der Detektiv geknickt nach Mailand zurückkehrte/ fand er ausschließlich Herrn Hamilton vor, dessen kräftige Entrüstung ihn auch nicht gerade austtchtete. Und doch war die Gesuchte so nah, sie war ganz einfach in ein anderes Hotel übersiedelt und hatte Mailand gar nicht verlassen. Aber, als man baS festgestellt hatte, war sie wieder verschwunden. Sie soll jetzt iit Rom sein, oder auch in Neapel oder Palermo. Ueberdies wurde festgestellt, daß sie nicht nrehr den Namen Hamilton trägt und auch nicht mehr ihre blonden Haare. Aber inrmer noch ein ansehnliches Paket Dollars. Und dann noch das: Miß AmneriS soll erklärt haben, sie wäre geflohen, weil der Papa ihr verboten hätte, Opern sängerin zu werden. Auch das ist nicht unwichtig und läßt die verwickelte Flucht eher verstehen. Wien, 23. März. Das Wetter. Die Domporatur ist geistern unter dom Einfluß eines in Adrtte«lourcpa herrschenden Föhns weiter gestiegen. Nach der Vorhersage ist woiterhin warmes, schönes Wetter zu erwartsn. Anmeldung von Ausgleichsrenten. Die A-mnobdmvg deS Anspruches 'auf Me UtlSglelchSvente nach dom Leibrentengesttz fettwi von den in Wien wohnhaften Personen werltägiig zwischen 9 und 13 Uhr im BundeSmmistcr-ium für soziale Verwaltung, 1. BvM, Hauuschgaffe 3. vorgenammen werden. MßerhaW Wiens erfolgt die Anmeldung bei den zuständigen polnischen BezirlSüehörden (Bezirk Shauptmannschcust, Stadtmagiistrat). Bei der AnmÄd-ung. die auch durch eine VE AGprUchÄoerechtilgten damit betraute Person erfolgen kann, sind Belege Mer den Wohnsitz und die österreichische BundeMvgerschast (Meldezettel, Heitnatstheln, vptionSdskrel, Paß, LegittmationSpapiere) vovMvefien. Ferner ist die betressende VersicherungSuvvnndo (Polizze, Mitgliedsbuch) gegen Bestäbigung a^ugebe». Hatte die Partei stMa-uifonde Prämien zu zahlen, so fit auch die BesWstung iilber die Letzte Prämienzaylung aibzugeben. Die Anmeldefrist endet am 31. August d. I. Redakteur Josef Rares gestorben. Gestern vormittags ist hier der langjährige Wiener Vertreter der Prager „©dfjemta", Nedalteur Josef Rares, Mom SchlaoanfaNe erlegen. Der Derstovbem, der im Jahre 1874 in RzeSzow geboren war, hintevlätzt eine Frau und zwei Kinder. Er hat durch mehr als drei Jahrzehnte den schweren Beruf dev ParlamentSMvnEten auSgeM. Ein trauriger Zufall hat es gefügt, daß der Tod RareS an seinem Hochzeitstage ewstte. Das Gyndttat der ZsitunastorreiPpondentM iit Wien, dem RareS seit mehr als 30 Jahren arigchvrte. veran-Mstte eine Tmuerkundgedung. Die Beisetzung findet Donnerstag, den 24. März, 1t Uhr vormittags, vom 8. Tore deS Zontrafirtodhosts (israelAisthe Abteilung) aus statt. Letzte Nachrichten. Politische Srmoa-ratioitea w serkin Zwei höhere Poltzeibeamw gematzrcgelt. Berlrn, 22. März. Heute abends verfamntelteu süh rn verschiedenen Teilen dar Stadt größere kommunistische Trupps zu Demonstrationen. Im Zentrum der Stadt mußte die Polizei eingreifen und die Demonstranten mit Gummiknütteln anseinandertreiben. Ein Kommunist wurde verletzt. Infolge der Zusammenstöße vom vergangenen Sonntag hat der Bund entschiedener Republikaner den Berliner Polizeipräsidenten aufgefordert, angesichts der gereizten Stimst mung, den für den 8. Mai in Berlin vorgesehenen Sta hlhelmtag zu verbieten. Wegen der Vorfälle im Westen der Stadt, wo einige Nationalsozialisten jü di sch ausseh ende Personen vei> prügelten, sind zwei höhere Polizeibeamte von ihrem Amt.« suspendiert worden. Re AbrüstangskommWon. Genf, 22. März. In der heutigen Sitzung der vorbereitenden Kommission der Abrüstungskonferenz legte Graf Bernstorf f den Standpunkt der deutschen Regierung dar. Er erklärte, Deutschland sei bereit, daran mitzuwirken, aus dem Bunde eine vollkommene Institution zur Verhinderung des Krieges zu machen. Der polnische Delegierte Sokal gab eine Erklärung ab, tu der er unter einem sagte, heute sei es die Hauptsache, den allgemeinen Rüstungswettlauf zum Stillstand zu bringen. Es könne sich gegemvärtig nur um eine Beschränkung der Rüstungen handeln. Eine Herabsetzung könnte erst später erfolgen. Da das französische Projekt noch nicht vorliegt, wurde die Sitzung auf morgen nachmittag vertagt. Der koustrzierte Aufruf der polnischen Lisa für Menschenrechte. Strafverfolgung der Unterzeichner. Warschau, 22. März. Ihr Korrespondent berichtete vor kurzem über die aufsehenerregende Konfiskation, eines Aufrufes der Liga zur Verteidigung der Menschen- und Bürgerrechte in Polen betreffend die Befreiung der politischen Häftlinge. Gegen die Konfiskation erhoben die Unterzeichner des Aufrufes den Rekurs, der nunmehr vom Bezirksgericht abgewiesen tvurdej, so daß die Beschlagnahme in Rechtskraft tritt. Gleichzeitig wurde der Akt. an die Staatsanwaltschaft behufs Erhebung der Anklage g,eg.en die Unterzeichner wegen Verletzung des Ansehens des Staates und Verbreitung falscher, beunruhigender Mitteilungen weitevgeleitet. Da es sich um die strafrechtliche Verfolgung angesehener. Politiker, Schriftsteller und Juristen, wie des früheren Vizepremiers Deputierten Thngnt, des ehemaligen Juftizminlsters Deputierten S z m i a r 0 w s k i, Senators Posner, Advokaten Jan Dombrowski, Senators Rymanowski, der Schriststelerin Maria Dombrowska u. a. handelt, hat diese neue Wendung der Angelegenheit in den politischen Kreisen Polens großen Eindruck hervorgerufen. Zum Ableben der Frau Hilde Morgenstern. , Die Zionisten in Linz halben, wie uns geschrieben wird, den Betrag zur Eintragung der verstorbenen Frau Hilde Morgenstern in das Goldene Buch des Keren Kastmech. aufgebracht Sie Haben j..wch «beschlossen, tue Aktion fortzusttzon. um einerseits der großen Zahl von Freunden Gelegenheit zu geben, sich an der Ehrung zu beteiligen und andererseits, um auch andere Stiftungen auf den Namen der Verstorbenen zu kreieren. Sie wollen u. a. einen Hain in Palästina auf den Namen der Verstorbenen pflanzen. Gefälschte Dollar,mten. In der letzten Zeit haben sich die Fälle vermehrt, wo geschickte Garmer echte Dollarnoten. von niedrigem Werte durch geschlickte Manipulationen zu Noten höheren Wertes fälschten. Nun ijt es der Gerildarmevle . im Buvgenklanid jjdmtgett, den 22jälhrige>n Karl Franschvtz in Gvoß-Petersdors zu verhaften, der Dollarnoten durch Himnsüguna einer Null auf lO^Dollar-Noten fälschte. Mehrere solcher FalWate konnten bereits fichergesteut werden. Fvanfchitz ivnrve 'dem Gerichte einyeliesert. Verhaftete Einbrecher. Vor einigen/ Tagen wurde im Geschäfte des Seidenwaren- ÖsrS Hevinann ^laska'l Ln der MarlöhLLserstratze ein Einverübt, bei dem die Täter durch denKa-nal m den Laden ei>ndrangen. JnSgesanrt wurden Soideustoffe im Werte von 16X10 0 Schill li tt g gestohlen. Die PoiliKei hat rmn die Täter in der Pechon d«4 ISjHriaen DiWergeWen Leopold Loncki, de- S7jälhri>avn HiLfSarbeiterS Daaedert S t 0 d 0 l a und des SSjälhri'gen DachdeckevgehilLssn Josef Balek verhaftet. Gin Teil der gestoh'lenen Ware kannte VeveiLtS zustandegebracht werden. Unter der Beschuldigung des Gattenmordversuches. Die HiLfSarbetterLn ALoLsia Müller zeigte beim Polizeikommissariat FavochtvN an. daß ihr Gatte, der 33jähriae Schlossevgehklse Ferdinand Mnl>ler, ihr Lm Dezember v. I. gelegentlich deS Nachtmahls ein graues Pulver m das Effon Mchütbet habe, offenbar, um sie ans dem Wega zu räumen. Er habe irämnch im Sonmror v. I. mit einer anderen Frau ein BevhMbN'is begonnen und sie seither vernachlässigt. Sie habe bisher von der Erstattung einer Anzeige Abstand genomine, um ihren Mann zu schonen. Da er aber seit der Tat nicht mehr zu ihr zuvückgeEehrt ist. falle viase Rücksicht jetzt fort. Der Mann gab bst seiner Einvernahme an, daß am krttbschen Abend wahrscheinlich Asche von seiner Zigarette in den Teller sei-mr Frau gefallen sei. Da er sich aber in Widersprüche verwickelte, wurde er mit Rücksicht amf die bestimmten Tlngaben seiner Fron tvegen Verdachtes des Gattenm 0rbcä dem LandeSgerichte singeliefert. Sechzehnte österrelchische KlaffeMlotterie. Bei der gestern abyehaltenea Ziehung dvS 1. Loses der 4. Aafft gsvannsn: M.000 S. das Los Nr. 18.418, 30.000 S. das So- Nr. ISMö, b000 S. da» Los Nr. 38.476; je 3000 S. die Lose Nr. 38.087, 41.446, 73.823, 73.460; je 1000 S. die Lose Nr. 3633, 4367, 30.736,-68.844. 78.306, 86.610. Außerdem wurden 1467 Gewinn« Krischen 600 S. und 160 S. ausgelost. Direktor Spänglrr Mer den Geaßstadrpetbchr. In der heute, Mittwoch, um haW 8 Uhr abends im Feftsaai des Hotels „Oesterreichifcher Hof", 1. Bez., FÜrtßl)- markt 10, ftattftudenden Plenarversammlung des Vereines für kaufmännische Interessen hält Ingenieur Ludwig Spängler, Direktor der städtischen Straßenbahnen, Mer dieses Thema einen Bortrag mit anschließender DiSknsiion. Bon Mtgliedern eingefiMte Gäste wilkwmmenk Was die geschiedenen Krauen verlange»: Der Verein der geschiedenen Frauen in Prag überreichte dem Justizminister eine Denkschrift nrit folgenden Forderimgen: Zuteilung von Pensionen an geschiedcrre Frauen, die Wtüven wurden und deren frühere Männer pensionKberechtigl waren, Regelimg der Alimentation für Frauen und Kinder derart, daß ein Drittel der Einkünfte deS Mannes darauf verwendet werden muß; Bestrafung derjenigen Männer durch Freiheitsstrafen, die sich der Bezahlung entziehen; AuMbung der siceiwiMgen Zahlung. Die Ausländer in Frankreich. Der Finanzausschuß der französischen Kammer fal den neuen Text des Senats vezügüch der Identitätskarte der in Frankreich befindlichen Ausländer angenommen. Darnach wird die Ausgabe dieser Karte für je zwei Jahre vorgesehen; sie muß von jedem Ausländer bei einem Anscmthalt von über zwei Monaten in Fraitkroich gekst voerven. Ms Taxe wird eine Summe von 100 Franken eingchoben. Der ermäßigte Tarif beträgt 90 Franken. Mrt dem Zweirad durch die Luft.. Ein amerikanischer Ingenieur behauptet, ein Luft- Sirverrad Ldnstruiert zu halben, bas er demnächst der OSssentlichkeit 'vorfülhren will. Es besteht auS einem Musmnium-Zwetrad, das im allgemeinen in der Mli,cke.n Form gehalten ist, nur daß durch das Treten der Pedale zwer Propeller, angetrieben werden. Die Austriebsstcaft soll das Fahrzeug durch einen Über dem Fahrer befestigten Ballon erhalten. Der Erfinder behauptet, mit seiner Maschine in stiller Lust in einer Höhe von etwa 40 FM eine Geschwindigkeit vou 26 Meilen pro Stunde erreichen zu können. Di« erste bildliche Darstrsiung des HanshnhnS. Eine Zeichnung in Tusche ober Kreide, deren Mter nach Schätzung der Sachverständigen über 3000 Jahre beträgt, ilst jetz, im Naturgeschichtllichen Museum von South-Kensington zur freien Besichtigung ausgestellt. Die Zeichnung stellr ein Sumpfhuhn, das ^ägyptische Haushnhn, dar. Das Brild, dasauf einem Stein ausgeführt woÄen ist, wurde in Tu tank Hamens Grab zutage gefördert. Obgleich die Zeichnung auf eine Zeit zurückgeht, die etwa um das Jahr 1428 v. Ehr. liegt, sind die Linien noch nicht verblaßt. Nach Ansicht der Archäologen, die das Bil>d genau untersucht haben, hat man «S mit der ersten Lekannten zeichnerischen Darstellung des Haus« Huhns zu tun. Tanz in der Londoner Untergrundbach». Die Voraussage, daß die allgemeine Lan-uranie rm Abflauen begriffen sei und womöglich demnächst verwinden werde, wird durch die Berichte Londoner Bliktter Lügen gestraft. Ls nürd dort sestgesteM, daß man jetzt auf den Stattonen cker Londoner Untergrundbahn unter den Bureaumädchen und Verkäuferinnen, die dort des Morgens ihre Züge abwarten, häufig Tanzfzenen erleben kann. Am beliebtesten dafür ist der Montag morgen. Man zeigt sich gegenseitig, was man während des Weekend Neues gelernt hat, und manchmal entwickeln sich geraden Wettkämpfe unter der Leitung irgendeines LereitrviMgen Herrn. E Friebmann's Glück ist kolossal! Der der gestern stabttze« fundsnen Ziehung der vierten Klasse der 16. KlasseNlottevie entfiel der Haupttreffer von 30.000 S. auf das von der G-eschäftsstel'l t Ludwig Fried mann, Wien, 1.. Bez., Salza ries 12, verkaufte ÄoS Nr. 19.846 (8 «Achtel). Lost für die 6. «Klaffe in noch geringer Anzahl erhältlich. Bereive, BortrSge und Bersammluagen. Akademische Sektion des Verbandes der Zionist^n-Nevisiontsten. Morgen, 8 Uhr abends, im East „Helvetia", 8. Bez.. Langegasst 61, Dortrag Dr. Hahn über ,-Die Krise.im Zionismus und ihre Lösung." Gäste willkommen! — Jugeüdverein „Eres Israel". Heute, präzise halb 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Sch-merler über „Jewlish Manch uud die Revisionisten." Gäste willkommen! — Zionistische Jugendgruppe Leopoldstadt, 2. Dez., Zirkusgaffe 33. Heute, 8 Uhr abends, Plenarversammlung mit anschließendem Bortvag S. Unger: „Die Mische Jugend und der Zionismus." Morgen, 8 Uhr, Sichah. — Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute, halb 9 Uhr abends, Vortrag Pros. Julius Wolfsohn im Cast Lovvana. 3. Bez^ LLwengaffe 36, über „Der Jude in dev Musik". Anschließend muMlische Illustrationen tsiehe Inserat). Gäste willkommen! — MaimonideS-Jnstttut, 6. Bez.. Hetzgaffe 40. Heute, 6—7 Uhr, Dr. A. Kaminka: „Reden Äs Propheten Micha"; 7—8 Uhr, Rabbiner M. Horowitz: .Midrasch^. Predigte» in den Gemelndetempeln. Fre-itag finden bei dem MondgotteMenste um ^7 Uhr in folgenden Gemeinde» tempeln Predigten statt: 16. Dez„ Turnergasse 23 D«aübiner Dr. I. Laglich.1); 16. Bez., Hubergasse 8 («Rabbiner Doktor I. M. Bach); 18. Bez., Schopenhaueestraße 30 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); Samstag beim Mor«gerlgottesdienste. 21. Bez., Holzmeistergasst 13 0410 Uhr), exegetischer Bortvag des RaMners Dr. R 0 s e n m a n n. Gamstag um 8 Uhr nachmittags Jugend-gotiltesdienst ln den Gemeinde- und Beziüssynagogen. Variete der Wiener Bühnenkünstler. Jrn Siahmen dieser zugunsten des WMfahrtSfon'os des Deutschen BolkstheaterS am nächsten 'Damstag um halb 11 Uhr abends stattfin>denden großzügigen fröhlichen Veranstaltung werden unter anderem Louise Kar tausch mit dem Staatsvpermänzer Rudi Fränzl als Varietetänzer, Hugo,, Hermann und Hans Thimia in einem akrobatischen Kraft- und Seiltanz-Akt. Tilli Losch und HMy Pfundmeier in einem satirischen Boxmatch LM MarVerg, Hansi Niese, Alma Sei dl.er und Gisella Werdezirk, ferner ädavl Farkas, HomS Moser, Karl Forest und Kornelius Kirschner in komischen Piecen sich produzieren. Ueberdies werden unter Mitwirkung einer Reihe hervorragender Künstler lustige Szenen gespielt. SüultngsPflegeknrS. Der Kurs des Bundes für Mutterschutz über Pslege «des Säuglings 'beginnt am 5. April. Teilnehmerzahl beschrankt. Anmeldung 6. Bez., Mollardgasst 8, tätlich (außer Samstag) von 5—6 Ubr.

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