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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-23 · Heft 2898 (23.3.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2898 (23.3.1927)
Date
1927-03-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. AM Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitnus 38: März ISS? Tagesbericht. m »intet rierschützler. Eine mtti.em.tische Agitation gegen oas Schächten. Der Wiener TterjchNtzverein hielt gestern fdhtc Hauptversammlung ob. Ter Präsident Melkus hielt eine Rechenschaftsrede, in der er auch den Bundeskanzler Seipel wegen seiner jüngsten Emmziation über die Schächtfrage abkanzelte. Es charakterisiert diesen Redner, daß er gegen die „erst vor wenigen Jahren ans dem Osten zugeänderten rechtgläubigen Juden" wetterte und das rituelle Schachten als eine barbarische Unsitte bezeichnet«. Er kündigte «ine Aktion beim Bundeskanzler an. Es ist zu bemerken, daß die längere oder kürzere Seßhaftigkeit mit der Schächtsrage nicht das Geringste zu tun hat. Das rituelle Schachten ist eine Angelegenheit der Gewissensfreiheit und geht als solche die Tierschützler überhaupt nichts an. Solange diese Herren nichts gegen die Barbarei der Jagd und des Waidwundschießens armer WaLtiere zu sagen haben, must man sich nicht mit ihnen befassens. Ihre Behandlung des Schächtens steht übrigens mit den Wahlen in viel zu engem Zusammenhang, und es ist nur natürlich, daß sich die Antischä^>-EnLhusiasten mit den Ritualmord-Antisemiten in einer Front treffen. Was auch der in der Versammlung gefallene Ztnischenruf bestätigt, daß man die Rabbiner schächten soll. öi»d die moderne« Zürne uastlllichr ,Ha," sagt der Bischof und verhängt über sie den großen Bann. „Nein," protestieren die Tanzlehrer; „die Tänze jlrtb nicht unsittlich nur die bösen Tänzer und gar die Tänzerinnen verderben die braven Tänze. Gemeint sind nämlich die Eintänzer und Eintänzerinnen. Das sind die schivarzerr Schafe. Sie korrumpieren den guten Geschmack des Publikums, sie verführen halbwüchsige Mädchen und Knaben, die Behörde sollte ihnen besser auf die Füße sehen. Die weißen Verführer und Verführerinnen üben schon zu ivenig Attraktion aus, man läßt sich Neger und Negerinnen kommen. „Sodom und Gomorra!" schreien die konzessionierten Tanzmeister, denen sogar H' Lizenz entzogen wird, wenn irgend einer ihrer Verwandten vorbestraft ist. Und Steuern zahlen sie auch kerne, diese unkontrollierbaren Elemente. Da lob' ich mir die braven Tanzmeisterlein, sie bemühen sich redlich, ijicse schwärenden Eiterbeulen an Terpsichorens geschmeidigem Körper auszumerzen. ■ Um diesen guten Willen zrr dokumentieren, luden sie für gestern vormittags in den Saal des Volksgartenrestaurants die obersten weltlichen und geistlichen Behörden und ließen ihnen moderne Tänze vorführen, danrit diese Herren, die doch sonst keine Gelegenheit haben, die modernen Tänze aus eigener Anschauung kennen zu lernen, «Mich einmal darauf kommen, daß Charleston und Black Bottom ohne Gefährdung der Sittlichkeit sogar in einem Damenstift getanzt iverden können. Kardinal Piffl und Bundeskanzlier Seipel ließen sich vertre>n. Der Bundeskanzl-r erklärte, r CHINA-WBIM NIT Bl IBM r JieW&HftTlfTft* RRXPt1611HCfHIfttl fSn ICHWACHUCHEff.R8KOMVAlEI2iNTI daß er mit der Materie zu wenig vertraut sei, um sich ein Urteil bilden zu können. Das Wiener Oberrabbinat entsandte Hosrat Dr. Frankfurter. Auch der Bürgermeister und der Polizeipräsident schickten Stellvertreter mit einer Entschuldigung in die Schule. Tanzmeister Viola hielt eine Apologie auf die modernen Tänze, die sich zu einer Philippika gegen Eintänzer und Eintänzerinnen auswuchs. Die modernen Tänze, so führte er aus, bestehen aus Geh- und Gleitschritten, die durch verschiedene Figuren etwas verziert werden. Die Tanzenden müssen dabei derart intensiv an die Schritte denken, daß ihnen gar keine Zeit mehr bleibt, sich mit irgend etwas anderem — gemcknt: eh scho wissen — zu beschäftigen. Auch die Umschlingung der Paare ist durchaus nicht so innig, wie beispielsweise beim Walzer, der, wie in einem Feuilleton zu lesen stand, bei seinenr Aufkommen vor etwa 160 Jahren ebenfalls von der Polizei wegen Unsittlichkeit verboten wurde. Daß es dennoch beim Moderntanzen hie und da zu unerlaubten Annäherungen kommt, liegt nicht so sehr im Wesen des Tanzes, sondern vielmehr in dem höchst bedauerlichen Umstarü», das; Tänzer und Tänzerin verschiedenen Geschlechtes sind. Doch für diesen Fehler bei der Schöpfung des Menschen die Tanzlehrer verantwortlich zu machen, ginge doch etwas zu weit. Dann wurde gegen Bars und andere Nachtlokale losgezogen, wo kaum der Schule entwachsene Machen schon Stammgäste sind, während sich früher eine verheiratete Frau, ivenn sie in Begleitung ihres Gatten (?) eine solche Lasterhölle aufsuchte, furchtbar verrucht vorkam. Laßt nur die Tanzmeister dafür sorgen, sie iverden den Geschmack dos Publikums, der durch die bösen Eintänzer ganz verdorben ist. schon in die richtigen Bahnen lenken, war der Tenor der wohlgesetzten Rede des Sprechers der steucrzahlenden konzessionierten Tanzlehrer. Sodann wurden dem schon auf das äußerste gespannten Publikum durch Eintänzer und Eintänzerinnen, die allerdings ständig unter Aufsicht des ehrwürdigen TanzmeistergremiumS stehen, die modernen Tänze in äußerst dezenter Weise vorgeführt. Man konnte sich des Eindruckes schwer erwehren, daß diese Tänze, die mit Laszivität aber schon gar nichts zu tun haben, durch diesen färb- und geschmacklosen Aufguß arg in Mißkredit gebracht wurden. Mitten unter den jungen Paaren schritt gravitätisch im Tango schritt ein, wie man sagte, 81jährigrr junger Mann einher. Der tanzt seit seinem 13. Lebensjahr, der Tanz hat ihn jung erhalten. Es gibt schon zahlreiche Merzte^ verkürckete der Tanzmeister mit' Stolz, die diesen neuesten Sport ihren Patienten verordnen. Märienbad ersetzt er vollkommen. Wahrlich, er hat noch so manche Vorzüge, nur darf er nicht so schläfrig getanzt werden wie bei der Sittlichkeitsproduktion der Wiener Tanzmeister. Trotz alledem, der Zweck der Uebung Ivurde erreicht: „Die Ehre des nwdernen Tanzes ist gerettet." R. S. Betts 8 Lefterreichr «nmandernng Im gahre 1»». Gemäß den statistischen Verlautbarungen des Wanderungsam-es beim BundcSkanzleramte sind im Jahre 1926 insgesamt 3895 Oesterreicher nach außereuropäischen Ländern ausgewandert. Im Vergleich zum Jahre 1925, in dem die Zahl der Uebersceauswandercr 4627 betrug, ist somit ein nicht unerheblicher Rückgang festzustellen. Bon den Auswanderern waren 2717 Männer und 1178 Frauen, 2556 ledig und 1339 verheiratet; unter ihnen befanden sich 904 Angehörige (Frauen und Kinder). Die meisten Auswanderer lockte ivieder, wie in den letzten Jahren, Brasilien an, doch betrug die Zahl der Brastlienemigranten im vergangenen Jahr nur 906 gegen 2610 im Jahre 1925, was einen Rückgang um fast zwei Drittel ergibt. Dies ist darauf zurttckzusühren, daß die Freipassagen für landwirtschaftliche Einwanderer von Brasilien eingrstellt wurden. 815 Oesterreicher wunderten nach Argentinien, 629 (ungefähr entsprechend der Quote) nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika aus. Die Auswanderung nach Kanada hat im vergangenen Jahre gegenüber dem Jahre 1925 stark zugenommen, da sie von 74 Personen im Jahre 1925 auf 514 Personen im Jahre 1926 stieg. Das asiatische Rußland hat 433 Auswanderer angezogen, was mit der im letzten Jahre stattgehabten Koloniegründung „Uhlfeld" zusammenhängt, die bekanntlich gescheitert ist. 142 Personen wanderten nach der Türkei, 112 nach Ecuador, 57 nach Aegypten aus. An neunter Stelle steht Palästina, wohin im vergangenen Jahre 46 österreichische Staatsbürger emigrierten. Der Rest der Auswanderer entfällt auf andere überseeische Länder. Wie alljährlich, stellt Wien das stärkste Kontingent unter den Auswanderern mit 1055 Personen. Es folgen sodann Steiermark mit 762, Niederösterreich mit 699, das Burgenland mit der im Verhältnis zur Gesamtbevölkerungszahl überaus hohen Ziffer von 636 Personen. Bezeichnend ist, daß von den einzelnen Berufszweigen am stärksten die Land- und Forstwirtschaft (mit 1026 Personen) an der Auswanderung beteiligt ist. Die kontinentale Auswanderung, die auch im Jahre 1926 ziemlich bedeutend war, wurde statistisch nicht erfaßt. Ziemlich stark war die Mwanderung österreichischer Arbeitskräfte nach Frankreich, die jedoch seit der ersten Hälfte Dezember gänzlich eingestellt ist, da die französischen Industrien infolge der Deflation Arbeitseinschränkungen vornehmen. Ueber die Einwanderung nach Oesterreich ist nur die Statistik vorhanden, welche über die Bewilligung zur Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer geführt wurde. Diese Bewilligung wurde im Jahre 1926 in 3870 Fällen (gegen 4420 im Jahre 1925) erteilt. Die meisten Bewilligungen (1223) entfallen auf Reichsdeutsche, sodann folgen 892 für Tschechoslowakei!, 751 für Ungarn, 465 für Italiener, 172 für Jugoslawen, 83 für Polen, der Rest für Angehörige anderer Staaten. * Aus der Statistik ist auch zu ersehen, daß im Jahre 1926 49.125 Ausländer durch Oesterreich, durch gewandert sind. Von ihnen begaben sich 33.983 nach Nord- und Südamerika, 2963 nach Palästina. Mson. der Ahasver der Telegraphie. Bon Gruft Angel. Wir entnehmen mit Erlaubnis des Ernst-Angel-VertageZ, Bersin dieses Kapitel dem soeben erschienenen interessanten Buche „Ediftn, sein L.ben und Erfinden". Wie fängt man es nur an, bei Tage zu' experimerttieren und zu lesen, des Nachts von sieben bis sieben den Dienst zu versehen und dabei auch noch Ruhzu finden? Biel Schlaf hat man ja nicht nötig, Gott hat einem eine Bärennatur mit auf den Weg gegeben, und nicht umsonst «ist man der Sohn des ManneS, der einst über den Saint-Clair-Fluß schwamm. Man könnte ja des Nachts so schön zwischendurch einschlummern, wenn dieses peinliche Kontrollsignal nicht wäre: jede halbe Stunde muß der arme Nachttelegraphist das Signal „6" an die Distriktsleiter geben, zum Zeichen, daß er auf seinem für den Zugverkehr so, wichtigen und verantwortungsvollen Posten wacht. Wer sollte man nicht das bißchen Idee aufbringen, um sich nach des Tages Experimentierarbeit nachts ein ivenig Ruhe zu schaffen? Man hat ja Verschiedenes auf dem Gebiete 'heraus! Und so baut der Nachttelegraphist Edison einen Apparat, der ihm das nächtliche Telegraphieren abnimmt. Er konstruiert ein Rad mit diversen Einkerbungen, verbindet dieses mit der Uhr und das Ganze durch Drähte mit dem Handtelegraphen, und erreicht so, daß die zuverlässige Bureauuhr an feiner Stelle jede halbe Stunde das beruhigende Signal „6" treu und pünktlich hinaussendet. Dem Distriktsleiter fällt es auf, daß die Station sogleich nach dem Halbstundensignal aus ioeüere Anrufe nicht mehr reagiert. Man befürchtet ein Unglück, einen Ueberfall. Doch dem sofort nach Stratford entsandten Beamten bietet sich ein seltsames Bild: selig lächelnd, in tiefem Schlaf liegt der junge NachttelegrapW auf seinem Lager, während der Mechanismus auf dem Tische soeben sein Geschäft verrichtet! „Dieser Mechanismus", erzählt Mackenzie, „ist der Distrikttelegraph von heute, der später verbessert, patentiert und an die American-Distriet-Telegraph-Company verkauft wurde." Diesmal ist Edison mit einem Verweis davongekommen. Ab:r das nächste Abenteuer bricht ihm beinah, das Otenick. Eines Nachts "Lp/Ht t^-'^rnpl'isch Order an die Station Stratford, einen bepimmten Zug anzuhalten, um einen Gegenzug passieren zu lassen. Edison, mit anderen Dingen beschäftigt, Übersicht die Depesche und läßt den Zug durchfahren. Kaum ist er außer Sicht, erkennt der Telegraphist sein Berschen und läuft rasend vor Angst dein Zuge nach, um ihn vielleicht noch auf der nahen Frachtstation zu erreichen — aber die Nacht ist stockdunkel, und drr keuchende Edison stürzt in einen tiefen Graben, in dem er bewußtlos liegen bleibt. Wie er endlich herauskriecht, ist der Zug längst weiter. Mit Mördergefühlen stolpert er zu seiner Station zurück, um dem Unglückszug eine sinnlose Bahnhofsdepesche nachzusenden... Inzwischen halten die beiden Züge auf fünf Meter Distanz einander gegenüber: die beiden Maschinenführer haben einander bemerkt und rechtzeitig Gegendampf gegeben. Die Katastrophe ist verhütet. Der Stratforder Nachttelegraphist wird sofort vom Dienst suspendiert und vor den Generaldirektor nach Toronto zitiert. Mr. Spicer ist ein Mann von katonischer Strenge: „Junger Mann," sagt er, „Ihre Verfehlung ist gewaltig, und ich habe die Absicht, an Ihnen ein Exempel zu statuieren. Soweit es an mir liegt, n^rde ich mich bemühen, Sie auf fünf Jahre ins Gefäng-" „Gerade in diesem Augenblick", erzählt Edison, „treten zwei englische Besucher in das Bureau des Generaldirektors ein, und Mr. Spicer erhebt sich angelegentlich, sie zu begrüßen. Er gerät in ein interessiertes Go sprach und hat mich im Moment vergessen. Ich schlüpfe leise aus der Türe und laufe auf den ZKg los, der eben nach Sarnia abgeht. Ich kenne den Schaffner, quatsche ihm etwas vor und springe auf... Wir ivaren schon lange außer Sicht, aber mein Puls beruhigte sich nicht früher, als bis mich das Fährboot, das ich in Sarnia erreichte, glücklich in Port Huron abgeseht hat. In Toronto ließ ich mich seither nicht blicken — und auch mein fälliges Gehalt habe ich bis heute nicht abgehoben..." Wieder flüchtet <A>ison aus Kanada, rettet sich auf amerikanischen Boden. Es ist schön zu Hause, nach solchen Abenteuern! Lange schon ivar kein Winter so streng ivie dieser von 1863/64. Riesige Eisblöcke haben das Kabel zwischen Port Huron und Sarnia zerstört, der einundeinhalb Meilen breite Fluß ist völlig unpassierbar, die Verbindung unterbrochen. Den jungen Edison reizt das Problem: tt klettert auf eine Lokomotive und beginnt nach den Regeln des Morse-Alphabets Pseisensignalc abzugeben, so lange, bis Sarnia begreift und nach dem gleichen Rezept antwortet. Diese Nottelegraphie wird in B-rwendung genommen, die Leute von Port Huron sind entzüctt, und der Name von Edison, spricht sich herum. Doch die Wanderzeit des jungen Telegraphisten scheint jetzt erst richtig angebrochen. Unstet und unter Enttäuschungen und Entbehrungen zieht dieser Ahasver der Telegraphie in bou angrenzenden Staaten umher, mtt hungerndem Geist und defekten Kleidern. Schlaf und Ruhe entzieht er dem wachsenden Organismus, aber überall auf seinen Wegen schießen Erfindungen und Rekorde auf, geschöpft aus den praktischen Erfordernissen seines Berufes, während ec gleichzeitig das Wissen seines Zeitalters in sich einsaugt. Ueberall respektiert man seine Leistungen, fürchtet seine Talente. Ueberall läßt man ihn bedauernd, aber ausatmend ziehen und begnügt sich mit bescheideneren und verläßlicheren Kräften. Es ist die unwillkürliche, nur allzu verständliche Angst vor dem Genie, die Edisons Vorgesetzte befällt, es ist der dunkle Wille zu sich selbst, der ihn durch die Staaten treibt. Adrian-Fortwaym-Jndianopolis: Edison hat Nachrichten für die Zeitungen aufzunehmen, mit strengster- Genauigkeit im Wortlaut und mit äußerster Schnelligkeit. Unmglich, den überhastet abgegebenen Depeschen handschriftlich zn folgen. Man ergänzt die lückenhaften Texte nachträglich aus dem Gedächtnis, die Redaktionen beschweren sich Eine Unvollkommenheit der Telegraphie! Edison läßt sie nicht ruhen: Er verbindet zwei Morse-Apparate miteinander und erreicht, daß Depeschen, die auf dem ersten Apparat mit 40 bis 50 Worten Minutengeschwindigkeit einlangen, von dem zweiten mit einer verminderten Geschwindigkeit von 20 bis 30 Worten wiedergegeben ioerden. Diese Einrichtung, der „automatische Wiederholer", ermöglicht eS Edison und seinen Kameraden, alle Depeschen mit der größte» Ruhe mitzuschreiben. Die Erfindung wird vor den Vorgesetzten geheimgehalten, der Direktor ist verblüfft über die plötzliche Präzision auch der schivierigsten Depeschen. Da — in Washington debattierten sie gerade ein neues Gesetz — trifft ein langer und wichtiger Kongreßbericht ein. Die Depesche wird peinlich wortgetreu, aber dank dein automatischen Wiederholen mit einer Verspätung von zwei Stunden abgeliefert, die Zeitungen protestieren empört, der geheime Apparat ioird entdeckt uttfc sein überkluger Erfinder auf der Stelle entlassen.

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