Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2897 (22.3.1927)
- Date
- 1927-03-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2981985--29473-3017605- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seife 4 Men, DrenStag xwClwr lutofgfSgetsiNql LS. März 1027 Rr. 3807 p i e r h n t e n irrvben für 100, 50, 10, 5, 1 und 0,5 Pfund ansgegebeu werden. Auf den Münzen wird ein Zweig Ader ein Kranz von -Oelblättern eingeprägt sein. Die Bezeich« mengen auf Münzen und Noten erfolgen in allen drei Landessprachen. Die bisherige ägyptische Währung behält ihre Geltung bis zu ihrer auAwncklichen Außerkraftsetzung. Die ägyptischen Noten nnd Münzen können ohne jede: Entgelt umgetauscht werden. gestrige FrühlingSdeginn stand im Zeichen schönen, Wetters. Nach der Vorhersage wird die heitere „Lach«« Re nicht...." £ v> türkische 'Blatt „Ildcrni" brachte vor kurzem auS der F-ef:r -cs Miütürlommnndanten von Bagdad im Jahre 1916, Mchamnwd Maau enwu Artikel, in welchem nachgcwiesen rverden soll, daß die Zudni der türkischen Rasse an gehören. Und das soll au-; folgendem liervorgrhem Abrahams Vater war Azer, der ein Türke, ja sogar ein türkischer Bildhauer war. Zn Turkestan seien im Jahre 1905 die Ruinen einer schönen Stadt mit herrlichen Skulpturen sreigelogt tvorden, die von der türkischen Kunst in alter Zeit Zeugnis oblegen. Azer >var eben ein Bildhauer jener Periode und wurde durch Nimrod nach Ba-bylon berufen, wo er Wunder schuf. Azer hatte einen Sohn, den er Abraham nannte, der viele Anhänger hatte, unter ihnen auch die Tochter des Königs, die dem Glauben an die Zerstörung der Götzen huldigte. Abraham war, wie alle Propheten, Revolutionär. Der König, der sich für einen Gott hielt, sah feinen Thron bedroht und befahl, feine Tochter und Abraham lebendig zu verbrennen. Durch ein Wunder jedoch Prinzössiü am# m* «»Met «wh.» j £*TK Daraufhin verlriob der König beide aus seinem Lande. S." bezeichnet, ne kamen nach Palästina, wo sie sich dariernd nieder nicht mehr die Rede. Sondern von der Idee. Kunst muß gedankenvoll sein. Um jeden Preis! Die Schönheit mag zum Teufel gehen; die des anmutvvll bewegten Körpers, die der melodienreichen Musik. Die Idee genügt als Ersatz. Sei es die von den Leiden eines Niggerkulis, sei es jdie von dem Rhythmus einer Dampfmaschine. Mit so etwas läßt sich heute die Welt erobern. Wir sind doch sehr anspruchslos geworden. W-ien> 38. März. Das Wetter. Der warmen wanne Witterung weiter anhalten. vier n«ue Kinderfreibäder. Gegenwärtig besitzt die Gemeinde Wien 8 Kinderfreibädep, die im Jahre 1926 von 632.175 Kindern besucht wurden. Diese Einrichtung hat bei der Jugend '-derartigen AnRang gefunden, daß an h-ltzen Tagen die Kindersrettäder stark überfüllt Und. Nach einem Beschluß?eS GemeinderatSauSschusseS für technische Angelegenheiten werden nun vier Kindersreibäder errichet. Sie werden im Augarten, im Smimsringer Park, am Bogelweidplatz in Fünshaus und am Kon« greßplatz in Ottakring erbaut. Das Kinderfreibad im Augarten wiüd ein 400 Quadratmeter großes Wasserbecken au-fweisen; auch eine BadewasserKäranIage wird geschaffen werden. Für die Kinder werden Ilmkleiderau-me mit 500 Kleiderhaken errichtet. Richtigstellu,rg. In der auf Seite 6 unserer Ausgabe vom 20. d. erschienenen Anzeige der Firma „Brüder Schiffmann" wurde infolge Satzfehlers statt richtig ..ReTaine-Ehifson . . p. Meter ließen. Hier lchnt sich Mohammed Maan an die biblische Erzählung von Hagac bis zur Geburt von Isaak und Esau an, um zu dem Schlüsse zu gelangen, daß die Inden und Türken gleicher Abstammung sind. Der historisierende türkische Militärkommandant leitet seinen Ausflug in die Folklore mit dem Satze ein: „L a ch e n S i e nicht, wenn ich sage, daß die Juden der türkischen Rasse angehören." Irr neueste Tanz. Der neueste Tanz kommt aus 'Moskau. Er muß sich, soll sich , und wich sich, wie alles, tvas aus «Moskau kommt, die Welt erobern. Er tvird alle anderen Tänze verdrängen. Sogar die Niggertänze. Denn er ist, loie gesagt, aus Moskau, nnd der. Tanz der Maschine. Die Arme führen bei diesem Moskauer Maschinentanz die amnutvvllen Bewegungen eines Dampfkolvens aus, und die Berne ahmen das rhythmische Stampfen unsv Stoßen des Dampfhammers mach Ist das für uns ein Ersatz für die Tänze aus dem dunkelsten Afrika?! Ist es besser, die Fabrik, die dunkle, harte, unerbittlich^ in den lichitergläiHenden Ballsaal zu schleppen, oder ist es besser, wenn «ephebenhafte Damen, geschmeidige Herren im Glanze der künstlichen Sonne illustrieren, wie ein mit .Gepäck Überladener Niggerkuli sich aus einer.: Sumpf herausarbeitet — dieö nämlich ist die Idee des Black-Bottom, please! — oder wie ein armes Hühnchen würdig auf glühender Asche tanzt, denn dies ist der intellektuelle Gedanke, der dem Charleston zugrunde liegt? Was hat das alles mit der Aesthetik des Tanzes zu tun? Aber freilich, von Aesthetik ist beim Tanzen S." bezeichnet. Tanzlehrer gegen Eintänzer. Die Vereta'vMnig der österrebchifchen Tanzlehrer entsandte Astern eine Dspittnktan pttt BluuldeÄaMer D r. Seipel, um ihn zu einer heuite slxMstahsnidtm Vochüihvuntg moderirer Tä-njze sinMaden, die den Zweck 'haben soll, äwn weWlichen nnd Kirchlichen Behörden zu demonstrieren, daß diese Tänze richtig auS« geführt, durchaus nicht mrsitÄich wirken. Dabei führte die Deputation darüber Mage, daß unlkonzessionierte Etatünzer nnd EiniÄrrAeriEN den Stand der bchörbilich konyeMoniierten Tanzlehrer in Mißkredit bringen mrd forderte gesetzliche Mittel gegen diesen Un!su,g. BunldeÄawzser Dr. Seipel sagte den Tanzlehrern seine Untevsbützmqg zu. Die Einladung zu der Tanz- Produktion lehnte er mit der Begründung ob, daß er mit der Materie Nicht vertrant sei ii-rb deshalb kein richtiges Urteil gewinnen könne. Taschendiebe auf der Post. In der letzwir Zeit halben sich die TascheiMebstähle in den Wiener Postämtern vermehrt. Bor ettstgon Tagen wurde mm tat Postamt in der ProdnktsnBSrse in der Daborstraße der 26jShrig>e postenlose MrschnerächAse Josef Wiener dabet erwischt, wie er einem Mann die Brieftasche ziehen wollte. Dem Verhafteten konnten weitere Diebstähle in den Postämtern ta der Porzellanyasse, SchavarMmierstmhe und WeintraiBengasie nachgewiesen werden. Wiener, der wegen Taschendiebstahl vorbetraft Md cmS Oesterreich abgchchvsft ist, wurde dem Landes« gevichte eingeliefert. Der Raubanfall an dem Trafikanten in Mauerbach. Wie berichtet» ivnrde Samstag abends «in Trafikant in Mauerbach von einem jungen Bursche» durch drei Revolverschüsse schwer verletzt. Die sofort vorgenommenen breifuugen hatten d«S Ergebnis, daß auf der Straße nach Wien zwei verdächtige Burschen verhaftet wurden. ES sind dies der im Jahre 1900 Au Krumau geborene Mechaniker TheoKor Grünauer und sein gleichaltriger Sii-efbvuder der Keramikerlehrling Willibald Pfeferle. Grünauer hatte eine Liüe-Tom-Pistole und 85 Patronen bei sich. Die beiden Burschen wurden zur Konfrontatton mit dem schwerverletzten Trafikanten nach Mauerbach geführt, wo sie bald daraus das Geständnis ablegten, den Raub geplant und den Ueverfall ausgeführt zu hwen. Einbruch in ein Postamt. Gestern fvH wurde ta dem Postamt ta der Ottakringer» straße 79 sin Einbruch onideckt. Me Täter haben sich in der Früh« in das Statt «ingeschlichsn und verschiedene SchMaden mit CtemmSifen anstabrochen. Soweit bücher feftgeftellt wurde, schien mehrere Gelldbeträge, dl« in VerwahrnniZ einzelner Bemntsn waren. Verhaftung eines Betrügers. Seit dem Vorjahre wurden wiederholt Betrugs» und DeruntveuungSanzeigLn gegen den Mährrgen Kaufmann Oskar Skuietzkh erstattet. Skutetzkh Latte mehreren Firmen unter der Vorspiegelung, er reife in die Provinz und könne ihre Waren gut Metzen. Waren entlockt. Er verkaufte dann bi« Sachen und behielt den Erlös für sich. Der Mann wurde verhaftet und dem LandeSgerichte ei-ngeliefert. Di, „unmoralischen" englischen Sonntagsblätter. Ebenso wie am vorigen wurde auch am letzten Sönntqg wieder eiste große Menge englischer SonntagSzettungen in Dublin und anderen Orten von Irland vernichtet, angeblich aus dem Grunde, daße sie unmoralische Lektüre enthiekren. E Taiwan. MterSveränderuingen dsS Körpers zu verhüten, und, wenn solche schm: bestehe-n. zu verringern, ist ein lang ersehntes Ml. Die Anwendung des Sativan ermöglicht die Erreichung dieses Zieles, wie es die Erprobung durch ärzMche Autoritäbeu mild die allgemeine Anerkeuuu-ng beweist. Das Mitel ist in allen Apotheken erhälMch und verdient durch die erprobte Wivksamllett und vollkommene Unschädlichkeit allgegemeine Verwendung. 869000866Q<H^Q<>8fl60060808<SOO(!M>lOOS6080f)60(y!^tHW0068W9808808008Q<W8688gl0800ft08 JÜDISCHE WEIT Sine fröhliche Lriedhoseinweihms. Aus Duohobycz tvird uns geschrieben: Vorigen Donnerstag fand hier die Einweihung des neuen jüdischen Friedhofes unter völkerpsychologifch interessanten Feierlichkeitm statt. Einem alten jüdischert Volksglauben Rech-- nung tragend, ließ das Rabbinat die Kundmachung veröffentlichen, daß der Tag der Einweihung des Friedhofes als Tag der Freude begange,: werden soll. Schon am frühen Morgen waren alle Bethäuser überMt, und man rheumatischen Beschwerden mehr nach einer ÄK»,ah. unter den Besuchern gar manchen, der schon seit?NBer fachen DenecinÄrinbdur! „Sie mißverstehen mich, ich tvollte damit nur sagen, daß sich der Westen von einer sehr niederen Stufe in kürzerer Zeit zu dieser überlegenen Kulturhöhe entwickelt hat, einem glänzenden Kometen gleich, der wie das Feuerwerk am San- Lin in den Himmel der Ewigkeit emporschießt ... Es ist aber noch lange bis zum Untergang'der Welt. Usbereilen wir daher nicht, wir werden schon noch den Platz erreichen, der uns unter den Nationen gebührt. Vergessen Sie nicht, rueine Herren, daß meine Nation bereits ihre Zeitgenossen, die Babylonier, Aegt)pter, Griechen und Römer, überlebt hat, und eL ist noch die große Frage, ob sie nicht auch die westliche Kultur, die epaulettengeschmückte Heilige mit Kanonerr über die gairze Welt verbreiten, tiberlebt. Die Akacht der Weststaaten stützt sich auf ihr« mächtigen Flotten und Heere, auf ihre Stärke und rohe Energie, aber vor all den», hat mein Volk keinen Respekt/' . Der alte Chinese tauchte ein kleines Handtuch in eine mit warmem Wasser gefüllte Silberschüssel, die ein Diener zu diesem Zwecke bereit hielt, und rieb sich damit die Hände, während ihm ein anderer Diener, in seiner unpersönlichen Mittlerwüvde, ehrfürchtig wie ein Priester, eine lange Pfeife, mit einem mächtigen Mundstück reichte, die mit dem berühmten Dentschousuer Tabak angestopft ivar. Er stieß einige dichte Rauchwolken in die Luft und lächelte grimrnig, in sich gekehrt. „Nicht das chiiresische Heer oder seine Flotte, sondern die europäische Uneinigkeit und Eifersucht sind das verläßlichste Mittel, damit es sich vorbereiten kann, um mit einem. Schlage die Vergangenheit zu rächen. Die Gegenwart pflügt und sät nur, mchr hat sie nicht zu erwarten!" Die Lippe»! Jun-Dha-Sans umspielte das kalte Lächeln des Ostens, das nicht vergibt und nicht vergißt. Ich machte eine Bewegung, die der alte Chinese schon int Entstehen unterbrach . . . «Bitte, verzeihen Sie! Lassen!vir dieses Gespräch, es erhitzt nur unnütz das Gemüt . . . Miao. laß den Tee auf der Veranda servieren, die Lust ist dort nr,genehmer." Jahren die Betstätte nicht nusgesucht hai'ie. Nach dem Gottesdienst begab sich die Gemeinde unter denKlängen aller jüdischen Musikkapellen der Stadt Drohobyez auf den neuen Friedhof. Hier wurden die Anwesenden dom Rabbinat in Gruppen geteilt, jede Gruppe ztt hundert urrd z»u zehn Mann erhielt einen Führer. ES waren alle Rabbiner urrd Rebibes, deren es in Drohobyez eine ganze Anzahl gibt, sämtliche Kultusangestellten, Deputationen aus Boryslaw und der ganzen Umgebung bei der Feier erschienen. Di^ Lemberger jüdische Gemeinde entsandte eine eigene Abordnung. Nahezu sämtliche jüdischen Geschäfte waren geschlossen. Fast die ganze jüdische Bevölkerung hielt einen halben Fasttag; der nicht fasten wollte, mußte sich durch eine entsprechende Spende für einen wohltätigeit Zweck lostaufen. Ms diese Weise tvurden große Beträge aufgebracht, denn selbst die Mlerärmsten entrichteten für sich vder ihre kleinen Kinder Lösegelder, zumindest in dem üblichen Minimalbetrag von 18 („Chai", das hebräisch die Zahl 16 und gleichzeitig auch „Leben" bedeutet) Groschen. Auf dem Friedhof wurden die üblichen Rundgänge (Hakaphoth) gemacht. Eine Gruppe nach der andern machte (mtt ihren Führern an der Spitze) unter den Klängen der Musik und Gesängen von Psalmen siebenmal den Weg um den neuen Friedhof, und da der Umkreis des Friedhofes rtngefähr 900 Meter beträgt, so hatten diejenigen, die an dem Runidgang teilnahmeti, etwa sechs Kilometer zurückzulegen. W wurden wie bei chafsidischen Freudenfesten L-bzelt mtt Getränken verteilt. An der Feier mochten etiva 6000 Personen teilgenommen haben. Später fand beim Rabbiner eine Art fröhlicher Reunion statt, bei welcher sämtliche jüdischen Parteien vertrete, i waren. Es ist bezeichnend für die Einmütigkeit, die bei dieser eigenartigen Ghettofeier herrschte, daß, als bei dem Festmahl im Hause deS Rabbiners nach verschiedenen chafsidischen Gesängen und jüdischen und hebräischen Volksliedi'rn die anivesercken Zionisten die „Tikivah" anstimmteu, sämtlich? Anwesenden sich von ihren GiüLN erhoben und mitsangen. Eine hrbrRfchr Inschrift in Mesopotamien ausgesunden. Die amerikanisch-eugli.sche archeologische Gesellschaft!, die gegenwärtig in Mesopotamien Grabungen vornimmk, hat wieder sehr interessante Funde gemacht. Neben den verschiedenen prachtvoll gearbeiteten kosmetischen Bedarfsartikeln aus Elfenbein, ist ein unter der Ruine eines Palastes gefundene Elfenbeinkassette mit hebräischlau aaniti sch er 'Inschrift von besonderem Worischem Interesse. Es ist das der erste Fall^, daß in diesem Grabnngsgürtel Gegenstände rrrit nichtassyrischor Inschrift gefunden worben. Ne«e Spenden für die Wische Rational, bibliothek. Wie uns aus Jerusalem berichtet wird, hat di-e jüdische Nationalbibliothek in jüngster Zeft durch größere Bück>erspenden abermals eine Bereicherung an wertvollem Material erfahren. Eine Büchorsendung auS Berlin enthält mehrere Handschriften des berühmten jüdischen Philologen S Leinthal. Aus Warschau bekam die Bibliothek die Bibliothek des verstorbenen Bibliographen Jakob ben Jakob. Eine Seltenheit bildet auch die aus Wien gesandte Sammlung Wiener Zeitungen aus detn. Nevolutwnsjahr 1848. Wertvoll ist die Sammlung des gesamte^ Untersuchungsmaterlaks über die blutigen Ausschreitungen in Jaffa und anderen Städten nn Jahve 1981, die von dem Mitgliede der seinerzeftigen Untersuchungskommission, Rechtsanwalt Dr. El rasch, gestiftet Mtrde. WeMonserenz Misch«» Historiker. Der Jüdisch-htstori« schen Gesellschaft in England liegt ein BorsiMag Dx. Eecit Roths vor. die Vorarbeiten für die Einberufung einer Weltkonserenz jüdischer Historiker einzuleiten. Der Antrag wurde günstig ausgenommen. Ein ProÄPalüfttrm»Kouttt«e in Presov. In Vresav (Cperics) wurde vor einigen Tagen ein aus Vertretern aller Richtungen der dortigen Judenschaft zusammengesetztes Pro^Palästinw-Komitee gegründet. An der Spitze dev Komitees stehen Oberrabbiner Kr. Klein als Ehrenvorsitzender, der Präsident der Neologengemeinde Doktor Eler Zahler als Präsident und Herr Hermann Willner als Vizepräsident. Dem Aktionskomitee gehören ferner an die Herren Theodor Austerlitz, Artur Gärtner, Dr. Karl Färb stein, Geza Huppert, Moritz Jlkowicz. Dr. A. NewesK, Moritz Rosvuberg. Heinrich S p i r a. Destder Sauber und Jguaz Weiß. Gin neuer jüdischer Dizebürgeruieisier in Metz. Vor einigen Tagen wurde in Motz der jüdische Gemetnderat Leon Salomon, Mitchef der Firma Saiomon Freres zrmk Vizebürgermeister gewählt. Es ist daö der zweite jüdische Bizebürgermeister dieser Stadt, in «oelcher der Präsident des israelitischen Konsistoriums Samuel bereits seit längerer Zeit die Stelle eines Vizebttrgermeisters ockleidet.