Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2895 (20.3.1927)
- Date
- 1927-03-20
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2981983--29459-3017589- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
-iCCfr i. .vien, Sonntao Wiener Morgenzeitung 20. März 162. Nr. 2^' Bühne und Kunst. Bauveville in den Kammeisprelen. „^siar, latz'.. vich nicht verführen", von Julius Horst und und Fritz Lunzer. GesangStexte von Beda. Musik von Ralph Erwin. ■ '1 Wenn der Vorhang aufgeht, wird das volle Menschenleben gleich an interessanter Stelle angepackt, nämlich .Herr Peppler tätschelt die Kehrseite von Trude Brionne. Und dann geht's weiter — mit Paravent, Badezimmer samt Schattenrißansicht, Glühlamvenbuketts (der Menschheit ganzer Jammer faßt dich an), Himmelbett und anderen bewährten Verführungsrequisiten, zn denen zwei Autoren uich ein Mitreimer einen Text beigestellt haben, zum Weinen witzlos und unoriginell, als hätte der Begriff Vcurdeville seine Wurzel etwa in Liuz, nein, in Lunz oder noch Lunzer. Erst gestern tvard hier festgestellt, daß Wiener Librettisten die traurigste Menschenrasse der Welt seien; wie rasch wird diese Feststellung wieder bestätigt! Beda, von dem es wirklich etliche erstklassige Gesangstexte gebt, hat diesmal — was könnt' er auch anderes tun — Qualität 4 a geliefert. Der halblvegs lustige Reimcinsall Gefühlen wühlen" ist an der Musik zuschanden gegangen. Urck die Musik — dritte Hand! Nicht einmal ein abgelegter Schlager findet sich darin. Um solches Opus, das mit Vaudeville ungefähr ebenso, viel gemein hat wie Paris mit Lunz,' mühte sich Mimi Kött, der die Aufgabe zufiel, einen Anbeter ihrer Freundin zu verführen, mit mancherlei trockenen Humoren, graziöser Schalkhaftigkeit und Tanzanmut. Ihre Freundin gab Hilde Schulz, aus festerem Holz geschnitzt. Oskarn, der sich nicht verführen lassen durfte, tanzte Fritz Steiner mit guten Reso-Kopien und gab aus eigenem überreichlich Schlieferlkomik dazu. Fritz Im h o ff illustrierte, an-, geblich spanisch, den ganzen Tiefstand des Wiener Oprrettenstils und ein' kaffeebraunes Stubenkätzchen, dessen Namen mau nicht einmal schreiben kann, weil ihn der Setzer nicht zusammenbringt, trug der dunklen Mode Rechnung. Hans Peppler und Trude Brionne mußten ihre echten Begabungen in den Dienst der Sache stellen, die - weiß- Gott keine gute war. Um halb 2 Uhr nachts war alles vorüber, auch der Autorenauflauf auf der Bühne. Es war erschöpfend . . . Oskar, laß dich nicht' verführen! S. S. „Ser Mann m Loch." Lustspieltheater. Wieder einer jener französischen Schwänke, wie sie die PraterWhne zu Dutzenden herunterwirbelt. Um den Lreckitionellen Seitensprung-durchführen zu können, lan. der Ehemann der Autoren Nancey und de Gorsse das Gerücht, daß er wegen geschäftlicher Praktiken ins Loch wandern müsse. Allerdings setzt er die geglückte Erholung von ' der Gattin zuletzt tatsächlich in der Zelle fort, dank der Empfehlung des Justizministers, der es. mit ihm gut meint. Einige nette Einfälle und Anspielungen auf die Inflationszeit wurden vom Publikum schmunzelnd ausgenommen. Das Jarno-Ensemble, voran' die Herren Riedl und Mahr sowie die Damen L e s s i n g, E r o l, L ö h r und speziell Maria W a l d n e r, deren .Können viel größer ist. als ihre Rollen, erheiterte das beifallsfreudige Haus bis. zum Schluß. a-s. Eine Feftvorstellwlg. Rrftroys .,Tamchänser"-Paro0ic. — Theater an der Wien. Tatsächlich eine Festvorstellung,, wie sie nur Wien bieten, kann. Die besten Wiener Künstlerstellten sich für diese' Aufführung zur Verfügung, die zugnsten der „Vereiniguyg engagementloser Schauspieler des Oesterreichischen Bühnenvereines" in Szene ging.' Schon nach der .unter Josef Holzers Leitung verständnisinnig gespielten Ouvertüre — an sich ein Meisterioerk geistvoller Persiflage —, setzte stürmischer Applaus ein. Artur Preuß, WilliThäller, Gabriele.Modi, Sigi Hofer, Eugen Günther, Josef Si'chra, Josef Hauschütz, Josef F lei schm a mt im& Josef König vereinigten sich mit Hansi Rieses längst „klassischer" Elisabeth zu einxrn" Ensemble, dessen urwüchsiger Humor nicht zu Überbieten ist Die ausgezeichnete Vorstellung,, von Kammersänger AlfrA Piccaver inszeniert, sollte nicht vereinzelt bleiben. An Pukimspiel von Arnold zweig. nläßlich der bevorstehenden Wiener Aufführung. In der jüdischen Literatur gibtes eine Anzahl zur Aufführung am Purimfcst bestimmter Stücke, die Veils in belehrender, teils in belustigender Form Stoffe aus der Biblischen Geschichte behandeln. Eines der bekanntesten, ist das „Ahaschwerosch-Spiel", - oft auch gemeinhin „Purimspiel" genannt. Das Spiel von Mordechais Erhöhung, Homans Sturz, der Rettung der Juden vor droh"i'- dem Untergang. ' Dieser Stoff liegt Arnold Zweigs „Ein Purimspül zugrunde. Sehr bemerkenswert die Auffassung und Darstellung des Konfliktes. Zunächst versucht der Autor rein litererarisch den Knoten des Schauspiels zu schürzen; , im pathetischen ersten Akt sehen wir die Entwicklung des Konfliktes in formvollendeter Sprache dargestellt, getreu den Regeln des klassischen Dramas. — Doch der Kritik der jüdischen Gafft entgeht der Autor nicht. — Im heiteren, mit Witz unb Humor durchtränkten Zwischenspiel nehmen die dem jüdischen Milieu entstammenden Akteure Vergeltung an dem Autor für den Bruch mit der Tradition des zum Erbgut gewordenen volkstümlichen Purimspieles — auf eigene Faust führten sie das „jüdische Purimspiel" vor. Die Bertvirrung, in die der Dichter dadurch gerät, löst er ebenso launig wie originell durch einen Theaterscherz modernster Art, der das Stück in den traditionellen Purimball Überleitet. Diese bisher der Oeffentlichkeit unbekanMe Arbeit Arnold Zweigs, dessen Schauspiel „Ritualmord in Ungarn" vor mehreren Jahre« mit großem Erfolg hier gespielt wurde, ist vom Dichter der Zionistisch«« Sektion Innere Stadt zur Uräufführung bei der am 24. März stattfindenden Purimfeier überlassen worden. A«r de» Lheatern. Burgtheater. Morgen, 7 injr; „E gm ont" (Theatergemeinde Serie 93). ■ . Akade m ie the a ter. .Dienstag zum ersten. Male „Komtesse M'ihi" von. Artur Schnitzler. Opernth ater. Morgen, 7 Uhr, „Di e t o t e Stad t" (Thealevgemeinde Serie C); Dienstag wird die Verdi'sche Oper „D i e M a cht des Sch icksal s" aufgeführt. Neue Wiener B üh.ne. Die Uraufführung.von Her»: mann Heinz Ordners «dramatischer Historie „Päpstin Johanna A ngel r ca" findet Dienstag, den 26. d.. statt. Deutsches V o l k S<t h e a i e r. Gegenwärtig wivd unter Leitung Dr. Rudolf Beer'S das Schauspiel ,/Der' P at r i o t" von Mfred Neumann vorbereitet. . Modernes Theater. Die Premiere« jagen einander in diesem schönen,- für intimstes Kammerspiel prädestinierten Theater. Und jede nachfolgende ist noch schlimmer als die vorhergehende. Weiß Gott, wie es kam, daß diese Dilletantenarheit „Man heiratet erst im dritten Akt" von Alexander Erd ei das Rampenlicht erblicken konnte. Man heiratet leider erst im dritten Art. Es ist keine geringe Zumutung an das Publikum, bis dahin auszuharren. Auch die Schauspieler, die diesen Text memorieren müssen. Und nickt zu beneiden. Die Damen Pepp.ler, Andrower und 'Weber, die Herren .FaIkenhausen,. Berstl und . S m i t t streiten tapfer aus verlorenen Posten» aber Betth Nllerich macht das unmögliche Stück noch unmöglicher. a. Spielleiter Dr. Buch als Gastregisseur tat Burgtheatcr. Die.'D'irskdion des Buvgcheaters-hat den. Spielleiter der Fvawk- ' surftr Släidti schein Bühnen, Dr. Fritz Peter Buch, eingeladen, während des Urlaubes Wbert Heines die Regie von Franz NEs Drama: „Trieschübel" - §ü überMh>men, das als nächste Neuheit nach SA-Varas „Das Genie u>nd sein Bruder" in Szene gehen wird.. - . . .3 - Variete im Deutschen Boltstheater. Die. Mi-lglieder des D^ulscheu VoVstihoaters veranstalten ' zuHUinsten ihres Wöhlfahrtsfonds für die MtpemstonistLN Sa-mstag, den 26. März, im Rahmen einer um HW Uhr becsin-nerlden Nachtvorstellung eine Neuauflage der VavietspvHwng "der Wiener Bühneniküinftler. ' Die Schweizer Vertretung bei der Wiener Beethoven-Feier. Wieaus Bern gemeldet..wiiK>, chgt der Bunidesrat den Kcanpo- :Esten Gustave Doret'.ms Vertreter bei der Wiener Beoth o-von-Ged äch tni sfeier doleKert. Be-eioe. Bortkäge tttid Berfammlungcn. ' AkaL. ©•"•'-•V-'fcj ber Zkrnstrn.Revisiottisven. Donnerstag, 8 uijr abends, im Cafe Helbelia (6. Bez., Lange« gasft 61) Bor:rag Dr. Hahn Aber „Die Krise im Zionismus;und ihre Lösung". — Zionistische Bezirkssektion — Zionistische Frapengruppe Döbling. Monrag, halb 9'Uhr abends, rm Cafe Döbllngerhof/ 16. Bez., Biprothstraße 49, Vortrag Dr. Desider Fried mann über „Popper-Lynkeus und die Judenfrage". —''Hitachdüth-Jügenb, 2. Bez., Glockengasse 30. Diorgen um ^8 Uhr.abends-Dr. Z..F. F-inkelst ei n: Seminar für jiddische Literatur. — Zionistische Jusendorganisation Prater. Heme. präzise halb 8 Uhr abends, Vortrag, Dr. Vlltor P o rdes: „Gute und schlechte Assimilprion". Gaste willkommen! — Misrachistischer Jlvgendbund. Heüfti halb 8'Uhr-abends, im Saale-der „Scholle", 2.-Bez.. <Lilienbrunngaffe 1a, große Purimfeier. mit. reichhaltigem Programm. — Volkshochschule Leovoldstadt (WMsheim), 2. Bez., Zirkusgasse 48. 7. Uhr Fest-. saal: Christian' M o r g e n st e r n - Abend. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft. Anitta Müller, 2. Bez., Untere' Augartenstratze 35. Heute, hach 4 Uhr nachnr., Purimseier, der Kind erlösest nbe mit Jause. — Morgen ö. Kin'der-<Lichdbilder-Nachmittag.. (halb 5' Uhr). Kleine ' Gästecherzlich willkommen. — 7 Uhr abends: Elierna'bend mit Üichtbildervortrag des Herrn Dr. Isidor K l ab er über: Die schwerste«/Krankheiten unseres.-Kindes, r- Dienstag. 22. d.. 8—9 Uhr abends, beginnt Dr.'J,sidor Ksaber den.Kurs «her: PhysioLogie und Hhgrene det'Fraüi Anmeldungen für diesen Kurs werden läglich bon S-^S' lTfyt im Sekretariat entgegen» genymmen. . , ,, i ,, , Artistenprüfung tut Johann-Strantz-Theater. Die nächst öffentliche Artisten-Aufnahmsprüsung findet am 2. Apri'l n 3 Uhr nachmittags un Johann-Z'.rauß-Lhea'.er statt. Wentzr Uraufführung von Arnold Zweig'S Purimfp.^ Für die am 24 März in den Olympia säten startsindende Ur aufsührung des neuesten Stückes vcn Arnold Zweig „E i i! P u.r i msp i e l" (mit anschließendem Ball) sind Karten zv mäßigen Preisen erhältlich ,m Vorverkauf bei W. H. Weis- 1. Bez., Werderthorgasse 16. Tel. 67-1-57, O. Nctckier, 1. Bez. . Werderchorg. 5. Tel. 66-4-20, Singer, 2. Bez„ Tatorstr. 20 a, Tel. 42-3-87, Bücherstube Rath» -Taborstratze 20 a, „A-da". Tabovsträße 6, Löwit. Nötentnrmstraße 22. Terichtssam. Ser erste reit de» Barmat-Ptoreffer beend«. Aus B e r li.u ivird uns berichtet: Nach mehr als zu.eimonatlgcr Dauer ist im Barmat-Prozeß der erst.' Teil der. Anklage zum Mschluß gekommen. Dieser T-il behandelt die Geschäftsverbindung des Amexima-Kon zerns vom Dezember 1923 bis Dezember 1924 und richtet sich gegen Julius Barmat, seinen Bruder Henry, den Direktor Klenfte und den Obecfinanzrat a. D. Doktor i. Hellwig. In sorgfältiger Arbeit haben das Gericht und (die Staatsanwaltschaft, Sachverständige und Verteidig«." und auch die Angeklagten sich bemüht, die verwickelte 'Kreditbeziehungen zivischeit der Staatsbank und den vi°l (gestaltigen Unternehmungen der Barmats aufzuklären. Ale 'reiner Papiermarkkredit in der Zeit der tollst-n Jnflation entstanden, sind diese Schiulden nach und nach zu Goldmarkbeträgen von ungeheurer Höhe ange laufen. Am 31. Dezember 1924 wies das Konto der Amexima bei der Seehandlung den Schuldsaldo von 9.6 Millionen Goldmark auf. Ob der bisherige Verlauf des Prozesses die Bewkiist für eine strafrechtliche Schuld der AngÄagten bistet, ist i Sache des Gerichtes. Aber heute muß schon gesagt wer den,' daß ein erheblicher Teil der Schuld auf das S y ft em fällt, wie die Gelder der öffentlichen Hand bewirtschaftet worden sind. Dutzende von Geldzentralinstitnten ' etablierten sich während iwr Inflation, so daß von einheitlicher Geldpolitik nicht mehr, die Rede sein konnte. Schaden erlitt dabei in ungeheuerstem Ausmaße die deutsche Wirtschaft. Bankmäßig unvorgebild. te Beamte glaubten plötzlich Großbankdirektoren spielen zu müssen.- Der Prozeß hat gezeigt, zu welcher Verschleuderung, öffentlicher Gelder dieses System geführt hat. Es gibt noch Richter in Deutjchiaud. Der vWische Steixu» teur der „Schlesischen B o lisst-im me", eines rüden HakelnkrenMlät>des, Oskar Bark, hatte sich vor dom Breslauer Landgericht zu verantworten, weil er - einen Aufvulf des saltisam beikamrlen "2frWir. D i n t e r zugunsten des „Hammer-Fritsch" vexösftnbllcht hatte, 'in dam davon gchprochen wurde, daß die sogenannte. jüldilsche Reiliig'ivnSgemeinischast nichts anderes sei als eine Maske, die sittliche und'wirtschaftliche Zersetzung und Ausplündermrg unter ' dem Schutze der deuchchrn Staatsgcisetze zu betreiben. Die Staa-tSanw-aistschast eMickte in dieser Publikation das Vergehen der Gotteslästerung. Bark zciigte sich wahrend, der Berharvdilung sehr hochmütig und behauptete, als. Vertreter einer „grüßen Bewog'Uing" straffrei bleiben zu müsten.'Der Vorsitzende, Lcrudgericht'sdirestor von Garnier, belohrte den Am.c>k>labten darüber, daß es Änc gröbliche Beschimpfung einer' Re'ligionSMMinschaft -darstelle, dicft gewissermaßen zu einer Be-trugs-Ges. m. b. H. zu stempeln; als Korporation des öslst'uDlchsn Rechts habe das Judentum ftlbstver* ständtlich den vollen Schütz des Gesetzes. Das Gericht erkaimte auif sieben Tage Gesängnis, die in 76 Mark Geldstrafe .umgeWendelt wurden. Verzeihende Licbe. Aus Paris wird tÄlegraphiert: Ein junger Pole, namens Isaak Marchover, wurde gestern von den Geschworenen von 'der AnMage' des versuchten Mordes f re i ge sp r o che n. Er hatte in Paris seine Warschauer Jugendfwundin Neumann getroffen und sich um sie beworben. Die Nenmann erklärte aber, daß sie von einer Vercchetlichung mit Marchover nichts wißen , wolle, woraus dieser seine Freundin durch einen Schuß schwer verletzte und sich selbst' eine Kugel "in die Brust schoß. Be'ide genasen nach mehrmonatiger Krankheit. Die Reumann erklärte bei der Verhandlung, daß sie. den Marchover außerordentlich liebe und ihn nunmehr heiraten wolle. Di eise Mitteilmrg machte aus.die'Geschworenen solchen Eindruck, do^ fio ein frei - sp rechendes BettiM fällten. Geschenke an das Anslaad. ^« .PrioritStenproreb der BoM-Reraaer Weabaha. Ar» 24. März wird im'^Wlener Han^sgerrust wieder eine jener Versammlustgen-ivon Gläubigern tagen, die im Besitze vvn. hypotheziertest 'Schuldtitres sind und trotzdem seit einem'Jahre um ihN:WnenÄares Recht kämp'ftn rnüsfert, weil die. WährungszeMittung, an der Schn idnermoral-' selbst. bestfundierter Mftl>lWft^n^.öffentlichen- Rechtes nicht! spurlos vorübergegangen. .handelt sich diesmal -um. die Prioritäten b&y n - Me r an« r Eis ewbahn, die durch dis Stäatentremiüng J'alien' än^heimgefallien ist, deren gesellschastliche^G^-.soSM«^L^edych mch in Oester-' reich-ist, so daß fiemls ^SchÜMertn die Vorteile der öfter«-' chischen Berwaltun sprasts, M'-cküf dem G.und.atze „Kro.w ist Krone" benrht, für sich in Anspruch nehmen möchte,' um sich von der Obligationensckrlld mit wenig Wolle lvszu- ' kaufen - - - - - - ----- Wenn die Gesellschaft Glück hat, so werden im Han< delsgerichte, nur wenig Prioritäre erscheinen, so daß ihre! Anträge auf Gnlösung der auf Kronen lautenden Ob.igationen zu einem ihr genehnwn Umre.hnungsschlüssel in Lire - geringem Widerstand begegnen würden. Sie hat »vohl nichl viel dazu getan, da mit der Ausschreibung der 'Generakver sammlung besondere Publizität verliehen >oäre: eine Veröffentlichung in der amtlichen „Wiener Zeitung", die ohnehin von den tvrnigften gelesen wir. - entsprach wohl fornwll den gesetzlichen Aufo» derungm, aber auch diesem Minimuin ist die Wirksamkeit dadurch genommen, daß die Ankündigung au einer unauffälligen Stelle pkaeiert mar. Es steht in den Akte», als»