Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2894 (19.3.1927)
- Date
- 1927-03-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2894 f&faüt, ©cna&ng «. ffifeft IE Das Wetter. Ws«, «. Mär, 1627. Die TemperaturMnahme hat geistern weiter angehalten, so -atz mittags 15 Grad verzeichnet werde« konnten. Nach der Vorhersage dauert das hellere warme Wetter «etter an. Vergebung einer Geldwechselstelle. Die Oesterreichischen BundeSbahn-en werden die i m NorLLahnhof in Wien bestehende Geldwechselstelle neu vergeben. Das Geschäft wird in dem gegenwärtig hiesür vorgesehenen oder vom Ersteh er zu errichtenden Lokal zu betreiben sein. Bewerber werden eingeladen, ihre Anbote in der Einlaufstelle der Generaldivektion der Oesterreichischen Bundesbahnen, 1. Dez., Schwärzende rgpsatz 3, -iS längsten- 25. März I. 10 Uhr vormittags, verschlossen mit der Anschrift „Anbot für die Gevdwechsel'stelle im Wiener Nordbcchn- Hof" einzureichen. Die näheren Bedülgungen, denen di« Anbote zu entsprechen haben, strK in der genannten Eiulaufftelle erhältlich. Selbstmord eines Gerichtspräsidsnten. Wie aus Oedsnburg -berichtet wird, hat der Präsident des OeLeNburger Gerichtshofes Dr. Karl Wrhowszki wegen schwerer Krankheit Selbstmord verübt, indem er eine große Dosis Weronal q« sich nahm. Sein Zustand ist hoff. nungSloS. Die LiebeStr. gödte in Floridsdorf. Me berichtet, hat der 27;ähr:ge Leopold Fuchs in seiner Backstube die 10jährige Hilfsarbeiterin Mane Aust wegen unglücklicher Lieüe erschossen und sich -selbst durch einen Revolverschutz schwer verletzt. Bei dem gestern mit ihm rm Spital S-nommenen Verhör gab er an, daß beide nnverr.ehmlich lassen hatten,!n den Tod zu gehen. Da chm anfangs der Mur zur Tat gefehlt habe, habe .hm da- Mädchen einen Liter Rum gebracht, von dem berbe vor der Ausübung der Tat tranken. Die Polizei har die Ueberführung des Verletzten aus dem ArbeiterunsaTspital in das Jnqmsitcrspital des LandeSgerichreS veraMaßc. E Der bekannte NniversitätSprofeffor Dr. B. Mladejovsky in Prag, hat zur Vorbeugung und Bekämpfung der am meisten gefürchteten MterSerscheinung, der ArteriMlerose, ein erfolgreiches Mittel gefunden, das unter dem Namen Eklerolsyrup infolge seiner hervorragenden Wirkung in kürzester Zeit in der ganzen Kulturwelt große Verbreitung gefunden hat. Der Stlerolsyrup setzt den hohen Blutdruck herab, fördert die Blurzirkulation, schützt dadurch vor Schwindelan fällen, Beklemmungen, Atemnot, Angstgefühle.n usw. und hobt das Allgemeinbesinden. Der Sklerovsyrup ist in Apotheken erhältlich. Genevalvertrieb: Apotheke C. Dradh, Wien, 1. Dez., Rotentuvmstratze 18, Ecke Weischmarkt, wo auch lÄteratur kostenlos erhältlich ist. G!« 87jÄdriger Doktorand. Ein Prüfling, der mit 87 Jahren den Doktorgrad erwirbt, ist gewiß keine alltägliche Erscheinung, und noch merkwürdiger ist es, wenn er ein Examen nachhdlt, zu dem, er sich bereits vor 66 Jahren vorbereitet hat. Dieser Fall ist jetzt an der Sorbonne, der Pariser Universität, eingetretvn. Louis Andrieux erwarb hier als Greis die Doktorwürde der Literatur, die er Student in Lyon 65 Jahre frischer nicht erlangt hatte. Andrieux mußte damals aus Familiengründen sein Studium plötzlich abiürechen, nachdem er seine juristischen Examen, aber nicht den Doktor gemacht hatte. Cr wurde dann Staatsanwalt, Solizeipräfekt in Paris und war schließlich franMscher esandter in Madrid. Jetzt hat er sich im hohen Alter nock einmal auf das Doktorexamen vorbereitet und es glücklich bestanden. Der Nordpolforscher Cool aus dem Gefängnis entlasten. Aus Newport! wird berichtet: Der Nordpolsorscher Cook, Vesten angebliche Nordpolentdeckun" jahrelang großes Auffchen machte und die Dänische Akademie der Wiff.'nschasten veranlaßt hat, ihm einen Preis zu widmen, wurde jetzt begnadigt und aus dem Gefängnis entlassen. Er war wegen großer Oelschwindeleien zu 14 Jahren Kerker verurteilt worden. Sein Gesundheitszustand läßt eine weitere Haft nicht zu. Eine Studeutenbank. Aus Belgrad wird berichtet: Unter den Studenten der Handelsakademie in Somvor wurde eine ßroßzügige Aktion zwecks Gründung einer Studentenbank eingeleitet. Der Name der Bank soll „Kommers" lauten, das Kapital, das die Studenten selbst einzahlen wollen, 10.000 Dinar betragen. Aus den Reihen der Studenten selbst wird der Verwaltungs- und Auffichtsrat gewählt werden. Ziel dieser Institution soll sein, die Studenten noch während ihrer Ausbildungszeit mit der Praxis eines Bankbetriebes bekannt zu machen. Diese Studentenvank würde einmal wöchentlich auch ihre Börsenzusammenkünfte abhalten. Das drehbare Haus. In Frankreich ist ein sensationeller neuer HLuserthp erschienen. Es handelt sich um eine drehbare Billa, die »wer Pariser Architekten, Georges Lecnher und Henri Jnbaulr, entworfen haben und deren Modell auf der »Ausstellung für WchnungSkunst" in Nizza. gezeigt wurde. Die Billa ist auf einer Basis errichtet, die im Prinzip einer Lokomotiven-Drehscheibe gleicht, sie ist mit der Absicht gebaut, dem Inhaber die Sonne dort in sein Heim Hineinleuchten zu lassen, wo er sie wünscht. Wenn er mm Beispiel die Sonne in seiner Bibliothek haben will, o driickt er ganz einfach jede Stunde oder alle zwei Stun- ,en auf einen Knopf und die Sonne bescheint ihn von morgens vis abends. Man sieht, ein prächtiges Spielzeug für große und kleine Kinder! Als die Architekten ihr Modell zuerst entworfen hatten und es einem starke« Wind ausfetzten, drehte es sich mit der Geschwindigkeit einer rasenden Windmühle, aber dagegen ist jetzt Vorsorge getroffen: ein Orkan kann über das Haus yimvegfeaen und es bewegt sich doch nicht. DaS HauS kostet mit vollständiger Einrichtung und Motorausrustung etwa 300.000 Schilling. Das Faß wird rechteckig. Wenn nicht alle Zeichen trügen, werden die dickbäuchigen, runden Fässer bald der Vergangenheit angehören. Eine deutsche Firma hat nämlich in diesen Tagen den Gebrauchsmusterschutz für ein rechteckiges Faß erwirkt. Da das rechteckige Faß gegenüber einem runden gleichen Kubikinhalts überraschend weniger Rauin einnimmr, wird der Eroverungsfeldzug des rechteckigen Fasses kaum mehr lange auf sich warten lassen, zumal »nan in München bereits Bier „viereckig" in Verkehr bringt Schönheiisfalo« für Hunde. Ein Tierarzt hat soeben im vornehmsten Viertel Londons einen Schönheitssalon für Hunde eröffnet. Er beschäftigt darin einen ganzen Stab von Aerzten, Mrurgen, Dentisten, Pedimrisien, Friseuren nno Schönhsits* Spezialisten« „Ein Hund mutz ein ebenso chchettscher Anblick sein wie ein Mensch," sagt der Besitzer der Hunde« BerschSnerungsanstalt. „Wenn die gnädige Frau mit ihrem Hunde spazieren geht, so muß er eine elegante Silhouette zeigen, mutz ihr Ehre mache«, sei» Schwanz muß in der bezauberndsten Kurve verlaufe«, er muß gewaschen, massiert, individuell (natürlich!) parfümiert und ganz frisch pedikürt sein." ES gibt offenbar viel Leute 1« London, vic keine schwereren Sorgen haben, als die um ihren inund, denn an dem neueröffneten Institut warten den ganzen Tag lang zahlreiche Automobile. Allerdings werde» dort mit den Hunden Kuren vorgenommen, die man bisher nur den Menschen angedeihen ließ. Hier liegt ein russisches Windspiel unter der Höhensonne, dort wird das Gebiß einer ältlichen Bulldogge mit Goldkronen versehen» in einem anderen Raum wird ein Peking-Hündchen parfümiett und gepudert. Kurz, es ist ein Vergnügen, in London ein Hund zu sein. Vorausgesetzt, datz er fich Besitzer gewühlt hat, die spleenig und reich genug sind. Unrichtige Au gaben Wer Georg Brandes» Herr Prof. D» Simoufen, Kopenhagen, schreibt uns; „Es scheint mir geboten» die in vielen Journalen und Zeitschriften gebrachten Mitteilungen über Brandes' Namen richtigzrOellen. Sehr oft schreibt man, datz sein wirklicher Name Cohen sei, (in den verschiedensten Formen bis zu dem ruffischen Kogan), den Namen Brandes habe er nur angenommen. Dies ist unrichtig. Die Sache verhält sich in Mrklichkeit so: Sein Gro Mater Cohen i MJMMSCHIINS "TOS Pf I a n z e n - Margarine TERNO Unerreicht ln Qualität und Preis! Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbfners S. Fürst Darf in ketnem JQcüschun Mannheit fehlen U e b c r a 11 e r h ä 1111 c b w KARL BLAIMSCHEINS vereinigte Margarine- und Butterfabriken, Wien, 14. Bez., Diefenbachgasse 59 OeOOQPQOgQOPQQQQOOQCKWQQQQOQOOQQQOQeog starb jung und die Mtrve heiratete in zweiter Ehe einen Brandes. Die Kinder erster Ehe, und darunter der Vater des Georg, nahmen den Namen des Stiefvaters, neben dem väterlichen an. Hermann Cohen-Brandes hieß also lange so, bevor ihm der berichmte Sohn geboren nmrve, dessen Name nie gewechselt wurde» forwsru immer war: Georg Morris Cohen-BvandeS^ *\ | JÜDISCHE WEIT * I Kardinal Satzes gegen die AudenmWou. Aus Nervyork lvird uns geschrieben: Die Meldungen der „Wiener Morgenzeitung" über die gesteigerte Geschäftstätigkeit der Judenmissionen in der ganzen Welt haben auch in den Bereinigten Staaten große Beachtung gefunden und wurden von den angesehensten Blättern reproduziert. In Verbindung oamtt wurde es nun bekannt, daß diese intensive seelenfängärische Arbeit unter den Juden in Ausführung eines im „heiligen Jahre 1925" in Rom gefaßten Beschlusses zur Gründung einer Weltorganisation unter dem Namen „Freunde Israels" geschieht Diese Weltorganisation hat den ausgesprochenen Zweck, die Bekehrung der Juden in allen Weltteilen, besonders aber im bftlich.cn uck> südöstlichen Teile Europas, systematisch unter Anwendung der modernsten sozialen Mittel zu betreiben. Auch in Amerika hätte diese Aktion durchgeführt werden sollen Da meldete sich aber das Haupt der amerikanischen' Katholiken Kardinal Hayes.uüt einem energischen Veto. Sonderbar allerdings ist die Begründung seiner Ablehnung. Er erklärte nämlich-, daß eine solche offiziell von der katholischen Kirche iw Amerika geführte und geförderte Tätigkeit unter den."Juden die Existenz einer großen Anzahl katholischer Wohlfahrtsanstalten in Amerika, die eine große Zahl Juden unter ihren-finanziellen Förderern haben, gefährden würde.. Diese Begründung wirst ein grelles Licht einerseits auf die Opferfreude der Katholiken, die ihre eigenen Institutionen nicht erhalten ivolleu, andererseits aber auch auf jene Juden, die offenbar auS feiger Liebedienerei ihr Geld anstatt zur Förderung der von allen Seiten bedrängten jüdischen Einrichtungen zu verwenden, es in Anstalten anlegen, die, wie man sicht, zur seelischen und sozialen Schwächung des Judentums dienen. Eine Mische Bauernfiedluna in der Umgebung von Warschau. Aus Warschau wird uns bericht't: In Verbindung mit der bereits gemeldeten Mtion zur Errichtung von jüdischen landwirtschaftlich en Siedlungen in Polen ist es nicht uninteressant, festen stellen. daß in der unrmtte^ baren Umgebung von Warschau schon seit längerer. Ze? eine jüdische Bmiernsiedlung besteht. Es sind eüoa dreißig jüdische F a m i l i e n, die ihren an der Straße von Wol'a Grojez-Polzawizne geleg-meu Boden selbst bearbeiten. Sk leben mit ihren christlichen Nachbarn im besten Einvernehmen. Obgleich diese jüdischen Bauerrr eine Genossen schaft zur Erleichterung ihrer Arbeit gebildet haben, können sie sich im Gegensatz zu ihren christlichen Nacksbarrr deshalb nicht entwickeln, weil ihnen bisher keine entsprechend hilligenKredttezur Verstlgung gestellt wurden. Nunmehr hat sich die Gesellschaft „Tor" dieser Bauern angenommen. Lar Archiv ber No In der Mischen NationaMbUolhel. Wie unS aus Jerusalem berichtet wird, wurde das mvte historisch wertvolle Archiv der jiidisch-tercktoria- . ..ischen Organisation Jto von London nach Jerusalem befördert, um, gemäß einem Wunsche Israel Zangwills, der jüdischen Nattonalbibliothek einverleibt zu werden. SeWgMIges gnbilSnm der Firma stnho. Loeb 4 So. Aus Newport wird uns geschrieen: Dieser Tage beging die weltberühmte Banksirma Kuhn, Lock and Co. die Sechzigjahrssier ihres Bestandes. Die Firma stand in der Finanzierung der modernen JndustrialisierungSbeivegung in den Bereinigten Staaten und ganz besonders der Mmbchnttni« m «Her Steck. Mch in der Durchführung von Anleihen für eine Anzahl europäischer Staatm hat die Firma eine führende Stellung eingenommen. Zu einer ZeÜ, als der amerikanische Markt im Verhältnis zum h utigen Stand noch sehr wenig bedeutete, hat die Firma «einen für die Vereinigten Staaten sehr wertvollen Verkehr von Wert- und Anlagepapieven zwischen Europa und Amerika herbeigeführt. Der im Jahre 1920 verstorbem Philanthrop urck» Politiker Jakob H. Schiff war bis zu s«nrm Tode der kettende Chef ser Weltfirma. Ableben eines jüdischen Cinwandemngsinspekloes. ^|ii Chicago starb vicher Doge eiiner der bcknuMften und versiertosbe-n Beamten des MnwaickeMngAdepartemsnits, Felix Weiß. Der Bersborbene war viele Jahve hindurch Emwanderungsi-lnfpektor im HÄen von Boston und galt als der Tüchfti#e seines Faches. Während des WÄÜrieges war er dem Scyutzüielnst gegen Spionage im Einwanderunasamt Wgeteäll. Weiß schvieb mehrere anerkannte Wette über Einwan-devrmgSfvagsn unbwar hauptsächlich dadurch berühmt «geworden, daß er 13 Sprachen vMommen beherrWe, deren er fich dem Prüfungen der Eimvanderer 6wmn konnte. Mntragung des verstorbene« Präsidenten von Lettland ins Goldene Buch. Airs Riga wird ums berichtet: Das Ableben des vor einigen Dcvgen verstorlbemen ersten Präfidertte« der lottläMUchen RepuVM, I. Tschakste, hat auch die jüdische Bevölkerung von Lettland in aufrichtige Trauer versetzt. Prasivewt Lschackste erwies sich während seiner ganzen RegievunaSzÄt als ein verständnisvoller Freund der jüdischen Minderheit «n Lande und ganz beisonders der ziomi-stischen Bestrobungsn. In dem Tagen von San Remo im Jahve 1980 richtete der Präsident an eine jüdische Versammlung eine Bojschaft, Ln welcher ex dem Zionismus und dem gesamten jüd-ischen Voill (eine Grüße und Glückwünsche für das Gelingen des, grauidwsem Werkes zur Wiederausrichtung der jüdische« Nationale -h e i m st ü t t e in Palästina ^bot. Das ZentroKomitee für den Natiomlsonds in Lettland beschloß, eine Mtion Mr Ei-ntragung deS Namens des Staatspräsidenten I. DfchÄfte ßrS Gowene Buch des Nationalfonds «inzuleiton. Berelae. BortrSge and Bersammiungen. Franengruppe der zionistischen BrzirkSsektion S. Sonntag, 3 Mr nachm., im VermnSheim, 8. Bez., Bemroplatz % eixae Kintzer-Purimfeier unter Mitwirkung des hebräischen Kindergartens. Kinl. er willkommen! — Zionistische Jugendgruppe Leopoldstadt, 2. Bez., Z-irkusa. 33. Heute, hall> 8 Uhr abends, in der „Scholle", 2. Bez.. Lilienbrunngasse 1 (Dianabcchgebäude), Purimabend mit reichhaltigem Programm. Morgen, halb 9 yhr früh, Ausflug. Treffpunkt: -Schottenring; a-bends freie Zusammenkunst. Montag, 8 Uhr, Geschichtskurs. — Zionistische Arbeitspartei „Hitachdnth", 8. Bez., Glockeng. 30. Heute, halb 7 Uhr abends, dringende Midgliedsrverlamttl.ung. — Zionistische Kulturgruppe, 30. Bez., Karl Meihl»Stratze 5. Heute, halb 8 Uhr abends, Vortrag; morgen, ,7 Uhr, Purimfeier im zionistischen Heim, 20. Bez„ Jagerstraße 30, mit reichhaltigem Programm. Gäste herzl. willkommen! Mon-tag, 8 Uhr abends, außerordentliche A-usschutzsihnng. — Hijtachduth- Jugend, 2. Bez., Glockengafse 30. Heute, -16 Uhr nachm., Vorrrag: Chower Dr. Josef G e l b a r d; Montag, üi8 Uhr aberlds, Dr. #. F. nt elfte in: Semiliar für jiddische Literatur. — Toynveehalle» 20l Bez., DeniSgasse 33. Heute. 7 Uhr abends, Studenten-Orchefter-Konzert. Dirigent Ernst Gpvtnger.— B«rein „Mathilde" zur Bekleidung jüdischer Waisenkinder. Morgen im Saale des Hotel Eontmenrai Burimfeier. Kapelle B Wcsifsthcvl. Tanzarrangement Ballettmeister H. Hermann. Beginn 8 Uhr. Entree 2.—. — Verein Oestorreichlscher Chemiker. 7 Uhr abends im Hörsaal 7, 4. Bez., Karlsplah 13, Bortrag Jrrg. Viktor Schwarz: „1623—1926 als Chsnriker in Afghanistan" (mit Lichtbildern). — Volkshochschule Leopoldstabt MoKsheim). 2. Bez„ Zirkusgasse 48. 7 Uhr: Dr. Josef Deutsch: Die Lehren DavwinS und Lamarecks in ihrer 'Anwendung auf die menschliche Gesellschaft. Eintritt freit Jüdisches Zentrum der Sozialen HilfSse«ei«fchaft Anitta Müller, 2. Bez., Untere Augartenstraße 38. Heute, haW 7 Uhr abends, Purimfest ber Fugendbünde: Bund Jüdischer Jung- Wanderer, Haschomer Hazair. Ichuigemeirche des Jüdischen Realgymnasiums, Z. M. V. Mirjam. Die Ziehung der zweiten Bühnenveroinslotterie, deren Reingewinn zur Unterstützung engage-rnendloser BühnenkLnstler bestimmt ist und' deren erster Haupttreffer ein ganzes Abonnement im Burgthvater urch in der Staatsoper für zwei Parketlsitze ist (113 Vorstellungen), findet unwiderruflich am Montag, den 11. April, statt. Fn de« Thearcrn und Trafißen sind Lose nur bis 1. April erhältlich; von diese« Leitpunkte an in der Kanzlei des deutschösterreichisthen BBtznenvMeÄtzeA 1. Bez^ TvatrnerhÄ 2.