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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-16 · Heft 2891 (16.3.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2891 (16.3.1927)
Date
1927-03-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Leite 4 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeltung 16. März 1927 Nr. 2891 schulgebäude dauernd elUzogen. Diese Lokale sind bis spätestens 26. d. M. zu räumen. 4. Den studentischen Orgailisationen „Deutsche Studentenschaft" und „Institut zur Pflege deutschen Wissens" sowie den bulgarischen akadein isch en Verein „O t c z P a i s s i" wird jede Betätigung an der Hochschule so lange unter s ag t, bis sie durch Wahl vertraue n s w n r d i g er Funktionäre dem Rektorat die Geloähr bieten, das; sic Ruhestörungen keilte Beihilfe leistet!. 'As dahin tverden auch ihre Anschlagkasten eingezogen. Gruntzel m. p. Bei den Ärawallen des vorgestrigen Tages, die sich vor der Rektoratskanzlet absvielten, standett dem Rektor ün ganzen vier Pedelle zur Verfügung, die Invalide sind. Zwei von ihttcn wurden von den Hakenkreuzlern angegriffen. Es tvarcn ettva ziveihnndert Völkische in der Aula, denen im Arrgenblick des Sturms nur etwa zwanzig jüdischnationale Studeirten gegenüberftandcn. Die sozialistischen Studenten harten zu dieser Zeit sämtliche die Anstalt verlassen. Bemerkenswert ist, daß der Stänkerer Körber es rvagen durfte, gegen den Rektor Gruntzel beim Unterrichtsminrsterium und bei der Staatsamvaltschaft die Anzeige ringen A m t s nr i st b i: a u ch c s 'it erstatten. Eine Versammlung der jüdischen Studentenschaft. Heute, Mittwoch, dun 16. d. M., sindet im Klublokal der „Judäa", Cafe Helvetia, 8. Bez., Langegasse 61, eine Versammlung der Hörer der Hochschule für Welthandel statt, mit der Tagesordnung: Unsere Stellungnahme zu den letzten Vorgängen ans der Hochschule für Welthandel. Zpre^u tverden die Kollegen Mordechai Dawidowitz, Thaim Gelber, Leopold Hausknecht. Ile Konstituierung des zionMfcheu Verbandes ehemaliger HochfchAer in Wien. Im Hotel de France fand vor kurzem die konstituierende Generalversammlung des Zionistischen Verbandes ehemaliger Hochschüler in Wien statt. Diese neue Organisation soll die Zusammenfassung aller heute im Berufsleben stehenden ehemaligen zionistischen Hochschüler und deren Heranziehung zur zionistischen Gegenwartsarbeit zum Ziele haben. Namens der Einberufer begrüßte Herr Direktor LeoWcchsler die zahlreich Erschienenen. Rechtsanwalt Dr. Berl Kinsbrunner erstattete das Referat. In einer längeren Rede besprach er die Notwendigkeit dieser Neugriindung, setzte die Bestrebungen und Ziele des Verbandes in ausführlicher Weise auseinander und forderte die Versammelten, sowie alle ehemaligen zionistischen Hochschüler zur eifrigen Teilnahme an den Arbeiten auf. An seine Ausführungen schloß sich sodann eine sehr angeregte Diskussion. — Ae Wahlen ergaben einstimmig das folgende Resultat: Präsident Rechtsanwalt Dr. Berl Kinsbrunner, Vizepräsidenten Dr. -Alfred Lömy und Direktor Leo Wechsler; in den Vorstand wurden delegiert die Herren: Ingenieur Eugen Buchbinder, Rochtsan.ralt Dr. Leouhardt Eckstein, Dr. R. Glanz, Dr. Eugen Felix, Vizepräsident der Hakoah, Architekt Josef Hahn, Ing. N. Nadel, Professor Dr. Wilhelm Stein, Bernhard Tag, Louis Vogel, Direktor des Kreditorenvereines und Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Stecker, letzterer als Schriftführer. lausen lieben. Das ist aber lischt oer Deaug nach ugaweinem Ziel — das ist eher die feste Ueberzeugung, daß, es überhaupt kein Ziel gibt. Es gibt eben wir Bewegung. Wie Typhuskranke wollen sie eben nur aus irgendeinem Wege sterben. Die Legende vom ewig-n Juden ist nicht von christlicher Phantasie, sondern von jüdischen Weisen geschaffen worden. Der französische Achter Andre Spire berichtet in einem Dichtwerk von feinen Unterhaltungen mit der Erde. Ein Jude kam mis einen Augenblick in Versuchung: „Soll ich bleiben und ansässig werden?" Welch«! Weltvagabunden hätten nicht Blumenbeete, Landhäuser, Gießkamien, Gerüche von Tabak und Dünger schon in diese Versuchung gebracht! Aber da verzichtet die Erde selber — sie fürchtet sich, solche Füße festzuhalt«!. Aeses Dichtwerk heißt „Rastlosigkeit". Man könnte es auch anders nenne;,, vielleicht? „Freiheit". Es wird nämlich noch sehr lange dauern, bis die Schatzmeister der Menschenherzen verstehen werden, daß zwisch«! dem sinnlosen Vogelflug und dem so sinnreich konstruierten Ameisenhaufen fehl Unterschied ist in der Idee, nur in der Konstitution. In den Warenlagern (Exportlagern!) find«! sich alle Ideen, vom Messias bis zur musterhaften Gemeiirwirt-- schast. Warum aber lächeln alle — der irrsinnige Lehrer Menschitzkys, ein kurzsichtiger Schneider, den ich kenne, H selber und mit uns so viele Million«,. Was hat Heuer Schneider für die ideale Welt getan? O, er ist viel zu klug, um sich mit einer Maschine abzugeben! Er ist heute tätig, ganz genau so wie seine Urahnen zu einer Zeit, da man aus Gold nicht Börsenvaluta, sondern göttliche Statuen anfertigte. Er liebt es auch, keine Wohnung zu habeu, da mau ihn aus seiner eig«ien einmal amtlich herausgefchmissen hat: das Paradies im Stil Rousseaus. Er hat einen schwachen jüdischen Körper und Angst vor Raupen. Das alles ist natürlich gerade traurig genug. Das Honigfaß verspricht leider keine bestimmte Entwicklung. Vielleicht tauchen einige Genies auf, die Unordnung machen werden und Sorge. Man könnte aber vielleicht den Honig kochen und in Flaschen servieren, anstatt der sauren Weiw', Typ Chablis. Erinnern wir unö zum Trost an die „Rat schlüge" des Rabbi San-Tob. Mgn vergißt ja den Honig noch viel leichter als den Wein -- er hat doch nicht die geringste Nachtvirkung. Immer aber bleibt der Durst. Die Leitung des Sportklubs Hakoah hat dem Verband bereitwilligst ihre Klubräumlichkeiten in der Wippljngerstraße 24 zur Verfügung gestellt. Beitrittserklärungen sind dorthin für den Zionistischen Verband ehemaliger Hochschülcr, oder an Herrn Dr. Wilhelm Stecher, Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Stecher, Rechtsanwalt, letzterer als Schriftführer. »rau Hilde Morgenstern gestorben. Aus Linz wird uns berichtet: Am Samstag, den 12. d. M., ist in Wien Frau Hilde Morgenstern, t.. Gattin des hiesigen RechtsammlteS Dr. Gustav Morgenstern, im 37. Lebensjahr gestorben. 'In der Verblichenen, die in allen zionistischen Kreisen auch über die Landesgrenzen hinaus größte Sichtung genoß, verliert die zionistische Gemeinschaft in Linz eine ihrer bedeutendsten Persönlichkeiten. Durch ungeheure Energie und glühende Liebe zu ihrem Volte mar es der Verewigten beschießen, auf allen Gebieten zionistischer Arbeit große Erfolge zu erzielen und insbesondere ihre Tätigkeit im Keren Kajcmet l'Jisrael konnte als vorbildlich bezeichnet werden. Im Jahre 1924 besuchte sie mit ihrem Gatten Erez Israel, um die Bedürfnisse des Landes an Ort und Stelle studieren zu können, und für das heurige Jahr war eine Wiederholung der Reife geplant, um die Fortschritte wahrzunehmen und sich ihrer zu ekfreuen. Als vor einigen Monaten an die Gründung einer DrtSgruppe k»er ,Mizo" geschritten wurde, war Frau 'Hilde Morgenstern wieder die ekste, die sich in den Dienst der Sache stellte und auch die Präsidenttunenftelle übernahm. Selbst schon schwer leidend, tonnte sie nicht äbgehalten werden, noch vor kurzem an der letzten 'Versamnllung dieser Bereinigung teikzunehmcn ,n ver sie auch den Vorsitz führte. «spNHwSrtlich warlhre Gastfreundschaft, und wer lmmer eoa unseren Gesinnungsgenossen aus nah und kern einmal nach Linz kam, konnte fcljilne Stunden in ihren! gastlichen Heim verbringen. Mer auch über den Kreis der Gesinnungsgenossen brachte man der edlen Fnm große Achtung und Wertschätzung entgegen, und allgemeine Teilnahme wendet sich dem schwerbetroffenen Gatten zu. Die Linzer Zionisten trauern mit ihrem Führer ob des unersetzlichen Verlustes und werden der Verblichenen immer ein ehrendes Gedenken bewahren. Das Leichenbegängnis findet heute um 3 Uhr nachdie Präsidentinstellc übernah,n. Sechst schon schwer leidend, Unter Sem Beröachle Ser Gisrmordversucher. Aus W r.^i e u )t a t wird gemeldet: Dem hiesigen Kreisgericht wurden die Hebamme Hedwig' I ä g e r und mehrere andere Frauen wegen Verdachtes der Abtreibung der Leibesfrucht eing-sliefevt. Nach den Erhebungen wurde ft'stgeftcllt, daß ' der stellenlos« Seziergehitfe Jakob Kor scheu mit der verhafteten Jäger zirka vier bis fünf Jahre zusammeugel-eibt habe, nachdem er bereits zweuna. vrrheiratet war. Als die Jäger das Verhältnis mit ihm lösen wollte, bedroht« er sie mit dem Erschießen, weShalb sie von ihrem Vorhaben Abstand nahm. Hedwig Jäger hat eine ^jährige Tochter, die sie Handelsschule besucht und die dem -Korscheu stets ein Dorn im Auge war. Am 16. Juni v. I. wurde die Tochter nach dem Essen von Unwohlsein befallen und der Arzi stellte eine schwere Darmstörung fest. Diese Krankheitserscheinungen wiederholten sich in der Folgezeit öfters. Eines Tages, als das Mädchen etwas verspätet zum Nachtmahr nach Hause kam und ihr die Speisen vorgeseh-t wurden, verspürte sie wieder einen außerordentlichen bitteren Geschmack, weshalb die Mutter der Tochter das Weitere" n mit der Bedeutung verbot, daß otwas in die Speisen gegeben worden sein müsse Am nächsten Tage fand man auf dem Fußboden ein Schnapsglas» chen, in welchem noch Reste einer salzig bitteren Flüssigkett vorhanden waren. Nun stellte Frau Jäger den Korschen zur Rede und drohte ihm mit der Anzeige, weil er ihr« Tochter habe vergiften wollen. Korschen stellte dies entschieden in Abrede, wurde ater verhaftet und dem KroiSgerichie eingelicfert. Interessant ist die Tatsache, baß Korschen im Jahre 1613 wegen Ermordung seiner Frau zum Tode durch den Strang verurteilt wurde. Die Strafe wurde ihm jedoch im Gnadenwege in eine 15jährige schwere Kerkerstrafe un,gewandelt. von der er sieben Jahre in der Strafanstalt Garsten verbüßte. Der Rest der Straft wurde ihm im GW^m» weae nackmcsehen. Ailtoinifall einer SfteereichMen Großindustriellen bei Jerusalem. Aus Wiener-Neustadt wird gemeldet: Der hiesige Großindustrielle Julius Harting hat sich mit seiner Frau vor mehreren Wochen auf eine Vergnügungsreise nach Aegypten über Palästina begeben. Aus Jerusalem trifft die Meldung ein, daß Harting und seine Frau in der Nähe von Jerusalem einen A u t o u n f a l l erlitten haben; sie wurden in lebensgefährlich verletztem Zustand ins deutsche Hospital nach Jerusalem gebracht. Die Frau ist ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Frau, die im 35. Lebensjahre stand, war die Tochter eines Medizinalrates aus Nordernap und erst 3 Jahre verheiratet. Der Prllstdrnt der lettische» Republil gestorben. Riga, 1ü. März. Der langjährige Präsident der Republik Lettland, Jaenis T s ch a k st e, ist gestern nach mehrioöchiger Krankheit im Schloß Riga im 68. Lebensjahr gestorben. Gemäß der Verfassung hat der Präsident der Sejma, Dr. Paul K a l l i n, die Geschäfte des Staatspräsidenten übernommen. Lar Nr« Sott« Schachturnier- Capablmrras Vorsprung 3 Zähler. Aus New Vor! wird berichtet: Die in der fünfzehiuci, Runde nicht zum Abschluß gebracht« Partie Niemzowitsch —Capablanea wurde zu End« gespielt und, wie nach der überlegenen Stellung vorauszusehen war, die Capablanea bereits tat Mittelspiel erlangt hatte, von Ca pablan ca gewann c n. Dadurch hat Capablanea seinen Borsprung noch um einen Zähler vergrößert und rangiert mit 11 Zählern aus 16 Partien um volle drei Punkte vor A l j e ch i n, der 8 Zähler erreicht hat. Damit ist ihm der Sieg im Sechsmeisterturnier schwerlich mehr zu nehmen, da er an die übrigen fünf Gegner wohl nicht drei Punkte abgcben wird. Niemzowitsch ist mit IVj Punkten an die dritte Stelle znrückgefallen und wurde von Vidmar eingeholt, der in den letzten Runden kräftigen Siegcswillen bewies. Spiel mann ist mit 6 Punkten Vorletzter, Marshall mit 5 Punkten Letzter im Turnicrvand nach Beendigung von drei Vierteln des Tu-- niers. Radio-Le eHon Holland-gab«. Ein Telegramm aus Eindhoven meldet uns: DK erste telephonische Verbindung zwischen Holland und Holländisch.Indien wurde gestern hergestellt. Das Zentraltelegraphenamt in Ba-ndoeng (Java) erhielt die Musikübermittlung des Kurzwellensenders des Philips-Laboratoriums auf einer Welle von dreißig Metern in tadelloser Ausführung. Die Experimente werden in dieser Woche fortgesetzt. Der erste Schritt zur ständigen radio-telephonischen Verbindung der oft indischen Kolonie mit dem Mutterland ist damit getan. Der Prozeß des Rabbi von Radtzmno. Ein Rabbinergericht? Wie uns aus P r z e m y s l berichtet wird, soll Rabbiner S p i r a, dessen ErpressungSanzeige gegen Zlate Rubin aus New Jork zu dem eiben beendeten Monstreprozeß in Przemysl geführt hat, bei dem Zlate Rubin der Erpressung für schuldig befunden wurde, vor ein a u s angesehenen Rabbinern Polens bestehendes Gericht geladen werden, welches darüber entscheiden soll, ob Spira sein Amt als Rabbi von Radymno weiter ausüben dürfe. Als Mitglieder dieses Rabbinergerichtes werden genannt: Rabbiner Steinberg (JaroSlau), Rabbiner Schallt (Darnopöl), Deputierter Rabbiner Lewin (Rzcsizow), Rabbiner Braud« (Lemberg). Frau Zlate Rubin, die gleich nach Beendigung der Prozeßvevhandlung auf freien Fuß gesetzt wurde, reist jetzt nach New Aork zurück und will, da sie die Nichtigkeitsbeschwerde erhoben hat, zur BerusungSverhandlung, die im Juni d. I. stattfinden dürfte, nach Polen zurückkehren. Der Tmitarbelierstreil m Pomi Einigung in Biclitz. Warschau, 15. März. Während in Lodz die Ber»- suche, eine Beilegung des Textilarbelterstreiks zu erzielen, bisher ergebnislos blieben, ist in den Bielitzer Fabriken eine Einigung auf Basis einer 9- bis lOpvozentigen Lohnerhöhung erfolgt. Die Arbeit wird sofort nach der Abstimmung in den Betriebsorganisationen wieder ausgenommen werden. »er Prozeß gegen Henry Ford. Berlin, 1b. März. Der. „Lok-alanzeiger" meldet aus New Aork: In Detroit begann am Montag der sensationelle Prozeß gegen den Automobilfabrikanten Henry Ford, der für die antisemitischen Angriffe in der Zeitschrift „The Deaborn Jndepedent" gegen den Chikagocr Anwalt S ch a p i r o verantwortlich gemacht wird. S ch a p i r o verlangt in seiner Klage gegen Ford von diesem einen Schadenersatz von 1 Million Dollar. Le Pinedo» Welttlug. Montevideo, 1ö. März. De Pinedo ist um 10 Uhr 50 Minuten uruguayanischer Zeit auf dem Parana-Fluß niedergegangen. Er befindet sich jetzt 670 Kilometer von Montevideo entfernt. Me Budapester veftechungraWre. Aus Budapest wird uns berichtet: Die Polizei hat be'm Budapester Zivilgcricht einen Bestechungsskandal aufgoteckt, der vorläufig 20 Verhaftungen zur Fo'ge hatte. Der Richter Stefan Nag y, der die Abteilung für Zwangsausgleiche und Konkurse leitete, hatte seit Jahren mit der Verleihung von Konkurs- und Zwangsausgleichsverwaltungen einen regelrechten Harrdel getrieben, indem er nur solchen Rechtsanwälten derartig« Stellungen übergab, die mit ihm ihr Honorar teilten. Der Nutzen, den der Richter mit feinen Nechtkanwäl'ten und den verschiedenen beteiligten Bu.hsachverständigen aus diesem Geschäft zog, wird auf mehrere Millionen Pengö geschätzt. Stefan Nagw seine Frau und seine Freundin, sowie 17 RechtsaMvälte und Buchsachverstön'dia'e wurden in Eelvahrsam genommen. Weitere Verhaftungen stehen bevor. Etwa hundertPersonen sind m den Skandal verwickelt. Wie „Az Gst" meldet, hat Polizeirat B'irta den Gerichtsrat Dr. Stefan Nagh. seine Frau, seinen Bruder Valer Nagy sowie die Advokaten Dr. Georg Gazda, Dr. W:i- Helen Sellö, Dr. Stefan Gara, Dr. Eitgen KreSzer, D^. Alexander Jmre, Dr. Josef Bela, Dr. Emmerich Szilard, Dr. Samuel Hergfeld, Dr. E> gen Csiblag, Dr. Elcmer Pass, Doktor Paul Simonovicz, Dr. A-iuon Bajda, Dr. Emmerich Dunobic. Dr. Stefan und den B'>a'5>ücrständigen Szanl^ stell' gemacht. i

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