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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-12 · Heft 2887 (12.3.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2887 (12.3.1927)
Date
1927-03-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2887 Wien, SaniStng $SHtite« Morgeirzettmrg t% M»r-!W mm ' _ ... ... . JÜDISCHE WEIT Walliflsch und HebkiNfch. Londoner Blättern entnehinen wir die folgende amüsante Geschichte, die der gewesene Vizekönig von Indien Lord Reading bei einem Bankett, mi welchem auch Lloyd George teilnahm, erzählte. Lord Reading war — sq sagt? er — einmal bei Lloyd George zu Gaste. Es ging sehr gemütlich zu, die Güste waren recht aufgeräumt. Da erhob sich Lloyd George und hielt eine Rede tu einem Dialekt, von dem Lord Reading kein Wort verstand. Lloyd George Zahlte vor Vergnügen über die Verlegenheit seines Gastes und der anderen, die seine Rede nicht verstanden. Nach ihm erhob sich Lord Reading und rezitierte ein Kapitel auS den Pa men in der u rheb räisch?n Sprache u & bc:. röß e Teil der Gäste, die weder Hebräisch noch Wällisch verstanden, warm der Meinung, daß Lord Reading, der Tausendsassa, dm Toast Lloyd G.'orges in wallisischer S-rach: bnn'wortet habe. Erst einer der Anwesenden, ein Geistlicher, der etwa- Hebräisch verstand, klärte den Sachverhalt auf. Die Wischen kinwanderer in Schanghai. Das Beniner Zemralbur.au von Hias-Cmi di.ert erhielt aus Schanghat die Mitteilung, daß unter den mehrevm hundert jüdischen Einwanderern in Schanghai in Verbindung mit dm letzten politischen kriegerischen Geschehnissen eine^Stimmung der Panik herrscht. Vier der Erngewanderten, besonders diejmigen, die Pässe der sc genannten Muk den er Regierung besitzen, verlassen die Stadt, da schon einige Einwanderer, die im Besitze solcher Pässe angetroffen wurden, verhaftet und erst nach einer Intervention befreit worden sind; sie mußtm aber innerhalb 24 Stunden Kanton verlassen. Die Konsuln der verschiede.?«t Länder in Schau Hai nehmen sich der jüdischen Wanderer, die Schmglai verlassen, an, und verschaffen ihnen die nö igen Visen, mit welchen sie in die verschiedenen mglisch n und französischen Gebie e auswandern können. Auch der amerikanische Konsul erleichtert dm jüdischey Emigranten die Auswanderung nach den Philippinen. In einer besseren La'.e sind die aus Sowjet-Rußland mit Sowjet-Pässen le^ emgewandertm Judm, da die'e auch im Fall der Einnahme durck die Kanton-Truppen keine Unannehmlichkeiten zu befürchtm habm. (I. T. A.) Sa« jilvische Palästina aus der Leipziger Messe. Im Rahmen der gegenwärtig stattsindendeN Leipziger Frühjahrsmesse, die am 6. März begonnen hat, ist! das niodeme jüdische Palästina an zwei Stellen in viel beachteter Weise vertreten. In der „Internationalen Städtebau-Ausstellung" trifft man neben zahlreichen anderm Ländergruppm auch eine Gruppe „Palästina" an. Stadtpläne von Tel Awiw, Nahalal und anderen wichtigen Sledlungspunkten sind hier misgestellt; ferner zahlreiche Photographien der jüdischen Siedlung?baulen in der Entstehung und nach der Vollendung, sowie weiteres sehr instruktives Bildermaterial iiber die jüdische Landwirtschrst, Industrie und Sozialhygi?ne in Palästina. Die zw.nte Stelle jüdischpalästinensischer Beteiligung besi.'.et sich in der Sonderausstellung des Leipziger Meßamts über das Thema „Leipziger Messepropaganda". In einer Sammlung von Zeitungm und Zeitschriften aller Länder und aller Sprachen, die Hinweise auf die Leipziger Messe cn halten, erscheint auch die junge hebräische Tages- und Fachpresse Palästinas mi zahlreichen Exemplaren. Es ist beabsichigt, einen jüdischen „Palästina-Pavil landauf einer der nächsten Leipziger Messen zu arrangierm. Sin Hirtenbries gegen den Antisemitismus. Danzig, 10. Mürz. (I. T A.) Bt^cho, G a D ü rck e, ^der höchste katholisch: G istlich? im F.Ästaat Ta zig, hat ans Anlaß des Beginnes d:r sechswöchigen Fastrnz.i. ei .en religiösm Apprll an die Katholiken des Fr.istaateS geriet tet, in welchem diese für den Völkerfriede!: unl' zuu Kan'P'e gegen nationalistische Hetze, Antisemitismus und R ssenhaß aufgerusen werten. Der Mensch, heißt es in dem Aufruf ntuß sich nicht damit zufrieden geben, daß er Glied eines einzigen Volkes ist, er soll sich dessen bewußt sein, daß er ein Teil der gesamten mmschlichm Gesellschaft sei, in d:ren M'.tte kein Unterschied zwischm Juden oder Griechen oder anderen Bevölkerungsteilen gemacht werden soll. Papst Pvus XI. hat erklärt, daß die übertriebene Liebe zu dem eigenen Volke, das Nichtgedenken dessen, daß alle Völker gleichberechtigte Teile der gesamten Menschheit sind, eine Schädigung der Interessen des eigenen Volkes bedeutet. Uebertriebener Nationalismus und Rassenhaß sind Verbrechen gegen die Gerechtigkeit. Geringe Zunahme der jüdischen Bevölkerung iu Breslau. Aus den soeben üelanntgegLbenen Ergebnissen der Volkszählung vom 16. Juni 192ö in Breslau ist zu entnehmen, daß die Zahl der JMn in dieser Stadt seit der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 von 20.312 auf 2S.L40 gestiegen ist, die der Ge sa mt - öeyölkerung von 012,106 auf 667439 stieg. Im allgemeinen wurde die Zahl der Breslauer Juden in den letzten Jahren weit höher geschätzt. Begründet wird dieser geringe Zuwachs zmn Teil durch Abwanderung und zum anderen Teil mit dem auch bei den Breslauer Inden beobachteten Rückgang der Geburten, »Mission der Warschauer Mischen Srmeinoeverwaltuna. Warschau, 10. März. In der letzten Sitzung des Vorstandes der hiesigen jüdischen Gemeinde wurde das von der Verwaltung beantragte Budgetprovisvrium für das erste Mertel des Geschäftsjahres mit den 29 Stimmen der Vertreter der Aguda, Poale Zion, Fraktion der Volksdemokraten und des Bund gegen 16 Stimmer: des ziclniMschen Blockes und des parteilosen Dr. Leipuner abgelehnt. Die Verwaltung der Gemeinde mit Sejmdeputierten Dr. Färb stein an der Spitze zog Ms diesem Ergebnis die Konsequenz und gab ihre Demission. Auf diese Weise würbe eine sehr unerquickliche Lage geschaffen, da die Leitung der Gemeinde mitten in der Reorganisation der gesamten Verwaltung stand. In eingeweihten Kreisen wird angenommen, daß die Regierung die Demission nicht zur Kenntnis nehmen und sich dabei auf das Gesetz beruferr werde, wonach kein Mitglied der Verwaltung einer jüdischen Gemeinde vor Ablauf des Mandats zurücktreten dürfe.; Eine jüdisch« Loben-rettevin. Frau Gerda B u r r a ck tn Berlin erhielt die RettuMsmedaille am Bande. Sie har 'noch als ganz junges Mädchen Sitte "Schülerin vom Tode des Ertrinkens gerettet. Da die Rettungsmedaille nur an Personen über 31 Jahre verliehen wird, hat sie erst jetzt, sieben Jahre nachdem sie ihre mutige Tat vollbracht hatte, die verdiente Belohnung erhalten. Der Mtnisterpräsivent des Irak besucht jüdisch« Schulen. Dev Ministerpräsent des Irak, Jaafar Pascha Askari, hat in diesen Tagen die Schulen der jüdischen Gemeinde von Bagdad besucht. Er wohnte dem Unterricht bei und drückte seine Zufrsedenhrit mit den Fortschritten der Schäler in der arabischen und hebräischen Sprache aus. Jaaßrr Pascha war Vor dem Kriege Lehrer für türkisch an den Bagdader Sck)ulen der Alliance Fsraelite Universelle. (I. Vereine, BorlrSge und Bersammlnvse«. Moadon iwri, 2. Bez., ZirkuAgasse 33. Heute, %8 Uhr, Vortrag Schl om oh Auerbach: „Symbolik und Romanl.ik in Bialilö Werten". Vorher, Y\1 Uhr, Kurs für hebräis;e Stenographie unter Leitung des Herrn Preminger. Einschreibungen db 147 Uhr. — Zionistische BezirksseMon 20, Jägerstraße 30. Heute, 8 Uhr, Vortrag Dr. Heinrich Glanz: „Jüdische Literatur m Alexandrien". — Führerkurs des Kulturamtes, 9. Bez., Währingerstraße 16. Montag, 141 bis 14Q Uhr: Hebräisch (Leiter Sch. Auerbach); 149 Uhr: Dr. L. Goldhammer: „PalWinalunLe". Zionistische Bezirkssektion Alsergrund. Sonntag den 13. März l. I. und an den folgeren Sonntagen 5-Uhr-Tee im Cafe „City", 9. Bez., Porzellangasse 1. Eintritt frei. Gäste willkommen. — Lest- und Redehalle jüdischer Hochschüler, 9. Bez., Türkenstraße 9, Heute, §ams':ag, 6 Uhr, Trauerkonve-nt für A. H. Dr. David Holpern. — Alter Herren-?Verband. Dienstag, 14T Uhr a-ben-s im Klubzimmer des Hotel de France, Plenarversamm« lung. Zionistische Jugeudgruppo Leopo.dstadt, 2. Bez., ZirkuSgasse 33. Heute, um 3 Uhr nachm. Sichah; um W1 Uhr Hebräisch für Anfänger, um 8 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. Morgen um 8 Uhr Zentral-Wanderung. Treffpunkt: ^chottenring. Um 8 Uhr aberids freie Zusammenkunft. Montag um 8 Uhr abends Geschichtskurs. — Zionistische Kulturgruppe 20, Karl Meißelstraße 5/1. Heute, 8 Uhr, Vorirag Steg: „Neue Wege der jüdischen Jugendbewegung in Lesterreich". Morgen, 142 Uhr nachm., Ausflug nach Neuwaldegg. Führer: Freud. Gäste willkommen. — Z. M. B. Mirjam, 8. Bez., Alserstraße 57. Montag, den 14. d. M., finden Deklamations- und Musik-Vorträge statt. Durch Mitglieder eingeführte Gäste (Mädchen) willkommen. Telephonische Anfragen Nr. 26-8-56. — Maimonides-Jnstitut, 3. Bez^ Hctzgasse 40. Heute, 3 Uhr. Dr. A. Kaminka: ,/Erinnerung an erlittenes Unrecht". — Wiener Beth-Hamibrasch, ä. Bez.. Tempelgasse 3. 8 Uhr, Lektor Dr. S. Rubin: „Die Esther-Rolle" (Fortsetzung). — Toynbeehalle, 20. Bez., Denisgasse 33, Heu're, 7 Uhr abenos, Orchester-Konzert. Mitwirkende Solisten: Herr Bobey, Frl. Weltiinger. Herr Jablon. — Volkshochschule Leopoldstadt (Volksheim), 2. Bez^, Zirkusgasse 48. 7 Uhr: Dr. Friedrich Fischl: „Wie eine Tageszeitung entsteht". (Zeitungen mitbringen!) Eintritt frei. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller, 2. Bez., Untere Augarte-nstraße 8ü. Heute, 147 Uhr, int Rahmen des Hebräischen Jugendklibs: Vortrag über Chassidismus, Vorlesung aus den Schriften Ch. Sch. ben Abram (Prof. I. Gelernter). Frei für alle Jugendliche. Verband der Zlonisten-Revisionisten. Die akademische >Sektion des Verbandes ersucht Studenten und Angehörige akademischer Berufe, die dieser Seviion noch nicht angehören, ihre Adresse an Herrn Dr. Samuel Schmerler (Wien, 9. Bez., Seegass« 12) bekanntZiigeben oder zu der am Montag in der Rembranc rstraße 18 (Sovterrain) um 8 Uhr abends stattfindenden Sitzung zu er-scheinen. Zionistische Frauengruppe Landstraße. Am 6. d. M. fand ein Bunker Albend statt, dessen kü-nstlerische Leitung in den Händen des Herrn Dr. Siegfried S e i.d n e r lag. Das reichhavnge Programm begann mit den Klaviervorträgen des jungen begabten Kurt Peterselka. — Die Melodramen^ gesprochen von Fvl. Ne.nie Stein, begleitet von Herrn Ing. Drucker und die humoristischen Vorträge des Herrn Mendel gefielen außerordentlich. Großen Beifall fanden die meisterhaften Vorträge des Herrn Oberkanwr Weiß und des Violinvirtuosen Ladislaus E r d 3 s. Zum Abschluß der Akademie sang Frl. Syvpia Klüger einige Chansons, mit denen sie stürmischen Applaus fand. Die Begleitung der Vorträge besorgt« Herr Kapellmeister Beck. Purlm-Kiliderfest. Die hebräische Schule der zionistischen Sektion für die westlichen Bezirke Wiens, 6—8, veranstaltet morgen um 3 Uhr im VereinSheim, 8. Bez., Bermoplatz 1a, ein Purim-Kinderfest. — Anineldungen und Einschreibl:ngen für die hebräische Schul«, 8. B^., Ben-noplatz 1a, finden jeden Montag und Donnerstag voq 6—6 Uhr dafeMt und für die hebräische Schule, 6. Bcz., Mariahilferstraße 99 (Hotel Palace). Mezzanin, finden sie jeiksn Montag von 4—6 Uhr und Miüwvch von d—6 Uhr daselbst statt. Der Eintritt ist jederzeit möglich. BLAINSCMIINS Pflanzen-Margarine TERNO Unerreicht In Qnallt&t und Preis! Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S, Fürst Darf hi keinem Jüdischen Haushel« fehlen U e b e r a 11 e r h ä 1111 c h W4 KARL BLAIMSCHEINS vereinigte Margarine- und Butterfabriken, Wien, 14. Bez., Diefenbachgasse 59 Bühne und Kunst. Bevor Seifer. Ein neuer Cellist. Ein neuer Cellist Benar Heifez, Wird sich demnächst dem Wiener Publikum vorstellen: ein russtscher Jude, jung, unverbraucht, voller EnchustaSmuS für seine Kunst und nach jenem Gipfel strelbcnd, der nur den ganz Großen beschiedeu ist. Die Kenntnis der Cellotechnik erwarb Benar Heifez am Petersburger Konservat-ovium, das so viele -bedeutend« Talente ausgebildet hat, die weitere Vollendung bÄ Professor Klengel in Leipzig. Schon als vierzehnjähriger Knabe in Rußland konyevtieretid, begab sich Heifez später nach Deutschland und in die Schweiz, wo er vor einem in-ternationalen Publikum sekre ersten Erfolge ermng. Am 16. März tritt der junge Künsüer im Mittleren Konzerthau-ssaal zum erstenmal vor das Wiener Publ-ikunr, nachdem er -bereits unter Direktor Schalk das Tripplekonzert von Beethoven (Severin Eisenberger am Klavier) gespielt hatte. Im ersten Teil seines Progra>mmes bringt BeMr Heifez die Frühklassiker Eecles und Lvcatelli, ferner die Reger-Suite für Cello allein, während im Aweiter: Teil die neueren Ruffen (darunter A. Drozdows Phantasiesonate als Uraichführmig) dominieren. In Kunstlkreisen sicht man dem Konzert des aufstrebenden Cellisten mit besonderem Interesse entgegen. Ans den Aeateru. B u r g t h e a t e r. Morgen, nachmittags 3 Uhr: Traum, e i n Leben." Abends 148 Ichr: ^Zu ebemetr Erde und erster Stock." Akademietheater Moraeir, nachmittags 3 Uhr: „Das Prinzip." Abends %8 Uhr: „Spiel im Schloß." Deutsches Volkstheater. Neben den Proben für tzie nächste Neuheit, Alfred Neumanns Schauspiel „Thton* kampf" (Der Patriot), iverden gegenwärtig auch mehrere Neueinstudierungen vorgenommen, von denen Rudolf Hawels Volkskomödie „Der reiche Aehnl" morgen nachmittags 3 Uhr und Max Burckhards lusttaer Einatter-Zyklus „Die verflixten Frauenzimmer^ Samstag, den 19. d. M. im Rahmen einer Nachtvorstellung nach längerer Pause in den Spielplan eingefügt werden. Operntheater. Morgen, 6 Uhr: „Parsifal." Apollotheater. Morgen nachmittags 3 Uhr und abends 8 Uhr gelangt das neue Programm mit ^xenen aus der Oper „Der Barbier von Sevilla"' und „Die Geisha" zur Darstellung. Jüdi:seh63 Künstler-Kabarett II. Bez., Praterstraße 80 Leiter: M. Streng_Telephpp 48^aft Mittwoch, den 18, Mftn 1927 dondorvorstnlhuig zu Ehren des Herrn Dernhord Wittlev. Zar Aulführung gelangt:!i«»i> Unsdmldla verurteilt! >>»««- Melodram» ln 3 Akten von Buse t, N«n bearbeitet von B. WUtler. Ferner; Aus der Revue „Von Sechystow bis Amerika“ die Saenenbllder t.9®iens«BcKBd secacln > und die Kelporieurstene „WIENER MORGENZEITUNG" Beginn präzise ® Uhr Emma Grammatioa hat für ihr kurzes Gastspiel an den Wiener Kammersptelen folgendes Repertoire gewählt: Mittwoch» den 16. d. M., 7 Uhr: D'Annunzio „Frühlingsmorgentraum", Barrie „Die Medaillen der alten Dame"; Donnerstag» 17. d. M„ 7 Uhrr „Nora* von Ibsen; Freitag, 18. d. M., 7 Uhr: „Die törichte Jungfrau" von Bataille; Samstag, 19. di M., „Die Frau -des Claudius" von Dumas fils; Sonntag, 20. d. M., 7 Uhr: (letztes Austreten) „Weihsteufel" von Sch-önherr. Vom Verein Deutsches VoiPStheater. Znm neuen Präsidenten wurde Herr Dr. Gustav Huver gewählt. Hofrab Dr. Glos sh, dem das Präsidium angetragen ivordon war, lehnte wegen anderweitiger Verpflichtungen ab. Vizepräsident wurde Professor Dr. Wilhelm Exner. Professor Gnndoif, der bekannte Biograph Sakespeares und Stefan Georges, spricht Mer Einladung des Kulturbundes heute Annagaste ü, willkommen. um Vaö Uhr abends im Bvrtragssaal, 1. Wer Shakespeares „Macbeths Jüdisches Künstlerkabarett, 2. Bezirk, Praterstratze 61. Mtttvoch, den 16. März Sondervorstellung. Ehrenabeud Bernhard Mittler. Zur Aufführung gelangen u. a. Bugejs Melodrama „Unschuldig verurteilt", neu bearbeitet von Mittler, ferner die ersol-greichsden Bilder der Revue „Von Sechestow bis Amerrtu".

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