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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-10 · Heft 2885 (10.3.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2885 (10.3.1927)
Date
1927-03-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. ZS8S Wien, Donnerstag 10. März ISS? SMe S Tagesbericht. GO-Sch mit Meik Berlin. Sm gnleresie l« Aulen fit fite} SfncL - Sie fieneittcung litt SetoIfQ Agenky. — Sie PeiuatzuitlnMe muf> seiest wresen. irtaJüi Merr Berlin, iaj Mitglied der Leitexekutive der MiSraüii-Fraktton, kehrt von einer lal jä^.i-*en .stenküis'en Dropag.n.areise, die ihn nach Amerika, Belgien, Frankreich und die Tschechoslowakei führte, nach Palästina zurück. — Wählend seine) vorübergehenden Tlufent.MlteS in Wien nahm einer unsrer Mitarbeiter Gelegei.hnt, mit Ra bi Ber lin zu sproßen. s;i,|i:c;«iu iinj seine Acuße ungen im wesent.ichen wielergegeben. „Es ist mir eine Gnuigtuung, vor alem sst'telien zu dürfen, daß die Judmheit, überall, wohin ich kam. das größte Interesse für Erez Israel an den Tag legte un> zu hören wünschte, wie es um den Palästina-Ausbau steht. Was Amerika a belangt, so gibt es unter jenen jüdischen Schichten, die man als „Schui'-Juden" bezeichnet, keinen einzigen, der nicht Zionist wäre. Hiig gen sind die Reform juden nicht zionistisch gesinnt, obzwar es u ter den Reform rabbinern hrrvorra ende zionistische Führer gibt. In der jüdischen Arbeiterschaft wirken zwar prozionistische Strömungen, aber die große Masse der jüdischen Arbei er Amerikas blieb bisher vom Zio. ismus unberührt. Einen überraschenden Aufschwung des Interesses für den Zionismus und den Palästina-Ausbau konnte ich in Paris feststellen. Starke Eindrücke nahm ich aus den Massenveramm un er in Antwerpen, Rotterdam und Leipzig mit Zuletzt war ich in der Slowakei. In Bratislawa und Kosi e. in Eier,'es und Munkacs, wo überall außerordent'ich stark beuche Versammlungen stattsanden, aber auch durch Füh'ung .ahme im k eineren Kreise, gewann ich '.>en Eindruck, daß seht viele fromme Juden innerhalb der Trennungsorthodoxie trotz der gegnerischen Haltung ihter Führer, der Nabliner, zionistisch orientiert sind. Hier ist ein schweres, aber überaus wichtiges Stück Arbcit zu leisten. lieber das neue Sadium. in welches das Problem der Erweiterung der I e w i s h A g e n c N durch Weizmanns Abkommen in Amerika getreten ist, will ich mich vorläufig nicht eingehendem äußern, und das Ergebnis der nach Palästina entfend't-en Kommission abwarten. So viel mnß ich aber schm heute ß en: Marshall und Marburg, die ich jüe wirklich zue Juden halte, konnten sich nicht aus das Manda' ir «ndeiner jüdischen Gruppe berusen, als die bcn Pakt m't Wciz mann un.crzeüchnete. Auch wenn diese beiden Männer jetzc dem Zionismus nähergekommen sind, ist es noch immer fraglich, ob ihnen ihre Anhänger auf dem Wege znm Zionismus folgen werden. Ich besorge, daß hier ein> ähnliche Erscheinung zu beobachten sein.wirb ivie bei der amerikanischen Reformsicken, die ihren Führe.n sonst durchaus er eben silck, aber in puncto „Zirnismns" ih 'en leider fei c Ge folgschaft leisten. Ich haEe es da "er für außero d.ntsich tmchtig, die zionistischen Massen, rechtzeitig darüber aufzuklären, daß auch weiterhin dir Last des zionistisch n Palästina-AufbaneS auf ihren Schul.ern liegen wird. Es sind jetzt große Aktionen im Zuge, die Eingänge der becken zionistischen Fonds des Keren Hajessod und K e r e n*K a j e m e t h zu 'heben. 'Aber "so wichtig un > unentbehrlich auch die Arbeit dieser beiden Fonds t.i Palästina ist, sie werden die Krise nicht beseitigm kön ren undsich vertrete die Meinung, daß eine radikale Besserung der Zustände in Palästina insolange nicht eintreten kann, als es nich gelingt, in ausreichendem Maße die Privatindustrie anzuregen und Privatkapital nach Erez Israel zu b.ingen. Man müß e alle Anstrengungen in dieser Richtung machen. 'Die Vorbedingungen in Palästina sind vorhanden. Das Versagen der sogenannten „vierten Alis ah" ist kein Gegenargument, weil diese Katastrophentvanderung nicht beweist, daß Palästina nicht „geschäftsfähig" ist. Eine ernstlich und sachlich vo.bereitete Verpflanzung bemittelter Elemente muß von bestem Erfolg brg 'eitet sein. Die außerordentliche Prosperität der Orangenplantation ist heute allgemein bekannt. Die Industrie-Unternehmungen wie die Zemmtsabrik „Neschen, die Oelfabrik „Schemen", Delfiners Seidm'abrik gedeihen durchaus. Der Häuserbau in Hai'a und Jeru'a em entwickelt sih aus ez iüsmet: In Tel Awiw ist allerdings ein S.il'stand in der Bauindustrie eingetreten. Aber der Tel Annwer , Häuserlrach" ist nicht darauf zurückzu üsren, daß die Vauin ustrie-nichl rentabel ist, sondern aus die Tatsache, daß dir Baum.te n hmer, die infolge der Wirtschaftska astros he im europäi'chri Lsten ins Land komm, nicht mit erzenem, sondern mit geborgten! Gelbe bauten und mit einer Verzinsung rechnen mußten, wie sie nicht einmal in der City von Lo d.m und Newyork ergVt werden kann. Die Bemühungen, Privat'a i'al nach Palästina zu bringen, die — wie ich schm sagte — jetzt v'on ausschlaggebender Wichtig keit sind, werden durch vaS ElektrifiziernngKwerk Miltenbergs, dessen Jnangrifsirahme unmittelbar bevorsteht, eine außerordentliche Förderung er'ahrcn. Man muß ecki.h im Zionismus die Wich'igkcit der Privati. iti.it ive erbenden und darf sich nicht durchaus auf Keren Hajessod und Keren Kameth verlassen." Herr Rabbi.cer M:ir Berlin sprach sch'ieß'ich über die bedeutende Stärkung des Misrachi in de.' leten Zeit, insbe'ondere in Amerika In Paris ist ein ne es misrachistisch'.s Zentrum entstandm, we'ches bere'ts die P ovagandaarüei^ im sranzö i'chen Orient au'ge om er hat De ° Misrachi erhalte in Erez Is.ael jetzt sch).r 53 Schulen m't mit zirka 6500 Schülern. Der Misrachi wi.'kt auch auf wirschaftlich m Gebiete, und zwar durch die Misrach'-Bank- und ans sozialem durch den Ha -oel-Hamis^ach' CspzNanca sützrt. Die zwölfte Runde des New Harker Schachturniers. N e w T o r k, 9. März. In der zwölften Runde des Schachmersterturmers gewann Capablanca gegen B i d - mar. Die Partien Mar sh all —Aljechin und Niemz o w i t s ch — Spiel mann wurden remis. Der Stand ist folgender: Capablanca 8 (H.), Niemzowirsch 7 (H.), Aljechin b'A (H.), Vidmar 5. Sp'e'mann 4Marshall 4 (H.). Reich zu werden ht hbutiutage leichter *1* früher. Des letzte Oeheimnis des Erfolges «fei Mlllierdare, der sicherste Wegweiser zu Ralchtum, Nacht und Ansahen ist die Energie. Dazu bedarf cs st&hierner Nerven, einer widerstandsfähigen und Widerstandskräftigen Konstitution n. einer kämpffreud gen Ausdauer. Wer von Kindheit auf DIANA- PA ANZ BRANNTWEIN MIT MSNTHOL gebraucht, stahlt seine Nerven, macht die Konstitution widerstandsfähig, kraftvoll und «chaflt eine kampffreudi e Ausdauer. Überall erhältlich! Mar Vollenders deftohlen- 8!n Brief des Künstlers an den sied. Köln, 9. März. Max Pallenberg, der 'gewärtig hi-er ein Gastspiel gibt, ist in seinem Hotel bestohlen worden. Der Dieb entwendete aus sevnem Zimmer einen K o ffer mit unentbehrlichen Garderobe st ücken. Darauf veröffentlichte Pallenberg in der „Kölnischen Zeitung" einen Brief an den Dieb, worin er ihn höflichst ersucht, den Koffer wieder zurückzuschicken, da er sonst gezwungen wäre, sein Kölner Gastspiel abzu'brechen. — Vorläufig hat der Dieb nichts getan, um das Kölner Thcaterpublikum vor diesem Schlag zu bewahren. „ Sir Sndavester Sittlichkeit. B u d a p e st, 9. 'März. Die vergangene Nacht stellte eine bedeutsame Etappe in dem Kampfe des Jinnenministers um die sittliche Reinigung des Bndapester Nachtlebens dar. Gestern abends wurde nämlich in allen Bars, Nachtcases, Tanzlokalen und Vergmügungsetablissements der Hauptstadt der neue polizeiliche Sittenkodex für Tanzpaare angeschlagen. Pünktlich um Mitternacht lagen die Bndapester Vergnügungslokale leer und verödet da. Die Nachtlokalbesitzer hielten heute vormittags eine gemeinsame Konferenz ab, in der sie beschlossen, an den Innenminister dm Memorandum zu richten und ihn darin um eine Abänderung >der allzu gestrengen tanzpolizeilichen Vorschriften zu bitten, weil sonst ihre Existenz gefährdet sei. Lanzdrlirinm. Aus Paris wird gemeldet: In Nancy artete am Sonnag ein Tanz in einen wilden Charleston aus, der stundenlang dauerte und von dem außer den Gasten des Ballsaales sogar das Personal des Hotels, in dem der Ball stattfand, vom Tanzdelirium fortgerissen wurde. Einige Tänzerinnen wurden ohnmächtig. Andere mußten ton Ambulanz-vagen fortgeschafft werden, weil sie sich die Knie zerstoßen und die Füße blutig getanzt hatten. Das Veftzmst der W.chs. Von Kurt Münzer, Berlin Das Gedächtnis dieser Woche Berlin wied noch lange in den Nerven derer spuken, die sie erlebt. Als sollte .in der nächsten, die Welt untergehen, so stopfte man in diese, wie die letzte,' alles hincin, was Genuß, Freude, Erhebung, Sensation versprach. Die zitternde Feder notiert den Llblauf in Kürze. Nur noch Notiz ist möglich, nicht mehr Vertiefung. Schwindelnd we-d:n Sie es hören. Montag. Am Nachmittag läuft „Die lustige Witwe" üb.r die Leimvanü, direkt aus Amerika gekommen, der erste total mißglückte Amcrika-Film. Der berüchtigte Deutschenfresser Strohe im hat sie gemacht, und. seine Karikatur ist fast gehässig. Nun, . alles ist verz.ihlich, aber nicht Langeiveile. Niemand ahnte, wie traurig diese Witwe werden l'onnte. Sie ist schon im Begriff, abgeblendet zu werden. Kein Publikum fällt auf die herein. (Und in Newyork macht sie volle Häuser! Mysterium Ame.ika. . .) Am Merck im Zentraltheater soll „Der blonde Zigeuner" entschÄrigen, Operette von Martin Knopf, also in der Musik diskutabel, aber sonst . . Vorstadt! Vorstadt! Und d-as Zentral liegt wenigstens im Zentrum. Selbst die Kommis sind dem wohl entwachsen. Wir arckern nicht mehr zum dritten Akt fähig. Schnell! In den Westen! Oh, Erhebung bei den Brüdern Frey, Emil und Walter, . die an z-vei Klavieren Reger spielen, Busoni, Mozart, und damit s..>ne.i iu höchste Sphären entrücken. Sie spielen wie ein Mann mit vier Händen, musikalisch hochernst, vielleicht ein wenig schweizerisch trocken, dafür mit Kunstverstand steigernd und schattierend. Es i'st Kunst! Sie macht das Leben durch- Dienstag jagt atrvjenregirnent 17" durch das Licht, ein „Potemkin"-Bastard, in den Massenszenen leer verpuffend, in der Travestierung des Bourgeois flach, in Einzelleistnngen russisch eindringlich. Zur selben Zeit, in ander:» funkelnden Palästen, mit sechzig Mann Orchester, zwei bis vier Orgeln, zwei andere Russenfilme, ein sckdacher Eis'nstein: „Streik", ein BKäufer des ,,Po umkiii' Und Gork'S „Mutter", ein jilmistischer Höbe^ punu, a^.c ErjuMtt.rnn.gen. des Lo^en,u^t.he.z>ns ausstrahlend, von einer sichtbar gemachten V.rinnernchung, die einzig ist. , Abends Sensalion: der Präsck.nt der Dicht.rakademie, Wilhelm von Scholz, spielt eigenldblich in siinem inter sfanten See .nsiück „W e t t 1 a u f m '. t dem Schatten" in der literarisch sich besleißig!.rcken „Tribüne". Das längst bekannte Stück fesselt noch immer mü s.iner mystischen Atmosphär.', und es z igt sich, daß — siche Wed:Und — ein Dichter mehr als Stücke schreiben, sogar sie spielen kamt. Im Gehaben ein wenig gehemmt zwar, doch stimmlich überzeugend. Mittwoch tvill man lernen Peter Raabe wieder hören, diesen prachtvoll entfesselten DirigenKn, dessen Dämon in seinen Gestell ausbricht. Einmal ständiger Herr, jetzt nur Gast des Symphonie-Orchesters, hat er cs immer noch in suggestiver Gewalt. Ebenso wie Emil Bohnke, der kurz vorhe'- Stefan Asken.ase vorstel.t, der am Brahms- B-Dur-Konzert jug.'ndii.hell E an beweist, woh.bche.rschte Kraft und Einsicht in musikalisck)es Gefüge. Und dann Weingartners Hamme.k.aviersonate, in Wien bereits gespielt und nun auch hier achse.'zuckmd ausgellornmell. Es stellt sich heraus, daß die Klaviersassung des Originals viel tiefer die Idee ausdeutet als das große Orchester; der Sinn dieser Musik geht in der Jnstrumelltierung verloren. Wenn es nur die richtigen sind, genügen schon zwei Härcke, op. 106 zu meistern; hundertvierzig müssen es nicht besser machen. Während glcichzeitig in vier anderen Sälen konzertiert wird, antüsiert.das „Thaliath. ater" mit GeorgKaisers altem Mutigen Seefahrer", d.m Bo ksstück ums liebe Geld, in . dem er — trotz Typisierung der Figuren und Stilisierung der Sprache — lebeickig urck echt mck eindringlich wirkt. Er hat Ideen, und er hat die Routine der Szme und hat das teickste Handgelenk nick den berühmten Aermel, aus dem er nur so seine Schöpfungen schüttelt. Es ist das Kaiser-Stück, in dem man — einmal! — etwas von seinem Herzen vernimmt. Donnerstag dürfell Sie nicht etwa glauben, ruhen zu 'können, Eindrücke zu verarbeiten. Oh — vier Salons stellen neu aus: Franzosen, George G.oß, Malerinnen, hundertjährige Sti'lleben Schau voll Frankreich, Holland bis Deutschlaick: wirkliu) eine röft.icye Gourmandi,e fürs Auge. Am Nachmittag, siehe da: wieder einmal Hennh Porten Meine Tante — deine Tante". Man schleicht bedrückt in die Flimmerkiste, das deutsche Idol über sich ergehen zu lassen. Und was geschicht? Henny ist plötzlich jung, schlank, übermütig, ausgelass.n, hat richtig Humor, strah'.t Freude aus, brilliert in einem tollen Lustspiel mit nie vorher gezeigten Kräften an Agilität, Drolerie, Herzensheiterkeit. Das geschieht iim goldnen Ufa-Palast am Zoo, und fünfzehn Wkinuten später, im Theater jenseits des Bahnhofes, stürzt man aus seiner Vergnügtheit in bodenloserl Trübsinn. Denn man muß — zu einer ganz netten Musik von Kurt Zorlig — eine Burleske über sich ergehen lassen, die neckisch „Wo find ich dich . . .?" sich nennt. Und auf der Suche danach lief man mitten drin fort, mitten drin — und jagte zu Sarrasani, der eröffnete. O Paradies der Kindheit! Inder und Jn-dianes und Tscherkessen c, ck Japaner und deutsche MädMnacktheit (zweihundert Stück!) und Löwen, Eisbären, Nilpferd, fünfhundert Tiere, vierhundert Artisten. Alles in der riesigen Sechstagerennen-Halle, zwanzig Meter hoch kreism und fliegen Schöngliedrige und unten trompeten 22 Elefanten und zehntausend Leute fiebeM" bis Zwölf. Freitag, in ziemlicher Verwüstung, kann man Max P a u e r spielen hören, akademisch vollendet, tadellos ausdeutend, musikalisch sicher. Dennoch: was fehlt? warum bleiben die Nerven unbewegt und das Herz still? Längst nicht so bewährt und sicher ist der junge Günther Nathke, aber von ihm geht doch Funke und Erregung über, der spielt nicht mit Vollendung, sondern mit Einsatz seiner selbst, er gibt sich selber hin und aus, er bewahrt sich nicht, er teilt sich mit. Uick wer verschenkt, hat gewonnen: also er das Publikum. Mehr als gewinnen: erobern, Hinreißen kann Ru- .dolf Serkin. Viele große Künstler waren in diesen Monaten zu bewundern, aber dieser junge ist vielleicht der verinnerlichieste, am engsten der Allseele verbunden, aus der Musik kommt. Wenn er spielt, hört man das kosmische Geheimnis tönend aufgehen. Und ihm nahe, diesem Urweben, kommt man Lei — einem Komiker. Das ist Kurt Bois, und er spielt einen kleinen Filmdichter in einer bewußt grotesken und burlesken Operette von Zerlet, „Pitt-Pitt", im Theater am Kur-

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