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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-04 · Heft 2879 (4.3.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2879 (4.3.1927)
Date
1927-03-04
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2879 4 Erz WS' DWe-7 Serichtssaal. ft* Ser Seit Der „SeMimge»". Auch ei« Nutznießer -er Geldentwertimg. Dem BeMSrichter Dr. R a.rz wuvde gestern >n elegant gekleideter stmger Mann, der aus Berlin zugereiste angebliche Großkaufmaim Ludwig Wieshaupt, aus der Haft vorgesührt, um sich wegen mehrfacher, auf die Jahre 1917 und 1918 zurückreirhender Betrügereien zu verantworten. Dem Beschuldigten lug zur Last, zu ckuwr Zeit, als noch große Lebensmittelkna^»phott herrschte, eine R<^he von Personen unter der Vorspiegelung, ihnen Lebensmittel verschaffen zn können, um große 5-eträge geschädigt zn haben. Wieshaupt erklärte, daß er gros^» BrFehungen habe und gab sich auch einmal für den Neffwi des Präsidenten Schober aus. Auf diese Weise erbeutete er «tuen Betvag von ungefähr 9 0.0 0 0 Goldkronen.. Bereits im Februar 1919 wurde mit Rücksicht auf den damals hohen Betrag ein Verfahren wegen Betruges gegen Wieshaupt bclim Landcsgevicht eingeleitet. Da Wieshaupt kurz nach dem UNtsturze nach Bervm auswanderte, mußte >das Verfahren gegen ihn unterbrochen werden. In Berlin hatte sich Wieshaupt an großen Jnflationsgründungen beteiligt, wurde dann auch in die Barmat-Affäre verwickelt und im Zusammenhänge mit dieser Affäre Mitte 1925 vom Schöffengericht in Berlin wegen Bankrotts imb Betruges zu 1% Jahren Gefängnis tteilt. Als er nach Verbüßung dieser Strafe nach Wien zu-rückkehrte, wurde das im Jahre 1919 hier eingeleitete Strafverfahren wieder ausgenommen und gegen Wieshaupt mit Rücksicht auf die in der Zwischenzeit eingetretene GeldentivertUng die Anklage lediglich beim Strafbezirksgerichte erhoben. In -der gestern durchgeführten Verhandlung erklärte der Beschuldigte, daß er sich mit Rücksicht aus den Ablauf der Zeit an die einzelnen Fälle wicht mehr genau erinnern könne, daß er jedoch bestimmt in keinem Falle eine betrügerische Absicht gehabt habe, da er vor Beendigung des Krieges ein sehr, reicher Manu war und damals mindestens 400.900 Kronen hatte. Es sei ihm infolge seiner hohen Beziehungen von verschiedenen Seiten Geld in solcher Menge angetragen worden, daß er ein Vermögen von vielen Millionen Kronen erwerben hätte können. In Berlin habe ihn schließlich das Mißgeschick ereilt, und er sei, wie viele andere, finanziell zusammengebrochen und schließlich auch in die Barmat-Affäre verwickele worden. Dü« seinerzeit von dem Angeklagten geschädigten, als Zeugen vernommenen Personen erklärten, sich ldem Strafverfahren mit Rücksicht auf die Geldentwertung und auf den Grundsatz: „Krone ist Krone" nicht auschließen zu wollen. Der Richter verurteilte den Angettagteu wegen Betruges lediglich zu einer Zu sah st rase von 10 Tagen strengen Arrest. Da Re Gtmfe durch Me Unterfuchnngshost verbüßt ist, wurde Wieshaupt sofort auf freien Fuß gesetzt. EOtW *el einte V«haftu«g. * Bei der Verhaftung m als Kasseneinvrecher berüchtigten Schlossergehilfen Rudolf H alz er am 3. September Wetten sich Schreckensszenen ab. Halzer schoß blindlings auf die 'ihn verfolgenden W»chebeamten und Passanten. Rur einem Zufall war eS zu verdanken, daß der Revlerinfpektor Anton Schober bei der ivilven Schießerei nicht den Tod fand. Rur mit Mü".-: konnte Halzer überwältigt und verhaftet werden. Gestern hatte sich der 26jährige Bursche, der wegen Kasseneinbruches wiederholt vorbestraft und aus der Zwangsarbeitsanstalt in Korncuburg entsprungen ish Vor einem Schöffensenat . unter Vorsitz des Hoftates Dr. Dö r v wchen Mordversuches, t versuchter schwerer Körperveschadigung, gefährlicher Drohung, Erpressung, öffentlicher Gewalttätigkeit durch boshafte Handlungen unter besonders gefährlichen Verhältnissen und verbotenen Waffentragens zu verantworten. Halzer gab an, er habe nur Schreckschüsse in die Luft abgeben wollen. Rack durchgeführtem Beweisverfahren erkannte der Gerichtshof den Angeklagten lediglich des Verbrechens der versuchten schweren körperlichen Beschädigung, der Erpressung, der öffentlichen Gewalttätigkeit und der Uebertretung des Waft fcnpatentes schuldig und verurteilte ihn zu zwei Jahren schweren Kerkers. Der Staatsanwalt meldete die Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde' an. Bereifte, Bottröge und »ersammluugeu. Ausstellung ,^vie Frau von heute", 8. Bez. Alserstraße 23. Eintritt frei. — Halb 11 Uhr: Konditor im Hause. — 3 Uhr: Aus Altem Neues, mein neuer Frühjahrshut, eine Modistin. — 4 Uhr: Wie wasche ich mich? Dr. Mela Pappenheim-Bloch. — 6 Uhr: Moderne Wohnkultur, Architekt Otto Polack-Hellwig. — Volkshochschule Leopoldstadt (Dolksheim). 2. Bez., Zirkusgasse 48. Heute beginnen: 7 Uhr: Reg.-Rat Wehr: Algebra 2. — Volkshochschule BrigÜtenau (Bolksheim), 20. Bez., Stromstraße 78. Heute beginnen: 7 Uhr: Prof. Braßloff: Privatrecht. 8 Uhr: Dr. Frtedmann: Weltgeschichte. Dr. Holzer: Mozart. — Moadott iwri (2. Bez., Zrrkusaasse 38). Heute, 8 Uhr, Bortrag: Dr. A. Birnbaum: „Der Wertbegrtff m der Äolkswirtschaftslehre." — Zionistische Bezirkssektion 20 (Jägerstraße 30). Heute, 8 Uhr, Vortrag: Prof. Dr. Samuel Krauß: „Geschichte der Juden außerhalb Palästinas bis zur zweiten Tempelzerstörung". Artlstenprüfung im Johann-Strauß-Dheater. Die Jüterna.-l:onale Artistenortza>nisa'tion in Mion bekcvn-nt, daß die offit^.'clk Artiftenprüfung out Samstag, itut 5. März 1027, um 3 Uhr -nachm., im Johann-St r>auß-T-hockter, ftateftnde'!'. Die restlichen Karton find au den Kassein des J-ohcmn-SI'ra'nß- Theiaievs und am Schalter der J>niternotianate>n Arliiftew-ÖrWncha-rion, 2. Bez., Praterftraße 43, zu haite-n. Der ReprüsentationSball des tzlcsamtverbandes jüdischer Hvchschüler Oesterreichs „Judäa" ßmdet a.m Mittwoch, I (cn 9. März, in den Festsälen des Schwarzenbergkasinos, 1. Bez., Schwarzon-lergplatz, statt. Das g-esamte Reiner.-rägnis fließt der Mensa academica judaica M. ReMche Karten im ZL-ntra-i.komi.t.oe>lokai., 9. Bez-, Zimm ormo-nnplatz 8, Due-- Phon 25-2-28, und im Israel. .Humaüil.ÄtAieneine D'nei B'rith, 9. Unip-ersitätsstratzv 4. T-otePhon 20-6-42. Abschied von der BanlkommMvn. -Der pvirDament-arische Lmtlkv-tttmissionisanSschuß hielt gestern seine letzte Sitzung ckb, die sich zu einer Abschlcdskuwjgebung für die Ban-kkom-missionerl gestaltete, deren Mandat, wie erinnerlich, vom Nationalrae Ende des vorigen Jahres nicht mehr erneuert wurde. Der Sprecher der Sozialdembkvateit, D r. Eisler, machte von neuem -den Fi nanzminister Dr. Kienböck dafür verMiuwortlich, daß, die Tätigkeit der Bankte mm issio-n sich für die Wirtschaft im allgemeinen und das Bankwesen im besonderem nicht ersprießlich habe gestalten können. Er stellte den Antrag, daß der National rat 1. den Mitgliedern der nunmehr aufgelösten Baniklommission für ihr gewisie-nhaiftes und für die österreichische Volkswirtschaft wertvolles Wirken Dank und Anerkennung ausspreche, 2. es auf das entschiedenste mißbillige, daß die Bundesregierungen die Anregungen der BanAommission mißachtet haben, und 3. seiner Empörung Ausdruck gebe, k«aß die schweren Schädigungen des österreichischen Volksvevmögens hauptsächlich durch .das Ber schuivd e n der B u ndesreg i eru>nge n und ihrer F i n a n z m i n i st e r in Iben letzten Jahren eingetreten sind, da sie bie Warnungen-der Barcktemmission nicht beachtet haben ES entspann sich nun eine Debatte über die Frage,, ob der Banlkornmissionsausfchuß das Recht habe, an das Haus M berichten. Da bei der Abstimmung die Sozialdemokraten in der Minderheit -waren, wnrt.en ihre Anträge — es befand sich darunter auch eilt Antrag, die Berichte der Banklvmmission an -den Sonderausschuß zu veröffentlichen und die von,dee^Dankkommisiion an den Sonderausschußgerichteten Vorlagen nicht mehr als vertraulich z-u betrachten — als Minoritätsvoten angemeldet. Bei dieser Gelegenheit erfuhr man. daß von den bei den Banken eingehobenen V an kk omm! ssio u sbe tr ä g e n die H-Äfte noch beim Finanglnmister erliege, wvbei sich Dr. Renner dafür einsetzte, daß darmlS em Fonds zur Unterstützung in Not geratener abge'bauter Bankbeamter zu bifden ' Mühe auf dem Devisenmarkt. Auf demt Devise-nmarkt hat die fpetut5ative B-etätigung stark aibgeuoinmeii. Die Kurse fast aller Dedi-smi erfuhren ituu' lNtbedieutende Kurspetschiebuugen. Ma i l a ndtendierte zeitweilig schwächer, hat jedoch schließlich aitlf dem Wiener Platz den vorgestrigen ^t-artd behatvptet- Sie österreichi'che Nattanathant ztim Fevruar llttimo. Der zum Ultimo Februar eingetretene stärkere Geldbedarf machte sich in einer Steigerung der We ch selei n re i ch u ngen bei dsr Notenbank um-' rund 13.3 Millionen Schilling göltetrd, so daß -das Wechselpörtefeuillc den Stand von 56.6 Millionen Schilllin-g wieder erreichte und somit um eine Kleinigkeit den Stand vom Ulii-mo Jänner (58.2 Millionen Schilling) überschritt. Noch stärker kommt der Ultimo bedarf in den Abhebungen von Girokonto zum Ausdruck; sie betrugen 78.7 Millionen Schilling, so daß die Giroverbindlichkciten auf den noch nicht dagewesenen Stand von 27.2 Millionen Schilling gesunken sind (der tiefste Stand war bisher am Ultimo Jänner mit 35.4 Millionen Schilling erreicht). Bemerkenswert ist, daß die D e v i s e n a b f l ü s s e nicht nur zum Stillstand gekommen sind, sondern sogar zugenömmen haben. Der-Devisenschatz vermehrte sich um 3.8 auf 458.3 Mlliou<;n Schillirrg, die Nostrode Visen um 5.4 auf rund 144.3 Millionen' SchiMng. Der Goldschatz hat sich um 1.1 auf zirka 57.2 Millioneir Schilling vermehrt. Aus all diesen Veränderungen ergab sich eine Vermehrung des effektiven Notenumlaufes um rund 101.2 auf 873.6 Millionen Schilling und erreichte damit wieder nahezu den Stand vom Ultimo Jänner, wo er nur um 1.4 Millionen Schilling höher war. Eine besondere Verknappung des Geldstandes geht aus dem Ausweis keineswegs hervor. Die wirkliche Notenvermehtttnß beträgt in Wirklichkeit im ganzen rurÄ 28 MiMonen und es ist kaum zwoifelhaft, daß, wie gewöhnlich, nach dem Ultimo die Rückflüsse zur Notenbank sich wieder fortfetzen werden. Die Geldslüssigkeit hält auf dem offenen Markt weiterhin an; obwohl der Privatdiskottt bereits um 1J4 Prozent unter die ossigielle Bankrate gesunken ist, kommen nur wenige Abschlüße zustande. Lefterreichische Seldaagedote la llügarv. Budapest, 3. März. Jnfotge der seit einiger Zeit an- .dauernden. großen Flüssigkoit auf dem Geldmarckte ist der Privatd-iskontsatz im Durchschnitt auf das Niveau der .offiziellen Bankrate zurückgegangen. Die Gclbflüssigksit ist vor allem darauf zurückzusühverr, daß schweizerische,, deutsche und österreichische Geldmärkte in letzter ZeU rund 8 00 Mlkliönen Pengö dem uugarischen Geldmarkt angeboten ' haben. Am billigsten sind die schweizevischen Angebote, die auf VA Pwzent lauten. Die Berliner und Wiener Angebote bewegen sich ztvischen und ifi Prozent. VoIiililertitfAtft IniHto gn StütifftiA« Berlin, 3. März. Rach einer Meldung der ,Mossischen Zeitung" aus Washington sollen amerikanische Ban-- kiers bei ihrer Regierung angefragt haben, ob diese eine Anleihe an Frankreich gntheißen würde, wobei es sich um hundert Millionen Dollar handeln soll. Diese Anftage ist in vielfacher Hinsicht bemerkenS-- wert. Kürzlich äußerte sich HandelÄwinister Hoover über die amerikanische Kreditgewährung an das Ausland und führte aus, seiner Ansicht nach werde die Kreditgewährung ailch heuer wieder den Umfang der ausländischen Anleihen vom vorigen Jahre erreichen. Die amerikanischen Kavitalsanlagen im Ausland haben vor dem Kriege eine Höhe von annähernd 24 Milliarden Do klar erreicht, ohne daß diese Tatsache von ungünstiger Wirkung auf die Weltwirtwirtschaft geivesen tväre. Er sehe daher keinen Grund dafilr, daß die amerikanischen Kapitalsanlägcn im Auslände nicht als eine regelmäßige Erscheinung im Wirtschaftsleben der Bereinigten Staaten anhalten sollen. Die Anftage der amerikanischen Bankiers bei de, Regierung dürfte übrigens mit Rücksicht darauf, daß Frankreich mit seinen allerdirtgs derzeit noch bloß provisorischen Zahlungetl an Amerika begönnen hat, in zustimmenden Sinne beantwortet werden. «limi gegen Me tetttnme tn zrmlrvtz. P aris, 3. März- Der Minister des Innern S a rrau t hat tu den letzten Taget: mit denr Poliz«eipräsi-' bunten Beratungen abgehalten, um der Preissteigerung ein Errde zn bereiten und die Preise wonröglich herabzudrücken. Gestern ist die PreisprüfungskoMmift sion bereits zusantmengetreten. Es wird-festgestellt, daß die Bekleidungsindustrie eine ständige Erhöhung der Fahrikspreise aufzuweisen hat. Eine weitere Preissteigerung der Stoffe wird angekündigt. Weiters wurde festgestellt, das; tiur vereinzelte lebenswichtige Nahrungsmittel eine Pireissetlkung erfahren haben, wie z. B. Zucker. Alle arrdererr sind trotz der verbesserten Lage des Fraitcs weiter gestiegen. Es wurde beschlossen, eine offizielle Tabelle der Preissteigerungen vom 1. Oktober 1926 bis zum 1. März 1927 herzustellen. Minister des Innern Sa.rraut hat im Einvernehmen mit dem Polizeipräfekten Maßnahmen beschlossen, um dieser ständigen Preiserhöhtmg zu begegnen. Es ist beabsichtigt, die städtischen Verwaltungen auszufordern, bei ungerechtfertigt hohen Preisen den Großeinkauf der betreffenden Waren selbst zu übernehmen und die Kaufleute zu konkurrenzieren. Sehenswertes auf der Wiener Frühjahrsmesse. Wten-er Messe wird ans der FrühjatzrÄmesse wiederum eine Fülle von Sonder-Ans-ltellungen zeigen. Hiezu gehören: I nt M c s sepa 1«st: die große Po>-ln-ijsche -Ansst cI« I-ung, die te'kännr-lich unter dem Protektorat Utes polnischen Aiußenm-imsters Z-aleisk-i stattff-indet und -ein - lückenloses Bild v-er gesamten industriellen und üvntdwirkscha-fÄichen Pro- Äu'ktion Polens bietet. Sehr in'strulkbiv wird a-uch die Reklame - Au s ste-ll u ng sein, die eine Fülle von Neuem bringen wird. Ferner wird heuer zum -erstenmal im M es fest a-1a st .eine große Au §st el-lcang von Lux uS- und G e'br a ü ch s m öb e l n 'gezciig-tv.’t« . Her' Neu c.'n; BNirlg eine imposante Voriführung aller mit der Her rxm ch.-fld D a nt e tt tn o v c zusamtmenhäng-onben Branchen, sowie -ein büs-ondever Pelzmodesalon, in der Rotunde Darbietunigen auf dem Gebiete der La.nüw i rischa-ft, des /Äart'enba ues und der la ndwirtschaftliche n Maschinen, rrii*e E rf-i n d er --M « sse, die Nti -'kch wirilsch«fi>l Iche Ausst-el-lu ng, die Butt eru-nd K äs eschau, die L e-ben s m i>t telmesse, die -Wei-nkost-, die Kieint ie r -A u sste-llu n g. die tierhygien-ische Ausstellung „Das Haustier", auf dem freien Gelände die Energie- und W ä r m em e s's e. Weitester AufmerlsaMkei-t wird aber seWstverstäirlllich die A-iomobil- und Mo-t-orrab«" Ausstellung begegnen, die beide auf der dieSjährDui Frühjahrsmesse in einer A-uEdehnung und VolVständigkeit erscheinen, wie noch me bisher.' Kreditversicherung und Teilzahlungshandel. A,m 8. Märg finitet umt 7 Uhr abends im Hause -des Gremiumsder Wiener Ka-us-umnnschast,. 4. Bcz„ Schwarzenbergpilatz 16, etn Vor:rag des Generaldirektors Georg S ch -l e s i n-ge r. unter dem Titel „Die Kreditversichevung im Dienste der Konsumfinanziernng" statt. Anschließend wird der Sekretär dels Gremiums, Dr. Glaser, ein Referrvt über die Resvvm des Ratengesetzes erstatten. Die Einführung der Alpine-Aktie an der Berlinjer Börse. Aus Berlin wird gemcildet, das die Verhandlungen zwecks Beschaissung des z-ur Einführung an der Berliner Börse nötigen Alk tien Materials sich ^bereits in ein ent weit voryeschriitlenen Stadium ^besinden ua4.'- von der D i s'ko-ntogeseil schuft, die die Einführung beforgen soll, geführt werden. Ein Aktienpa-tet wird von den Vereinigten Stahlwerken in Düssol'dorf bereitgestellt -werden, ein Teil sta-mntt aus dem Jnkerv-entiönsshndikat lter Wiener Banken. Die Dividende der Ungarischen Allgemcrnen Kreditbank. Zlus Bullapest wird -berichtet: In Börfenkreisenerwartet -man mit Rücksicht au-f -den gmistigen Geschäftsgang un-b ahf die auherord-en.ilich gün-stig-en Aussichten der Ungarischen .Allgememen Kreditbank eine höhere Dividende pro 1926; sie wird mit 8 P e n g ö bewertet. Die Bitanzsitzung des Verwaltungsrates wird in len ersten Märztagen istattftttdeu und -die Generalvevsamntlung dürfte für das dritte Drittel des Monates März einb'eruftn werden. Wiener Börse. Freundlicher. Das Hauptinteresse konzentrierte sich gestern weiterhin aus die in der Kulisse gehandelten ungarischen Werte. S a l g o - Kohlen, die gegen vorgestern mit einer Steigerung voll 50 Groschen eröffnete, erreichten z'üm Schluß den Stand von 76M. Rima, die zu Beginn etwas schwächer lagen, rückten im An.' schluß an die Bewegung der Salgo gleichfalls vor, und schlaffen mit 120.10. In der Kulisse waren die Umsätze auf den übrigen »ftwn

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