Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2879 (4.3.1927)
- Date
- 1927-03-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tobolsk 1× ep/2192993
- Tomsk 1× ep/2160898
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Wen, Freitag 4. MSrz t9S? Seite * «r. SSW Tagesbericht. Am 84. Avril wkd sewWt. Das Gesetz über die Auflösung des Nationalrates wurde gestern bereits vom Berfassungsausschuß mit dem Zusatze zum Beschlüsse erhoben, dag es am Tageseiner Kundmachung in Kraft zu traten habe. Heute wird es vom Nationalrat in zweiter und dritter Lesung angenommen wevden, worauf seine unverzügliche Verlautbarung und dieFestsehungdesWahltages durch die Regierung im Einvernehmen mit dem Hauptansschnsse erfolgen wird. W a h l t a g i st d e r 24. A P r i l; das kann nach der gestrigen ersten Lesung nicht mehr zweifelhaft sein, da sich die Vertreter der Majorität für diesen Tag aussprachvn und auch die Sozialdemokraten ihren Widerstand aufgegeben haben. Dr. Bauer erklärte ausdrücklich, die Sozialdemokraten würden keine Schwierigkeiten machen, und Dr. Danneberg fügte hinzu, es gebs zwar Diktate der Mehrheit, die sich die Sozialdemokraten nicht gefallen lassen, aber das Diktat des 24. April würden ste hinnehmen. Die Debatte ging mehr um die Fragen derAltersv < r s i ch e r u n g als um den Wahltag. Die Sozialdemokraten verlangten, daß das Sozialverficherungsgesctz noch vom gegenwärtigen Nationalrat beschlossen, datz aber die Festsetzung des Geltungsbeginnes dem neuen Dause überlassen bleiben solle, während Abg. K u n s ch a k für die u nverweilte Fertigstellung des Gesetzes samt der von Dr. Seipel 'vorgeschlagenen Geltungsboginnsklausel eintvat, nach der die Altersversicherung erst in Kraft tritt, wenn es nicht mehr als hunderttausend Arbeitslose in Oesterreich geben wird und der Wohlstandsindex des Außenhandels, der Landwirtschaft und des Verkehrswesens aine deutliche Wendung zum Besseren aufzeigt. Sie jüdischen Kandidaturen. In einen» Wiener Brief der Berliner jüdischen Rundschau", der sich mit ben bevorstehenden Nationalratswahlen beschäftigt, werden bereits Namen der von ziontstischer Seite aufzustellenden Listenführer bekanntgiegeben. Es sei deshalb richtiggestellt, daß die Personenfrage bisher überhaupt noch nicht erörtert wurde. Die Entscheidung wird erst der für den 8. März einberufene Parteirat treffen. Dies wird uns auf unsere Anfrage vom zionistischen Landeskomitee bestätigt mit der Bemerkung, daß kein Anlaß besteht, irgend eine Aenderung bezüglich der in Betracht kommenden Personen vorzunehmen. Artztzbaschew gestorben. *me spät nachts aus Warschau gemeldet wird, ist tm dortigen Militärspital der berühmte russische Schriftsteller M. Artzybaschew geijtorben. Sern MReden wurde schon mehrere Tage befürchtet, da die schwer« Erkrankung seine ÜübevsühvU'Ng ins Krankenhaus nötig machte und der Ausspruch tvr Aerzte wenig Hoffnung gab. Artzyboschaw, der, wie so viele russische Jnrellektnelle in deu letzten Jahren im Auslände lebte, war zuletzt in Warschau ansässig und lebte in ävmlichen Verhältnissen. In der letzten Zeit war sein« literarische Produktion bereits gering. Seme Berühmtheit verdankt Artzhbaschew seinem vor ungefähr 15 Jahren erschienenen Roman „S s a n i n", der das tzardillllk. tver in drei Mm via SetMntnB Bion, SRuRI dir Pnnl Md.'«»». — WnnMrnng im spttMeniir. In seiner bekannten Novelle „Das Fräulein von Senken" schildert E. Th. A. Hoffmann das Los zweier Liebenden, deren Liebesglück durch den schrullenhafte,» Go s - schmied Cardillac lange Zeit getrübt wird. In der Opeu von Hindemith ist der Goldschmied die Hauptgestalt, »»ebe.r welcher die beideir Liebespaare der Oper fast schattenhaft zurücktreten. Cardillac hat eine krankhaft« Leidenschaft füv die von ihm geschaffenen Kunsttverke, die er niemandem gönnt.- So wird er zum Mörder aller seiner Kunden, ja selbst znnst Attentäter auf den Bräutigam seiner Tochter, der mit einer Kette Cardillac's seine Liebste schmücket» möchte. Schließlich bekennt er sich als der lang gesuchte Mörder und wird vvn der Menge gelyncht. So lastet auf dem Sonderling «in dunkles, romantisches Schicksal, welchrs der junge, kaum 83jährige Paul Hindemith, der Führer des deutschen Musik-Radikalismus, aus seiner Zeit und aus seiner Weltanschauung heraus völlig unromantisch, gleichsam objektiv musikalisch gestaltet und stilisiert. Schroffer konnte der Gegensatz in Stil, Form und Technik ztvischen beul alter» Musikdrarrra und der jungen, auf die vorklassische Zeit zurückgreisenden Oper, nicht betont werden. Die Tonsprache Hindemith's bedeutet eine völlige Msage an die Romantik mit ihrer altes beberrschende» Ha »rioulk, mi ih er Leitniotivi.' und Formenverneimmg. Wie in Hindemith's früheren Opern, rvie in seine,,» burlesk exotischen „Nnsch-Nuschi" und in seinem ans einem einzigen Motiv entwickelten Einakter „Sancta Snsanna" liegt auch hier seine Stärke im Melodischer» und in der klaren Formgebung. Die Harmonik nnd mit ihr der Wohlklang, haben, ihr Eigenleben völlig verloren, der Dreiklang verschwüret teils zugunsten von aus Dur und Moll und aus verschiedenen Tonarten bestehenden Komplexen, teils — wie in der Flötenpantpmine — zugunsten impressionistischer Stilisierung, namentlich aber zrrgunsten willkürlicher Klangkreuzungen Hz sich zuipllia ans der völlig freien v»rlodk.sch kontr»- Ehe- und LiebeSprobirm in einer für die Irmmüige .,-?it geradezu vsvowUorrären Werfe bchcmdcktte. Der Roman wurde in Rußlomd unter der Jugend geradezu als Offenbarung ausgenommen und SS griff eine wahre Ssaninepidemie um sich, tte russische Jugend suchte in SsaninLbubS, Dsanin>5un* den und dergleichen, die Revolution in der LiebeS» und Ehemoral, die NrtzyÄaschew gepredigt hatte, wenn nicht nachzuleben, so doch mindestens NachgudiSkmieren. Auch in Mitteleurspa hat las Buch, besonders m dsutschc-r Ueüevtragung. einen sehr großen Leserkreis gefunden, »vurde jedoch mehr als Sensation, denn als Offenbarung gelvertet, wozu auch diverse Verbote, ine dann wieder außgehaben wurden, beitrugen. Der Ssaninroman wurde a«u<b mehrfach dramatisiert uni) verfilm:. Was Artzyvaschetv sonst schrieb vermochte den Ersostg seines „Ssirnin" nicht mehr erreichen. Eine Antzahl von Novellen, bietet gute Schilderung kleinbürgerLich russischen Milieus. Von seinen Dramen ist besonders das Schauspiel „Eifersucht" bekannt geworden, das bis heute auf vielen Bühnen verschiedenster Zunge gespielt wird. Grober Grand ia New Gott. New Port, 3. März. Vergangene Nacht brach iu New Jersey am Hudson-Ufer gegenüber dem Molkenkratzevviertel ein Feuer aus, daS einen großen Umfang annahm und die ganz« Nacht über anhielt. Zwei Piers der PennsylvanSa- Eisenbahn unb sechs beladene Güterwagen sowie mehrere Werkstätten wurden von den Flammen zerstört. Der Schaben wirb »uf eine Million Dollar geschäht. Der Brand begann auf einem der Piers der Pennsylvania- Eisenbahn, die für die Mn- und Ausfuhr benützt werden. Me Flammen zerstörten den oberen Dckl -des Piers. 3 0 Waggonladungen Frachtgut, die bereits ausgeloden waren, und drei Lagerhäuser wurden «in Raub der Flammen. 2? Feuerwehrlöschgüge, sämtliche Feuerlöschboote der Stadt New Park und 50 Feuerlöschboote, die den verschiedenen Eisenbahnlimen gehören^ wurden zur Löschung de§ Brandes herangezogen. La» Re« Gott« Schachturnier. Die neunte Runde. Aus Newy o rk wird berichtet: In der neunten Runde Sechsmeistert urniers war zuerst das Spiel Bidmar- Capablanca erledigt, das nach kurzen», ruhigen Verlauf mit remis endete. Die interessanteste Partie des Tages war die zwischen Spiel mann und Niemzowitsch. Spielmann, der die Weißen Steine führte, eröffnete unregeliEßig; im Mittelspiel kam er durch eine geistvoll angelegte Kombination in entscheidenden Vorteil, verfehlte jedoch die gewinnbringende Fortsetzung und verlor infolgckessen die Partie. Das Damengambit Marshall-Äljechin blieb nnbeendet. Stand nach der neunten Runde: Capablanca 6i/z, Niemzowitsch 6 (1 Hängepartie), Aljechin, Vidmar je 3 (je 2 Hängepartien),, Spielmann 3, Marshall 11/2 (3 Hängepartien) Me krbschaft der ArzknrgaUln. Aus Lemberg wird uns geschrieben: Die Gattin des Przenrysler Arztes Dr. Jrrgang, eine Dalmatinerin, die «»»läßlich ihrer Verehelichung zum Judentum übergetreten ist, hat soeben eine Erbschaft von zirka vier Millionen Dollar gemacht. Einer ihrer Berptlnktischen Führung der eiligem«!» Stimmen ergeben. In. Gesang und Orchester herscht an Stelle der Harn»o»»ie dir: Mehrstimmigkeit vor: liegende Stimmen, unterbrochene Orgelpunkte, ostinate Tonfolgen, Nachahmungen, Canon »ml> F»lge. Und in 22 rhythmisch reichen Variationen, in rvelchen Cardillac »m letzten Akte der Menge gegenüber das Rätsel seines Seins rein mnsikalisch enthüllt, zeigt Hindemith die gleiche Meisterschaft des polyphonen Satzes, wie in feinen Kammermusiken op. 36, deren Technik er in Wp Oper übernimmt. Was die Forn» a»»bela»»gt, so greift er gleichfalls au!s die alte Oper mit ihren geschlossenen Nummern zurück. .Unter der» ^7. Nummern des „Cardillac" finden sich Arien und Lieder, Duette »md ein Quartett, vielfach in dreiteiligev Form, im Gru»»de ganz einfach und doch wenig eingänglich und Plastisch für den Hörer vor» heute, der sich nach der alten, im Harmonischen wurzelnden Melodie sehnt. Hindemith mischt zum Befrencken des konservativer» Publikums Aeltestes »nit Neuestem, er stellt den linearen Mißklantz in den Dienst von Archaismen, wie Kirchentonarten, Quintenparallelen, Melismen, Kvlaraturen, Sequenzen und aus gehaltenen Schlnßkadenzen. Reizvoll klingt di« häufige Verwendung ferner Tonarten, wie Es-Moll für die Welt Cardillac's und Cis-Dur, tvelche die Musik in die Sphäre des Unwirllichen rückm, wlrndervoll ist das Kolarit der zart behandelten Bläser, unter denen die Oboe führt, eigenartig! die Charakteristik von Menschen m»d Szenen durch Jnstru- »nente: Der ritterliche Liebhaber zu Beginn durch Tronrpete, Cardillac durch Saxophon, die verliebte Tochter im zweiten Mt durch Geige, Oboe und Hom, das starre höfische Gepränge durch Bläser und Schlagwerk. - So ist die Partitur reich an Feinheit«»», reich in ihrer an Strawinsky geschulten Rhythmik. Dürftiger ist eS um das Dranra tische bestellt. Dranmtisch tvirkm ettva die das erregte Volk darstellenden Chorsze»»«n oder die Verb»ndm»g vom Chor in der Taverne mit dem jazzba»»dähnlichen Bühnenorchester oder die Szene des ersten Mordes, in welch»-' »»ach der lieblichen Flötenpantom»n»e die M»»sik nach einen»' Agenden Cis-Moll-Akkord M verstumurt. Im übrigen gibt v«A Mannes Zierde "" ist ein straffer, muskulöser Körper. Tägliche Einreibungen mit L{Swef1«Franzbranntwein mit Menthol bewehren diese Zierde bis ins späte Alter. k£wen*Fran2branntwein mit Menthol ist ein Lebens-Erneuerer, er fehle in keinem Hause! Ueberall erhältlich! wandten, der vor Jahren airs feiner dalmatinische» Heimat nach Kaliforilien a»»sgewa»»dert war, ist in Sa»» FraNcisee kinderlos gestorben und hat ein Verni-ögen von mehr als 60 Millione»» Dollar hinterlassen. Er hat in sein.m Testament Lestirmnt, daß dieses Vermögen feinen Vor wandten in der Heimat zirfalle, deren es z»»r Zeit en» 30 gibt. Auf Frau Dr. Jrrgang «»»tfällt dadurch rin Erbe von fast vier Millionen Dollar. Sie Damenmsde geht üb« Aerleichev. Es sind riesige Ziffern die für die bevanntt-ste». Pelztiere nllein in den ungeheuren Wäldern dos emo päisthen und des sibirisilien Rußlai»d zusa,n»nenkon»»ner» müj sen, um den rasend wachsenden Bedarf der Göttin Mooe n«»ch Pelzen aller Art zu befriedigen. Im letzten Jahre war die Ausfuhr an Eichhörnchen (Feh) a»»s Rußland »gering", denn sie lag um mehr als eine Million unter der Ziffer des Vorjahres, kam aber dennoch auf 14,876.000 Stück. An zweiter Stelle folgen, allerdings in sehr weitem Abstande, 1,716.000 Hasen. Sie haben — vom Hase»»- standpunkt aus gesehen — im letzten Jahre das »neiste Pech gehabt ihr Fell wurde lebhafter verlangt unb ihre Todcsziffer vermehrte sich deshalb um 360 Prozent, um das Dreieinhalbfache. Gewaltig gesteigert wird zurzeit a»rch noch die Ausbeute an Hermelin, die mit 1,716.000 Stück gego»» das Vorjahr nahezu wieder verdoppelt wurde und sich feit 1924 mehr als verdreifachte. Eine Millionenzifser an Opfern stellen auch die Marder. Ihnen an» nächsten stehen in diesem Jahre die Iltisse mit 884.000 Stück, nachdem im Vorjahre 488.000 zur Ausfuhr nach den pelzbegeh'.lichen Ländern des Westerns gelangt waren. Füchse wurden über 407.000 gezählt; dazu karnen noch 63.000 Weißfüchse nnd ferner 20.000 Zobel. Das weitaus ergiebigste Pelzgebiet Asiens ist natürlick> Sibirien, das nach den Beobachturrgen ausgezeichneter deutscher Sachkenner durchschnittlich dem europäischen Markt allein jährlich 6.8 Millionen Hasen, 339.000 Weitzhasen, 142.000 Feuermarder, 105.000 Murmeltiere, 179.000 Hermelin 75.000 Budunduki, 42.000 wertvolle Rittsuchs. 48.000 Fuchs, 38.000 Weißfuchs, 14.000 Zobel und 67.800 Iltis, weiß, zuleitet. Die Russen beziffern die sibirische Rauchwarenproduktion auf 40 Prozent der russischen Gesamtleistung. Jedes der ungeheuer große,» sibirischen Gouvernements hat seine besonderen Pelztiere, deren Wert der Kenner vollkommen sicher schon nach dem Herkunftsgebiet einzuschätzen vermag. Tobolsk gibt Polarfüchse, Feh, Fuchs und Zobel; Tomsk ist ausgezeichnet durch Feh, Hermelin, Feuermarder, Hasen; Sajan durch Zobel Feh, Iltis und Feuermarder, Fuchs und Hermelin. Der wertvollste Zobel überhairpt kommt airS dem Bargufiner Bezirk. Unübertroffen von allen sibirischen Gebieten ist es viel schöne Suitenmusik, instrumentale Polyphonie, herb - unsinnliche Gesm»gst»mmen, sinnige Lyrik, aber gar zu wenig Draniatik in landläufigem Si»»ne. Die inöder»»« neue Oper mag ja in» Recht sein, wenn sie das Primat der Musik verlangt und sich von dem Uebermaß des Subjektive»» inity der Psychologie des romantische,» Müsikdrainas frei machen will und zur objektiven Musik heimfinden tvill — wie cinsij Händel und kürzlich Busoni — dazu gehören aber unromantische Libretti. Der Irrtum Hinden»»ths liegt wohl darin, daß er einerseits mit seinen objektivierenden Tendenzcn i>t>« der Romantik los will und anderseits e»ne,n romantisch-subjektiver» Milieu erliegt und so nicht hie rechte Einheitlichkeit von Musik und Geschehen unter k«r Vorherrschaft des rein Musikalischen Herstellen kann. Und über Theorien und Schlag.» worte hinweg entscheidet eben auf dem Theater »nieder die Bühnenwirksamkeit, die Hindemith trotz Inspirativ»», trotz' Technik und Formgefühl noch nicht im erforderlichen Aus maße erreicht. Er »rnterliegt vorläufig »roch im Rnrgen n»« daß Problem, im Karnpf um das Typische, im Kampfe der objektiven Musik gege,» das subjektive Drama. Aber viel' leicht wird schon in seiner nächsten Oper ein, seine,» .Zwecken günstigeres Libretto, ihn seinem Ziele näher fiihren. Auch die Aufführung des Wiener Operntheaters stand rm Zeichen des Problematischen. Die Regie des Herrn Dr. Hans Schüler aus Wiesbaden bot hübsche Bühnenbilder und Gruppen, sehr gut spielt« das von Kapellmeister Heger mit feinem Stilgefühl geleitete Orchester, wogegen die Sänger ihren neuen Aufgaben fremd gegenüberstanden. A»u tapfersten hielt sich Herr Jerger in der schwierigen Titelrolle, nrit Innigkeit sang Frau Achsel die Rolle der Dame, als Tochter gastierte Frau Münzner von» Dresdner Operntheater, eine sympathische, anscheineich befangene Sopranistin. In den übrigen Rollen waren die Herren Hofer, Mai kl und Zec nrehr oder we»riger sattelfest. Es gab neben schüchternem Widerspruche Herz-' lichsten Beifall — eine Art Bertrauenskundgebimg des streng konservativen Wiener Opernpublikums für die deutsche Musil,iwdorne. Erwin Felder.