Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2878 (3.3.1927)
- Date
- 1927-03-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien. DonnerSlaft M««rr MsOgMMttms Nr. m* :••.' :a*’uor.mc»t. Mnttr-r und Sohn wurden früh im Zimmer letilo* asigcfuni.cn -Küche und Zimmer waren mit Leuchtorie« und dar Gashihn stand offen. Der Tod war swvsr eisigetreten. Was die Fran in den Tod getrieben hat, ist noch lischt ganz aufgeklärt Geteert und gefedert. Ans Wiener-Neustadt wird nns gemeldet: Der Redakteur der großdeutschen „Wiener-Neustädter Nachrichten" Sepp M e i x n e r nmrde gestern nachmittags in der Menerstratze von vier Burschen mit einem Kübel Farbe übergossen und hierauf mit Hühnerfedern bestreut, so daß die Federn an der Farbe haften blieben. Dip Burschen ergriffen die Flucht. Meixuer, rvelcher unter ungeheurem Hallo der Volksmenge über den Hauptplatz zur Polizei ging, erstattete die Anzeige. Die Attentäter konnten mw> nicht eruiert werden. Aufnahme des FlugpostverkehreS Wien-Prag—Dresden- Berlin. Montag, den 7. Rtärz wird der MugPostLxerkrhr Wien— Prag—Dr eöS«n—Verttn ausyenominen. Die von der Bjt*rtci« ckischen L-uP'.bcrkehrs A. G -m Gemeinschaft mit der Deutschen Lufthansa A. G. ausgefühn'en Flüge finden an jedem Wlerkdag statt. Zugelassen sind alle Gattungen von Briefposts-endumgen und lnr Verkehre mit DeutscMamd überdies Pakete bis zu 1Ü Kl-vogramrm, die in keiner Richtung fck AnSvohnung von 60:30:100 ZenN-mrller ü: er sch reiten. Die Einwanderung nach Oesterreich. Die Zahl der im Dezember vorigen Jahres zur Berufs a ns üb u n g in Oesterreich zugelassenen Auslcknder betrug laut Ausweises des Wanderunasamtss 247, war daher um ein Drittel geringer als im November 1926. Von den Zugclassenen gehörten 66 der Gruppe „Hausyaltungsperfonal", 42 jener der Künstler und Artisten und 23 der Gruppe „KaufmännMes Personal" an. 80 Ausländern wurde dle Benlstmgüoung in Oesterreich verweigert. D»r girkn» Abolfi honte für Dienstag abends zur Märzpremiere eingeladen. DaS Programm war gut und abwechslungsreich Kusammengestellt und zeigte, daß Leitung und Regie der Aufgabe gosvachsen find, dem Geschmack der Großstadt zu entsprechen. Am stärksten gefiel das vom Direktor Adotfi selbst gestellte Tableau des lebenden Karussells, bei dem au zwanzig prachtvolle Pferde s,nd Poschs iss halsbrecherischer Pace durch oic Manege sansess. Bravourös sissd die sechs Göndös-Turner, Herr B u r k e t t, von den früheren Programmen her vorteilhaft bekannt, ritt vier Pferde nach der Cowboy-Schule vor smd kam später ans einem arabischen Vollblut Hengst, dom er alle modersren Tänze beigebracht hat. Die Kosakenreiterin S t r e p p e t o f f produzierte sich mit Eleganz und Kühnheit: Herr Labero hypnotisierte allerhand Getter mit verblüffendem Effekt. Das Krokodil lag ruhig sieben dem Huhn, die Aügottschlange schlief neben eimm Kaninchen und zwei junge Löwen ließen nur sich spielen, als wären sic Garnknäuel. Hervorragend ist der Art der vier R n d e n k o s, in Wahrheit fliegende Menschen, die zeigen, svas Training und körperliche Gewandtheit leisten kann. Die Clowns fügten sich gut in das Programm und wurden von den Andern heftig beklatscht. E Das Alter naht und mit ihm seine Beschwerden. Bemommeniheit, Kopfschmerzen und SchwmLehgefüM tir.ste>ss auf, die Arbeitsfähigkeit rstinssnn alb. Es giiilt, den verkalkten Mutgefäßen ihre Elastizität wiederzugeben. Das satt Jaihvem bewahre Radiosklerin enithält reines NodliMnchüorid, welches die verkalkte Gefäßwand abbaut und fortfpüD umd die Neslbiidussig gefmsdon Gewebes cmresgt. Dse Fol^ ist eine bessere Durchblutung dos ganzen Körpers und die Wiedevheirstellung der LeistimsgAfähigLeit. Nodtiismigehallt amMch überprüft.. Hwupbdepot: Apotheke Bayer. Wien, 1., Wollze'HVe 13. 8 Satlvan. Es war von jeher der Wisnsch der Menschen, keine Beschwerden im Alter zu habess, und die Veränderungen, welche das Alter hervorruft, möglichst ferne zu halten. Es bestand hinwieder von altersher der Glaube bei den Völkern, daß sm Knoblauch eine besondere, die Gesundheit erhaltende Kraft lvirke. Und tatsächlich bestätigt die Wissenschaft diesen alten Volksglauben. Die Ergebnisse oer Versuche und der Studien mit dem neuen und jetzt vollwirksamen Knoblauchpräparate, dem noch Geschmack verbessernde und in der Wirkung ergänzende Mittel zuäesetzt werden und das unter dem Namen „Sativan" schon allgemein anerkannt und erfolgreich eingeführt ist, sind die vorzüglichsten. Sowohl gegen Beschwerden beginnender als auch schon entwickelter Alterserscheinungen, gegen Störungen, die durch den Wechsel bei Frauen hervorgerufen werden, zeigt da8 Präparat günstige Wirkung. Das Mittel ist in Originalpackung in allen Apotheken eichältvichl Bühne und Kunst. 4c *u»ft We tfte drehen.* Neue Wiener Bühne. Der Dm liegt auf dem ersten Wort. ZW dich», der jungfräuliche Einfaltspinsel Seraphin, muß sich als Ehebrecher betätig«. Sein der Lebemann, hat für Seraphrrrs Braut Feuer gefangen und schilt ihn auf seine Geliebte ab, die wiederum Gattin eines gemein famen Freundes der beiden ist. Der Schwank von Henne quin und Beber gehört zn den matten und schwachen französischen Importes:, kann aber durch wirbelndes Tempo und federnde Anmut auf die Beine gebracht sverden. Hier jttwch nmrde die Farce plump, bleiern. Der Gewinn ist die Begegnung mit Kurt Daehn. Ein Komiker von Rang und geistiger Beweglichkeit, der dieser Rolle - die übrigens nach Romanvwffi schreit — durchaus gewachsen ist. Seine Partnerin, El ly Kollo, eine sympathische, resolute Dame, h-rt bestimmt ihre künstlerisches: Qualitätess, aber ebenso bestimmt just jene nicht, die für französische Schivänke erforderlich sind. Herr Wurms er, sonst auf der Höhe, spielte diesmal den fragwürdigen Part eines Schmierenkomödianten recht schmierenkomödiantisch Als jugendliche Charakterkomikerrn von Rang, die sich superb aufs Parodistischo versteht, stellt sich Elfriede Halden vor. Man bedauerte, daß sie nur eine Episode lang auf den Brettern stand. Sonst fehlte es an Manchem. Hier an Anmut, dort an Witz, uti während des ganzen Abends an jenem heiter schillernden Glanz und der Leichtigkeit, ohne tvelche die Seifenblase solchen französischen Spiels kein Ergötzen bringt. Mer das Publikum unterhielt sich ausgezeichnet und bereitete der Novität einen starken Erfolg. O. A I * JÜDISCHE WEIT Sei der Mutter Schwarzbarths. Der französische Schriftsteller Dernard Le eiche, kt, wie seinerzeit berichtet wurde, eine Reise durch die ukrainischen Pogrosnstädte absolvierte, -erzählt in seinen ReisebeschreÜbungen über seine Begegnung mit der Mutter kNchal-om Schwarzbarths in Odessa: Kn einem Keinen, armseligen Stübchen, mit alten, abgebrauchten Möbeln, wohnt die arme Greisin mit den ^evchtenden Augen und desn -großen Kopf. „Frau Schwarzbarth?" ,Och bin es", antwortet die alte Fvcm. „Wer find Sie?" Die alte Mutter wartet mit ängstlicher Neugierde, tvas wohl der Fremde ihr berichten werde. Schließlich antworte ich: ,Ach komme von Ihrem Sohn. Erlaubt /am, Ihnen einen Kuß von ihm zu übermitteln . . „Oh," ruft sie aus, ,/hat er wirklich cm mich gedacht?" Sie legt die Hände auf meine Schultern-, lächelt und weint gleich darauf. Gerührt gab ich ihr den Kuß. Lange Zeit stand sie da und sprach kein Wort. Sie ließ mich mitten im Zimmer stehen, ging auf und ab. als suchte sie ekvas fieberhaft. Eine Mutter! Als sie dann zu sich kam, bat si>e mich, Platz zu nehmen, sie selbst setzte sich mir gegenüber rrnd überschüttete mich mit kindlichen, zärtlichen Fragen. . Ich antworte, so gut ich kann, bin vorsichtig, bediene mich allgemeiner Redensarten, einige Worte liegen mir auf der Zunge. Ich möchte vom Gefängnis, vosn verhafteten Schwarzbarth, vom Mord und dem Gericht und von der großen Erregung sprechen, die jetzt in der jüdischen Welt herrscht. Aber irgendein unverständliches Schamgefühl — oder war es Instinkt? — hielt mich davon ab. Ab und zu aber entschllilipste mir ein Wort, das die Mutter sichtbar in Staunen versetzte. Sie zog die Augenbrauen hoch und bemühte sich, es zu erfassen. Mer ich sah ganz genau, daß sie nichts vevsteht. Sie bat mich, au'f das Wohl ihres Sohnes zu trinken und setzte mir ein Fläschchen Karmelwein vor, das sie schon seit langem bewahrt hatte. Als ich trank, nickte sie liebenswürdig mit dem Kopf und sprach wiederholt: „Oh, Sie kennen ihn. Ist es auch wirklich wahr, daß Sie ihn kennen?" Ein junger Mann trat ein, ein Freund der -Fa« snilie. Das Gespräch kommt wieder in Fluß. Bei einigen meiner Worte bemerke ich, wie der junge Mann mir mit den Ascgen etwas andeutet, und als die Mutter sich einen Augenblick abgewendet hatte, den Zeigefinger auf die Lippen legt. Ich folgte deru Wink. „Sie sind plötzlich so schweigsam geworden", .wundert sich die Mutter. ,/Sind Sie viellescht müde?" „Ja, ich bist müde", antwortete ich. Sie wußte gar nicht, daß ihr Sohn Petbjnra erschossen hat, daß er in: Gefängnis sitzt und daß ein Gericht über ihn urteilen wird. Aber die Mutter sühlte, daß wir ihr nicht alles sagen. ,-Sie verheimlichen mir etwas!" rief sie wiederholt aus. Nun beeile ich mich, die Mutter Schwarsbarths zu verlassen. Sie.werde ihn bald Wiedersehen — tröste ich sie noch beim Abschied. „Mein Gott, wie erlebe ich es schon!" seufzt sie- Sie KrimkoloiMNv«. Konflikt zwischen Juden und Tataren. Im nördlichen Teil der Krim -befindet sich der dem jüdischen Baron G i n s b u r g bsschlagnahmte Grundbesitz isn Ausmaß von 260.000 Desjatin als freier, zu besiedelnder Boden. Auf diese Bodenfläche erhoben die Ju'den einen Anspruch für ihre Kolönisationszwecke. Es unterlag keinem Zweifel, daß dieser Anspruch auch befriedigt werden würde, als ganz unerwartet die Tataren ihrerseits die Zuweisung des ganzen Grundbesitzes an sie forderten. Die von der Regierung eingesetzte UntersitchungAkommission stellte zunächst fest, daß in der letzten Zeit tatarische F''hrer eine künstliche Zuwanderun g auf dieses Gebiet erzeugten, um auf diese Weise ihren Anspruch zu stützen. Die Kommission ist bereits geneigt, den Juden 20 Prozent des Bodens, also etwa 60.000 Acker, zuzufprechen. Dieser Antrag wurde jedoch von den jüdischen Anspruchsberechtigten zurückgewiesen. Sie beharren auf der Forderung des ganzen Besitzes, weil ihnen dies die Möglichkeit geben würde, sich mit den übrigen jüdischen Kolonisten in der Krim zu einem großen jüdischen Territorium mit einem Hafen urvd industriellen Zentren außerhalb der Kolonie 3u vereinigen. Die Juden berufen sich zunächst auf ihre Notlage, ferner darauf, daß sie bisher fchon ihre Tauglichkeit für landwirtschaftliche Arbeit bewiesen, drittens mit der Tatsache, daß fite solche Zwecke finanzielle Unterstützung aus dem Ausland möglich wäre, was die Tataren niemals erhoffen können. Schließlich wird die wichtige Tatsache heworgehoben, daß den Juden bisher bloß der siebente Teil des von jüdischen Grundbesitzern beschlagnahmten Bodens für Koloniisationszwecke zugewiesen wurde. Juftirrat Sonttenfeto gestorbeu. In Berlin ist vorgestern der Justizrat Dr. Hugo Sonnenfeld Plötzlich an .der Grippe gestorben. Dr. Sonnenfeld ist der jüdischen Welt durch feinen bekannten antizionistischen Brief an den Kultusminister Becker bekannt geworden. Inden in der Kriminalität Amerikas. Rach dsr letzthin von tnr großen Strafaustult m Maryland hevauÄsogebenion EÄi'chen Siatiisti! smd van den i-n den Gsfäisgniisserl der geasanntsn Anstalt beflnÄlichen 1066 Sttäflingen wn gasiKen 1-4 Juden. Die meisten Gträflirrge stvllcn die MethMsten, nämlich 366, barmt folgen bk BaMsten mit 384, die KathMken nuit 364 usw. In bet KovvMloaisansstM ist das BerhäktrsiS de« j-üdIschen Korrigenden zu den AnberSyMMgisn noch günstiger. Von 1821 Jnierssicwten sind bloß 11 Juden. Für die übrigen Kosssfessioness ist him das Verhältnis das gleiche wie im der Mvafansi-alkt, Am den Theatern. VnrgtheaLer. Morgon» hailb 8 Uhr, f'mdst MFuinftr'N der hmnanilären Hivsssion.ds Der von dem MIiWi-ed.c.rm vormsftaliete „Faschrng Im Burgtheater" statt. Der Abend bringt Ludtvig Thomas' Lustspivel „Gelahmte Schwingen"'. Hierauf folg: „Das Veilchen" von Fmnz Molnar. Die z>Soert?e WiMung botiitM sich „Faschingskrapifeit", nach .bowähvtam Wiener Rezept gelbcvckon und überzuckert oon HuiliuS Jorst und Zarl Keska, und besteht ans den Stticken „Geister des Weines", Sisrg.slp.iel im oi'nie.sn Wt, msld „Gökier im E^i'l". — Julies Romains nmrÄe von Divektor HeUevich esmgelad-en, Mer AufMrumg si>me>s Schauspiels „Der Diktator" boizurvohmon, Der Drchter wird zm d«ür am 16. d. statt>fmldend,en Bo-rstjellmssg nach Wien Lmsasrem. OperN'theater. Movgem, 7 Ahr <lThea>terlgeimeiin!de Serie E» gelb), „Aida". Kammerspiele. WS nächste Novvtcitl wird im Rohmen des Gastspieles Maria Orskas momverrfe" von Pottv Richo vorbereitet. Modernes Theator. Die für Friottag,arrMetzie Erstasl'fisilhrmslg von „Der Rote Herr" Vv.n Gabriel Dregely ussd E. Lipdah wurde awf Mom-Ilasg, dem 7. März^ ' wer- Theater an der Wie«. Dovgestern betzürg die Opereäte „Die König-in" das JMkläum tier 26. MsMhrmmg. Musik von Oskar Straus, dem Schöpfer des ^SNalZierk-ramn". Diesimal durch Text und Zeitgeist veranlaßt, sich fast durchaus .im Shrnumyrmd Eharlestan-Rhythmiem Ku «rgehem., hat der geistreiche, chavinamte Ko>mponi.st wohl mansche Nummr-er beigestellt, die hoch über dem marktgämWigem Operettemschlagern stehe-n, ürÄbosondere für de« ersten Wv, — aber das Opus «üs ganzes, Dibretdo nmd Vevtvnurvg, stehem ittcht gerade auf der Höhe. Schon die Tatsache, daß man den Part des Operettentenors diesfalls von Herrn Dkarifchka auf Herrn ASlam übertragen konnte, ist beAeichmend. Belm ^NalzerdvaMn" hätte man solche Umbesetzung nicht im Erwägung ziehen dürfen. G-eispevn, am Abessd nach dem erste« JiuWaum der.^ömgiin", die mit allen Zeichen großen Erfoilges vor sich ging, trat NavUl ASlam zum ei!)ten Maile als Präsident Tomscheff ans. Er siegte wie er wollte rurd konnte, nämlich «üt Nachsicht! des Mi. chem Moss, aber in diesem Falle erfordevkichen Operetton» gesanges. Herr Asran, ein Künstler, der sich auf feine Parodie verstehe hat WrigenS, ohne daß er es. .wollie» die Hohlheit des Opoveti>iesttextes aufgedeckt, irrdem er diesen Präsidenten ernst nahm. Der Gast des Burgtheaters wurde an der Wien über. ES geifeiert msd bejubelt. Mit ihin teilten jfcdj die Damen Fischer und Altmans^, die Herren Steiner, Walde-, mar und ganz beifondors Moser in die Ghwn dss Äkbemds. Die Bernfsschauspieler gegen die Schüler der Akadernie. Der Bühmenverein hat sich im seiner lchiien^Sitzusrg :mt der Konkurrenz beschäftigt, ivelchss die Schüler der'Akademie dem B erusSischa u spi el e r n bereiten und fcdbmcdj ihre Verd.iemstinägkchkeiten verkürzen. Es wurde f#* gestellt, daß die zukünftigem M-inoss isn Deiltschcu VMStheater beschäftige Srrerden, fersser, daß eine Vorstellung der dlkadontte an eine Kunststelle verkauft worden sei und daß die Künstelevon in Provin>zauffühlvum^en mit»v>irke-ss. Mit Rücksicht auf die Notlage zahlloser unbeschäftigter Schauspieler wird gegen die Haütllssg der Akademie von: Bühnenvereim Protest erhoben. Joachim Stntfchewfky ist ans dem Esisemble des „Wiener Streichquartetts" ausgetreten und wird sich fortan auSWießlich der solistifchen und pädagogischen Tättgkeit Emen. Stutsthewsky behält seinen Wohnsitz in Wien. Isn kommenden Winter svill der Künstler neben feinen sonstigen Konzerten auch Abeudc neuer jüdischer Musik veranstalten. , Ei« jüdischer Konfervatoriumsdtrektor auf Zypens. Auf Arrregumg des neuen Oberkommissärs von ZtMrn Sir Siorralv StorrS wird i>n der Hauptstadt Nikosia ein Korsservatorrmn errichtet. Vor «imigen Tagen lufb der Ober-kommissär dc«s jüdischem Kornponiisten K a l m a m o w i t s ch zu sich ein msd 'bot ihn: die Dvrettorsstelle am Konsi'vväivriuisl ms. Kalmanow i tisch, ddr durch einen Vertrag mit der siMHen Küstenstadit Larnaka 'bis 1. Juli d. I. gebuschon ist, erklärte sich bevelit, svach Ablauf seiiser Vertragspflicht die Leitung des Msrsikle'hriniMuies in Nikosia zu übernehnoen. Außer ihm sind zwei griechische, eirse fvamzäsifche smd eine armeawfche Lohrtzvast bcjt/llt wosLen.