Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2878 (3.3.1927)
- Date
- 1927-03-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite '4 Wien, Donnerstag rtiida (fllftgiM M MM» M Mf/i*g* M wtfiiw wipygcnjcinifig 3. März 1987 Nr. 2878 ^i7-i"77-"-77:--;;;.-■■■ .. rzzzrz- Denecin kröstigi den Organismus — schützt vor »»Mfb Erkrankungen. amam pornographische G e nt <i I d c beschlagnahmt hatte, erhielt eine Pol-izeistwse von 100 Pen g ö, ein Juwelier, dessen silberne Zigarettenetuis innen mit A f t ft n d t e n verliert rvaren, 10 P c n g v Geldstrafe, schließlich eine Prostituierte. die auf der Strafte einen Zechpreller der Liebe beschirnpft -hatte, wogen Fluchens und ungebührlichen Benokknenls zu d r e i T a g e n A r r c st und 10 0 P e n y ö G e l d.st r a s e. Krploston a«f einem Lampfer. 8 Arbeittr schwer verletzt. Mailand, 2. März. Im Hafen von Genua hat sich heute :rachmittags ein schweres Explosionsunglück ereignet. Auf dem Dampfer „Reana" waren Arbeiter mit der Oeffnung der Schiffsluken beschäftigt, als eine heftige Explosion, gefolgt von einer hohen Flamme, erfolgte. 8 Arbeiter wurden in die Höhe geschleudert und erlitten schwere Brandwunden; 4 davon liegen im Sterben. Die Ursache der Explosion soll die Entwicklung von Gasen im Frachtraume getvesen sein, die beim tzinzutretzen der Lust explodierten. Altes und neues Judentum im ßur&enfand. SReism&wiefm van Ctto Jlbefes.*) Ile Tchntzjnden von Kobersdorf. Das lnä)ächtigc Zügle hält in anmutiger Gegend. Reiche, dichte Waldbestänüe, im: Hintergrund Berg«, überragt von der Ruine Landsee, die sich romantisch gegen den Himmel abhebt. Dann Fußwanderung durch ein blitzblankes, ausgedehntes Dorf mit gepflegten Bauernhäusern. Der Weg durch die Gemeinde Wepperödorf zieht sich, das Ziel der Wanderung liegt weit drüben im Tale. Ein läßliches Fahrzeug holt mich ein, nimmt mich auf, ei« Reisender mit seinen Mnstcrkoffern sitzt bereits oben. Er stammt aus Kobersdorf :tt:& so ergeben sich die ersten Beziehungen zu Schicksal und Menschen dieser siebenten und letzten von den „Schiweh-Khilles", welche ich besuche. Der Bauer am Kutschbock duzt den jüdischen Kaufmlrmr, den er voll Kiirdesbeiilell kennt und wendet sich — er hat wohl gehört, daß wir über jüdische Dillge spreche:: — ganz unvermittelt an mich: „Wir haben tnrmer gut mit dei: Juden gelebt ilnd die Juden mit uns. Hier gibt es keine Unterschiede." Meill Nachbar will mich aufklären, daß diese heftig vorgebrachte Bemerkung wohl auf die neuen Versuche Bezug hat, Judenhaß zu säen und den wirtschaftlichen Boykott zu organisieren. Ich kann ihn leider unterbrecherr unb auf meine bisherigen burgenländischeil Erfahrungen Hinweisen. Ich bin rm Bilde. Ueberall das nämliche Lied von der antisemitischen Beamtenschaft, von den hakenkreuzlerischen Organen der Berwaltungs-, Finanz- und Polizeibehörden. Es ist immer peinlich, wenn die einfachen Leute ihre freundschaftlichen Beziehungen zu den Jllden bekräftigen Solche Beteuerungen sind scholl der Keim des Stimmungswechsels und mall muß befürchten, daß die Vorstöße der Antisemiten nicht dauernd den Mderstaird der nichtjüdischen Bevölkerung finden . . . * Mer albe trüben Gedanken verscheucht der freund- Rche Anblick der gar malerisch gelegenen Kehillah Kobersdorf. Wer den Begriff „Schutzjudentmn" schon durch die Stellung der Juden, also durch Anschauungsullterricht erklärt haben will, lasse sich durch die jänrmerliche Bahnverbirckung nicht abschrecken und gönne sich den Tagesausflug hieher. Da ist eine uralle Burg mit mächtigen Festungstürmpn, ein Rundbau aus denl 12. Jahrhundert, ein untersetzter, stämmiger Krastkerl, tief eingerammt in die Hügellandschast. Und jenseits des Bnrggrabens, auf erhöhtem Gelände der Kranz der Judenhäuser, jedes einzelne mit seiner Front der Burg zugewendet. Das altersgraue, dräuende Mauerwerk im Zentrum ulld der Ring von Judenhäuschen, überragt von der Synagoge und dem Einkehrgasthaus — hier konnten sich die Urgroßväter sicher fühlen, hier hatte man sich (für ein tüchtiges Stück Geld natürlich) umnittelbar unter die Obhut des Herren begeben, hier schwebte schützend die eiserne, bewehrte Ritterfaust überm Judendach. Ich trete bei einem der ältesten Kobersdorfer ein. Die Vergangenheit kam beim Anblick der Burg und der um sie gescharten Judenhäuser so nahe, daß ich mich gar nicht wundere, wenn mir jetzt der Greis vergilbte Dokumente vorzeigt, die er aus dem Schrank holte und loelche etwa also lauten: „Schutzbrief, krafft welches Simon Paß, von Kobersdorf gebürtig, als Schutzjud dieser Herrschaft Kobersdorf anerkannt wird." Es folgt in biefem vom Jahre 1819 datierten Schriftstück die genaue Personal-- beschreibung des fürstlichen Schutzjuden. Eine feste Burg uiü» weitreichender Schutz! Wenn der Kobersdorfer Jude verreiste, kriegte er einen Paß mit: . . von der hochfürstlichen Eszterhazyschen Herrschaft Lakenbach in Nieder- Ungarn reiset Vorzeiger dieses Passes, ein hiesiger Schutzjud aus dem gesunden und von aller Contagion Befcetjten in der löblichen Oedenburger Gespannschaft liegenden Orte Kobersdorf mit Bewilligung hoher Grundherrschaft von untengesetztem Tage anfangertd auf ein halbes Jahr in. Handelsgeschäften in die Erbländer . . ." Es spinnt sich eine Konversation über die Verhältnisse von einst an, soweit sie auf den greisen Hausherrn durch mündliche Ueberlieferung überkommen ist, tvird aber Plötzlich unterbrochen, weil ein lange ersehnter Brief des geliebten jüngstem: Kindes soeben einlangte. Aus Haifa! Wie das nahe Lakenbach hat auch Kobersdorf seinen ersten Chaluz für Erez Israel beigestellt unb seine Gattin, eine ju::ge Oedenburger Zionistin, hat ihn, dorthin begleitet. Ein froher Brief. Sie schreiben von *) Siehe „Wiener Morgenzeitung" 12* 13., 16., 20. und 23. Februar. vom 3., 4., 9., 10. der herrlichen Bucht von AM» und berichten nachhause von den jüdischen Bauen: inv Emek. Der alte Mann ist beglückt. Anders als in anderen der sieben Gemeinden wirkt hier der Geist der Vergangenheit ztonsfreundhkch. Denn von Kobersdorf ist vor vielen Jahren Rabbi Abraham Zw ebner nach Palästina gezogen. Seine Erinnerung wird in hohen Ehren gehalten und er hat sich in Kobersdorf mit der von ihm vor seiner Uebersiedlung nach Erez Israel erbauten Synagoge ein Denkmal gesetzt. 'Als jüngst der gestrenge"Räbb: von'Zelem^(Deükschkrenz) in Kobersdorf weilte, stellte er erürüstet aus, "das Gitter der Frauenabteilung in der neuen Schul' sei nicht undurchsichttg genug und forderte die Balbattim aus, ein so dichtes Drahttrctz anzubringcn, wie es in Zelen: die Frauen vor den Blicken der Männer einwandfrei bewahre. Er kam bei den Kobersdorfern nicht gut an. Sie meinten, wenn dieses' Holzgitter ihrem großen Rabbi Abraham Zwebner genügt habe, der in palästinensischer Erde begraben ist, so sei die Wsonderung der Franengalerie durch ein Drahtnetz bestimmt nicht erforderlich. Sie sind einfache Leute, die Kobersdorfcr. Eine Khille „prosterer" Juden, meist Viehhändler und Hausierer, die tagsüber auswärts sind oder gar erst vor Sabbateingang nach Hanse kommen mrd wenig Zeit, auch nicht besondere Neigung zum „Lernen" haben. Sie sind fromm mrd treu, aber lassen sich durch noch frömmere oder gar fanatische von auswärts nicht ins Bockshorn jagen. So wird dmn vermutlich die Drohung des Zelcmcr Rebben, nie tvieder nach Kobersdorf zu kommen, wenn mm: nicht das Holzgitter der Frauenschul' durch ein dichtnraschiges Drahtsieb verstärkt, von ihm erfüllt werden müssen. Die Kobersdorfer dürsten kaum die gewünschte Aenderung in ihrer Synagoge vornehmen, so sehr sie sich auch sonst um jüdische Gäste, insbesondere um Sommergäste bemühen. Das rühmliche Kobersdorfer Sauerwasser, die herrliche würzige Waldluft, die weiten Spaziergänge in die Berge locken nämlich zahlreiche Sommerfrischler hieher, die Bauernhäuser und die jüdischen Wirtsleute sind auf sie eingerichtet, Kobersdors ist der Kurort unter den „Schewe Khilles". Vom Kranz der Judenhäuschen rings um die alte Burg — die Kobersdorfer tragen den Spitznamen „die Einseitigen", weil die Judengasse einzeilig ist — zweigen strahlenförmig Gäßchen ab, ordentlich zweizeilige, die früher zum Judenstädtl gehörten. Der Spitzname., hat also nicht allzulange seine Berechtigung, ist erst begründet, seitdem sich die Khille so ziemlich ans den Häuserbogen am Fuße des alten Schlosses beschränkt. Weit erstreckte sich einst der Bezirk der Gassen mrd Gäßchen, die Kehilla hatte wohl damals den zehnfachen Umfang. Man entnimmt ihn schon ans dem Standort der Erew-Stangen, die freilich auch deshalb weit ins Bauerndorf hinausgerückt wurden, um anr Sabbat das Zutragen des köstlichen Wassers vom Sauerbrunnen zu ermöglichen. Zerrissen, verschüttet alle Verbindungen mit der Vergangenheit auch hier. Wie.alt die Judengemeinde ist, geht ans dem Judenschutzbrief Ferdinands I. vom Jahre 1829 hervor. Tort werden die Privilegien einiger Gemeinden, darunter auch die von „Kobelsdorf" erneuert, die sie seit Friedrich III. und Maximilian I. besaßen. Noch ist ein Teil der alten Synagoge erhalten, die einstige Frauenabteilung, in der jetzt die Kobersdorfer jüdische Elementarschule untergebracht ist. Und im Volksmund spricht man noch vom „Oberanger" ohne auch zu wissen, wo sich dieser alte Jüdenfried» hof besmw. » Aber ich danke dem Zufall, der mich meine Fahrt purch die jüdischen Siedlungen des Burgenlandes in Eisenstadt der einstigen „Metropole" der sieben Gemeinden beginnen und hier beenden ließ, auf diesem überraschend eigenarttgen Fleckchen Erde, diesen: Waldidyll der winzigen Jüdenhäusl, die sich aus drohenden, feindlichen Fernen hieher geflüchtet zu haben scheinen, rund um die mächtige sichere Rittersburg. Ich kam nicht als Forscher, wollte nichts, als sehen,ui:d hören, mitteilen, was Auge und Ohr aufnehmen. Und anregen, dieses Phänomen der uralten Judensiedlungen ganz nahe von Wien, nicht unbeachtet zu lassen. Mögen br« Berufenen ans Werk gehen, die Historiker, Folkloristen und Künstler, den alten Weinberg um- Und umzügraben. (Ein Schlußaufsatz folgt.) Jns jtidisdte Maus das tüdisdke (Blatt Gin Dorf niebergtirannt. Genf, L. März. Während eines heftigen Gervitters ist vorgestern «achtdaS Dorf Garstz bei Chambery in Savoyen fast vollständig niedergebrannt. Reu:: Wohnhäuser wurden gänzlich zerstört. CS wird Brandstiftung vermutet. Der Schaden, der nicht versichert ist, beträgt etwa zwei Millionen Franc» glldMes g'ntrum der Sozialen Hilsssemein» schalt Anitta Müller. II.. Untere Angarten« ftrade 38. Programm des Sommersemesters. Hebräisch für Anfänger; Hebräisch für Vorgeschrit* tene I, Dr. N. Menaze-ach, Montag, 8-— MIO, Donnerstag, 7—A9; Hebräisch für Vorgeschrittene H, Dr. N. Menazeach, Montag, 7—8, Mittwoch 8—9; Hebräisch für Vorgeschrittene III, Prof. I. Gelernter, Montag, 8—1610, Donnerstag. 8—1410; Hebräisch für Kinder (6—11), Aron Daft, Dienstag, A4—K5; Hebräisch für Kinder (11—14), Aron Daft, Dienstag und Donnerstag, A3— A4; Interpretation des Buches Hiob, Sch. Auerbach, Dienstag, 8—AtO; Erläuternirgen des Wochenabschnittes, Ester Mieses, Dienstag, A8—9; Talmud, Vorbesprechung 3. März, 8 Uhr; Hebräische Konversation, Prof. I. Kästenbanm, Prof. I. Gelernter, Mittwoch, 8—K10, Samstag, 7—9; Französisch für Anfänger, Prof. B. Hirschl, Dienstag, 7—8; Französisch für Vorgeschrittene, Dienstag, 8—9; Englisch für Anfänger, Lili Goldberger, Vorbesprechung 3. März, 8 Uhr; Englisch für Anfänger II, Montag und Mittwoch, 7—8; Englisch für Vorgeschrittene, Mittwoch, 8—MIO; Deutsch für Ausländer, Dir. Altmann, Kun-stgewerbe, Jranyst Hofmann. Dienstag. 6—8, Donnerstag, 6-8; Praktische Handiverkskurfe, Ing. Singer, Dienstag, 8—9; Schwedisches Turnen, Ing. Patlaschenko, Dienstag, ^7—8; Neuzeitliches Turnen für Männer, Jndividualpsychologke, Frau M. Holub. Mittwoch, 7-8; Physiologie und Hygiene der Frau, Dr. I. Klaber, Dienstag, 8 -9; Hygiene dcs Alltags, Mittwoch, 8—9. Vorträge und Veranstaltungen: Iüdi'che Dickter-Nachmittag jeden zweiten Sonntag (Leitung Dr. Marth-a Hofmann) mit künstlerischem, literarischem und musikalischem Programm. Nachmittage jüdischer Kunst: jeden zweiten Sonntag (Leitung Dr. Else Hofmann). Jüdischer Kindernachmittag einmal wöchentlich mit Vorträgen, Vorlesungen, Lichtbildern, musikalischen und humoristischen Darbietungen. Hebräische Vorträge, Mittwoch und Samstag, 7 Uhr (Leitung Profesior Kästenbaum und Professor Gelernter). Elternabende joden Montag 7 Uhr abends. Vortrage über jüdische Geschichte, Literatur, Medizin, Naturwissenschaft, Sozialpolitik, Jugendbewegung, Palästinakunde, Kunst, Liturgie finden periodisch statt. Die Mitglieder werden rechtzeitig davon verständigt. Beratungsstellen: Aerztliche, Montag upd Donnerstag von 2 bis 3 Uhr; juridische Beratungsst.'lle Dienstag von 6 bis 7 Uhr; Beratungsstelle für schwer erziehbare Kinder Donnerstag von J47 bis 8 Uhr; Mütterberatungsstelle Montag und Mittwoch von 3 bis 5 Uhr- Men, 3. Mä^. Das Hakenkreuz ist 'bekgesteckt. Wie aus Wiener nationalfozialistifchen Kreisen mitge^ teilt wird, wurde auf der letzten Kreistagung der deuMen Studentenschaft ein Antrag angenommen, in welchem die österreichische Studentenschaft daran erinnert rvird, daß das Hakenkreuz an den Emblemen und Stampiglien nicht au? Grund eines Beschlusses, sonder:: lediglich durch freie Verfügung studentischer Vertreter eingeführt wurde. Die Kreistagung richtete an die Studentenschaft das Ersuchen, die Hakenkreuze von den Stampiglien und Emblemen zu entfernen. — Das ist nicht etwa eine Wandlung der Geister, sondern hat eine höchst prosaische Unterlage. Die österreichische „deutsche Studentenschaft" schnorrt nämlich sehr gern und sehr viel in Deutschland, und da passiert 4% häufig, daß die mit dem Hakenkreuz gezierten Bttefe im Papierkovb enden. Es ist also Opportunismus, der das Hakenkreuz als nicht gantz zimmerrein weglegen läßt. Wo» immechin als Stimmuugssymptom wertvoll ist. Das Wetter. Die warme Temperatur hat auch gestern angedauert» wenngleick) eine allgemeine Trübung eingesetzt hat, die im Westen zu Niederschlägen geführt hat. Die Vorhersage lauret: Mildes Wetter, ohne wesentliche Niederschläge. Todesfall. Wie wir spät abends erfahren, ist gestern GLsinnungs» genösse David Ha: vorn im Bl. Lebensjahre nach schwöre? Kwrrkhei't gestorben. Das LeichenHegängnis finl e't -morgen staitt Der oenmte Zeirpu.M wird morgen -noch tekaimtgsgeben. Die Lebensmüden. Der 60jährige HutfabL'karvt Ignaz K., 2. Pratersiraßk. hat sich gestern rmchts in e-m-om Arbeitsvaume seiner Falbrilk i-n der Brigittenau mit L-euchtgas verglist-et und wurde tercits tot au-fgesunden. Uelbisr tobe Ursache dies Selbstmordes ist l.ichts bekannt, doch dürste sie in einer fchwe-ren Neroen» ha-ben. — Der 73jähvige penstonierte Straßenarbeiter Peter Wostradowfty sprang gestern vom Dache des fünfstückigen Ge'bäudes der TelephongentMe in Döbling, Würtlhgasse 6, in ei-ne-n Lichthof. Bei Eintreffen der Netitun-gsgeselvschaft lvar tt bereits tot. Er soll dio Dair wegen FaimÄie'nzwistes verü-blt 'habsn. — Der 37ijährige -penisioiriert'e Straßen-crr'beiter Pet« Da rosa hat sich ans dem Sie-veringer Friedhvse auf dem Grabe seines EnkelLimdes mit ein«er DrahtsMng-e erhängt. Di« Ursache der Ta!t ist Not. Familiendrama in Meidling. In dev Herthergasse 26 hat gestem nachts die ZOjährig« Schriftsetzersgattin Emilie Haberzettl Selbstmord be» ganLeu und ihren 6jährigen Sohn Ludwig in den Tod