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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-23 · Heft 2870 (23.2.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2870 (23.2.1927)
Date
1927-02-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Zeit« 5 Wien, Mittwoch Wiener Msr-enzettn»- 83. Februar 1907 Nr. 2870 VOLKSWIRTSCHAFT iiie zeatkalbank-zwangranlelhr. 4X*r Hauptausschuß des Nattonalrntes hat gestern die . . rordnung des Finanzministeriums über die Begebung des ersten Teilbetrages der Schuldverschreibungen des Zentralbank-Garantiefonds mit den Stimmen der Vertreter der Mehrheitsparteien genehmigt. Die Verordnung berust sich auf die 3. Zentralbanknovelle und stattet die Schuldverschreibungen des Garantiefonds, deren 15jährige Laufzeit am 1. Jänner d. I. beginnt, mit einer 6)4 p r oze n t i g e n Verzinsung aus. Die Schuldverschreibungen sind iin Inland auszug-eben, und zwar zu einem Begebungskurs von 94K Prozent. Für die Zeit vom 1. Jänner bis zum Einzahlungstage sind Stückzinsen von GM Prozent zu vergüten. Finanzminister Dr. 5k i e n b ö ck bemerkte zu der Verordnung, es sei nach langwierigen Verhandlungen gelungen, sich mit einem großen, aus inländischen Kreditunternehmungen gebildeten Konsortium über Sie Emission der Anleihe zu einigen. Zunächst werden 60 Millionen Schilling begeben. Hievon übernimmt das Konsortium fix eine Tranche von 30 Millionen zum Kurse von 94)4 Prozent. Die restlichen 30 Millionen übernimmt der Bund auf Rechnung seiner Forderungen gegen die Zentralbank. ES ist jedoch Vorbehalten, auch noch einen Teil dieser Tranche (höchstens 10 Millionen Schilling) zu den mit dem Konsortium vereinbarten Bedingungen zu begeben, soweii dies im Jnteresie der Liquidation der Zentralbank erforderlich sein sollte. Die Sozialdemokraten verlangten Aufklärung über den Stand der Li.uidation. Dr. Dauneberg errechnet«, die Begebung der Tranche von 60 Millionen bedeute zum Kurse von 94)4 Prozent einen Eingang von rund 56)4 Millionen Schilling und die Leistung einer Annuität von rund 6,3 Millionen jährlich durch 15 Jahre eine Gesa m t b e l a st u n g von 05,7 M i l l i o u e u Schillin g in 15 Jahren. Da die Regierung nach dem Zenlralbankgesetz noch einmal 20 Millionen Schilling ausgeben kann, würde sich die Belastung der Volkswirtschaft um ein Drittel des Betrages, den die heutige Anleihe erfordert, also von 95,7 Millionen Schilling a u f 127,6 Millionen 3 steigern. Das seien ganz gigantische Zahlen. Der Finanzminister bemerkte, es sei heute noch nicht möglich zu sagen, wann die zweite Tranche der Obligation-sanleih? begeben wird. Die Auseinandersetzungen mit den Gläubigern der Zentralbank gehen rascher vor sich als nach dem Gesetze vorgesehen war. Während dort eine Zahlüng in drei Raten vorgesehen ist, werde es möglich sein, dem Wunsche der Sparkassen entsprechend eine raschere A b st a t t u n g zu erzielen. Dr. Seipel teilte schließlich noch aus eine Anfrage mit, daß die Regierung selbstverständlich in Erinnerung habe, die für den Zusammenbruch der Zentralbank Schuldigen müßten der Bestrafung zugeführt werden. 'Zu einer Anklage sei es bisher nicht gekommen, er werde sich aber bei der Staatsanwaltschaft über den Stand der Sache erkundigen. Die ungarischen Kriegsanleihe». Budapest. 22. Februar. Obwohl Ministerpräsident Graf Bethlen erst vor kurzem in der Frage Valorisierung der Kriegsanleihe eine ablehnende Erklärung abgab, beschäftigt diese Frage nun auch die Regierungspartei, deren Wahrheit laut „Esti 5knrir" prinzipiell einer geringfügigen Valorisierung nicht abgeneigt sei. Der Berichterstatter über das Budget für das Jahr 1927/28, Emmerich Temesvary, hat heute in den Couloirs des Parlaments den Gedanken einer 5 prozentigen Valorisierung, und zwar in dem Simm aufgeworfen, daß die valorisjerten Kriegsanleihetitres bloß zur Tilgung der direkten Steuern verwendet werden können. Jeder Steuerzahler würde danach berechtigt sein, 5 Prozent seiner Steuer in Kriegsanleihe zu bezahlen, was für den Staat einen jährlichen Verlust von 7,5 Millionen Pengö bedeuten würde. Der Plan Temesvary» wird, tote das offiziöse „tz-Uhr- Abeudblatt" berichtet, schon in der nächsten Zeit die zuständigen Regierungskreise beschäftigen. eine Inlandsanleihe der österreichischen Summiindnstrle. I« Millionen Schilling. Tie Drei großen österreichischen Gummifabrikelt, und zwar die Semperit, die Josef Reithoffers Söhne A.-G. und die Vereinigte Gummiwarenfabriken A.-G. W i m p a s s i n g, berufen für Donnerstag, den 10. März außerordentliche Generalversammlungen ein, um die Ermächtigung zur Aufnahme einer g e m e i n s a m e n O b l igationsanlethe bis zum Nennbetrag von 10 Millionen Schilling zu erlangen. Die Obligatio nsan-- leihe soll auf Liegenschaften der drei Gesellschaften pfandrechtlich sichergestellt und binnen 25 Jahren rückzahlbar sein. Emissionskurs und Verzinsung stehen noch nicht fest. Die Anleihe sott im Inland placiert werden; nach langer Zeit der erste Versuch der Unter- ' -urig einer Jndustrieobligationsanleihe im Inland. 2er HanSMrle? zwischen Zerrtschland und Polen. Die europäische Spannung, die im Jahre 1914 zum Ausbruch des Krieges führte, umrde unter anderen: durch zwei Erscheinungen ans wirtschaftlichein Gebiete unerträglich gemacht: durch den österreichisch serbischen mrd den deutschrussischen Zollkrieg. Es ist daher kein günstiges Symptom, »venu heute, da man erkannt hat, daß die sogenannte Vefriedmlg Europas vornehmlich auf lvirtschaftlichen: Gebiete erfolgen müsse, das Schauspiel eines Wirtschaftskrieges ungefähr an der gleichen Stelle sich wiederholt, wo er vor 13 Jahren aufloderte. Der Abbruch der Hcmdelsvertragsver- Handlungen zwischen Deutschland mrd Polen war eine Ueberraschung, freilich nur fiir die, ivclche den EntwicklinrgSgang der Ereignisse in dm letzter: Jahren nicht genau überblicken. Deutschland trägt von allm Lasten, die ihm der Friedensvertrag auferlegt hat, am schwerster seine Ostgrenze, vor allem in wirtschaftlicher Beziehung, da es die alte direkte Handelsverbindung mit Rußland herrte nicht mehr hat. Um sie wmigstms in modifizierter Forur zu erreichen, betritt es schon seit Jahren den Weg wirtschaftlichen» Zwanges gegmüber Polm, der für das cbm erwähnte handelspolitische Endziel Konzessionen zu erlangen versucht. Der Wirtschaftskrieg ztoischerr Deutschland und Polm steht bereits seit 1920. In den ersten Jahren lvar er heimlich in Form eines Boykotts, später gestaltete er sich zum offmen Handelskrieg aus und als im Jahre 1925 Polm, ivenn auch mit unzulänglichen Mitteln einer Sanierung seiner Wähmng ins Werk gesetzt hatte, kam die Kündigung des oberschlesischen Kohlenkontingents mit Deutschland, womit ein schwerer Schlag gegm die polnische Sanierung geführt wurde. Nun war der Wirtschaftskrieg ein offenkundiger, Polen mußte aus die Suche nach neuen Absatzmärktm gehen, gleichzeitig aber neue Einkaufsq nellen, vor allem für Fertigfabrikate finden. Das letztere war leichter als das erster« und die furchtbare lvirtschaftliche Depression, die sich in. dem kapitalsarmen Lande durch diesen Zwang noch steigerte, drohte jene Situation zu schasferr, die Deutschland für die Erlangung der ihm wichtig erscheinender: Konzessionen braucht. Dann kann jedoch, die durch bei: englischen Kohlen streik herdorgerufene günstige Konjunktur für Polen, die cs ihm ermöglichte, die schrvere wirtschaftliche Depression zu überwinden. So war Deutschland genötigt, seine handelspolitischm Endabsichtm zurückzustellen, litte in Polen geivaim mit der wirtschaftlichen Beruhigung ebenfalls die nüchteme Erwägung die Oberhand, daß t.rotz gelungmer Abwendung der schwersten Folgen des Wirtschaftskrieges mit Deutschland . denn doch ein vernünftiger Vergleich besser sei als das fortwährende mühselige Suchen nach neuen Absatzgebieten, auf denen angesichts der ftarkm Konkurrenz Polen keinen leichten« Starte haben konnte und kann. Man setzte sich auch tatsächlich an den Verhandlungstisch und monatelang wurde in mühseliger Kleinarbeit Stein um Stein für das künftige Gebäude wirtschaftlicher Nebeneinanderarbeit zivischen Deutschland und Polen gefügt. Jnzwischm traten jedoch zwei Ereignisse ein: die Beendigung des englischen Kohlenarbeiterstreiks und die intensiven in ein realeres Stadium getreleuen Verhandlungen Polens über eine Ausländsanleihe. Hier setzte das deutsche Gegenspiel ein: die Jänner- Ziffern der polnischen .Handelsbilanz zeigten bereits den durch das Mshvreu der Konjunkturzeit unvermeidlichen Rückgang, wenn auch die Handelsbilanz Polens weiter aktiv ist. Die Bemühungen um eine Ausländsanleihe, die Polen bisher vergeblich geführt hatte, gaben einen iveiterm Fingerzeig für die deutschen Absichten. Die offenkundig nach den: Aufhören der Konjunktur etwas geschwächte Positiv:,: Polens sollte ausgenützt werden, um jene Konzessionen zu erlangen, die' für die handelspolitischen Endziele Deutschlands tvichtig sind; andererseits konnte der anleihesnchende Nachbar irgendwie durch Störung seiner Kreise dazu gebracht loerdm, seinen Geldbedarf in Deutschland zu decken, wo gegenwärtig Absatzmöglichkeit für Geld gesucht toird. In all dem dürfte toohl der 5l'ern des Zustandes liegen, der durch den Abbruch der Handelsvertragsverhandlnngen zwischeu Deutschlmid mid Polen geschaffen wird. Wie es jedoch scheint, befindet sich Deutschland, das den günstigen Augenblick gekommen glaubte, in einem Irrtum und dieser Irrtum wird, wie gerade die Betrachtungei: der handelspolitisch hochstehenden Franksiirter Blätter zeigen, bereits eingesehen. Denn Polm hat angesichts der durch seine politischen Bindungen naturgemäß gegebenen Stütze auf wirtschaftlichen: Gebiet und angesichts des Umstandes, daß die amerikanische Anleihe im Stadium der Perfektionierung steht, nicht der: NachtcU einer Zwangslage zu fttrchter:, wenigstens nicht im gegenwärtigen Augenblick. Auf lange Sicht aber läßt sich der wirtschaftliche Kriegszustand zwischm Dmtschland und Polm nicht erstrecken, denn Deutschland braucht zu allererst die polnische Rohstoffeinfuhr und kann auch auf die Dauer nicht aus den polnischen Msahmarkt für Fertigfabrikate verzichtm. Es ist daher mehr als toahrscheinlichi, daß dieses Stadium in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen bald die letzte Kriegsepisode bleiben wird, zumal auch Polen seiner Verhandlungsbereitschaft niehr als deutlichen Ausdruck verliehen hat. Lebhafte Devisenmärkte. Wie in den letzten Tagen, herrschte auch gestern auf den internationalen Märkten reges Geschäft mit bedeutenden Transaktionen, aus denen sich nicht unwesentliche Kursbewegungen ergaben. Im Vordergrund des Interesses stanb Devise Oslo, di« sich in Zürich um knapp 1 Prozent (von 133.75 auf 135.—) erhöhte und somit vom Goldpunkt nur noch um 2)4 Prozent entfernt ist. Lira und Leu wiesen sehr große Schwankungen auf, deren Endeffekt eine wenn auch geringe Abkchwächung beider Devisen war. Die Lira verließ die Züricher Börse mit 28.85 (nach 22.93)4 am Montag), der Len mir 3.14 (gegen 3.17)4 am Vortag). Auch die Tendenz des französischen Franc ist schwach. Der Schilling lag bei 73.22,*4 unverändert. Herabsetzung der Erportgebühren in Rumänien. Txnrumänische Mimsterrat hat kürzlich folgende Herabsetzung der Ausfuhrtaxen beschlossen: getrocknetes Gemüse und ö'haltigc Samen zahlen in Zukunft 5000, Mehl 4000 Lei pro Waggon Rinder und PferDe 2000, Schweine 300 und Schafe 100 Lei pro Stück. Kupferminen in Albanien. Die serbisch-albanische Bank in Belgrad hat eine Aktiengesellschaft unter dem Titel Kupfer Minen Pnka" mit einem Kapital von 5 Millionen Goldsranren gegründet, die das kürzlich in Pnka (Albanien) entdeckte Minenfeld exploitieren soll. Bevorstehende Auflösung der polnischen Kohlenkonvention? Aus Kattowitz wird uns berichtet: Nachdem das polnische Naphthakartell kürzlich aufgelöst worden ist, steht jetzt dos gleiche Schicksal der allpolnischen Kohlenkonvention bevor. Die Frist des Konventionsvertragcs war bekanntlich Ende Dezember 1920 abgelaufen, worauf ein provisorisches Abkommen bis Ende Jänner d. I. getroffen wurde, um während dieser Zeit die Verhandlungen über Verlängerung der Konvention bis Ende 1927 zum Abschiü';r:i bringest. Die Verhandlungen blieben jedoch erfolgt in b die'Konvention tvurde provisorisch bis Ende März o. I. v ri,"n.nrt. Die fltocitc provisorische Verlängerung ging jedoch nic'it sthue Reibungen vonstatten, und vier große Kohlensirnreii haben dieses neue Abkommen nicht wieder unterzeichnet. Die gegenwärtig geführten Verhandlungen gestalten sich sehr s ch w i'c r i g, und die allgemeine Ueberzeugung geht dahin, daß die Konvention Ende März endgültig ausgelöst werden würde. total ermäßigt den Einfuhrzoll für Palästina-Mazzoth. Wie warschauer „Moment" berichtet, wurde in Polen für die Zeit vom 1. März bis 15.?lpril für Palästina-Mazzoth eine Ermäßigung des Einfuhrzolles um 40 Prozent durchgeführt. Der Orangenhandel in Jaffa im Dezember 1926. 18.000 Kisten und 215 Loren (leichte Wagen) Orangen wurden im Dezember nach Aegypten verladen. Die Gesamtverschiffungen, die direkt nach Großbritannien gingen, betrugen in: Dezember 363.247 Kisten im Werte von 108.964 ägyptischen Pfund, und die erzielten Preise variierten von 13 bis 16 Psnnd pro 144er Kiste. Aussperrung der Arbeiter der Zitndholzsabrik „Nur" in Mko. Me die „Zionistische Korrespondenz" unter dem 16. ans Jerusalem meldet, hat die Streichyolzfabrik „Nur" in Akko ihre Arbeiter ausgesperrt. Angeblich ist die Maßregel wegen der Forderungen der Arbeiter stach Verbesserung der hygienischen Arbeitsbedingungen erfolgt. BÄwnkäufe der Palestine-Electrie-Corporation in Transjordanken. Wie der Londoner „Jewish Chronicle" mitteilt, hat Ing. Pinchas Rutenberg ein Abkommen mit der transiordanischen Regierung getroffen, gemäß welchem die Palestine- Electric-Corporation zur Förderung der weiteren Elektrifizierunaspläne 6000 Dunam im Jorvan-Jarmuk-Gebiet erwirbt. Die Weltproduktiou an Kohle. Die Weltpröduktion an Kohle stellte sich im Jahre 1926 auf rund 1300 Millionen Tonnen gegen 1350 Millionen Tonnen im Jahre 1925. Die deutsche Kohlenhandelsbilanz war schon in den ersten elf Monaten 1926 mit 725 Millionen Reichsmark aktiv gegenüber^« einem Aktivum von 220.000 R.-M. in der gleichen Zeit 1925, ein Umstand, der hauptsächlich auf die durch den englischen Streik hervorgerufene Konjunktur zurückzuführen ist. Nordamerika hat fast die doppelte Menge ausgeführt und hauptsächlich England beliefert. In Oesterreich ist die Kohlenproduktion gegenüber dem Jahre 1925 zurückgeganqen. Die Einfuhr fremder Kohle, namentlich aus Polen, hat sich erheblich verringert. Wiener Mrse. Freundlich. — Vorwiegend fester. Trotz nicht allzu leb hasten Verkehrs tvar die Sitianmung der gestrigen Börse auf dem Aktienmarkt freundlich. Wie Montag, herrschte auch g-estern wieder Meinung für ungarische Montanwerke: die beabsichtigten staatlichen Investitionen in Ungarn gadeü der von Budapest ausgehenden Bewegung für Besser- Wertung dieser Papiere Nahrung. Die Kurssteigerungen hielten sich jedoch nicht auf voller Höhe. Auch österreichische und tschechoslowakische Montanaktien lagen vorwiegend besser (ausgenommen Krupp und Poldihütte). Alpine gewannen durch Prager Käufe, ebenso hoben auswärtige Käufe den Kurs der österreichischen und der ungarischen Kreditaktieu. Somperit zogen auf die Nachricht von: Abschluß der Ausländsanleihe dieses Unternehmens an. Auch im Schranken standen Montanpapiere im Vordergrund des Interesses. Der Nenteumarkt lag schwach. Im Stellage,werkehr erfolgten keine Notierungen. Quoten: Franz-Josefsbahn-Schuld 3.40, Nordwestbcchn-Schuld 0.47, 1887 Rordbahn-Prior. 2.80, Oüsterr. Lokalbahn-Prior. 1.55, 4prog. Nordwestbahn- Prior. 2.70. Kassa kurse: Donau Allg. Vers. 110.—, Uns. u. Schaden intern. 418.—, Bankverein 12.—, Bodenkredit 21.30, Ocsterr. Kredit 15.60, Anglobank 7.30, Schics. Escompte —.30, Ungar. Hypothokenbankakt. lit A 4.40, Län-derbank 15.80, Ungar.-ital. Bank 2.75, Unionbank 6.10, Vrit.-ung. Bank 120.—, Escompte n.-ö. 27.20, Nationalbank 266—, Donau- Dampfschiff 123.60, Wieu-Pottendorf 47.—, Korkstein 2.90, Wienerberger 79.25, «Sarajevoer Brau 31.—. Hauser u. Sobatta 11.—, Clotilde 2.25, A. E. G. Union 7.60, Siemens 23.16, Elin 39.60, Salgo 67.50, Alpine 42.10, Brünner Masch. 14.30, Grazer Wagg. 3.50, .Heid Masch. 1.75, Prager Eisen 264.—, Schoeller Stahl 1.75, Kabel Draht 21.50, Manoschck 70.60, Mancschek Anteilscheine 7.—, Rima 109.—, Karpathen 36.60, Roth-Kostel. 90.—, Teppich .Haas 7.—, Leipnik-Luudenburger 309.—, Kroat. Zucker 61.—, Oesterr. Eisenbahnverk. 60.50, Ungar. Eisen bah nverk, 42.25. perlt 20.10.

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