Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2867 (20.2.1927)
- Date
- 1927-02-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Gelte 5 Nr. SS67 Men, Sonntag Wie«« Ms?s«»z«ttrms SV. Kevttmr 1SS7 geworden, sondern sogar gewachsen sei, allerdings nur inehr 19 Steuerträger zähle, darunter solche, denen di« Aufbkingung ihrer Erhaltungsbeiträge nicht gerM leicht wird. Das svebm ftättgrhabte Leichenbegängnis - brachte dem Rabbiner ein' charaktetistisDs Dvkmnestt ist Eriüstetstns, eine Zuschrift vom 9. Oktober 1882, ein Zirkulär der Ofener Statthnlterei, in das., er mir Einblick gibt. Es heißt dvü: „Nachdem', eshieher amtlich einb^richtek worden ist, daß jener Mißbrauch stattfindet/.tvonach^ die Verzeichnisbücher Über Ge borene, Vernrählts, Gestarbeüe israelitischer Ration, wenn die» führmdeN-Rabbinerabsterbenmit ihnen-begraben werden.— wird nachdrücklichst gefordert, dafür zu sorgen, daß dieser Mißbrauch sich nie wieder ereignet. -Das Schriftstück ist namens der' königlich-ungarischen Statthalterei zu Ofen also unterfertigt: „Euer g«vogcnier und dienswerpsiichteter Stephan von Begh.^ . > - Doppelt interessantes Dokument., Bezeichn«,^ tzaß damals noch der böswilligen Angabe Glauben geschenkt wurde, die Mabbinen nähmen die Matrikelbücher mit ins Grab.' Bezeichnend aber auch die Liebenswürdigkeit, ja Herzlichkeit der Schlußklausel. . ..,,/// .,.. . Die neuen österreichischen Behörden ziehen, andere Saite« auf! Sie schicken Bemnte ins Burgenland, die sich äks. kämpferische Raffen anüsennten der „israelitischen Natwn7)veder „dienstverpflichtet" fühlen, noch ihr gar „getvogen" sind. In Kittfee kam mit den österreichischen Verwaltmtgsorgänen der tvirtschaftliche Boykott an und unter Führung des Lehrers witt> jetzt der Bauer dazu erzogen. beim. Juden nichö eipzukaufen. Eime Gvümerung an IM. Von Bojtech RakouS. ... . GM Haufen Nuiäen, kleine, Mnf- und fechsMrig>e -iPiMen. äm .Dovjpibatz., Du jüdischer RrmKe,^ unvöDhr ün'^ seMn"Aller,- stand abseits, hatte die Hände in' den Taschen, vergraben und. blickte sehnfuDsvöll - nach den fpielenden Buben. Er -halle so gern, so - unaussprechlich gern mit den anderen gefp-lM! / Aber -heut', wie. i-nmner-/sobald er den Versuch machte, sich dm''.Spielendem, zu nHhe r n, .jagten-sie. ihn .gewaltsam.'davon, und beschimpften Hst .mit so sonderbaren, unschönen -. Namen. So/blieb dchn /Mijschen Knaben nichts librig, als untätig/, abseits zuftehen .und .sehnsuchtsvoll Ham Spiel zuzu° sehen. Weilche- Ac'smihle erfüllten dabei seine kindliche See^/und welche Gedanken zogen durch seinen kiMichen Kopf? Niur emnral, ein einzigesmal, wenn'er mit Hnyn spielen könnte. , M.s - Dr. eine Wonne..müßte das -sein! Und.warum'spielen'.alle mitei-nander und -iwar'lM -lassen sie : ihn gerahe nicht zu? WeslhaÄb gerade Hw nich^'Erhätte msmandchn von -i>hnen etwas zu Leide getan, er > würde -in-allem gehorchen, . was.sie beOhlen würden!- Warum -nur wollten. sie nicht?. Warum? Es war, als'Wten.sie.feine fleberihafte -Sehnsucht■? erratenr '/Sie/Hörtest mit einommal' ziu/fpiesen 'auf, steökest di'e'Mpfe zusammen- und.'berieten flüsternd. ... . „Bud", komm', spiel' mit uns!" rfef ‘ ihm einer zu, schei-nbar der Aelleifte. ' . . - ' Jlhyr schwindelte,' freuditz war.er mit einigen -.- Sprüngen bei ihnen. Siehe! Sein Wunsch war in Erfüllung gegangen, es., geschah, was er so sehr ersehnt hat.^e. Sie spielten nicht nur mit ihm., sondern er wurde geradezu der. Mittelpunkt des Spieles, die Hauptperson! Sie - spielten lange, wiede'rholikn das Spiel, einigemal, und .als er. dann'nach Hause zur Mütter kam,/berichtete er freudiig errcigt', mit leuch/enlden Blicken: - ' ,Me haben mit mir Mutti . . . alle . . -. Mr haben den Herrn Hilsner gespielt: . ich war der Herr Hilsner und sie . haben mich schon äusigshängt, Mutti, haben mich ein paarmal hindersi «ander cmfgehängt. ..." Die Mutber verdarb mit keinem Mick seine kindsiche Freude. ' lArrtorisierte Uebersetzung von Anija. A st red n \ c c ff.) MM«. SnthniB der lrmMchm Paris, 19. Februar. An der franMschßn Miste des Aermelkanüls bis zur untersten Spitze der, ° Bretagne wurde am Donnerstag gegen Mitternacht ein Erdbeben verspürt, das je nach dem Orte bis IS. Minuten baue t t-e. war stellenweise, von st nie r i r d ischem Donner begleitet, ivas großen Schien unter der ^Bevölkerung auslöste. Der Himmelsoll nach Aussagen von zahlreichest Personen von einem r v te n Sch e i n überzogen gewesen sein. Durch die Erschütterung wurden Möbel fortbewegt, Bilder fielen von Mit. Wänden und zahlreiches Geschirr wurde zerbrochen. .Das Bebest wurde auch ziemlich weit im Innern des Landes verspürt- . . . . , Aus L o n Von wird hiezu gemeldet, daß, offenbar dieselbe Erschütterung auch auf.her Insel J e r s e y und in Weymöuth verspürt wurde. Auf Jersey war die Erschütterung so heftig,, daß die < Bevölkerung. erschrocken ä n s Fr eie flüchtete ynd dort die Nacht zubrachte. ' . Belgrad, lv Februar.- Die seismographische Anstalt erhielt'im',Laufe des.gestrigen Tages aus"'Mtzstar die telegraphische Nachricht -der neu e E r d ff ö ß e/ Heute S Uhr 15 Mn. früh würtze ln - M'o ff a'e-und-.-F'S e 8'tt.tf'ff eilt sehr starker Erdstoß wahrgenommen, durch den wieder Mehrere H ä u f e r ze r st ö.r t' wurden. Unter der Bevölkerung herrscht immer noch große U n r u h e. Ae Leichenfeier für Srosavesw. .z» MzMWns rme ReSi.' Unter ungeheurer Leitstähstte der Bevölkerung und der Menet. Kunstkreise fanden gestern die Leichmfeirrlichkeiten für Trajan Grosavescu statt. Die Mitglieder der StaatSopet histten vormittags auf der BMne . des Opernhauses eine Trauetfeier für ihren tzahiWschiedLneu ^Kollegen ab, hei der Kammersänger WiedemannWorte des GÄenkens sprach. Zur Einsegnung der Leich«,' die. im Mlgemeiüen Mankenhäuse stättfand, .hätten sich Hunderte von Trauergästen,, darunter der rumänische Gesandte Mitiliuen, der Generaldirektor der Bundestheator Schneid e r h a n, Präsident Stärk vom Bühnenverein " eingefüttdeN. Den Sarg,' an dessen Fußende die Mutter des unglücklichen Sängers und die übrigen in Tränen aufgelösten.Familienangehörigen standen,, war Mit Kränzen und Blumengewinden geschmückt; darunter befand sich auch ein Kranz der Gattin Grosavescus, dessen Schleife die Ausschrift trug: „In Verzweiflung. Deine unglückliche Nclly." Nach der kirchlichen Einsegnung sang der Chor der/ Staatsoper /Schuberts „R u h e s a ns t." Dann sprachen her rumänische .Gesandte und. Vertreter der Freunde, und Kollegen Grosaveseus. Mit einem Trauerchoral der Philharmoniker schloß dir Trauetfeier. ..' Der..Leich:.nzng' Nahm/seinen Weg über die Wahringerffraße/ und hie; Ringstraße/ zur Oper und hielt - an. der Stixnfront des Gebäudes, wo hie Mitglieder der Staatsoper Aufstellung genommen hatten.-Dannwurde der Sarg zunr> Ostbahnhof /üb. rfsihrt und /eiwvaggoni.rt. Die' Leiche wirb morgen abends , in Lugos eintreffen,- wo die Bestattung in einem Ehrengrcche auf Kosten'der Stadt erfolgt. ' . Im Wege der Polizeikorrespondenz versendet Univ.-Prof. Dr. Erwin-Stransty -folgende Zuschrift. an-die Zeitungen.. Anläßlich, des tragischen Todes des Staatsopernsängers Grosavescü, wü dem meine.Fraü und mich .in letzter Zeit frenn!>- schaftlrch-gesellschästlich: Beziehungen verbunden haben, sind Gerüchte entstanden - und durch einzelne ausländische Blätter, wie ich erfahre sogar in .die breite. Oessentlichleit gebrächt worden, als . hätteil. zivischen .meiner..Gattin, . Frau Jose-, fine Stransty und dem bahingeschiedencn. em/bcsonderes Einverständnis bestanden.. Wiewohl jedem, der-meine Frau und ihr Wesen .kmnt,/voN/vornherein-klar 'sein muß, daß eine derartige Idee , nur./Entstellung, Wahn oder Böswilligkeit ihre Entstehung verdanken kann, erachte.ich.es unter den'.vben gekennzeichneten Umstünden meine. Pssicht, hiermit,v o r a l le.r O e-ffe n t l/i'ch/ke i.t .zu .erklären, daß -.das .erwähnte Gerücht j-ede r..wie/im m..e^MvjLkM.Ai:.'ü.wd.'lA'-ge>ent< behrt.; abgesesM.vonr-'rein gxMschasilMn. EstvxrMNdliH,.., auch ans das ^jÜzicksHe/Mebiezt'' sich» etstrtzckenden> und sich mft , mcinem .Wisssn .absY^ Verkehre., hat es zwischen deM: Verstorbenen, und Meiner Gattin keine:nne. immer gearteten .BDchungew ^gegeben^: >? , -'l Namens meinerl / %j ä u erkläre ich schließlich, haß: sie in Hinkunft jeder wie immer gearteten ihr bekannt werdenden Ausstreuung in deyl oben gekennzeichneten Sinne nach.Gebühr-..zu chegegnen.'wissen wich.. ■ Lh»e F?« unD oöne SA'eiet. Eine Erklärung Kerrial PaschaS. Edibeh Tor r i n g t/o n,, die anglätsirffische ^Journalistin, hat. wen/gestrengen Mktator1''der -'Türkei-, iytervrchff". und von ihm Auskunft üverwie G r ü n de wtzkommen/ .die ihn veranläßtha.ben, Ni«vnfth«rgebrachte--KoPfbchecküng>. der Muselmanen, den Fes, und den nicht minder geheiligten Schleier, <wer Frau«« ahz«schaffen. Ke ma l ' Pascha gab/ Hr folgende -Erklärung:. -- ■ „Durch Dekret der Regierung' wurde bestimmt, daß jede Frau, die sich ‘,öffentlich mit d em Schleier verWllt zeigt, schwer b'e.straft iok.rd/ Wir H<r6en zuerst, mitwen Frauen Geduld gehabt,; fanhen..qöer,, Hatz, sieunseren Refprzmen' viel -mchr Widerstand entgegensetzten als die Männer,. besonders 'auf dem Lande / und. in bäuerlichen Kreisen., " : In Aintab. und den nordöstlichen Provinzen,' wo offene Agitation gegen unsere . Verordnungen betrieben wlirtze, haben wir fünf Rädelsführer chängen lassen, um /den. fanatischen Eifere.rn.zu zeigen, daß wit entschloffen - sind) uns/ von -der Vergangenheit zu trennen und die ZivryMyn - '.de-.. WekfiyS ° anzunehmm. Heute gibt es in der-ganzen. Türkei keine'hundert ^eute mehx, die einen FeS-tragen.' Das strenge Vorgehen war nötig, denn viele. chklWen zuerst, den Fes für ,heilig/. und griffen alle an, - die einen europäischen Hut trugen. Die Trägerinnen des Schleiers meinten, daß sie allein das Sinnbild cher Tugend und Sittsamkeit seien, und daß ' alle Frauen, die ohne Schleier gingen, unmörälisch und Ham.loS feifn. Der Schleier wurtze-zpm Deckmantel der H eü^h'el^.i. 'Deshalb' hüben Wir/ M. in Fetztzn zer- - rffMn. Der,. Srlsteier. wcrr/ astä) u n ß'e hu n d. Infolge -der' tausendjährigen. Sitte wurden hie Gesichtszüge der türkischen- Frau bleich und welk. Ferner stellten wsr' ffst, daß in jenen/ProviNzen, wo nmn niemals eine Frau in der . Oeffentlichkeit ohne Schleier zu Gesicht bekam, die.Si n nlichkeit/ am'/stärksten w/ax, dagegen am geringsten in Könstantinopeh wo die Männer täglich Christinnen im« iverschleiert.sehen, können. Der dritte wichtige--Grund war der, daßzahlreiche Berbrech e r sich.durch denFerid-.. scheh,- das Wergewand der-Frauen, und den Schleier: unkenntlich milchten. IN den drei Jahren der Republik sind viertausend Betbr/eche.r verhaftet worden,. die.sich hinter dieser Maske versteckten. Die erste Uebertretung des Schleierverbots wird mit- / Geldstrafe geahndet; im MedertzokünaSkalle kann auf Ge- Ihre Gesundheit können Sie Vollständig wieder . / zurück erlangen, von allen Ihren \ Schmerzen werden Sie gründlich befreit, wenn Sie D iana Franzbranntwein mit tfeiithoi äußerlich zu Einreibungen, innerlich auf Zucker tropfenweise genommen,. verwenden. , Das beste .Hausmittel/ " lieberall «rBatiildtBlafta. fängnis erkannt werden, und die dritte Versündigung tvird/. -als Staatsverbrechen angesehen, auf das To d es stra festcht."' - - -- .7'^-- - K-;-: •: . ‘ - ' Re SutsmnpfuW des Kifchov- Sebieles. MwiMlielt In MlWi. Oie neue jüdische Kolonisation, die.sich zuerst .iw den fruchtbaren Täler», konzentrierte/, hat.jetzt.auch/ das,-UfeH/ land de.s Kischon erfaßt. - .Der/'^uf.hes/Jüdisth.önÄratiöna^'./ fondS vervollständigte die -Kettedes Mis^n/VilndÄ//daS sich.längs der Eisenbahn hinzicht, die hie Ebene. Jesreel// von Haifa bis Beisan duvchschneihet. .Das Land ist Wr hie/> nächste Neukolonisation ausersehen, die — sobald' es .dle- / Mittel des Keren Hajeffod. erlawSeu — zur OuvchMruns,.. gelangen soll. Erste Voraussetzung zur.. Ansiedlung'//tst-./-die Entfernung aller Fieber-Ursachen, und . diese Arbeit brachte Inspektoren, Ingenieure und Äyttmalarka-Ezperte» an das User des alten Kischonflusses., . . ' --- ./ / / ..! 'Das Problem ist selbst' für ß-e»-Laien dvn '/ Viele der Süm^e sind duräs Ur^leichtziten des ''ntzb^LeK / h:rvorLerusen., Der ^luß hörtwie die meisten palästi-- nensischetz. Gtröche^ während dÄ: müs°— eins zu /Heßey, penn stizze HueW^.auS^troDH^^ sind. Trftt//dieS /eich, so, bleiben AaffeMWel.'.in den siesMgelegenen/ Teilen dieses geioundene» W a,d i S- .zurück/ -p/ diese Tümpel geben, die Keimstätte für hen . MÄskltp, .'deM/7 Krankheitserreger, .ab.. Zur Verhütung dieser BchsinntzfunA. stehen zwei 'Methopen. zur.. ^rWgung., .Man durchzieht b höher gelegenen Teile mit Kanälen, so. daß/das angeshmmeHp Waffer-seinen Abfluß durch gewöhnliche Drainago-RoM//,. findet. Liegen die Tümpel aber, zu tief, so werben, arp> der gegenüberliegenden Seite künstliche Brunnen' gegtabem./, . und /durch Anwendung von SaugrMren wird /das WassM' aus den niedrigen. Sümpfen in diese Brunnen oder ZisteM nen gezogen. Das Wasser, das auf diesem Wege dem Flußbett, entzogen ist, wird dupch ein Siphonshstem, - dasdem Laufe des Flusses "folgt^'von'-"einer "Wejme zur nächsten i geleitet. Der Umfang dieser .Zisternen Ist stets "Mtzer/ ars . der 'der vorangehenden. Das solcher . Art aufgefpreichertt: Wasser ist für Irrigation /ausnutzbar — «das üverflüffige-.. wird jenseits dev Siedlungsfläche dem Flüsse wieder züge-- . führt und nimmt seinen Weg zur/See/ DaS Siphonshstem ist.bei dieser Gelegenheit zum erstenmal-in Palästina an-?, gewandt worben. Eine Anzahl isolierter Siimpfe in derselben Zone wird in der üblichen Art durch offene VerVindüngsröhron'dräiniert^ werden. Das Wasser wird in Zistemen gesammelt und . steyt zur . Verfügung der -Siedler. DaS- Ergebnis dieser Arbeiten wird eine Veränderung der Natur eines Landstriches Mn, der seit den Anfängen . der-jüdischen Geschichte unverändett geblieben War. Ton-. .. risten und Reisende sehen heutzutage den Flutz Kisthon Mm letzten Male, wie die alten Israeliten in der Zeit der ' Richtec ihn gesehen haben. In ein, zwei Jahren wird dieses Bild verschwunden sein» und an. seiner-Stelle werden wir' , kultivierte Felder, Gärten und Ovstpflanzungen sehen, wie sle jetzt bereits ehemalige-Sümpfe inden anderen Teilen der Ebene * Jesroel bedecken.. Es mag sein/ daß AlterÜMslieb-; Haber diese Veränderung bedauern werden: aber die Zeit ist gegen sie. Der Judeder.' nach Palästina /zurückkest.-t, bringt mit sich nicht nur dieselbe leidenschaftliche Hingabe an sein Land, die Debora begeisterte,-sondern auch die ge- , sammelte Erfahrung von Menschenaltern, wissenschaftliche Schnlung und Verständnis für die Wege' der Natur. M jenen-Tagen war .es möglich,-von den-Sternen zu singest,'- „die'. sich bekämpfen in ihrer-Bahn/', , als Wet'tevversM- ' misse ausschlaggebend in den. Schlachtest tmrest.' Heu^' tätze styd wir minder abhängig von den „Wundern" der Wetterfoktorenr die Versuchsstation liefert rünstlTenMgerr, und Drainagewerke geben Wasser zur Bezifferung toährend dox/Periode der Trockenheit. / /■ / Das ist die Romantik der moderne» Palästtna-SWung. '/ ' Sie sollte ein Gefühl ttefster Genugtuung bei den Tausende«' von Juden auslösen, die hinter den' Pionieren in HiM- ' stina stehen und ihnen helfen — dstvch so weltliche Mittel,, wie die blaue Sammelbüchse sie darsteM