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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-19 · Heft 2866 (19.2.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2866 (19.2.1927)
Date
1927-02-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Samstag Wiener Mergenßettnng -iiiot 1937 Nr. 2866 Audenftaat und lüdischeMajoritüt inPaläftina. Bon Lr. Rahn« Sowman«. Der nachfolgende Artikel ist der Beginn einer Reihe von Aufsätzen, in denen der Auror eine Klärung der Ansichten in bezug auf daS nationalpoltnfche Ziel der zionistischen Bewegung herbeizuführen strebt. Wir glauben, mit der Veröffentlichung dieser Aufsätze zu einer Befruchtung der Diskussion Seizutragen. In diesen Monaten, in denen der palästinensische Iischuw und mit ihm die Zionistische Organisation eine Zeit schärfster Krisis durchmachen, und in denen alles versucht werden mutzte, um die konzentrierten Kräfte der Bewegung auf das eine Ziel der Behebung der schwierigen Lage in Palästina zu vereinen, just in diesen Monaten hat sich innerhalb der zionistischen Oeffentlichkeit eine erregte, teilweise leidenschaftliche Diskussion über die letzten Zielsetzungen des Zionismus entwickelt. Es hat nie eine Zeit gegeben, die ungeeigneter und ungünstiger für eine solche Diskusiion gewesen iväre, als es die jetzige ist; aber nachdem sie einmal über uns hereingebrochen ist, erscheint es als notwendig, den Versuch zu machen, die vielen Mißverständnisse unfij Verzerrungen, die nicht, nur in ihr unterlaufen, sondern, wie mir scheint, zum Teil ihre Basis bilden, zu beseitigen und in einer. Analyse der-verschiedenartigen Momente,- die in dieser Diskussion wirr durcheinanderlausen, zu einer Er- . kennntnis der wirklich entscheidenden Elemente des zionistischen PraAramms und der zionistischen Zielsetzung zu gelangen. Das sehr zweifelhafte Verdienst, diese Diskussion hervorgerufen zu haben, gebührt der „Jüdischen Rundschau"', die damit wieder einmal bewiesen hat, - wie sehr sie ein weitgehendes Verständnis für die seelischen und geistigen Elemente der zionistischen Idee zu verbinden imstande ist mit einer ebenso verblüffenden Verständnislosigkeit für dre politischen Erfordernisse und W ndi-H.i " wegung, für all das insbesondere, was man in einem richtig verstandenen Sinne als politischen Takt bezeichnen könnte, da-..- als Gefühl für Zeit und Zeitgem'üßhejt der Wirkungen, die eine bestimmte Aktion hervorruft, auch wenn man diese gar nicht Hervorrufen möchte. Das Echo, das die vehemente Attacke, die die „Jüdisch: Rundschau" gegen das Gespenst des Judenstaatgedanken-, reiten zu müssen glaubte, hervorgerufen hat, wird sie vielleicht, wenn sie überhaupt belehrbar ist, darüber belehrt haben, daß sie mit dieser Attacke jedenfalls die von ihr erhoffte Wirkung nicht erzielt hat. Wenn jemand eine',: Preis dafür ausgesetzt hätte, dem alten, in unseren politischen Diskussionen und Aktionen kaum noch benutzten Judenstaatgedanken neue Verteidiger und Bannerträger 'zuzuführen, dann, würde dieser Preis zweifellos der „Jüdischen Rundschau" gebühren. Was sie mit diesem Feldzug gegen den „Judenstaat" im Augehatte, das war zweifellos eine Aufklärung der zionistischen öffentlichen Meinung, eine Läuterung des zionistischen Bewußtseins und eine Klärung der politischen Endziele der Bewegung. Was erreicht wurde, ist ein Pochen auf den alten Judenstaatgämnken auf der einen Seite, ein Triumphgeschrei der Gegner der Bewegung über die angebliche Liquidation des politischen Zionismus auf der anderen Seite und vor allem eine heillose Konfusion. ' Die Diskussion ist nun im vollen Gang. Da unsere zionistische Welt leider noch klein genug ist, daß irgend eine- Don Quichoterie genügt, um eine solche Debatte über die letzten Ziele der Bewegung hervorzurufen. Die ganze Labilität der jüdischen Oeffentlichkeit, der zioninistischen mit einbegriffen, zeigt sich in solchen Erscheinungen. Irgendwo braucht irgendeiner etwas völlig Unzeitgemäßes mehrmals laut genug zu sagen, damit die zionistischen Zentren in Warschau und in Rewyork, in Amsterdam und in Wien, in Berlin und in Tel Awiw in Erregung geraten und damit sich über die Meere und Kontinente hinweg plötzlich eine wonatelange Diskussion entwickelt. Diesmal ist die Diskussion so lebhaft, daß sogar London daran teilnimmt, von. allen zionistischen Zentren erfahrungsgemäß das am wenigsten empfindliche. Versucht man nun, diese Diskussion, bei der hüben Wie drüben die verschiedensten .Gedankengänge und Jdeenkomplexe durcheinandergehen, auf ihre wirklich sachlichen Element, zurückzuführen, so muff vor allem gegen einen Gesichtspunkt ganz entschieden Stellung genonrmen Werden, der. in den Vordergrund dieser Debatte gerückt zu haben auch das Verdienst der „Jüdischen Rundschau" ist, und der . vor alten anderen mit dazu beigetragen hat, diese Diskussion so unfruchtbar und verwirrend zu gestatten. Es handelt sich bei alledem nicht um den Juhenftaatbegriff. Nachdem sogar Jabytinski diesen Grdankm mit so ünzweifelbarer Deutlichkeit satten gelassen hat, wich die „Jüdische Rundschau" vielleicht eingeschen haben, daß die Attacke, die sie geritten hat, wirklich einem in- Angstträumen gesehenen Popanz galt. Gs gibt keine unklarere und nichtssagend«« Formel, Witz tzS diejenige des Judenstaates immer war und ist. wenn man sie fälschlicherweise als eine konkrete politische Formulierung des zionistischen Endzieles betrachten wollte. Niemand hat es je getan außer der „Jüdischen Rundschau". Selbst. für tzerzl war der Judvnstaat keine konkrete politisch^ Formel; der. hefte Beweis dafür ist, daß er selbst der Schöpfer des Basler Programms mit der öffsnttich-rerlch' lich gesicherten Heimstätte war. Jrchevstaat war für ihn eine Fanfare, ein großes prophetisches Wort, das man in eine' träge Klasse wirst, um sitz zur Gärung und zur Erschütterung zu bringen. ES ist keine Frage, daß ein.. gut Test der Wickmg von Herzks „Judenstäat" eh?n auf , liefen Titel mitzurückzusühren ist, und die Schrift zweifellos einen Teil ihrer Wirkung verloren hätte, wenn sie einen breiten, das Endziel konkret formulierenden Begriff als Ueberschrift getragen hätte. So war die Herzliche Judcnstaatsidee zu verstehen von jedem, der sich auf historische Wirkungen ein wenig versteht, und so ist sie von der großen jüdischen und nichtjüdischrn Oeffentlichkcit immer verstanden worden von Verständnislosen und Übelwollenden abgesehen, an denen es nie fehlen wird. Der Begriff des Judenstaates konnte nie ein> kon trete Formel sein, schon weil das entscheidende EleMöi.i in ihm, der Begriff des Staates, keine konkrete Form«: darstellt. Staat war nie eine ganz konkrete UmfchreibUl".- eines Gcmeimvesens, da es immer in der Geschichte die verschiedenartigsten Formen der Staatsgestaltung gab; und insbesondere in unserer Epoche, die zweifellos eine Zeit der inneren Umgestaltung der Staatsidee überhaupt darstellt, besagt die Formel „Staat", konkret betrachtet, »oerüger als - irgend wann sonst. Eine der crufcheidendeir f Tendenzen unserer Zeit besteht doch gerade darin, das ' Idol des Staatsbcgrisses von seinem Götzenthron zu stürzen, und alle konstruktiven und wirklich schöpferischen politischen Begriffe unserer Zeit -j* Recht der Nationalitäten, freie Selbstbestimmung der S3ölfr, Mir.ton» tötenrecht, Völkerbund und, auf einer ganz ander..! Linie d.r Entwicklung, Sozialismus, kö.lektive Gemeinwirtschast' Selbstverwalkungskörperschafteu, auch im OeÜonomischcn, Syndikalismus usw. -- sind' ja Begriffe, die immer mehr nb gu »inst Abänderung des alten StaatSüegrisfeS ,;«iK fatutt Attributen der Souveränität und absoluten achiMij'?v.,ttu:no:it, mit seiner wahnsinnigen Ueberdie er insbesondere in der brutschen Staatspyi.wsopyie des 19, Jahrhunderts^ vor allem bei Heg-cl, gefunden hat, führen müssen. Ich will nicht jagen, daß die Zukunst der völlig slaatstosen Völker- und, Mensch gerneinschaft gchörl; aoer sie gehött z.oeifelLoS einer Gestaltungsstorm menschlichen Zusammenlebens, in der die n-irtschastlichen, sozialen, kulturellen, s'elischen Bczichuwgen und Bezichungs formen stärker sein werden als die rein Politische Formel der Staatsbindung. Schon aus diesem Grunde, um von vielen anderen gar nicht zu sprechen, hat die Formel des Judenstaates niemals Anspruch darauf erhvben, die konkrete Umschreibung und Formulierung unseres politischen Endzieles in Palästina zu sein, und wenn neben Verständnis losen Gegnern des Zionismus leider auch die „Jüdische Vlund schau" selbst gegen den Judenstaatsgedankeu mit dem sehr billigen Argumente operiert, daß dieser Gedanke, konsequent zu tEnde gedacht,- doch - ttp sich diefJudäisierung der Araber in Palästina einschlteße, so betveifl doch für jeder: Vernünftigen dieses Argument" nur, wie ivenig der Judenstaat als die Formel unseres politischen Endzieles, wenn :s sich um eine konkrete Präzisierung handeln soll, besagt. Denn hoffentlich wird die „Jüdische Rundschau" nicht auch dieses.Verdienst für sich in Anspruch nehmen, die zionistische Oeffentlichkeit und das jüdische Volk, das sich für den Judenstaatsgedanken begeistert hat, darüber belehrt zu haben, daß es nicht gut angehe, die palästinensischen Araber zwangsweise zu Juden machen zu zollen. Das haben unsere Ahnen mit dem klassischn Satz über die Gerim schon deutlicher und gründlicher getan. llm was also handelt es sich wirklich in dieser Debatte, und was ist in ihr dasjenige Element, das Anlaß zu dieser Erregung und diesem Ernst, mit dem sie geführt wird, gegeben hat? Die Kernfrage der Diskus- ,bon bildet die Frage der jüdischen Majorität in Palästina. Darum geht es und um nichts anderes ,>onst. So lange man gegen den Begriff des JudwstaateS kämpfte, mochte man das für mehr oder weniger geschmackvoll hatten, sür mehr oder inniger zeitgemäß gerade in diesen Monaten, aber es wäre noch kein Grund zur Beunruhigung. Warum soll man sich nicht seiner Aflgstträume auch in öffentlichen Diskussionen entledigen dürfen? In dem Momente aber, in dem. hinter dem Kamps gegen den Judenstqat rin« Anzweiflung der jüdischen Majorität in Palästina als der conditio sine qua nfcm unserer politischen Ziele erfolgt oder vermutet wird, muß dieser Kamps mit Recht Anlaß zur Beunruhigung werden, denn hier ist in der Tat der politische Lehens? nervder Bewegung getroffen. Ich weiß, daß es Ziynisten gibt — ausgezeichnete Zionisten unter die es ablehnen, in einer politischen Frage den Lebensnerv des Zionismus sehen zu wollen, für die Zionismus eine Frage menschlicher Erneuerung, religiöse Wiedergeburt, innerer Umtoaudlung, sittlicher Läuterung und was weiß ich sonst ist, eine politische Belvegung jedoch erst in allerletzter Reihe. Ich. gehöre gewiß nicht zu denen, die die allgemein menschlichen Elemente dcS Zionismus je unterschätzt haben, und ich weiß sehr wohl, tvie viel insbesondere der iveMdische Zionismus und der deutsche ganz besonders gerade diesen apolitischen Elementen der Beiveguna verdankt. Aber es wäre gefährlich diese Element« so zu überschätzen, -daß man sie an dje Stelle des politischon Ärnndcharakters der Bewegung treten ließe. Zionismus ist und bleibt als Bewegung nicht einzelner, rückkehrender Juden in Westeuropa sondern gl- Massenbewegung des jüdischen Volkes betrachtet, in erst-v Mhe «ine. politische Bewegung. Mas die!Massen des Mtschan Bottss in Erschütterung -ringt, uwsür sie sich brgflstmt, das. ist das politischs Ziel deS Zionismus; alles andere sind sehr wesentlich? Mitwirkunro WS: M ^oJlo'YcToJVpT(J®JloTtrUJ.oTcj L0V0 />lpUo/>IoirOjOloifO KUPON ZU DEM KREUZWORTKAETSEL . Nr. 7 D6R „WIENER MOftGENZSlTÜNO" o'fo nloV«jPLoY®/7JI®ii0Oif0/yj» 1 f®jPJL* 1 l®. {,w»t, die der politische Gedanke wir jed:r große' pölitische Gedanke mit hervorruft. Aber eS gehört die schon 'rlvähnte stup.nde Verständnislosigkeit für den Worischen rharaktcr der zionistischen Beivcgung als der politischen Befreiungsbewegung d^s jüdischen Volkes dazu, um diese subjektiven, individuellen Nebenwirkungen deS ZioniS - mus — als Ausgangspunkt menschlicher Wandlung für den einzelnen atomifiextcn Juden des Westens — für das z.nlrale Element der Bewegung zu hatten. Der Instinkt der zionistischen Oeffentlichkeit hat hier auch diesmal daS Richtige getroffen, wenn er diese Diskussion jW ernsthaft nimmt, weil er spürt, daß es hier Um daS politische Ziel, und das heißt um den LebmSNcrv d?x Bewegung, geht. Mgla«d m China. —y, Wien, 19. Februar, Hangtschau ist gefallen. Die eiuleitencc.:!>:änlpie gagn: Schanghai haben begonnen. Die siegreiche Kan.onarncee steht in einer Entsernuiig etwa Wien—Preßburg südlich von der großen europäischen Niederlassung und hat, den letzten Nachrichten zufolge, den Vormarsch bereits angetretcn, Schanghai wird nur mehr von unwilligen, denroralisiericn Regierungstruppen geschützt. Di- Stadt' ist von englischem Militär besetzt und es sind auS England und Indien geivaltige Transporte an Mannschaften, Geschützen und sFlugzeugen unterwegs.- DaS, Abkommen -wischen dem englischen S^ezkalgesandten und d-cm Minister Tschcn ist nicht zustande gekommen, obzwar Minister Chamberlain die cknlei-eichnung Löreits angekündigt hatte. Die Kaittonregiernng hat die Verhandlung m vecsch-'eppt, um ihrer Arm'e einen Zeitaewinn zu sichern. Wie gestern hexichtet wurdL, sollen die Besprechungen wieder ausgenommen norden. Aber iuzloischen ijt Hangtschau, gefallen und der Weg nach Schanghai so gut wie offen. In der denkbar-ungünstigsten Situation muß England zu diesen Beratungen gehen, bei drnsn srmganzes Prestige im Orient engagiert, i ist. Käüfl c3 den Kämpf,um Schanghai nxvien? Wenn: & . gelingt, mit Hilfe der aus Hongkong - herangezogenen Jv.n und Inder dcn Ansturm zurück- ‘ zv'ichlqgen, so l-cdeutet dies herzlich wenig angesichts der säst unerschöpflichen Reserven dos Gegners. Fäl.t aber Schanghai nach Kampf, so sind die Folgen furchtbar, da doch dann die Position Europas, nicht uur Eng^a'.'.dZ zufammmbricht. Di: englische Berhandlungskunst, die allerdings schon viele harte Proben überstanden bat. ist diesmal vor eine der sbwerstcn Ausgaben gestettt und der englisch'L Steuerzahler, dem dje chinesische Espedliip;t bisher nicht weniger als 77Ö.IOO Pfund kostet, tmcfy noch größere Opfer zu bringen ha!)en. - Es werden Versuche gemacht, den gcrnM Fall vov den Völkerbund zu bringen. Da England und China Mitglieder der Genfer. Liga sind, wiirde sich dieser Ausweg pon selbst ergeben, wenn es nicht eben die Kantonresiernng wäre, diel in Frage kommt. Sw ist eine revolutionäre Regierung, die noch, nicht anerkannt ist, aber jetzt im Zuge der Kämpft; gegen England ihre Anerkennung erzwingen tvill. Neben ihr besteht noch die Zentralregirrung in Peking, die mit ihnnn Widerpart zwar in bezug auf die?lblehnnng aller Fremden einig , geht, ansonstm aber gegen sie Krieg führt. Dev Völkerbund würde sich demnach, einer chaotischen Verwirrung gogenübersehen, wobei noch zu bedenken ist, daß die Freunde Englands, diezugleich auch seine Kvnkurrenten. sind, seine Schwächung nicht so ungern sehen- Der nächstie Bundesgenosse, Japan, zeigt sich bereits geneigt, mit dev chinesischen Revolution das politische Geschäft zu machm. Rußlands Haltung ist eine kehr vorsichtige geworden, seitdem man in Moskau erkannt hat, daß die durchaus mitintro^ ^äisch gerichteten chinesischen Stndnrten, da« Rückgrat der Rebellion, ihre eigenen Woge gehen wollen. Cs sind die gleichen Erfahrungen, wie man sie in der llemattstischm Türkei gesammelt hat. Der astatische Nationalismus hat an dem europäischen Beispiel sich gebildet, er hat seine Lekion nur zu gut gelernt und es geht ihm in der erft>en Links um dl..- Erringung der vollkommenen Unabhängigkeit. Es ist auch aus allen Noleir der asiatischen Staalen an den Völkerbund dieser neue Geist deutlich zu erkennen. Sir sprechen! eine neue Sprache und sie zeigen, wie sehr , sie dem Völker-! bund mißtrauen.! Hinter dem Streben dieser jungen Generstlon vermut«» militaristisch angelegte enropäisrhe Gemliter allerhand, weltumstürzmde Eroverungspläne. Aber das sind heute noch. Phantasien. Noch ist Europa trotz feiltet Selbstzerfleischung ein kulturell und ttthnisch, hüinygmes Gebilde; Ästen müßte erst seine technische Rückständigkeit und seine tiefen Rassensetnhschasten ttbrrwinden küttnen, ehe es zur Aktivität übergehen könnte. Aber die Tendenzen zur unsiNgeschränttM kÄngnzipation c sind aus dem gsnzur Kontlnmt im Aachsm >mdf was sich in Ehiua.brgiht.'tit nur «in Vorftadium, dev Befch'tt' einer Entwicklung» dieins ilnhekannte tzeht.

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