Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2864 (17.2.1927)
- Date
- 1927-02-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Serk (> Gien, Doniierstag Wi-rrer Morse»ze1trms 17. Stimm 1927 Nr. 2864 JÜDISCHE WEIT «ne Valfonr-Vrokchürr. Las Jsrufalemer Hauptibureau des Keren Hajessad ,.i>t in der nächsten Woche in hebräffcher unÄ fidtzSscher Sprache eine Broschüre hevaus, Vre Ansprachen Lord Dalfonrs während seines WuifenGalteSin PalMna irn April 1885 enthält. Diesse Anssprachen, die die Eindrücke des jüdischen Au-fibauwevkeS in Palästina auf den Schlüpfer ° der berühmten Deklaration vom Jahre 1917 wred-ngeben, sind heute von dem gleichen leLerMgen Jnbevesfe wie vor zwei Jahren. Die Bwfchiire enllbätt zahlreiche Aufnahmen aus jenen 'Tagen. Lord Balfour hat ein eigertes Geleitwort güschrieben, das lautet: „Die m'dieisem Bändchen überrsetzten Ansprachen haben keinen reldnerischen oder literarischen Wert. Ihr rindiges Anrecht auf Beachtamg leiten sie aus der Tatsache ab. daß sie der u n m i t t e lb are A u sdr uckder Gefühle sind, die die Erfcchrungen mährend Einer Reise in Palästina im April 1925 in mir ausysW haben. Sie verkörpern daher für mich u nbLrgängliche Erinnerungen. Meinen zionistöschen Freunden mögen sie ails ein fouiher Meilenstein auf der, wie ich hofife, langen und fruchtbaren Straße des Fortschrittes des' Zionismus erscheinend" Sin und ei» viertel Million guten im Weltkriege. M sind jetzt hundert Jahre her, seitdem Zar Riko- CaI. seinen bekannten Ukas veröffentlichte, wonach die Juden, unter Militärpflicht zu stellen sind. Zahlreiche Wäscher drangen nachts in die jüdischen Städtchen ein, holten'die jüdischen Knaben aus den Betten heraus und steckten sie in die Soldatenschule. Bom 12. bis 37. Lebensfchhre mußten sie Militärdienst leisten. ÄuS Anlaß dieses Jubiläums veröffentlicht Herr.Hr. Felix Ä. Dhetlhaber im „Schild" einen Rückblick an? die Geschichte des jüdischen Soldatentums. Es ist daraus unter anderem zu entnehmen, daß z. B Von 1900 bis 1969 170.244 Gchen in der russischen Armee dienten. Auf Grund der amtlichen Ziffer waren bei Peginn des W.eltkrieg er zirka 400.000 gediente jüdische Soldaten, die durch nachträgliche Aushebung auf zirka 600.000 gebracht Hürden (16 Prozent der jüdischen Bevölkerung), im russischen Heeresdienst. In Deutschland waren bekanntlich. im Kriege über 100.000 Juden eingezogen, in Oesterreich 300.000, im übrigen Europa und in der Türkei zittr 200.000, so daß chne Amerika im Weltkrieg etwa 1,225.000 Jrrden Dienst taten. .. 125jahrfei«c eines WohltätigkeitsvereiNes. Die alte israettlische Brulderfchaft „Chewrcrh lig'miluth chaffadim" in DüiSbürg beging dieser Dcrgje däS Jubiläum ihres ISSjährigen Äestehsns. Sie ist der älteste der in Duisburg bestehenden Bereifte. Sie Wische Stuventeuschaft in Amerika. Die unter dem Nomen ,-JntercMegiate Menorah Association" bekannte Wilsche Stu-bentenovganisation in Anfterkika hielt, wie uns aus New Dövk berichtet wirb, vor kurzem ihren drei Tage währenden K ongretzab, im Verlause dessen zunächst die Erscheinung zutage trat, daß bisse wichtiye Schichte des mbellElkellen amerikanischen Judentunls o >h n e F ü h r'e'r s cha f t nach einem Ausweg sucht, sich dem JubentuiM aktiv dienstbar zu machen, aber nicht recht weiß, welchen Weg sie wählen soll. Zum größten Teile aus der assimilatorischen Reformrichtung hervorgegangen, sind diese jungen Leute zur Ueberßeuyung gelanyt, daß die religiöse Reform kein A u f b a u e il e m e n t im Judentum bilden könne, sind aber auf ihrer Suche nach praktischer und ideeller Betätigung noch nicht bis zum jäidiischnationalen Zionismus Vongebrungen. Die Referate waren faist alle der. Ausdruck des SMrmens und Drängens der 'durch den Zionismus aus dem Verfall und Abfall zu treibenden L e th a rg i e der asnerikcmifch-Ki dilschen Jugend. Die nächste . Etappe bürste wohl eine Ärt konservativ-liberalen Judentums mit zioniftffchäm Einschlag werben. Ms wichtigstes positives Ergebnis des Kongresses darf wohl der Beschluß gebuchlt werden, ein neues, vorurteilsfreies Zentrum fiur jüdische, Wissenschaft zu gründen, in welchem vor allem die? Geschichte d^es Jm>de n'tunls als Wissenschaft gepflogt werden soll. Bei bsm Schlußjbankett, in welchem Äe Leitung der Menorah-GeiselllschafL diesen Entschluß beka-nntgaL», hat der Vorsitzende, Rechtsanwalt Henry Hurwitz, mit Recht darauf hingewiesen, daß im Verlaufe der letzten 75 Jahre,: seitdem die Juden in der WE emaiizipi-ert und im Besitze der Gleichberechtigung sind, keine , vollkommene,, in sich abgeschlossene Geschichte des JNdeniLums erschienen sei.. Das neue wissettschaifbliche Zentrum soll nun arrch die Beseitigung diets-es Mangels fordern. Waffersuude aus dem Boden von Djedda. Aus Jex»salern wird uns berichtet: Die- Versuche, für die ' kürzlich gegründete Siedlung der jugostavischen Ehaluzzim, auf Böden des Keren Kajemeth Deisrael bei Djedda, tu der Nähe bpn Haifa, Wasser zu finden, waren von Erfolg gekrönt. Man grub von einem hochgelegenen Punkte aus, der von Geologen der Negierung bezeichnet wurde, und.die Bohrer stießen in einer -Tiefe kbön 56 Metern auf eine große Wassermenge. Nichts für charttattve Zwecke. Aus London wivd gemeldet: DgS Testament ves vor kurzem verstorbenen Oelmagnaten und früheren Lord Mayors von London. Lord B c a rsted, Würde geöffnet. Die Hinterlassenschaft wird auf vier 'Millionen Pfund geschätzt; an Erbschaftssteuern sind 1,600.000 Pfund Sterling zu zahlen. Für charitative Zwecke ist, kein Penny hi'Nterlqssen. Im Testamem erklärte der Verstorbene, ' er habe während seines Lebens aenuafür Wohlfahrt szwecke gestiftet. Mae and Kauft. Vhllhnrmonlscher aonzert. Ein Konzert, dessen Programm durch zwei. Gedenktage bestimmt wuche, durch Robert. Fuchs' achtzigsten und durch Wilhelm Kienzl's siebzigsten Geburtstag. Robert Fuchs' Serenade in D-Dur mutet heute noch so anmutig und liebettswückig an wie vor einem halben Jahrhundert Dia twlkstümlrche, stellenweise. ganz ansehnliche Erfindung^, die durchsichtige Instrumentation mit dem Halbdunkel der Mit-- telftimmen, die Freude an Tanzmvtiven, ml das natürhast Wahre dieser Musik hat sie trotz ihrer für uns aus der BLode gekommenen harmonischen Gewandung nicht alt werden lassen. Die Serenade erntete stürmischen Beifall, doch. vergebens harrte man des Komponisten, der sich in ferner übergroßen Bescheidenheit auch diesmal den Hulbigüngen des Publikums entzog. , Einer ganz anderen Welt gehörte die Novität Von Wilhelm Kienzl an, die achtzehn Orchestervariationen über das „Straßburglied" aus seiner Oper „Der Kuhreigen". Der TvMchter nennt das Werk, welches er gelegmtlich feines siebzigsten Geburtstages schuf,' „Septuaginta". Es ist 8en Philharnronikern geividmet, welche eS unter Felix Weingartner mit aller Pravour vortrugen. Kienzls Volkstümlichkeit ist die eines weltgewandten Gwßstadtmenschen, feine Variationen bieten mehr Schönheit als Wahrheit und pich« märe Einübung. Im ganzm zu *langatnllg — trotz der Kürze der Einzetglieder — verbinden sie Sentiment M Effekt, reihen die Dominante an'die Tonika, und kommen trotz Märschen und Walzer, trotz Gavotte und Choral nicht recht zur Mttvicklung. Auch die artige Schlußfuge gibt keinen Ausschluß über den tieferen. Antrieb und den ethischen Gehalt des spielerischen, melodisch gleichförmigen Werkes. Freilich, ehr Mersiverk hat Anspruch auf Nachsicht, zG mal eine Gelegenheitskompostfion. 'Dieser Meinung düUe auch da» Publikum gewesen sein, welches den Niebten Komponisten mit herzlichem Beifall auSzeichnete. Am Schluß detz' PrMämmeS smnd die „Pastorqlsinfynie", für welche Weingartnyr früher einmal viel übrig hatte. Diesmal geritzt sie fltzchtW, am ausdrucks.vollsten noch in der „Szene am Bach". Der „Beethovenditigenfi' Weingartner, welcher im Beethovenjahr von Wien Abschied nimmt, .hätte wohl Grund genug,' 'Beethovens Meisterwerken nüt me^r Pietät entgegen zu kommen. flb. K«mpo«lft goel Engel gestorben. Ein kurzes.Telegramm aus Tel Awiw meldet den Tod Joel E'ngel's, des bedeutenden jüdischen Musikers und. Komponisten, der erst kurze Zeit ist Erez Israel lebt. Noch erinnert man sich des Berliner Banketts, das an- .läßlich Engels Uebcrsiedlung nach Palästina stattfand. Die großen Hoffnungen, die man auf sein künstlerisches Wirken' im neuen Jischuw setzte, sind nun allzu früh durch sein DahinscheLen zunichte gemacht. Seist Tod muß plötzlich ei'ngetreten sein, denn, wie' uns der jetzt in Wien .weilende Herausgeber der hebräischen Enzyklopädie, Herr -Dr. Nahum Goldmann, mitteilt, hat er vor kaum acht Tagen von Engel ein Schreiben erhalten, in welchem er zusagt, eine Reihe von Arbeiten für die Enzyklopädie zu schreiben. Engel hatte insbesondere mit seiner Musik zu Astskis „Dybuk" großen Erfolg. Er war ein bedeutender Musikkrittker und hat sich als Erforscher der jüdischen Volksmusik sowie als Erzieher einer Generation jüdischer Tondichter, wie Achron, Guasstn, Milner und Zanrinski sehr verdient gemacht. Im Nachlasse Engels sollen, sich zahlreiche Werke, darunter auch eine Oper, befindest. ftas de« Theater». Burgtheater. Morgen, halb 8 Uhr, „Die Stützen er Gesellschaft" (Dheatergemeinde Serie B, blau). Opern theater. Morgen, halb 8 Uhr. „Cavalleria :ustieana". Hierauf „Das lockende Phaniom". Akademie theater. Morgen, halb 6 Uhr, neu einstuiert, „CyPrien ne", Lustspiel von Bist. Sardou und E. de liajae (Abonnement fünfte Gruppe). Johann-Strauß-Theater. Sonntag, nachmitatz^ 3 Uhr, „Die FörsterchristL". Kunstjpteile. Heute, halb 8 Uhr,. Erstaufführung der 'pftio-tigen Komödie «Romeo" von Ernst Haupt. (I.Bez., Nie. «rgM 11.) Rogie Burgschauspieler Friy Blum. Modern " "" ' ... 1 Theater. ausptekerin un chbenb« die Rolle" von Wilhelm <XXXXXXXX3000BOQOOOOOOQOOOOOOOCX30QOOOCXi Am oesteii^ sind doch die Ceschka-hote VII., Kiliirtlrfll« 1X3 WtBN IX., Alstrstrafio Nr. fl daai&oaao^ Theater i n der Josefstadt. Die Komödie „Schwarz und Weiß" von Sacha tzwitry, dcuisch von Otto Eisenschih, wird Dienstag, den 22. d. M., zum ersten Male aufgeführt. Deutsches V o l! s t h e a t e r. John GalÄvorthy kommt demnächst nach Wien und wird einer Aufführung seines Schauspiels,,F l u ch t" beiwohnen. L u st s v i e l t h e a t e r. Morgen gelangt der französisch Schwank „Das verzauberte Bett" von Achaume um Malot neu einstudiert zur Ausführung. Staatstheaterdefizlt — auch anderwärts. Wie i»n .Haupt» auÄschuß des preußischen Landtags nntgeteilt wird, verur« sachen die Berliner Staarsthcatcr ein Defizit von 3% Millionen Mark. Auf die einzelnen Vorstellungen in den d-rei Häusern umgerechnet, benötige jede Vorstellung einen Zuschuß von 9600 Mark. Das Defizit sämtlicher Staats« theater. belaufe sich auf faist 5 Millionen Mark. - In der ^Hauprsache fei das Defizit auf den großen Perfonasstand der drei Berliner Staatstheater und der Staatstheater in Kassel und Wiesbaden zurückzuführen, bei denen insgesamt 2906 Personen beschäftigt sind. Für die Verwaltung werden nicht weniger als 306 Personen benötigt, deren Gebälier inklusive der 177 Orchestermitglieder 3% Millionen Mark be. tragen. Das Personal des BürgercheaKrS gekündigt. Die Direlk. tion des Bürgerthearers hat das gesamte darstellende und Orchesterpersonal davon verständigt, daß die am 31. August d. I. ablaufenden Verträge gegenwärtig nicht ver. längert werden. Dieser Schritt wird damit begründet, daß das Bürgerth-eater unter Umständen in der nächsten Spielgeil nicht mehr Operette, sondern Schau- und Luistspiel ausführen wird.^ . >. Die nächsten Novitäten der Neuen Wiener Bühne. Nach dem Lustspiel „Die Schauspielerin und die Rolle" von Lichtenberg, dessen Urauffühnmg am 18. d. M. stattfindet, ist die österreichische Uraufführung des Schulmädchenstücks: „Toni" von Gina Kaus geplant. Außer „Tanzende Mütter" von E. Selivtzn und E. Goulding (deutsch von Felix Salten) mit Sani Fedak als Gast wurden noch „Das Land der Verheißung", Komödie in vier Akten von W. S. Maugham (deutsch von Mimi Zoff) ferner „Die schöne Frau Chatelaine", Lustspiel von Etienne Reh (deutsch von Otto Eisenschitz) und „Die Todcsfahrt der Dorothp Collins", eine freie Bearbeitung nach Willian Brian von Raoul Ernst Weiß erworben. - Nathan Bistritzky in Wien. Nathan B i st r i tz k y, der Autor des bekannten hebräischen Romans aus dem palästinenfischen Leben ,^Jamrn welejlot" (Tage und Nachte), weilt auf ver Durchreise nach Polen gegenwärtig in Wien und wird über Einladung des hiesigen hebräischen. Klubs Samstag, den 10. d. M.. um 8 Uhr im Klubheim. 2. Beg.. Zitckusgasse 33, über „Die neue hebräische L h r i t“ sprechen. Sein Vortrag wird die Dichter Jnakow F -i ch mann und Dawad S ch i m o n o w i c z, deren. Jubiläen gegenwärtig in Palästina gefeiert werden, zum Gegenstand haben. Hakoay-Orchester. Sonntag, den 20. d. M., findet nur 10 Uhr vorm, eine Vollprobe statt. Der junge Geiger Uehudi Menuyim. Der Pariser refcrent des „Berliner Tageblatts" berichtet: Die Pariser Musikwelr ist in Aufnchr. Die „Concerts Lamourex", deren Programme unter der Leitung Paul Parays so konservattv und traditionell geworden sind, haben es gewagt, dem Publikum einen zehnjährigen Geiger vorzustellen. Der kleine A e h n d i M e n u h i m ist ein Phänomen, das nicht seinesgleichen hat. Der Knabe hat einen Erfolg gehabt, nach dem man ihm eine Karriere prophezeihen kann, die an die Joachims erinnert. Der junge Menuhim ist wirlliich, wie einst der lleine Joseph Joachim (der bekanntlich seine Virtuosenlaufbahn im Alter von iy2 Jahren begann) ein kräftiges und gesundes Kind ohne anormale Nervosität. Kaum aber setzt er den Bogen an die Saiten, dann bemächtigt sich seiner ein tiefer Ernst und man ist sofort erobert — nicht nur durch die Vorzüge seiner Klanggobung, sondern auck) durch den Eindruck einer musikalischen Persönlichkeit von äußerster Vornehmheit. Was an dem kleinen Menuhim wahrhaftig ergreift, das ist der hohe Wert seiner Interpretation, die ganze tiefe Klarheit und Innerlichkeit. Keinen Augenblick sprelt dieses Kind fiir die Galerie; keine einzige Note ist für den Erfolg zurecht gemacht, und selbst in diesen Passagen ist alles Musik. In dieser Reinheit des Spieles, vor allem tn dieser Einfachheit der Phrasierung in dieser Wärme, die frei von jvd^r Bulgarität und von aller Sucht zu glänzen, von ihm ausströmt, erweckt der lleine Menuhim in uns das Andenken des großen Joackfim. Vereine, Borträge und Versammlungen. Wiener Bet-Hamidrasch, 3. Bez>, Tempclgasse 3. Heute, 6 Uhr, Lektor Dr. S. Gelbhaus: „Historische Psalmen." - Mädchengruppe der Sektion 6—8, 8. Bez., Bennoplatz 1a. Serttq, 8 Uhr abends: Vortrag Mirjam Morgenstern: Jüdischeschichte. Vorlesungen: Hanst Benedikt. Gfthnasredoute in der Spiekizeugschachltes. Sarnstag» den 19. Februar, findet das große FaWngsfest der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens int Künstlerhaus statt. Bet dieser Redoute erscheinen die Damen in Kostüm, die Herren in Kostüm oder Fracks Maskenzloang besteht sowohl für Damen als atrch für Herren. T>er Kartenverkauf finvet nur bis einschließlich Mittwoch von 3 bis 6 Uhr nacl) mittags im Künstlerhans, Eingang Bösendorferstraße, statt. Kulturautt deS ZionistiMen Landeskomitees für Oesterreich. Samstag, den 19. d. M., spricht um 8 Uhv abends im Jüdischen Zentrunt, 2. Bez., Untere Augattenstraße 35, im Jüdischen Zentrum, 3. Bez., Untere Augartenstraße 35, der bekannte hebräische Schriftsteller, Autor des palästinensischen Romanes „Tag und Nacht", Herr Nathan Bist r i tz k h, Mer „Die neue hebräische Lyrik". (Ueber David Säfimonowitz und Jakob Fichntann anläßlich ihrer Dichterjubiläen.) Gäste herzlich willkommen. Hilferitf. Die Familie eines ehemals angesehenen jüdischen Kaufmannes befindet sich in unbeschretolichem Elend deren Adresse uns bekannt ist, tätiges Mitgefühl zeigen wird. in •rrnfiimfnr ii