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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-15 · Heft 2862 (15.2.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2862 (15.2.1927)
Date
1927-02-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wiener Morgenzeirurig 16. FeLruor 10B7 Kt. 866B men. Die kleine Rosa ist Über ihre Jahre entwickelt, hat blondes Haar, graue Äugen und trug grauen Mantel grüne Wollhau-be, blauyrüngcmustert«- Kleid und schwarte Schnürschuhe. ge«er i« einer Trafik. Gestern gegen ys Uhr abends brach in der Trafik 9. Bez., Berggasse 35, ein Gewölbefeuer aus, dem mehrere EinrichtungSgegenstSnde zum Opfer sielen. Der Brand soll angeblich dadurch entstanden sein, daß durch unvorsichtiges Hantieren ein in Brand befindlicher Petroleumofen um* gestürzt ist. Der Fehler. Der B. B. C. evEtr In ein von Berliner Schachspielern vielbesuchtes Cafe tratd er Weltmeister Lasker und sah interessiert dem Spiel zweier Bekannten zu. Nach den ersten Zügen sagte er zu einem der Partner: „Sie haben einen verhängnisvollen Fehler gemacht, wodurch Sie die Partie vertieren werden." Gestützt meinte der Schach freund, ob der letzte Zug wirklich ein Fehler war. „Das gerade nicht," meinte Laster, „Ihre Niederlage ist darum vorauszusehen, weil Sie sich überhaupt am Spiel beteiligt haben." Teebad — das Neueste. ES gehört jetzt zur Pikanterie der Frauenschöntzsit, einen kräftigen, braungebrannten Teint austuweisen. Wie echälr man aber diesen, wenn die Sonne nicht scheint? Die Amerikanerinnen haben einen Ausweg gefunden: sie nehmen allmorgendlich ein Teebad, durch das sie einen sonnengevräunten Teint bekommen. KLUB RADIKALER ZIONISTEN Mittwoch, 16. Februar 1927, um halb 9 Uhr abends, im Caf6 Atlashof, 1., Aspernplatz (Klublokal: Eingang Wiesingerstraße um die Ecke) Klubversam mlung Gegenstand: Der Vertrag Welzmann-Marshal und seine Folgen Referent: Robert Stricker E Reiseburemr der Hamburg-Amerika-Li-nie. Verkauf von S», Eisenbahn» und Schlastvagenkartem für In- und ld, Flugschein«, Auskünfte über Hotels, fachmännische. VeranstalLungen von Gesell schcrfts« unv Bereinsfahrten. Geldwechsel. Bureaustunden ununterbrochen von 9 bis b Uhr nachmittags §SamStag von 9 bis 2 Uhr), 1* Kärntnerstr. 88. ffLeine rheumatischen Beschwerden mehr nach einer eiw sochenMneein^rinkkur! Freie Aussprache.!■■■! Seteine, SotltSge und Betsammlungen. Wioner Bet-4amlbrasch 2. Bez., TempÄgafse 8. 6 Uhr, Lektor Dr. S. GelbhauS: „Historische P'sal>m«n." — AdvokMenrrmde. Heute, 5L7 Uhr adenl.s. im HatoaPokal, 1. Dez., Wippttngerq'tratze 24, Vensa-mmlung mit der Tagesordnung: Vortrag deS Herrn Dr. Arthur R e i k über ^SpeditionSrecht und Stellungnahme zum Numerus elausuS. Zionistische BezirkSsektlon, 20. Bez., Jäserstraße 30. Heute, 8 Uhr, Bor« trag Dr. CSCat Star 6 öd): Das nationale Judentum und di« europäische Wlini: erhetten-bs>vegung. — Jüdischer Frauenbund und Zionistische Frauenorgainisation (Kulturstelle). Heute, halb 8 Uhr, Jüdisches Zentrum, 2. Bez., Untere Augar« tenstraM 86, Mbel^rtrag der Fr. Esther MieseS: „Die Sprüche." — Jüdische Toynbvehalle, 20. Bez., Denisgasse 83. Morgen (Miiltwoch), 7.Uhr abends, Prof Dr. Karl Kupfer: Eine neuhelbrädsche Prasadichtung BialikS. — Anthropologisch^ Gesellschaft Ueber die von amerikanischer Seite durchgeführ« ten Grabungen in Mizpah wirv Prof. Dr. F. W. Bade, Berkeley (Kalifornien), in der heute stattfindenden Monats- Versammlung der Anirhropologische-n Gesewschaft sprechen. Der Vortrag begmnt um 6 Uhr und findet im VortragSsaale der Naturihlstorlischen Museums, Burgring 7, statt. — Verband der Zlonisten-Revisionisten Oesterreichs. Die für Sonntag einberuftne Protest Versammlung konnce wegen eines technkschen Gebrechens in der Lichtleitung Sonntag, ten 18. Februar, nicht abgehalten werden. Die Versammlung findet mit der gleichen Tagesordnung „Die Abmachung betreffend die Jewifh Agency" Donnerstag, kein 17. Februar, um 8 IVHr abends, im Saale der ,/scholl«"» 2. Bez.» Lilienbrunngaste 1 a, statt. ROMAN VON KURT MÜNZER GMe 4 Men, Dienstag ASS'.'", „ - :. — —> glücklichen, frischen Ehemännermiene die Richter zu über zeugen vermocht, so daß die Justiz milde war und den Angebern zum Akrger den Doktor samt seinen Gehilfen fveisprach Re Sftetteichische Keten-Haiessod-Mko». Die heutigen Veranstaltungen. DienStag, den 15. Februar, 7 Uhr abends, Meeting, btf 19. Bez., Kasino Zögernitz, Döblinger Hauptstraße 76. Rckner Dr. Nahum Goldmann (Berlin). Halb 9 Uhr abends, M e e t i n g, im 6./L. Bez., Benno-* platz 1. Redner Dr. Nahum Gold mann (Berlin). Morgen, unk 8 Uhr abends, findet im 3. Bez., Cafe Lovrana, Löwengassc 36, ein Meeting statt. Redner Dr. Nahmn G 0 l d m a n n. Wien, 15. Februar. «aS Wetter. Gestern ist die Tempern. .ahmsloS Wer de» Nullpunkt gestiegen. Nach der . ns sage dürste daS Schönwetter weiter anhatten. Die Wiener Männerrechtler für Charlie Chaplin. Dem amerikanischen Wmschauspieler Charlie Chaplin, der jetzt im Mvrtelp-unkt einer Ehetrenn-ungsaifsäre steht, wenden sich die Sympathien der Wiener Männercechtler zu. Sonntag fand im 9. Bezirk eine Versammlung des neuen MannecrechtlerbundeS statt, der den Titel .Justieia" führt. BorstamdSmitglied K n obloch besprach ausführlich die Ehetragodi« Chaplins, der jetzt von einem Weibe, di« es verstanden habe» ihn zu umgarnen, vollständig ruinievr wirb. Dies« Che sei die typische Spekulationsehe rener Sorte von Weibern gewesen, die man in Amerika „Goldg r äbe ri nn« n" nennt und die nur darauf auSgohen, einen Mann zu fischen, der sie heiratet, damit sie dann in den Besitz seines Vermögens oder anderer geldlicher Vorteile kommen. DaS kalifornische Ehegesctz lommit diesen EhospeLulationKhyanen sehr zustatten. Dreser Fall habe wieder gezeigt, wie notwendig und berechtigt die MännerrechtSbowegung sei und welches Los den Männern Europas zuteil würde,'wenn die Zustände, die im amerikanischen Eldorado der Frauenemangipairion herrschen, hier einreitzen wückxm, wie dies die Feministen anstreben. Ueber Antrag des Referenten wurde beschlossen, an Ccharlie Chaplin, der sich jetzt in Newyork befindet, eine Sympathiekundgebung der ö st erreich ischeu Männerrecht'ler zu senden mit dem Ersuchen, in den Vereinigten Staaten die Gründung eines großen Bundes für Männerrechte Vorzuberei-- ten und bei seiner Euvopareise auch Men zu besuchen und hier über die amerikanijschen E-herechtsverhältnisse zu sprechen. — Bundesbeamter Nierlrng referierte hierauf über die in Italien nunmehr in Kraft befindliche Junggesellensteuer und regte an, für den Fall, als die Forderung der Familienerhalt«. in Oesterreich gleichfalls ein« solche Steuer einguführen, greiflxrre Formen annehmen sollte, daß diese Steuer auch auf dieJungg es eil linnen ausgedehnt werde. Vermißte. Seit dem, 10. d. M. wird der 69jährige Pfründner Max Fürst vermißt. Fürst war bisher im VersorgungSheim in Lainz in Pflege und hätte cnn 12. d. M. in das Versorgungs- Haus der Israelitischen Kultusgemeinde in der Seegasse überstedeln sollen. Er wurde am 10. d. M. von einem Diener des Lainzer Heimes zu seinem Neffen Jacques Schönfeld, 2. Hollandstraße 10, überstellt, bei dem er bis zu semer Uebersiedlung hätte bleiben sollen. Von dort hat er sich jedoch entfernt und ist nicht mehr zurückgekehrt. Der Vermißte ist klein, hat ovales Gesicht, niedrige Stirn, graues Haar, englisch gestutzten Schnurrbart, graue Augen, stumpfe, breite Nase, breiten Mund und ist zahnlos. Er trägt Zwicker und war mit dunklem Anzug, dunklem Winterrock und schwarzem Hut mit breiter Krenche bekleidet. Der Greis spricht deutsch und ungarisch. — Am 12. d. M. zeiMe der GeschäftSdiener Johann Va nchiarutti, 10. Bez., Quellenstraße 68, wohnhaft, beim Polizeikommissariate Favoriten an. daß seine Tochter, kie Bürgerschülerin Rosa Banchiarutti, abgängig ist. Das Mädchen hat aus den Ersparnissen der E-lrern 26 Schilling mitgenomdie Walüwurzsln -un>d Bauimstrünike ihre warnende 'Stimme erheben oder die Feinschmecker eine Wei-nkolstprobe versuchen. Auch die GrunÄstümmung ist nicht recht getvosifLn. So nett und arvheime>l-nd auch einzelne Tänze find, man spaivt eigentlich nicht vieil von Heurigenpoesie, von Rauschtrcvum und WeinsÄigVeit. Gleichwoihl ist Tempar-ament, ungeibändigies Dem- Parament vorhanden, verbundm mit sinfonischem Weitblick und mit stärkstem Sirm für 'die Bühne, welchen Salmhofer, der unevmüidlich Schassende, schon vorher in Schauspielmusilken bewiesen hat. Was dem .LLielschreilber" auch -diesmal zum Verhängnis wird, ist die Eilsertigikeit, mit der er seine Wevke, unbeEmmert um Klein- und Feinarbeit, mn Entwicklung und u-m Vertiefung der dramatffchen Ge-genlsatze innerhalb einer stilistisch glaubwürdigen EircheitlichTeit unfertig und vorzeitig ans den Markt wirst. Die Jnssenievung hkilt sich diesmal — namentlich im MiiteWilde — erfreulicherweise avseits von -den ausgetredenen Balledtwegen. Sie schmiegte sich enger an den rhythmischen und >me>lodischen Sinn der Musik an und die reizende Tilly Losch als Phantom und Fräulein Pfundmayr als dessen verfolgendes und verfolgtes -Opfer begegneten einander auf dem neuen Wege lebendigerer Charakteristik. Leider mußte man meist erraten, was auf der Bühne geschah, ob Wurzeln, ob Schil-f oder Baumstrünke den Weg sperrten. Denn die ätzyptische Finsternis auf der von S t r n a b eingerichteten Bühne — eine Dunkelheit, die noch über Mahler und Roller hinausgcht — stellte an die Illusion des Zuschauers übergroße Anforderungen. Schr schön PpieLte das Orchester unter Leitung von Robert Heger, welcher sich um erhöhte Farbigkeit des stellenweise monotonen Klanges mit Erfolg bemühte. DaS interessante Werk — welchem eine schbvächliche Ausführung des a rbter von Sev il-la" mit Frau Kurz, -er noch immer glänzenden Koloratursängerin, als Rosine vorauÄging — fand eine sehr beisällige Aufnaht" Erwin Fo-lber. Coypright 1827 by E- Läwit Verlag, Wien — Loipxlg. David Adler, ganz still, geräuschlos, ein sanftes Lächeln in den melancholisch geschnittenen Augen, hatte allerlei Abfonderlichrs im Wesen. Er ging selten aus. dein Haus, dann war es, um in einem Saal gute Musik zu Hörem Abel, der Vizesohn, ging nun immer mit. Und — dennoch, trotz aller unsäglichen. Lust des Lebens — dieses war das Schönste, das Höchste und Gewaltigste. Wenn er sich sonst immer als Herr fühlte, Herr selbst der Straße und ihres Treibens, nie überwältigt, nur gehoben wurde im Lebensgefühl: hier, in Musik, riß es ihm über sich hinweg, aus sich hinaus. Er kam heim, am Schlaf war nicht zu denken. Er stellte sich in die finstere Stube mit der Bücherwand und spielte nun selbst, ivild vor Wut Über sein Ungenügen, das Letzte inbrünstig suchend, vetzweifelt streichend, einen Ton aus der Saite holend, vor dem, bisweilen — Glück! Stolz 1 Gottnähe! — sein Herz erschauerte, erkrampfte. seine Nerven sich zusanrmenzogen, sein Blut gerann. David saß nebcran. auch im Dunkel. Er lauschte mit zitternden Lsi-pen. , Zbrr Betten standen in der nicht gebrauchten Mche. Sie war goldgelb gestrichen, die Möbel aus schwarzem Holz mit roten Bezügen. Und weiße Felle bedeckten den Boden. Abel, fand, es sei ein königliches Gemach. Er hatte Geigenstunden, zweimal in der Woche, bei einem alten Meister, der ein Quartettspieler war. Oft war er wochenlang mit seinen drei Genossen unterwegs und konzertierte in Residenzen und Landstädtchm. Dann vertrat ihn einer seiner Schüler, Kaspar Zarernba, vor dem Mel sich fürchtete. Der junge ZaremLa, während er ihn spielen ließ, schüttelte, drückte ihn. „Du mußt mit jedem Nerv spielen," schrie er, „jeder Blutstropfen muß vibrieren, deine Kaut sich öffnen. Spiele! Spiele!" > - > Er riß ihn an dm Haaren. ‘; „Sie müssen sich sträuben!" schrie er. Wenn du kein Künstler wirst, krepier! Uebst du acht Stunden am Tag, Faulpelz? Fall um in Krämpfen, aber spiel mit der Seele. Mit der Seele, der Seele!" heulte er ihm ins Ohr. „Spicke, Hund!" Und Abel spielte, in schrecklicher Entfesselung seines Bluts, herrlich, Jenseits aller Noten, im Ton alle Wlle fernes aufgelockertm Wesms. Einmal nahm Kaspar Zarembü einen feinm biegsamm BamLusstock. Abel Adler sah es, vergriff sich Da zischte der Hieb. Er schrie auf. Wer dieser Schrei entfesselte ZarembaS liebende Wut. ES sauste wie Stürmt. Mel wand sich „Spieles Und Zaremba trieb nckt Hieben die ekstatische Seele aus dem Jüngling. In seine Töne strömte der letzte Jn- Nou ointvotmde Abonnenten erhalten die bisher erschienenen Fortsetzungen mseres RouumS^J u d e ans Lreuz" kostenlos uaMettefert. (10. Fortsetzung.) halt seines Wesens. Der blutige Schinerz löste sich in Wonne. Mer der Meister kehrte wieder. Er umarmte dm Schüler in Freude über seine Entwicklung. Mel Adler Miete das Geheimnis der Stunden wie verbotene Lust. 1 Onkel David lauschte nach den Uebungm hingegeve». Dann, nachts, kniete er am Bett des Knaben, betrachtete das schöne, reine Gesicht des Schläfers, auf dessen Lippe schon der erste Flaum blauenden Hauches lag. Er suchte in diesem Antlitz und fand das einzig, ewig geliebte, das nie besessene, für immer verlorene. Er konnte sich verlieren in diese Schau in seliges Lmrd. Bilder blühten auf von Erfüllungm, die auf Erdm nienials möglich. Er bückte sich, berührte mit ehrfürchtigem 'Mund die ungetrübte 'Stirn, Stirn der Geliebten; die geschlossenen Augen — wenn sie aufgingen, war der Himmel der Frau darin. Er küßte, wie er als Kind die Thora geküßt. —- So war sein Herz in diese Liebe gesamrnelt, daß er zu nichts anderem mehr beten konnte. Jetzt betete er den Knaben an, Mbild der Geliebten. Wie verbotenes Heiliges berührte er ihn mit Gott flüsterndem Mund. 1 In einer Nacht erwachte der Knabe. Bon ernern Aufflulen des Gefühls, dessen selige Wärme ihn hinttnelhoch hob. Er schlang die Anne um den Hals des Mannes, der ihn küßte, drückte seine Stim dem Kuß irdischer entgegm, hob den Mund zu den anbetmdm Lippen des an-? derm und fand sich allein. David Mler taumelte hinüber an sein Bett, durchs rüttelt von entsetzlicher Angst, Seligkeit und Verzweiflung. Schon schlief das Kind weiter, vergaß dm Augenblick Zärtlichkeit in der Flucht der Träume, die überhaupt sich mit Wirklichkeitm untrmnbar mischtm. Aber nie mehr, seit dieser Märznacht, bückte David Mler sich über den Schläfer. O Zauber der Straße! Flutendes Gewühl, Menschendunst, Blummdüfte, Gerüche aus Cafe, von Obst, Fisch, Fleisch. Frühlingssvnne, Sommerschwüle, smchte Wende und funkelnde. Nächte. Man bleibt nicht Kind auf dev Straße Dem Jüngsten teilt sich das Lebm der Borübereilenden mit. Es ist ein einziger Strom, und jedes Wellchen gehört dem! Ganzen an, ist das Ganze. 1 Abel Adler ließ die Gemeindeschule in der Greifsivalderstraße hinter sich, als ivare sie nicht soeben fünf Stundm lang sein Gefängrns gewesen. Er löschte sie aus mit dem erstm Blick auf die srüe Straße. Ach, wundersames Schlmdern! Bäume blühen 'maNch auf Wagen la-.eri 'Gemüse, erste Kirsche >, Fische,'Bumen, Autosg'ei!e.r,'Straßenbahnen rollen und läuten, Lastwagm schaukeln. Terlekber glänzen. Ach Mensch, geliebter Mensch herrliches Lebckvesen! 'Dasein: unendliche Lust. Nur in Straße hat Baum Sinrt, durch seinen Gegmsatz zum Menschm. Aber der MaÄ ist lmbegreiflich, überflüssig. Was teilt so Leben, Glut, Gefühl mit wie Pflaster! Die Wiese ist unbeseelt, hat keinen Zweck. Vögel singen — ja, ein kleines Lied. Aber des M'mschen Sprache ist die Fülle, das große Wättzl, hi« ewige Verführimg. (Fortsetzung folgte

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