Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2859 (12.2.1927)
- Date
- 1927-02-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Mfe« SBteit, Sfcwmstom WienerMorgenzeitung 12. Februar 1927 Ar. 8869 G JÜDISCHE WELT Ae tmWuWche» Sahen in Frankreich. Im .»Univers Israelite" verös-fentUch: Roger O lschanski Zahlen Wer die ausländischen Juden in Fraickreich.. In R o r d - F r a n 1 r eich wohnen sehr viele ausländische Juden. Rund 10Ö0 leben in Lille, etwa 1000 in Valencienne s, etwa 300 in L e n.A kleinere Gruppen in Donar, Dethune, Avion, Mä r le s - l e s M i n ü. Sie ernähren sich vom Handel und. Handwerk. Viele sind Schneider, Kunsttischler, Hochofen- und Minenarbeirsr. In Rouen leben, etwa 300 ausländische jüdische,Familien, meist Einwanderer aus Polen, eäe sich als Handwerker ernähren. In Verdun lelwn 30 jüdische Imurigranrenfainilien aus Polen. In Ost-Frankreich, in Nancy, leben etwa -100 südischc Familien ans Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei, außerdem etwa 200 jüdische AnSlandSstudenten, Besucher der Universität. In Metz leben 500 jüdische Einwandcrersamilien a-uS Polen und Rußland. .Die meisten von ihnen sind Handwerker, wenige Hausierer. In Epinal leben 10 ausländische jüdische Familien, in Sedan 19 jWische Auslandsfamilien. Auch in -den kleineren' Städten findet man je 5 bis 10 (kimvandererfamilien. In B e sa ncon 'Men 23, in jon 10 eiugewaudcrte jüdische Familien. In M i t t e l - u n d Süb - F r a n k r e r ch steht Marseilles mit 1300 ausländischen jüdischen Familien an der Spitze. Sie sind meist aus der Dürkei, Griechenland. Syrien. Rußland, Rumänien und Palästina cingcwandert Die Ein gewanderten aus dein Orient sind meist Händler, die Einwanderer aus Polen und Rußland meist Handwerker In B a y o n n e leben 12, in N i m e s 45 jüdische Familien aus der Türkei und Saloniki. In Avignon leben 20 jüdische Familien, meist Kaufleute. In Bordeaux leben 10 ausländische jüdische Familien und 50 Juden ohne Fanrilienanhang. Sie beistehen zur Halste aus Sephardim, die aus der Dürkei und Salouilki. zur anderen Hülste aus Handwerkern/ die aus Osteuropa eingewandcrt sind. Die Zahl der ausländischen Juden in Paris ist zurzeit, noch nicht feststellbar. Nie soziale «ad kultnrelle Tätigkeit der Wischen Gemeinde von kzernowitz. Einem Berichte über die Tätigkeit der Gerentschaft hex jüdischen Gemeinde in Czernowitz seit dem 15. April 1926 entnehmen wir die erfreuliche Feststellung, daß die Verwaltungdieser großen . wichtigen Judengemeinde unter der neuen Gerentschaft in das Stadium der Konsolidierung getreten ist. Ganz bedeutend sind die Erfolge der Verwaltung auf kulturellem Gebiete. Die an Schülerzähl erheblich gewachsene jüdische Volksschule wurde hebräisiert, wobei selbstredend der Staatssprache ein breiter Spielraum gelassen wurde. Die neue Gerentschaft hat p ä d a g o g i s ch e K u r s e zur Heranbildung von Lehrkräften sowie besondere hebräische Kurse, geschaffen. Ein jüdisches Seminar unter der Leitimg des. Oberrabbiners findet großen Zuspruch. Besonders rege ist die Tätigkeit der Sektion für soziale Fürsorge, welche außer der Waisen- und Al-, tersverforgung auch den Armen ihre besondere Aufmerksamkeit schenkt. Bon großer Wichtigkeit ist, daß es der Gerentschaft. gelungen ist, 'bie jüdische Bevölkerung daran zu gewöhneil, sich mit all ihren mannigfachen Angelegenheiten an die Fürsorgesektion der Judengemeinde zu wenden. Der von der Fürsorgesektion ins Leben gerufene Verband für jüdischfozialc Fürsorge legt jetzt. einen Zentralkaraster für, das .jüdische Wohlfachrtswese.n an, wird demnächst unent g e ltliche Kurse für soziale Fürsorge eröffnen und eine B e ru ssb e r,a l. u n gs st e l-le errichten. , Die moderne Auffassung der Gerentschaft und der Beiräte auf allen Gebieten des jüdischen Lebens kommt auch bei den von der Gemeinde, geleisteten Subventionen MM Ausdruck, indem der Jugend- und Lehrlingsfürsorge, der Kunst und Wissenschaft und insbesondere auch den > großen Ausgaben der W i e d e r.a u f bauarbeit in Erez Israel entsprechende Subventionen bewilligt wurden. Semrtor Joseph Cattaui Pascha. Joseph Cattaui Pascha, Präsident der Jüdischen Gemeinde von Kairo, der unter den! früheren Regierungen zuerst Finanzminister. und dann Ber- , kehrsminrsttzr'lwar, wurde in Anerkennung'.seiner Aegypten ge-! leisteten Dienste zum Senator ernannt. (I. T. A.) Ein „Klub radikaler Zionisten" in Berlin gegründet. In Berlitz ist ein ,Flub radikaler Zionisten" gegründet worden, der, ähnlich wie die gleichen Klubs in zahlreichen anderen Städten, zur Sammlung aller Anhänger der Vereinigung radikaler Zionisten dienen soll. Der Klub wird wöchentliche'Sitzungen abyalten und auch öffentliche Versammlungen veranstalten. Den Vorsitz hat Herr Dr. Max Soloweitschik übernommen. Eine Organisation des Mittelstandes in Palästina. Iw Tel Awiw wurde eine neue Organisation gegründet, die die Ber-cretung der Interessen der Angehörigen des Mittelstandes in Palästina zum Ziele hat. Im Programm - der Organisation heißt es, daß jede Art Klassen-di'ktatur bekämpft und haß den nationalen-I-meressen der Vorrang über:die K lassenintercsssn gewahrt werden soll. An der Spitze der Organ sation stehen die Herren Levontin, .Shoshani unb Izmoschik. Der Lage plan einer biblischen Stadt in Palästina entdeckt. Der .deutsche Archäologe.Professor Mab er, der die Ausgrabungen bei Haram Ramet et GhaliI leitet, hat im .Norden von Hebron, wo das biblische Maipre^ gelegen haben soll, sehr viele alte Mi ritzen und Ban-material entdeckt. Die weiteren. Ansgraburrgen legten den Lageplan der Stadt, so insbesondere einen Zentralplatz von großer Ausdehnung -bloß. D'e 'Bautenreste stammen ans der römischen und der . byzantinischen Epoche. Die sephardischen Juden eutserbiett einen Bevollmächtigten nach IMerika. Overrabbiner Sckr a b ta i Ja i n aus Monastir in Mazedonien, begibt'sich dieser Tage im Arrftrage des Hnuptbureans des Weltverbandes der sephardischen Juden, das sich kn JeruMm befindet, nach Amerika, um-dort die sephardischen Juden zu organisieren und für die Aufbauarbeit, der sephardischen Inden in Palästina zu interessieren. Nest ein tretende Abonnenten erhalten die bisher erschienenen Fortsetznnse-n unseres Romans „Jude ans Kreuz" kostenlos nachsscliofert. Vereine, Vortröge nnd Berfammlnngen. Zionistischer Block „Aufbau". Montag, den 14. d„ 8 Uhr abends, i-m Heime der Zionistischen Bezirkssektion, 20. -Bezirk, Jägerstraße 30. Vortrag über das Thema: „Das Mkommen üb-er die Iowifh Agency." Referenlen: Dr. Z. F. Finkelstein, Saul Weinreb. Zio-niisten willkommen! — Volkshochschule Leopoldstadt (Wolksheim), 2. Bez., Z-iriusgasse 48. 7 Ilhr: Ing. Maximilian Chameid-es: Mensch und Maschine. Die Kulturbedeutung der Technik. .(Mit Lichtbilid-ern.) Eintritt frei! — Die diesjährige Hauptversammlung der Volkshochschule Wien 'Volksheim findet heute, halb 6 Ilhr nachmittags, irn großen Saale dev Volkshochschule Otrairing, 16. B., Ludo Hartmann-Platz 7,-statt. — Kulturbund. Doktor Orto Frieülander hast über Einladung des Kulturbundes Samstag, den 12. Februar, ,halb 8 Uhr abends, im Vprtragss'aal, 1. Bez./'Annägasse'5/ einen Vortrag: „Die Wirtschaftsikrise als geistiges Problem." — Maimönides-Jnstitut. Heute, halb 7 Uhr abends, im Hörsaal.35 der Philosophischen Fakultät. (allgemein zugänglich), Dr. A. K a m i n k a: „Mittelalterliche hebräische Lyrik (Gabirol, Halevi, Kalir)". — Wiener Bet-Hamidrasch, 2. Bez., Tempelgasse 3. 3 Uhr'Lektor Doktor S. Rubin: „Moses, seine Symbolik." — Toynbeehalle> 20. Bez., Denisgasse 33. Heute, Samstag, 7 Uhr abends, Konzert. Miiwirkende: Die Damen H u s s e r 1, Beer, Donath, Ba rd it t i sowie die Herren F'U chs ge lb und M i ch t n e r. — Moadon iwri. Hebräischer.^Klub, 2. Bez.,- Zir-kuS-gasse 33. Heute, Samstag, .^7. Uhr, Sitzung des Wa-ad; MS Uhr Portrag'Dr. Ernst Müller: „Die Psychologie der hebräischen Sprache." — Zionistische Jugendgruppe Leopoldstndt, 2. Bez., Zirkusgasse 33. Honte, Samstag, 3 Uhr nachm:, Sichah; halb 7 Uhr abends H e b r ä i sch für A n f ä n^ e r; morgen, 3 Uhr nachm., hebr. Sichah, ab. freie Zusamrnenktlnft. — Bezirks- . sektion Brigittenau. Sonntag. Den 13. -bi M.i um halb 8 Uhr abends, Vortrag Frau Zilla Wald mann über „Nabi Elieser ben Hykaiws und die Frauen." — Zionistische Bezirkssektton Lcopoldstadt. Heute, Samstag, 8 Uhr abends, Vortrag Gemeinderat Dr. P la schk e S: „Entwicklung der zimnstischcn Gegenwartsarbeit." — .Misrachi, Wien. Heute, Samstag,. um 7 Ühr -abends, im Saale der .Scholle", 2. Bez., Gredlerstr. 1, Misrachi-Versa-mml'üng anläßlich des^ 25jährigen Jubiläums. Redner:. Die.Herren Rabbiner Dr. -Fe-.uchtwgng und Isidor A u st e r l i tz. — Zionistische Frauengrnppe 20. Hcu.'e-, Samsrag, halb 8 Uhr abeüds, Verbändsheim, 20. Bez., Iägerstraße 30, Vortrag Dr. Martha Hofmann: „Die jüdische Frau zur Zeit Mendelslohns." — Zionistische Kulturgruppe, 20. Dez., Karl Meißl-Stratze 6. Heute, Samstag, halb 8 Uhr, Portrag Samuel S r eg über „Das Wesen der Kwuzah Schawet Achiin." Dlebatte. Morgen, 7 Uhr, gemütliche Zusammenkunft. Jüdisches Künstler-Kabarett 2. Bezirk, Praterstraße 60 Leiter: M. Streng Telephon 43-5-59 in 15 Bildern von A. Meiseis. (Jeher 30 Mitwirkende! Tanztruppe Eliasarow! Sambatjon-Girls! TAGliCH Die große jüdische Revue ' Der Verband der ZiouistenMevisionisten OesterveichS verattstaltet Sonntag,. .'den 18.- Jebruax, halb 11 Uhr, im großem Saale der ,-Scholle". 2: Bez.,. Lilienbvunngasse 1-a, eine. Protestversam m lu.n.g: gegen - Dr, Weiz-manns Abmachungen i-n Amerika betreffs Erweiterung der Jewish Agency. Re-dner: Michael G o u ra r y,.Dr. Paul D im ma-n t und rer. pol. Moses Lutzky. -Zionistische Gaste .willkommen! . Säuglingspflegekurs. Der von,Dr. Heinrich Koller allinonatlich abgehaltene Kurs des Bundes für M ü t t-e rs ch'u tz über Pflege, Ernahrrcng und Erziehung des Säuglings mit praktischen Uebungen beginnt am 36. Februar. Teilnehmerzahl beschränkt. Ll-nmeldung in <er Beratungsstelle deS Bundes für Mutterschutz, 6. 93., Mo-llard-gasse 8, täglich außer Samstag, 6—6 Ühr. Jüdisches Zentrum der Sozialen .Hilfsgemeinschaft Anitta Müller, 2. Bez., Untere Augartenstraße 35. Heute, Samstag. 6 Uhr abends, im Hebräischen Jugendklub: Sichah, Vorlesung .aus den Schriften I. L. Perez (Prof. Gelernter). — Im Rahmen der Nachmittage: Jüdische Kunst (Leitung Dr. Else ..Hofmann), finl^-ct morgen unt halb 5 Uhr nachmii.tags ci» LichtbÜdervortrag über „Moderne jüdische Kunst in Wien und P'arjs" statt. Gäste willkommen! Böhne und Kunst. „Hotel zur linken Hand." Moderwes Theater. Die Ro-vitüt neirnt sich „eilt ungezogenes Spiel in dlei Akten für Jugendliche über 17. Jahre" und ist ungezogen, albern und langweilig. Die Verantwortung tragt neben dem Autor, Arsenö M a r t i g n Y (der, wie verlautet, aus drei Wiener Autoren besteht), auch lloch Direktor Körner, weit er das Machwerk zur Aufführuug anuahm. Bedaueruewerie Schauspieler, die solchen Text studiereil, bedauernslverte Schauspielerinnen, die sich für solchen Text entkleiden müssen. Alle Mitwirkenden, insbesondere Fräulein Weber, sowie die Herren Falkenhauscn und Friedrich kämpften tapfer für ein!ium>'mliches Stück. PWHaMonMer Konzert. Fritz Busch als Gaftklirigeut. Der Generalmusikdirektor der Dresdner Staolsopeir ist in Wien kein Uttbekannter mehr. Gleich seinem Bru der, dem berühmten Geiger Adolf Busch, ist er ein durchaus deutscher Musiker, klar, energisch, zugleich ein ivelug schwerblütig in seinem Musiziereu. Seinen Haupttrumpf spielte er auch diesmal mit Max Reger aus, dessen Variationen über eilt altes Thema von Johanir Adam Hitler mit ihrer dicken Instrumentation und ihrer harlnonischen und polyphonen -Massigkeit für das Wiener Publikum nur schwer verdaulich sind. Busch vercnag urrs sie förmlich mundgerecht zu machen, indem er sie mit vorbildlicher Klarheit durchleuchtet und dabei jeden ihrer Reize aufzeigt. Diesen elf Variationen, die im Grunde keine Variationen über das Thema, sondern vielfach ganz frei weitschweifige sinfonische Abhandlungen über einzelne Teilmotive sind, tlahm Busch eilten Teil ihrer Erdertschwere. Besonders schön klang die Schlußsuge, in welcher Reger mit der Waghalsigkeit eines techrnschen Alleskönners immer iteue motibische Blöcke übereilrander türntt. Wäre nicht das an sich dicke Orchester durch das Hilizn- - treten der Orgel in der Fuge.-noch weiter verdickt, wor-. den, so. hätte man sich der prachtvollen Ausführung testlos fteuen können. Stiefmütterlicher behandelte Busch die D-Moll-Sinfonie von Schumann, die schon von ihreiit Schöpfer -.nit orchestralen Reizen nur spärlichbedacht ist. Mehr nüchtern als aits rontaittischem Geiste geriet die Romaltze, anch das Finale wirkte uid)t annähernd so stark wie unter Furtwängler/dessen Berufung für die Leitltng der philhavln-onischen Konzerte noch immer nicht ernstlich in Erloägullg gezogen wird. Zwischen Schuntaitu ultd Reger brachtedas viel zu lange'P rogramm das Klavierkouzert in D-Moll von Mozart mit Hoxtetlse H u s se r l am Flügel. ' Die junge Dame spielte sehr musikalisch mit Gefühl lind technischer Brillanz. Ihr Anschlag ist freilich nicht genügend mozartisch differenziert und das' Filrale war überstürzt nnd rhythmisch verwackelt. Die Solistin hatte lebhaften Beifall, für Fritz Busch gab es ungewöhnlich lebhafte Ovationen.' . .. ckb. Ans den Aeatern, B u r -g t h e a t e r. Morgen, 3 Ilhr, „D er Bauer als Millionär"^ halb 8 Uhr Abends „Der Dikta', o r". A k a d e m r e t h e <r t e r. Morgen, 3 Ilhr nachmüia-gs, „Der Schwan"; halb 8 Uhr abends „Marika". S t a a r s o p e -r. Morgen, halb 6 Uhr, „Götter -d ä m - meruitfl" („Siegftied" Herr Kammersänger Heinrich Knote vom Nationaltheader in München a. G.). Deutsches Bolksthoater. Heute, halb 8 Uhr, Evstausiührung von John Galsworthys Schauspiel „Flucht" (Escape), td-eubsch von Leon Schal i t. I oha n n Strauß-Theater. In den Soiilmermonateu wird ldieses Theater mit Oscar Straus' „Walzer träum" in der Vefttzung der Dienstag unter persönlicher Leituirg des Komponisteu stattfiirdeliden 1000. Alvssührung ein Gastspiel in den großen Städ:en Dentschtan-ds aibsol-bleren. Für die gleiche Zeit ist im Ioha>nn Strauß-Theater ein Gastspiel einer führerclden B c r l i >c e r P r o f a b ü h n e geplant. Gedenkfeier für Jehoasch. Die vorn Wiener jüdischen Kultiu'- kreis veranstaltete Je y o a f ch-Fe i e r findet heute, Samstag, im Kreislokale, 2. Bez., Praterstrnße 11 (Bürger-Cafe) statt. Beginn 8 Uhr abends. Weingartner und die Wieiter Philharmoniker. Das Komitee der Wiener Philharmoniker teilt uns mit, daß alle Versuche, Wetngartner zur-Fortsetzung seiner Tätigkeit als Dirigent der Philharmoniker nach Abschluß dieser Saisou zu gewinnen, gescheitert sind. Er erklärte endgültig, seine Wirksamkeit ln Basel, wohin er bekanntlich als Leiter des Konservatoriums utid der dortigen Musikgesellschaft berufen wurde, mache es ihm unmöglich, auch in Mlen als Dirigent tätig zu sein. Befolget die. Botschaft Lol. Wedgwoods und erfüllet Eure Pflicht dem Pjalästina-Aufbaufonds gegenüber. Zeichnet für den Keren Hajessod! *