Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2859 (12.2.1927)
- Date
- 1927-02-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2869 Wien, SamSkH Wiener Morgenzettung 12. Februar 1927 @EUC 0 ’$*>*?* ztomftischer Paiteirat. Sonntag, den 18. d. M., findet um 3 Uhr nachmittags im Klubheim der Hakoah, 1., Wipplingerstraße 24 (Eingang durch den Hausflur) die Sitzung des zionistischen Parteirates statt. Tagesordnung: 1. Kooptierung von fünf Mitgliedern; 2. Stellungnahme zu den kommenden Wahlen; 3. Eventualia. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich und zuverläßlich zu erscheinen. Wien, 18. Februar. Das Wetter. Das schöne Wetter hat auch geistern angehalten. Die Voraussage lauiat: Im Westen und Süden noch vorwiegend heiter, im Nordosten vielleicht Trübung und etwas Schnee, etwas kälter, nördliche Winde. Oberkantor Grünwald gestorben. Donnerstag, den 10. d. M., verschied hier nach kurzem schweren Leiden Herr Obevkantor Samuel Grünwald. Der Verstorbene war lange Jahre Obevkantor der Dudapester Ku-ltuSgemeinde am Romibachtempel, ging dann nach Amerika, wo er in gleicher Eigenschaft erfolgreich wivkte, kam vor einigen Dagen nach Wien, seine alte Mutter zu besuchen und starb wenige Tage nach seiner Ankunft. Das Leichenbegängnis dieses würdigen Mannes finket Sonntag, den 18. d. M., um SA11 Uhr vom israelitischen Friedhof (drittes Tor) aus statt. — Das Präsidium des Ästerreichi scheu Kantorenveremes bittet die Kollegen, diesem würdigen Amrsbruker vollzählig das letzte Geleite zu geben. Der Rechnungsabschluß der isvaelitifchen Kultus gemeinde Wien. Der Vorstand der Wiener israelitischen Kultusgemeinde teilt mit: Der Vorstand Der ilraelitischen Kultusgemeinde Wien hat den Rechnungsabschluß über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher in der Verwaltung derselben stehenden Fonds und Anstalten über das Jahr 1928 fertigge>stellt. Gemäß § 92 des Kuttusgemeinde-StatuteS wird dieser Nechnungsabschluß 14 Tage vom Tage der Kundmachung gerechnet, vor Prüfung und Erledigung turch der, Kultusvorftand zur Einsicht der Gsmeindemitglieder in der AmtSdireltion der KultuSgemeinLe. 1. Bez., Seirenstetteng. 4. 3. Sock, aufgelegt. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist über den Rechnungsabschluß Erinnerungen beim Vorstände der KultuSgemein^e schriftlich zu überreichen, welche bei der Prüfung des Rechnungsabschlusses in Erwägung gezogen werden. Ern Familiendrama. Gestern vormittags hat ein in Hernals wohnhaftes JngenieurSehepaar wegen materlellien Sorgen einverständlrch Selbstmord verübt. Es hanl^Ät sich um den öljäbrigen Ingenieur Karl P. und seine 44jährige. Gatttn Mal- Mine P. Die Frau harte früh ihrem 17jährigen Sohne, der das Gymnasium besucht, einen an ihre Schwester gerichteten Brief, der auch den Wohnungsschlüssel enthielt, mit dem Auftrag gegeben, nach Schulschluß der Tante den Brief zu überbrirrgen. Als die Tanre den Brief gelesen hatte, in welchem ihre Schwester mrtteilt, daß sie gemeinsam mit ihrem Manne in den Tod gegangen sei, eilte die Frau m die Wohnung her Schwester, wo sie in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer das Ehepaar umschlungen leblos am Boden liegend vovfand. Der Jrtspeklionsarzt der Rettungsgesellschaft stellte bei dem Ingenieur schwere Leuchtgasvergiftung fest und brachte ihn, dessen Zustand sehr ernst ist, aus die Erste Unfallstation; bet Frau P. konnte nur mehr der Eintritt des Tckes festgestelli werden. Eln scherzhafter Gast. ' Im Gasthause TiEas in der Jägerstraße machte sich .kürzlich ein Gast den Spaß, den Hut eines anderen Gastes mit seinenr Taschenmesser zu zerschneiden. Ms ein Wachebeamter den Mann arretieren wollte, widersetzte er sich gewalttätig und griff in die Tasche, als ob er eine Waffe ziehen wollte. Um ihm zuvorz«ukommen, zog der Wachebeamte seine Dienstpistole und richtete sie droherä) gegen den Gewalttäter. Dieser ritz sich los und sprang auf sein vor der Tür stchen. es Fuhrwerk und wollte davonrasen. Der Wachobea-nue fiel dem Pferd in die Zügel und wurde von der Peitsche res Mannes getroffen. So gelangte der Wagen bis vor das Kommiffavlat Brigittsnau, wo es erst gelang, den Gewalttäter vom Docke herabzuholen. Dabei versetzte er einem Oterwachmann ei'-^n Fußtritt. Der Mann wurde als der wiederholt vorbeslr.Yt und aus Wien abgeschaffte 43jährige Pferdehändler Franz Houdek erkannt. rluslageneinbrüche. In der vorgestrigen Nacht haben Diebe die Auslagescheibe des HutsalonS Fritzi Strenn in der Gärtnergaste eingedrückt und durch die Eisenstäbe fünf Damenhüte hervorgezogen. — In der gleichen Nacht haben Einbrecher die Auslagescheibe des Pferdefleisch-Hauers Karl Bogner in der Fried« manngaffe eingedrückt und Wurftwaven im Werte von 60 S. gestohlen. Förster Durchschlag «mf der psychiatrischen Station. Der Förster Stephay Durchschlag, der bekanntlich, nachdem ec schwere Beschuldigungen gegen den Landeshauptmann von Kärnten Brnzenz Schumy erhoben hatte, in der Klagenfurter Irrenanstalt interniert gewesen, dann entsprungen und wieder verhaftet worden war, ist nun zur Ueberprüfung des Gutachtens der Klagenfurter Aerzte nach Wien überführt und gestern der psychiatrischen Klinik Hofrat Dr. WaanerS-Jaureggs überstellt worden. ES vorlauter. daß ein Fakultät Sgmachten Wer seinen Geistessustand angeocknet werden wird. JUDE ANS KREUZ! ROMAN von KURT MÜNZER Coypright 1927 by ß- LÖwit TerlAg, Wim — Leipzig. Cf. Fortsetzung.) Die Mutter war die Erste. Ihr Herz trieb sie ohne Umweg zu den Erlen. Sie kniete schon: „Ein Messer," sagte sie, furchtbar ruhig. Der Rabbi zerschnitt die Fesseln. Alle bückten sich, alle, in lautlosem Schweigen. Aber die schwache Mutter allein hob ihr nacktes Kind. Es wav ihr nicht schwerer als am Tage der Geburt. Ach, gebar si: es nicht alle Arge neu? mit immer größeren Schmerzen? immer zerissener? immer hoffnungsloser? Severin Gurassa lud sich das Kreuz auf. „Stellt es in die Synagoge," schrie er außer sich. „Es soll Euch erinnern!" „Wir wollen uns nicht erinnern," sagte Rabbi Levysohn. „Wir wollen das Kreuz einer Witwe geben, daß sie sich im Winter daran wärme, wenn es zu Feuer wich. So kehrt alles zu Gott zurück. Ueberlasfen wir Ihm, der gesegnet sei, Strafe und Lohn. Er verhüllt sich in Wolke, ja, aber wenn Sein Antlitz wieder aufgeht, stellt Er Gerechtigkeit her. Gesegnet seist Du, Herr, Allmächtiger in Israel." Mirjam Adler trug ihr nacktes Kind. Daß es lächelte, schnitt ihr ins Herz. Sie wagte Nicht, es zu küssen. Es schien ihr heilig, heilig von Leid, und sie trug es wie die Thora. Aber sie konnte dennoch nicht beten. Stumm folgte ihr die Gemeinde. Aneinander gedrängt wie in Gefahr, wie auf dem Auszuge aus verbotenem! Gebiet. Gerson Adler kam ihnen in der Nikolaivorstadt entgegen. Die Stadt war schon voll von dem Gerücht: „Sie haben einen Juden gekreuzigt." Ihm übergab die Mutter das Kind: höchstes Liebesopfer. Die Straßen waren leer. Alle fühlten sich schuldig, verbargen sich, erspähten verstohlen den Zug der Juden, die ihren kleinen Gekreuzigten heimtrugen. Mirjam kniete am "Bett, der alte Doktor 'Veilchenstein saß da und blickte in das Knabengesicht, das sich rötete, fiebrig, wurde. Abel begann zu stöhnen. Gerson Adler, am Fußende hockend, stöhnte mit. Er betete laut. Er verstand nichts, aber er vertraute. „Doktorleben," flüsterte er, „was meinen Sie? Wird er, Gott behüte, rms krank werden?" Veilchenstein nickte. Hatte er gehört? Er schaute in dieses Kindergesicht, ein jüdisches Gesicht, schön, rein, klar wie Abendhimmel über Palästina. Ein Kind — und sein Mund war weife von zweitausend Jahre altem Leid. Und schlug es die bräunen sanften M'en am, dann stand darin die Geschichte ewigen Martyriums, unsterblich, solange ein Jude lebt. Die Stadt blieb pill. Die Christen schlichen. Dis Juden beteten in der Synagoge, und Rabbi Awrohom betete vor. Ein Stein flog in ein Fenster und schlug aus den Vorhang des Allerheiligsten. Der Rabbi, still, gelassen, während. die Männergemeinde sich duckte oder auswogte, schrie oder murmelte, hob den Stein auf, hob ihn zu Gott empor und betete zum Allmächtigen, daß Er die Seelen erhelle und die Herzen reinige. Mirjam wachte. Sie hörte ein Schleichen auf der Treppe. Nebenan saß Gurassa und wartete, die Mutter im Wachen abzulösen. Sie sah auf, wie er die. Tür öffnete. Karl Ehrsam kam gekrochen — es war nicht anders zu nennen. Das feige Tier überwand sich. Der Blick seines Opfers verließ ihn nicht und zündete in seinem Herzen Licht. Er kroch an Mirjam heran yyk Nou eintvotowde Abonnenten erhalten die bisher erschienenen Fortsetzungen unseres Romans „Jude ans Kreuz" kostenlos nachgeliefert. Wiederaus «ahne des Flugverkehrs. Die iltternaiionale Luftverkehrsgesellschaft (Compagnie Internationale de Navigation Aecienne) nimmt ihren während der Wintetmonale unterbrochenen Flugverkehr Dienstag, den 1ö. d. M., auf den von ihr im Vorjahr betriebenen Linien Wien—Prag—Nürnberg—Straßburg—Paris. Wien —Prag—Warschau und Wien—Budapest—Belgrad—Bukarest —Konstantinopel in vollem Umfang wieder auf. Arbeitsvermittlung. Die Magistvatsaibteilung 11, 8. Bez.. Jofefstädterstr. 30, Telephon 27-6*76, hat eine Arbeitsvermittlung eingerichtet, bei welcher Arbeitskräfte aller Art. inSbesonders Bedienerin, nen, Wäscherinnen aus dem Stande der Kriegerswitwen vorgemevtt sind Auch viel« Kriegsbeschädigte suchen bei den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen vergeblich Verdienst- Möglichkeit. Di« Interessenvertretung der arbeitslosen Kriegs, opfer gemeinsam mtt -:«m Landesverband Wien der Kriegsinvaliden bitten, im Bedarfsfall« diese amtliche Arbeitsvermittlung in Anspruch zu nehmen. Parfüm gegen Grippe. ES scheint, als ob das Einatmen von Blumengerüchen und VarmmS einen Schutz gegen Grippe und Erkaltungen gewährt. Wenigstens hat ein englischer Arzt, der sich in verschiedenen großen Parfiimfavriken über den Gesundheitszustand erkundigte, überraschende Ausschlüsse erhalten. Der Direktor einer Parfümsabrik sagte ihm: „Weder bei der schlimmen Grippe-Epidemie im Jahre 1918 noch bei anderen derartigen Wdemien ist unter oen Angestellten in der Füll- und Pack-Abteilung nur ein einziger Fall von Grippe voraekommen. Der Gesundheitszustand ist über- „Jch habe es getan," hauchte er, „muß er jetzt sterben?" ' i Die Mutter aber sah ihn nicht an. Denn ihr Kickbi hatte die Augen aufgeschlagen. . „Mamuschka," seufzte Abel!und lächelte int Fieber. „Mir ist gar nichts. Geh schlafen, Mamuschka." Mirjam Adler weinte nie... Sie schob Karl Ehrsam fort, mit einer H'andl, die vor Grauen erfror. Aber da sagte Abel mit heller Stimme; „Guten Tag, Karl. Kommst du mich besuchen? Danke.," Der starrte ihn an. - 1 ‘ \4 „Aber jetzt mußt du leider Fortgehen, Karl. Ich kann heut nicht sprechen."! ' - , i ' ‘ ‘ Die Mutter sank über ih'n- „Er wars, Abele, mein Leben, er wars." Das Gesicht unter ihr wurde angstvoll. „Nein, Mamuschka, nein. Er war es nicht.. Niemand tvar es. O, bitte, frage doch nicht. Ihr sollt sie nicht suchen." Severin Gurassa winkte ihm Gewährung. Er schloß die Augen... Die Juden klagten nicht und beschuldigten nicht. Die Christen taten, als loäre nie Unrecht, Verbrechen geschehen. Gegen Weihnachten war Abel Adler gesund geworden. Er war in den vielen Wochen des Fiebers gewachsen, aber schmal geblieben, blaß geworben. Sein Blick war alterslos!, er schien wenig von dieser Welt zu sehen. Gerson und Mirjam Adler Hütten viele Abende gesprochen, beraten. Und der gute Gurassa hatte oft dabei gewesen. Nun war es beschlossen, daß Abel zu Onkel David nach Berlin kam. Er sollte nicht länger da bleiben, wo die bitterste Erinnerung ihn entkräften mußte und jeden Tag neu die Folter sich erneuern konnte. Gerson Adler wollte sein Geschäft verkaufen, und dann würden sie in der großen Stadt vereint sein. - Mirjam brachte, bald nach Neujahr, ihr Kind in die Hauptstadt. Sie wußten daß sie es ihrem Schwager David, der nicht geheiratet hatte, ans Herz logen stmnte. Treuer würde sie seDst ihn nicht behüten können. i Abel stand am Fenster des Zuges. Da verschwurt Oskretscham, der Turm der Piaristenkirche, die Häuser der Nikolaivorstadt, die kahlen Bäume der Promenade, die Wiese, aus der die Zigeuner gelagert Hatten. Und da stand ein Knabe und sah dem schon rascher rollenden Zuge nach. Das war Karl Ebxsam. Aber Priska Lubliner stand neben Gerson Adler auf dem Bahnsteig, und sie standen beide! noch lange, als der Zug schon verschwunden war. Wunderbar war das Leben, geheimnisvoll und Unheimlich. nUd tiefer noch, weher und süßer als die Eltern empfanden es die Kinder. > „Abele," sagte Mirjam zitternd/ „Wele, wein Geliebtes, was weinst du! Gut wirst düs haben beim Onkel David und wirst Geige spielen und auf eine schöne Schuko gehen und Wagen und Menschen scheu, ungezählte, meine Augenweide. Da hast du ein Taschentuch Werne nicht, mein Leben. Es zerreist mir das Herz." ( Der Geigenkasten lag neben ihm. Jetzt verschwand der letzte Schlott, nun war die Welt unbekannt, UneMich, fremd und noch feindlicher. Ach, er hatte weinen müssen. Er liebte noch, was ihm wche tat. Ihm bangte noch, kaum befreit, nach der Fessel, die er liebte, weil auch sie Stück der Welt war, einmal zu ihm gehörig. Und ihm bangte vor dem Unbekannten, weil er in allem, was unbekannt war, Zauber und Gefährnis ahnte. Wo er'sich gab, gab er'sich hm mrd preis. Was er berührte, mußte er sich einverleiben.) Er könnte nie auf dem Wasser wandeln, wohl in seiner Tiefe Hausen. Er war Jude! Fortsetzung folgt.) Haupt ausgezeichnet und auch Erkaltungen gehören zu den größten Seltenheiten." Aehnliches wurde aus anderen Parfiimsäbriken berichtet. Der Arzt erklärt sich diese Erscheinung daraus, daß die Blumendüfte, die in diesen Fabriken hauptsächlich verarbeitet werden, wirksame anttsepttsche Bestandteile enthalten, die eine Ansteckung verhindern. Reisehandbuch 1927. Das Oosterreichische Bevkehrsbureau eß soeben sein Reisehandbuch für daS Jahr 1927 in Form iner schönen, mit vielen Bildern ausgestatteten Broschüre «rheinen. Diese Broschüre hat fich in Kreisen des relselustigen Ublikums eine immer steigende Beliebtheit erworben und entält nützliche Angaben, wie Besichtigungen und Ausflüge in den inzelnen Städten, Angabe von Unterkunftsmöglichketten sowie llgemeine, praktische Reisewinke. Neben einer großen Anzahl on Reiseprogrammen in der engeren Heimat, enthält das leisehanopuch nicht weniger als 34 Reisen in das Ausland. Die »roschüre wird allen Reiseliebhabern kostenlos in der Direktion es Oesterreichkschen Verkehrsbureaus in Wien, Friedrichstraße 1, rziehungsweise in allen seinen Zweigstellen und Vertretungen ^gegeben. Schisfmann-Ball. Der diesjährige Schiffmann-Ball finit Sonntag, den 13. Februar 1927, in den Olymplasüleu Bez.. Rothgaye 3, statt. Er wirken u. a. mit: Philipp ZeSka Surgtheater), Sonja Linn, Richard Eibner, Josef Koller usw. >le Tanzmusik besorgt die bestbekannte Kapelle Gerger unter rrsönlicher Leitung des Kapellmeisters Max Geiger. Originalazzband. Schönheitspreis-Konkurrenz und zahlreiche Belustiingen Ein eventuelles Reinerträguis fällt dem Hilfsfonds der ngestellten zu Karten im Warenhaus Brüder Schiffmann. Bez., Taborstraße 48.