Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2858 (11.2.1927)
- Date
- 1927-02-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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©int, $teitae 11. Mrvar 1027 Seite S tu vikhaadmuge» mit (tn Beriten. Donnerstag ab.tüHl nahmen die Berhandlunge» «1t uen V:rlrctcrn drS ReichZverÜandes österreichischer A.rzte- Organisationen und deverbändeder Kassmärzte Ihren Fortgang. Zu Beginn gab Ob rsanitätSrat Dr. Stritzko namens der Aerztejchast die Erklärung ab, daß im Zusammenhang mit der Frage des Schutzes der Kassenärzte vor materiellen Schädigungen aus Anlaß der Or^a,.i aDi.s nd.ri ger ü te: frantenM.fi'>ranj cuch daraus bestanden weroen müsse, die tta,,enärzte von dem Zwange.zu befreien, auch ntchlbedürftigen Kreisen im Rahmen der Krankenversicherung verbilligte Aerztehilfe zuteil werden zu lassen. Im weiteren Verlaufe fc* Verharzungen wurde die Frage drr Zusammensetzung und des Wirkungskreises der vom Ministerium b r.its vorgeschiagenen Ausgleichs- und Schiedskommission crörtert. Nach Übereinstimmender Ansicht aller BerhandlungSteilnehmer hältdiese Kommission die Ausgabe, zunäclK dafür Sorge zu tragen, daß die derzeit im AassenLsimst tätigen Arrzte auch nach Durchführung der Organisationander u n g e n in diesem Dienste Verwendung finden. Außerdem hätte die Kommission über alle geltend gemachten Eutschädizungsüegehrm ron A:rz in e d^.ü tcg zu entscheiden. Auch bezüglich der Frage, in welcher Weise Schadensfälle zu vergüten sind, wurde in einzelnen Punkten eine Annäherung zwischen d«n grundsätzlichen Auffassungen der NegserunLSvortreter und der Vertreter der Ärzteschaft erzielt. Um d-n Vertretx.ru der Aerzte Gelegenheit zu bieten, einzelne Anregungen der Regi-rungSvcrtreter in ihren Kreisen des näheren zu erörtern, wurde die Fortsetzung der Verhandlungen cinvernehmlich auf SamStag abends vertagt. -er seköhrdete Anschlubgedanke. Bekanntlich hat der preußische Unterrichtsminister Becker in einem Erlaß an die preußischen Studentenschäften eine Aenderung der bisherigen Zusammensetzung der auslandsdeutschen Studentenschaften gefordert. Dieser. Erlaß richtete sich gegen die völkisch-klerikale Minderheit der österreüchischen und tsch^choslowauschen Hoch^chu.cu, die sich als Gesamthüt der Studentenschaft aufspielt. Di« sogenannte deutsche Studentenschaft Oesterreichs veröffentlicht jetzt eine Entschließung, in der sie erklärt, sie müsse in dem Verhalten des Kultusministers Becker eine Gefährdung des Anschlußgedankens erblicken.Si bedauert das Vorgehen Beckers, rvail sie daraus erkennen müsse, daß selbst die Erlebnisse des Krieges nicht imstande waren, die preußische Kulturpolitik zugunsten der Deutsch.» im Grenz- und Ausland« zu beeinflussen. Die Kundgebung schließt mit dem nach dem eben Gesagten nicht ganz verständlichen Satz: „Der großdeutsche Ausbau der deutschen Studentenschaft ist «in M a r k st eck st aus dein Wege zum großdoutschen Reich". Zunächst wird also Unterricht-minister Dr. Becker von de» Patcntdeutschm, die diese Kundgebung verfaßt haben — sie werden sicher auf die Namen Pohlatko, Odstrcil und so ähnlich hören — als „Preuß'" beschimpft und klipp und klar gesagt: Wenn man im Deutschen Reich? etwa der Meinung sei, daß sich in Oesterreich und der Tschechoslowakei an den deutschen Hochschulen die (größtenteils aus slawischen Renegaten bestehenden) Völkischen uub die katholischen CB:r nicht als Gesamtstudentenschast ausgeben dürfen, so pfeifen wir auf den Anschluß. Sa» „ideal«" Mdche». 'Man sagt gewöhnlich: Jedes Mädchen, das einem ge» fällt, ist ein .„Jdealmüdchen". Nun haben aber cie Hörer der Uni-osrsi'.ät tn Montreal es unternommen, in einer von der Unlvevsität sevtist herauSigegebenen Zeitung in verschiedenen Meinungen die charalterlstischssten Ansichten über das Wesen eines solchen?Hoabmädchen3 auszusagen. Einer führt auö: ^DaS Jdealmai.chen soll nett und schön sein, aber Persönlichrei'r, Scharm und F:gur sind wichtrgvr aiS bloße Schönheit. Sie muß fähig sein, sich gut und geschmackvoll zu kleiden, und sich schicklich und makellos zu hatten. Auch muß sie einen guten Vorrat an Gemüt und Bildung (!) besitzen, aber me darf sie vorlaut oer übermütig und eingebildsl sein. Auf Kochen muß sie sich natürlich verstehen.* Ein anderer will daS Jdealgirl wieder anders haben; »Sie muß imstande sein, durch ihre Erscheinung den besten Eindruck zu machen und darf ihren Scharm auch bei längerer Be'anntschaft mentai# verlieren Sport, gesellschaftliche und wlssenischaftliche Dlnge nmssen chr gleich geläufig sein" Ein Student von Rang und Ansehen unter seinen Kam» militionen faßt seine Begriffsbestimmung strenger zusammen: ..Man stelle sich ein Mädel in besten Fugendj'chren vor. gebe ihr die Eigentümlichkeit rer mobernen ..F'apper", daS he ßt -u> L-eibständl^eit. sich behaupten und durchsetzen zu können, eine Summe von Geschick, bei ihrer Neberzeugung zu ver* harren — Neberzeuguiigen allerdings, die nicht identisch sink' init jenen der jungen Damen von heuce —. «ramit sie sich nicht durch die Tändeleien und den Trödelkram des Alltags täuschen lasten brauch«. und zu alledem soll sie auch Hang zur Gemütlichkeit haben.* Ein Boshafter meint: .Mein J^eal von Weibl'ich^ki" tzarf nicht Gummi kauen, auch darf ed nicht de, Fußtiallspielen verrückte Sachen fragdn. Doch soll das Mäds. sportliches Interesse besitzen, wenigstens bis z»u einem Grave, tun alle Arten von spor-li^'en Wetkbewe"ben verstehen. Mitzen und aonieße-n zu können, wo die Anwesenheit d?r Täglich neue Auswahl der herrlichsten Bücher zu 2 3 Schilling Best« Autors» / Gediehe*« Ausstattung SW>W«W»W»»WWW»WW«»«>»«W» BÜCHER SCHWEMME R. LÖWIT mm, t, »OTiammMsrsAssE aa oocMoooQpaooooocoaoaosaocosQoacgixioQO holden Weiblichkeit nicht mehr zu enpbchren ist. Ihre Figur und Statur soll nicht unliebsames Aufsehen erregen." DaS leh:e Mort lautet: „Mein Aealgirl ist noch nicht geboren!" Wien. U. Februar. DaS Wetter. Die in den Bergen schon seit mehreren Lage» eistgetre* iene Temperaturziinahme hat sich nun a. ch auf da« Tiefian«» erstreckt. Die Vorhersage lautet; Harter. e-wawärmer. Ernennung. Der Chefredakteur -er Amtliche« Nachrichtenstelle Hofrat Dr. Rudolf Großma-nn wuv:e gum Bizedireltor dieser Stelle ernannt. Das Fiasko des Rattenkampfes. Heber die am 27. und 26. Jänner durchs? führten Rattenkampftage teilt nun die „RalhauSkorrcspondens" mir, daß daS Ergebnis durchaus den gehegten Erwartungen entspricht. Nach den vorliegenden Berich e« wurden tn den Straßenkanä'.en 80 Prozent der auSg.legten Mder. von den Ratten angcfresten. Fn oen Häusern isi der Erfolg viel geringer. Es gab viele Häuser, wo tie Köder unberührt vyrgeründen wurden, insbesondere dorr, wo b<t n e.t« Kanäle und Ra:tensckutzgi1t«r daS Eindringen von Ra ten überhaupt verhindern. Im Gebier des Allgemeinen Krankenha: ses aber wurden in >,n Kanälen der gl'«n Gebäude 70 Prozent der ausgelegten Koder aus>efressen. Wie schon angekündigt wurde, werden.am 9. und 4. März neuerdings! zwei Nattenkampf tage veranstal'et. Da'bci werdrn an Stelle der PhoKphor-Giftk^er MeerzwieHelköder ver-' wendet werden. Diebstähle ln der FloridShorfer Lokomotivfabpik. Fn der letzten Zeit sind in der Floridsdorfer Lokomoiidfäbrit wiederholt EisenhostanNeile qöhanden gekommen. Als Täter wurde nun der Schlossergehilfe Friedrich T o m s ch a eruiert. Er hat Weichblei, Kr pferblech und acht Achsenlager im Gesamtwerte von lßOO Schilling gestohlen. Als Abnehmer sun-giertcn der Alte!senhändl-er. K oh «. ferner der Me:all° Händler Nadler, tie jedoch behaupten, von der Heri'unn der Eisenachsen nichts gewußt zu haben. Sie wurden auf freiem Fuße .der Staatsanwaltschaft angezeigt, Tonischa dem Landesgerichte eingeliefert. Frontkämpfer und Ohrfeigcn in einer HauSbesttzerversammlung. In einer Versammlung ' der Ortsgruppe RudolfS» h^e i m des Zen:ra'.verbandes der Hau'>bosttzerve:eine kam es jüngst, weil Präsident Moißl den tis>i;erigen Obmann der -Ortsgr^ ppe stürzen wollte, zu stürmischen Au-keirandersetzungen. Moißl hatte in die Versammlung Fron t kä mpfe r dirigiert, doch konnten die zahlreich apfgeboenen Jungman- NSN der Hausbesitzer den gvvla-nten Frontkämp'ersturm noch vor seinem Einsehen unterdrücken. Moißl und seine Anhänger wurden aus ^em Versamml'UNgSlo'al hin^usgedräng:. wobei auch einige Oh-r feigen a s.^teilt wurden Nunmehr versuchen die Frontstimpfer in die Verfamm'ung ein. zudicingeN wurden aiber. wie die „Korr. Herwci" in shrem Ichlachköilde mittellt. „von der kantpseSmutigen Jugendgavte der Ha-usbesttzer zurückgedrängt." Der jüngste Tag ... Aus Moskau wird geme'-et: Durch den Fall eines großen Meteors wuroe in 'ter Stadt Mogiliew- Poüolsk «ine Panik unter der Bevölkerung hervorgerufen. Beim Erscheinen des Meleors, der am späten Abend siel, und die gösamte Stadt tageshell erleuchtete. stürz:« die Bevölkerung, 'tie den jüngsten Tag gekommen glaubte, auf die Straßen. Hunderte warfen sich auf die Knie und beteten. Der Meteor stürz'e unter furchtharem Krachen in der Vorstadt auf einem freien Platze nieder und grub sich tiof in die Epte ein. Menschen wurden nicht verletzt. Ein löjähriger Gtzmnastast als Näuberha-uptmann. Ac.s Lyon wirs ge-meldetr Der 15jährige Schüler des Gtimnaisinms in Voex. Alexander P i c e. ist vor kurzem aus dem Jn:ernat dieser Schule envrvichen. Anfangs dachte mau, der etwas überschwenglich und phantastisch veranlagte -«nge habe Se.Hstmord begangen, da ex in der Schute wegen schlechten Fortganges einen Tadel erhalten harte. Die verqweifel^en Eltern wandten sich an rie Behörden um Hilfe doch konnte man den Jungen trotz Streifungen nicht finden. Zwei Tage nach seinem Verschwinden wurde nun das Rätsel gelöst. Der Polizeibericht der Lyoner Zeitung brachte folgende Meldung: „Gestern nacht» hatte eine Bande von fünf jugen'lichsn Ein. brechern einen überaus freckien Einbruch in einen Juwe'ier. laden in der Rue Jose Fraeeo in ver Vorstadt S:. Srienn« verübt. Die Diebe wurden rechtzeitig entdeckt, vier konnten festgenommen werden, der fünfte flüchT-re und es gelang ihn erst nach -i-ner aufregenden Verfolgung, wobei mehrere Schreckschüste von den Polizeifergeanten ahgefeuert wurden zu arretieren. ES ist der 15jährige Gv-mnastast Alexandre Pice. der eingestanden hat. ein« Rac bervande organisiert zu hoben, um Einbrüche bei Juweliere« »u unternchmen." Dl? Radfahrer van Jerusalem. In Jerusalem ist eine Oppositionsbewegutig gegen die Radfahraukweise eingetro en. die von den Behörden vorgeschrieben sind, Die Ausweise sind bisher in engliischer uiu> ara-, bischer Sprache abgcfaßi; vie zionistischen Kolonien verlangen jevoch an erster Hteu« «inen hebräischen Text und haben gedroht, einen RadfahrstreiS zu organisieren, wenn ihr Wc-nsch nicht erfüllt «ilch. Sksatzanfprüche weg«« einer «Vunsene» BerjÜngungÄur. Wie aus Kopenhagen gemeldet wiv). hat die Dadtbohörde einer kleinen iSLündifchen Gemeinde gegen d-rn dortigen Arzt EnkschadigungSanfpruche än-^emeldet, weil dieser einen ArmenhauSi-nsasten von 80 Jahren durch eine VerjüngungSkur derart restauriert habe daß dieser Mann nun der Behörde das Mehrfache der bisherigen Kosten verursacht. Die Dadt verlangt von dem Arzt einen jährlichen Z schuß von 300 Kronen» weil das Leben de - Patienten bei seinem seligen Zustand um viele Jahre verlängert fein dürft«. Die Angelegenheit erregt in wistenschafckick'en Kreise» großes Aufsehen, da der Mann talisächlich in auffallender Weife verjiüngt worden ist. 1088 Pfund für ein Btllckchon LLschpopier. Aus Paris wird uns berichtet: Dieser Tage wird eine von einer Pariser Antiqunätenfirma veranstab.ew Versteigerung einiger interessanten historischen Autogramme stattfinden, die sämtlich« Bczug auf den Meltlriog haben. Darunter befindet sich «ln Slöf<0:-att, das in Spiegelschrift die Unterschriften ErzvergerS, des Marsch'lls Fach und des englllschen Adwlra.s Womiß trag:. Dieses LösckKlatt wurde an jenem 11. November 1918 henutzt, als im Salonwagen des Marschalls Fach im Walde von Compiegn« bei RothondoS der Waffenstillstand untergeichnel wurde. Für dieses historische Stückchen Löschpapier forden bet Antiquar einen AuSrufSprekS von 1000 Pfund Sterling nnd hofft überdies ei>nen Sammler zu fin-len, der bet der Versteigerung einen höheren Preis bietet. Ein Dr!eft.äger mit zroel Ti^lanbUden». Bet einem römischen Briefträger wurden zwei ovate Franenbilder, die zu einem Ti^an zugefchriebenen Polsti td:')on gehörten, gefunden und von der Polizei besthlagnastmt. Tad eine tt)e.nälde stellt das Brustbild einer fyhö entblößten Ivan, die ein Kruzifix in der Hand hält, dar» das andere eine Frau mlt einer Gelte (Gefäß). Die Bklderreihe, zu der sie gehörten, befand sich in einer Villa zu Besaro nnd wurde von dort im Jahre 1917 gestohlen. Wie der Briefträger zu den Tizians gekommen ist, wird erst duvä) die eerichtliche Unter-uchung fesigestellt werden können. Zwei andere Frauenbilder, die noch fehlen, sollen in Mailand verkaust worden sein. Mn psychisches Gravitcllonsgesötz. In einem Vorlrgge unter dem Titel „Die allgemeine Verständigung auf wissenschaftlicher Grundlage" erklärt« der Borlr-agende, Herr Otlo Lang, daß es, wie auf physikalischem, auch auf psychischcm Gebiet eine Gravitation und ebenso auch ein Gravitationsgesetz gebe, somit eine unbedingt zwingende Nichtungsbestlmmiheit für alle psychischen Vorgänge. Dieses Cesttz lasse sich auch bereits physiologisch Nachweisen und die Psycheanalyse sei nichts anderes als das Bemühen bei einzelnen Individuen, bei denen die Harmonie gestört ist, sie mit psychischen Mitteln wieder herbeizuführcn. Zur genauen Erforschung dieses Gesetzes sei eine besondere wissenschaftlich« Einrichtung erforderlich. Er empfiehlt, es möge sobald als möglich eine Vorbesprechung der Rektoren und De'ano aller unserer Hochschulen stattfinden. da etz sich in dsr Hauptsache um eine wi'sienschaftlich-orgam'satoriiche Aufgabe bandelt. — Wir möchten, ohne uns in eine Diskussion über den Wert und d!e Grundlagen der Langschen Behauptungen ejnzulasien, doch meinen, daß die österreichischen Rektoren und Dekane ungeeignet sinü zur Lösung einer wissensch-afkkich-organisatorischen Anfgabe. Sie können nicht einmal die ihnen anvertrauten Anstalten vor Desorganisation schützen. Hunde als Selbstmörder. Eine rätselhaft« Krankchert sucht senk einigen Wochen ei« englischen Hunde aller Rassen heim. Die Tierärzte stehen vor einem Geheimnis und haven keine Erklärung für r>aS Auftreten dieser Erscheinungen, gegen ö:e sie keine Heilmittel kennen. Man bezeichnst die Kramoeit als .^Hysterie"; sie äußert sich bei allen Hun-'en. die über Kw?i Monate alt sind, n d-rseilten Weife. Die armen Tiere werden von fprchlbcren Schmerzen gepeinigt, reiben ihre Köpf« gsz-.a ein« Ma.' er oder sonst einen festen Gegenstand, und in viel«» Fällen habe-n d:e Hunde aus diese Weise Selbstmord verübt. Die Augen erp:zün''cn sich, und si« werden zeitweilig bti.rd. Die Tierärzte g!au>ben. daß diese Krankheit zuerst vor et>wa zwei Jayrcn aus Amerika erngeschleppt worden sei; sie rritt aöec e:st ich zwei Monaten massenhaft auf und wurde oon den Bssihern der Hunde vrvlfach für To^wut angesehen. Biele Tiere sind deshalb getötet tvvt cn. Se'kkonen nach d:m Tode ergal-en keinen Anhaltspunkt für den Erreger der Kranl'hei', und man hm auch noch keine Behandlung gefunden, ^urch die man dieser furchdbaren Srucke zu Leibe gehen könnte. Verekne. Borlraze und Bersammlnngrn. Moadon lwri. (Hebräischer Kluv. 2. Bez., Zirkusgasse 93.) Samstag, Hl Uhr. Sitzung des Waad, %$ Uhr, Vortrag Doktor Errr-st Müller: „Die Psychologie d«r heöräischen Sprache." -7- Jsme'.itischer U»:«rstützungSvere!n „Westend" in Wien. Die 4. ordentliche Gen«ralversammlung findet am 13. Februar im Vere.nÄokale. Millergasse 43. statt. — Zionistische Jm'endorgan'.satlon Prater, 3. Bez., Jungstrahe 8. Heute, 8 Uhr. Referat üher PinÄers ..AutoemanFipaiion" unter Leitung des Herrn Dr. Ch. Ta r t a kowe r. Sonntag, den 13. Februar. 7 Uhr» Heimabend. — Zionistische Organisation, BezirkLsrktion Brigittenau. Heut« (Freitag) um 8 Uihr abends jn unserem Lokale, 20. Bez., Jägerstraße 90. Vortrag M. G«rstt über ..Talmud"; Sonntag, den 13. d. M.. um halb 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Zilla Wald mann über „Nabi Elieser ben Hykanos und die Frauen." "" MatmonideS-Jnstttut. Vier:er UniversttätSvrtrag. Samstag. 13: Februar, Ha b 7 Uhr abends, im Horsaal 95 der Philosophischen Fakultät (allgemein zugänglich): Rabbiner Dot'tor A. Kaminka über ^Hebräische Lyrik ^es Mittelalters (Gabrrol, Jehuda, Halcvi, Kalir u. a. synagogale Dich:er). » Zionistische BezirkSsektion Währing. Samstag, den 13. d.. halb v Uhr abends, im Festsaal des Wahringer Rathauses, 15. Bez., Martinstraße 100, Versammlung. Tagesordnung: ..Der Aufbau Paiästrnas". Siedner Oberra'bbiner Dr. H. P. C h a j« s. Pr. Nahum G 0 l d m a n n (Berlin). Sonntag, den 13. d., halb 11 Uhr. vormittags im Jriskino, 18. Bez.. Währingerstraße IÖ8, Vorführung tes neuesten P al ä st > n a f i l m s , Kinderland Palästina". Ansprache: Fra»». Dr. Nadja Stein. Der Verband dkx Zionisten-Revifioniston Oesterreichs yeranstattet Sonntag, den 19. Februar, halb 11 Uhr. ' im Großen Saale der ..Scholle", 2. Bez.. Lilienbrunngasse 1 a. eme Protest Versammlung gegen Dr. Weizmannö Abmachungen tn Am«ri-ka betreffs Erweiterung der Jcwifh Agency. Redne'': Michael G 0 u r a r v. Dr. Paul Diamant nnd rev, vol. Moses Lutzky. Zionistische Gäste willkommen^