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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-10 · Heft 2857 (10.2.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2857 (10.2.1927)
Date
1927-02-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Men. Donnerstag tö. ^tfertwr 1027 Nr. 2867 Wieser Morgeirzettirrrg Re Kampagne gegen die Fndenmisfion. Die vor einiger Zeit von der,„Wiener Morgenzcitung" , < wffentlichte Meldung über einen geplanten großen Dauffeldzug der Judenmissionäre in den von Juden stärke« bewohnten Städten, der Welt hat die religiösen und nationalen Mischen Führer allerorten aus ihrer bisher beobachteten Gleichgültigkeit dieser Seelenfangseuche gegenüber aufgcrüttelt. Aus den verschiedenen Ländern kolwmen uns Mitteilungen über Gegenaktionen der Juden zu, die, wenn sie auch alle die erhoffte Wirkung nicht versprechen, doch immerhin erfreuliche Symptome des Erwachens des jüdischen Selbstbcwußtseins sind. Wir berichteten, daß die Judeuinissionäre im Frühjahr in Budapest eine Konferenz abhalten werden,, in welcher neua Methoden für die Bekehrung von Juden, eilte rationelle Arbeitseinteilung nsw. besprochen und beschlossen werden. sollen. Wie ulrs aus B.u dapest gerichtet wird, bildet dieses geplante Attentat auf die hauptsächlich anntz jüdische Bevölkerung den Gegenstand ernster Beratungen der maßgebenden jüdischen Kreise, die voraussichtlich zu einen» gemeinsamen Vorgehen aller jüdisch-religiösen Richtungen in Ungarn führen, wird. Auch die amerikanischen Refornrrabbiner sahen sich unter dem Eindruck nuferer Mitteilungen zu einer Aktion veranlaßt. Sie beschlossen, einen Aufruf an die Führer der christlichen Konfessionen zu richten, der künstlichen Profelytemiracherei der Missionäre unter den Juden entgegenzchvirken. Der Appell beruft sich' gleichfalls auf die .in Budapest abzuhaltende Konferenz der Missionäre und lenkt die.Aufmerksamkeit auf das zwischen jüdischen und christlichen Führern in Amerika geschlossene Abkommen, wonach eine lratürliche Achtung und reine Gesinnung zwischen den Religionen, zu bestehen habe und den Versuchen künstlicher Bekehrung entgegengcarbeitet werden soll. Einen großen Erfolg in diesem Kampfe bedeutet der von. der J. T. A. gemeldete E r laß d e s K u l t u s m i n ifters des Königreiches Jugoslawien, in welchem es unter anderem heißt: ' ,„Es ist überflüssig, daran zu erinnern, daß die Erhaltung des r e l ig i ö s en Friedens in unserem konfessionell heterogenen Staat ein eminent öffentlüches Interesse bedeutet und daß. der Schutz dieses Staats--' interesses uns gebieterisch auferlegt, daß jeder Ver- - such einer P roselytenaktion mit allen gesetz -. lichen Witte ln.schon im Keime erstickt werde.' Ueberd.ies beschützt das bestehende.-Gesetz jede verfassungsmäßig anerkannte Konfession und bestimmt schwere Strafen für. jede böswillige Störung, Beschimpfung und Beleidigung religiöser Einrichtungen, und Funktionäre einer Konfession. Jeder Versuch einer Proselytenaktion ist' mit allen zu Gebote stehenden 'Mitteln zu verhindern." Dieser. Erlaß ist wohl auch die Folge der Erfahrungen,, die in Jugoslawien mit katholischen Missionären gemacht wurden^ die auch unter den Anhängern der serbischen Kirche^ ihren 'Seelenfang betreibet aber die Verordnung des Kultusministers bietet auch bcu Rabbinern und Kultusgemtziüden die Handhabe, in ihrem Wirkungskreise gegen den berufsmäßigen Seelenschacher auf gesetzlicher Grundlage Stellung' zri nehmen. HSherc Isdaistische Kurse au der Warschauer MverfttSt. Aus Warschau wird uns berichtet: Dieser Tage wurde eine Abordnung des vor kurzem stattgehabten Kongres ses der hebräischen Lehrer vom. Unterrichtsminister empfangen. Die Abordnung, bestehend aus den Herren Moses (Kordon, Brawer und Baf, überreichte dem Minister eine 'Denkschrift, in' welcher unter anderem muh die Forderung erhoben wird, den hebräischen Schulen das Oeffentlichkeitsrecht zu verleihen. Der Minister entschuldigte in seiner Ltntwort zunächst sein Fernbleiben vom Kongreß und gab der Delegation der hebräischen Lehrer bekannt, daß im Unterrichtsministerium gigenwärtrg Beratungen über einen Plan zur Schaffung von höheren Kursen fiir judaistische Lehrfächer an der Warschauer Univcrsttät gepflogen werden, die bereits soweit gediehen seien das; voraussichtlich schon im nächsten Schuljahr die Errichtung dieser Kurse vollzogen fein wird. Was Ist Stamm? Dav Manna, mit welchem nach , der biblischen Erzählung die Juden in der Wüste gespeist wurden, hat schon eine Unzahl von Gelehrten und Forschern beschäftigt, es gibt schon eine ganze Bibliothek von Manna-Erklärungcjn, aber das Wesen des Manna ist bis heute noch nicht einwandfrei festgestellt. Nun unternimmt, wie uns aus Jerusalem berichtet wird, der Äbtoilüngsleiter der dortigen Versuchsstation Dr. Bodenheim er an der Spitze einer ivissenschaftlicheu Expertenkommission Im kommenden Sommer eine Expedition auf den Sinai, um an Ort und Stelle Forschungen anzustetlen, von bereit Ergebnis er hofft, das Mamra-Rätsel lösen zu könnein. In Gelehrtenkreisen sieht man diesem Forfchungsunteritehmen mit großem Interesse entgegett, da Dr. Bodenheimer zu den angeschensten Fachgelehrten gchört. Sejmdepn'tiertev Grünbnum noch Amerika abgereist. Wir berichteten seinerzeit, daß der amerikanisch-jüdisthe Kongreß,, der demnächst seine große wichtige Tagung abhatten wird/ den Sejmdeputierten Jzchak Grün bäum eiugeladen hat, in der CröffmmMitzuria des Kongresses ein Referat über die Lage der Inden ln Europa zu hrttem Es ist dies eine große Auszeichnung, die bisher bloß dem seither verstorbenen Dichter und Politiker Israel Zan gwill und der bekannten Wiener Sözialpolitikerin Frau Annita Müller-Cyhcn zuteil geworden ist. Dem Referat G r ü n b o u m kommt diesmal eine nur so größere Bedeutung zu. als der amerikanisch-jüdische Kongreß wichtige Beschlüsse zu fassen haben wird, durch welche das amerikanische Judentum zu den großen Problemen der Juden in Europa, so auch znr Frage des-Schutzes der Minderheitsrechte der Juden ustv. Stellung nehmen sott. Baron Rothschild widmet fein jüngstes Porträt dein Stadtrat von Tel-Awiw. Baron.Edmound. de Rotschild, der vor kurzem erst von einer schweren Krankheit genesen ist, hat, als er den Bericht über die Beilegung der Krise im Tel-Awiwer Stadtrat erfuhr, in seiner. Freude über den zustande gekommenen Frieden in der ersten jüdischen Stadt, dem Stadtrat sein letztes, von Klinstlerhand angefertigtes Porträt mit einer entsprechenden Widmung zmst Geschenk gemacht. Der Schweizer Konsul für Britisch-Ko'inmbien, Btt* muel Giutzb-,irrer gestorben. In Vancouver (Kanada) verstarb kürzlich der Scljweizer Konsul für Britisch- Kolumbien Samuel G i n Hb urger. Er entstammte einer Ortschaft des Kantons Neuenburg und lebte seit Vielen Iahten als angesehener Kaufmann in Kanada. Der Bundesrat ließ einen Kranz auf dem Grabe Gin'tzburgevs niederlegen. Die Gesellst'mft zur Föaverung der Wissenschaft des Judentums in Dei't)chiland hält ihre diesjährige Hauptversammlung am.23. Februar im Brüderverein, Berlin W. 62, Knrfürftenstraße 115-116, atz. Bühne und Kunst. »Revue"' im Füdische« KLuftler-Kabarett. Dem^ Zeitgeist folgend und seinem Stammpublikum recht geschickt angepaßt, hat nun auch das Jüdische Künstler-- kabarett in der Praterstraße eine. Revue hrrausgebracht, die außerordentlich starken Zuspruch findet und tatsächlich lustig und abwechslungsreich ist. Der Autor, A. M e ise ls, der gleichzeitig als . Conferencier fungiert, belehrt das Publikum recht witzig,.daß es, nicht leicht ist, gerade diesem jüdischen Publikum, eine Revue zu. Dank zu schreiben, weil ihm die lose Aneinanderreihung, unzusammenhängender 'Bärie'tenirmmer«,''-'Me','He sonst als „Revue" geboten werden, nicht genügt. Es will eine Handlung sehen, es nruß „etwas geschehen". So sieht man denn auf dieser kleinen jüdischen Bühne ein ostjüdisches Ehepaar samt Tochter und zukünftigem Schwiegersohn „Fy n ..Sechesio w bis Anveri kä" gelangen.. Dort, haben sie nämlich -an.- einem bestimmten Tage, zu einer bestimmten Stunde eine Erbschaft zu übernehmen, die sich allerdings als arger Bluff erweist. Ganz besonders geglückt ist die höchst erheiternde Szene der Einwaggonierung in Sechestow sowie das -Bild „Ankunft in Wien". Hier besorgen die Amerika-Wanderer ihre ganze Reiseausstattung bei den Gebrüdern Schiffmann, deren Warenhaus recht lustig auf die Kulissen gemalt ist. Auch die Diskussion, welche.' ein Kolporteur -der „Wiener Morgenzeitung" mit einem leidenschaftlichen Ausrufer der Hakenkreuzblätter führtr letzterer übernimmt aber schließlich den Verschleiß der „Wiener Morgenzeitung" — erregt .stürmische Heiterkeit. Für wirksame Kontraste ist gesorgt.. Das Haupt der Auswandererfamilie Schmil Hersch unterhält sich auf der Praterstraße mit einem waschechten Hernalser, der von Herrn Rudi Rolf trefflich gespielt und gesungen wird. Ferner wirtt die ganz ausgezeichnete russische Tanztruppe El'isarow mit und auf dem Wege von Sechestow nach Für Purim - Aufführungen empfohlen wir HAMANS .F. :£1 Ü C H f , IMinilUllltlllllllllllllllllllBUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIlllllllllllUlltlUtllllllUIIIIIIIII von SAMMY QRONEMANN Ein entzQckender, kleiner Purimscherz In 5 Szenen Ein Märchenspiel, voll launiger Einfälle, lustiger Verse und wirbelnder Situationen PREIS 1 SCHILLING Buchhandlung R. LÖWIT WIEN, I., ROTENTURMSm 22 Amerika werden die guten Leute von vier hübsche» und tanzlustigen Girls begleitet, deren „Tanz der Bachurim" besoMrs gefiel. llnter den Darstellern des Haus-Ensembles tun sich insbesondere Herr Streng und Frau Dreiblatt hervor, deren groteske Tänze tatsächlich Mrrchfellerschütternd sind. ..Der beliebte- Herr Fvstel muß immer wieder Strophen zngcbcn, und in einer sentimentalen, das Publikum begeisternden zionistischen Szene üben Herr Witt len als alter Jude und die kleine Dichter als.jüdisch»?, Pfadfinder durch ihre Lieder tiefe Wirkung. Die Revue* dürft? einen Seri-'n-'-felg erziele Sie hedrSlsche Lichterla Slischewa i» Warschau. - Aus Warfcha.u wird uns geschrieben-. Seit einige« Tagen bel)crbergt unsere Stadt einen interessanten Gast, die hebräische Dichterin E l i s ch e w a, welche zusammen mit ihrem Gatten, dem hebräischen Publizisten S- B I)1 chowski, in Warschau weilt. Sie. wird etnm zwei Monate in Polen bleiben, um hier das Lcüeu der Juden kennen' zu lernen., Dabei w-trd Frau Elischewa auch in mehreren Städten ' Vorlesungen ihrer Werke veranstalten. Frau Elischewa ist Russin 'und hat ihre schriftstellerische Tätigkeit im Jahre 1919 in russischer'Sprache begonnen. Sie hat das Hebräische als fremde Sprache erlernt und betätigte sich zuerst als Ueb^rsetzeriu der Dich' tungen Brenners und Schofmanns ans dem Hebräische ins Russische. Im Jahre 1920 schrieb sie ihre ersten hebräischen Gedichte, die damals in der Zrttschrift ,^>atekufa" erschienen und wegen ihrer vollendeten Form und der starken dichterischen Evrvfindung großes Aufsehen erregten. Seit zwei Jahren wohnt FranElischcwa in Tel Aw iw; in Palästina hat. sie eine Reihe von Gedichten-und Er zählungen in hebräischer Sprache veröffentlicht. «tu dr« Araier«. B u rathea te r. Morgen, HE 8 Uhr, „Der Diktai» t o r". (Avonnement 3. Gruppe.) A k a d e m i e t he ater.« Dienstag, den 15. Februar „Der Weibsteufel". (Abonnement 2. Gruppe.) O p c r n t h e a t e r. Morgen, halö 8 Uhr, „S a l o m e" mit Frau Rose Paulh-Dresen (Salome), vom Natioiwltheater in Mannheim. Dirigent Dr. Richard Strauß. D e u t sch e s V o l k s t h e a t e r. 'Tie Ausführunaeu von Grillparzers ,Min Bruderzwist in Habsburg" müssen wegen, einer Auslandsverpftichtung Wilhelm Klitschs eine zehntägige Unterbrechung erfahren. Morgen „D e r G a r t e n Cd en". Samstag Erstaufführung des Schauspiels „Fluch t" (Escape) von John (öalsworthh. Sonntag, nachittittags' 3 Uhr, „Die Kreuzelschretber". Neue Wiener Bühne. Für die weiblichen Hauptrollen der nächsten Novität, des Lustspiels „Die Schauspielerin und die Rolle" von Wilhelm Lichtenberg, wurden die Damen Mizzi Günther und Magda Garden verpfliü)tet. Theater. in ber Jos«fftadt. Sonntag, nachmittags 3 Uhr, „Der Mann ohne Moral^. ' Apollo-Theater. Heute zum 50. Male „Der Zug nach dem Westen". HakoahrOrchester. Sonntag, den 13. d. M., Lottprooe, 10 Uhr vormitwgs, Bereins'aal. Der „Rosenkavaller" in Paris. Aus Paris wird ge« mel-det: Die große Oper hat Dienstag abends den „Nqsen- Lavalier" von Dr. Richard Strauß als erstes Werk eines leibeliden Deutschen Komponisten in ihr Repertoireausgenommen. In der Generalprobe. Vre v.or geladen-en Gästen stcv.'tfand. wurde die außerordentlich sorgfältig voc« tereiterc Darstellung mit von Akt zu Akt sich steigern^ dem Beifall aufsenomme-n. Die Inszenierung der -Oper wurde von .Fra-i G u thei l-S ch od c r geksitet, wodurch eine stilgerechte, den Intentionen des Textes und des Komponisten entsprechende Wievergäbe, gesichert wurde. Von den Daristallern sind besonders hervorzuhLben: Die Marschallin der Frau Campredon, der Rosenikavalier der Frau Germaine-Lubrn. Lie Sofie des Frl. Jane Lavalle und der Ochs von. Lerchenau des ausgezeichneten Bassisten H-ube r th. Der Aufführung noohnten mehrere Minister und fast das ganze musikalische Paris bei. Bereiue. Lokträge und vertammlmtg««. Jüdische Bolksblbliochek ,^ion". Heute, haP 8 Uhr abends, im VereinSlökale Ausschuß'sihung.— ErwachsUneuschule für Charakterbildung, jeden Donnerstag, 7 Uhr, 1. Bez.. Singerstraßc 16/2. — Am 10. Februar Resecen.in MrS. Corinna No Hel über „Die Kleider, die .wir tragen". — MlSvachi, Wien. SamStag, r>en 12. d. M., 7 Ubr abends, im Saale der. „Scholle",' 2. Bez„ Gredlerstraße i (Dianabavgobäude), anläßlich des 25jährigen Jubiläums Mi srachimoeting. Redner: Rabbiner Dr. David Fenchtwang, Isidor Austerlitz. Thema: „Die Ideen des Misrachi" Gäste willkommen. Zionistisches Lauidestomiwo „Hitachduth". Sonntag, den 18. d. M„ haw 8 Uhr abends, sinder im Saale des Jüdischen Zentrums» 2. Beg., Untere Augartenstvabe W. evn Gedenkdbertb für A. D. Gordon. aus Anlaß der 5, Wiederkehr seines Todestages, Istatt. Programm: Dr. David Rothblum: Eröffnungsansprache; Oberrabbiner Z. P. Cbajes: Gedenkrede; Mirjam Schnabel-Höflich: Rezitai.lou der Heroika von U. Z. Grünberg; Sali Haber (Volksoper): Gesang; Albert Lang: Vtolinivirtuose. Karten' im Landeskomitee, 1. Bez., Karntneüstraße 28,.,und in H>er ^Hitachduth", Glockeugasse 30. Predigte» in de« israeiitifchen Gemeinvetempel» fup de« statt: Freitag, bei dem um 5 Uhr 15 Min. beginnenden Abendgottesdienstc, und zwar: Turneraäjse (Rabbiner Dr. I. Tagttcht); Hubergasse (Dr. I. M. Bach); Schopeühauerstraße (Dr. D Feuchtwana); ferner Samstag, HolzmelsterLasse, beim Moraengattesdienste 9 Uhr 16 Min., exegetischer Borfrag des Rabbiner Dr. M. Rosemuanu. Zionistische Bezirvssektion Währing. Sauirtag, de« 12. d. M., hallb 9 Uhr abends, im Festsaal dos Währinger Rathauses, 18. Bez., Martinstraße 100, B e r s a Ui m l ung. Tagesordnung: „Der Ausbau Palästinas", Redner Oberra'biner Dr. H. P. C h a j e s, Dr. Rahum G mann (Berlin). — Sonnta', den 13. d. M., halb vormittags im JriSNno, 18. Bez., Wähxiygsrstraße Vorführung des neuesten Palästinafilms „Kinder Palästina". Ansprache: Frau Dr. Nadja Stet»,

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