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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-10 · Heft 2857 (10.2.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2857 (10.2.1927)
Date
1927-02-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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mte 7 Nr. LW7 Wien, Dörm»rstas 1«. Februar 1SS7 ^ggggggggg^^ II fOlKSWRTSCBAffl I Jüdisches Künstler-Kabarett 2. Bezirk, Prateratraße 60 Leiter i M, Streng_Telephon 43*5-59 ,ln 15, Bildern von A. Meiseis. lieber 30 MitwirkendeJ Tanztruppe Eliasarow! Sambatjon-Girls! TÄGLICH Die große jüdische Revue Serichtssaal. Srnber Mißbrauch der Rekaio«. Bor dem LGR. Dr. F r y d a hatte sich gestern aus Grund einer von der Kurdirektion in Glcüchenberg erstatteten.. Anzeige der Kaufmann Chaim S chä'r f kvegen UeMlretüng des Äetnlges zu verantworten. Der Beschuldigte, der im Sommer vorigen Jahres mit seiner Frau zur Kur in Gleichenberg weilte, hatte, um einen Teil der Kurtaxe zu ersparen, in dem Meldezettel seine Frau unter ihrem Mädchennamen Rest Pa wer und in der Rubrik Dienerschaft eingetragen Die Kurtaxe wurde auch auf Grund dieser falschen Eintragung von der Bade>- direktion für. die Frau nur mit acht Schilling bemessen, lvä^rend ohne diese Eintragung in die Rubrik Dienerschaft die Kurtaxe, für die Frau 18 Schilling betragen hätte. In der Verhandlung hatte sich Chaim Schärf eine sonderbare Verantwortung zurechtgclegt. Er erklärte, daß er seine Frau, die ihn zur Kur begleitet habe, unter ihrem iMidchennamen gemeldet habe, weil er mit ihr durch mehrere Jahrzehnte bloß rituell, verheiratet war und erst seit drei Jahren auch seine Frau gesetzlich geheiratet habe. Es sei ihm daher seine. Frau.besser unter ihrem Mädchennamen bekannt gewesen. Auf die Frage des RWers, warum er seine Frau in dem Meldezettel in der Rubrik „Dienerschaft" eingetragen habe,-erwiderte., der Angeklagte: Ich bing streng gläubig und fasse meine Fr »N als, m ei ne. D i.e n e r i n au f. Schließlich .ist ja auch, mesne Frau nur'meine' .Ä>iendrin'..uNd."yML auch tvährend meines Aufeirthaltes in Gleichenberg nur zu meiner Bedienung da. Richter: Und wie ist es mit Ihren Kindern? Sind die auch, nur Ihre Diener? Angeklagter: Auch meine Kinder fasse ich nur als meine Diener auf. Üeber Befragen des Richters erklärte der Angeklagte, daß er zwar schon mehrere Jahre in Gleiches erg zur Kur. war, daß er aber nicht gewußt habe, daß eine Person, die als Dienerin eingetragen sei, eine geringere Kurtaxe zu bezahlen habe als eine andere Begleitperson. Der Richter verurteilte schließlich den Angeklagten wegen B etruges zu 48 Stund en Arrest, jedoch bedingt unter Einräumung einer zweijährigen Betriahrungsfrist. Als mildernd wurde insbesondere die Unbe-. scholtenheit des! Angeklagten und der Umstand angenommen, daß Chaim Schärf nach Ersi..ltuilg der Anzeige den Schaden der Kurdirektiön gegenüber gutgemacht hatte. Schärf nahnr die Strafe an. Gin L»esirsbr4ef a.» einen Hund. Die HauS'bctsitzecm Stephanie Kary und deren Tochter Alice sind Eigen» eiunerinnen einer. Hündin namens „Putzi", die sic überaus lieben. Als beide im' Sommer v. I. zum Landaüfenchält nach Velden verreisten, müßten sie Putzi zunr HauZ-beso.rgex in Kost und Quartser geben, der aber dem .Tier.nicht besonders grün zu sein schien. Eines Tages langte zuhanden - des Hausbesorgers eine Korrespondenzkarte folgenden Inhalts ein: 3n Putzi Kary, 1. Bez., Jäkobergasse.4. Lieb? . Putzi, wie gehr es .Dir? Bist Du gesund. denkst Du immer an Dein Frauerl? -Schreibe bald, wie es Dir geht. Es grüßt urch.küßt Dich Deine Mutter." Der Hausbesorger Michael We se tschet.war über diese Karte sehr erbost und schrieb . an Frau Karh nach Velden: „Putzi kann nicht anwovren, VaS - Luder ist krepiert." Eine telephoniische Anfrage der Hausbesitzerein an eine Partei ergab, daß Putzi am Leben sei und sich der beisten.' Gesundheit erfreue. Ws Frau Karh aus der Somrnerfrische zurückkehrte, kündigte sie ihrem HauS, besorger wegen ungehörigen Benehmens, begangen durch daS Schreiben, welches er ihr nach Velden geschickt hcvl'te. Dei.dor Verhandlung', vor dem Bezirksgericht Innere Stadt erklärte WesetscheE, er habe nur seiner Entrüstung darüber Ausdruck geben wollen, daß der Hund besser behandelt werde als Menschen. Die Tochwr sei bei ihrer Ankunft, ohne, sich mn den Gruß des. Hausbesorgers zu kümmern, auf Putzi zugostürzt, habe sieumarmt und geküßt. DaS Bezirksgericht erklärte die Kündigung für unwirksam, weil die Korrespondenzkarte an den , Hund eine Geschmack», losigkeit sondergleichen gewesen sei, Wer' die sich' i>cc Hausbesorger in einer allerdings ungehörigen Weise entrüst^ habe. Dgs' , Zivillandesgericht bestätigte dieses Urteil, weil die' Karte res Harsbelsorgers -an Frau.Kary wohl, eine Beleidigung des Hundes^ nicht aber seiner Herrin beinhalt«. Sie Sparkasse« gegen eine neue genttalbank. .. Der Ausschuß des Reichsverbandes deutscher Sparkassen in Oesterreich,, in dem die Wiener Zentralsparkasse die . Führung hat, hat-sich in feister letzten Ätzung mit den verschiedenen Gerüchten über'die bevorstehende Grüüdungeinerbankmäßi'gen Zentralstelle der Sparkassen und Genossenschaften befaßt. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß diese Nachrichten einer realen Grundlage entbehren dürften, da bisher von keiner Seite offiziell an den Reichsverband als Zentralstelle aller Sparkassen in Oesterreich mit bezüglichen Vorschlägen herangetreten wurde. Der Ausschuß des Reichsverbandes vertritt die Ansicht, daß die Frage, ob, wann und wie eine solche.Geldausgleichsstelle der Sparkassen geschaffen werden füll, eine ausschließliche-Angelegenheit der Sparkassen selbst sei. Der Ausschuß des.Reichsverbandes har sich zu wiederholtem Male mit der Frage der Schaffung einer derartigen Zentralstelle eingehend befaßt und ist dabei bisher stets zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Errichtung eines solchen Institutes so schwerwiegende Hindernisse entgegeirstehen, daß dieselbe nicht als aktuell bezeichnet werden kann. '' . > Ile MilMstStlgkelt im Sparvettehr in Sesterreich. Im abgelaufenen Jahre 1928 bewegte sich nach den Feststellungen der „Statistischen Nachrichten" die Emissionstäligkeit der österreichischen Aktiengesellschaften auf dem inneren Markte in sehr engen Grenzen; nur der Monat.August war infolge der bekannten Kapitalserhöhung der Oesterreichischen Kreditanstalt um 15 Millionen Schilling stark besetzt. Dagegen flössen im Wege der Inanspruchnahme des Auslandskredites durch Aufnahme von Dollar-, Pfund- und Schweizer-Franken-Änleihen seitens einzelner Bundesländer, Wasserkraftwerke und anderer großer Unternehmungen, ferner im Wege der Ausgabe von Goldpfandbriefen und Obligationen sowie im Sparverkehr dem Kapitalsmarkte bedeutende Mittel zu. So hat sich der Gesamtstand der von den österreichischen Landeshypothekenanstalten ansgegebenen Pfandbriefe und Obligationen, der schon im vorangegangenen Jahre von 1.6 Millionen aus rund 16 Millionen Schilling gestiegen war, bis zum Mai 19128 auf xund 35 Millio n e n Schilling erhöht, und die Summe der von der.. Landeshypothekenanstalt für Niederösterreich allein während des verflossenen Jahres-ausgegebenen Pfandbriefe stieg von' 9.8 Millionen auf 24 Millionen Schilling. Ferner wurdest, die Ueberschüsse der Wirtschaft als- Spargelder durch Vermittlung der Bankest, Sparkasien und anderer Geldinstitute wieder ist größerem Maße der Wirtschaft zugeführt. Während der österreichische - Äktienindex seit Marz 1924 eine stark abfallende Richtung einschlug, machte die Kurve der E i n la g e n bewe g u n g bei den Banken und Sparkassen von jenem Zeitpunkt an eine entschiedene Schwenkung nach oben und stieg immer steiler aufwärts. Der monatliche Zuwachs an Einlagen war zu Beginn des vorigen Jahres besonders hoch, zum Teil Wohl.deshalb, weil die Anstalten um diese Zeit die am Jahresschlüsse fällig gewordenen Zinsen dem UMak zuschlugen, während in den letzten Monaten des vorigen Jahres der Zuwachsbetrag. geringer war, was Min Teil eine Folgeerscheinung des Zusammenbruches der Zentralbank der. deutschen Sparkassen sein dürfte. Ae BerbMgung dks Geldes. - Wie aus Brüssel g,c,meldet wird, hat die belgische Nat'ionaDaulk den Effikompt von GM ans 6 und d>en Lonstdard-Zinssuß von. 8 -ans 7% Prozent he r a-bigese tz t. Auch die - t s ch e ch o s k o iw a ck i s ch e?datlonal>danE wird, wie wir aus Prag erfahren, in ihrer für Freiing eirlüernfenen Sitzwu-g eine Ermäßigt! >n.g des Diskontsatzes bös-ckMeßen. Irr Zollkrieg zwischen Deutschland und Pole». Erklärungen des polnischen Handielsm-inisters. Warschau, 9. Fcibruar. (Sejim. — Poln. Tel.-Gg.) Ilm Verlaus der gestrigen Debatte Mer das Budget des Mini'sterlUiin's für Handel und J-nldustrie stellte Minister Kwiatkowski. fest, daß Polen seine iuternatlona'len Verpflichtungen gewissenhaft erfülle. Gleichzeiti>g vermehre Polen die Deviiseurciserven der Bank von Polen und daraus ergehe sich ein Erlstarken des Vertrauens des Auslandes, das seinen Ausdruck in dem fortgesetzten Steigen der 8^i>gen Dollarnnleihe an der New Aorker Börse finde, die von 84.2 im Juni 1936 auf 95 im gegemvärtigen Augenblick .gestiegen sei. Wir 'haben, frchr der Minister fort, eme Reiche von Handelsverträgen abgeschlossen. Der Zollkrieg zwischen Deutschland und Polen hat den deutschen wirtschaftlichen Gruppen nicht die von ihnen erwarteten Ergebnisse gelbracht und die polnische Produktion nicht erschüttert; im Gegenteil, infolge dieses Zolllkricges sind wir veranlM worden, neue Absatzmöglichkeiten zu suchen, und wir halben damit Erfolg gehabt. Die Ausfuhr Polens nach E n g l a n d hat sich im vergangenen Jahre gegenü'ber dem Jahre 1925 um 126%nach B el gien imt Ä4, nach^Dänemar k-um' 140, imch Finnland mn 100^ nach Spanien um 800, nach Schw eden um 160 und nach Norwegen um 130^ ^.steigert. Gleichzelti'g ist mehr als die Hälfte der früheren Einfuhr aus Deutschland an andere - Länder ülbergc'ganyen. Wir sind nach «wie vor Gegner von Zollkriegen und siud bereit, ftden Augenhlick den Zollkrieg zu beendigen, clhne 'daß dies jedoch -eine Kapitulation sem darf. Warschau, 9. .Februar. (!P. T.-A.) Die Eins uh r . aus Deutschland hat im Jahre 1924 510, im Jahre 1925 497 und im Jahre 1926 212 Millionen Zloty betragen, die Ausfuhr n a ch D e u t s ch l a n d nn Jal)re 1934 647. im Jahre 1936 626, im Iah- 1W6 391 Millionen Zloty. Sine Sraanlsatiou Wischer Banlndnftrieller ln Wnticha«. In Warschau hat sich dieser Tage ein Derbander jüdischm Bauindustriellen gegründet, der zunächst die Aufgabe hat, dahin zu ivrrken, daß. die jüdischen Bauunternehmer bei öffentlichen Arbeiten der Regierung uud der kommunalen Institutionen nicht,, wie es bisher häufig geschah, von der Konkurrenz' ausgeschlossen werden. Die Organisation will aber auch selbst Bauunternehmungen durchführen, um den Mitgliedern Arbeit zu schaffen und damit auch Wohnungskrise entgegenzuarbeften. Dem Verbäich jjfci. hören bisher bereits über hundert Mitglieder an. Die in der letzten Sitzung beschlossenen Statüton wurden behufs Legalisierung den Behörden unterbreitet, ' Die knmiülung des Mschen ftceMtlaffentoefens ln Polen; Laut der vom Verband der jüdischen Kredit-' genossenschasten soeben herausgegebenen Statistik ist die Zahl der Darlehenskassen vom 1. Jänner bis Ende Dezember 1926 von 215 auf 320 gestiegen. In Kongreß-- ' polen bestehen 159, in Galizien 35, in den Ostrarchlän- . dern 46, im Wilnagebiet 55 jüdische Darlehenskassen. Die Zahl der Mitglieder ist im Verlauf von 1926 von 78.873 auf 110.000 gestiegen. Das Eigenkapital der Institute erhöhte sich von 2,220.108 auf 3,706.854 Zloty; die Depositen von 2,520.102 auf 9,450.504 Zloty. , Das Wiener Hotel Continental verkauft. Me wir evfahrsu, hat die Zivnostenska Banka, welche die Mehrheit.der Aktien des Hotels Continental besaß, in den letzten Tagen diese Aktienpost an ein Konsortium von privaten Firmen w.e i texverkauft. Nebst der Zivnostenska Banka hat auch eine Meihlfirma in Wien, die bisher stets eine führende Rolle in der Verwaltung der Hotel-Continental-Gescllschaft inneihatte, ihre Aktien weiterbegeben. Int Zusammenhang mit dieser Transaktion ist die Verwaltung des Unternehmens geändert worden. Streik der Lokomotivfabrik der Staatseisenbahngesellschast. Die beiden österreichischen Waggonfabriken, die Simmeringer und die Weitzersche Fabrik in Graz, haben von der staatlichen - Spiritusstelle eine Bestellung aus hundert Zisternen-.: Waggons erhalten. Für die Herstellung der Kessel, kommen nicht nur diese Fabriken, sondern auch die österreichischen-Loko-- - motiv'sabriken in Frage. Nun sind gestern-in der Lokamotiv- ' fabrik der Staatseisenbahngesellschast in Simmering die^Schsosi ser und. Monteure in den Streik getreten mit der Begründung, daß im Hinblick auf den guten Beschästigungsstand des Betriebes eine Kürzung der Löhne nicht vorgenommen werden dürfe. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über die.. Firma S g ä l i tz e r u. S ch l e s i n g e r, Wien, 6. Bez., Eszter- ' hazygasse '60 Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über die Firmen Franz Marek u. Co., Kunstmöbelfabrik Gesellschaft m. b H.. Wien, 5. Bez., AmtHansgasse 2; F. ..Goller st epp er, Wien. 17. Bez., Weißaasse 5; Hermann Kult« mann,-Kaufmann. Wien, 2. Bez., Abbsstraße 3. Konstituierung des Verbandes -er Gnmmireycn-Jmporte«re. Gestern fand im Gremium der Wiener Kaufmannschaft, die Konstituierung des Verbandes der Gummir-ifen-JinPör^ure statt. Zum Obmanne wurde Herr Bernhard Mertens, Chef der gleichnamigen Firma, zum Obmann-S.tellyertreter Herr Michael W y n e r, Chef der Firma M. A. Wh.ner, überdies wurden die Herren Direktor Stein dl der Firma Denes u. Friedmann und Richard Mittler, Chef. der gleichnamigen Firma/ in den Vorstand gewählt. Dem Verbände, welcher seinen Siü im Gremium der Wiener Kaufmannschaft hat, gehören ausschließlich die Generalvertretungen ausländischer Pneumatikmarlen als Mitglieder an. Nach der Wahl wurde auch die Frage der Warenumsatzsteuerberechnung bei der Einfuhr^ von Pneumatiks beraten. Stille Devisenmärkte. Die Abschwachung des Leu hat auf den Devisenmärkten gestern keine größeren Fortschritte gemacht, doch blieb die Grundtendenz noch immer matt, und in Zürich schloß der Leu 2.93 (gegen 2.94 am Dienstag). Die Lira und der französische Franc haben keine wesentlichen Kursveränderungen zu '• verzeichnen In Zürich war Devise Marschau schlvücher und ging . von 58.50 aus 58.— zurück. Auch der Schilling wich von 73.30 ' auf 73.26)4. D:r Auslandsgiroverkehr der Deutscher! Reichsbant. Aus Berlin wird gemeldet: Außer mit den Notenbanken Oesterreichs, Ungarns der Tschechoslowakei, der Schweiz und der ■ Freren Stadt Danzig hat die Reichsbank auch mit. der Niederlandschen-Bank Amsterdam, mit der Norges-Bank in Oslo und - mitder Sverigne Niks-Bank in Stockholm Abkommen getroffen, durch die der Auslandsgiroverkehr Deutschlands aui Holland, Norwegen und. Schweden ausgedehnt wird. Der genauere Zeitpunkt für die Aufnahme des Verkehrs wird noch bckanntgegeben werden. ... Aktiengrsellschasten und Konzerne in Deutschlarrd. Aus Berlin wird berichtet: Das ReichÄvirtschaftsministcrium hat dem Reichstag eine fast dreihundert Seiten starke Denkschrift zugehen lassen, die über die Bildung von Konze;nen, Interessen« gemeinschasten und ähnlichen Zusammenschlüssen in der dent-

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