Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-02-09 · Heft 2856 (9.2.1927) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2856 (9.2.1927)
Date
1927-02-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2981944--29034-3017125
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Geite 6 Wien., Mittwoch Nach dM.'neuen Hei-werf-ahren k<mn ToWvut i n 3 b i 3 I Tck-g e.n mit naili^u . ttöflfowmcner Sicherheit. gHeitt ivei^n". Hm"Jabre!9W würden ZiM von tollwütenden Hunden.oder Katzen gebissene Personen in das Neu» 'atzer ELidmrie'-JEitut e'ingeNMrt, von denen nur t P ionen starben, während alle ü-orig-en - nach dom HsÄvevfaihren des Professors Henm» in wenigen T»rgen gekeilt wrr-äden. , , '' ' ' Wein 9. Kebruar, Dqs Wetter. Gestern ist dorüüechehend'etwas Schnee gefallen. Die *Ö o r a n s s a g e spriM von leincr wesen ui-iten Aeivdernng des Wettercharakters. Bsp..der,Wiener Universität.. Ta än der Universität derzeit wieder Stiche fierrscht, wurden gestern im Anatomischen? Institut der Universität die.LoÄesungen wieder ausgenommen. Bor Beginn der Vorlesung Professor Ta.udlerö, gegen den die in den letzten Tagen stattgefnndenen Stndentendemonstrationen völkischer Studenten gerichtet tvaren, hatten.sich im Hörsaai einige v ö l k i sch e .Sind e^n t e n eingefunden, die nicht Hörer Professor Tandlers sind und die von den Jnstitutsorganen vor dem Borlesungsbeginn ausdem Saal geWiefen tvurden. Beim Betreten des Hörsaales wurden Professor' Tändler von seinen Hörern und von der zu 'innem Schutz im .Hörsaal erschienenen Akademischen Legion Ovationen daraeüracht. .Da man aber befürckstete, daß es nachder Borlchung Professor.Tandlers zwischen den beiden studentiMen Parteien. zu Zusänimenstötzen kommen könnte, schk-ß Prof. Tandlervo rz ei tig seine Vorlesung. DaH ÄnatömMre Institut .und die. Universität waren auch gesterst chon Beamten der Skcherheitswache bewacht. Die - Stteirvyohungen - dex Kassenärzte. . Gesten: wurden im Minksteriunt für soziale Berwaltiutg die Verhandlungen, über die Forderungen der Aerzteschaft fortgesetzt. Tie Vertreter der Aerzte eläuteten im einzelnen, die von ihnen anfgestcllteu Forderungen. Seitens Her Regierung wurde zu diesen Forderungen vorläufig nicht Schel'ln ng.genonrmen. Die Fortführung der Verhandlungen ist. für. morgen abends..in Aussicht, genommen. Wie der Vertreter der AerzteschaftDr. llSolff-Wvlffenberg mitteilt, ist dur chdie gestrige Verhandlung eine k l e i ne E n t s pan n u n g eingetreten,. doch kann nicht gesagt ...werden, .daß. eine St re i kg e fahr schon völlig. vesei tigt. ist. Man wird daher abwarten müssen, welchen Äerlaüf die Verhandlungen am Donnerstag nehmen. Streik im Rathanskeller. Vorgestern abends setzte unvermutet.nn Rathausletter ein Streik des ^Personals ein, der. von der G e w e r k s ch a s t der Kellner besohlen wurde. Ter Konflikt war deshalb entstanden, weil wt Pächter des RathauÄetters Hübner erneu Personchlabba u durchführen'wollte. Zuerst wollte Hübner eine - turnusweise. Beschäftigung der Angestellten . aurchsühren, um.Abbaumatznahmen ersparen zu-können...Damit waren jedoch, die Angestellten nicht zufrieden und verlangten, daß diejenigen Kellner gekündigt weiden sollen, die autz den anderen-Betrieben- Hübners ün den Raihaüskeller übernommen wurden. Dies, wies jedoch.Hübnerwieder ab, weil diese Angestellten bei ihm bereits'. We^.zehn Jahre im Dienste stehen'und er den Abbau nach der Qua'Üsikatwn -der Kellner durchführen wollte. Da eine Einhsung in dieser Frage nicht'erzielt werden konnte und auch andere Streitpunkte zwischen' Hübner - und seinen -Angestellten.' besteHeg. letztö' der Streik ein.. Ter Schadeneines Streiktages -wird.-auf 15.000 Schilling, geschätzt.. Der Streik dauerte auch gestern ünvexminder.t an- Die-Angestellten drohen,' ihn auch auf die anderen Hübnerschen Betriebe äuszudehneü. Außerdem.wollen ne gegen die Frau Hübners die EhrenbeleidigungSklage ejn» bringen, wer! di eff einen Betrieb-rat der Unterschlagung beschuldigt .hat. - Beim Transport der Diebsberrte tödlich, verunglückt. lBie berichtet, »wurden in der Nacht zum 29. d. M. bei einem Einbruch in der Lederfabrik L ö w u. Schnitzer 220,- Kilogramm Leder im Wen-,Von 5100 Schilling gestohlen. Ein Teil der Beute wurde in einem Straßengraben in der.Nütze desi Rosenhügelsenders gesunden. Am 30. v. M. wurde., gemeldet/ daß in.der Feldkellergasse im 13. Bezirke, ein-.Mann stn schwerverletztem Zustand aufgefunden wurde, der Mid.darauf stab. Man nrahm. an, daß.der tödliche Unfall Hit einem Autounglück im Zusammenhang stehe. Die Nachforschungen ergaben .daß der Verunglückte, der 34sährige' Schwssechehilfe Johann .Zaunegger. an 'dem Einbruch in Ah^ersdorf beteiligt war. Als Mitschuldige wurden der 33jährrge Hilfsarbeiter Anton Hornig und der 31jährige HolzdrechslergLhilfc Alois Kubicek eruiert. Unter Führung Zauuegaers sührtemdie drei den Einbruch ans und versteckten did Beute in' einem istcht 'ansgebanten Siedlungshaus. Ilm folgenden Tag nahmen -sie ein Autotaxi zu einer Heurigenparrie nach). Mauer. Auf der. Rückfahrt holten sieaus dem SieWngschaüs das versteckte Leder und verstauten es im Auto. Der Chauffeur, der ahnte, daß'essich um Diebsbeute handle, wollte zuerst nutzt fahrend Würde' aber.durch...Drohungen gezwungen. Kubicek setzte > sich neben den Chauffeur, während Hornig und.Zaunegger., .'zu .Frch-nach Hause gehen sollten, weil im Auto kein Platz mehr wgr. Zauneager.der bereits stark angeheitert toar,; sprang auf das fahrende Auto auf, stürzte ab und erlitt'die tödlichen Verletzungen. Das Auto fuhr davon, da Kubicek angeblich glaubte,- Zaunegger habe sich nicht ivohe. getan.' Welche Rolle Hornig dabei spielte, erscheint und). nicht .aufgeklärt. Die Beute, die in einem Hause in der Krfthbaümgasse versteckt Hm, wurde gefunden. Die -Beizte als Diebsfalle. Bor einigen Tagen würde im Nöcdbatznhofe das Güterluagazin .8'erbrochen und-daraus. zwei Rollen mit 100 Merern Herrenstoff gestohlen. Uuter der Rampe des Magazines. etwa''300 Sä;ritte vom Tatortei entfernt, lrmrden 32 Meter.des gestohlenen Stoffes versteckt gefunden. Der Fundort, würde scharf .überwacht.Hm. nächsten Abend wurde, eim Mann beobachtet,.'der. nach'dem verborgenen Stoffe suchtd. Er wurde verhaftet. Die Polizei stellte fest, daß er der wegen. KasseneinbrncheS und lvegen sonstiger Einbrüche. wiederholt vorbestrafte Schlossergehilfe Paul Pa- . ch e r l, Judengasse 6,' ist. Er lvurde den: Laudesgerichte eingeliefert. Ein verweyene-r Täschördurüuber. Gtzgen 40 Uhr abends versuchte .ge-stern ein' zirka 80ji7yrltzer' .unbekannrer Mann m.dsr Grinzinger Allee der Leiterin d«S rZrauenheimes in. den -Grinzinger 'Baracken - Marie Fenz da- -Hrch^täfchchfN«-das 50 S. enthielt, zu entreißen und warf, die FÄr« -tzr Boden, mußte jedoch ftüchteu'als die Frau um Hilfe,'rief.'' - Exvlostsü eHeS VprenskSrÜerS. ' - Gestern gegen hgSö 11 Uhr nachts war u . ,chahrtge Han» delsangestellte Ignaz H u < h im Magazin der ’va der Quellen« Wie«er Morge»z«ttmrs S. Februar im Är. 2866 straße 168 etablierten EifenhaMüng Mft..dem.. Sortieren von Meisen beschäftigt, als vEtzkich ein G:Äck explodierte und dem Handelsangestelltcn schwere Ber-lehMklüen der rechten Hand zufügte. Huch mußte in daS FranMosefs-Spkal gebracht, werden. . . «litt Jüdin fit der Mrche getrmtt. Wie „Rar. Listh" melden» wurde' dieser Tage in der HitinrMkltche.in Prag ein Staats'üeamter römisch-kat^»- Vision nrit seiner Braut »die Jüdin Mliebsn ist,. getraut. Allerdings nrußte vorher die BewiNigung des Papstes eingeholt werden, was drei Monate gedane« hat. L Schiffmanu-Ball. Der diesjAirige Schrffmann-Dall findet Sonntag, den 13. Februar 1087, in den Olyrnpiasaten, i. Bez.. Nothgasse 3. statt Es wirken u. a. mit:. Ptzilipp Zesla sBurgchcaters. Sonja Linn. Richard Eilliner. Josef Koller usw. Die TanKmustk besorgt die beffbekannte. Kapelle Geiger unter persönlicher Leitung des KapellrucisterS Max Geiger. Origiual-Jazzband. Schönheitöprcis-Konkurre.nz- und zahlreiche'Balnsiigungen. Ein event>rellcs Reinerträgnis fällt dem Hilfsfonds der Angestellten zu. Karten im Warenhans Brüder Schiiim-ann, 2. Bez.. Talorstraßc 48. E Lithagou. Diefes Heilmittel enichält verläßlich erprcbte zum Teil schau lange im VE« vielfach gegen ■ VerdcnnkngSboschmerden erfolgreich, angewandte heilsame Bestandteile. In den letzten' JahM -wurde die Wirksamkeit . des Lichagon sowohl auf der Klinik als auch von erfahrener! Nerzen hei Lebererkrankuttgen bestätigt. Die 2ithagonMc>'izin soll früh und abendö in der Menge eines Kaffeelöffeln mindestens ztvei Wochen eingenommen werden'. E Viele Krankheiten können - st« verhüten, fitem, Sie Löwen-Franzbranntweiu mit Menthol 'täglich .bemibui!. Uecherall erhältkichs E Eine ailSfichxliche wissenschaftliche DarsteÜstng des Haar.- ' wuchsproblems und eine sachgemäße Beantwort,rüg der Fragen, die die BekäM'funA (es Haarschwund-es und die Haar- . Pflege betreffen» findsn Sie in-dem Buch „Das Kopfhaar, fein Ausfallen und Wiedererstehen", das der Silvikrinver.-i"!!' Dr. Weidner u. Eontp^ Mühlau NÜ, Tirol, an Interessenten samt einer Grätishrbbe Silvikrinfhämpoon' verschickt. Diese»» Büchlein' verini't-elt .Ihneneine Fülle dun mteressanlen, wissenswerten Einzelheiten und ist ein NatgÄter. -wie man sich vollen Haarbest an" erhalten, bezw. wiedergewimmp sann. Der., heutigen Nummer nnsereS ^M-atieS liegt ein Pro'ivesi des' MMrinvertriobeS Dr. D-eidner «. Com.p.,-M»üh!-a« 116, Tirol," bei. auf den wir besonders aufmerksam machen. -' , IVDISCHE WEIT 2er Schwarzbarth-Pkozch im BprU. Aus Paris meldet I. T. A.: Aw ö. Februar wurde Schal o,m S. ch w a. r z b a r t h vom. Untersuchungsrichter verhört. Er mußte über die Umstände, unter denen er als Angchöriger der französischen Militärkommission im-Jahre 1917 nach Rußland' ging, aussagen. Schwarzbarth er» klärte, er habe sich als Freiwilliger der Kommission angeschlossen,- um mitzuhelfen/ den Geist der mit den Alliierten verbündeten, russischen Armee.zu stärken. Der Verteidiger Schwarzbarths, .Torres, teilte der'Jüdischen Telegraphen-Agentur mit, daß der. Prozqß . gegen Schalom SchwarzbarH n i ch t vor A'p r i l stlrttfindenwerde. Me ein dZnkscher König einen russilchen Pogrom vergiuverle. / Die damische Zeitung „Jllustered T-i^snde" in Kop emh a g e n. erzohlt in ihrer .letzten. Nninmex .die fol* gerÄ''.MrnrLfchL' MemiMzrnz: ' Bor etwa - fünfzig Jahren erfuhr der Oberrabbiner. von .Kopenhagen auL siclM-' jtS ' Quelle, daß für berf* ftLHstem r Freitag in' j Rußland Mieder, ein großer JÜ8-e utzog'röm.^^ vörbereitetworde.- Der .Oberrabbiner, beriet sich mit dem..einflußreichen Chef tzes Exporthauses/Moses M e lchi.o r, den -er dazu bewog, "sich-in 'dieser Angelegenheitbeim König Friedrich von- Dänemark in Privataudienz zu melden Und dar- König zu Veranlassen, däß er bei seinem Vetter, dem; Zare.n -Ale-. xanher II.» eimoirke, damit der Pogrom verhütet werde.'^ Die Audienz fand statt, verlief sehr herzlich, aber-König Friedlich entschuldigte sich, er könne sich in die inneren Angelegenheiten Rußlands, nicht. ernmischen, wenn auch der Herrscher sein. Vetter sei: -Melchior stand enttäuscht und zitternd vor dem Körrig, konnte sich aber -nickst enthalten, .' zum' Abschiedzu sagen: „HpfsenÄch. wird / das Gewissen Eurer Majestät, wenn Sie in der rrächsten Woche in den Zeitungen die Berichte über die Pogrome in Rußland lesen werden,, ruhig bleiben können...." Diese' Worte Melchiors hatten den Körrig so gerührt, daß er dem scheidenden Gast nachrief: „Beruhigen Sse sich», ich werde schreiben und tun, was ich kann!" .Mc?Lchior blieb stehen, erhob, die .Hofetikette völlig außeraclst lassend, die Hände und segnete den König.mit den Wörter:: „Majestät!' Der Dank eines einfachen Mannes, wie ich es bin, hat für Eure. Majestät' feine Bedeutung. Aber Gottes Segön. möge Erster Majestät diese edle Tat vergelten!" König Friedrich hatte sich tatsächlich in einem dringenden Schreiben an den Kaiser von Rußlarrd gewendet und ihm nahegelegt, den Pogrom zu verhüten. Der Pogrom, der schon irr allen Einzelheiten vorbereitet mar, blieb aus. Moses Melchior starb im Jahre 1921 in Kopenhagen, rm Mter von 88 Jahren, . Lie Wische Gemeinde In Kam im Galdenea Auch des Nationalivnds. Die jüdisch« Geiilei.rde von Rom, die in frühererr Jahren gegen die jüdisch-nationale Bewegurrg Stellürrg genomrrierrhat, beschloß 'inihrer fetzten - Sitzung, sich zur Feier!>es 26,'ähri^en JubiAums des Keren Kajom th in daF Gol-!>ene, Buch dieser Jnstittttion eintragen zu lassen. Für den Beschluß setzte sich der Präsident der -Gemginde Angeh S ero ni «in, der auch bei der vorjährigen Konferenz der jüdischen Genreinden Italiens den Beschlrrß drrrchgesetzt hat, daß die rtälienische Judenschäft sich an-der^ Jewish Agency beteilwf. .. " ' ' "' ... Der AllvrSftdent der Bndaprfter Kultui' gemeindk'geftorben. In Budapest starb vorgestern im Alter von 90 Jahren der langjährige Präsident der neologen Jud:-ngemein-de -Ludwig Adler. Der Verstorbene, von Beruf Bankier, wirttc bafonders verdienstvoll während der schweren Kriegsjahre. Er war nach Kräften, bemüht, das bittere Los der nach Budapest vcvschlagencn gälizischcu Flüchtlinge, -oft gegew den- Witten der chauvinistischen Asslmilanieu, zu li,^ra :: und ist auch wiederholt den Wien e r jüdischen Wohlfahrtsanstalten helfend beigesprnngen. Er hat u...a. die- Mazzothve:lHorgung der Wiener jüdischen Gemeinde nwg- . lich gemacht. Adler schrieb eine Anzahl leseNL-W'rter AuMtze über jüdische Fragen und allgen:rine Wirtschaft-' ' liche Themen in deutscher Svrachr. Sein -Lsichenbogäng^..'.' nis ' findet heute in Brrdapest statt. ' . y ein Gesuch de« Warschauer Aah;-i«Ltk W den PkllstSen-en koaiiSge. .,,Aus. W a. r fch,a ü -ivivd uns .hepichietr.Bür giM-sn^..- Di^en sckrv8be.'.düs. Da'Waner RMbl-natan. den PrW--'.' henten her .Vereinitzien Staaten, C o o1 i d g «. / ein , - ^rinxenld'.is Te-l-egramiu, -in weichem esu. a.- heisst-: Das' RaMnät der RelsDeiüz der pol-irilsck.LN -NehüjbliF, in . welcher drei Milli o n e ir I nie lt" wohnen,. •. wenidet sich, evf-üllt von- -öer .ernsten. Aor-ge - wegen der schweren r-eliyiösMMchen Künlsequengen -Äer Zeüstöpimg öes'in aller W^lt g-eh »i'l:g>ten Geisctzes des F a -m i I -i e Wf.r. lebe n s, an-Sie, hochver-eihrter Herr Präsident, mit -- der Bitte, den Frauen und Kindern, deren: Män'mr und Väter schon seit, meihverm Jcchren in :’ Nordamer'.La leben, zu -F lstatten, ihren- Ernächr-ern idach- '. Wnierika zu folgen-. In d>em Telagr-aiinm wird die furcht-- - bare Lage dieser „Zwan-gsivitwen" un«d ,L'wa.n-g-s--. Waisen" geschildert. Der Kownoer Leichenstrelt belgelegt. 'Ans C o w n o wird uns berichtet: Unter dem .. Drücke der öffentlichen Meinung und gang .b5!joud-ers / nach eineün Appell .des RcMerungsarganes ,^ietuwa", den Frve-den auif der Universität w? ider h.enzustellen,. . .gelang es dorn Leiter des anäto-nnschtzfl.... Pros. Zil ins-ky, rrnd den, Deckau der medi^in'.schon Fakultät».>üe. faisci.Wchefl.Al-uidenten für «ny» g-e,m e l ü- '■ s am e Beratung mit den Delegierten der jü>d'.schen Stu>denteniiA>ast zu g'i.v'.>nnen, um die' Liqui-diemug des. . gangen Leicheustreites zu erzielen. Die Vertreter beider Parteien nntcrschvieben je eine ErAärnng. Die'Delegierten der nichMdischen Mediziner g>aben' bto Erklärung' ab, daß. ih* Vorwurf, daß'Inden sich heb der Btlmndlnnig nichtstldlscher Leichen . d e.f!p e kt i e rl ich,v er-. ' ba"I t on.!ftch nicht a'iiif die jüdische' .Hörerschaft"M-'all?- --' gemeinen lwzogen ha/be und brückten über die infplge verschiedener-M-lbvei'ständnisse enksiande'nen '• Könifltkte : ihr Bebauern.aus. Die Delegierten deij ii d i s ch e n - S-t u d e n r e n s ch as t nahmen diese. Erklärung M Kenntnis und gaben ihrem Bedauern über die Vorfälle mit dem Biumche Ausdruck, daß in Znkimft. solcheu - . M'ißversiänümisseu vorgobe-ngt n^iode. . Hieraü.f-wurde' . über AnvüdmlU'g des Dekans d a s ,a n-'a t o nt i s ch e I n st i t u t w i e d e r geöffnet und die Aibe-it geilst vorlärstig ohne .Zwischenfall vonlstatten. . Ale tzalMInenstsche Lehrerschast aus der Wckt> loukereui der Lehrer vertreten. Der Verband ‘ der hebräischen Lehrer Palästinas nmrde eingeladen, zu der im August 1927 in Toronto 'tattsindenden Konferenz des .Weltverüandes der. Lehrer- Vereine Vertreter zu eutsendm. Der Verband hat die Einladung angenommen. Slue Mische Gemeinde in MutSea. Die jüd.fche Einwohuerschast im femm ''Osten' ist -iw? einem stLndigm Wachstüur bezris.eu. Ein Zeichen dafür sind' die immer n^u eiststeheildeu jüdischen G.'nreilcheN üi diese,n' Teil der Well. Äü'z ich wurde in Mulden eine Beratung abgehalten, an-der fast sämtliche -jüdischen Einwohner-der' Stadt teüuahmen. iM wurde die Gründung einer jüdischen Gemeinde beschlossen i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.