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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-09 · Heft 2856 (9.2.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2856 (9.2.1927)
Date
1927-02-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Dien, Mittwoch WlEWr Morgenzeltukrs g. F-bruae 1887 Nr. 2866 Mtes und neues Judentum im <&ut$en(and Udidlfi^a ton Cito Atomte».*) Sei« Rabbi von Sisenfiabt. Ghettohäuser fiitb innen größer als außen. Und komPli- ,werter. nackte engbrüstige Gassensront des Rathauses im Ghetto von E;f':nstadt läßt das System von Stiegen, Türen, Fenstern, Nischen niG vermute«. Die Not lehrte sie Raumausnützung. Der Herr Bürgrrmcistcr geleitete mich nach unserer Unterredung in der Ratsstube — diesen: alten Gemäuer mit dem gestrengen grünen Tisch, mit dem würdigen, tüchtig durchgestsfenen Lehnstuhl des Präsidenten und mit den Regalen, strotzeick von mächtigen Folianten — über schmale, steile Steintrepprn ins Hinterhaus zum Rabbt. Er amtiert etst kurze Zeit. Als ich im Vorjahre hier weilte, sah ich die fieberhaften Vorbereitungen für seinen Einzug. In der Gaß wurde eifrig gehämmert, gescheuert, getüncht, um die verfallene Rabbinatslvohnung — die Gemeinde hatte geraum: Zeit keinen Seelsorger — rechtzeitig in guten Stand zu bringen. Ein stiller, verantwortungsvoller Mann, mit ejnem ernsten, vornehmen Antlitz. Rabbiner Klein ist zurückhaltend mit seinem Urteil über schwebende Fragen der Gemeinde und des allwelilichsn Judentums. Er Iv^iß, daß er die Führung einer Kehillä übernommen hat, von der nicht viel mehr übrig blieb, als der stolze, berühmte Name und die Mahnung großartiger Denktnäler der Vergangenheit. ,Hch bemühe mich, die Zustände zu bessern. Durch jüdisch-religiöse Erziehung und durch Hebung des Volksbcwußtseins." Tatsächlich —- er sagte: ,ches Bolksbewußdseins". Da ist ihm ein Wort entschlüpft, das mißdeutet werden könnte. „Aber" — fügte er, plötzlich sehr entschieden und lebendig geworden, hinzu — „ich bln k.in Zionist und billige die zionistischen Bestrebungen nicht." Im Vergleich zu anderen Rabbinern des Burgenlandes, mit denen ich später sprach, ist er ein Engel der Duldsamkeit, der zionistischen Propaganda und dem palästinensischen Aufbauwerke gegenüber. Bestände nicht die Sorge, er könnte mit den derzeit mächtigeren Päpsten von Mattersburg und Deutschkreuz in Gegensatz geraten — ich glaube, er käme dem Misrachi näher. Er lehnt übrigens auch die Aguda ab und ist klug genug, die belebende Kraft des Zionismus zu erkennen. Als ,Hecht im Karpfenteich", als Stachel, der die schläfrige Eisenstädter Trennungsorthoboxie «Mich wieder auf die Beine bringt, wäre ihm stärkere zlonlstische Aktivität itn Ghetto willkommen. Während er so spricht, denke ich daran, wie andere bedeutende Männer der Gemeinde, die er jetzt führt, gerade die Beschäftigung mit dem Eisenstädter Judentum in ihrem Zionismus gefestigt hat. So betont Sandor Wolf in de» „Eisenstädter Forschungen": „Wir können mit Stolz auf die Vergangenheit dieser Gemeinde zurückblickm, deren vielhundertjährige Existenz alle Behauptungen, daß Juden sich nicht selbst regieren können, Lügen straft", uitb regt an, die Entwicklungsgeschichte der Institutionen dieses Gemeinwesens beim Aufbau städtischer Siedlungen in Erez Israel zu berücksichtigen. Aber ich hatte nicht die Absicht, eine zionistische Diskussion zu führen und wandte mich der Frage des ö st e rreichischen Gemeindebundes zu. Diese ueugegründete Bereinigung der österreichischen KultuSgem-elnden will bekanntlich durch Förderung gemeinsamer Angelegenheiten (wie z. B.: Regelung des Wanderungswesens, Erziehung tauglicher Gemeindebeamter, Unterstützung Notleidender, Rettung zugrundegehrnder Kultusgemein'.en) der Entwicklung und dem Ansehen der österreichischen Judenheit dienen. > Zur Stunde, da ich diesen Brief schreibe» war ich auch schon inMattersburg,Deutschkreuz uub Lakenbach und weiß jetzt, daß es sehr schwer sein wird, die „Provinz Burgenland" dem österreichischen Gemeindebund einzuverleiben. „Wir gehören der Trennungsorthodoxie an uv.b wollen nicht mit Neologen gemeinsame Sache machen." — „Die ,Sieben Gemeinden' haben sich vor drei Jahren zueinem Bunde vereinigt. Dieser Bund genügt uns vollkommen." — „Wozu brauchen wir den Anschluß an österreichische Gemeinden? Die ungarländisch: Orthodoxie steht uns näher. Wir haben für die Republik Oesterreich optiert, als im Burgenland abgestimmt wurde, wir sind treue österreichische Staatsbürger geworden, aber wir haben eine weitergehende Autonomie, au der wir nicht rühren lassen." Diese Einwände und noch andere (in militanter, fanatischer Tonart) hörte ich in den bisher besuchten vier bedeutendsten der „schewa KhilleS". Zur Stunde, da ich Viesen Brief schreibe, fühle ich ich das technische Unvermögen, auch weiterhin hübsch wohlgeordnet daS Gesehene, Gehört«, Erlebte in seiner zeitlichen Reihenfolge zu erzählen. Jetzt müßte ich den friedlichen, nachdenklichen, erquicklich geruhsamen Vormittag schildern, den ich unter sachkundiger Führung im Wols'schen Museum verbrachte. . Ausgeschlossen! Ich war soeben, zwei und drei Gsrnbahnstunden von Wien — bei halbwegs menschlicher Bahnverbindung wäre die Distanz weit kürzer — in jüdischen Enklaven, die zweihundert und dreihundert Jahre hinter unserer Zeitrechnung zurückgeblieben sind. Ich sah Menschen von höchster Geistigkeit in Ghettogassen in unglaublicher Primitivität leben, sab hellste, heiligste Frömmigkrit neben dunkslstem Aberglauben, herrliche, goldstrotzende Thoragewänder, und unmittelbar neben den edle«, alten Syna- •) Siehe „Wiener W,rgenzeitu»g" vom 3. und 4. Februar iE zogen, in denen sie verwahrt sind, Gäßchsn von Armesbreite, aus Lehmhütten und fckmntzstarttnden HSuschcu bestehend, unter deren fragwürdigen Dächern kinderreiche Familien hausen, blutarm, unterernährt, aber gar nicht unglücklich; sah hier die absolute» die inqulsitorijche Macht eines gefürchteten, seine Gemeinde gleichsam mit drr Peitsche im Zaune des Gesetzes haltende«, dort einen überirdisch milde», durch Weisheit und patriarchalische Güte dir Gemeinde um sich scharenden Rabbi; sah Typen von köstlichster Eigenart und Frische neben stumpfen Idioten; sah neben anämischen Jünglingen, die von 24 Stunden des TageS an die 20 in feuchten Studierzimmern hinter Folianten verbringen, achtzigjährige Greise, die bestimmt ihre Jugend so verbrachten, wie jene Jeschiba-Boch:r, denen man kaum noch ein Lebensjahrzehnt zutrauen könnte; sah in den. Kotgruben von Deutschk.euz,' Mattcrsburg. Lakenbach, sah im unwirschen Winter Mitteleuropas ein Stück buntesten, lebensvollsten, kultiviertesten» unzivittsirrtesten Orient. — Zwei und drei Bahnstunden von Wien. Da muß ich wohl die Disposition dieser Aufsatzreihe abändern, die Buchung musealer Eindrücke an d:n Schluß setzen und zunächst der Bewunderung, dem Erstaunen, der Erschütterung und — ich sage es unumwunden —dem Entsetzen Luft machen. Gegen die magyarische grredeaia im Sargealau». Ein einstimmiger Beschluß des burgenländischrn Landtags. Der Surgenlöndlsche Landtag nahm gestern einen Beschlußantrag des sozialdemokratlsckM Landes* Hauptmann-Stcllverlrcters Leser, betreffend die Ereignisse in S ch a t t e n d o r f, an. In dom Antrag heißt es unter anderem: „An alle Burgen-länder richtet die Volksvertretung die ernste Mahnung, politische Kämpfe mit geistigen Waffen auszutragen. Der Zorn des Volkes und das Strafgesetz müsse jene treffen, die unsere Arbeit stören. Wenn vereinzelt hochverräterische Elemente auftreten, so haben Landeshauptmann und Landesregierung die Pflicht, mit aller Strenge gegen sie auszutreten. Dessen tli che Angestellte, die sich solcher Verfehlung:« schuldig machen, sind sofort zu entlassen. Die Burgenläuder wollen gleich allen anderen Oesterreichern Frieden und Freundschaft mit allen Nachbarn, Frieden auch mit Ungarn. Freundschaft auch mit dem ungarischen Volk, aber mit aller Leidenschaft lehnt dah Burgenland die Zumutung ab, jemals wieder unter ungarische Fremdherrschaft zu gelangen. Gewaltsamen Versuchen müßte Gewalt entgegengesetzt werden. Auch hiezu ist unser Volk bereit." 3»r Geschichte der KreuzworlMsel. Wie all s in der Welt ist auch das KreuHwortrMsel. daS heute wie eine Epidemie sich ilöer die gan-s Welt ergossen hat, scheu eininvl deigcllvlsen. BereiM-lt kann man es sck-on i-n alberen Jelhrgärigen englischer und amerikanischer Revuen finden, nur bli<>b eS damals fast unbeachtet. zi«nal es rwch nicht die Technik von heute auftvies. Die Welt WeMWc.mmt hat das von schr vielen mm gelirlbte, von em:p wieder geißle Kreuzworträtsel jeivH erst fcit den erften Tagen des Jahves IW, wo geradezu \Tm Nackt die KreuMorträtlseliwella, einige nennen sie eine Seuche, auslbrach. Der g wissenhaste GlschicktLfchreiber weiß devon zu berichten, daß eine der vielv^lcisterten alten Tanten, eine MrS. Simon in einem Vororte von N-'«w Dork — der Name soll der Nack weit erhalten bleiben! — ihrer Nickte als GoburtstagS^ischenE ain Nätselbuch schenken wollte, da 'di »se leidenkckastüch die Nätselrubrik alter Wochenrevuen plünderte. So bat We gute Dante ihren Nc'jfen R-ickard Simon, der Wer viel Zeit und wenig Arbeit verfügte, ihr von einem Bik-ck!''Zndler rön Rässelbuch zu verischaffen. Die Zeit der Räts^Izeituryen und der Nä'telspalten in den T§g>??hlStdsrn war ja damals nochnicht üDer die Welt hcremg-cbrochen und so versuchte der junge Mann bei den Buchhändlern vom New Bork sein GM. Ni"* mcmd hatte ein solches Buch; viele lachten ihn aus, ja einige glaubten scgar, daß er sie zum besten halten wollte. Dieser Zwilschenssall wurde das Gsilck dieses Herrn Simon, zugleich c.v-sr auch der B.'>ginm dar ganzen Kreu^worträtffel'ripldemie. Denn Simon verband sich mit einem ftrngen Journalisten, der bisher seinen Stolz dare-ingesetzt hatte, alle vierzehn Tag« in der New Nouk^ ..T^w-rS" ein Kreuzworträtsel undenzubriwgen, lm-d beide gründeten nun unter einem hochtrabenden Na-men in einer Winkeligasse einen Verlag, der die Ausigabe haben sollte, Deuten, die mit ihrer Zeit nickts angufangen wüßten. KreugwortMe! in großer Zahl zum Men ar^ugeben. Aus di (c«m Bureau flatterten nun täglich Rä'ssel in die Welt hinaus, zuerst einzeln, dann ganze Zeitschriften und zum Schlüsse ganze Bücher. Sen^.hirnk«''U'ryr!g wie die Almerilkaner und noch mchr die Aimerikanerinnen schon einmal sind, r.issen sie sich geradozn um Mofs Kreu'worträts^l. so daß der kleine Verlag in der kurzen Zeit von vier Monaten dreiviertel Millionen Kreuzlvortrats"l^'ücher verkauft hatte. Der AmertkanismuS hatte sich auch hierin wieder einmal k(UUS RADIKALER ZIONISTEN Attttvock, 9. ^bru»r 1-27, um bald 4 llßr adenckr. im Oslä At!»5doi. AepernpUtt (Klubloktl: Eingang Wiesingerstraße um die ecke) Rlubversammlung Gegenstand 1. Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Entwicklung in Halistitta. Referent: Herr J. PRASCHKER aus Tel Awiw. 2. Uebcrsicht Ober die Lage itn Zionismus. Freie Aussprache. Itn Ssterrelchisehen Landesverband organisierte Zionisten als ülste willkommen! gezeigt. Die Z.'itmagen, die Meist die Idee der Krcuzworträtis-el belächelt und hrspottet hatten, führten nun über Nacht große Nä (slrubriken in ihren D-lättern ein und suchten sich durch die AuSsetziMig großer Preise zu überbieten. Uwd die Buckionbler, die srüiher die H.'vauSgabe von No!>s7^üch?rn als ck.surden Plan von sich gewirsen hatten, beneideten dann die „PublWng-Company" in New Rovk, denen die NätseDüche.r nur so aus den Haivden gerissen wurden. Äst das Krcu-üvorträtsel — so muß man sich heute fragen — ein Sport, ein Le.ft ir, eine Kra-niHrit oder ein Devgn'ügsn? Diele meinen, eS sei eine Art Gumnastik des Verstandes. Der Vater der Räl>s'sAbe.rsch.vemmunst. eben jener geschästS'wichtige Simon, m'int, haß d?r Nätiselratsr stolz den B:wsi8 eckäringen will, nicht weniger tücht'g zu sem als andere, itrh so einen Kampf im Gvheimen, einen K«c.mpf chne PtGlikum beginnt,;mn zu der Genugtuung zu kcmmen, die Lösung eines Rätsels g simben zu haben. Und die Frauen? Bei ihnen nirg die stete Neigung mitsiprelen, Gche-imnisse herauSzubekammen. W:.iMchkeit betrachtet, ist daS KreurMorträÜi'el neben seiner zerstreuenden Wirkung und Unterhaltung ta-dsächlich auch bildend und ge-dächtniiLffchürfend. Es führt den Men.ichen fpieler'sch in Gegenden, di: vlgn sonst vorschlossen bleiilen. auif das astatisch: Hochland ebeniso .wie bis zur Mstpitze Amerikas, bis zum Fluß in Sibirien wie auch zu>m Vulkan in Sizilien; es zeigt Wüstentiere tmd Süßwasserfilsche, Nenntiere des Nor, dens und Tiere der Urzeit, es Wrt in die Mylhologie und ln die Kunstg-nschlch-te, ' es fordert das W'ssen m bibUscher Gcfchichte und in den chc,mi>schen Formeln heraus. Es hat seine AnnHutlichkeiten und sei-n: Unan-n.^l'mllchssnten. Cs z">.streut uns auf lang7<r Fahrt im ' Eisen^Hrvr«,' wil'srend des largen ÄbendS ’iitt warmen Zimmer, cöet eS wirkt unan>gew7hm. wenn man b-im Eintritt ins Kosfohaus von sein cm Irgend freunde' an der Brust gepackt und mit vorder Stimme gefragt wird: „Wie heißt der Muß rn -Oe'st?.rr 'ich, der mit ,,D" beginnt und mit ouau" avMrt?" So hat da§ Kreurworträ if-el jung u^ 'alt. reich und arm, Lehrer und Schiller, Chef und Angestellten gepackt, und n-ickt feiten die Merfchen so in seinen Bann gegogen.- daß es einem nur zn leicht passieren kann, daß man auf d'e Frage: .Missen Si-r nicht e'.n ciut-es B'önsenpapier?" die üb-erraischend-e Antwort erhält: „Mit wieviel Vnckstaben?" —eich. 0 lln'ere MkmwortrStselkrmlurkenr. Kommende» Sonntag beginnt die „Wiener Morgenzeitung" mit viner großen Kreuzworträtsel-Konkurrenz, für deren Lösung wir besonders schöne Preise ansgesetzt hc5en, deren Erringung wohl in jeLermanns Interesse gelegen svln dürste. So beträgt btt erste Prei eine syefch-mackvoll zusammengrstellte Bibliothek von 300 Banden, der,zweite Preis gesti itct dem Gewinuer, sine G r a t i s r e i s e nach P'a l ä st! n a?u unbrrnehmen, während mit dem dritten Preis dr>r Evwevb von f ü n f D n n a m Boden in Pa lä stina verbunLen ist. Außerdem stehen den restlichen G<tviim?rn — e s w e r d t n I n 8 * gesamt ÖO Preise auSgesetzt olns Rsihe schöner Gewiwstc zur Berfüguing, so Dament o i l e t t e g e g e n st ä n d e, H e r r e n g e b r a ü ch s - artikel, Bilder, RippeS, Bücher usw. usw. Die nähere« B'idingangen unserer Konkurrenz werde« wir noch veröffentliche«. Mr hoffen, mit der Einführung von Kreuzworträtseln vb-le« unserer Leser eine wM kommen« Gabe zu bieten. Slue Wiener .Mische vraniagelellschast-" Die Kulturkommiision des ziouiUischm Landoskomitees für Oesterreich gründrt einen jüdischen Volksbildung s Verein für Lichtbildvorfühpunge». Die Vorarbeiten für die Kotrstituierung find so rveü gediehen, daß mit den Veranstaltungen begonnen werde« kann. Mittwochs den S. d. M., 8 Uhr abends, sikchrt eine Lichtbildveranstaltuilg in der zionislischen Sektion XU— XV, Herklotzgasse 21, statt. Sonntag, den 13. d. Mi, ö Uhr nachmittags, »vird in Baden ein Lichtbildervortrag über „Die Bibel in Bildern" für jüdische Kinder veranstaltet, um,8 Uhr abends ein Bortrag über »Moderne jüdische Kunst" für Erivachsene. Tie zionistische Ortsgruppe Innsbruck veranstaltet in allernächster Zeit zrvri Lichtbiidcrvorttüge. In die Provinz werde» die Vorträge in Maschinschrift samt Blldermaterial abgegeben.

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