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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-04 · Heft 2851 (4.2.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2851 (4.2.1927)
Date
1927-02-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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ÜBWÜÜ I Seite 4 Gien, Fkerrug tUJfWnWW Jtttes undneues Judentum im iBmdeniand, AcMMcf» MMt Clio 4A«1m. eifniflatt - »Ir Mlafti|)< 7'U!>kN,cmri»»,. kann *) nicht jagen, „die schlosetid«", denn ein »rrivachen in frisch gesammelter Kraft ist zunächst Nicht zu gewärtigen. Ich darf nicht sagen „die tote": «och wirkt eine Hand voll (eine halbe Hand voll) ausgezeichneter jüdischer MensäM. Sie suchen mit HtNgab« die große Vergangenheit de- Ghettos von Eisenstadt lebendig zu rhalten, ivirken für die Zukunst des altehkivürdigen Gemeimvesens und einige - dieser Bruchteil ist noch kleiner — erschöpfen sich in der LyfiphuSarbeit, die Eisenstädter Kehilla zur Anteilnahme an der großen Gegruwarts- und ZukunstSsrage des jüdischen Volkes» an dem Wiederaufbau von Erez Israel ausznrnfeu. Ein Mäzen, Sandor Wolf, hochgebildet, verantwortungsvoll, opferfreudig (man bangt, den vornehmschlichten Mamr mii der Erwähnung seines Namens zu. verletzen), hat dein 'Ghetto sein berühmt gvvordttreS Museum errichtet - ich werde später nirine Leser durch die Museumsräume jührcn — hat die Entwicklung der täte* meinde und ihrer Jnstitutiorten, die Friedhofsinfchriftrn und Familiengeschichten wissenschaftlich bcakbcit-n und kommentieren lassem Man kann nicht sagen, daß das Inter» esse der Bodenständigen an diesen bedeutsamen Werken der Heimatsorschüng überivältigend wäre. Ein tiefreligiöser, feinsinniger Jude, Autodidakt, zum Forscher geboren, in die kaufmännische Laufbahn geraten, seit drei Jahrzehnten im EisenstSdtee Gh'.tto wohnhaft, das ihm zur Wahlheimat geivottxm ist, hat mit Herz und Geist an allen diesen Werken hervorragend Anteil. Er kann meine Eirldrücke von den zeitgenössischen Kchillattutsn, die das deprimierende Gesamtbild „schläfrige Judenstadt" er-l geben, nicht verbessern. Ludwig BSrnc schru'b einmal? „Sei, wie du immer sein magst, aber sei! Die Cisrnstädtcr Jud?n sind nicht. Nicht zionistisch, nicht agudistisch, nicht National, nicht antinational, bis auf einen Bruchteil der Altert nicht religiös, nicht antireligiös, die Jungen kämpfen wed-r geistig miteinander noch mit beit Vätern, es gibt k»ine Eiferer und keine Flaumacher, und der grütlc Tisch des Kultusrates (zugleich Gemeinderates) war schon b^rnkiich lange weder Zeuge von Meinungsdisferenzen, noch hat er erregte Debatten grhürt. Man läßt in Eisettstadt die Regieret regieren, die Juden in aller Welt in begeistertem Ringen eine neue jüdische Aera vorbereiten oder sir als verderblich verhindern, lebt in den Tag und sagt: „mbbh" ... Bei der jüngsten Rabbimvvahl -£ endlich — gab es rote Köpfe, Parteiungen, Wahlmanöver, Ghetto-Aufruhr. Sturm im Wasserglas. Wer doch ein - Lebenszeichen. Die Wäfrige Judenstadt hat eine. Hstnpberrrgung gemacht.. Sie nht jetzt von der Anstrengung aus. Gibt es keine akuten . roblsmr, die dem Eisenflädter Juden nghegeh^n: müßten? Politische Fragen. Doch! Und ivie auS den nachstehenden Gespräch-n mit . *) Siehe „Wtenee Morgenzeitm^" vom 8. Februar M7. lisabmettsminister und Peers mit geringerer Freude im Netz der Kriminalpolizei und Vvr dem Polizeigericht. . .. . . * Dieser Tage standen die Manager des Kit-Cat-Clubs stund einigey Dutzend von Gästen vor dem Magistrat. Es gab eine sehr erzürnte Lektion, denn „der infenralische Handel mit Getränken" nach der gesetzlichen Stünde muß aufhören. Die Manager wurden zusammen zu 1300 Pfund ltzg.OOO Mark) Strafe verurteilt, während die aufnotierten Gäste jeweils zehn Pfund zu zahlen haben. Der Klub aber,, den man als solchen zum Bedauern des Magistrats nicht ins Gefängnis stecken kann, ivurde für drei Monate geschlossen. Da-das Unternehmen in dm letztm fünf Mwnaten an Getränken uub Speisen etwa 96000 Pftmd verdient-hat (ein harmloses „Sandivich" kostet fünf Schillinge), hat der Nachtkapitalismus einen ernstlichen Schaden zu beklagen. Bor Gericht standen nur sehr belanglose Menschen, Männer und Fraueil, ein paar Cityleute, Offiziere, Studenten oder dergleichen, und diese harmlose Auswahl zustande gebracht zu habe«, war ein'bewundernswertes Kunststück der Polizei, denn müer den 6000 Mitgliedern des Klubs befinden sich neben mehreren KabinettSministern — an der Spitze Lord Birkenhead und nÄben wtchligeni Parteipolitikdrn, einschließlich der LaboupParty, nicht weniger als. dreißig Peers. Solch hohe Patronage bebrütet natürlich, daß «in ausgiebiger Societyschwarm samt Diplomaten u«b allerhand Künstlervolk, Eitygrößen und Jourtm'istzn züdy MÜgliedem oder Besuchern des Kit-Cat-Elubs gehört — nicht nur, weil der Klub mit seinem weiten Festraum und einer Mett Küche mich zur harmlosen Lunch',eit angenehmen Aufenthalt bietet, sondern eben wegen der einzigartigen Gelegenheit, durch einen Klubbeitrag sich sozusagen zü elnettr Müglied des Borhofs der Society zu machen. So )var es für die Polizei, wie gefegt, nicht ganz leicht, diesen Klub zu fassen, und in der. Tat, so wird erzählt, bttnirfte eS mehrerer Vorstöße, bevor es ratsam schien, zuzugreisen. Beim ersten Male wäre beinahe „Royalty" ins Netz.geraten, undi später »oar Lord Birkenhead selbst gerade stellvertretender Innenminister. Erst beim drittenmal zappelten rui belanglose Grgeiistände in d.-m Netz, dar man nicht so sehr ihnen, als. den Managern über dm Kopf zu ziehen wünsche. B. K. (London.) - den Bürgermeister, Genreindesekretär und Rabbiner her» vergeht, recht erhebliche, Herr Bürgermeister Spitzer empfing mich in der RatSstube, die man über eine schmale, gelvundene Treppe erreicht. Der erfahrene Sekretär, Herr S o l t e s z, wurde der Unterredung zugezogen. Das akuteste politische Problem ist die Fage der Einbeziehung des Ghettos in die Großgemeinde Eiscnstadt. Wir errvähnten stüher, daß die zwei rechtwinklig aüelnandergesügten Judengafsen eingejänderte politische Gemeinde „Unterberg-Etsenstadt" bilden. DK Bürgermeister sprich sich gegen die beabsichtigte 8intatt&i£ung in die Großgemetndc auS, alle jüdisch» Persönlichketten, mit denen ich zusammenkam, pflichte» ihm bei, und man hofft, daß die guten Gründe, die man ins Treffen führt, dzr Modus, den man zur Bereinigung der Frage vorschlägt, bei dr» Behörden Billigung finden. Als DundeSpräsidrnt Haiirisch das Wvlssch Museum besuche und das Ghetto sah, hat er anerkannt, daß dies-S europäische Unikum erhalten werden soll. Die Auflösung der politischen Gemeinde würde ab^r die Auflösung deS Ghettos mit sich bringen. Die alten Bräuche, ivie die Trauungen unter freiem Himmel und das Abschießen durch Kette uub Gittertor vor Sabbateingang, könnten nicht mehr beobachtet, die zwei Jnürngassen würden immer zahlreicher von Nichtjuden bewohnt wrrden. Neben'diesen Gründen der Pietät und Kultur, die gewiß nich unbedeutend sind, ist zu errvägen, daß bei der Besonderheit der Lage deS Judentums b-i Belastung des gegenwärtigen Zustandes für die S00 Ghettobzwohner und darüber hinaus für die 800 Angehörigen der Kultusgemeinde Eiscnstadt (die mit der politische Gemeinde Unterberg-Eisenstadt sich mir zum Teile deckt) in bczug ans soziale Fürsotge reichlicher, hingebender, erfolgreiche gewirkt werden kann, als dies der Verlvaltungsappanat einer Großgemeittde vermag. Und es ist bestimmt für die Juden ganz Oesterreichs wichtig und wünschenswert, daß diese politische Judengemeilids mit ibren autonomen Befugnissen bestehen bleibt. Um. nun die Selbständigkeit zu erhalten, hat die Jttdeitgemeindsich bereit erklärt, die Differenz an Steuern, die sich aus der Nichteinbeziehung in die GroßgeMettttze ergibt, freiwillig z u leisten. Es ist zu wünschen, daß dieser allen Teilen gerecht werdende Vorschlag akz-p.^rt »vird. „Eine ernste Frage", fuhr dann der Bürgermgifter fort, „haben wir an die Bundesregierung zu . richten: Wird sie> weiterhin eine derart antisemitische Bure aukr »tie nach Eifenstadt entsenden wie bisher? Die Beamten, . die nach >der^ Einverleibung des. Burgeniarches fn die RepMik hieher versetzt wurden, sirid fast durchaus Hakenkreuzler und lassen eS sich sehr angelegen sein, has bisherige srtundschaftltche Verhältnis zwischen Juden und Ätchtjuden. in Eifenstadt zu trüben. Nun ist unsere Stadt als Landeshauptstadt Sitz der Landesregisrung gvvordeW und es werden 160 Beamte zugeteilt werden, Wir wollen hoffen, daß diese -uwachsenden Negierungbcamten nicht den bisher inS Bürgen!and entsendeten gleichen, die ihren Judenhaß unbedenklich und rücksichtslos betätigen!" Heute ist Eisenstädttt Wochenmarkt. Ich habe schon am Weg zum Bürgermeister bemerkt,, daß das, Ghetto vom Marktgrtriebe fast Unberührt bleibt. Gin Kaüfmannsladen war sogar gesperrt,. Das Gespräch ivendet sich d-r allgemeinen Wirtschaftslage der, Juden und ihr-s GömetmvesenL zu. — Früher , mußte ein Teil der Bauern, die zum Cisenstüdter Markt kamen, den Weg durchs Ghetto nehmen. Beim oberen Gittertor bog2N sie in die Jud«tgasse ab, besorgten hier ihre Einkäufe an W^bwareil, Schuhen und Gebrauchsartikeln. Die Inhaber der Grwölbe richteten ihre Lagerbeständr danach ein. Bald kamen alle Üandleute zum Einkauf hieher, weil sie in größter Auswahl preiswerte Ware vorfandem Jetzt kommen die Bauer:: mit der Eiserchühtt, haben in der Rühe thteS MarktstaiideS jede Einkaufsmöglichkeit und keine Ursachs, mit Zeitverlust ins Ghetto zu gehen. Ein Schaden, dM : die jüdischen Geschäftsleute begegnen mußte», indem sie ihre Gewölbe in hie Stadj verlegten. Größer ist die Linbüße, welche die mit Lasten uni» Sorge» b-Mverttz Gemeinde durch den wachsenden Ausfall an GteNctgelderu und sonstigen Einkünften erleidet., Aber noch haben die Söhne der Msenftädter jüdischen Patrizi-rgeschlechter, die Dreier, Gabriel, Schneitwr, Spitzer, Wolf ihre Stammhäuser im Ghetto. Und in zahlreichen europäischen Großstädten, tnsbesondLre in Wien, siedeln Kinder. der Kehula Eisenstadt, die Über reich» Mittel verfügen. Gerade jetzt, wo es nöttg sein wird, neue Opfer zu tragen, um das Ghetto als polttischrS Gemeinwesen zu, erhalten, mußt« ein Appell an sie ergehen, eS den rveicigen glricl-zUtun, die sich seit jehev ihrer Opferpflicht bewußt sind. Man floht, eine runde Zahl äußerer und innerer Fragen resultiert aus dieser Unterhaltung in drr Ratsstube, Uttd sie müßten die Eisenstädter Ärmeindrmitgliedör gar sehr beschäftigen Sie mögen eS doch vsrsuchttr, sich an diese HSchstpersöNliciM Ängeleg-nhtttrn heranmwagen. Schläfrigkeit ist kein behaglicher Zustand,' und die Stunden, die sie bei der Zigeun -rinusik im Kafferhaus .Version, werden sie von der. ung?smchen Seelenverstturlg und der nicht sehr würdigm WmschtlgkrU kaum befreien. 4. Fckbnmr 1087 Kr. »K «. .' .... Sie Schüsse von Schatteavorf. HüMWme l« RiMSßSlM. Weyen d«sr Mvrdtat in Schattendorf Überreichten sest:rn die GktzialdvmEmtm im Nationalrat «ine dtiNiglkche U»frage, in der sie die Bestrafung aller an Mord fchvMrvmnken Personen und die Auflösung der Frvinträmpser-Ortsgruppen im BurgerckattLe foi^erlen, die zu Trägern einer hachv-etnäterWen B.WkgtMg grgen die Gichecheit der NchMU gciwsrtvn feien. BundsSkangler Doktor Seipel verlas di« ilym zuKakoMM«nen» bereits aus den Z'^tungen ö^nnten Etlichen Bsrichide Mer den Vorfall unl'^rick-n?te eS als sEisiverstärWch, bvß die zuständigen Behörden u>rl> die Gerichte alles tun werden. damit die Tat so gesühnt werde, wie ffc «S verdiene. In di eifern Wie in ähnlichen Fällen fei der Gebrauch geMrlich?k W^ffest n l ck«t < r n Zeichen der Tapferkeit. sMikrn der Furcht. Er warne in idieser SttMde, Wieder den Wsg zu Hcschrsiten, der schließlich zu Glutch'^vn fAbren müsse. Das B^str'hen einer Jtredynta im BurgenlaNd« leugnete «. Don Elementen, die aus Ung.irn herüderkämen und zum Ansruhr schüren, sei auch dem burgenlänviscktzn Landes-Hauptmarm nichts bekannt. Dr. Renner bezeichn»'^ die Einfüllung .der Ghristlich'ogialen zur burg«Mn>dischen Frage als von Haus aus verfcHlt, w^il sie vmr tor Idee der Fr-eundschaft mit dem magyarilschrn Staate ausg>?gimgen ist. Der G<(.an<ke, O o st e r r e i ch im Bunde mit den Magyaren wiederiher-uftellen, hc'be die Christlichijcizlülen versüchrt, dem Phar-tom nachzurennen. Wir brauchen -das ungarische Königtum nicht, um in Orstrrreich das Kaisertum herziHellsn. aber wenigstens, um w:<kar einen ErzHsrzog von Oesterreich zu ürsttzen. Er degre'.ife es wchl. daß es Dr. Seipel Mcklsichwn der auAwürt'gen Politik unmöglich machen, frei zu reden. cHer e» ftT# nicht an, sich vor den magyarischen l*mtritlben im Burgenlan'de blind zu ft llen u-n'd «ine V o g« l-G tra u ß«P ol it i k zu betreiben. Im weiteren V»rrl<mse der Sitzung kam es «dann zu t u m u l t u ö s e n G s e n e n, als di« Scgialdewokraten den burgen-lär^'ilfckM Mgeordneten P. Gangl des Hochverrates und deS Einverstänldniss.'s mit den Magyaren bezichtigten. Als dann vollends der Großdstttsche Dr. Hampel auf den Milliardens ch a b e n hinvies, tett. der vier!«lst>ü'y'dige DemonstrationKstreik am Mitstvoch verursacht habe, begann die Linke zu tcben unb l i e tz Hampel n i ch t mehr w«i t«r r e den. Di« Mchvheit revanchierte sich sofort, als. rÄmlich b«rr bnrg2N'lcir.i>i's»ch« Gv-ialdemokvat S a f s i k zu l Worbe, kam. Der Tumult wurde.fa arg, daß die S.itzung unteribrochen werden mußt«. Der «Sozialdswvkrc't W i tz a n y war nämlich auf Dr. H a m p e l zugrslp-rünasttyatte^hn-^tnkt PWen rsgaliert. Daraus anOand «in Ha n.-dg e me ng e, das erift durch-die Unterbrechung -der Sitzung sein End« fanld. Nach Wi-eberausnaW« dr« Sitzung bcenbcle Sassik seine Röde. Nach ihm erörterte bax Land» bün-d-l-rr Dr. Schönbaner die Verschlcidenen Me» Heben der magyarisch«» Propaganda im Burgenland. Es sprach noch der Stgiakdcmokrat S a i l v r, womit schließlich i fcirefet GegLNstanb erkfoißt war. Am Schlüsse der Sitzung wmden chn« Debatte die Ges:tzr ü'drr die Einziehung der kleine« Depots b«t der eh« mal igen Oesterreich i s ch^- u n g v r i sch « n Bank unb betreffend die Hinanfsetzung deS ex«lkutionSfreiea E x i ften zmin i m u m ß in bellden Lcffungen öe* schlossen. Die nächst' Sitzung wird in schriftlichem Wege eiMzru'fen werden. AnlveMlLlmwalle. Die Wiener Universität >var gestern lvi-der -er Schtmplatz wüster Ausschreitungen, eine. Folgeerscheinung der letzten Vorgänge im Burgeniand. Sozialistische Stw» chenten verteilten in der Aula Flugz^ttel, in bmtn gegen die Arbeitermorde protestiert wurde und die Freiheit der Hochschule.« gefordert »vurde. Die hakenlreu^ lerifchen Studenten wollten, wie diebereits kurz; Zcit vorher bei einem ähnlichen Anlaß geschchdn war, die Sozialisten verprügeln und aüs der Aum drängen. Doch diesmal sch-etnen sie dabei weniger' Glück gehabt zu habe«, weil die Sozialisten in größerer Zahl arWenen »oaren, so daß die. Hakenkreuzler ihre UchysallStastik auf in der Minderzahl befindliche. Studenten u«d wchrlose Studentinnen nicht prattlzteren koNllten. In der Aula euttvickelte sich eine große Keilerei, in deren Verlauf eü mit Hilfe der inzwischen herLetgerufenen Pedelle dennoch gslany, die sozialfstifchon Studenten ab zu drängen. Die Tore der Universität umtben rasch geschlossen, so baß die beiden Hztrlager getrennt tvaren. Die Hakenkreuzler ln d?r Aula begannen nationale Lieder zu singen, tvährend die Sozialist?« auf der Rampe die Internationale sangen und wiederholt in die Ruse „Pfui, Ätrbeitermörder!" ausbrachen. Dann sammelte« sie sich zu einem Zug und marschierten zu» Parlament. JWvifclM waren die Hakenkreuzl-r duech --—

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