Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2850 (3.2.1927)
- Date
- 1927-02-03
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2981938--28966-3017051- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
55etfc Wien, DsnnsrStas Sn ernsten Lagen. Von Dr. Fritz Lorwen stein. Jenrfalem. ^.ic allgemeine Situation nn hat sich iit den letzter» Wochen kann» geändert, jedenfalls nicht zum Guten. Die beiden wichtigsten äuhrren Merkmale der Krise. Arbeitslosigkeit und Auswanderung, halten unverändert an. und immer häufiger Zeigen sich Spuren ' eines UebergreiwnS d-r Krise auch auf die psychische Äid-rstandsfähigkeit des Iischuw. Dir Krise Hai ailfgehört, eine akute Erktankung des palästinensischen Wirtschaftskörpers Zu sein, sie ist chronisch geworden unid das bringt die außerordentliche Gefahr mit sich, daß Man sich an die Krisegewöhnt, sie als ein unvermeidliches Geschick betrachtet, das ohne unser Zutun über uns bereingebro^a» ist unv ebenso verschwinden wird. So klein das Land ist, so sehr unterscheiden sich seine einzelnen Teile. Mm» kann die Tatsache nicht übersehen, datz den entscheidenden Kreisen in Jerusalem die Krise nicht so tagtäglich vor den.Augen steht kvie dem Bewohner Tel Awiws, Haifas oder Afules. Gewiß, jeden» einigermatzen verantwortnngsbewutzten Mitglied des Jischuw sind die äußeren Tatsachen der Krise bekannt. Aber es ist eben ein Unterschied, ob man diese Kenntnis der Zeitung verdankt, sei c§ n»m, datz njtm sie in Jerusalem oder itt Wien liest, oder ob man sie täglich beobachtet oder ob man sie am eigenen Leibe spürt. Die Arbeiterschaft, als der am schwersten betroffene Teil, beschuldigt heute weite Lreise des Jischuw, beschuldigt die Zionistische Exekutive und beschuldigt besöndTrs die Zionisten der Diaspora, daß si den wahren Zustand im Lande entweder nicht genügend er- Iciutett oder» falls sie ihn erkennen, den Tatsachen'gleichgültig gegenüberstehen. Es widerstrebt uns aus Erez Israel über hungernde Frauen und Km'der zu berichten, von Phänomenen steigender Sterblichkeit, 'von unterernährten Kindern zu berichten; aber der Berichterstatter-kann nurdann auf eine Ausmalung solcher Einzelheiten verzichten. ivenn der Leser weiß, tvas alles in dem Worte Arbeitslosigkeit liegt, einer Arbeitslosigkeit von Tausenden von Menschen, die nun schon monatelang anhält und die anders als in Europa hier nicht durch ein Netz wohltätiger Institutionen gelindert tvird. Heute ist es nur. der Keren H aje s s o d. der durch Arbeitslos e.nunter st ützung etivas zu lindern sucht, und es ist klar, welche Summen hier erforderlich wären, wenn diese Linderungsbeträge mehr sein sollen als em Tropfen auf den heißen Stein. Immer wieder iverden alle Möglichkeiten geprüft, um aus der Krise hcrauszukommen. Von der Negierung. verlangt man immer, von neuem, daß sie jüdische Arbeiter^ beschäftige, auch dann, wenn das etwa mehr-lösten sollte als die Beschäftigung arabischer Arbeiter. Jetzt scheinen diese stmchigen Angriffe auf die. Negierung zum erstenmal etwas gefruchtet zu haben, denn der Vau der Chaussee Jaffa—^ Petäch Titivah wurde von der Regierung demSolel Bonehübertragen und wird am 1, Februar mit 600Arbeitern' beginnen. Ein anderer Faktor, dessen- .Mithilfe,n..Aur^Er-- - leichtermeg dec Lage verlangt wird, ist der -I i schulv.der sich seit Monaten mit der. Schaffung des Ozar Hajischnw beschäftigt, ohne daß sich.aber bisher irgendwie fühlbare Resultate ergeben hätten. Die Arbeiterschaft propagiert die Abgabe eures Monatsgehaltes durch alle festbesoldeten Be- ' amten, was wahrscheinlich nicht so sehr um des materiellen Ergebnisses iwlleu wichtig wäre, als vielmehr um des moralischen willen, zumal einp Anti-Beamten-Propaganda tm Gange ist, die sich in erster Linie gegen bestimmte hohe Ge-, hälter richtet. Klar aber bleibt, daß weder die Regierung noch der Jischuw imstande sind, allein mehr zu tun, als die/ Lage etwas zu lindern-. Nur die zentralen Instanzen, das ° heißt also der Keren Hajessod und die Zionistische Exekutive, können vielleicht mehr tun. Nim waren die Einnahmen des ' Keren Hajessod int lehren Qrrartal 1026 .mit ettott. 170.000 Pfund keitiestvegs schlecht, tvcnn auch dabei zu berücksichtigen ' ist. daß in diesen» Betrage zwei große Spenden . von zu- . sanrmen 35.000 Pfund enthalten siird, so datz mcm für die nächsten, Quartale nicht ohne weiteres mit einem gleich. grotzett Betrage rechnen kann. Wie ernst aber bei alldem die finanzielle Lage der Exektltive ist, erhellt aus der einen Tatsache, datz das zur Zeit besonders viele Mittelbenötigende; Arbektsdepartement in diesem erst e t» Quartal 5687 zweiDrittelseinesJahres- . b u d g e t s a u s g e g e tz e n h a t, zum Teil für AvbeitHlofenuntecstützung. zum Teil für öffentliche Arbeiten. Es ist klar, daß dieses Departement mit feinem Budget nicht auskommen kam». und so hat die Exekutive sich gez w u n gen gesehe schon jetzt sämtliche ander e n B ü d g e t p o st e n u m 1 0 P r o z e n t z u g u n st e n des Arbeitsdepartements zu kürzen. Auch das ist natürlich nicht unbedenklich, denn woher lvird daS. Koloicrsatioitsdepartement oder die Erziehungsabteilung den Betrag »tehmen. mit dem gerechnet hnttbe, und der jetzt einem anderen Departement zufällt? Wie aber die Einnahmen des Keren Hajessod im Lanke des Jahres sein werden, das ist, ivie bekannt, unmöglich vorauszusshen, so sehr muh in Palästina das Ber^ratren besteht. daß ol'es getan werden - wird, um die höchstmöglichen Eingänge zu erreichen. So bedarf es nicht vieler SBorie, um zu beweisen, datz Palästina sich heute nicht den Luxus erlauben kann, bei Geldmitteln, die für unser Werk zu>r Verfügung, stehen» allzusehr dattach zu fragen, aus tpelchen Gründen und unter welchen Bedingungen d»e Mittel gegeben wurden. Der «Haaretz". der stets grirnofätzlnb gegen die geplante Er? . Weiterung der I e w i.s h Agency war. hat Doktor Weiznchnns. Reise nach Anwrika mit einem Artikel begleitet, der vorbildlich loyal war und feststellte, datz der Präsident, der Organisation bei der Ansführung des Köngrstzbeschlusses über die Erweiterurtg der Agettcy der Treue der , Dttm» MsrWMjMMA 3. Februar 1M7 M. SM .. 1^*. ---... .■■■-■ f ^.»»tWBaga: Otyarnfation gewiß fein könne. Wenn dieser Artikel somit wesentlich anders lautete als die, Leihartikel zionistischer Diasporaorgane, die sonst dem Haaretz in ihrer Trnd-uz nahestehen, so ist der Grund sichersich zum Teil der, datz es Muer ist, m der heutigen Atmosphäre von Tel Awiw gmn>dfätzsich einetl Weg äbzu'tehne»!. der auch ititf die leiseste Hoffnung auf Hilfe bedeutet. Dazu kommt, datz das Selbstvertrauten des Jischuw auch in dieser Zeit Nicht PbvöchkN ist, daß man im Grundeckeine Augst davor hat, Mch^tonisteN Einfluß zu gewähren, weil, man überzeugt ist, daß die palästinensische Wirklichkeit.stärker sein wird. Wenn der kleine Jischllw 1013 int SprächMkaMPf siegte, so hat 1627 der weit größere Jischuw im Gründe äuch Nichts zu fürchten. Bagdad—Gaza—Damaskus. ValWm lm Weltkrieg. Im ^Verlag für KultuOolitik in Berlin ist soeben eine zusammensassende Darstellung der stratcgicheu Operationen des Weltkrieges' erschienen, die den. norwegischen MMtär- Attache Oberst Gudmund Schnitler zum Versa.srr hat. Wir entnehmen dem Buck das hier folgende Kapitel,' das eine gute Ueberncht der Kämpfe in Palästina bietet. Wir wollen Mir ermähnen, daß dom Verfasser die Anwesenheit der jüdischen Legionen an der Gaza-Front unbekannt zu sein scheint. Im Kaukasus war der Krieg 1914 und im größten Teil des Jahres 1915 zwischrn -Türken und Russen mit wechselndem Glück geführt worden. Mer nachdem der Großfürst Nikolai im Herbst 1915 im Kaukasus das Kommando übernommen hatte, kämet» die Russen' h»:r gut. vortvärts. Sie drangen in Armenien ein, befreiten die armenische - Bevölkerung Von der türkischen Gewaktherrfchast Und versuchten, weiter gegen Mesopotamien vorzudringen, wo die Engländer vorrückte»». Hier hatten die ■ Engländer versucht, Bagdad zu / n e h m c tt,. das als wichtiger Knotenpunkt für die Verbindungen nordwärts nach Armenien mch dem Kaukasus, ostwärts nach Persien und .westwärts nach Syrien und Kleinasien von größer mtsit rischer Bedeutung war. B gdad war auch als alte Käti.enstadt politisch sehr wichtig. Englische Truppen Unter General Townshand drängten aus dem Fluß, durch Kanonenboote' unterstützt, längs dem Tigris gegen Bagdad vor. Sic trafen infolge des Terrains, der großen Hitze und Trockenheit auf große Sch.oi^rigketten. .Jnzwisch.'N hatten, die Türken in einer befestigten Stellung bei Bagdad eine große'Truppmmacht gesammelt. Während die Engländer den Tigris-.als ^Zufuhrlinie benützen mußten, konnten die . Türken die .anatolisch^ Eisenbahn und die B.agdadbahn benützen, trennauch die Tunnels ' durch den Taurus mcht. fertig und.eine größere Strecke der Bagdadbahu nochiin Baubegriffen-waren. Hier benützten, sie Automobiltransporte. - Im Herbst 1915 kam es vor Bagdad zuM Kampf. Die - Erchläirder mußtet» auf -ihreU Stützpunkt K u t e l A m a r ä zurückgehen. Hier wurden^ sie von deN 'Türken eingeschlossen - und gezrrmngen, sich im . April,1916 nach, einer Belagerung von fünf Monaten mit dvosi Mann' zu ergeben. Eine englische GnisatzeMdisidn tväie öön'.cheU Tütke»» ^äÜfge-'- halttN worden. /DÜr, dir 'eUlpsindlich^ Nieö-rlagt, die dem Ansehen -EnglarrLs '»n Asien durch Uebergabe bereitet war, nwllten die - EiigläUÜer. Genugtuung" ^aben. Sie traf-n. nun Borbeteitmrgett - für einen nellm Feldzug gegen Bagdad, der. dkesmül 'ganz anders angelegt' und vorbe-' reitet war-als der Vorherige. Ende . 1916 konnten sie wieder zum Angriff vorgehetu Sie belNächtigtm sich Änt el Amaras und. im März 1917 Bagdads für die Türken ein sehr schtverer Verlust von Politischer urrd strategischer Bedeutung. . : Nach der EinnahrUe von Bagdad drängten die Engländer^^ noch etwas lveiter vor urrd erreicht-n im April 1917 die Verbindung mit -den Russen, die von-Norden kam-n. Im Spätherbst dieses' Jahres verloren-: sir.--' abev-- hi^se.-.' Verbindung wieder, da sich dix Russen roegen der. irrneren Unruhen in Rußland in nördlicher Richtung zurückgezogeit - haften. Darauf rückten die Türken in Armenien ein, wo sie an tzen 'Christen, die? sich --in den -Kriegssahrrn-.1S16 5 bis 1917' den Russen angeschlosset» hatten,^ blutige Vergeltung übten. / Gegen Ae-gypte,n und den.SueK-kan-al^ die kürzte Verbindung ztvischen -England und Indien, hatten die Türket» anfangs 1915 und sim Jahre 1916 vorzirbringen versucht. Ader sie hatten, - nicht .Kraft. genug gehabt, d»N Widerstand, auf den sie stießen, zu. übepnindm. Transports schwierigkeiten sind Mangel an Wasser.verhindertet» ,sie daran,, hiitrcichende.. Streitkrästevorzustlhren... Und d,r Bau einer 'Bahnlinie. »»ach dem Suezkanal' mußte äusg-'gebey werden. Die-Begebenhnlen an' drx ägyptischen Front tvurden durch die Dardaj»ellssnexped.ition ürtv ldürch dir Kämpfe auf anderen - asiasischm . Kriegsschauplätzen,. besondrrs in Armenier und Mesopotamien, in den Schatten Mellt. Sv waren in den ersten zwei bis drei Jahr-n die Berhältnisje an der Lgyptischen Front von minderer Bedeutung. Im Jahre 1917 wurde t»»desson die Kampstätigkeit. hier bedeutend größer» Bside Gegner traten mit tveit stärkeren und besser anSgerüstetr« StreitkrLsien auf als ftüher. Sie hatten sich beide zum Angriff vorhersitet, die Türken verstärkt durch einige d e u t s ch eu n d ö st - r r e ilchisch-ungarische Truppenteile unter Leitung von General Falkenhahn, die Engländer unter Gmeral A l l e n b y, der hauptsächlich indische, australische und südafrikanisch. Truppen befehligte. Menby hatte mehrere Kavalletiediviftonen zur Verfügung und war mU einem englisch-sranzösischen Panz Ovirgen re'chM äüsgestattsi. E.- operierte mit einem eUMch-ftanzösischrn Geschwader' y* sammei», das die Herrschaft, zur See ganz in der Hand hatta - Die Engländer versuchten schon anfangs 1917 gegen I eru f a lt m vorzud ingen, tuirtcn aber ausgesalt-n. Während der warinen Jahreszeit wichcn bside Gtgiwr den großen Anstrengüngm, mtt denen eit» Angriff hier verbu»»detl ge.veser» wäre, aus. Aber im Herbst 1917 entflammte der Kampf tu weit größerem Umfang als zuvor. Die Engländer rückt.n vorwärts. Sic bese^n Gaza und Jaffa. Und gegen Ende des Jahres befttzten sie Jerusalem, diheilige'Stadt des Jsam. D..r Verlust von Bagdad im Frühjahr 1917 und jetzt im Dezember de," gleichen Jahres der Verlust von - JemsatM bedeutete fü» die Türlcn bcu Anfang ihres Zusammenbruches itt Asiriu Die moralisch? Wirutug dieser Verluste war größ-.r als die militärische. Dazu kam, daß cs sich wieder erwies, wie schtvierig cs für dje türkischen Truppen war, sich nach einer Ni.derläge tried^r aüszükich.cu. Nach dem Wassenstickstat»d mit-Rußland im Dezember konnten, die Zentralmächte ihre P a l ä st i n a f r 0 n t verstärken. Jetzt hatte General Ltwan v. Sanders an Stelle Falkcnhayns die Leitung jn der Hand. Die. Engländer und. Franzosen gingew im Früh^W 1818 iviederhH.lt, zn»n Angtiff vor, über die Türken, behaupteten ihr- StM. lungetu Sie wurden nicht, durchbrochett. Währenddes- Sontmers, bei 50 Grad Celsius uni» mehr, war es wied-r - - auf der gattzeu Front verhältnismäßig Mhig. Der Kampf ' an der Westfront verlangte große Truppensmdnngen von Alle»»bys Leuten dorthin, und es ivurde eit»7 Reorganisation seirrer Trüppen in Palästina notwendig. Auch ein Teil dzrdeutschen Truppen, ist von derl Paläscknafro»»t weggezog-n , worden. Die Z»it wurde im übrigen zu Vorder-itungen für' die'Herbstkänrpft genutzt. Und-bei Beginn d-r »ühleren Jahreszeit gingen die Truppen der Öittmtc Mitte Sep-. tember zum Angriff vor. Es galt-rasch znzuschlagen, ehe^ die Regcnp'eriode die'Op^rattonerrauss-'neue hindern würde.< Die '.Widerstandskraft der Türken wurde jetzt gAro'chrm-!, Ihre! Truppen, die schlecht ernährt und höchst mangelhaft! gekloidoL-waren^brache»»..zusammen,- moralisch undphysisch SchonÄo»^Eiche Juli an hatten-Flugblätter in türrischer u»ch. arabischer Sprache das - La»ch überschtvemMt und die deutsche' -.OsMsivk - Hu -öey' .-Westfront' -?kn grAlen^DM-näls' völlig mißglückt - .geschkkdert.5 Die -Auflösung -käM->m l4. . rasendem Tempo, wie eine. Sturmflut, di» plötzlich Dämme durchbricht. Die türkischen. Truppen flöhe»» in ungeordneten Hauset» »wrdwürts. Die ganze Front brach .-zusammen. Die ungeordnet zurückströmenden Massen'-bolenden englische Fliegern ein, wehrlosem Ziel. General' Limän v!, Sanders suchte. die Ueberblcibsel seiner Tckuppru b e». D..a.»nas ku s zu sam-,.. meln. Aber vergebens. .Nux deutsch» Trt»ppen, im ganzen 3000. Mann- -^en^vÄch^'in-HinpffähLa-em Züstarid. Sie., deckten als Ärrieregarde den cingm Rückzug nach Norde»». ' Die Engländer »näckfte»». viele.Gefangene und nähme»» vrÄ Material.; ' '; '! - ■-■' . : ... ..... Dämaslu^ ,siel, und.Endeü-Hklr'ber h<ftte,M!enby. nach!: einen» Katstp'f von wetrig Tagen, auch A li e.'P P o bxjM. Jetzt brauchten die Truppen Ällcnüys nur in ztvej -Kolonnen - Nordwärts!zu marschieren, die . eine die Bahnlir.i.» enp. lang, d»e andere, vorn der'Flotte gestützt, längs d,».r Küstä Bald danach kamen englisch 'Patrouillen zur Bagdadbahn vor und zerstörten sie, Damit »var die türkische Front in Mesopotamien isoliert. Sie siel wenige Tage später zusammen: - -; Auch Konstantinopel »yurbe von dem - Orientheer, das damals durch.Südbulgarien vorrückte, bedroht, uüd je trachdem die Situation der Deutschst» an der Westfront schwieriger wurde, wirkte das auch aus d»e -türkische Politik zurück. Das Bedürfnis nach Friedcn »vuchsin Konstantinopel von Tag zü Tag.'Das Türkische' Reich machte der Entente ein' WafsetlstillstaNdSaUgeböt. Am 30. Oltöber wurde das UebereinkoMmen über d»n Waffenstillstand, unterzeichnet-.und am Tage darauf waren die F-lndseligfeiten, eingestellt. ' Zwei '.Wochen,- später, tiachd'em die- Dat-. ' danellen von lPkinenseldern. ge'säub.'.rt waren, gingeine englisch-ftanzösische Flotte' iit dem Hasen von Konstanz tinopel vor Anker. HM erhSlt ein eigener N«wamm«„amt Jerusalem, 1. Februar. . Wie ans Haifa berichtet niird, weilte dieser Tage der Chef des EinnxmdrrunjjK- Departements der R:g:erut»g,. Herr Hyatnsot», in Hai'a,-uM .dort eine Filiale des Einwandevungs-Departetnettts zu erdichten. Das neue Amt erhält »veitgehetlbe Vollmachten und - wird auch die Wfertiguttg der tn»t den Schissen anlangettde« Passagieren - bezüglich , ihker Zulassung zur Landtlng zu be- . sorgenhaben. Tig Atlsserlignng. vo.il Wiscpässen. wird jadoch auchweiter durch' die Zentrale des. EiUtvqndernngSdäk.! partements m/Jvnisa.'em-'eMg?»»,- I?» den »mchsten DaM - schon, soll.der Lester des Eii»n»gl»derm»gsalntes von Halste. . ewannt tverden. '