Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-01-28 · Heft 2844 (28.1.1927) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2844 (28.1.1927)
Date
1927-01-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2981932--28904-3016983
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Gerte '4 Men. Freltas Sie öftureichifche Keren Haieffo>Aktton. Vegm« 1. Februar. Am 1. Februar dieses Jahres setzt nach ernstlicher, verantwortungsvoller Vorarbeit die diesjährige österreichische Aktion für den Keren tzajessvd ein. Mehr durch eigene Kraft als durch maleri.lle Förderung von außen hat der neue Jischuw in Erez Israel das schwerste Stadium der Krise überwunden, welche eine unvermeidliche Folge der Kotastropheneinwanderung aus Polen, der sogenannten vierten Alijah war. Mit Bewunderung erfüllt die Juden der Verstreuung die Tatkraft, die opfervolle Ll..be, die ent« b.hrungsroiche Hingabe, mit der alle Pioniere de- Auf« baues die Krise in Palästina erfolgreich eingedämmt, ihre weitere Auswirkung behindert und just in der härtesten Zeit rund um Tel Awiw sowie im Anschluß an die alten Kolonien neue Sieolungen gegründet haben. Wenn jemals die Zionisten und darüber hinaus die Freunde und Förderer d.s Palästinaaufbaues verpflichtet waren, für Erez Israel Opfer zu bringen, so sind sie es jetzt in doppeltem und dreifachem Maße. Es ist sehr er« freulich, daß tatsächlich das Finanzinstrument des Siedlungswerkes, der Keren H a j e s s o d, in der letzten Zeit einen Aufschwung genommen hat, daß das Direktorium aus Jerusalem eine Erhöhung der Eingänge melden konnte. Nun wird in den meisten Ländern mit größter Kraft« anstrengung dahin gearbeitet, die notwendige Erhöhung der Budgetbeträge durch Verdoppelung der Keren-Hajessod-Eiagänge zu ermöglichen. In diesem Sinne hat die österreichische Keren-Hajesiod-Kommission als Ziel der diesjährigen Aktion gesetzt, im Kalenderjahr 1827 die Leistung Oesterreichs für das Budget des Aufbaues von Erez Israel von 7888 Pfund Sterling auf 15.888 Pfund Sterling zu erhöhen. Nach Beratung mit den Vertrauensmännern wurde beschlossen, die Aktion nicht wie im Vorjahre in den einzelnen Bezirken Wiens gesondert in verschiedenen Zeitabschnitten, sondern gleichzeitig in allen Bezirken durchzuführen. Die Leitung der Aktion hat die erforderlichen technischen Behelfe beigestellt, die Instruktionen und Organisationsmaßnahmen auf das sorglichste vorbereitet. Dank gebührt zunächst allen denjenigen, die sich in den Dienst der freiwilligen Mitarbeit an diesem Werke gestellt und die Aufgabe übernommen haben, die bisherigen Keren-Hajessod-Zelchner zur Erhöhung ihrer Beiträge zu veranlassen und neue Zeichm'r zu gewinnen. Zahlreiche hervorragende Männer haben in den letzten Monaten vor einem großen Wiener jüdischen Publikum über die Entwicklung von Erez Israel, über die große Bedeutung des jüdischen Aufbauwerks in Palästina für das jüdische Volk und darüber hinaus für die ganze Kulturmenschheit gesprochen. Man darf hoffen, daß es gelingt, eine große Zahl neuer jüdischer Menschen zu gewinnen, die jetzt erkannt haben, daß opfcrvolle Teilnahme an dem Aufbauwerk auch ihre Sache, bi»? Sache der nächsten Generation, also auch ihrer Kinder ist. Und man darf hoffen, daß die Wiener Juden, liebevolles Verständnis für das schwierige, das heilige Werk der Werbung für den Keren Hajestod entgegenbringen, und die jüdischen Männer und Frauen, welche sich wochenlang uneigennützig in den Dienst dieser Aktion stellen, in jeder Weise fördern werden Hungernde illdi'che Lehrer. Die Klage gegen das Kuratorium des jüdischen Taubstummeninstituts. Das Gewerbegericht beschäftigte sich gestern unter dein Borsitze des Vorstandes, Hofrat Dr. Mauthner, mit der von uns bereits besprochenen Klage, die zehn Lehrer des Israelitischen Taubstummeninstitutes auf der Landstraße gegen dessen Kuratorium eingebracht hatten. Im Juni v. I. war die Anstalt infolge ihrer ungünstigen materiellen Verhältnisse geschlossen und das gesamte Personal pensioniert worden. Die Pensionisten erhielten jedoch lediglich nur von der Landespensionsanstalt, soweit sie dort Ansprüche besitzen, Nuhegenüsse, während sie vom Taubstummeninstitut nichts ausbezkylt erhielten. Dies wurde damit begründet, daß das Lehrpersonal lediglich auf Bezahlung aus den laufenden Einnahmen Anspruch habe und somit derzeit mangels irgendwelcher Eingänge nichts erhalten könnten. Die durch Dr. Ernst F o r a l l und Dr. Hugo Grimm vertretenen Kläger beriefen sich auf eine Vereinbarung, die im Oktober 1920 anläßlich eines Streite) des Lrhrpersonals zustande kam, dahingehend, daß sie in ihren Bezügen den stüdtischrn Lrhrpers nm gleicher Katogorir gleich- Mellen seien, ferner auf eine Vereinbarung vom Mai 1923, in dev dieses Abkommen wiederholt und bestimmt wurde, daß die Lehrer Anspruch auf die Bezüge der Prnsionsanstalt und die faktischen Bezüge der städtischen Taubstummenlehrer haben. Der Vertreter: der beklagten Taubstummenanstalt, Dr. Krummholz, der sich in einer besonderschwierigen Situation befand, da das Kuratorium formell nicht m e h r e x i st i e r t und er eine Zwitterstellung zwischen einem gerichtlich bestellten' Kurator und als Anwalt eines nicht mehr existierenden Kuratoriums bekleidet, tvandte ein, die Bestimmung des Uebereinkommens vom Mat 1923 habe die Bedeutung, daß überhaupt keine Zahlung zu erfolgen habe, so lange ( Wiener Morgenzeirnng 28. Jänner 1827 Nr. 2841 teilte Einnahmen vorhanden seien. Außerdem könne das Institut den Klägern eine Gegenforderung im Komprnsationswrge entgegenhalien. Dr. Forall erwiderte, hier handle es sich um den Versuch, durch eine nachträgliche Jnktprrtarien Lehrpersonen, die in aufopfernder Weise bis zu 39 Jahren für daS Institut tätig waren, einfach der bittersten Not zu Überantworten. Die zweite Vereinbarung, welche über Drängen der Lehrer zustande kam, könne unmöglich den Zweck gehabt haben, ihnen das zu nehmen, das sie im ersten Vertrag bereits zugestanden erhielten. In dem nun durchgeführten Beweisverfahren wurden Universitätsprofessor Dr. Alexander, welcher zur Zeit des ersten UebereinkommenS Präsident deS Kuratoriums war, Rechtsauwalt Dr. Moritz Ludwig Weiß, ein Mitglied des seinerzeltlgeN Kuratoriums, ferner der gegenwärtige Direktor der Anstalt, Dr. S. Krenberger, als Zeugen über die seinerzeitigen Unterhandlungen vernommen, wobei es wiederholt zu erregten Zwischenruf.» der persönlich erschienenen Kläger gegen die Zeugen kam. Nachdem ein Vergleichsvorschlag der Kläger, der sich auf die Bereitwllllgkeit der Gemeinde Wien stützte, das Gebäude zu übernehmen mrd hicfür dem Lehrpersonal 76 Prozent der Difserenzbczüge zur Pension slcherzustellen, gescheitert war, gab nach fünfstündiger Dauer der Verhandlung das Gewerbegericht der Klage zur Gänze statt. Der Betrag macht zirka 35.000 Schilling für sämtliche Kläger aus. In der Begründung führte Hofrat Dr. Mauthner aus, es gehe nicht an, Lehrpersonen, die jahrzehntelang die Bezüge von geprüften Lehrern erhalten haben, plötzlich die Bezüge von ungeprüften Lehrern zusprechen zu wollen oder gar die bereits ausgezahlten Bezüge zurückzuverlangen. Aufdeckung eines Raubmordes in der Brigittenau. D!e ttrmtt Slenltößtorln verdrannr unberaubt. — Die Merlu eine 88Mrlge Hausgelillsiu. Am 14. Ottciber vergangenen Jahres wurde die LSjÄhrig»? Oibevlehrersivitwe Emilie Anthofer, 20. Bezirk. Papipenheirrgosse 61, die, an Händen und Füßen gelähmt, schon seit 18 Jahren das Bett hüten mutzte, in ihrem B tte mit gräflichen Brandwunden halb verkohlt als Leich? aungesunden. Die Kranke war seit Jahren von der 68jährigen Ha usgrlM'n Franziska S t r a s's e r gspsicstt worden: die in der Nacht auf den 14. OA-cber plötzlich die Parteien w^gen Bmn.d-geruckes alarmiert hatte.. Die dcmaLs ein-gct!e>'beten ErheHurigen ergaben, daß eine Freundin 'der .Anbhof>?r a-m Vortage eine Flasche Benzin für die KmnCe eir$?fturft hatte, mit denn sie angeblichgeiWmtztewerden sollte. Die Flasch? wuvde nun g?öf>sN'"t r^ben dSr Leich? gefunden und man nahm an. daß die durch die' Flrsche auSströwenden Denzindämipse von. der am Nächt'kästäien sehenden Petroleumlc.mipe enVnir.iM worden Kien und so die -Kranke. d'ie sich nicht bewegen konnte, verbrannt sei. Mehrere eig-enart-'ge Umstände jedoch, die sich in den letzten Wochen zeigen, verau-laßten die Polizei, nochmals eingehendere Erkund'gungen zu pflegen. Es wurde frstgestellt, daß die guten Bettdecken nicht mit« verbrannt, sondern am Vorabend fortg-escknsst worden waren, daß die Börse der Verstorbenen, die sonst immer unter dem KopsipoIer lag,, auf dem Waschtische lag und daß daraus ein Betrag von üiber 100 Schilling hehlte, und daß sch/ieflich die Straffer sich durch ein zerfahrenes Wesen allgemein bemerkbar gemacht hatte. Deshalb wurde sie gestern... zumal sich der Verdacht g-gen sie mährte, die W'twe ermordet zu haben, verhaftet. Vm Verlause des Verhöres gab die Straffer zu, die A n t h o f e r hätte ihr in der kritischen Nacht das Geld mit der Bestimmung ivderg iben, am nächsten Tage beim Abtransport in das Spital die evenitnellen Trinkgelder ausgute'ilen. 15 Schilling habe sie aus das NachMstchen gelegt. Ans die Frage, wo die 15 Schilling hinge'kommen seien, erklär!« die Straffer, sie habe die 15 Schilling nachträglich zu sich genommen, damit sie nicht auch verbrennen! Dadurch hatte sie sich verraten und nach einiger Zeit legte sie auch ein Geständnis ab. Sie gab zu, das Bett der u'rw'ück« tichen Frau angezüwdet zu halben und schilderte den Hergang der Tat folgendermaßen: Frau An-thoser habe ihr um Mitternacht über Schmerzen geklagt und sie gebeten, das Bett anonzünden, was die Hausgehilfin dann auch tat. Sie habe die beiden Decken hinauS' getragen und dann die G.^tdörs? mit dem gesamten Inhalt zum Geschenk erhalten. Dann habe sie zuerst die Fetzen, mit welchen die Kranke zngedeckt war. in Brand gesetzt. Die Fetzen brannten lichterloh und plötzlich zersprang die Benzinstasche, von deren Existenz sie nichts gewußt haben will, und überspritzte den ganzen Körper der Ung'llü'cl'lichen. die im Nu am ganzen Körper in Hellen Flammen stand. Etwa eine Viertel st unde hat die Straffer z u g e s ch a u t, wie die Unglückliche,' die nicht um Hilfe ruhen konnte und sich in fürchterlichen Schmerzen wand, im Rauche erstickte. Dann erst hatte sie das Zimmer verlassen. Erst als der Rauch stärker wurde, alarmierte sie das Haus. Die Mörderin behauptet, nur aus Erbarmen für die Schwerkranke gehanldelt zu haben. Sinlührnng einer meHi.iJjcit Wolijci in Wien. Beratungen bei ven Posizeibchörven und b-i M grauen* vereinen. Im „HauS der Wohltätigkeit" hat gestern eine vom Allgemeinen österreichischen Francnvsrcin veranstaltete Versammlung stattgesunden, in der über die Einführung weiblicher Polizisten in Wien beraten wurde. Die Veranstaltung war veranlaßt durch die Anwesenheit der Führerin dieser Bestrebungen in Deutschland, der Sachverständigen, Frau Dr. Elga Kern, aus Heidelberg. Frau Dr. Kern führte unter anderem auS: In Deutschland ist die Einrichtung verhältnismäßig jung; sie stammt aus der Nachkriegszeit und begann in Köln zur Zeit der Besetzung durch die Engländer. Die ersten weiblichen Polizisten waren Engländerinnen, die von den englischen Besatzungsbchördeu gebracht Irmrden, weil die Unzukömmlichkeiten, die sich aus der Ansammlung so vieler fremden Soldaten für die weibliche Bevölkerung ergaben, am besten durch die Intervention weiblicher Polizeiorgane bekämpft werden konnten. Mit der englischen Besatzung verschwanden dann auch die englischen Pollzistiunen, und es war die Stadt Frankfurt, die zuerst nach dem englischen Muster die weibliche Polizei zu einer ständigen Einrichtung machte, indem sie den ersten weiblichen K r i m i n a l k o m m 1 s s ä r ernannte, Frau Dr. Erke ns. Auch hier hat es sich wieder gezeigt, wie die össentllche Wohlfahrt durch diese Mi.wirkung der Frauen gefördert wird. Besonders bei Sittlich kcitsdelikten haben die weiblichen Polizeiangestellten viel zur Ermittlung und Klarstellung beigetragen. Auch auf dem Gebiete des Schutzes gefährdeter Frauen und Mädchen hat sich die weibliche Wohlsahrtspolizei bewährt, da die Gefährdeten zu Frauen leichter Vertrauen haben. In der Diskussion, die dem Vortrag folgte, kennzeichnete Frau Dr. Kern noch die Unterschiede in der Ausbildung der deutschen und der künftigen österreichischen Polizeibeamtinnen, namentlich auch im Hinblick darauf, daß in Oesterreich die höheren Beamten durchwegs Juristen sind, was in Deutschland fehlt. Aus den Beratungen der Vortragenden mit den maßgebenden Persönlichkeiten der Wiener Polizei ergab sich, daß diese dem Problem mit größtem Verständnis gegcnüberstehen, daß aber die Durchsetzung der Forderungen nur s ch r 1 t t w eise und langsam in Aussicht genommen werden kann, wobei wiederum auf die juristisch: Ausbildung unserer höheren Polizcifunktionäre Rücksicht genommen w'rden muß. Immer weitere Kreise jS*00000*^ werden von unserer (f*\ \ Prämien-AMon 8 Lj? 8 erfaßt. Auch für Sie \J***f*\j?, i st c 8 von Vorteil, ^tooobooi'^ jetzt das Avon ne ment einru zahlen. um sich die Prämie zu sichern. Etia.ausschuü |iir «lexanser Welsz. Kant.on von 28.000 Schilling. Ein Senat des Lanresgerichtcs unter dem Vorsitz deS QberlondeSgerrchtsrates Dr. Dörr hat gestern über das Gesuch d>eS früheren Chefrevaikleurs des „Albend", Alexander Weisz, um Aufschub seiner Strafe entschieden. Der Senar ha: den Aufschub in rer gesetzlich zuläsisigen Höchstdauer von drei Monaten bis 18. April d. I. unter der Bedingung bewilligt, daß binnen drei Tagen bei Gericht eine Sicherstellung von 20.000 Schilling erlegt wird. Setcffl) Monat freies Sclelte. Im Zusammenhang mit der Prozcßangelegenheit der Angestellten tes ^KronoS-PerlageS", F o r d a Und O'B ricti, fyai: der gewesene Eigentümer Emerich Bekessy vor einiger Zeit dem Landekgerichte Wien ein Gesuch um Zusicherung freien Geleites k.iberrctchen lasten. Be-.'esty weilt in Paris. Bereits vor mehr als gnm Mona.en schickte er dem Gerichte ein KrankheitSzeugniS und es wurde ihm damals bis 15 Jänner eine Frist zur freiwilligen Ce'Mtcllung etngeräumt. Nachher i'derrcichte er wipder ein Ge-such um freies Geleite. Dieses Gesuch wurde im Wege der OlbersiaatSamvaltscha'ft nach tcm BundcSkanzteram'e geleitet. Die Entscheidung des Bundeskanzleramtes ist erst in deiläufig drei Wochen zu erwarten. Bis kvhin wird, die Strafsache ruhen und nack/er wahrscheinlich auch über die Frage der Leistung einer ents.precheni?cn Kaution entschieden werden. V '-- Lüstkllktlon iw niederöslerreWschk« Landtag. Unter dem Borgeben, dagegen protestieren zu müssen, daß die Christlichsozialen eine Abmachung über eine Zuwendung an die Lehrer gebrochen hätten und daß sich die Landesregierung nicht mit der nötigen Energie für die Beseitigung der Staatspolizei aus Wiener-Neustadt und Umgebung bei der Bundesregierung eingesetzt habe, obstruieren die Sozialdemokraten im niederösterreichischen Landtag die Budgetberatung durch Dauerreden. Zuerst sprach in Fortsetzung seiner Rede vom Vortage Landtagsabgeochneter Dr. Fischer. Rach ilM der Christlichsoziale Mayrhofer und hierauf der Sozialdemokrat Petz ne k. Als ihm für seine Obstruktionsrede das Material ausging, verfiel er darauf, die Juden irgendwie in die Debatte zu ziehen. Er b?hanptete, die ganze christlichsoziale Partei erhalte ihre Bef:hle aus Nom und «aus dem Wiener Bankpalais, von Dr. Sieg-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.