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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-27 · Heft 2843 (27.1.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2843 (27.1.1927)
Date
1927-01-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wien, Donnerstag Qiom M»rs»»i«tt«n>g 27. Statt 1827 Rr. 2843 JÜDISCHE WEIT Ae »tbliothek Bchad Haamr In seirrenr Testament versti>gt A ch a ö Haa in, wie aus Tel Awiw bevrcktet wird/in der Weise, daß er alle seine Büch: r mit den Schränken. die sich in seiner Wohnung befinden, wie auch seinen Zettelkasten der städ-ttschen B(b1iotbek in'Teil Mo iw „Schaar Zion" vermacht. Er knüpft jedoch daran die Bedingnng, daß seiner Vibliothek ein mgener Matz eirrge räumt werde und die Bücher nur in der BiAicchek selbst benützt/ Mach nicht auSyMehen norden dürfen. Jedes Buch der Sanmil-mig >oll den Stentpelanfdruck „Ex libris Mpd Ha am" tragen. Seinem Sohn Salomo rämnt er das Recht ein, sich nach Wahil Micher ans der BiiblioOek zu nähmen, bevor sie der öfferMichen B'Moi'HE ,,Schaar Zi-on" übevanüvortet werden. Auch die Natipnalibibliothsk in Jerusalem hat das Recht. Exemplare, die sie noch nicht besitzt, zu übernahmen. Zun: Testamerchsvollstrecker Wer diesen Pimkt hat Achad Haaan seine Freunde Jehuida G r a s o w s k n u-n'd R a w n i tz k y, beidein Tel Awiw, bestimm-t. 8l» iSdifcher Friedensrichter in Haifa. Aus Haifa wird uns geschrieben: Seit mer Jahren bemüht sich die jüdische Bevölkerung von Hai'a, die Ernennung eines jüdischen Friedensrichters durchzusetzen, ohne jedoch bisher einen Erfolg erzielt zu haben, obgleich der arabische Gerichtspräsident selbst zur Ueberzeugung gelangt ist. Laß der Mangel eines jüdischen Richters den Dienst außerordentlich. schädigt. Ueber Anforderung des arabischen Gerichtspräsidenten, wurde tvohl die Zahl der jüdischen Gerichtsbeamten, die gleichzeitig Dolmetscherdienste versehen haben, um ein Geringes vergrößert, doch wurde auch da-, mit die Situation nicht verbessert. dtunmehr haben die jüdischen Rechtsanwälte von Haifa in einem gemeinsamen Memorandum an den Gerichtspräsidenten, die Erfüllung der alten Forderung neuerlich urgiert. In der Denkschrift wird darauf hingewiesen, daß in Haifa, deren Gesamteinwohnerschaft gegenwärtig 30.000 Seelen beträgt, rund 15.000 .Juden leben, von denen 80 Prozent Kaufleute, Handwerker und Arbeiter sind, die naturgemäß wiederholt ihre Zivi^angelegenheiten vor dem Friedensrichter auStvagen müssen. Dazu kommt noch, daß der größte Teil der jüdischen Bewohner des Emek ihre Rechtssachen auch vor die Fiebensrichter iw Haifa tragen. Es wird auch darauf hingewiesen, daß von den 15.000 jüdischen Bewohnern nahezu 13.000 sich erst nach der Eroberung Palästinas durch Großbritannien in Haifa niedergelassen haben und die jüdische Einwanderung sich in letzter Zeit hauptsächlich in Haifa konzentriere. Die Forderung habe bloß den Zweck, die jüdischen'Parteien vor Schaden zu bewahren, der ihnen oft dadurch entsteht, daß der Richter die hebräische Sprache nicht versteht. Ernennungen und Auszeichnungen in Fraakreich. Aus Paris meldet I. T. A.: Unjversitätsdozent (Julian Ca in, Sektionschef beim .Außenministerium, ein Jude wurde , zum Kabinettschef der Deputiertenkammer ernannt. — ZuRittern der Ehrenlegion wurden, ernannt: Louis Lazare Lehmann und der Sekretär beim Internationalen Institut für intellektuelle Zusammenarbeit. Weiß. Las SaaVStswesea ia PalSstlaa. Bor kurzem erschien der Bericht des RegierungSdepavtements für öffentliche Gesundheitspflege in Palästina für das Jahr 1925. Auch dieser Bericht verrät, rvie wenig die Palästina-Regierung die Juden bei der Besetzung von öffentlichen Aemtern berücksichtigt. Do» den sechzig höheren Beamten des Sanitätsdienstes sind bloß sieben jüdische Beamte. „Doar Hajom", der diesen Bericht einer scharfen Kritik unterzieht, weist auch darauf hin, daß aus den öffentlichen Geldern Spitäler und Ambulatorien vornehmlich in arabischen Niederlassungen, einschließlich, Jerusalem, Jaffa und Haifa eröffnet wurden, während in den jüdischen Kolonien und Tel Awiw im Berichtsjahr. keine einzige solche Krankenanstalt eröffnet wurde. Das -Budget des Departements betrug in dem bezeichn neten Jahr 84.480 ägyptische Pfund, wovon der größte Teil auf Personalgehalter verwendet wurde. Der Bericht gibt zu, daß die, verhältnismäßig große Sterblichkeit und ganz besonders die Kindersterblichkeit in Palästina auf die noch immer mangelhaften hygienischen Einrichtungen zurückzu'ühren sind. Hingegen ist die Malaria in den letzten fünf Jahren stark zurückgegangen. Während im Jahre 1920 noch 526 Todesfälle durch Malaria konstatiert wurden, sind im Jahre 1925 bloß 13 Malariafälle mit tetolem AuSgang zu verzeichnen geivefen. Stark zur Verbreitung der Krankheit trug der Umstand bei, daß die vielen Baracken nicht den hygienischen Anforderungen entsprechend gebaut werden. Mit Recht beklagt es „Doar Hajom", daß zuviele Juden mit Borliebe die Missionsspitäler aufsuchen, in denen man sich nicht nur mit der Heilung des Körpers befaßt. So waren z. B. in dem britisc^n Missionsspital in Jerusalem im Berichtsjahre von den 1070 Patienten 983 Juden. Der Bericht zollt den jüdischen Wohlfahrtszentren im Lande außerordentliches Lob. Laut dem Regierungsbericht hat eS im Jahre 1925 in ganz Palästina 587 Aerzte gegeben, von denen mehr als 100 im Laufe des Berichtsjahres eingewandert sind. Ferner wurden 171 Zahnärzte, 168 Pharmazeuten und 163 Hebammen gezählt. Sterbeftllk«. Dr. Jacob Singer, nrd. Pros, für Innere Medizin an der deutschen Universität in Prag ist im Alter von 73 5ta*r«'tt gestorben. — In Aachen statb am 19. Jänner im After.von 78 Jabren, Rabbiner Dr.' Heinrich I a u l u S. Er war fast 60 Jabre lang der -Führer der Aachener Svnaaogengemeinde und trat am l. August 1925 in den fRufielhtnb. Cr war der Gründer des Israelitischen Altersheims. Die jüdischen Tabakgrveiter in Dosen. Aus Warschau wird unS gemeldet: den polnischen Tabakfast.iiken waren stets zahlreiche jüdische Arbeiter beschäftigt, zumal die jüdischen Arbeiter für diese Arbeit gut qualifiziert und daher seit je gesucht sind.: Seit der Uebernahme der Tabakfabriken durch die staatliche Monopolde'rtveabt u n g werden, wie eine in der letzten Sitzung des Sejm eingebrachte Interpellation des Deputierte» Wygodzki hervorhebt, die jüdischen Tavakarbelter s h st e m a t i sch a bgebaut. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit unter dyr jüdischen Arbeiterschaft vergrößert. Bühne und Kunst. .Hinkemann' lm LuMMeater. Gastspiel des „Irrten Theaters". Abseits von der täglichen. und alltäglichen Schauspielerei bleibt Ernst Tollers „Hinkemann" auch heute noch, da di.e Kriegsphantasmagorien ihre Düsterkeit und Suggestivkraft verloren haben. Die gewonnene Distanz ist überaus -fruchtbar; literarhistorisch für die Stellung TollerS in der Geschichte des neuen Theaters; seelisch für die Erkenntnis, daß in ,Hinkemann" ein singuläres Erlebnis gestaltet ist, nicht das Schicksal etwa.des deutschen Volkes. Also ein beträchtlicher Gewinn. Das „Freie Theater beweist Lebenskraft und Mut, ja Kühnheit, Hingabe zum Aeußersten. Ernst Lönner . weiß um die Tücken des Szenischen, baute sparsam» sicher, eindringlich. Ferdinand O n wo's .Hinkemann eine Leistung, die den fast Vergessenen als gedanklich reifen, um die letzten Gaben der Gestaltung ringenden Künstler gelten läßt. Otto Löwe griff wacker über das Chargentum hinaus, Karl Fochler machte Eckiges in der Figur glaubhaft. Für Erika Mohr blühen nach , ihrer feinen Leistung als Frau Hinkemann reiche Aufgaben. Die Askese im Szenisch-Technischen verdient besondere Hervorhebung. So schloß sich Dichtung und Gestaltung zu prägnantester Harmonie. o. r. oooooooooocooooooocxxaoocooocxxxxxxxx» Solkroper. (Erstaufführung von „Orpheus in der Unterwelt.) Oper und Operette, Revue, „Blauer Vogel" und Zirkus, 'also Zucker, Oel und Paprika werden in der Neu-' Bearbeitung der Offenbacy-Oprrette durcheinandergewischt. Der Mixer ist Rainer Simons. Orpheus, der Zukunfts- Musiker, bläst Saxophon, die „öffentliche Meinung" kontrolliert den Zuschauerraum, Merkur kommt mit der Draht- Am besten sind doch die ' Ceschkä-hdte VH., ItalstrstraBt US WIEN UL, AlsarstraSo Nr. 6 oooooooocxxx)ooooo(xxxxxx)ocxxxx^ooooooGo seilbahn an, Jupiter schiebt das Klnderwagerl, Höllengirls und Unterwelt-Bar bieten alles, was gut und billig ist und im letzten Finale wird gefilmt. Also ein Bombenerfolg, überdies ein ausverkauftes Haus! - Offenbachs witzig.freche Musik zieht eben uoch immer und der wirbelnde Cancan zündet, richtig getanzt, noch heute wie ein Charleston. Die von Oskar I a s ch a geleitete Aufführung hatte Tempo und die Sänger extemporierten innerhalb der zulässigen Grenzen des guten Geschmackes, auch noch darüber hinaus! Sehr lustig spielten die Herren Ernst Arnold mtb Armin Springer als Gäste, vom Volksopern-Ensemble war Herr F r i s ch l e r vorzüglich, ein Jupiter a la Nestroy aus der Wiener Vorstadt, und ganz famos ln ihrer Drastik Annemarie Strehlau als eifernde und geifernde Jmw. Mit Erfolg spielte Frau Gär d a die Eurydike, Herr Ernst Tauber den Pluto. Allen übrigen Mitwirkenden, einschließlich der unermüdlich die Beine werfenden HöllengirlS, ein Pauschallob. flb. Au« »e« Aralern. Burgtheater. Morgen, (Abonnement 4, Gruppe.) Operntheater. Morgen, mezao". Akademietheater. Morgen. 25. Male „Spie l im Schloß">. - - Theater in der Hosefstad.t. Die UrauW von ,F>«sterreichische Komödie", drei Akte Alexander Lernet-Holenla. beginnt morgen um 7 Uhr. #8 Uhr, .Ieontä H8 Uhr. n 1 t v N8' Uhr, zumr Deutsches VoltStheater. EamS:ag, 9 Uhr nachm., debütieren in „Sappho" Hermes Hoffmann vom Stadttheater in Erfurt als Phcron und Louise EHer vom Skadttheater in Brünn als Melitta. „Der blaue Vogel" verabschiedet sich M-ontag. Modernes Theater. Infolge der.ab Donnerstag, den 27. Jänner stattfindenden Nachlrovstellungen beginnen die Aufführungen von Andrajews „S t nde n t e nl i ebe bereits um H8 Uhr abends. IStzmal „Das Schwalbennest" ist eine, angesichts der primitiven Handlung und der Dutzendmustk dieser Granichstädtensschcm Operette erstaunliche Leistung. DaS stellige. Jubiläum erfckieint wobl nur - gerechtfertigt durch die ausgezeichnete Leistung von Frau Ka rt o usch und den trockenen streckenweise ra-odistischen Witz deS Herrn Taut-enhayn. Das Publikum'der Wicnzcile war in Jubilö-umsstimumng, die das Publikum der Wallgasse hbraufbesck waren hatte. — tz. Die Sl'B-E-Ncvue von Beda und Kätscher ge« laugte aestern in den Kammerspielen bereits zum 60. Male zur Aufführung. Der große, verdiente Erfnkg dieser frisL-en, witzigen. abwkl.')siunqdreifen Revue hält an, zumal Künstler wie Tatjana Barbakoff, Mercy Milks, Ollh Btttin, .c-ans Moser, Fritz Imhoff und Hans Peppler Mitwirken. Fräulein Qaerkin hielt eine lustige Ansvra^e an das PltbMum, die tatsächlich dunhauS harmlose Manöversatire erweckte keinerlei Widerspruch, lva^ ''""'r Jmboff mit einem klug pointierten „Dankcouplet" auit'ierte.? nd die Befncl)«r dieser Jubiläumsvorstell"ng kriegten P.ä'ento. Das Wiener Burgtsteatrr tn Es>u. Im Nahmen der Merreichif^en Knnstveran,'taltun-en, die gegenwärtig in Essen stattfinden, fand am 20. Jänner das erste Gä,tfpiel des Wiener Burat)eaterS mit MolnarS „S wwa n" statt. ES war ein außerordentlicher Erfclg. Die M'twirkenden wurden immer wieder hervorgerufen und durch Blumenfpendcn ausgezeichnet. Durch den zweiten Gastspielabend vertiefte sich der außerordentlich starke Eindruck dieser ausgezeichnet disziplinietten Ensemblekunst. Das seino GcftllschastSstück des Franzosen Paul Gcraldy „Hochzeitstage" war auch »reit besser als Mllnars „S'wm" dazu angetan, solclie Einblicke in die seelischen Möglichkeiten der Wiener Sckmuspielkunst zu zeigen. Lustiger jüdi'cher Abend im Konzert ans. Dr. Präger liest am 6. Februar im mittleren Konzertlpussaal j ü d lsche Schwänke. Katten von 70 Groschen bis 5 Schi lina bei R. Lanyi, 1. Bez., Kärntnerstraf'e 44, Buchhandlung R. Löwit, t Bez., Rrtenturmst a^e 22, und Bücherstube Rath. 2. Bez.. Taborstraße 20 o. Hakoah-Orchester. Sonntag, den 30. ds., Punkt 10 Uhr vormittags, Vollprobe - im Vereinssaale des Konzerthauses. Daselbst auch Aufnahme neuer Mitglieder. Gerichtssaol. Lar Testament der Sr- Paal WaisengrSa >Lr gültig erklükt. Vom Oberlandcsgerichte ist nunmehr das Urteil, in dem langwierigen Prozesse herangelangt, welchen die Brüder des bekannten, vor einigen Jahren verstorbenen Privatgelehrten Dr. Paul W a i f eng rün,.Bernhard und Moritz, durch Dr..Nebenzahl wogen Anfechtung des. Testamentes erhoben hatten. Dr. Waisengrün hatte ein. Testament errichtet, in welchem er seine Frau mit 60. Prozent, den Keren Hajessod mit 20 Prozent und zwei Neffen mit je 10 Prozent bedacht hatte. Die Brüder erllärtcn nun, daß Dr. Waisengrnn das.Testament unter dem Zwange seiner Frau,.deren Erbunwürdigkeit behauptet wurde, verfaßt habe. Diese Be. hauptung wurde von Dr. A r l o w für die Frau, Dr. Desider F r i c d m a n n für den Keren Hajessod und Dr. Brüll und Dr. Grauer für die Reffen bestritten. Das Zivillandesgericht, unter Vorsitze des Hofrates Dr. Rappert wies die Klage ab, wogegen Berufung: erhoben wurde. Das Obcrlandesgericht hat nun die Berufung ebenfalls a b g e w i e s e n. In der Begründung wird hervorgehoben, daß die Bew?iswürdigung des Erstgerich« tes vollkommen zutreffe. Für die Annahme einer, unzulässigen Beeinflussung des verstorbenen Dr. Paul Waiscn« grün, welche die Grenzen der begreiflichen Sorge der Gattin für ihre Zukunft überschritten hätte, liege kein Anhaltspunkt vor. Die Aussage dcs Testamentserrichters Dr.-Krasny und des Freundes des Verstorbenen Sil« berbusch lassen nicht die mindeste Vermutung auf« kommen, daß Waisengrün bei der Errichtung des Testa« ments, das nach wiederholten Besprechungen abgefyßt worden war. irgendein Zeichen von geistiger oder köp« - perlicher Hinfälligkeit verrann habe, so daß das Erstgericht mit Recht Beweise über die Erkrankung des Dr. Waisengrün abgelchnt hat und nach den Ergebnissen des - Bewoisverfahrens k e i n Z w e i f e l b e st e h e n kann, daß die geistige Kraft Dr. Waisengrüns gemindert oder durch seine Erkrankung beeinflußt war. »eit. Der Metereibesttzer Lttiß wegen ._,u_r _ .. laut ärztlichem Gurachtnr wegen seiner" Arterienverkalkung nicht mehr manuell in seinem Melereibetriebe arbeiten dürfe und daher für einen aufzunehmcnden Gehilfen Raum schaffen müsse. Der Gekündigte erhob die Einwendung, daß er selbst. an einer Krankheit leide, die mehr zu bedeuten habe, als die des Klägers, nämlich an Zuckerkrankheit. Zuckerkranke seien an eine besondere Kost gebunden, die nur zu Hause zubereitet werden könne. Das Bezirksgericht Hernals fand bei Abwägung der beiden Krankheiten — Arterioskleroe und Diabetes —, daß der Hausherr mit seiner Arterienverkalkung mehr Berücksichtigung verdiene und erklärte die Kündigung für wirksam. Das Berufungsgericht b e st ä t i g t e das erstrichterliche Urteil. In der Begründung wird hervorgehoben, daß t dlugt notwendig daß die Kost für de» an DurbeteSleidenden Beklagten ln der Wohnung zubereitet werde, in der er sich gerade befinde. ES sei notorisch, daß eS auch Gasthäuser gibt, in KaMUM (QaW AuluIDf.u IkAM M - V- - - - " - .1.. ■ - -- - denen den Bedürfnissen der Diabetiker Rechnung getrage'ü wird. den Obersten Gerichtshof wurde für zulWz Die Revision an klärt lger«

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