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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-23 · Heft 2839 (23.1.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2839 (23.1.1927)
Date
1927-01-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung 86. JTnner 1927 Se'rte 2 Was Wim gelemt hat. -y, Wien, 2'6. Jänner 1927. „Alte groücix'n Siedtiuu^cu und überschwci'.unr von .-„ytlittgen. Alle Schisse uiw Eiseilbohiizüge bringen -rennen und Kinder; lie. weinen oder sehen stumpf und müde vor sich bin. SchreckLicheö cruiblen sie. Inn letzten Aug.'n .blick konnten sie vor d-er robenven Menschenmenge gerettet werden. Studenten hielten aufreizende Reden: es seien Kinder getötet worden, und wiesen sogar Photographien vor. Darauf warf sich der anfgeisttzte Pöbel gegen dir Häuser, plünderte und raubte. Wo die Männer dieser geflüchteten Frauen sich befinden, ist unbekannt. Einige mögen um* gekoinmen sein." Dein jüdischen Leser jüiö solche Berichte nicht fremd. Er kennt jede Einzelheit und es gibt kein jüdisches Haus, in das nicht die Kunde von der Pogrompanik in dieser oder jener Weise, immer aber kraß und traurig, gedrungen wäre. In der Meldung, die hier vorliegt, handelt es sich aber nicht im3 Juden, sondern um christliche Weiße. Die Nachricht, einen: englischen Blatt entnommen, kommt aus China. Die anfänglich nur gegen England gerichtete BeiveguW der nationaltstisch-bolschcw'.kischen Kreise des Südens bedroht alle Fremden. Schon stehen die meisten Niederlafsungcn unter chinesischer Kontrolle, spanische Missionen sind zwangsweise geräumt worden, anrerikanische, spanische, englische Kriegsschiffe sind mwerwegs. Schanghai hat sich - in Verteidigungszustand gesetzt, Stacheldrahtverhaue und - Schützengräben sperren die Zugänge zur europäischen Stadt, alle Weißen sind unter Waffen gestellt worden. Das politische Ziel, den: der Kanionaüfstand zunächst zustrebte, ist aber bereits erreicht wordem England erklärt, es anerkenne die legitimen Aspirationen döS chinesischen Nationalismus und es verfolge mit seinen militärischen Maßnahmen nur den Zweck, das Leben und das Vermögen englischer Bürger zu schützen. Es sind bereits in Hankau Verhandlungen im Gange, deren Grundlagen die Zugeständnisse der englischen Regierung bilden. Der Inhalt dieser Zugeständnisse ist nicht mehr zweifelhaft. Wie im nahen Osten so verschwinden auch im fernen Orient die Kapitulationen, die Siedelungen autonomer europäischer Gemeinschaften. Wie weit u:ü> tote tief dies in Asien wirken wird, das kann nur die Zukunft lehren. Die Gloriole der Weißen ist zerstört worden und das mächtige, große, eisenbewehrte englische Imperium rnußte es dulden, daß seine Flagge niedergeholt wurde. Die englische Politik läßt sich nicht auf Unmöglichkeiten ein. Sie kann der Bewegung nicht mit Kriegsschiffen und Militär Herr werden; also vermeidet sie nutzlose Kräftevergeudung und sucht sich mit den Tatsachen abzufinden. Aber das sind doch nur Tatsachen von heute. Vielleicht hat morgen die Situation schon ganz andere Dimensionen. Vielleicht wird Schanghai angegriffen, vielleicht auch konrmt die Süd-Bewegung aus Mangel an Geld ins Stocken. Es nruß sehr zur Vorsicht mahnen, daß über all diese Vorgänge nur Meldungen aus europäischen oder amerikanischen, also interessierten Quellen vorliegen, die sicherlich nicht objektiv berichten. Was immer aber sich vorbereiter, — für alle Fälle ist die Autorität des weißen Mannes erschüttert und statt in der gewohnten Weise zu diktieren, muß er verhandeln. Vielleicht will er Zeit gewinnen, um die Bakschisch-Praxis des Orients sich auZw'irken zu lassen oder eine Einheitsfront zu bilden. Für die Basare Asiens, von Peking bis nach Bagdad, hat er eine Niederlage erlitten. Asien ist kein einheitlicher Begriff, zwischen seinen Rassen und Bekenntnissen gibt es nichts Verbindendes und die asiatische Idee ist eine Fata rnorgana. Es gibt auch keinen Gedanken, der imstande wäre, die Milliarde asiatischer Menschheit zu den: Stoß gegen Europa fortzureißen und der neue Tanrerlan spukt nur in wohlwollenden, deutsch-militaristischen Romanen. Aber Asien hat andere Mittel, seine Stimmungen zu äußern, und die geträumte große, umfassende Bewegung kann sich in eine Rühe von Aktionen auflösen, die Land um Land erfassen und mit den: passiven Widerstand, mit Handelsbüykott, ihr Ziel erreichen. Diese Gefahr ist weitaus größer als die des gewaltsarnen Millionenkrieges. Diesen kann Europa hinke noch aufsangen, die Resistenz aber nicht. Am wenigsten aber, wenn der Orient' die Mittel anwendet, die er in der europäischen Politik vorfindet. Jedes Wort dieser chinesischen Ausrufe, jede Rede eines Studenten, jeder Angriff des Straß'npobels panlmt geistig aus ‘ dem europäischen Arsenal. Diese gemordeten Kinder, diese Photographien haben wir alle schon gesehen uitd wir erkennen in ihnen Nachahmungen aus dern europäischen Antisemitismus. Was in China geschieht und hier die Oesse'ntlichkeit erregt und verletzt, das ist tausendfach gegen Juden geschehen, ohne daß die Oesfentlichkeit in Erregung geraten wäre. Ja es geschieht heute noch; der Judenhaß ist zu einer geistigen Seuche geworden, die die Jugend vergiftet, die Negierungen und Parteien beeinflußt und beu Terror in die Gesetzgebung einführt. Dieser Judenhaß ist allerdings nur die Stoßspitze des in Europa und von Europa gezüchteten Ogers der Gewalt, das erste Angriffsmittel der Brutalität. Es ist in China nachgemacht worden, dort weinen die Frauen und Kinder der Weißen, dort wird der Ritualmord in Rede und Bild vorgeführt und die europäische Oeffentlichkeit schreit aus. Sie wird mit ihrer: Sünden gestraft. AerzUlch empfohlen. — Ja allen Fällen träger Darmtätigkeit 258 I { »n a»len Apotheken_1 COSDUCn IM, TRIEST ncrrlltfie Erholungsreisen im Ifittelmeora mit dem Doppelschraubendampfer STELLA D’ITALIA Fahrplan der nächsten Reisen : von: 1. bla 21. Februar 1927 nach Klcflnfiislcn § vom *4. Febr.bis U. Mitra nach Aegypten n. Griechenland, vom 16. bis üb Mitra Frtihlingsfahrt naon Stadion, vom 2. bis 26. April Os'orn in Spanien, vom 9. April bis 13. Mai za den klassischen Spielen in Syrakus. Unter Anlaufen zahlreicher Zwischenhäfen. Kostenlose Auskünfte, Prospekte and Platzbestellungen COSULICH LINE Wien, I. Parkring W. Tel. 74*1-46 und Relscbureans. Von Dr. Leo Gokdh.immcr. Unendlich ist dis Zahl jener Schriften, ivelchr sich mit der Entstehung, den: Wesen und der Bekämpfung des Judenhasses beschäftigen, jener .Erscheinung, die seit dem 19. Jahrhundert allgemein als „Antisemitismus" bezeichnet wird. Fast alle diese Schriften sind polemischer Natur und versuchen mit mehr' oder minder glücklichen Argumenten, die gegen die Juden erhobenen Beschuldigungen zurüchuweisen nnd den Judenhaß als etwas Vwwerfliches, ethisch mtb moralisch zu Verurteilendes darzutun. Hier sei nur auf die allerletzten Publi.'ationcn hingewie'en, die in einzelnen Teilen ihrer Ausführungen besonders beachtenswirt sind, wie Konstantin Brunner, Coudenhove-Kalergi und S. Mise s. In gewissem Sinne kann auch die letzte literarische Arbeit des Wiener Gelehrten Dr. S. I. Bloch „Jsrael unter den öBlkern" zu dieser Kategorie von Schriften gerechnet werden. In ihnen wird immer wieder der Versuch unternommen, den Antisemitismus selbst zu bekänipfen. Anders ist die Stellung des Zionisten zu diesem Problem. Für ihn ist der Antisemitisnms eine natürliche Folge der jüdischen Diaspora, also eine Erscheinung, die zugleich mit den: Aufhören des Galuth schwinden muß. Der Zionismus kann auch viel freier und ungezwungener zu allen den für die Wertung des Antisemitismus in Betracht kommenden Fragen Stellung nehmen: dies beweist eine soeben erschienene Arbeit von F. Bernstein*), die den Judenhaß als Gruppenerfcheinung analysiert. 'Zunächst, wird in. diesen: Buche die Grenze 'des,, zu untersuchenden Gegenstandes gezogen und fest-gestellt, daß immer stneder als Hauptvorwand für den Judenhaß die „Minderwertigkeit" oder wie sich das Volk ausdrückt, die „Schlechtigkeit" des jüdischen Volkes angeführt wird. Nicht selten wird sogar von vielen Inden, ohne daß sie es eingestehen wollen, an die angebliche jüdische Minderwertigkeit geglaubt; sie sind imntec wieder bestrebt, sich persönlich als eine günstige Ausnahme dieser belrüblichen Regel zu erweisen. Als jüdische Minderwertigkeit wird in: allgemeinen definiert, daß die Semiten. ihrem eigentlichen Weftn nach parasitär veranlagt seien, mit anderen Worten: es fehle ihnei: jede kulturell-schöpferische Begabung, sie nützten lediglich die kulturellen Errungenschaften der anderen Völker aus, so gebe es z. Ä keinen schöpferischen jüdischen Komponisten: was Juden auf dem Gebiete der Mu'ik geschaffen haben, seien nur Reproduktionen anderer nichtjüdischer Künstler; in der Literatur könne man auf kein originell jüdisches Meisterwerk Hinweisen, alles erschöpfe sich in oberflächlicher Journalistik; in der bildenden Kunst und ebenso auf dem Gebiete der Wissenschaft fehle ihnen ebenfalls jede Originalität. Diese Vorstellung von der jüdischen Minderwertigkeit beruht keineswegs auf etwas Tatsächlichem, denn nicht die schlechten Eigenschaften des Juden erregen den Haß gegen ihn, sondern der Haß lasse dir Eigenschaften des Gehaßten als schlecht erscheinen. Wir empfinden nämlich gegenüber Menschen, die uns unsympathisch sind, die unüberloindliche Neigung, ihre Handlungen zu verurteilen und diese immer auf schlechte Eigenschaften zurückzuführen oder in ihnei: die Bestätigung unterschobener schlechter Eigenschaften zu erblicken. Diese Erscheinung, die Bernstein als „primäres Abneigungssentiment" bezeichnet, versucht er soziologisch als eine Gruppenerfcheinung darzustellen. Er unterscheidet folgende Gruppierungskatagorien, die in jeder menschlicher: Gesellschaft zu beobachten sind: v 1. die biologische Kategorie, wie sie in der Familie, iiu Stamm, in der Nationalität, im Volk, oder in der Rasse nach außen hin in Erscheinung tritt, 2. die lokale Kategorie als Haus, Straße, Stadtteil, Dorf, Land, Weltteil, 3. die kulturelle Kategorie, die gegeben erscheint durch Sprach:, Religion, Weltanschauung, Gleichhrit der Auffassung und Bestrebungen in wissenschaftlichen oder künstlerischen Angelegenheiten, 4. die in der Form des Klubs, des Standes, des Berufes, der Klasse oder der Partei sich ausdrückende sozialwirtschaftliche Kategorie und endlich 5. die Zweckverbände, bei denen ein ausdrücklich genannter Sachzwrck der Grund der Gruppenbi.dung ist. Der staatlichen Gruppierung mißt der Verfasser feine Bedeutung bei, w:il er in ihr nur eine Organisationsf v r m erblickt, nach welcher hie toich.igstea oben angeführten Gruppen htnstreben. *) F. B e r n st e i n „Der Antisemitismus als Gruppenerfcheinung. Versuch einer Soziologie des Judenhasses. Jüdischer Verlag Berlin 1925 .. . " '' ...„1. Jeder dieser Gerippen wobnen gewisse Merkmaie im«, wodurch sie sich non der anderen unterscheidet, und zwar ließen sich zwei Arten solcher Grnppenmerkma'le festste.len: nnveräiiderliche und veränderliche. Zn 'den ersten gehören alle Merkmale des Körpers und des Geistes, welche den Menschen in sehie bioloftfchen Gruppen einrckhen. Religion, Sprache, Sitten und Gebräuche kann der Mensch ohneivriters ändern; er kann mit einer gewissen Leichtigkeit seine Anschauung in der Politik, der Wissenschaft oder der Kunst ändern. Diese gehören daher zu der ziveiten Art von Grnp pennierkmalen. Je mehr unveränderliche Merkmale eine Gruppe ihren Mitglieder:: verleiht, desto größer ist dir innere Bedeutung dieser Gruppe, und.ebenso wie die ei «ncn Merkmale Gegenstand des Stolzes sind, werden die der anderen Gruppe Gegenstand der Verachtung und nicht nur als Symbol, sonder:: als wirklicher Beweis der fremden Gruppen- Minderwertigkeit betrachtet. Auf diese Art bildet sich eine eigene Gruppenideologie heraus, d. t. die unwide» stehliche Neigung, das Eigene als höherwertige aufzufas sen und es daher voll ausleben zu lassen. Der GrÄ> der Haßspannung ist an: stärksten, wo zwei Gruppen mit reichen imveränderlichen Merkmalen aufeinanderstohen, besonders an den Nandpunkten, wo sie einander berühren. Der Kampf der Kategorien ist also ein Kampf der Gruppenideologie um die Vorherrschaft im Ck.izelindividuum. Aus dieser ständigen Feindschaftsspaunung ergibt sich, daß aus der Perspektive der einen Gruppe, die Handlung eines EmzelindividuumS der anderen Gruppe zur pon'.enziellen Uebeltat der gesamten Gruppe wird; noch mehr: sic erscheint als unvermeidliche Aeußerung eines bösartigen Kv.'lektivcharaktcrS, welche :rur zufällig ihren Weg durch das eine Individuum genommen hat, aber aus der Gesamtheit hervorgegangen ist. Durch diese lolleklive Hastbarmachung wird es möglich, daß vereinzelte Kollisionen und dle daran geknüpften Konflikte zum Anlaß eines FeindschaftSausbruches werden, der sich gegen alle erreichbare Mitglieder der gegnerischen Gruppe wendet, auch wenn alle individuellen Opfer des Ausbruches offenkundig unschuldig sind. Die psychologischen Bedingungen, auf denen die Gruppe::- feindschaft beruht, werden niemals durch den Einspruch unserer sittlichen Entrüstung geändert werden. Ausschließlich eine Umgruppierung ist in der Lage, diese Aenderung hervorznrufen. Nur weil die Juden überall als zerstreute, schwache und wehrlose ethische MinoritatsgruPp e n leben, nimmt die Feindschaft, die überall zwischen den Gruppen herrscht, gerade für die Inden einen katastrophalen Charakter an. So kommt Bernstein auf soziologischen: Wege zu jener Lösung der Judenfrage, die von dar zionistischen Bewegung — wenn mich aus anderen Erwägungen heraus — vvrgesch^agen wird. Darüber chinaus ergibt sich aber aus Bernsteins. Buch die Unhaltbarkeit eines immer wieder unter den Juden wirksamen "fimdamentäken "Irrtums: durch den Versuch einer Anpassung und Ungleichung an die sie umgebenden Grupp»: eine Ueberwindung des Antifemitlsnürs zu erzielen. Nur die- Verminderung der durch die gegenwärtige jüdische Dissoziierung so zahlreiche:: Randpunkte der einander berührenden unveränderlichen Cr.ippewategorien kam: den Judenhaß selbst vermindern. Niemals wird der ethische Protest, sondern: immer nur die ethnische Konzentrierung, welche die ewige jüdische Minderheit aus drn umgeLendcn Gnippen heranshebt, Hilfe gegen den Judenhaß bieten. Au« km 3M. Colonel SWw erltonff! Tel Awiw, 21. Jänner. Wie der „Haaretz" berichtet, ist der Chcfsekretär der Palästina-Regierung Col. G h» m e s erkrankt und hat sich zu Erholungszwecken nach Aegypten begeben. Die vorgesehene Unterredung des Präsidiums des Wand L:umi mit Symes in der Frage der S t a d t r a t s w a h l e n mußte daher verschoben werden. Zer Ftllavz« und MtMaVtsrat ln Palästina. Berlin, 22. Jänner. Wie der Zionistischen Korrespon» denz aus Jerusalem gemeldet wird, soll dort dieser Tage die Konstituierung des Finanz- und Wirtschaftsrates der Zionistischen Organisation stattfinden. Der Rat wird sich zusammensetzen aus den Leitern der Departements für Landwirtschaft, städtische Kolonisation und Arbeit, dem Schatzmeister de^ Zionistischen Palästina- Exekutive und Vertretern des Keren Hajeffod, des Keren Kajemeth, der Anglo Palestina Bank und der Anleihe- Kommission. gtolien ernannt einen Antizionlsten znrn Senerallonsv! für PnliMnu. Rom, 3s. Jänner. lJ. T.-A.) Wie bereits gemekde.t, hat die italienische Regierung den Journalisten-Deputierten F e d r a z z i zum Generalkonsul in Jerusalem ernannt. Fedrazzi gilt als ein entschiedener Gegner des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. Er hat seit Beendigung des Krieges wiederholt Palästina besucht und in seinen Büchern über die italienische Politik im -cahen Osten sich mit dem Palästina-Problem beschäftigt. Er hat auch ein Buch über Palästina veröffentlicht, in welchem er sich sehr scharf gegen diePolitlk deSJüdischen Nationalheims ausspricht. In einer im Parlament gehaltenen Rede erklärte Fedrazzi, die zionistische Bewegung stehe den italienischen Zielen, die Einflußsphäre ln Kleinasien zu erweitern, stark im Wege. Diese Bewegung, schloß er, sei auch den italienischen und ' katholischen Traditionen im Heiligen Lande diametral entgegengesetzt.

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