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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-19 · Heft 2835 (19.1.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2835 (19.1.1927)
Date
1927-01-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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•Seite '1 Men, Mittwoch Wierrer Mors«r-ett»«g IS. JNttM E Der Hochkapitalismvs. Zn Werner Gom-artnenestem Bnch. Bon Dr. Leo Golkchammer. In jeiuem groß (mgckflten Werke „Der ntoöem Kapitalismus" hat Werner Sombart zum ersten Male den Versuch uuterumumeu, das Wirtschaftsleben der enro väischen Völker von den Anfängen bis in die letzte Zeit systematisch und genetisch darzustclku. In dem ersten Band dieses Werkes In'fymbdt er jene ^kityeriode, die durch die Eigenwirtschaft gekennzeichnet ist, also das frühe und iwhe Mittelalter, und er die vorkapitalistische Wirtschaft nennt. Er läßt dabei die dieser Periode zu Grunde liegende Wirtschastsgejiunu-.rg, sowie die Geschichte der lväh-> rcnd derselben erfolgten Vernwgensbildurigen nicht allsteracht. I»! zweiten Band tuird das Zeitalter des Frühkapitalisrnu s zu.r Darstellung gebracht: das sind die Wirtschaftsformen und die Kapitalsbildnngen im 10., 17. und 18. Jahrhundert. Für diese beiden Perioden mußte Somhart den Stofs, der zu verarbeiten war, selbst hcrbeischasscn. Er tvnr dalvr oft genötigt, völliges Neuland zu bearbeiten,' davon zeugen seine Vorstudien zu diesem Werke, „Der Bourgeois", „Lurus und Kapitalismus", „Krieg und Kapitalismus" und „Die Inden und das Wirtschaftsleben". Daß ibm nicht selten Mängel und unrichtige Schlüsse, hertwrgerrifen durch nicht feststehende Tatsachen, unterlaufen sind, ninunt nicht weiter Wunder. Der Streit, der speziell um die zuletzt angeführte Arbeit entstanden ist, und zu einer ausgezeichneten Gegenschrift Lnfv Brentanos führte, dürfte noch in aller Erinnerung still. Jnr dritten Teil, dessen erster Halbband seht vorliegt*), wird das Zeitalter des H o ch k a p i t a l i s nt n s geschildert. Vorausbemerkt sei, das; die Termini: Frühkapitalismus, HochkapitaliSm-us ulld Spätkapitalismus Sombnrt zuur ersten Male geprägt hat und daß dieselben mmm'ehr in den allgemeinen Sprachgebrauch als Gemeingut der Wissenschaft übergegangen sind. Das Untersnchungsgebiet des neuen Bandes umfaßt die Zeit von 1750 bis 1914. Für Sombart ist der Kapitalismus eine einmalige Erscheinung, also ein „historisches Individuum", welästs mit keiner anderen Wirtschaftsepoche verglichen werden kan». Der moderne Kapitalismus hat sich derart entwickelt, daß er sich an einer kleinen Stelle der Erdoberfläche zu seinen höchsten Formen herausgebildet und von da aus der ganzen übrigen Welt sich nutzbar gemacht hat. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lag das kapitalistische Zentrum irr England, von dort gütg es nach Westeuropa über, unr schließlich im Osten der Vereinigten Staaten von Nordamerika sich von neuem herauszukrtstallisieren. War der Kapitalismus in dem jeweiligen Zeittrum seiner Wirksamkeit lediglich das vorherrschende Wirtschaftssystem, so war er keineswegs das einzige, selbstredend schon gar nicht in den kapitalistisch-peripheren Ländern: neben ihm kam noch das Bauerntum und das Handwerk zu seinem vollen Rechte und begann sich außerdem eine gemeinwirtschaftliche, genossenschaftliche Form der Wirtschaft zu entwickeln, die vielleicht dazu berufen ist, kraft des neuen Geistes, von dem sie beherrscht wird, die Form der Zukunft zu werden. Die letzteren Umstände deuten übrigens nach Sombart darauf hin, daß der Hochkapitalisnnrs seinen Kulminationspunkt nicht nur bereits erreicht, sondern auch schon überschritten hat. Boi; tvissenschaftlicher Bedeutung sind die Ausführungen Sombarts, daß der Hochkapitalismus, der in geistiger Hin- *) Werner Sombart: Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus. 1. HaWbanL. Die Grundlagen — Der Aufbau. i-Verlag von Dnncker riny Hnrnblot. München- Leipzig 18B7.) ' erfassen? Georg Bertram, der Mozart meistert, zeigt, j daß er auch anderes kantt. Chopin. Einen Abend ewig! berückender Chopin-Sätze. Aber er zeigt, schließlich, doch & mit, daß er cs kann. Die Etüde» waren vollkommen. Mer sonst lief die herrliche Musik oft leer. Die Emp-' sindung kam nicht mit. Fast entseelte Architektonik, der 'Ban tadellos; doch in öden Fensterhöhlen... Und Mit das Erlebnis: Maxim Schapira, Wilhelm Kemp ff. Zrvri Temperamente, Ost und West, Geist und Empfindung, Ruhe und Sturm. Schapira hat die Schöpfung hinter sich, er stellt mit Ruhe und Ueberlegenheit dar, die ein Nichtsühlender Kühle nennen könnte. So tief ist die Musik in ihn eingegangen, hat da Forin und Idee gefunden, daß seine Finger sie nun gelassen ausgeben können. Kempff dagegen ist Schöpfer im Augenblick, angesichts des Hörens, man erlebt den Sturm und Tiefgang seines Wesens im Erfassen der lMußik mit, man hat das. wunderbare, beglückend erschütternde Schauspiel des Werdens der Musik. Er spielt mit nie gehörten Freiheiten, mit vor ihm noch nicht erfaßten Mittel- und Unterstimmeu, die Tempi stürmen aus dem Moment seiner Inspiration. Aber eben deshalb ist ihm das erlaubt: Mes ist Inspiration. NichtsWillder Technik, des geistigen Raffinements, der überlegten Wirkung. Alles der Furor einer musikalischen Persönlichkeit ohnegleichen, einer ganz originalen Intuition, eines, selbstschäpferischcn Ingeniums. Schapira, uns von Amerika entrissen, teilt das tiefe Glück der Erfüllung mit, der wunderbaren Befreiung des Wesens von leiblicher Gestalt zu seelischer Verklärung; Kempfs reißt in die stürmische Bewegung des Schöpfungsprozesses, in das milde Chaos der Elemente mit der Ahnung des endbestimmLen Sternes, in die Werkstatt des Genies, wo noch die Schlacken prassrln, aber die Stirn des Werkes schon glänzt. Wie sich entscheide'.r? Reich genug ftrn, um von beiden sich beglücken lassen zu können! sicht einen Fortschritt und zugleich aber auch eine Mechanisierung und Rationalisierung bedeutet, dennoch nicht mit mmiüerbrochemr Anhäufung von Mehrwert und steigender Ausbeutung der Arbeiterschaft gleichgehalten werden darf, wie Marx auf Grund der von ihm gekannten Verhältnisse Voraussagen zu können glaubte; Gombari vertrüt vielmehr die Ansicht, daß auch für den Arbeiter die durch den Hochkapitalismuö bewirkte Steigerung der tmrtschaftlichen Produktivität vvu hervorragendem Nutzen war und ist. Mes drückt sich am klarsten in der bedeutenden Erhöhung seines Neallohues während dieser Wirtschaftsperiode ans. Bemerkenswert ist auch das, ivas Sombart über die Bedeutung und Nolle des Staates beim Aufbau der modernen Wirtschaft sagt, tvobei er den Staat als ein zwieschlächtigos Wesen charakterisiert, als eine Bereinigung zweier divergierender Grundprinzipien, 'des liberalen und des machtpolitischeu Prinzips, und die Staatsfor men als nebensächlich für seinen Geist, seine Handlungen nach außen und seine Gesetzgebung im Innern ansieht. Me Lektüre dieses neuen Werkes Sombarts, welche alle jene guten Eigenschaften aufweist, die seine bisherigen Arbeiten haben, ohne jedoch die Schattenseiten der früheren besonders hervortrete» zu lasse», hat in uns Gedanken ivachgerufen, die nicht unterdrückt werden sollen: Wer in den Jahren vor dem Kriege das geistige Leben unserer -Akademiker beobachten konnte, wer Gelegenheit hatte, zn sehen, ivelches Interesse bei ihnen an theoretischen und historischen nationalökonomischen Arbeiten bestand, von ivelch lebhaften Diskussionen jede neue geäußerte Meinung begleitet ivar, wird mit tiefstenr Bedauern konstatieren, daß heute ein völliger Wandel ins Gegenteil eingetreten ist. Vielleicht ist die Erklärmrg hiefür darin zu erblicken, daß die von dem Wiener Nationalökonomcn Professor Spann und seinesgleichen propagierte Schule der „Romantik" in der Sozialwissenschaft, rvelche der Unwissenschastlichkeit und dem Unwissen Tür und Tor öffnet, jedes Interesse an imrtschaftshiswrischen icnd wirtschaftstheoretifchen Arbeiten getötet hat. Woher stammt das Wort „Hokuspokus"? Geheimnisvoll wie Wesen und Wirkung ist auch die Herkunft der Zauberformel „Hokuspokus". Seit mehr als zweihundertfünfzig Jahren ist das Wort in Deutschland, noch länger in England heimisch; an Erklärungen des rätselhaften Wortes» hat es nie gefehlt. Von einem englischen Geistlichen des 17. Jahrhunderts wurde eine verspottende Verballhornung des in der Messe bei der Konsekration der Hostie gebrauchten Satzes Hoc est (enim) corpus (inensis) gesehen, eine Deutung, die nicht nur Kants Billigung, sondern bis in die jüngste Zeit Anklang gefunden hat. Im Wörterbuch derWrüder Grimm ist die Meinung vertreten, Hokuspokus konnte der angenomliteuc Name eines Gauklers gewesen sein, den der berühmte Wortforscher Friedrich Kluge glaubte in das England Jakob I. versetzen zu dürfen. Da fand Albert Wes sei ski, der verdienstvolle Prager Folklorist, bei der Durchsicht der in der Laurenziana itt Florenz befindlichen Kopie von Francesco SerdonatiS nur handschriftlich erhaltenen Sammlung italienischer Sprichwörter de» Sentenzen: Occus boccus, chi nasce vazzo, non gnarisce mai, d. h. Occus boccus, geborener Narr ist unheilbar. Im Anschluß hieran hat der Gelehrte über den Gegenstand eine Abhandlung geschrieben, die als Privatdruck in kleiner Auflage gedruckt, unlängst zur Verteilung gelaugt ist. Serdoncttis Quelle war der Giardino di Ricreatione von Giovanni Jlorio (London 1591), dieser wieder hat das Sprichwort aus ejnenr in Venedig um 1530 erschienenen Büchlein, „in dem Sprichwörter, Sentenzen, Aussprüche und Redensarten enthalten sind, die von jedermann in Italien beim gewöhnlichen Sprechen gebraucht werden". In dieser „Oprretta" steht auf Blatt 18: Ocus bocus quinqneregue,' cipi nasce matto non guariLce me. Mit dieser Feststellung nun, daß daS Wort Hokuspokus oder Ocus bocus jetzt etwa hundert Jahre früher zu belege» ist, als man bisher annahm, und daß es entgegen den bisherigen Unterfuchungsergebnissen nicht England, sondern Venedig als Heimat hat, fallen alle bisherigen Erklärungsversuche in sich zusammen. .Einen Sinn 'werden diese Wörter nie gehabt haben. Schon bei beit alten Griechen, so fährt Albert Weffelski fort, galten barbarische , Zauberformeln für besonders wirksam, Origenes kennt Beschwörungen, die ägyptisch, andere, die persisch gesprochen werden sollen, Bteo von Miraickola weiß, daß in der Magie die unverständlichen Wörter mehr vermögen als die verständlichen, in Westfalen werden heute noch Wunden mit der Formel Abek, Wader, Jabek besprochen, und dem Teufel muß inan sich, wie Dr. Johann Hartlieb, Leibarzt des Herzogs Albrecht von Bayern, im Jahre 1455 berichtet, mit „unkunden" Worten verschreiben» wie Debra ebra. Aehnlich wie dieses Debra ebra oder wie das den Reim in sich tragende Abrakadabra, das der Arzt SerenuS SanionicuS zu der Zeit Caracallas gegen das Fieber empfahl, scheinen Ocus boeus die ersten zwei und Ocus bocus qutnquereque die ersten drei Wörter irgendeines Segens gewesen zu sein, und das Sprichwoxt stellt mit aufklärerischem Spotte fest, daß sie zumindest gegen angeborene Dummheit nichts auSrichten. 7ns jttdisdte Maus das jüdisdke Matt BaillllllHIBMIMIIIIilllllllllllll! Slleincs Allerlrk. DK dm-qchnlttlich- Singe bet »ttfc* fcttäflt nur 300 bis 400 Meter. Die zrrc Erde fahre«, hadsir aber eine Länge, von ungefähr 1.8 Kilometer. Gegenwärtig gibt eS 9000 Sprachen Ot? der Grd-, deren Bewohner sich zu mehr als 1000 Religionen bekennen. * In Südamerika ist eine Fl rege nrtdeckk worden, die in der Sekunde 360 Meter zurücttcgt und damit die Schnelligkeit der D-Züge und Fing. ' i läßt. Die Erde kann nach Berechnungen sechs Mttttard«» Menschen ernähren. Das menschliche Herz wkegt 284 M 386Gramm. Der dem Ansflerben nahe Bison hat sich unter dem Schutz der amerikanischen Regierung wieder rasch vermehrt. Eine Herde von 700 Ziesen ergab in : " '"'reu einen Zuwachs von 11.300. Im alten Rom rvurden Schlange» als .?< t' gehalten, die ihrem Herrn wie Hunde folgten. * Die Teerofe.ronrde 1825 aus China nach Europa eingesührt. * Ein großer Eisberg reicht 600 m 7M Fuß tttl unter die Meeresoberfläche. Ein Gramm feingesiebter MoereSsand entWFft zitka 50.000 Schalen abgestorbener Tiere. Die in Amerika ivcgen ihres Pelzes geschätzte Bisam* ratte, die vor 20 Jahren in Mitteleuropa eingesührt wurde, hat sich derart vermehrt, daß sie zur Landplage geworden ist, zumal sie auch die Dämme so uutcrhöhlt, daß dieselben bei Hochwasser dem Wasserdruck nicht mehr standhalten können. Wien. 16. Jämm. Das Werter. Das gestrige Wetter war trüb, nachmittags begann es zu regnen. In den Alpen ist Schnee gefallen. Die kalte Kontinentalluft beginnt nordwest um das nach West- und Mitteleuropa verdrängte Tiefdruckgebiet yerumznfließen. Die Voraussage lautet: Veränderliche Bewölkung, zeitweise Niederschläge. allmähliche Temperaturabnahme, Winddrchung nach Nordosten. LcuchtgaSverMtung. Die 66jährige Private Karoline Schwarg wurde gestern in der mit Leuchtgas erfüllten Küche, die ihr auch alö Schlaframn diente, im Bette bewußtlos aufgefunden und mußte in das Allgemeine Krankenhaus gebracht werden. Es . handelt sich offenbar um einen Unfall, der dadurch yervorgerufen wurde, daß die Frau, während sie Wasser am Gasherd wärmte, im Bett eingeschlafen war und überlaufcndes heißes Wasser die Gasflamme erstickt haben dürfte, so daß Leuchtgas rrnvevbrannt auöstromen konnte. StrasienbahNAusammenfioß. Gestern nachmittags stieß an der Ecke der Währingersttaße und Nutzdorferstraße,em Sonderzug in den Beiwagen eines vor ihm stehenden Straßenbahnzuges der Linie Infolge des heftigen Anpralles erlitten der Hausbesorger panisch und der Fleischyauergehilfe C r t e l erhebliche Verletzungen. Mehrere andere Fahrgäste haben leichte Verletzungen erlitten. , Die BefchäftigttNg ausländischer HauSge-ilfti^ierr. Nach dem Jnlandarbeiterschutzgesetz ist die Beschästigumi von ausländischen Arbeitnehmern, toelche nicht seit wenigstens 1. Jänner 1923 ihren ständigen Aufenthalt in Oesterreich haben, nur mit Zustimmung des WanderungsamteL zulässig. Die Industrielle Bezirkskommission. bei der die Gesuche um Genehmigung zur Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern einzureichen sind, macht die Wahrnehntung, daß die Ansuchen um Zustinmmng zur Beschäftigung ausländischer Hausgehilfinnen sich häufen. Nach der Praxis des Senates werden derartige Ansuchen nur in den seltensten Fällen günstig erledigt. Die Industrielle BezirkSkommifsion Wien warnt daher vor einem Engagement mlsländischen HauspersonalS vor Erlangung der BeschäftigungsbewUigung. Es wird nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Bewilligung zum Stellenantritt bereits vor Antriit des Dienstverhältnisses vorliegen muß, da sich ansonsten der Arbeitgeber einer strafbaren Ueberttetirng des JnlandarbeitevschutzgesetzeS schuldig macht. Sammeltag der Barntherzigcn Brüder. Am 1. Februar findet in ganz Wien der öffentliche Sanl-» mettaa für das Spital der Barmherzigen Brüder statt. Aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht geht hervor, daß im vergangenen Jahr 1736 Personen völlig unentgeltlich in Spitalspfleae standen. luährcnd 82.884 Personen ambulatorisch behandelt wurden. Eüre Familientragödie. Aus Prag wird gemeldet: In der Nachbargemeinde Prasfedrtz der Kurstadt Teplitz-Schöuau schnitt heute Nachmittag der Oberverwalter deö dortigen Meierhofes Karl Wieländer feinem 10jährigen und seinem vjäheigen 'S o h n mit einem Küchenmesser die Kehle durch, e r - schoß seine Frau und ein fünfjähriges Kind und tötete sich hierauf selbst. Das Motiv der Tat sollen zerrüttete Familienverhältnisfe sein. Kaiserliche Wagen auf eiltet Auktion. Ans Budapest wird gemeldet: Bor euoa eineinhalb Jahren hat eine Budapester Handelsgesellschaft den größten Teil des Wagenparks der ehemaligen kaiserliche» Hofstallungon in Wien angekauft, um die Wagen einzelweise werterzuverkausen. Die Hofkntschen erwiesen sich jedoch unverkäuflich, so daß die Gesellschaft liouidieren mutzte. Eine Budapester Wagenfabrik kaufte nun für einen Spottpreis die verschleuderten Hofkutsche« und wird üe nächster Tage zur öffentlichen Keilbieüina

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