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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-16 · Heft 2832 (16.1.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2832 (16.1.1927)
Date
1927-01-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2tz32 Wien, Sonntag 16. HLnner 'IÄW Halt zur ßrjmingnn9 jk Mentalne eines Die Schietzerri 1» der Wiener Kultusgemeinde. Der Reisende Karl Rauch hatte, wie seinerzeit berichtet, gegen seine Gattin Fanny beim ZivMandesgericht eine Ehescheidungsklage wegen wiederholter Ehebrüche seiner Frau eingebracht, die auch durch eine ganze Reih« von Zeugen bestätigt wurden, weshalb die Scheidung der Che ans dem alleinigen Verschulden der Frau ausgesprochen wurde. Diese brachte dagegen die B e r u f u n g an das Oberlandesgericht ein, vor welchem ein Vergleich dahin geschlossen ionrde, daß der Gatte sich verpflichtete, 10 Millionen Kronen für seine Gattin bei deren Anwalt zu erlegen, wogegen sich die Frau bei Zwangsvollstreckung verpflichtete, von ihrem Mann den Scheidungsbrief zu übernehmen. Rauch erlegte zwar die 10 Millionen, allein die Frau erklärte vor dem Rabbiner der Kultusgemeinde, daß sie den Scheidungsbrief nicht übernehmen tvolle. Darauf ließ sich Rauch dazu hinreitzcn, seine Frau anzuschießen, er wurde verhaftet und vom Landesgericht wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Zur Hereinbringung des ihr mit diosem Strafurteil zugesprochenen Betrages von 716 Schilling an Schmerzensgeld und Heilungskosten erwirkte Fanny Rauch Beim Exekutionsgericht die Pfändung des für sie bei ihrem Anwalt erliegenden Betrages. Rauch seinerseits setzte auf Grund des oberlandesgerrchtlichen Vergleiches gegen seine Frau die Exekutron zur Erzwingung der Ilebernahme des Scheidcbriefes und die Verhängung.der Haft über seine Frau wegen Weigerung zur Uebernahme des ScheidebriefeS durch. Dagegen brachte nun Fanny Rauch beim Zivillandesgericht die Oppositio ns klage ein, mit welcher sie den Ausspruch begehrte, daß der vor dem Oberlandesgericht geschlossene Vergleich auf Ilebernahme des ScheidebriefeS aufgehoben und gehemmt sei. Sie begründete dieses Verlangen mit dem Verhalten ihres Mannes, der sie angeschoisen und den ihr vom Straflandcsgcricht zuerkannten Ersatzbetrag von 760 Schilling nicht bezahlen toollte, so daß sie die 1000 Schilling, die zur Uebernahme des ScheidebriefeS für sie erlegt waren, für Schmerzensgeld und HeilungSkosten pfänden lassen mußte. Da nun die 1000 Schilling, gegen deren Ansfolgung sie den Scheidebricf übernehmen sollte, n i rb t m ehr vorhanden seien, könne gegen sie die Exekution zur Erzwingung der Ilebernahme des ScheidebriefeS nicht geführt werden. Der Vertreter des Gatten, Dr. Mondschein, bezeichneto diese Eintvendungen deshalb als ilnstichhältig, Weil die 1000 Schilling ohnehin für Frau Fanny Rauch erlegt waren, sie daher sich selbst gepfändet hat. Das Zivillandesgericht wies die Oppositionskläge der Gattin ab, weil die Klägerin gleich mn Tage nach dem Vergleichsabschl-iß erklärte, den Scheidebries nicht übernehmen zu wollen. Der Gatte sei seiner Verpflichtung auf Erlag der.1000 Schilling nachgekommen, die Frau habe aber durch Exekutionsführnng auf ihr eigenes Geld den Betrag verschwinden lassen, um sich ihrer vertragsmäßigen Verpflichtung zu entziehen. Mit der gleichen Begründung hat das Oberlandesgericht die Berufung der Klägerin abgewiesen. Wenn der Oberste Gerichtshof dieses Urteil bestätigt, wird gegen die Frau die Haft zur Erzwingung der Uebernahme des. S ch e i d e b r i ef e s verhängt werden. £ Her weiße Elefant. ist als Symbol der grandiosen Leistungsfähigkeit und der S e lt e n h e i t der fabe hast bissigen Angebote U3 al gemein als billigste Einkaufsquette bekannten Leopoldstavter Warenhauses Brüder Schiffmann, 2. Bez., Tel orstraße -18 ait) Montag, den 17. Jänner in dessen Schaufenstern (Som, tag, den 16. Jänner) im 'Rahmen einer sehenswerten Innendekoration frei zu besichtigen. Die populäre „Weine Woche" der Firma Schisfmann beginnt gleichfalls am Montag, den 17. Jänner und bietet Privaten, Gastwirten, Hoteliers usw. eine nicht so bald chviederkehrende Gelegenheit, ihren Bedarf in allen erdenklichen Weißwaren in garantiert erstklassiger Qualität zu Sensations-Preisen einzudecken. Nachfwyenv einige Preisbeispiele: 10.000 Meter Wäsche-Chisfone, per Meter 50 Groschen, 5000 Stück DamenWäsche-Garnituren, ajour gestickt, Hemd oder Hose S. 2.50; 5000 Stück Frack-Hemden, alle Halsweiten. S. 3.90: 3000 Stück Herren-Krägen. weich, weiß und farbig, per Stück 20 Groschen. Streif-Gradl, per Meter S. 1.26; Hosenköper, 80 breit S. 1.—; Handtücher. per Meter 80 Groschen; Tischtücher S. 450; Betttuch, 140 breit, Schilling 1.50; Dttmen-Hemdhose gestickt a jour, Schilling 390; prima Chiffon-Hemd oder Hose, S. 1.49; prima Herren-Knie-Unterhüso, S. 1.98; MadraS-Halbstores, S. 4.90 usw. usw. Wien, 16. Jänner. Der Neigen um die A-B-C-Rrvue. Die Revue in den Kammerspielen hat die Aufmerksamkeit der Burgmusikfreunde erweckt. Die Bemerkungen über die mariierten Tanks und den markierten Krieg sind denen lästig, die sich nach den echten Tanks und dem echten Krieg sehnen und deshalb regt sich der Kalbfell-Instinkt. Das Bunveöheer wird verunglitnpft, sagen die Rückwärtsler, und das Bundesministerium ftir Heerwesen (das gegen antisemitische „Belehrungen", die also eine Kategorie von Bürgern und Steuerzahlern treffen, nicht so empfindlich ist), hat einen Beamten zur Polizei geschickt. In Oesterreich gibt es aber keine Zensur, und so bleibt es bei dem Bilde, aus dem man übrigens eher das Gegenteil einer Berunglimpsimg herauslesen könnte. Denn die Bemerkungen könnten ganz gut aus der galligen Perspektive eines rnilitaristischen Staatserhalters stammen. Die Sachlage, wie sie nun besteht, entspricht allen gesetzlichen Anforderungen. Da nun das Gesetz nicht beliebt ist, so gibt die „Reichspost" die nötigen Anweisungen: „Es ist also jetzt das Publikum jene Instanz, die zu entscheiden hat. ob wirklich das österreichische Bundesheer täglich, von der Bühne herab in der geistlosesten Art verspottet werden darf." Das ist deutlich und die Revue hat, wenn nichts anderes, so zumindest einen Massenbesuch zu erwarten. Die BttdungSförderung liquidiert. Die „Wiener-Zeitung" enthält gestern eine sehr interessante Ankündigung. Der Verein zur Erhaltung der Wiener Universität lost sich auf und hält zu diesem löblichen Zwecke eine außerordentliche Vollversammlung ab. Sie findet am 91. Jänner im Sitzungssaal der Thonet-Mundns G. m. b. H. um 4 Uhr nachmittags statt. Ob schön, ob Regen. Diese Verlautbarung erinnert an die berühmte Versanunlung, in der Herr Basel zum Senator ernannt wurde: er stellte eine größere Summe ftir die Zwecke der Universität tn Aussicht. Es scheint, daß es bei dieser Aussicht geblieben ist. Das arischbodenständig-christlichdeutsche Volk interessierte sich weniger für die Bildung, die ja doch nur eine Angelegenheit der Juden ist. Inzwischen kamen andere Sorgen. Der Ritt auf dem Franken mißlang, die Postsparkasse und die Zentralbank büßten und mit ihnen die Universität. Das ist so der Lauf der Welt. Das Wetter. Gestern herrschte trübes, naßkaltes Wetter. Die Voraussage lautet: Leichter Temperaturrückgang, tagsüber über Null. Danksagung. Allen lieben .Kollegen, Gesinnungsgenossen, Freunden und Bekannten, die mich anläßlich meines 60. Geburtstages durch ihre freundlichen Glückvünsche erfreuten und durch Beweise ihres Wohlwollens auszeichneten, entbiete ich zunächst auf diesem Wege den Ausdruck innigen, aufrichtigen Dankes. Jakob Krausz. Alkoholvergiftung eines fünfjährigen Kindes. Aus Budapest wird gemeldet: In einen: hiesigen Spital ist der fiinfjäyrige Sohn eines Polizisten an Alkoholvergiftung gestorben. Es wird eine Untersuchung erngeleitet, um festzustcllen, wen ein Verschulden trifft. Plötzlicher Tod. Einer der bekanntesten Beamten des alten Regimes, der vormalige Vizepräsident der niederösterreichischen Statthalterei Dr. Heinrich Wagner (vonnals Ritter von Kremsthal), wurde gestern abends, während ec eine Bridgepartie «rbsolvierte, vorn Schlage gerührt und war sofort tot. Dr. Wagner hat ein Alter von 68 Jahren erreicht. Die Tragödie zweier Schwestern. Gestern früh stürzte.sich die 46jährige Näherin Karoline Sladek aus einem Fenster ihrer Wohnung auf die Straße, erlitt einen Schädelgrundbruch und ist auf dem Transport in das Wiener Krankenhaus gestorben. Ihre Schwester Ernestine hatte am 23. November v. I. Selbstmord durch Erhängen verübt und aus Kränkung darüber hat sich die Näherin gestern das Leben genommen. Verhaftung des K.ssseuboten Loidl. Seit 6. d. M. ist, wie bereits berichtet, der 37jährige Ludwig Loidl, Angestellter der Kühlenfirma Bauer, mit einen: Betrage von 85.000 tschech. Kronen und 2768 Schilling verschwunden. Gestern wurde Loidl, als er in seine Wohnung zurückkehren wollte, verhaftet Er behauptete, einem momentanen Einfall gefolgt zu sein, um mit dem Gelde wegzufahren. Künstlicher Graphit. Aus Berlin wird gemeldet: Die Bleistiftfabrik Johann Fab er in Nürnberg teilt mit, daß es ihr gelungen ist, künstlichen Graphit von fast 100 Prozent Reinheit herzustelleu. Jüdische Geschichtsvorträge »tt Wien. Der rührige Verein für j ü d i s ch e G e s ch i ch t e und Literatur hat in der letzten Zeit einige sehr aufschlußreiche Vorträge über verschiedene Perioden der jüdiscbcu Geschichte veranstaltet. Rabbiner Dr. Rosien mann sprach über Hermann Jellinek und behandelte in diesem Zusammenhang ein interessantes Kapitel aus der 48er Revolution. An den letzten zwei Abenden behandelte Dr. N. M. Gelber auf Grund eigener Forschungen die Organisation der Juden in Polen': und Litauen vom 15. .bis 18. Jahrhundert. Er bot. ein geradezu, überraschendes Bild des straffen Gefüges, das die polnischen und litauischen Juden in strenger SelbzuHt geschaffen haben. Der nächste Vortrag des Vereines findet Montag den 17. d. M.. halb 8 Uhr-abends, im Hakoah«Saal (1. Bez., Wipplingerstraße) statt, an dem Dr. D. Rothblum über „Jüdische Sekten im 18. Jahrhundert" sprechen wird. Baufällige Grabdenkmäler auf den israelitischen Friedhöfen. Die Amtsdirektion der Wiener israelitischen Kultnsgemeinde ersucht uns um Veröffentlichung folgender Zeilen: Auf dem alten israelitischen Friedhof in Währing und auf der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofes sind zahlreiche Grabsteine im Laufe der Jahre verfallen. An die Angehörigen der dort Beerdigten ergeht das dringende Ersuchen, i n E rfüllung ihrer Pietätspflicht für die In standsetz ung diese rGrab st eine Sorge zu tragen. Nähere Auskünfte erteilt das Friedhofamt der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 1. Stock. SCH UHMO DELLWEPfWTÄTTI „ WIEN VII. BURGGASSE schienene Nachricht, wonach die Republik San Marino sich immer noch ini Kriegszustand mit den Staaten der früheren Mittelmächte befinde, entbehrt jeder Begründung. Die Angehörigen dieser Staaten können frei und ruhig in das Gebiet der Republik San Marino emzichen. Die Zahl der in Carr Marino zugelassenen Staatsangehörigen dieser Staaten ist jedoch proportional der der übrigen Ausländer. E Altersüeschrverden wird durch Radiosclerin vorgebeugt und gelindert. Das radiumhaltige, frei verkäufliche Nadiosclcrin erhält die Arterien elastisch, es bewirkt eine Verdünnung des Blutes, verhindert Kalkablagerungen in den Blutgefäßen, befördert die Blutzirkulation und erhält daher die unverminderte Arbeitsfähigkeit bis ins hohe Alter. Der Radiumg-chalt wird amtlich geprüft. .Hauptdepot: Apotheke Bayer, Wien, 1. Bez., Wollzeile 13. E Bei Berdauuugsschwüche, Blutarniutt Abmagerung, Bleichsucht. Drüsenerkrankungen, Hautausschlägen, Furunkeln regelt das natürliche „Zranz-Josef-Bitterwasser" vortrefflich die so wichtige Tarmtättgstett. Hervorragende Männer der .Heilkunde haben sich überzeugt, daß selbst die zartesten Kinder das Franz-Josef-Wasser gut vertragen. E Radrennen um die Winderurersterschaft von Oesterreich. Ab Sonntag, den 16. Jänner, wird die Austragung der Win« termeistcrschaft von Oesterreich für Fahrräder im Zirkus Adoffi im Nahmen der Nachmittags- und Abendvorstellungen zur Austragung gelangen. Direktor Adolfe ist es gelungen, Biese große Sportsensation durch sinnige Vorkehrungen in der Manege zu ermöglichen und hat er auch für den Sieger den einmal zu gewinnenden Ehrenpreis, den Silberpokal des Zirkus Ädolfi, gespendet. 12 Radrennfahrer von gutem Nomen werden um den Meisterschaftstttel und SWevpokal kämpfen. E Nlnchauen kostet nichts! Im Damenmodenhaus P. Gut« .tenberg, 1. Bez., Bauernmarkt 2, wird' ab morgen Montag der große Jnventurberkauf fortgesetzt. Nachstehend einige Beispiele der v erb',äffend billigen Preise: Crepe de Chinekleider mit Perlen lXssickt von S. 31.—, reinwollene Kasha! leider, schon fürs Frühjahr geeignet, von S. 25.—, Crepe de Chineblusen mit Hand-Äjour von S. 20.—, Modeschlafröcke von S. IlssP, Pullover und Westen. Roinwolle, von S. 9.50, ge« strickie Jacken, Neinwolle, von S. 16450, Seidenreformhosen in allen Farben und Größen von S. 2.60, Sommerkleider und Blusen der letzten Saison zu außergewöhnlich billigen Preisen. Angeführte Waren durchwegs neueste Fasson bester Qualität. E Donnerstag, den 20. Jänner, Abfahrt des Spezialdampfers „Giamcolo" des „Lloyd Trieftino" um 18 Uhr von Triest nach Palästina (Jaffa. Haifa). Das Testament des AnsichtskarlenkönigS. In London wurde dieser Tage das Testament des Erfinders der Ansichtskarte Adolf Tuck, über dessen Tod wir seinerzeit berichteten, eröffnet. Das hinterlassene Vermögen wurde mit rund 322.000 englischen Pfund festgestellt. Zu Universalerben wurden seine Frau, sein Sohn und drei Töchter ernatuti, doch enthält das Testament die besondere Bestimmung, daß in dem Falle elües seiner Kinder eine ch ri stl i ch e M i schehe emgehen sollte, es seines Erbteiles für verlustig erklärt werde. Für verschiedene jüdische Zwecke, darunter auch für jüdische Schulen in Jerusalem, wurden im Testament 10.000 Pfund ausgesetzt. 34 Kinder — der neueste amerikanische Rekord. Präsident Coolidge hat dieser Tage Mr. Neuben Bland, einen Farmer aus Nordcarolina, zu einem seltenen Rekord beglückwünschen können: dieser amerikanische Staatsbürger Hali nämlich den DaterlchaftsrÄord in dem Gebiet der Unwn. Der heute zweiundsiebziMyrige alte Herr hat nicht weniger als 34 Kinder. Er ist dem Repräsentantenhaus als der Mann vor« gesollt worden,,der „das Meiste getan habe, um die Kraft und Größe seines Landes zu fördern" Ms dieses Muster eines Familienvaters mit den: zwanzigsten Kind erfreut worden war, hatte sich der Abgeordnete Small erboten, allen noch nachkommenden jungen Alands bis zu ihrem 80. Jahr die Kleider zu schenken. Der begeisterte Deputierte hat wohl damals nicht geahnt, kn welchem Umfang man »ein Angebot in Anspruch nehmen würde. Noch vierzehnnral hatte Mr. Small Gelegenheit, seine Wohltätigkeit zu beweisen. Eine Löwin beschUtzt ihren Bändiger. Aus London wird gemeldet: Im Zickus von L e k e e st e r. spielte sich eine, aufregende Szene ab; der Löwenbändiger war gerade iin Begriff, drei kranke Löwen, junge zu untersuchen, als der alte Lbwe Wer die Barriere des Käfigs setzte und sich auf ihn stürzte; da flog wie ein Pfeil *it Sotten mutter — die mit rührender Liebe an den Löwenbändiger hängt — herbei und schlug ihre Klauen so heftig in die Flanken des Löwen, daß er sem Opfer sofort fr ergab; der Löwenbändiger trug nur unbedeutende Wunden von dem Unfall davon. Die Dttafe von Sun Marino. * .Die Pariser Gesandtschaft der ssn Italien befindlichen zwerttleinisten Republik der Welt, San Marino, vevöffentlicht folgende Mitteilung: „Die ln einigen Zeitungen er» Wollt Dogmen andrer Richtung Ihr bekämpfen. Lernt erst die Glut der eignen abzudSmpsen. geht kommt die Wahl, da sagt'a den Herren dreist: Die Dogmen töten uns, den Fortschritt schafft nur Geist. Römiich Zuber-Likör, «beratt erhSlMch. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Zionistische Jugendgvuppe Leopvldstadt, 2. Bez., ZivluS^ gasse 88 Heute, 9 Uhr vorm., Büchsenleerung; 3 Uhr nachm, hebräische Sicha, 7 Uhr freie Zusammenkunft; morgen, 8 Uhr, GeschichtÄurs; Mittwoch Plenarversammlung mit Vortrag; Donnerstag. 7 Uhr, und Samstag, 8 Uhr nachm., Sichah. —- Hitachduth-Jugerrd, 2. Bez., Glockengasse 80. Morgen, -L8 Uhr abends, Dr. Z. F. Finikelftern: Eröffnung Des Seminars für jüdische Literatur. Chamischah-Assar-Feier. Die Hebräische Schule der zionistischen Sektion für die westlichen Bezirke 6—8 veranstaltet heute, den 16. Jänner, 8 Uhr nachmittags, im Saale Bennoplatz 1a eine Chamischah-Assar- Feier m>!t hebräischen und deutschen Vorträgen sowie einer LickMildervorführung. Elrern und Kinder herzlichst willkommen. — Hebräische Schule §ör zionistischen Sektion Zwischenbrück:n veranstaltet heute um halb 8 Idhr abends in. Mosers Saal. 20, Bez., Dresdnerstraße, eine Chamischah-Assar-Geier. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Montag, halb 8 Uhr abends, im Klubsaale der Haskoah. 1. Bez.. Mpplingerstraße 24—26 (Cafe Altes Rathaus, Dingang durch das Haustor). Vortrag des Herrn Dr. David Rothblum: „Jüdische Religionsseikten im 18. Jahrhurrdert." AnschließerÄ hieran findet Die ordentliche Generalversammlung statt. Müller, 2. Bez., Untere AugartenstraK 35. Sonntag, den 16. ö., hebräische Konversation, Leitung Prof. Kestenbaum, frei für alle Jugendlichen; Montag, HS bis 9 Uhr, Hebräisch für Anfänger; 8—^10 Uhr. Hebräisch für Vorgeschrittene 1; 8—XtO Uhr. Hebräisch für Vorgeschrittene 2: 7—6 Uhr, Engttsch für Anfänger.

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