Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2832 (16.1.1927)
- Date
- 1927-01-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Men, Sonntag Wiener Morgenzetturrg 16. Jänner 192' Nr. 2832 Meiere! Baldauf II., Große Stadtgutgasse Nr. 24 Dreimal täglich: 5- 7 Uhr früh, 11-12 Uhr mittags, 6— 7 Uhr abends: kuhwarme Milch aus den eigenen Stallungen dortselbät. Verkauf den ganzen Tag ftber! in einer fremde'! Stadt, fern von allen meinen Geliebten zu leben und gleich allen anderen Jünglingen ein Hörer einer Hochschule zn. sein, während ich daheim Frau und Töchterchen habe und an die dreißig Jahre alt bin. Tiefe inneren Vorwürfe und Zweifel trieben mich schließlich nach einem halben Jahr unverrichteter Tinge wieder heim. Nachdem ich hcimgckehrt war, wurde ich wieder das Gefühl nicht loch daß mir das Lebert im Dorf, wo ich meine besten Jahre vergeudete unö^ das Mark' meiner Knochen verzehrte, znm Ekel geworden ist. Ich ertrug nicht mehr das Dorfleben, und wieder übermannte mich die Sehnsucht nach dem Ausland. Ich war dann wieder zwei, drei Jahre lang in Berlin und Breslau, besuchte auch Wien ein zweites Mal, und von allen diesen Reisen kehrte ich mit gebrochenem Herzen und schrecklichen Nerven heim. Immer wieder fraß sich die Verzweiflung durch meinen Willen und trieb mich heim. Diese Jahre umreit die schrecklichsten meines Lebens. Tie ständigen inneren und äußeren Kämpfe, das Hin- und Herwandern, der tiefgründige Haß > gegen mein damaliges Leben und die Unmöglichkeit, mir selbst im Leben einen Weg zu treten, der mir und meinem Geist angepaßt wäre, das alles verwirrte mich, verbitterte mein Leben und machte mich Unendlich niedergeschlagen, Am Tage fand ich mich nirgends zurecht und des Nachts fand mein Herz keine Ruhe. Ich wandelte stets wie ein Schatten umher, versunken in Gedanken und Phantasien und cs gab keinen Menschen, dem ich mein schwerbeladones Herz offenbaren könnte, der mich bis auf den Grund verstünde und mir einen halbwegs gangbaren Ausweg aus meiner schweren Lage zeigte. In meinem Hause war alles frohgenrut, fröhlich und lebte in den Tag hinein. Nur ich allein war unglücklich inmitten des ganzen Reichtums und niemand hatte es benterkt oder beachtet. Wie kann es auch ein Jude, ein Geschäftsmann begreifen, daß man als einziger Sohn reicher Eltern unglücklich und verbitterten Herzens sein kannwo er doch seine Tasche mit Geld -füllen kann und ihm nichts abzugehen braucht? Als alle meine Hoffnungen und Bemühungen, zu studieren, geschwunden waren, war ich wenigstens bemüht, mich aus .dem-eisernen . Zwinger zu befreien, in den ich von meiner Kiirdheit an-eingeschlossenwar, das heißt hinlvegzukommen aus dem Dorf in eine große. . Stadt, wo ich -mich Geschäften widmen und-unter Menschen ioohnen könnte. Und so übersiedelte ich, nach neuerlichen schwüren Kämpfen mit meiner Familie, mit Frau und Kind im Monate Nissan 1884 nach Odessa. Dort begann für mich ein neues Leben. Achad Haam Trauerfeier des Waad Leumi. Am 10. Jänner veranstaltete, wie aus Jerusalem berichtet wird, der Waad Leumi eine imposante Trauerfeier für Achad Haam. Der große Versammlungssaal war überfüllt. Es sprachen Jellin und Dr. Thon für den Waad Leumi, Leib Jaffe für die Zionistische Exekutive, ferner P o w s n e x und Ussischkin. Kultusgemeiadr und KultuswShlkr. „Darf wirklich jeder zuhören, oder nur Sie «als Journalist", fragte mich ans dein Woge zur Plenarsitzung des Kultusvorstandes ein Bekannter, und ivar sehr erstnunr, von mir zu erfahren, daß zu einer öffentlichen Plenarsitzung wirklich jeder Zutritt hat, der Einlaß begehrt. „Das heißt, gar so uneingeschränkt ist diese Möglichkeit nicht", mußte ich mich verbessernd hinzufiigcn. Man braucht nämlich eine Einladung, um Gnade in den Augen des vor der Türe postierten'Dieners zu finden. Und da-beginnt, schon der Leidensweg, denn cs ist wahrlich nicht so.leicht, sich, eine Eintrittskarte zn beschaffen. Es werden nämlich nur etliche zivanzig ansgegcbcn, wovon ein großer Teil an offizielle Persönlichkeiten und Pressevertreter abgegeben werden muß,, so daß für Mitglieder der Gemeinde nur herzlich wenig Platz übrig bleibt. Diese Schwierigkeit ließe sich aber ohne viel Mühe und Kosten leicht beheben. Man müßte einfach das Auditorium durch Zuhilfenahme der anschließenden Vorräume vergrößern und könnte so. Platz für mindestens, fünfmal soviel Zuhörer schaffen. Auch die-Zahl der öffentlichen Sitzüngen müßte — ein langjähriges Postulat der zionistischeu Partei — bedeutend vermehrt werden, wahrlich nicht znm Schaden der Kultusgemeinde, der Popularität dringend noktnü-Jüdffche BolkSgcmeinde statt Israeli- - tische KultusgemeinÄKMuß die Parole lauten, um nicht nur „Ueberkominenes zu-Wvahren", smidern Neue? zu schaffen. Ad' exemplum. Das'-Rückgrat des Budgets der Ku-ltusgemeinde bilden die Steuereingänge. Nun ist es einmal so, daß die meisten Menschen eine tiefeingewurzelte Abneigung und Scheu vor dem bloßen Worte „Steuer" empfinden. Handelt es sich noch daz-u um Kultüssteuer, dann verivandelt sich diese furchtsame Scheu in Lethargie, aus der Mahnschreiben und Drohungen mit Exekution nicht äufrüttkln können. Erst Ivenn als letztes Auskunftsmittel der ' Steuerexekritor erscheint, dann kahn man sich in der Entrüstung gar nicht genug tun, wenn es die Kultusgemeinde, wagt:— „diese Juden sind doch wirklich unverschämt" die jahrelang rückständigen Steuern exekutiv ’ einzutreiben. , «Was macht die Kultusgemeinde mit dem vielen- Geld", hört man immer wieder von Leuten sagen, denen ihr Judentum nichts mehr als ein Ballast ist, dessen sie 'sich zu entledigen suchen, sobald es ihnen unbequem ist, das heißt in vielen der Fälle,'weün sie. gezwungen-werden, „auch noch Kultussteuer" zn zahlen. Was für ungläubige Gesichter machen sie dann, wenn ihnen erklärt wird, daß sie auch nach ihrem „Austritt ans den: Judentum" —als ob das durch . eine einfache Erklärung beim Wiener Magistrat möglich wäre — zwei Jahre hindurch Kultussteuer zahlen müssen. ' Geradezu unerhört finden sie es aber, ivenn eine jüdische Zeitung, die: sich mit Sto^z so nennt, es wagt, ihre Nqmen. gleichsam aus die Pröfkrrpffönsliste der Gesinnungslumpen zu setzen. Die Tante-in Strrs oder ' der Dnkellln Ungarisch-' Hradisch könnten.cs vielleichtlesen mid' die so sehnsüchtig' .-.-erwartete- Erbschaft ward beim Teufel. Dä werden nun alle Hebel in Bewegung gesetzt alte Verbindungen aufgefrischt- ' ja selbst Geld spielt keine 9tolle, um — selbstredend ohne Erfolg — bei dieser Zeitung zu erwirken, daß der Tante Sali oder dem Onkel Moritz die plötzliche Erleuchtung ihres lieben Neffen nicht zur Kenntnis gelange. Die erste Voraussetzung für ein gedeihliches Arbeiten in der Kultusgemeinde ist, daß ein inniges Verhältnis zwi-. scheu Kultusgemeinde und Wählerschaft besteht'. Der Steuerzahler muß wissen, was mit seinem. Geld geschieht; cs darf ihm nicht unbekannt bleiben, daß-die Gemeinde unter'den schwierigsten Verhältnissen zu kämpfen hat, um ihr Budget Die rot-en Rosse trennten sich wie auf ein Zauberwort von ihren Genossen und kamen im Galopp herangestürzt. Sie blichen vor dem König, und seinem Propheten llm Halbkreis stehen. Bileam, fragte mit lauter Stimme:. . „Ihr. Noten, wäret Ihr im Lande? Was könne^ Ihr berichten?" Die roten. Rosse schüttelten behende die Köpfe und sagten gleichlautend und einstimmig: „Jawohl, wir haben das ganze Land durchzogen, und siehe da, das. Land ist ruhig und still." Die Tiere machten Kehrt und stoben davon. Bala-k zupfte den Propheten am Mantel und flüsterte: „Die Roten sind unverläßlich. Frage die Blonden, die 'haben Rasse und wissen Bescheid." Bileam gab ein Zeichen mit dem Zauberstab und die blonden Rosse kamen herangestürmt. Er stellte an sie dieselben Fragen. Sie antworteten gleichlautend und einstimmig: „Wir durchzogen das ganze Land, und siehe da, das Land ist ruhig und still." Die Blonden stoben davon. . Der König stand käsebleich da und flüsterte flehend: „Frage doch die Weißen, die sind unschuldig und sprechen die reine Wahrheit." Bileam zauberte die weißen Rosse herbei, richtete an sie dieselben Fragen und erhielt die gleichlautende und einstimmige Antwort: „Wir haben das Land durchzogen, und siehe da, das Land ist ruhig und still." Die Weißen stoben davon. Bileam richtete einen fragenden Blick auf den König -und schickte sich an, zu prophezeien. Doch Balak bat ihn händeringend: „Warte noch, ivarte noch, nur einige Augenblicke. Meine Zauberer werden Dirganz andere Rosse herbeivufen, Die mußt Du noch befragen, ehe Dich Gottes Geist-überfällt. Die Du befragt hast, sind bestochen.. Das hast Du schon an den gemästeten Leibern erkennen müssen. Nur noch einen Augenblick!"' Aus einen Wink'des Königs kamen-die Zauberer mollig und operettenhast herangehüpst. Sieerkanntensofort die Absicht ihres-Herrn und führten -.' mit den geheimnisvollen Werkzeugen arabeske Bewegungen aus. : Eine mächtige Staubwolke, wälzte sich heran. Zahllose Pferde kamen gelaufen..Im heillosen Gewirr-stießen fte: sich gegenseitig und schlugen schnaubend nach einander - aus. Häßliche, krummbeinige, von Schmutz starrende Tiere, die gierig ihre Mäuler offen hielten und wild dreinsahen. " Sie-blieben vor Bileam stehen und erhoben ein markerschütterndes Gewieher. Bileamfragte sie mit < lauter, ihr Geheul übertönender Stimme: „Wäret Ihr im Lande? Was könnet Ihr berichten?" Sie schüttelten wagrecht die Köpfe als Zeichen der- Verneinung. „Jaget sie fort," schrie Bileam, „denn sie warennicht im Lände. - Sie können höchstens verleumden, aber nichts bezeugen." Die Pferde stoben davon. Bileam stand plötzlich im Halbkreis seiner Begleiter. . Sein Gesicht sing an zu zucken und sein Auge schloß- und öffnete sich abwechselnd. Hände und Füße wurden. von einem heftigen Zittern ergriffen. Schließlich fiel fein mächtiger, von heftigen Krämpfen geschüttelter Leib schwer wie ein Stein zu Boden. Und als Ruhe in ihn gekommen war, sprach er in tiefer Bewußtlosigkeit, klar und deutlich, mit weicher, weittönender Stimme, nach Art seiner früheren Sprüche, die Worte: . „Also spricht Bileam, der Sohn Peors,. der Mann mit geschlossenem Auge, -der Gottes Wqrt vernimmt, r- Der das Ende der Dinge sieht über die Tage hinweg und über die Nächte hinaus. Fluchen soll -ich einem Volk, das im Staube li-gt und zu den Sternen strebt, doch ich kann ihm nW. fluchen, weil es Gott nicht will. ' Gegen' Israel zeugt 'HWr, der es kennt, und der es . nicht kennt, was sYÜ H bezeugen? Fluch denen, die grundlos fluchen und M aus Haß verleumden. — Wer erfaßt die Kraft eines Volkes, das mit Sklaven? tten an den Füßen rastlos der Freiheit zustrebt? — Wer wirken vorbeugend und lindernd die ärztlich erprobten und empfohlenen ScnäfitorcOLira •Knoblauchtropfen. Vorzüglich bei Frauen in den Wechseljahren. Preis S 3.50. Erhältlich in allen Apotheken. isi Erzeugung: Alte Feldapotheke, Wien, I. Stepre splatz. im Gleichgcwick't zu erhalten. Unter den Augen der breite- - - ften -Oeffentlichkeit muß die jüdische Gcmein-dc ihre Gebarung führen. Sie tut es ohnehin, könnte man mit Rech! einwenden, die jüdische Oeffentlichkeit ist aber interesselos. Zugegeben! Was die Kültnsgemeindc aber nicht int, ist systematische Aufklärungsarbeit leisten, damit diese .Interesselosigkeit verschwinde. Der Steuerzahler und auch diejenigen, die keine Steuer zahlen — denn dies ist kein Kriterium für die aktive. Beteiligung, an den Geschicken dieser Gemeinde — müssen in die Kultusstube herein gezogen werben, sie müssen Gelegenheit bekommen, die Männer ihres Vertrauens cm der Arbeit zu sehen. Man komme ja nicht wieder mit der Ausrede, daß hiefür kein Interesse vorhanden ist. Die' Galerien unseres Nationalrates und (Hemeindcrates sind gerade von Juden dicht gefüllt, weil sie e§ sind, dse lebhaftes Interesse für politische Fragen aufbringen. Sollten nicht die Juden ebenso willig den Vorgängen in der Kultusgemeinde folgen, als den oft viel öderen und inhaltsloseren Redereien in den anderen Körperschaften? Erklärlich ist dieses Desinteressement, allerdings aus dem Umstand, daß die breitesten Schichten der. jüdisch empfindenden .Bevölkerung durch das gegenwärige'Wahlrecht von . der aktiven Beteiligung , anden .Geschicken der Kultus- ' gemeinde ausgeschlossen sind'. Erst' wenn dieses Wahlrecht : fällt, wird sich das allgemeine Interesse an der Kultuögemelnde bedeutend erhöhen. Die sogenannten Judenblätter, die nur darum so hei- . tzen, weil sie von Juden gemacht Ivevden, in deren Spälten aber nur selten das Wart Jude zu lesen ist, unterrichten ihre . jüdischen Leser mit großer Genauigkeit über jede Messerstecherei in Ottakring und über jeden Trunkenheitsexzeß in Meidling; manchmal haben die Herren Israeliten auch das . Glück, dank der überaus großen Findigkeit der jüdischen Jounalisten, früher als die Leser d'es christlichsozialen Pari teiblattcs des päpstlichen Segens teilhaftig zu werden. Einen Bericht aber über die Vorgänge in der Kultusgemeinde. wird . man dort. vergeblich suchen. Was würde beim der eine hochgeschätzte.christliche Abonnent dazu sagen; lieber 99 In- ", den box. den Kopf stoßeisi als einem Christen zu zeigen, d'äß män auch für jüdische Dinge Interesse hat. Die „Wiener Morgenzcitnng" macht es sich zur Pflicht, ihre Leser über - alle Vorgänge des jüdischen Lebens zu informieren. Nur die ' ,. aufrechte jüdische Presse kann ein wirksames Bindeglied, zwischen der breiten jüdischen Masse und den Herren des Kultusvorstandcs bilden. Der Kontakt zwischen der. Kultusgemeinde und den jüdischen Massen muß. wirksamer gestaltet werden. „Die Fenster der Kultusstube müssen geöffnet werden", wie Dr. Fried mann, Herzl zitierend, in der letzten Budgetdebatte sagte, „damit der frische Luftzug, der - . durch, die ganze jüdische Welt geht, auch in die Wiener Kul- ' tnsgemcinde. Eingang finde." Nicht nur die Fen^e--. auch die Türen müssen sperrangelweit offen, stehen, er,- der Einlaß begehrt, ihn auch findet. ' ■ _. . will es ans-halten auf seinem Wege von Mizrajim bis Jeruschulajim? — Hand wog und den Kopf gebongt! Es ist ein Volk von einziger, unverbrüchlicher -Kraft, denn Gott ist mit ihm."! Die Himmelskuppel über der großen, kreisförm- . artigen Ebene stieg plötzlich in die Höhe wie ein 'Glassturz, von unsichtbarer Hand emporgezog-en. Eine im hellsten Lichte erstrahlende Sonne erschien am. bloßgelegten Firmament. ' ' Der Träumer fuhr mit der Hand an die Augen, um sie vor den blendenden Strahlen, zu schützen. Die Hand kam mit dem Leuchter, .der aus dem .Nachtkästchen stand, .in Berührung u.nd warf, ihn zu Boden. Das Getöse ließ ihn erwachen, war tief erschüttert. - Er langte nach Per Bibel, die auf dem Boden lag, hob sie behutsam, ans und setzte beim Lichte der frühen Morgensonne die Lektüre der ersten Vision des Propheten Zachariah fort. Und er las: „Und es antwortete Gott dem Engel, >der mit mir redete, gütige Worte, tröstliche Worte. — Und es sprach zu mir der Eugel, der mit mir rodete: Rufe aus und sprich: So spricht der Herr der Heerscharen, ich eifere für Jeruschulajim und Zion mit großem Eifer. — Und mit großem Zorn zürne ich über die Völker, die ruhig sind, denn, ich war e i n wen i g zornig, sie aber haben zum Unglück geholfen. Darum, so spricht der Herr, kehre ich mich zu Jeruschulajim mit Barmherzigkeit. — Mein Haus soll darin gebaut werden, sprach der .Herr der Heerscharen, und die Maßschnur soll über Jeruschnlajim gezogen werden. .Ferner rufe ans und sprich:' Po sprach der Herr der Heerscharen: Meine Städte sollen noch überflietzen vom Guten .sind Gott wird sich noch erbarmen über Zion und wird noch erwählen Jeruschulajim."