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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-13 · Heft 2829 (13.1.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2829 (13.1.1927)
Date
1927-01-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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M-r-tnzvlAWA ro. sgwfWei' lWi Serbe I * Ik VBHnH [JüiOISC—C WEIT -er IW« gehoM geßtorb«. Der ycrvorragerwe -üdischc Dichter Jeho-asch «scywjme Blumgarten) ist am 8. d. M. in Newport an Herzschlag plötzlich gestorben. Jehoasch, gegenwärtig der angesehenste Repräsentant jiddischer Lyrik, wurde im Jahve .1870 in dem Städtchen Vcrszbolowa im Gon»- wernement Snvalki geboren. Er genoß eine gründliche Ausbildung inr Talmud und religiösem Schrifttum. Dabei bildete er sich im geheimen an der Hasknla-Litsratwr, lernte moderne Sprachen und eignete sich eine europäische Bildung an. Sein Schwager, der hebräische Schriftsteller und Verleger Ben-Avigdor, machte ihn mitJ. Perctz bekannt, der eine Reihe seiner Lieder in seiner „Jüdischen Bibliothek' veröffentlichte. In Amerika lebte Jehoasch seit 1890. 1907 gab er seine gesammelten Lieder heraus. In derselben Zeit begamc ec mit seiner Uebersetzung der Bibel ins Jiddische, die kurz vor dem Abschluß gestanden sein soll. Er veröffentlichte auch „Jüdische Bolkslegenden" und „Balladen". 1910 begründete er den Verlag „Jehoasch", in. welchem seine gesarmncltcn Werke erschienen sind. Gemeinsam mit Dr. CH. Spiwak gab er ein vielbeachtetes jiddisches Wörterbuch heraus. Er ist auch als engli- Lyriker und Schriftsteller hervorgetreten. Jubiläum des „Lierschuhrabbiuers". Rabbiner Max E l g u t h e r, der in der vorigen Woche das vierzigjährige Jubiläum seiner ununterbrochenen Amtstätigkeit in Neissc (Schlesien) beging, hat sich nicht nur als Kanzelredner und wissenschaftlicher Schriftsteller einen Namen geinacht, sondern ist auch besonders in Deutschland als Organisator der Tierschutzidee überaus geachtet. Ec ist der Schöpfer der Kindertierschutztage, die seit 1912 nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in anderen Staaten abgehalten werden., Es ist daher kern Wunder, daß der Verband der deutschen Tierschutzvcreine dem Jubilar besondere Ehrungen zuteil werden ließ. Wer auch jüdisch-politisch hat Rabbiner Elguther mit Erfolg gewirkt, indem er noch vor dem Krieg in Deutschland zur Zeit der religiösen Spaltung zwischen Liberalen und Orthodoxen die religiöse Mittelpartei gründete. Im Jahre 1918 wurde durch den Berliner Rabbiner. Dr. Weisse die durch den Krieg unterbrochene Tätigkeit der Mittelpartei wieder ausgenommen. Schriftstellerisch arbeitet Rabbiner Elguther hauptsächlich auf dem Gebiete der Schichte der sozialen Gesetzgebung im Indenk«n. Ae HebMsche UmversttB. One New Aorkcr Ehrung für Weizmnuu. Ans New York berichtet die I. T. A.: Die Gesellschaft ver Freunde der Hebräischen Universität veranstlütetc. zu Ehren.des. Präsidenten der Zionistischen WeltorganisaLron!§w. Ch. Weizmann und des Präsidenten des Joint Distribution-Committee Felix M. Marburg, der bekcnmtlich Vorsitzender des American Advisoty Emnmittee der Hebräischen Universität und Mitglied deS 5kuratoriums der Universität ist, ein Bankett. Richter Julian W. Mack leitete die Veranstaltung als Vorsitzender. Herr Marburg enrpfahl in seiner Ansprache allen jüdischen Studierenden, ein Jahr oder mirckestens ein halbes Jahr in Palästina zu studieren. Ihr Leben wird "dadurch bereichert sein. Prof. Einstein, setzte der Redner fort, hat das Gefühl, daß sogar die von ihm gelehrte abstrakteste Wissenschaft in Palästina besser jvrtkommen könnte als anderswo. Palästina braucht die Universität, aber auch wir hier brauchen die Universität in Palästina. Wenn ich jetzt nach Palästina gehe, so werde ich den dortigen Männern der Universität die Grüße dieser schönen Versammlung überbringen. Sie, Herr Dr. Weizmann, sind ein wunderbarer Mann. Sie besitzen die Geduld eines Engels und die Einsicht eines Weifen. Es ist ein Vorzug, mit Jhneu an der gleichen Tafel zu sitzen. Dr. Weizmann führte aus: Die Universität ist für die Erschtießnug eines umi< Landes iwtwendig und sie ist auch das Ziel der Wünsche Hvotzer intellektueller Massen unter beit Juden. Man schätzt, daß 1914 an den westeuropäischen Universitäten 7000 bis 8000 Opjuden studiert haben, denen in ihren Ländern, der Zchtritt zu den Hochschulen verwehrt war. Gewiß hat sich diese Zahl noch vermehrt. Allein in Italien studieren gegenwärtig rund 1500 Studenten ausOst- und Südosteuropa. Die in Jerusalem in Ausgestaltung begriffenen Institute, das.Institut für Jüdische Studien und das Institut für Orientalische Studien und Archäologie, lverden nicht allein für Palästina, sondern für die ganze Judenheit Bedeutung haben. Tie werden einen Sammelplatz für Juden und die Angehörigen der Orientvölker bilden. Dr. Etznrs Adler sagte u. a.: Die Hebräische Universität wird tausenden jüdischen Studenten, dir durch den Numerus elausnS in Ungarn, die Einschränkungen rurd B«si)lgtmgen in Runmnien der Gelegenheit beraubt sind, die Studien sorlzuschen. eine Möglichkeit der weiteren Ausbildung bieten. Der Präsident des Amerikanischen Aerztekomit«s für Palästina, Dr. Ra r»o ff. erkläre, Palästina. benötige ein zentrales Hospital, das an eine medizinische Fakultät angeschlvssiii sein sollte. Die Universität benötigt 1,000.000 Dollar. Die Mügliedschaften leisten jährlich 20.000 Dollar. 10 Acres Land wurden ftir den Bau einer medizinischen Hochschule samt Hospital auf dem Berge Scoplrs erworben. Me Universität wird allen Studierenden, ohne Unterschied der Nation, des Glaubens und des Geschlechts, offen stehen. Der Redner schloß:Wenn Felix Marburg rrrrd Dr. Chaim Weizmann an der. gleichen Tafel sitzen, st» ist dies ein bedentstm»es Symbol für die Einheit Israels. < 8b« 8r»edltian auf Den Staat. Aus Newyork wird uns berichtet: In den nächsten Tagen treten zwei Professoren der Harvard-Umversitat, Lake und R. P. Black die Reise nach Palästina an, mit welcher die Erforschung des Berges Sinai verbunden Bühne und Kunst. ©in 3«r>euftSck. „Der Profit." — Lustspielthoater. Mit den jüdischen Kriegsflüchtlingen — vielfach schon eine tüchtige Spanne Zeit vor ihnen — kam der Abschaum des östlichen Judentums nach Wien: die Abenteurer, Spekulanten, Spieler und Dunkelmänner niedrigster Kategorie, daheim mißachtet, von der Judengasse ausgefpien. In den Krichsjahren blühte ' ihr Weizen und die nach Wien verschlagenen Landsleute waren ihre Opfer. Mit löblichem Mute schlägt E d b i n M n n d r n dieses schmachvollste Kapitel der FlüchrlingszeiL auf und mit herzinniger Teilnahme . für die Betroffenen) von Menschen eigenen Blutes Mißbrauchten, in den Schmutz Getretenen, sucht er seine Mchtlingstragöüie „Der Profit" zu formen, die gestern im Rahmen eiüer Sondervorstellung zur Uraufführung gelangte. Zweifellos hat der Autor , dieses Stück am innerem Drang geschrieben, und die UnbeholfenHelt im Technischen, mit der jede Szene der Tragödie, jeder Satz des Dialogs belastet ist, berührt bei diesem Erstlingswerk weit sympathischer als die widerliche Routine, mit der andere Anfänger bei der ersten Begegnung aufwarten. Eine Gestalt, die des Halunken Ehaim Pelles. des Vampirs der Flüchtlinge, zeigt Konturen einer lebensvollen Büihnenfigur uttö gestattet uns, den Autor auf-nmuntern, in seinen: dramatischen Schaffen fortzufahren. Dies vorausgeschickt, muß man allerdings feststellen, daß dieses Theaterstück eine dilettantische Arbeit und recht mißglückt ist. Eine Serie von Puppen, die aufsagen, was der Autor am Herzen hat (wie in gewissen satirischen Zeitbildern der Zeichner seinen Karikaturen Papierstreifen aus dem Munde hängen läßt). Und die Handlung wird durch Anlauten an der Hausglocke oder Anklopfen an der Wohnungst-ür ebenso rechtzeitig wie ununterbrochen im Fluß erhallen. Im ersten Akt'läßt's sich noch ertragen, denn eine Flsichtlmgsfamilie kam soeben an, und es ist glaubwürdig, tote sich in ansehnlicher Zahl-die Hyänen der Wohltäterei und ihre Werkzeuge: die Rechercheure, Vereinsärzte, Fürsorger und andere Schmarotzer des Flüchtlingselends einander die Türklinke reichend Später aber wird die Methode des Autors, den Fortgang der Handlung durch düs Kommen und Gehen der tauglichen Akteure zu bewirken, weniger erträglich. Einen Augenblick horcht man wieder auf. Ein Blitzlicht leuchtet in einen dumpfen Abgrund. Die Tochter des recht passiven Helden der Tragödie, . des braven Salamon Grünberg aus Kalusiz, ist die Mätresse eines Oberleutnants geworden. Sie tat es, mn den Bruder vor dem Schützengraben zu beüvahren, und die Familie, der Bruder inbegriffen, sagt sich von ihr los, obwohl sie die Bemühungen der Schwester, den Bruder im Hinterland zu erhalten, seinerzeit dankbar duldeten. Sie sagt jetzt ihren Angehörigen die Wahrheit ins Gesicht, der Bruder, unverzüglich eines. Besseren belehrt, geht schnurstracks an die' Front und stirbt den Heldentod. Hier ist — der Autor verzeih' es uns — der Schritt vom Erhabenen zum Lächerlichen getan. Der. 'dritte Akt ist ein mattes, recht mattes Refume dieser Fkuchtlingstragödie. Unter Leitung Alfred Schreibens wurde -das Stück nach Tunlichkeit» wirksam gespielt. Schreibers ■ Kaluszer Jude Grünberg hat allerdings nichts Jüdisches an sich, wenn, man vom-äußeren Habitus absieht, ohne daß man aber auch nur Ansätze einer Gestaltung dieses ehrlichen, schlichten, gottergebenen Ostjuden vermißt, lt>etl der Autor keinen Anlaß dazu gab. Kräftig Umrissen und mit lebensvollen Charaktevzügen ausgestattet der Vamptt- Chaim Pelles des Herrn Ranzenhofer und der „Rechercheur" Leopold I w a l d s, der sich zum erfolgreichen Schieber hinaufarbeitet. Einige Episoden, insbesondere der „Chefarzt der Armenhilfe" und. die „Fürsorgerin" sind von Fritz G ätze imd Nelly Sta hl' humorvoll auf die Beine gesMt. . ist. Die Spedition hat sich Mn Ziel gesetzt, die oberst- Spitze des Berges Sinai zu erreichen, den Berg «ach jeder Richtung imssenschastlich zu untersuchen ünd hauptsächlich in dem auf der Bergspitzc befindlichen uralten Mönchskloster die Bibliothek mit ihrem reichhaltigen Besitz an überaus tvertvollen Büchern und Handschriften in hebräischer, griechischer, arabischer und syrischer Sprachfür die wisscnsclMlick)e Welt zu erforschen. OBST- PATENT fl-fJJ D. R. - PATENT Das elastische FUßkissen, ideale Schuheinlage beseitigt sofort Fufi-Ermttdungsschmerzen, Sohlenft Bei Postbestellnng brennen und Plattfußbeschwerden * Schuhnummer angeben APOTHEKE, Wien, II.. Enstsgasse 23 Eine jiddische Universität in Philadelphia. Elnundsechgm jirdfche Organisatonon in Philadelphia ha«bsn sich, wil: uns von dort gemeldet wird, zur Gründung einer jMischcn Hochschule zusammengeschlossen. Zum Rektor wurde Professor Ghaim Fe.igmann bestellt. Anfangs Jänner wurden auch bereits die ersten Kurse ü'ber NationaMovomic. . Soziologie und jüdische Geschichte eröffnet, die sich eines großen Zuspruchs erfreuen. Der Autor zeigte sich erft nach dem letzten M, um den Beifall zu quittieren. Auch diese Bescheidenheit spricht für ihn. O. A. A«s de« Lheatern. Burgtheater. Morgen, lA8 Uhr, „PHadra". W Dienstag, den 16. d. M., findet ein Wechsel g.a sispiel der beiden MarisMa-Bühnen, Theater an der Wien und N a i m u/n dthea tL.r. statt. ES gelangt im Theater an der Wien „Das Schwalbennest", und rm Raimundtiheater „D i e Z i r k u S p r i n -z e s s i n" zur Au,. führung. . ' O p e r n t h e a t e r. Morgen, A3 Uhr nachmittags. „Peterchens Mond fahrt"; HB Uhr ackends, „Aida". Kamm erspiele. Sonntag, 11 Ichr vormittag, findet eine Rainer-Maria-Nilke-Gedenkseier statt. — Sonntag, VA Uhr nachmittags, „Jngebo r g" von Kurt Götz. Modernes Theater. Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „Die Büchse der Pandora" Neue W i e n e r B ü h n e. Samstag, 3 Uhr nachmittags, „M i n n a v o n B a r n h e l m". — Sonntag, 3 Uhr nachmittags, wrtt» zum echten Male das Lustspiel „360 Fra neu" von Hans und Johanna Mentzel gegeben. Rola ndbühn e. Montag, Premiere von „Pro-, kurist Poldi" von Armin Friedmann und LtouiZ Norg w»- Sigi Hofer. Eine Bozener Fabrik für Egger--Lienz°Bitdcr. Wie oie „Innsbrucker Nachrichten" erfahren, lvurde in Bozen eine WerkstättefürFälschungenvonEgger-Lieuz- Bildern ausgedeckt. Gegen einen T e v p i ch h ä n d l e r, der ein gebürtiger Aegypter sein und mrt eineni gelmssen Dr. Khorrassanh identisch sein soll und in dessen Geschäft eine ganze Reihe von angeblichen Egaerbildern, die sich alle als Fälschungen erwiesen, verwahrt And, wurde die Strafanzeige erstattet. Der Teppichhändler beauftragte den in Bozen ansässigen Anstreicher und Z i m m o r m a l e r Finre, bekannte Egger-Lieinz-Motive zu kopieren. Die Fälschungen sollen nicht ungeschickt ausgefützrt sein. Lustiger jüdischer Abend!m Kouzerthaus. Dr. Präg e r lieft jüdische Schwänke am Sonntag, den 6. Februar, im mittleren Konzerthaussaal. Karten ab heute bei. Richard Lanhi, 1. Bez., Kärntnerstraße 44, Buchhandlung R. Löwit 1. Bez., Rotenturmstraße 22 und Bücherstube Rath, 3. Bez., Taborstraße 2v a. Hakoah-Orchester. Am 13. Ü. M. fand im Klislheim eine Vollversamml-ung in Gegenwart der Klr.lbleitu-ngdmitalieder Herrn Direktor Spiegler und Herrn Gbücksmann statt. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen beschloffen, die insbesondere btc Vermehrung des Mitgliederstandes zum Ziele haben. Dem Orchester werden Instrumente auf Klubkosten zur Verfügung gestellt, so insbesonders Celli; weiters wurde beschlossen, nach einem geeigneten Ldkal Umschau zu halten, um. eine zweite Probe einzuschicben. Das Hakoahovchester wird in allernächster Zeit wieder vor die Oeffentlichkeit treten. Herrn Glücks mann, der ein warmer Gönner und Förderer des Orchesters ist, wurde für seine Bemühungecl der wärmste Dank ausgesprochen. Die Proben finden nach wie vor joden Sonntag vormittag im Konzerthaus (Vereinssaal) statt, wose!!!List auch die Aufnahme neuer Mitglieder stattfindet. — Es wird aufmerksam gemacht, daß an den Komerten nur jene Mitglieder teilnehmen dürfen, welche die Proben regelmäßig besuchen, was umso wichtiger ist, als das Orchester im Auslande konzertieren soll. Max Gebe!, einer der bickanntestLn jüdischen TheaterdireLforen in New Aork, feiert seinen 80. GeihurtSlag. Seit 60 Jahren ist er als Schauspieler und Theaterleiter tätig und ebensolange verfaßt-er —> hauPtsächLich für den Hausgebrauch feines Theaters eine Reihe von MÄödramen. Sein erstes Stück dieser Art war „Die Leiden der Eltern", und seither hat Gebel 114 solcher Melodramen und überdies etwa 100 Einakter und Vaudevilles verfaß-t. Alle zeichnen sich durch die bei der Melodramenivicht-ung nach englischem Muster schliche falsche Sentimentalität und effektvollen, tränenfordernden Gang der Handlungsweise aus. Das Genre Gübels hat beim jüdischen Pudlikum von New Uouk >>jets Anklang gefunden,. wozu seine eigene Schauspieilerei mid gute weibliche Partnerinnen (seine gegenwärtige ist Jenny Gold° stein) beitrugen. Staatliche Sorg« für uotleiSen-e alte Künstöcr «r Preuße». Um bildende Künstler, Dichter und Musiker von allgemein anerkannter Bedeutung, die sich bet vorgerückt em Lebensalter tn schwieriger wirtschaftlicher Lage befinderl. vor ä n tz e r st e r N v t zu. schützen- undihnen damit et» Zeichen des Dankes und der Anerkennum des Staates zu geben, hat, wie der Aurtliche preußische Pressedienst mitteilt, der preußische Kullusmtuister Dr. Becker mit Unterstützung der Finamderwaltung den „staatlichen Ehrensold" geschaffe,t. Der Ehrensold wird zunächst jäyrlich 2000 Mark für die Person betragen und auf-Grund von Vorschlägen der preukrschcir Akademie der Künste vow Kultusrntnister an eine beschränkte Anzahl hervorragend« Wdender Künstler, Dichter und Musiker verliehen werden.

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