Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2829 (13.1.1927)
- Date
- 1927-01-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Lsnnerstaij '3. Ööttiwr i92? Gerte 7 VOlKSWITSCHAffT 1 Serichtssaal. Ser gMmord a« eiaem jüsische« »«Me«. Das Urteil gegen Frieders bestütigt. Äus Leipzig, 11. Jänner, wird uns berichtet: Das Reichsgericht hat die Revision im F r i e d e r S - P r oz e ß vertvorfen und das Urteil des ZchrvurgerichleS Weimar, wonach der thüringische Oberstaatsanwalt Dr. F r i e d e r s wegen fahrlässigen Falschcides zu s ü u f Monat t> n G esürrgniS verurteilt worden war, bestätigt. Frieders ist Jude!md hieß ursprünglich Friedheimer. Er hatte seinerzeit im Auftrag der Rechtsregierung in Thüringen die Erhebungen gegen den von d^r Hakenkreuzlern unter-Dinte r,'verfolgte» Bankpräsidenlen L oe b geleitet. Schließlich ordnete Frieders die Einstellung der Untersuchung an. Sein Antrag wurde von dem Staatsanwaltschaftsrat Flöhl, einem Hakenkreuzler, textiert und von Frieders unterschrieben. Nachträglich fälschte Flöhl einen Passus, der gegen Loeb sprach, hinein. Dieses zweideutige Schriftstück wurde gegen Frieders ansgenützt, der es mit seinem Signum versehen hatte, a/s es ihm Flöhl mit einer Menge anderer Akten vorlegte. In einem Prozeß beschwor Frieders, den Akt nicht unterschrieben zu haben. Es wurde ihm der Meineidsp.rozeß gemacht und Frieders zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt, lediglich auf die Aussage des Flöhl hin. Dieser Justizmord ist jetzt b e st ä t i g t worde- Fasia« „Monba«I-verkehrsbank- »odentceoitattjiatt''. $u der Uebernahme des Unionbankaktienpaketes der Postsparkasse durch die Bodenkreditanstalt, worüber wir das offizielle Communiqne an anderer Stelle veröffentlichen, erfahren wir von informierter Seite nachstehende Einzelheiten, die gewiß nicht verfehlen werden, die größte Sensation hervprzurufen. Es handelt sich bei der Transaktion um eine, vollständige Fusion' der U n i o n b a n t nt l t der B o d e n k re d i t a n sta l t. Die 3 Millionen Unionbankaktien, die bei der Postsparkasse verpfändet sind, werden im Verhältnis von 3:1, also gegen 1 Million Bodenkreditaktien umgetauscht werden. Im Nahmen dieser Aktion gelangt auch die Fusion mit der bereits dem Jnteressenkreis der Bodenkreditanstalt angehörenden Verkehrsbank zur vollen Auswirkung so daß schließlich eine Kapitalsv e r m e h r u n g notwendig werden wird. Das Aktienkapital der Bodenkreditanstalt soll ungefähr um die Halste, also von 30 auf 45 Millionen Schilling erhöht werden. Ferner hat die Bodenkreditanstalt der Postsparkasse die 5 - M i ll i o n e n - D o l la r - Transaktion mit dem Millionen Pengö. gegenüber 39 Millionen -SHMing in Oesterrx'ich). Der Abbau bcr (irrsländistl-en Kredite war für die Herabsetzung der deutschen Bank rate maßgebend gewesen, und dieses vom Reichsbankpräsiderrten S cha Hi gewiesene Ziel muß auch in Oesterreich, als im Interesse der Wirtschaft gelegen, befolgt werden. Der Be» stand an Wechseln der Deutschen Reichsbank beträgt zirka 1.7 Milliarden, gegenüber einem Notenumlauf vori zirka 354 Milliarden Reichsmark. Das Verhältnis des Effektenportefemlles zürn Notemmrlanf ist nirgends so ungünstig wie in Oesterreich. Da die Weltwirtschaft, wie aus der in England, der Tschechoslotvakei und Ungarn diskutierten Zinsfußermäßigung und der bereits eingetretenen Zinsfußermäßigung in Deutschland her^ vorgeht, in eine Periode der GeldverbillMMg getreten ist, kann und darf Oesterreich nicht länger die selige Insel des Geldwuchers bleiben. Ermäßigung der Ban träte in Belgien. Brüssel, 12. Jänner. (Havas.) Die belgische Nativnülbank hat die Eskomptegebührem auf 61/2 Proz e n t herabgesetzt. Der Lombardzinsfuß beträgt nach wie vor 8 Prozent. - Doppelte Buchführung in der Liebe. Die minderjährige Hilda W., vertreten durch die Berufsvoriuundschast, brachte gegen den Prlvatangesteltten Karl D. eine Klage auf Anerkennung der außerehelichen Vaterschaft und Zahlung von Alimenten ein. Der Beklagte wendete ein, daß er mit der Mutter des Kindes bereits 12 Monate nicht verkehrt habe und dcshall' unmöglich der Vater sein könne. Die Klägerin legte dem Gericht ein fein säuberlich geführtes Tagebuch vor, in dem alle ihre Liebesabenteuer verzeichnet waren und aus dem erückttich ist. daß der Beklagte mit ihr das letztemal vor sieben Monaten ein Hotel besucht habe. Das Bezirksgericht Fünfhaus verurteilte deshalb auch Karl D. zur Anerkennung der Vaterschaft und zur Zahlung der Alimente, wogegen dieser die Berufung an das Zivillandesgericht ergriff. Zur Berusungsverhandlung wurde a"f Antrag des Beklagten das Hvtclbuck vorge^egt, aus dem der Bewers hervorgchen sollte^ daß er in den letzten zwölf Monaten nicht mit der Kindesmutter irr dem von ihr angegebenen Hotel gewesen sei ~ . - "" Liebesnächte fand sich tatsächlich der Name des Klägers nicht vor. Die ' :,"-end schlagkräftig und beantragte die Ladung des Hotelportiers, der über ihre Liebesabenteuer gen-ueren Aufschluß geben könne. Dieser wurde te^evbonisch herbeigerufen und dem PaarpegenüberaelleEtiEr erkannte beide und bestätigte, daß dmchaus nicht soviel Zeit, wie der Beklagte behauptet, . vergangen sei, seit die beiden das letztemal im Hotel waren. Poch vor ein paar Monaten bive er ihnen ein Zimmer angewiesen. — Borsibender: .Warum finden sich dann ihre Namen nickt im Meldebuch? — Zeuae: Weil fick nur solche eintraaen müssen, die die g"nzc Nackt im Hotel vermeiden. — Vm-ihen^er: Woran erkennen Sie die beiden? Es steigen dock so viele Varre bei Ihnen ab? — Zeuge: Den sserrn erkenne ich an seinem Svi'^h-rt, die Dame erkenne ick Äaran. daü sie keinen Bubikopf trägt. Alle anderen Damen, die bei uns absteigen, tragen einen Bnbiknvf. Diese qewicktiae Zeuoenai'ssage. des allwistenden 5dot"lvortiers verän^aRe das Berufinwsgerickt das erltrick^er^cke Urteil zu bestätigen und den Bekl-»atkn zur.Anerkennung der Vaterckhatt zu verurteilen. Me wäre es aber, wenn Hilde einen Hut getragen hätte? . . ... Die unsicheren PeickÄltnisfe im Ratenhandel. Die in der Inflationszeit, gegründete Damenickneidersirma Kürt u. Orende-r geviot'unter dem Einfluß "der Wirtschäfts- ' krise in Zablnngsscktvierigkeiten und mickte um. Einleitung des Ausgleichsverfahrens anstlchen. Das Gericht fand, daß die Anmeldung zn spät erfolgt sei und daß die Firnm durch ‘ übermäßige' Kreditgewährung an viele ihrer nicht zahlungsfähigen Kunden das Vergeh?!! der sahrlässigen Krida begangen habe. Der eine Firmeninhaber,; Orender^ ist in das Ausland geffüchtet, der zweite,^ Emil Kürt,' hatte sich gestern vor einen: Schöffensenat . unter Vorsitz des Hofrates Dr. .Kästner zu verantworten-. Kürt erklärte, daß zu seinen Hauptkunden Tänzerin neu ' inNachtl pTa len' gehörten, die durch die v e r ungl ü ckten Fra ncfp e.k'ula ti one n ihrer Freunde um ihre HauptemnahmsqueUe gebracht wurden und infolgedessen ihre Raten nicht begleichen konnten. Diesen Umstand habe - er nicht voranssehen ° können. Der Angeklagte wurde b e-' ' dingt zu etneni Mpnat Arrcft verurteilt. In cher . Begründung wird, darauf hingewicsen, daß die über-- ans unsicheren Verhältnisse im Ratenhandel eine besondere Berücksichtigung bei' Beurteilung derartiger Kridafälle erfordern... .. * * [ ’ ‘ ' ' ‘ „Drefchftegel^Maniereu. Auf Grund des 8 1330 A.' B. G.B. begehrte die „Stafa" von dem Herausgeber der ' hatenkreuzlerischen Schmähschrift „Der Dreschflegel" einen nominellen S'ch a d e n e r s a tz v o n 100 S ch i l fi n fl und Wider i n f' zweier in dem genannten Blatt erschienener Artikel, die die N.eberschrift trMn: „Stafa in Konkurs?" und „Bei der Stafa sind 21 Milliarden spurlos verschwunden".' Zur Begründung des Anspruches wurde' hervorgehoöen, daß es Zwischen den Kolporteuren des „Dreschflegel", die die Zeitung in unmittelbarer Umgebung des „Stafa"-Gebüudes vertrieben, und Passanten zu Kontroversen kam, die einen ziffernmäßig nachweisbaren Rückgang ' des Umsatzes zur Folge h.-tten. Bezirksrichter Dr. G a ß n e r gab dem Klagebeg'ehren in allen Punkten statt. In der Begründung Hob er hervor, daß nach 8 1330. A.B.G.B. jedermann nicht nur für wissentliche Berbreituna unwahrer Tatsachen, sondern' auch dann haftet, wenn diefe leichtsinnrg.erwetse ohne Borhän^en'ein einer gewissen Ge-' währ verbreitet werden. Da das Beweisverfahren ergab/ daß der Beklagte die. Unwäßrheit seiner Bchauprungen kannte,' war er schadenersatzpflichtig. Eomproir d'Escompte derart abgelöst, daß sie ihr diesen Äetrag, der als Darlehen noch 1—11/2 Jahre aushaftet, zu einem beträchtlich niedrigeren Zinsfuß verschafft, so z-vor, daß der P o st s p.ü r lasse aus. dieser Transaktion eine Zl'nsendifserenz von .1 Million Schweizer Franken verbleibt. Die K a p i t a l s r e s e r v e n der U n i o n b a n k u n d d e r V e r k e h r s b a n k werden bei den Bodenkreditanstalt als stille Reserve eingebracht werden. Lefterreichifche Rationalbank. Der gestern veröffentlichte Ausweis der Oesterreichischen Nationalbank nach dem Stande vom 7. Jänner verzeichnet eine Zunahme des Devisenschatzes um rund 261.820 Schilling auf 537.5 Millionen Schilling, eine Abnahme der Kostdevisen um rund 8.4 auf 134.3 Millionen Schilling. Die Summe der Teilmünzen hat sich um etwa 420:000 auf 3 919.000 erhöht. Wie zu erwarten war. ist ii: der ersten Jännerwoche 'ein R ü ck st r ö m e n v ö n W e ch s e l n an die Bank eingetret'en. Das Pie im ruhmvollen @ Epochen der jüdischen Geschichte Sd Hin nigim iü unseren Prämienwerken JOSEPHUS PLAVXUS HEINRICH GRAETZ Wechselportefeuille hat um- 12.6 auf 110.8 Millionen Schilling abgenommen, tvährend auf Girokonto 52.1 Millionen -erlegt wurden. Aus gll diesen Veränderungen resultiert eine A h n a h m e.d e s N o t e n u m la nf e s 'Um 72.6 auf 874.7 Millionen-Schilling. Die Aera der Beldverbilligung. Rach der Ermäßigung der Bankrate durch die Deutsche Rejchsüank ist die. Frage einer Ermäßigung der . Bankrate der Oestevreichischeu Nationalbank in das aktuellste -Stadium getreten: Die Leitung - der Bank v o n L o n d o n tritt heute m London zu einer Sitzung zusammen, in der zu der Frage einer Ermäßigung der englischen Bankrate Stellung - genommen werden wird. In Wiener Finanzkreisen irimmt man mit Bestimmtheit ,an, daß, falls die Bank von England die Bankrate üerabsetzt,' auch die Oeftevreichische Nati^nalbank mit einer Zinsfußernräßigung mn SA Prozent Vorgehen wird. Die Verhältnisse auf dem Geldmarkt würden tatsächlich eine solche Maßnahme dringend natzelegen. Der Privatdiskont hält sich bereits seit Wochen unter der offiziellen Bankrate, der Satz beträgt 6% bis 6% Prozent. Aber auch der Status der Nationalbank würde eine Zinsfußermäßigung durchaus rechtfertigen. Das Wechsetportefeuille macht kaurn 11.4 Prozent des Notenrunlaufes aus, tvährend dieser durch den Barschatz mit 60 Prozent gedeckt ist. Auch die Ungarische Nationalbank hatte eine Periode durchzumachen, in der die heimische Währung mit Sicherungen umgeben werden 'mußte, aber obwohl die'Sanierung in Ungarn später in Angriff genommen wurde, beträgt das Effektenportefeuilte der Ungarischen Nation albank, wie aus dem gestern veröffentlichten Ausrveis vom 7. Jänner hervorgeht, - 132.9 Millionen Pengö. gegenüber einem Notenumlauf von 430 Millionen, also. -33 Prozent, und dabei sind die. Giroverbindlichkeiten in Ungarn fast dreimal so hoch als in Oesterreich (369.8 BorschSffe auf die Refuudiermigsanleihe? Da die Liquidatoren der Zentralbank deutscher Sparkassen für die Abwicklung der Liquidation (Abfertigung der Beamten usw.) größere Sununen in Anspruch nehmen müssen, ist der Gedanke aufgetaucht, die nötigen Barmittel im Wege von Vorschüsseir auf die R e f u u d i e r u n g s a n l e i h e zu . beschaffen. Zu diesem Behufe wurden mit größeren Kreditinstituten, darunter auch mit der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien Verhandlungen eingeleitet, die jedoch bisher zu keinem Ergebnis geführt haben, da sich die Finanzverwaltung weigert, für diese Vorschüsse ohne Zustimmung der zuständigerr parlamentarischen Körperschaften (Hauptausschutz, bzw. Nationalrat) die von -den GeWinstituten geforderte Haftung zu übernehmen. Da man die Beamten nicht gut auf ihre Gehälter, bzw. Abfertigungen warten lassen kann, wird man wohl durch einen Gesetzsbeschluß des Nationalrates, bzw. durch einen Beschluß des Hauptausschufses den Finanzminister ermächtigen, die erforderliche GaranLieerKärung beizubringen. Zum Problem einer Rentenauswortung in Oesterreich, ‘c'nw Studie von Dr. Paul Stiaßny. Universitäts-Verlagsbuchhandlung W. Braumüller, Wien und Leipzig. Brosch, Rm. 2.—. In dieser Schrift erfährt das Valorisationsproblem zum erften Male in klarer und knapper Form eine w iss e n s Ä a s il i ch einwandfreie und dabei gemeinverständliche Behandlung. Das Buch, welches eine wirtschaftliche Tagesfrage in fe>- seln'der Weise behandelt, ist insbesondere für Besitzer von österreichischen Rentenpapieren aller Art (Gold-, Silber-, Noten- und Kronen-Renten, Kriegsanleihen, Eisenbahns-Schuldverschreibungen, Pfandbriefen usw.) von hohem Interesse. Vorschläge zu den österreichischen VertragsverhaMungeu mit der Tschechoslowakei. Der Verband österreichischer. Schuhgroßhändler und der Verband österreichischer Schuhimporkeure. -kommissionäre und -Vertreter haben beschlossen, den Gerreic,"- -chen Unterhändlern ihren Standpunkt wie folgt bekanntzugebeiu Der'österreichische Schuhgroßhandel fordert, daß zur Forde- /rung. des .österreichischen Exportes, insbesondere der Erzeugnisse' der hochentwickelten, feinen Galanterieschuhindnstrie die tschechischen Einfuhrzölle womöglich an die deutschen Einfuhrzölle, welche Pro Paar Schuhe 80 Pf. — S. 1.36, also zirka ein Drittel der tschechischen Zölle betragen, angeglichen werden. Ferner wird die Aufhebung der tschechischen ILprozentigen, ausschließlich ausländische Ware treffende Luxus st euer beantragt. Der österreichische Schuhgroßhandel nimmt aber gleichzeitig entschieden g e g e n j e d e E r h ö h u n g der gegenwärtig wirksamen, vertraglich festgesetzten Einfuhrzölle nach Oesterreich Stellung, da jede Zollerhöhung lediglich, die schon ohnehin bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten vergrößern muß. Mrtschastliches aus der Tschechoslowakei. Die in Konwtan abgehaltene Generalversammlung der Mannesmann- Röhrenwerkc hat beschlossen, eine Dividende vog: fünfzehn Prozent, gleich 150 Krvnen zur Verteilung zu bringen. — Die von den Skoda-Werken, der Fluazeugfabrik Boudy n. Cv.. und der Walter u. Cv. A.-G., sorvie der Firma- Breitseld u. Danek gegründete Tschechoslorvakische- Flug A.-G. hält am 22. d. ihre konstituierende Generalversammlung ab. Die Ge^llschaft wird ein Kapital von 8 Millionen tschechischen Kronen, eingeteilt in 16.000 Aktien zu 500 tschechische Kronen, haben.. . Exekutionssührung auf staatliches Beruiögen in Jugoslawien. .Aus Belgrad wird telegraphiert: Im Finanzausschüsse .erklärte der Finanzminister, daß Artikel tSU des Finayzgesetzentwurfes, welcher die Exekutionssührung auf itaatticht's Vermögen verbietet, gestrichen wurde. Die Naphthaproduktion der Sowjetunimr. t'tus s % »n. 12. Jänner, wird gemeldet: Der Vorsitzende der 'Di,..uon des Naphthasyndikats und stellvertretende Vorsitzende des Obersten Volkswirtschaftsrates der Sowjetunion Serebrvnski -Mrte in einem Referat im Allrussischen Ingenienrverl>ande aus, hie Sowjetunion habe nunmehr die Vorkriegsnorm der NaphMförderung überschritten und stehe an dritter Stelle uMr den naphthaerzeugenden Ländern der Welt. Gegen 1913 habeM der Naphthaexport der Solvjetunion fast verdoppelt. WiM 90 Prozent des gesamten Exportnaphthas entfielen im 1025/26-auf europäi'che Länder. Der größte Teil der a«S M: Sowjetunion exportierten Oele wird nach Deutschlarck m- ■ schickt, wo zum Vertrieb des Naphthas ein eigener Apparat M schaffen wurde.