Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2827 (11.1.1927)
- Date
- 1927-01-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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'Seilte 4 Wien, Dienstag Wiener Msr-en-teirn«- 11. Jänner 1S27 Nr. 8627 ähnliche Schkkftzeichctt Mcckk sind. Me diese Inschriften stellen UOetrestc? einer s e y r alten K u 11 u t dar, di.' der Wissenschaft vollkommen n n 5 e k a n n t war. Im Frühfing soll eine sonderetpedltlon organisiert .verdott, die die begonnenen Arbeiten zur Oeitervermiitlung dieser aattz vereinzelt dastchenöen llckfreftr einer alten armenischen Kultur weikerfHren soll. Set KanftnstB I« 8« «MMeWrate. AsfMa Kszfera fis« LairVesgtkkcht singelisftrt. — Die PaßtzM-ecklschschtel der Srnwrdeken «efiMden? tie polizeittche ttuterfuchung in der AngeWchiit bd Raubmordes an btt matttitnitt der tiktHttämoiteitl Marie Luftig in der Liechtensteinftraße Mttde gestern beendet. Mittags erfolgte die CintLefemna der Bedienerin Aasstetka Kozfera itt das Landesgencht. Hm Gichttheitsburean hat sich gestern ein Mettskos« Oerüßer gemeldet, der sich dadurch einen BMW verschafft, daß er das in den Msamörben liegende Papier sammelt und vertäust. Ms er mm am 0i. OeZemder, am Morgen nach dem Raubmorde, um eiwa halb N Uhr zu dem Absallktb in der Miißriügttsttche, an der Ecke der Lackeretgasse, tack irttd in vrck AosMji herumwnhlte, fand er auch eine braune Pappeudeckvlschachtrl, etwa 2ö Zelltitneter lang und 1- Zentu Meter breit und etwa 12 Zentimeter hoch. Die Schüchiet war etwas mit Blut beschmutzt und in ein Hilles, » falls mit Mut bestecktes Tuch gewickelt. Zn Ser SchaW lag eine ükkNick>W schwarze Geldbörse mit 1.86 Schilling Inhalt. Der Findet stecke das Geld eilt, hüllte die Börse in das Luch und warf sie wieder in den if# korb. Nur die Schachtel, die er Mit dem Ältpüpiet zu verkaufen gedachte, steckte er ein. Cr will str dam mit etwa 16 Kilogramm AtLpabier noch Uck Wett Tage einem MpapierhaMer im dritten Bezirke verkauft haben. In dev: geräumigen Magazin kannte die Pappschachtel noch rächt gefunden werden. Da» «etter. Gestern herrsthte würmeris regnerisches ÄetteLDie ÄoraussE lautet: Rsgett UNS Schneefaklk berWest- MNdtU. Temperatur Mer AM Ueber die Aufgaben der Ziouistett ick jüdischen Gemeitcheleben «« MÄiM k/LL matzia. 1 'Wteir, H. Jänner 1927. Bekmipt. Seit dvm 8. d. M., ist der 42jährige, verheiratete Privatveamte Otto Bachmann, S. Bez., S. Bez., BiNdergaffe Nr. 4 wohnhaft, vermißt. Er ist mittelgroß» hat rotttchbraunen Schnurrbart, braunes Haar, vdjled/te uno im Unterkiefer vier salfche Zähne, runden Rücken. Er trägt Marzweitzgestreiste Hose, grangestreiftes Sacka, braunen Wlnterröck, steifen HUt «US mit „E. B." gemärkte Wäsche. Bachmann hat schon mehrmals früher geäußert, es. wäre schön, in einer Schlucht auf der Pwttsrntze, oder am Oedstein den Tod zu finden. Er hat gestern an eine Reihe von ZeitUngsredaktionen einen wirren Brief gerichtet, in dem er ein vön ihm verfaßtes Werk „Die Lragdie eines ' Geächteten" den Redaktionen „zu eigen gibt" und erklärt, daß er in me FMeiheit hittauszkehe.7l — Seit borgestenr ist der 18jährige SLockerctuer OberrealschAer Anton Rotel abgängig. Man nimmt an, daß er eine Wanderronr ins Ausland unternommen hat. Tsdeöstnrg von der Treppe. n fttth wurde der 34jährige Bürmusiker Bittorio »dulio Vita, am Fuße der Treppe seines Wohnhauses, Kärntnerring % in einer Blutlache bewußtlos aufgeMden. Die Erhebungen ergaaben, daß der Mann vermutlich be» der tzelmrchr von der Stiege gestürzt, und auf das Hinterhaupt gefallen ist. Ans der NttMstatiön erlag der Mann seinen Verletzungen. Diebstahl aus der Badekabine. Sonntag wurde dem Herrn Friedrich Schwarz aus feiner Kabine im Theresienbad ein schwarzer Rutriapelz mit Persianerkragen, eine gestreifte Hose, ein dunkler Rock, ein weitzör Seidenschat, eine Brieftasche mit 40 Schilling Inhalt und eine Halbjahr-Netzkarte der Straßenbahn, zusammen 3000 Schilling wert, gestohlen. Tod der einer Leichenfeier. Aus Prag wird berichtet: Bei der Einsegnung der Leicl-e des Direktors des Assekuranzvereines der Zuckerindustrie Schima wurde der Nestor der tschochoslowaklschen Zucker- Industrie, Dr. Hans Karlik vom Schlage getroffen und war sofort tot. Karlik, der es in der Zuckenndustrie von kleinen Anfängen bis zu den höchsten Chrenfttlllen gebracht hatte, war die hervorragendste Persönlichkeit dieser Industrie. Moderner THmuggletkrieg. AuS Newyork wird berichtet: Ein unter dem Namen „Shadh Rest" (Schattige Rast), bekannter Sckinugzlerschlupfwknkel. um dessen Besitz sich in der letzten Zeit verschiedene Schmugglerbanden in blutigen Känipfen stritten, wurde »ach einem neuerlichen Gefecht, bei dem Maschinengewchre und ein Panzerauto zum Angriff eingesetzt wurden und in dessen Verlauf vier Personen fielen, mit Dynamit in die Luft gesprengt. Briefmakkenfälfcher in Italien. Die römische Polizei hat eine Bande von Briefmarken- Wschem auf frischer Tat ertappt. CS wurden 40.000 falsche Briefmarken und die Cliches beschlagnahmt. Austritte am dem Judentum. Hildegard Neumänn, 4. Mai 1900, Wien, l., 9. Bez, Nutzdorferstraße 65. Blank« Kesler, 28. Juni 1906, GtaniSlau, l., 2. Mez., Lampigasse 13. Ernst Rucnd, 10. Oktober I960, Lkotschau, l., 7. Bez., Kirchberggasse 7. Chawe Rosenberg. 8. Avril 18W, Gdova, l., 7. Bez., Mariahttserstraße 124. Julius Königsberg, 25. Oktober lKB, Tarnopol, verh., 9. Br-,.. Lazarsthgusse 18. Sühne «ad Kuuft. „mmn* NmuftüvEa der „tttwftlfl". “= Mätinet im flffMftten Theater. Eitt DMtid Eimvättve, das sich gegen Visses Schauffck-r mervet. kann Sle Tatsache nicht vskvmikeln. düst Heinrich SMsfsr eiste dichterische ÄetzMttg ist, dazu nach, wie wie gn erleniien Mtbett, eins vraMtkW. DöShaM werden die EinMstde SieMal Nicht vöWbkacht. Ääß junge Ltzsatre „Die Trommel" tvill Tälsttien die Wege vfMU. welche ihneti die KomnierzmigNegenheit „HUUenMtieli" vektMMSlt- Mr erste Griff ist Dikttch. miv dMenSweki, wie die Littleitenden Worte Heitttich Glücks MckNtt § Me Mettdö, diesem Mann mit weißem Haar und jungem Herzen als dem Führer solchen künstlerischen llnternchmens zu begegnen — echt und innig waren. Es ist nicht das erste Mal. daß ein Autor die Menschen, ivclche der Zufall aus Slnem Gzeandümpfer versammelt, sorglose Genießer und Abenteurer, .Glücksritter und PeHvßgel, hoffnungsvolle Äugend nnd Lebensüberdrüsssge, gemeinsam in Todesgefahr geraten läßt. Seit der Bramattsierung der Lusttania-Äffäre sehen wir im Theater recht häufig Pastagiere erster Klaste auf einem untergehenden Riefendampser lteden. leiden, spölulieren. pökulieren und Seerauö böHrtnaen. Und doch fesseln die Borgänge Vieser Premiere vön der Gxposikion' bis gum Knalleffekt der Schlußszene. Beweis für die Lauglichkeit der dramatischen Kraft des Oichteks. . Auch, die eingelnen Figuren find uns wohlbekannt. Der Philosoph rm grauest Elend, der sein verpfuschtes Leben im Wohöl ersäuft, bevor ök Ms Salzwasför mutz; der,Künstler, der ein Lehen des Schaffens und der Erfolge vor sich hat und es nicht fasten, kann, durch einen bösen Zufall von. diesem löNfortäLleN Schiff aus direkt ins Jenseits befördert zu wenden; das junge Geschöpf, das just vor dem Tode das heilige Erlebnis «Liebe" hat; der Kraftkerl, der die GolSfracht des Schiffes raubt; der Tanz der Sorglosigkeit, ÄugeNblicksfreUde und perversen Lust ruav um die Dirne. Aber alle diese vertrauten Gestalten tragen Hier, wenn mich nicht ihr eigenes, neues Antlitz, so doch toesenhafte Züge. Betoeis, daß der Autor des Stücks Lin Dichter ist. Und unter den Schaffenden ein sympathischer Zeitgenosse! Er bringt sein Opus tatsächlich so zu Papier, wie es in ihm wohnt, imitiert Nicht bewußt, sucht nichts vorzutäuschen und seine Sprache ist durchaus verMMch. Ich glaube, er ist ein Charakter. Neben dem Gewinn, dem Start eines Dichters.beigewohnt zu Wen, eine Zweite ÜeberraschUNß. Alfred L i p s ch xl #,, der Darsteller des genialischen, nach einem verpfuschten Leben bei Kögimk und Morphium phrlosophlerendeN Russen, ist ein sehr bedeutender Schauspieler. Die Gestalt, die er formt, dunkel geranvet, von ÜnMck und Laster gezeichnet, vom Wißen Um die Fragwürdigkeit des Lebens und die Persidie der Menschen beladen, ist eine Gestalt, großartig entworfen, sertiggemeißelt bis zit den letzten Nüaneen dumpfer/ sstMerzlicher Ileberlegenheit. Ich Audi für tfie haben wir einige unserer Büchorprämien reserviert. — Haben Sie schon Ihr Ahnmnertrent Qberwlesert^j ’ iahresabonttenten erhalten näch Wahl: yonGpftttH 9rt&ieUiä ■ SÄMTLICHE WERKE, in drei elegaaten Prachtleinenbänden Mehf als 2000 Sehen, schööster, klarer Druck, holzfreies Papier* oder IfainvUA 0*aete ■ GESCHICHTE DER MM Drei vornehme Oeschenkbäride. 2200 Seiten statk, oder fveiu JCedin ■ PALÄSTINA. Ein herrl,Lexikonband m öOOneuen Bildern aus Erez Israel in tneistethaiter Reproduktion. Text v. d. berühmten Porschurtgsreisenden. Halb’iahresaboanenten erhalten nach Wahl: OTtkeoUav JVerzI ■ FEUILLETONS, Zwei geschmackvolle Geschenkbaride. 700 Selten stark Adolf ÜStflkiti ■ DIE ZIONISTISCHE BEWEGUNG. Zwei Bände In einem hocheleganten Großoktavband. Gebd. ca. 400 Seiten ffevmmxn&twm# mmm DAS OSTJÜDISCHE ANTLITZ, 52 Melßlerzeich- W» nungen. Mpp«ivtm MDAS SCHÖNSTE JÜDISCHE SAGENBUCH. 400 Seiten in modernem Leinenband. Auch für die Neuerwerbung von Abonnenten haben wir BUcberprämien ausgesetzt. Teilen Sie uns umgehend mit. wer von Ihnen geworben wurde. Oie »Wiener Morgenzeitung« kann auch in jeder Trafik bezogen werden. sah noch nicht viele derart bezwingende Leistungen auf Len Brettern. Die übrigen Mitwirkettd-N» Unter der Regie Bernard H a m m e r s gut aufeinander abgestimmt, gaben sich rnit gleichen! Eifer, lverm auch nicht mit gleichem Erfolge, dem schsnen Werte hin, für einen jungen, unbekannten Dichter die Deomniel schlagen. 6. A. „kdkllnaben." RosandViihne. Diese Schilderung des Wiener Kasernenlebens der Vorkriegszeit ist bemerkenswert. Der Antor, Hohann F e r ch, verfügt über gründlichste Kenntnis des Milieus und über die nicht gelvöhilliche Gabe, Bolksstücke z,t schreiben. Es erscheüli uns seht.-, angebracht, Kerch aufzumuntern, sein Dirlent zu pflegen, und die Theaterdirektoren, ihn zu üeschäftigen. Diesmal ist es noch ein Zweckstück. Der warmfühlende Autor will erweisen, iOtc das Kasernenleben des Militatzstaates die Bugend des Volkes zerbricht. Cr beschränkt sich nicht darauf und zeichnet mrch mit Liebe und Humor die Vorzüge des Wiener Menschentums. Eines der zehn Bilder, „Gke Lawine", konute für sich allein als Einakter in Szene gehen. Mit durchschlagendem Erfolge. Auch anders Bilder dieser Militärrevirs haben ihre Vorzüge. Nur empfehle,l wir dem Autor, er möge seinem braven Nechnmigsuntekoffiziev, der ansonsten nicht gerade „verbildet" ist, untersagen, Strindbevg und Schopenhauer zu zitisrsu. Die Auffi'lhrung, von Karl Kneidingor gut geleitet, wäb eindrucksvoll. Besonders zu evwlihneu Max H ö l i d r in der Nölle des Hauptmanns. Es war ein starker, verdienter Erfolg. „ A. Nur dtn Mat««. Reue Wiener Bühne. Da Hanna Ralph und Müx Land« ihren Berliner Verpflichtungen Nachkommen mÜsisn, können vorlmyitz nur Usch acht WldSerholtingeu von Hüns Müller's „Men schsti ohne EtHe" stüttsttMU. INiNSta'g. den 16. d., 26. LlnffÄhrung. Modernes Theater, Freiing Ekstk-ufftihrüNg des ScharGiels „S i-u d e u teul ieb e" (Tage des Lebens) von ANidrejöw. Volisopet. Morgen „Die Zauberflöte^, DoU. nerstag» den 13. d., wiederholt BurMüuspiöter tzpang Höb» ling sein Gastspiel in „Der fliegende Holländer". Burgtheater. Mürgen, halb 8 Iltzr. „Duell am Lido" (Abonnement 4. Gruppe). 5öainmersp iele. Heute zum letztenmal „Der König der. Schnorr er"; morgen Erstaufführung von „Krankheit der fugend" von Ferdiucrud Bruckner. Das Drama wurde mit dem deutschen Kleist-Preis ausgezeichnet. Op erntheater- Morgen, halb 8 Ilyr, „Dief- Iänd" (Lhea'tergemeinve Serie E, rot). Deutsches Volk st he ui er. Sonntag, 3 Uhr nachmittags, findet eine Vorstellung „D e r b l a u e.B o g e l" statt. Der „Walzertraum" im Johann Strauß-Theater. Der Operette wird die Unsterblichkeit einer Saison zuteil/ der erfolgreichen Operette, wobei Äeses Genre immer .wieder, von. vollbartigeN Musik-^und Thealerkritikern von Aevuedichtern und Nemöuern wige agt wird. Nun: Der Walzeriraum hat sich nicht um irgendwelche Pköguosen gekümmert, er lebt nach MNs zigjährigem Erdeuwallen munterer denn je, in Berlin hat Käthe Dorsch die Franzi. gefiedelt, in Paris wird „Reve de valsö" en suite gespielt Und.die Angelsachsen können sich an der Musik des „Mciltz Dreack" nicht satthbren. Der „Walzeriraum" kchläar alle Schläger, lebt ein EMNoaseiu/losgelöst von der Materie des Theaterbetrlevs er ist.mit'der Etikette „klassöch" versehen. Direktor Müller bringt ihn jetzt in einer Nachmittagö- Vorstellung, auf Glanz hergerichkek, sotgfKltig studiert; die Musik tönt in alter Weise einer neuen Generation. Mo wäre, verehrter Direktor MMer. ihn <tttt Abend hewnszuükittflön, vielleicht das; Oscar HZ t r.a u ß lein wohlgeratenes Kind ein paarmal selbst Mit dem Taktstock begleitet! --- Gisn Kolbe, mehr auf pikantem . Charme als auf. Gemüt eingestellt, riß mit ihrem reizenden Weinenlachetk und ihren noch relzendereN Beineu hin, Trude Kol litt Und Marie Gribl repräsentierten die Damen vom tzof, vortrefflich Max B r o d, von dezenter,- dabei wirksamer Komik Leo Straßüerg, der auch als Regisseur sehr Tüchtiges leistet Ein ausverkauftes Haus, Jubel wie bei einer Vremtere. Oscar Strang persönlich dankend! or. ArbeltSgewe-nfchist vrv BM tt:t Stür t^per und St dt'« scheu Oper. Die „Bossifche Zeitung" nwldetr Der Aufsichtsrat der Berliner städtischen Oper hat beschlcf'en, der Berliner Staatsoper und der städtischen Oper unter dem Generalintendanten T.ietjen znrustlmmen. Die Vereinbarung gilt vorläufig vis zum 31. Augrist 1929. Vereine. Bortröge und Beriammlmtgen. Zionistische Jugendorganisation Prater, 2. Bez., Jung» srraße 8. Heute, 8 Uhr, Vortrag Dr. N. M. Gelber über S Geschichte im Nahmen unseres Vortragszyklus." he Gäste ivillkommen! — Wiener juristische Gesvllschäst. Morgen, Mittwoch. %7 Uhr abends, im Hörsaal 36 der Wiener Universität Vortrag Dr. Josef Schell: ..Gedanken zur Entwicklung des Mketrcchtes." — Wiener Bet-- Hamidrafch, 2. Bez., Tempelgaffe 3. Heute, 6 Uhr. Lektor Dr. S. Gelbhaus: Historische Psalmen. — Zionistische Bezirkssektion, 20. Bez., Jägerstraße 30. Heute, 8 Uhr abends, Vortrag Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkcs: „Der Palästinaaufbau seit der Balfourdeklaration." — Zionistische Settion 6—8, 8. Bez., Bennoplatz 1 a. Heute. 8 Uhr abends, Vortrag Oberbaurat Ing. Robert Stricker: „Die Aufgaben der Zionisten im jüdischen Gemeinbelebon." — Jüdischer Fwuettbund und Zionistische Jrauenorganisation (Kulturstelle). Heilte, halb 8 Uhr. Jüdisches Zentrum. 2. Bezirk. Untere Augartenstraße 86. Fr. Esther Mieses: Worte des Nachrufes für Achad Haam und Bibelvortrag „Die Sprüche"; Eintritt frei! — Zionistische BezirMektion Lropvldstadt, 3. B., Zirkusgasse. 33. Heute, 8 Uhr abends, Vortrag Dr, KarLach: „Das Palästincrumndat:" Die Wohltiitigkeitsakadeuüe des Vereines der Preschurger in Wien im Hotel Eonttnental, Samstag, den 8. Jänner, nahm einen animkerten Verlauf, zumal das künstlerische Programm u. er. von Frau Hansi Niese, die als Gattin des neuen Direktors des Preßburger - deutschen Theaters sich seWlos zur Verfügung gestellt hatte, und vom humoristischen Quartett des Wiener Männergesangvereines bestritten wurde. Die hiesige tschechoslowakische Vertretung entsandte den Generalkonsul Dr. I. S t a r ch und den Konsul Dr. N o v a k, welche Herren vom Obmanii und Gründer des Vereines, Mem Nasch, begrüßt wurden. Vom Preßburger OberbürgermelM Dr. Ludwig Okanik und dem Stadtrat traf eine Begrußungsdepesche ein.