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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-08 · Heft 2824 (8.1.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2824 (8.1.1927)
Date
1927-01-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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•Beite 71-. 'ißten** Mokfteuzrttung *, ^dnnor 192 V flr. 3824 lie Polizei Bet Phataone». tk’n '.'!fibov ,ei:gn irrten boiH’äfi in vi:;.m •ocbcn cncfücneu Werke ,.Wcichicf»u* der Polizei" der Essener Polizeipräsident, D v. IWcIrfur, bei der Sel:Iderunq des Poiizeiwcscns der Pharaonen. Schon :>n alten Reich (2625 bis 2475 v. Ehr.) finden sich n n b f cf» c Stämme, darunter ein Stamm der M eza >. als oolizeilich verwandte Truppe» vor. Im Reuen Mich sind dann die Mezai bereits ein besonders geschlossenes P 0 l i z e i k 0 r v s. das von Obersten befehligt wird und an dessen Spitze der ,.Fürst der Mezai" steht, also eine echte Polizeitrnppe, etwa eine Art Gendarmerie. Sie waren über das ganze Land verteilt, mutzten von den Pächtern der königlichen Domänen verpflegt werden und führten ein strenges Regiment. Die Mezai „mit ihren vielen Befehlen" heitzt es einmal, ein Beweis, datz der polizeiliche Reglementierungsei'fer schon vor Jahrtausenden am fernen Nil zu finden war. Auch der sogenannte ..Kommission" wird den Mezai nachgesagt, im& wer nicht auf Grund von Privilegien eine Sonderstellung einnahm, hatte unter ihrem herrischen Auftreten viel zu leiden. Darum erfreuten sie sich auch beim ägyptische!' Volke keinerlei Beliebtheit, zumal der echte Aegyptcr in den Mezai trotz deren äußerlicher Aegyptisiernng immer noch gesellschaftlich minderwertige Fremdlinge sah. Unbeliebtheit war also schon damals das Los der Polizei, und an Beamtenbeleidignngen fehlte es ihr anscheinend so wenig wie heute. Andererseits wutzten aber auch die verantwortlichen Stellen damals so gut wie heute, was sie an ihrer Polizeihatten und wie wichtig deren gutes Funktiomeren für den Staat war. Der König E ch n a t 0 n verschmähte es daher nicht, sich persönlich vom Polizeiobersten M ehe die zum Schutze der Residenzstadt getroffenen Sicherheitsmaßnahmen vorführen zu lassen. Dies Interesse der „allerhöchsten Stelle" ist für den Polizeiobersten offenbar ein Höhepunkt seines Lebens gewesen, denn in dem Felsengrabe Mehes, das nach der- Sitte der Zeit Darstellungen der Hauptereignisse aus dem Leben , des Verstorbenen enthält, findet sich ein Relief mit der erwähnten Revision seiner Polizei durch - dem - Herrscher. Ferner ist dort im Bild-eine Meldung festgehalten, die Mehe dem Wesir schon am Morgen über die Verhaftung zweier verdächtiger Ausländer- (Asiaten) erstattet. Der Wesir war der höchste Beamte und nach dem König der erste Mann im Staats wenm daher der Polizeioberst bei ihm das Recht des. persönlichen Vortrages hatte, so ist das ein weiterer Beweis für das Interesse der leitenden Staatsstellen für die Polizei und'die Bedeutung-die man ihrer Tätigkeit beimatz. •. . gudische Wolsrttnv«. Kipptings „Mowgli" wahr geworden. Wer Kipplings berühmte Erzählung vom Wolfskind Mvwgli. in seinem Dschungelbuch kennt, wird sic nun nicht mehr für ein Märchen halten, wenn er hört, was sich im Lande der Wunder und Märchen, Indien, zugeträgcn hat. Die Geschichte wird durch eineu glaubwürdigen Zeugen folgendermaßen geschildert: Eines Tages befand er sich an dem Ausgang des. Dorfes Godamurk als ein Bewohner, der dem Todha-Stamm angehört, sich feinem Reisewagen näherte und. den Kutscher um Feuer bat.. Der Zeuge, der Waisenhausdirektor von Midnapur na'mens Singh, erkannte sofort, daß der-Mann ettvas besonderes auf den: Herzen hatte. Er gestand dann auch, daß er bei sich zwei Mädchen hätte, die er dem Waisenhaus gern übergeben möchte. Der Todha führte Singh hinter seine Hütte und zeigte ihm zwei Lebewesen, die eins über, dem anderen lagen. Es waren zwei kleine Mädchen im Alter von zwei bezw. acht Jahren. Sie waren sehr schwwächlich und am Körper von oben bis unten mit blutigen Stellen bedeckt. Das auffallendste war jedoch, wie sie ihre Augen rollten, ganz so wie die Tiere. Ihre Fingernägel waren, lang und einwärts gebogen. Singh brachte die beiden Wesen in fein Waisenhaus. Hier stellte sich heraus, daß die Kinder merkwürdige Gewohnheiten an den Tag legten. Sie saßen wie Vierfüßler mit verkrümmten Beinen und gespreizten Armen. Das Körpergewicht ruhte aus den Vorderarmen. Sie nahmen weder Speise noch Trank, ehe sie nicht daran gerochen hatten. Am liebsten mochten sie ungekochte Nahrung. Ferner mieden sie die Gesellschaft anderer Kinder des Waisenhauses, aber befanden sich gern in Gemeinschaft mit - Hunden, Hühnern und Katzen. Kleider wollte:: sie überhaupt nicht tragen, zerissen sie und wollten sich nicht' waschen lassen. Sie schliefen auch nicht wie Menschen im Bett, sondern das ältere Mädchen begab sich hinaus, suchte sich Stroh zusammen und machte daraus ein Lager, worauf beide dann krochen, wobei sich eins über das andere - legte. Nach sechs Wochen suchte Sings wieder.den Todha auf und; erkundigte sich, wie er zu den Mädchen getoimuen fei - Dieser erzählte: Als er eines Tages mit niehreren Dorfbewohnern Holz sannneln ging, sahen sie plötzlich zwei menschenähnliche Geschöpfe aus einem Loch am Fuße eines großen Baumes herausgucken. Sie hatten lange Haare und wollten in der Höhle verschwinden, als sie sich beobachtet sahen- Die Leute hielten sie für Gespenster und wolltest -nichts mit ihnen zu tun haben. Eines Tages I machten sich sechzehn Männer auf, nur die Höhle airszuzygrMn. Als sie kaum begönne:'. hatte::, sprangen zwei Wölfe heraus, worauf die grabenden Männer Reißaus nahmen. Der männliche Wolf ging in die Höhle zurück, z .II.. ~ WARUM ■ traben Sie »ms Ihr Jahresabonnement noch nicht überwiesen / Auch in Ihrer Bibliothek dürste eines od. dar andere unserer Prämienwerke noch fehlen während das Weibchen brummeiw am Eingang stehen blieb. Die Leute schossen daraufhin einige Pfeile ab und töteten das Weibchen nach kurzer Zeit. 9hm begannen sie erneut mit den: Graben, bis sie auf zwei junge Wölfe imb auf die beiden Mädchen stießen. Als sie näher hinzutraten, liefen die Kinder auf allen Vieren davon, wovci sie grnirzende Töne von sich gaben. Beide wurden eingefangeir. Das jüngere Mädchen ist bald g e st 0 r b e n. Das ältere, Kamala genannt, mag jetzt 13 oder 14 Jahre alt sein. Mit Ausnahme eines fehlenden, besonderen Gesichtsausdruckes, macht es einen vollkommen norinalen Eindruck. Es ist ettvas scheu, wie wenn Kinder plötzlich fremden Menschen gegenübergestellt werden. Auch jetzt besteht sein gesamter Wortschatz nur aus etwa 35 Wörtern. Es kann nicht einen Satz sprechen, der mehr als drei Worte enthält. Misch« zentrum du Sozialen Hüsrgrmeinschüft AnMa Müller 2. Bezirk, Untere Augartenstratze 35. sin Hebräischen' Jugendklub hebräische .Sichah von Prof. Jona Gelernter, jeden Samstag, halb 7 Uhr abends, frei für alle Jugendlichen. Sonntag, den 9 .Jänner, halb 5 Uhr nachmittags:.Gedenkfeier für Achad Haam, Gedenkrede Dr. A. M. Gelber. Im Laufe der nächsten Woche werden folgende Kurse neu eröffnet: Kurs über Jndividualpsychologie, geleitet von Frau Martha Holub. Jüdische Kunst, Dr. Else Hofmann. Talmud, Herr Dast. Praktische Handfertigkeiten (Elektrotechnik, Elektroinstallation), Ing. Singer. Wien, 8. Jänner 1827. Der Konkurs wurde verhängt... von: Handelsgericht in Leipzig über die dortige national- ■ . sozialistische Arbciterparici-Hitlergruppe. Der reine völkische Geist, der 'sie ' beseelie," hat * sich schon seit längerer Zeit verflüchtigt gehabt. Die Mitglieder gingen weg. Patzte ihnen der Hamme.. .. ,.,ch nicht mehr, seit er das Schnorren bei Henry Ford verboten hatte, oder lockten die Fleischtöpfe der Kommunisten... Das weiß man nicht. Es steht nur fest, wie die Wacht am Rhein, daß sie nicht tnehr da waren und daß der Vorstand : und einsam die schönen Linden vom Trommler und von: Hakenkreuz an: Stahl-. Helm singen müßte. Ta aber der Vorstand davon nicht leben kann und aus München auch nichts mehr zu holen -ist, pumpte er jeden an, der sich in seinen Bereich wagte. Das Handelsgericht Leipzig nennt das „größere Kreditgeschäfte. Als sie zu groß waren, kam der Konkurs. In Leipzig ist man helle und treibt cs siicht so lote in Wien, wo sich Schulz und Gattermaher und Suchenwirth. und Urs::: einander nach alter guter Landsknechtsitte durch ihre jeweiligen Sturmtruppler erbitterte Schlachten liefern ,lassen. Hier ist das Polizeikommissariat dos melancholische Ende. Dort der Konkurs. D«s Wetter. Gestern herrschte trockenes, etwas kälteres Wetter. Abends setzte Schneefalt ein. Die Voraussage lautet: Trüb, zeitweis e s e Niederschläge, Tempcraturzunahme. Präsident Anton Beck — 80 Jahre alt. Der Präsident des Bethausvorständes der ijraelittschen Kultusgemeinde Anton Beck, begeht morgen seinen achtzigsten Geburtstag. Der Jubilar stammt aus Jungbunzlau und gehört u. a. dem Kuratorium der Baron Hirsch-Stiftung an. - Dienstjubiläum. Am: 2. d M. feierte der Leiter des Expedits der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, Heinrich Schramm, sein 35jähriges Dienstjubiläum. Aus diesen: Anlaß wurden Svom Präsidium der Kultusgemcinde und von der legenschaft große Ehrungen zuteil. Aus der Schachivett. Der Schachkongreß in Hastings, der, wie bereits berichtet, Ende Dezember eröffnet imrde, war mit einem internationalen Meisterturnier verbunden, in welchem nunmehr, wie aus London gemeldet wird, nach Absolvierung von neun Runden der Pc,..jer 'Meister Dr. Tartakower mit sieben Punkten den ersten Preis gewonnen hat. Den 2. Preis errang der Belgier Colle mit sechs Punkten, sodann folgten der Engländer A ates mit fünfeinhalb» R et i und Norman mit je fkinf Punkten. ' ■^kein jüdisch« Haut flj ohne Jfl| Standardwerke AWM der jüdischen Geschichte I Beachten Sie unsere Gratiöprämieaaktion für unsere Abonnenten UWWWW^WWWWWW»WWWWWT HohmznlltrnrHachstapwr verhaftet. Aus Köln wird gemeldet: Der Schivtndser. der als j Holst,iMernprii,.: seit Ende vorigen Jahves in Mittel i denlschlqnd und dann in Köln und Züddentschland erfolg reiche Hochstapeleien begangen hat und mit seinem rid; tigen Namen Harry XantcIc heißt, wurde in Ens k i r ch e n bei Köln verhaftet. Große FeuerSbrunst in Wiznitz In Wiz nitz, in der Bukowina, brach am 1. Jännr, eine Feuersbrunst aus, der 10 von wenig bemittelten Juden bewohnte Häuser, die zum großen Teil vom Joint Distribution Committee wieder aufgebaut worden waren zum Opfer fielen. Es bildete sich ein Hilfskomitee fit: Hilfe an die Geschädigten. Etwa 60 Familien sind ovdat los geworden. Eine folgenschwere Explosion. AivS Zell am See wirb gemeldet: Am 4 d. M. ereigne : sich in: Stilvach-Kraftwerk der Bundesbahnen am Tauer moos bei Sprengarbeitcn eine Explosion. Tabei erlitt, der 30jährige Mineur Ferdinand Fuchs aus St. Koinak bei Gnmnden derartig schwere Verletzungen, daß er nach zwei Stunden verschied. Ein zweiter Mineur wurde schiver verletzt und dürste das Augenlicht verlieren. Jüdische Volksbibliothek „Zion". Die Bibliothek, die in den letzten Monaten durch Neu anjchasfungen in hebräischer, deutscher und jiddischer Sprache bedeutend erweitert wurde ist geöffnet. Montag Dienstag, Mittwoch und Tionnerstag von halb 7 bis haw 9 Uhr abends, Sonntag von haw 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachurittags. Die Entlehuergebühr beträgt 80 Gro schen. Die Lesehalle, in der außer einigen Wiener- Tageszeitungen, der Großteil der gesamten jüdischen Presse aufliegt, wird um 3 Uhr 30 Minuten geöffnet und mr 9 Uhr 30 Minuten abends geschlossen. Zionistische Frauenarbeit. In den Bezirken Meden, Margarethen, in welchen dir zionistische Arbeit besonders schwierig ist, entfaltet jetzt die zionistische Frauensektion eine besonders rege und erfolgreiche Tätigkeit. Der Ausschuß besteht aus den Aüsschußmitglredem Marie Strauß, Käthe K r a k a u e r, Adele M a y c r, Stella H 0 ch st i m m, Deborah Oberländer und Jda Singer. Diese Sektion-chat in Bezug auf Chaluz-Fürsorge, Arbeit für den Nattonalfonds und für den Nahalal jetzt schon ansehnliches geleistet. Eine Reihe von Botträgen und Veranstaltungen fanden statt. Der Besuch wird innuer zahlreicher. Sonntag, den 9. d. M. veranstaltet die Frauensektion im Bürgerkinö, 4. Bez.. Favoritenstraße 32, um 11 Uhr vormittags eine Vorführung des neuesten Palästina-FilmS. Tee-Abend der zionistischen Sektion für die westlichen Be-> zirke Wiens. Wie alljährlich, veranstaltete auch in diesem Jahre die Monistische Scttion für die westlichen Bezirke Wiens in... chrcm Vereinshein: an: Bennoplatz einen Teeabend, zu welchen: das Zionistische Landeskonntee die Mandatare ot.'V Partei, die'Präsidenten der'Fonds und die Führer'der anderen Wiener zionistischen. Bezirksgruppen geladen waren. Herr Dr.- Max Bernhardt, der' verdiente langjährige PxL sident dieser Scktton hielt eine großzügige politische Rede in welcher er einen Ueberblick über die allgemeine Situation .in der zionistischen Bewegung, sowie über die Lage in Palästina gab. Sodann kam Dr. Bernhardt auf die innerpolittsche Situation zu sprechen. Bei der Parteischichtung in Oesterreich fei es für aufrechte Juden, insbesondere aber für Zionisten ganz abgeschlossen, sich einer der bestehenden politischen Patteien anzuschließen und ihnen das Schicksal der jüdischen Bevölkerung Oesterreichs zu überantworten. Es gäbe auch iveiterhin nur einen Weg: Die bewütztc jüdische Politik,, die Forunerung einer nationalen jüdischen Gruppe. Der Präsident des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, Herr Dr. Leo Gold Hammer, feierte das 25jährige Jubiläum des Keren Kajemech, wies insbesondere auf die soziale Bedeutung dieser Institution hin und nahm den Anlaß wahr, den anwesendest Oberstnanzrat Dr. Hugo Benedikt unter stürmischen: Beifall als einen der Väter des jüdischen Nationalfonds zu feiern. An diese Reden schlößen sich ausgezeichnete Gesangsvorträge des Herrn Oberkantor Gerson Margulios, sowie ein wunderschönes Geigensolo des Herrn F u ch s g e l v. E Der neueste Palästinafilm gelangt ün Rahmen einer Veran-staitung der Z i 0 n i st i s ch e n F r a n e n 0 r g a n i salion des Bezirkes Wieden- Margareten Sonn' tag, den 9. d. um 11 Ühr vormittags, im Bürgerkino 4. Beg.. Favoritenstratz'e 32, zur Aufführung. Am Lesepuki .Frau Dr. Martha Hoffmann. E Triest—Palästina. Für die direkte Personen-Beförderung nach den palästinensischen Häfen Jaffa und Haiifa unterhält der „Lloyd Triesttno" einen Spezialdienst. Allwöchentlich am Donnerstag um 18 1% Mfahrt von Trickst Fahrddauer 5% Tage. Vereine. Borträge und Bersammlnngen. / Wiener B«th-Hamivrasch, 2- Bez., Tempelgaffe 3. Heute, 3 Uhr. Lektor Dr. S. Rubin: „Moses, sein Gottesbegriff". — Volkshochschule Leopoldstadt, 2. Bez., Zirkusgaffe 48.7 Uhr: HiLdegarde Hetzer: Was müssen die Eltern vom Seelenleben ihres Kindes wissen? Eintritt frei! — Dtaimorttdes- 'Jnstitut, Wen, 3. Bez., Hetzgaffe 40. Samstag, 8. Jänner. 3—4 Uhr, Dr. A. Kaminka: BDelvortrpg; Montag, 6 bis 7 Uhr, Dr. A. K a m i n k a: „Das Buch AmoS nach dem Urtext und der Septuaginta"; 7—8 Uhr, More Nebuchun: „Ueber Schicksal und Schuld." — Zionistische Jügcndgrnppe Leopoldstadt, 2. Bez., Zivkusgasse 33. Die Jugendgruppe eröffnet einen neuen hebr. Kurs für Anfänger. Voribesprcchung heute uiu X7 Uihr abends im Heime. — Heute, '3 Uhr nachmittags, Sichah. — Httachduth-Jugcnd, 2. Bez.. Glockeng. 60. Heute. K5 Uhr nachmittags. Sichah nur für Gruppenmitglieder; hallb 6 Uhr Vorlesung aus dem ,H>apoel-Hazqir"; Sonntag Tageswanderung, halb 8 Uhr abends Vorlesung aus Achad-Haam's Schriften. — Verein Oestepr. Chemiker. Heute. 6 Uhr abends, :n: Hörsaal 7, 4. Bez., Karlsplatz 13, VoWersammluug. Vortrag Dr. Ing. H. Jörg: Kampfgasei Gasschutzmittel und deren Verwendung im Frieden (m:t Vorführungen). — Zionistische BezirkSseknon Döbling. Montag, hallb 0 Uhr äbendS, im Cafe Dübbingeöhof, ly. Ve-z.. Billrythsiraße. Vortrag Dr. Israel Wald mann Der „Zionismus und Sozialismus". Gäste herzlichst wiMommen! — „Ohel Rachel". Die 5. orderttliche Generavversammlung dieses Vereines zur unentgeltlichen AuS'speisnng jüdlscher Notleidender findet Dienstag, den 11. d. M.. im Vereinslokale. 2. Bez., Klein- Pfarrgasse 8. statt. Zirkus Adolsi. Heute und morgen sindeu züvei große Vorstellungen, um 3 Uhr nachmittags (zu b-d-ni-nd ermäßigten Preisen) und 8 Uhr abends statt.

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