Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2823 (7.1.1927)
- Date
- 1927-01-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Setfc i Gien, Freitag Wiener Morgerrzettrm- 7. Jänner 1927 Asm Ableben Achad Haams. Et« Beileidstelegramm Herbert Tamnells. Jemsalem, .7. Jänner .«I. T. A.) Sir Herbert Sw- >n u c l, der frühere Oberkommissär fitr Palästina, sandte aus London ein Beitcidstelegranmr zum Wleben Achad H a a m s, in welchem er feiner tiefsten Sympathie für die geistige Persönlichkeit Achad Haams Altsdmlct gibt. Er nennt Achad Haam einen wahren geistigen F ü h r e r, auf dessen Jnspwation herwr-ragende Leiftungen des zu >ckchptfShr<>n sind. E1«r Arier 1« New York. 6. Jänner. Im Hotel Astor fand gestern eine bom amerikanisch-jüdischen Kongreß einberufcne Massenversammlung statt: es tvurde eine Resolution angenommen, in welcher der Trauer um das Mieden des großen jüdischen Denkers Achad Haam Ausdruck gegeben ivirb. Die Versammlung protestierte in einer weiteren Resolution gegen die Fortdauer der antijüdischen Exzesse in Rumänien. rra»«k««d«bu«g der Mischen Stvdenten- Most lür Achad Haam Versammlung des Gesamtverband cs jüdisckscr Hvchschüler Oesterreichs „Judaea". Äur Sonntag, den 9. Jänner, findet um 10 Uhr vormittags im Fsstsaal des Hotels Continental (2. BezirL, Taborstraße 2) eine dem Andenken Achad Haams gewidmete Kundgebung des Gesamtverbandes jüdischer HochschAer Oesterreichs „Judaea" statt. Die Gedenkreden halten Oberrabbirrer Prof. Dr. Z. P. Chajes, Herr Heinz Leo Fischer nnrd ausgeivählte Stellen aus Achad Haams Werken leset:. Zu dieser Bersanrmlung ist die ge-Mdie jüdische Oeffentlichkeit Wiens eingeladen. Na ««er Führer d«rch dm Mische Palästina. Unser Jerusalemer Mitarbeiter, Herr Dr. Fritz L ö w e n st e i n, welcher das Zionistische Jnformationsbureau für Touristen in Palästina leitet, rjat soeben unter dem Titel „Das jüdische Palästina" eine Broschüre verfaßt. Man darf von dem ganz ausgezeichneten Merkchen ein oft mißbrauchtes Wort sagen, das aber diesmal jeder als angebracht finden wird, der das jüdische Palästina bereiste und wünscht, daß alle, die nach Erez Israel kommen, über den Zionismus und sein Siedlungswerk eine klare, sachliche und trotz kürzester Fassung alles erschöpfende Information erhalten. Im ersten Teil wird mit der dem Autor eigenen Prägnanz die zionistische Bewegung und ihr Aufbauwerk in Palästina dargelegt. Der Zionismus bis zum Kriegsausbruch sowie .die Palästina-Kolonisation bis zu diesem Zeitpunkte, die Balfour-Erklätung und die politische Legalisierung sowie der gegenwärtige Stand der Aufbauarbeit des jüdischen Volkes sind hier nach Form und Inhalt gleich hervorragend und verantwortungsvoll mitgeteilt. Dann unternimmt Dr. Löwenstein eine Führung durch das jüdische Palästina, die in Jerusalem beginnt und im Grenzort Met'hullah schließt. Uebersichtliches Tabellenmaterial, zwei treffliche Landkarten und ebnige gut gewählte Lichtbilder ergänzen diese Schrift, die wiederum in Druck und Ausstattung deul palästinensischen Buchdruckereigewerbe alle Ehre macht. Das handliche Schristchen wurde von den Direktorien des Keren Kajemeth Lejisrael und des Keren 'Hajesiod in Jerusalem gemeinsam heransgegebeu. ti« weiblicher Se«1lemmrdleb. Die neueste Londoner Sensation. ÄuS London wird uns geschrieben: Hinter cin-em unvurchüringlichen Schleier von MhW treibt ein weiblicher Gentlemandieb zurzeit im vornehmsten Viertel Londons sein Unwesen. Man hat die rätselhafte Erscheinung „L ndy - Bandit" getauft, auf Grund ihres eleganten Auftretens ihren Opfern gegenüber. Die mystische Frau tritt stets in tieffchwaczer Tracht auf. Ein kleiner schwarzer Filzhut bedeckt ihr schwarzes Haar, eine Havbmaskc mit einem schwarzen Schleier davor verschließt ihre Gesichiszüge und elegant schmiegt sich ihre Tracht an ihre schlanke und geschmeidige Gestalt. Ihre Waffen sind ein kleiner Perlmutter-Revolver und ein sehr scharfes Blendlicht, von dem sie sehr oft Gebrauch macht. Für die Londoner Kriminalpolizei ist bei Lady-Bandit ein Diät je!, an dessen Lösung mit größtem Ehrgeiz gearbeitet wird. Einer der dreistesten Einbruch.!, denore ischrvarzc Tnmc ausgeführt hat, fand bei dem P a r l a in e n r S in i t g! i e d Kapitän Ernest Epans statt. Abends gegen U Uhr bypch die Frau in die Villa des Kapitäns in Easi-End ein. Sie rletterle Mer eine hohe Mauer und balancierie über das Dach einer A-Utonivbilgarage, bis sie ein Küchenfensier erreichte. Sic schwang sich nircfj das Feilster ins.Hans, durchsuchte Schränke und Schubladen uuo ließ eine Mdrige Silberzeug in einen schwarzen Sack verschwinden; mau schätzt, daß dieser ungefähr HO Pfund gewogen hat, als die ungebetene Dame das Haus v«liest'Aus der Küche der EvanSschen Villa brach eer Ladu.P.ind'.i üÄ'.genrin das Schlafzimmer des Ehepaares ein, das aufs heftigste exschrak. Kapitän Evans, der sich nach einigen Augenblicken »nieder gefaßt hatte, griff nach seinen-, Revolver. Als er aber den. kleinen, gefKhrkichen Pcrlmntter-Revvcher in der schivargl-ehand-. schuhten -Haus sah. verlor er die Sicherheit, ilng-chiudert tonnte darauf -:•!<? Schwarze t-;:;i - Mrs. Evans Schmuck und Mr. Evans llhr und Börse zn sich stecken. Mit artiger Per. Der wirkliche Name der Karoline Kudlsch Wastelka Korlera. dir rochier eines ukralutschen Holzarbeiter«. Das Ergcvttis der Äryebungen. vou gesterrr ist, daß di« unter dem Verdachte, die Filialleiterin Marie Lustig am 30. Dezember ermordet und beraubt zu haben, Verhaftete nicht, tvie sie bisher angegeben hat, Karoline Kubisch. sondern in Wirklichkeit W a s i e l k a K o z s e r a heißt, und nicht die Tochter eines zum Christentum übergetretenen Bahnbeamteu Kubisch, sondern die Tochter eines Bukowinacr Holzarbeiters ist. Diese Tatsache ist erwiesen und sogar teiltveise von der Verdächtigen zugeftanvetr. Damit hat die Annahme des Sicherheitsbureaus recht behalten, daß die Verhaftete ihren ' richtigen Namen nicht angegeben hat, worauf schon der Mangel jeden Dokuments schließen ließ. Was die Kubisch über ihre Abstamnmng und ihr Leben erzählt hat, namentlich die Mitteilungen über ihre Flucht in der Zeit der Wirren des Weltkrieges, ist unwahr. Die Verhaftete hatte, une gemeldet, am Tage ihrer Verhaftung behauptet, sie sei im Jahre 1898 zu Czernowitz geboren und die Tochter eines Bahnbeamtesn. Im Sicherheitsbureau glaubte man, daß der Name Kubisch falsch sei, zumal sich auch in den letzten Tagen Mitglieder Bukowinacr, namentlich Czerrrvtoitzer Fami- Uen, die in Wien leben, gemeldet und angegeben haben, sie wüßten Bescheid über die Familien ihrer Heimat und bezweifelten, daß die Verhaftete wirklich einer Familjje Kubisch augehöre. Gestern hat sich im Sicherheitsbureau die Gasarbeüersgattin Frau Margarete Kreuzberger, geborene Wagner, gemeldet. Sie glaubt angeben zu können, daß die Verhaftete nicht Kubisch heiße, sondern Wasielka Kozsera, und ihre Jugeiwfreundin sei. Schon aus den in den Zeitungen veröffentlichten Bildern habe sie eine große Aehnlichkeit mit ihrer Jugendfreundin erkannt. Sie hat als Stubenmädchen in Nowosielica im Jahre 1909 die Kozsera kennengelernt, die um zwei Jahre älter sei, also 33 Jahre zähle. Im Jahre 1911 sind beide nach Czernowitz in Stellung gegangen. Im Jahre 1913 ist die Kozsera plötzlich aus Czernowitz verschwunden. Der Vater der Kozsera, ein Holzarbeiter aus Nowosielica, war ein Trinker. Die Kozsera hatte noch einen Bruder mtb eine Schwester. Polizeirat Dr. P l e i n i n g e r ließ die Zeugen in ein Nebenzimmer treten. Er ließ sich dann die Verhaftete vorführen, die bis dahin Karoline Kubisch hieß. Während er noch mit ihr sprach, trat Frau Kreuzberger ein. Die Kubisch erblickte sie, war starr vor Staunen., und die Zeugin begrüßte sie mit den Worten: Wasielka. was hast Du angesttltt . . Die Beschuldigte verfärbte sich, machte aber nicht de, Versuch, die Jugendfreundin zu verleugnen. Sie erzählte jedoch daß Wasielka Kozsera ihr wirklicher Name sei. Sie will lediglich bei dem Holzarbeiter Kozsera ausgr wachsen sein. Sic habe aber später erfahren, daß sic nur das Ziehkind des Kozsera ivar und in WirkließKt Karoline Kubisch heiße. Bei dieser Behauptung beharrtc die Verhaftete mit der gleichen Beharrlichkeit, mit der sie cnlch jetzt noch die Verübung des Mordes ablcugnet. Ein Zufall will es, daß auch die frühere Dienstgeberin der Frau Kreuzberger zurzeit in Wien weilt. Auch sie kennt die Karoline. Kubisch von früher her unter dem Namen Wasielka Kozsera und weiß anzugeben, daß die Verdächtige in Czernowitz seinrrzcst bei einer Familie Perlmutter in Dienst gestanden ist. Der Sachverhalt umritt der Czrrnotvitzer Polizeibehörde bekanntgegeben. Im Publikum ist das Interesse für den Fall noch immer sehr groß, und noch immer melden sich Zeugen in großer Zahl, die über Begegnungen mit der Kozsera Angaben machen können. So hat ein früherer Beamter der Brreinsmolkurei die Verdächtige am Tage der Mordtat um etwa 6 Uhr abends vor dem Laden der Frau Lustig gesehen. Gestern nachmittags meldete sich im Sicherheitsbureau die Friseursgattin Frau Györffy, die gegenüber dem Mlchladen der Frau Lustig wohnt, als Zeugin und gab an, sie habe mit Frau Lustig um rtwa halb 8 Uhr gesprochen. Um diese Zeit war bereits der Rollbalken bis zur Hälfte herabgelassen, und Frau Lustig kanr auf ihr Klopfen zur Türe, öffnete ihr mrd ließ sie ein. Frau Györffy kaufte Milch und plauderte noch ein wenig mit der Greisin. Mit Neujahrswünschen schieden die bcbat Frauen, wobei Frau Lustig noch bemerkte, sie werde wegen der Verrechnung länger im Geschäft bleiben müssen. Ob jemand im rückwärtigen Teil des Geschäftes war, kann die Zeugin, die mutmaßlich als letzte mit der Ermordeten gesprochen hat, nicht angeben. Erwiesen ist durch diese Zeugenaussage, daß Frau Lustig um etwa halb 8 Uhr noch gelebt hat. Der wichtigste Zeuge fehlt jedoch bisher, jener Manu, der mit der Kozsera am 30. Dezember abends nach 8 Uhr im Cafe „Kuhnhof" geweilt hat. An ihn richitet die Polizei im Interesse der Untersuchung die Bitte, sich ehestens im Sicherheitsbureau zu melden, wobei ihm die vollste Geheimhaltung scirres Namens zugesichert wird. beu-Fung verließ sic das SchlaWimmer, das verdutzte Ehepaar in der ausgoplünderten Villa zurücklassend. Dcvs Dienstpersonal hatte nicht das gerinMe von der Affäre gehört. TagS darauf kam ein schwarzer Brief an, auf -dem in zierlicher Handschrift mit weißer Farbe geschrieben war: Namen der armen Menschen und der heimatlosen Kinder dankt die Schwarze Dame, die Muse der Wohltätigkeit, für die schöne Gabe, sie Sie, Kapitän Evans, zur Unterstützung für niein philanthropisches Vorhaben gegeben haben." Es ist begreiflich, daß dioser Brief weiter dazu teigetragen hat, den geheimnisvollen Schleier, der die Schwarze Dame und ihr Benehmen umgibt, noch enger zu ziehen. Drei Tage später führte der Lady-Gandit einen ebenso verwegenen Coup bei dem bekannten Lord Dovers da le aus. Die Familie Doversdale saß abends in behaglicher und stilvoller Stube. Regen prasselte hernieder, und die Dienerschaft hatte es sich in der Küche gemütlich gemacht. Plötzlich erlosch das Lrcht. Ein Blendlicht mit ungemein scharfem Schein kam aus der Dunkelheit hervor, und eine energische Frauenstimme rief: „Häute hoch!" Alle streckten die Hände in die Höhe. Die Schwarze Dame, um deren Visite bandelte es sich, machte wieder daö Licht an. Nach fünf Minuten verschivand die Schwarze Dame mit einer Beute von 8000 Pfund Sterling. Re Soüalverficheruog. Für die ruichsten. Tage sind Parteienbesptechiulgeii über das parlamentarische ArbeitsprvHramm in Älrrssicht genommen. Aus dem Vorjahre sind noch einige Vorlagen unerledigt gebliebeit, so z. B. die Novelle zum Invalid e u e n t s ch ä d i g im: g s g e s e tz und das Gesetz über die Berlängcrllng d^s p e r e i n f a ch t e rc Strafverfahrens. Da ferner ein Beschluß des Nationalrates vorlicgi, der beit Ausschuß für soziale Verioaltung verpflichtet, bis zum ly. Mürz einen Bericht über das Sozialversicherungsgefetz vorzulogon und an diesen Termin auch die Entscheidilng über die Frage gebündelt ist, ob der Na- Lionalrat nach Beendigung seiner normalen Wahlperiode int Oktober neuzuwählen oder aber, wenn er die Arbeiterversicherung nicht mehr zu schaffen imstande ist, sofort anfzulösen sei, muß vor allem über den Vorgang bei Beratung der Sozialversicherung ein Einvernehmen der Parteien herbeigesührt tvcrdön. Im Ministerrate wurde Mittwoch der- Entivurs des Landarbeiterversicherungsge setz es verabschiedet. Dieses wird unverzüglich im Nationaiimc eingebracht werden, so daß es gteichzeitiG mit bc it Berat u itgen üüer die. Sozialversiche r u it g in Verhmidii'.ug gezogen werden kann. Am Montag wird der Ausschuß für soziale Verwaltung in die Beratung bev Sozialversirheningsvyrlrvge i-ingähen. Wien, 7. Jänner 1927. Stub. frif. In Wien gibt es schon seit Jaihr und Tag eine Akademie der Damenfrisierikunst, deren Leiter nunmehr die Absicht haben, sie in eine Hochschule uinzmuandeln. Schon sind Verhandlungen wegen Erwerbung eines für Hochschulgwecke geeigneten Getbäudes im Zuge,- in welchem Hörsäle, Laboratorien, Bibliothek, Lesezimmer, kurzum alles, was zu einen: ordentlichen Hochschulbetrieb gehört, eingerichtet werden soll. £>b für einen späteren Zeitpunkt nicht etwa die Verleihung des Promotionsrechtes angestrebt wird, verraten die Entrepreneure der neuen Hochschule nicht. Sollten sie noch Anregungen brauchen, wie ein Hochschulbe- 'trieb ausschen soll, so wird ihnen gewiß die Deutsche Studentenkammer mit Rat und Tat beispringen. Dazu gehört der Numerus clausus, der die Tüchtigeren und Fleißigeren vom Stedinm scrithalteu soll und hinsichtlich der äußeren Aurstattung die Anschlaglkastenkultur der Hakenkreuzler, die allerdings nur ein schüvacher Ersatz für die Drangfried Poesie jener angeblich studierenden Koprographcn ist, die in den stillen Klausen des Unipersitätsgebä,:.des rhrc? Hirnes Unrat mit Bleistift und Federmesser an die Holzwände projizieren. Ater Spaß beiseite! Die Wiener Friseure sind doch ernstere Menschen. Ihre Akademie der Damenfriseurikunst hat bereits das Programm für diese Hocijschule entworfen, in dem der Zweck der Hochschule mit dem Satze charakterisiert wird: „Das Hanptbestreben der Hochschule wird sein, der Ausbildung im Damenfriseurgewerbe ein erhöhtes Ar.'genMerk znzuwenden. Vs soll aus dem Durchschnittsdamenfrisenr ein höher q u a l i f i ä i e r t e l Gewerbetreibender gemacht werden, der damit die Fähigkeit erhält, sein Geschäft besser und leichter zu führen." ‘ Ti.-* Das Wetter. Nach schönem utUöem Wetter trat gestern abends leichter Schneefall ein. Die Boratrssage lautet: Herrschjern der Wettercharakter anhaltend. Dr. Morsz Tnb gestorben. Im Alter von 65 Jahren ist Mittwoch der Leiter der bolkswirtschastlichen Rubrik der „Reuen Freien Presse" Doktor Moritz Duv an den Folgen eines Schlaganfalles, den er vor längerer Zeit erlitten hatte, gestorben. Doktor Dub erfreute sich wegen seines riefen MissenS nnd seines lievenswürdigeil Wesens in Kollegen- und Fachkreisen der allergrößten Beliebtheit. Mit ihm ist ein Journalist vop großent Format aus dem Leben geschieden. Die Streikbetvegung der Kassenärzte. In eitler am Mittwoch stattgeftmdenen Delegierteuve»» snntuilung der Kassenärzte wurde festgestellt, daß sämt» ltche Kassenärzte Wiens die Verp flick tu naß» sche in e rür den Streik eingesetrdet haben und oaj nunmehr alle für den Streik notwendigen BochereltUNAM