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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-07 · Heft 2823 (7.1.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2823 (7.1.1927)
Date
1927-01-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, T^vcitoa Wie«er Morgenzettrrng 7. Jänner 1927 Mt das jüdische Volk das jüdische Heimatland!" Stk Windham Deeds Rede »» Liarschan. K. Warschau, ö. Jänner. Wir Den du eien bcrettv üb:r den am 3. d. M. ftaii gehabten Empfang in1« ehemaligen Mitgliedes der paläitinensischen Regierung, Zir Windham DeedS. durch die Exekutive der Zionistischen Organisation in Warschau. >kach den Begnißimge-mrsoracken' mebrerer Redner hielt ^er Gast fein Referat, das er mit einer BeilcidSkrmdmbung über -das Ableben des großen jüdffckvn Denkers Achad Haam kmleitete und dann emsführte: Abgesehen von fehvetn Üerlangen, das Leben einer großen jüdischen Gemein« chaft aus eigener Anschauung kennen zu lernen, sei er auch deshalb nach Polen gekommen, weil er die vorzügiche Arbeit der aus Polen nusgewanderten Ebaluzim in Palästina mir Bewunderung r^rfolgr habe. Es sei in hm der Wunsch rege geworden, auch das Land zu leben, aus de:n sie ausgewandcrt sind. Während Polen im Jahre.1.922 Palästina bloß 1280 neue Einwohner gegeben iwtte, betrug die Ja bl der jüdischen Ei manu de rer aus Polen im Jahre 1925 bereits 17.001), d. h. 40 Prozent der gesamten Eimoauderer in Palästina. Er betrachte den Zion'isnnrs als eine Beweglkna., die nick«- nur dos jüdisch? Land. 'andern auch darjüdische Pulk nttsbaut. Deshalb sei es wichtig, je'tzuftellen, wie ver Zionismus m Polen ansüebt und -oelchen Einiknß er ans die Manen auZübi. o'iu Problem 'amt Palästina sind d a s jlidische Ä o l f n u d Di e e n g l i s ch e dt atro n P a rtne r, K o m p a g n o it s. Die Wege sind lvohl verschieden, aber das Ziel ist siir beide dasselbe: Sicherung tM n e r Hei m ft ä t t e f ü d a s j ü d i s ch e V o l k. Schon die bisherige. Arbeit der Juden in Palästina hat der Welt gezeigt, was die.Juden zu. leisten imstande sein werden, wenn sie ihr eigenes Heimland besitzen iverden. Wohl spreche er, Teeds, bloß seine persönliche Meinung ans und nicht als .offizielle Persönlichkeit, doch müssen seine Ausführungen als charakteristisch für die englische öffentlich« Meinung gelvertet werden. Nicht allein die Bibel, sondern auch das unbeschreibliche Gefühl hech Engländers für den Alwrt .ö es e i g c n e n -H e i nts und für Die Frei - l>e Dt hat das en-glische.Volk >dem jüdischen. uäher-gebracht. Seine Wahrnehmungen, in Palästina zwingen ihrwformttch dazu, mitzuhelsen an'dem Aufbau des Landes d>sr Juden, -und auch andere .311 bitten, daß sie mithelfen, lleberdies empfinde er es auch als Christ .sts seine Pflicht, au dem indischen Volk, -all'das wieder gutzzu- -nachen, was das Ehristentum an ihm. gesündigt hat. Es wird vielfach die Meinung verbreitet, England habe sich bei der Veröffentlichung der Balsa u r- Deklaration von strategischen Motiven leiten lassen. Redner könne versichern, daß diese Ansicht den Tatsachen nicht entspricht. Lange vor dem Weltkrieg habe doch England der Zionistischen Organisation Uganda und E l Arisch als jüdische Heimstätte augeboten und dort konnte doch weder von strategischen oder anderen Vorteilen für England 'die 'Rede' fdüt. .Hingegen hat die englische Regierung durch ihre Beziehungen zur zionistischen WÄtorganisaticm eine Fehde mit Millionen mohammedanischen Bürgern in Arabien und Indien riskiert und bei den Nachbarländern in Westeurolia schweren Verdacht erweckt. Das einzige '.Ziel,' das England hierbei verfolgt, ist: denr jüdischen Volk sein jüdische..- Heimlaud a»zfzutrauen. Sä irri I i ch c P artete u in England sind für den Zionismus, und sollte die Labourpartel wieder zur Macht gelangen — was der Redner als durchaus nicht in der Ferne liegend betrachte —, werde auch diese dasselbe Ziel verfolgen. ... Besonders ittterejsain ist,- was Sir Windham Deeds über die Politik der palästinepsischert Negierung sagte: „O'bKleich ich Mitglied der Palästina-Regierung war, will ich nlich nicht.zu ihrem Verteidiger aufwerfen., In der letzten Zeit lvird die Politik der englischen Re- - gierung in Palästina sowohl von jüdischer wie von. arabischer Seite scharf kritisiert, doch müsse, ernstlich betrachtet, zugegeben werden, daß gerade durch diese Politik eine normale Lage und die Sicherheit der Arbeit geschaffen wurde. Im Jahre 1920 waren die Bedingungen und die in Betracht kommenden Faktoren -ganz anders geartet/ als man sie sich vorgestellt hatte. Als die Palästina-Negierung ihre Tätigkeit auficahm, hatte sie, gerran-wie die Engländer in Aegypten, drei-Eventualitäten zu erwägen: entweder Gewaltanwendung oder sich völlig zurückziehen oder schließlich ^langsam, vorsichtig Vorgehen und mit den Möglichkeiten rechnen. Die erste Eventualität wurde selbstverständlich fallen gelassen. Die Möglichkeit, sich ganz zurückzuziehen, konnte n ach d e n Z u s t ch c r u n g e n a 11 d i« I it b c n atrrf) nicht in Betracht gezogen werden. England bricht fein Wort nicht. Es blieb also nur der dritte Weg: Schritt um Schritt, Tag um Tag, langsam, vorsichtig Möglichkeiten schaffe n. Und in der Tat sind die Miglichkeiten bereits ganz andere, die Sicherheit' d e r A >' b e i i -- und das ist das Wichtigste. - ist geschaffen." Redner hebt einen Vergleich Mischen den Zu itänden vor iHMHt Jahren und den hentigen und fi'chrt aas Beisvi.-l au, daß Sir Herbert Samuel, der erste Olwrkommistar, in der ersten Zeit seine Dienstreisen von Jerusalem nach Jaffa i m g e p a n z e r t e n A n t 0m 0 bil machen inußte. Am Enve seiner Amtstätigkeit aber ritt er frei, ohne j«de Bewachung, durch ganz Palastin», von Dan bis Beer-Scheb». Sowohl im Lande selbst als auch in England uvu vor neun Jahren die Stimmung gegen Palästina. Die. englische P resse griff die Negierung au, weil sie sich mit dem zionistischen Problertt befaßte. Im Parlament wurden Zweifel laut, tvährend herlt: die ganze englische Gesellschaft sich p 0 s i t i v. f ü r P a l ä st i n a iiüeressiert. Vor neun Jahren mi'ßte England in Pamstina drei Regi)nenter erhalten, die jährlich 3 Millionen Pfund kosteten, heute genügt dort Polizei und eine kleine Abteilung von Gendarmerie, die insgesamt .'ine i'albe Million Pfund kosten. Wenn auch Lord Plumer der Meinuim ist, daß kein airderer Schutz nötig fei, so ist auch wirtlich keiner erforderlich. Im Jahre .1921 ereigneten sich in Palästiita noch 128 Mordsälle und 193 Diebstähle. Im Jahre UW gab es bloß 98 Morde und 14 Diebstähle. Im Jahre 1921 hatte die Palästina- Regierung ein Defizit von 75.000 Psuni'. nräbre.nd sie lim bereits eilten großen Uebcrschnü an Einnahmen zu verzeichnen hatte. Nach' einem Hinweis auf .vas A n u> a ch s e u d e.r jüdischen Bevölkerung in den letzten .J<rbren schließt Sir Windham Deeds seine Ansführimgen: „Palästirm ist heute keju Experiment mehr. Wir besitzen bereits positive Ergebnisse; sowohl in der Landwirtschaft wie in der Industrie und im Handel sind große Erfolge erzielt Uwrden. Es gibt luvhl e! n e K r i s c, an welcher aber nicht das Land ' selbst schuld ist. Mehr Schuld daran hat d i e K r i s c in d e n a n d e r c n L ä n d e r n. Palästina ist ein Land, in welchem sich I n d u st r i c, Hände l 1t.1t d La ndwr rtschaft mit ungeahntem Erfolg entwickeln können. Selbst die Fehler, die in Palästina^ gemacht werden, und die Mängel, die sich dort zeigen, werden in der jüdischen Geschichte mit gol- - denen Lettern verzeichnet ivexden. I ch b i n st o,l z-, s d a.r a-ü.f, dast. mein Land, .nrein Volk ein Partner-,, ist in dieser großen historischen Tat\H; Sie jüdische Vertretung im ungarischen Sberhaus. Oberrabbiner Dr. Löw «nd Koppel Reich gewählt.. Budapest, 6.-Jänner. VerLretenc der Juden indas Oberhaus wurden gewählt: Von seiten der- Neologcn der Szegcdiner OLerräbbiner Dr. Immanuel L ö iv und von seiten der Orthodoxenln Bndavcst Oberraüblner K 0p P «DRe-i ch.: ' Persönliches von 8«waii«el LSw- Mitteiittugeu des Oberrabbineis Professor Dr. Chajes. - Einer uNjerer Mitarveiter nahm Gelegenheit mit Herrn Oberraböiner Dr. Z. P. C h a j e s über die Persön.ichkeit rtnb Bedeutung Immanuel LöWs zu sprechen. Nachstehend sind die Aeußerungen des Herrn Prof. Chajes im rvesentlichen loiedergegeben: „Ich erblicke in der Wahl Immanuel Lötvs ein Zeichen des erwachendelt jüdischen Gewissens in Ungarn und Hab« mich-daher über dieses Wahlergebnis außnordentlich gefreut. Ich glaube keinen Irrtum zu begehen, wenn ich Zage, daß unter den Gelehrten Ungarns, den nichtjjjdjschen wie jüdischen, Immanuel Löw der einzige ist, der einen wohlbegrüicheten Weltru. f geltießi. Es erfüllt msch mit. Genügtuung, feststellen zu dürfen, daß ich in. meiner Eigenschaft als Vorsitzender der Alexander-Kohut-Stiftung die Aufnahme, voll Löws Le--, bensiverk „Die Flora der Iüden" in die' Publikationen dieser Stiftung ermöglicht habe. Bis jetzt sind drei starke Bäilde dieses Werkes erschienen, und zwar in den Jahreil '1923, 1924 und 1923, und wir hoffen, im rlächsten Jahre den lchten Band, dieses Starldardwerkes, zum Abschluß zu bringen. Löw schreibt in der Einleitung zum zweiten Bande: „Meine wissenschaftlichen Arbeiten find meinem mühevollen Amte abgeruugeir. Ihre vorliegende , Zusammerlfassung rväre kaum zustande gekommen, . hätte ' nicht die über mich verhängte Untersuchungshaft (28. April 1920 bis 2. Juni 1921) durch dreizehn Nouate jede amtliche Tätigkeit ausgeschältet."' Es ist noch in Erümerung, daß Junnanuel Löw in« Jahre 1920 des.Hochverrates und der MajestätsbeleidigUng. bezichtigt wurde, und. daß diese Anklage schmählich zusantmenbrach. Es lvird aber vielleicht nicht vielen noch geszenloärtig sein, daß mit diesem Prozeß auch mein Namen in Per- - bindung stand. Man warf Jmmamiel Löw vor, er hätte nrir das Material gk'.zeir den weißen Terror, das ich für meine Intervention in San Remo samntelte, zur Verfügung gestellt. Ich habe damals tu einem -an die lurgarische Razierung gerichteten und publizierten Telegramm! ehrenwörtlich.erklärt, daß ich von ihm keine.diesbezüg- I ich« M i t t e i l u n g bekommen habe. Der einziize Brief, der mir danrals vml Löw-aus Szegedin zukam und den ich mlchelval'n«, ist von: August 1919 datiert. Löw hat mich in diesem Briese, gefragt, wie „unser« Sach«" stehe (das Wörtä:.-,: ..ui'irvc" ist in dem Briefe nnterstrichc.n, d. h., ob — um er in dem Briefe, hinzufügt — Palästina unter die Ob hin des eltglisriM Mandates rommc.) Elteilt ferner in diesem Briese mit, das; unter den Monaten des Leidens die Liebe zir Zion endlich auch dort (in seiner Gemeinde^ ellvächt sei. Ich erhalte jetzt kaum einen Brief von meinem verehrten Freunde, der nicht mit Zionsgruß enden wlird« Oberrabbiner Löw steht rin 73. Äbensjahrc. Die neue beratende Körperschaft für Palästina. Zerttsa.'em, (!. Jänner. (I. T. A4 . Die Regiettrug hat ^sieh« gestrig« „Wiener Morgenzeitnng") «ine neue b:rawtldc Körperschaft (AdvisoN) Eonncil) für Palästina gebildet. Diese Körperschaft besteht, aus Regierullgsbeamten, und zwar: dem Cheffckretär der Patästiua Ncgierirng, dem Oberstaatsanwalt, dem Schatzmeister, dem Polizeikolirmattdauten, den Direktoren der Departements siir tiuterricht, öffentliches Gesundhcitsivesen, öffentliche ArbeiMl, Landtvirtscliaft, Steuern und Eisenbahnen, dem ffümeralpostiueister und den beidell Distriktsgonoerneilren (des Nord- und des Süddistrikts). . Wie noch erinnerlich, wurde vor einiger Zeit über Bei'- thmdlungerl mit . den arabischen Führern, betreffend die Bildllllg einer G« s e tz g e b e u b c n Ä 0 r p e r s ch a s t (Legislative Eolmell) mit arabischer Beleiligung beri htet. Es hieß, die arabischen Ftihrer seien geneigt, einer soichell Koinbü>a> tivil zuznstiNrmen. Wie das -Organ der arabisäsen Executive „Felestin" zu luciden nmßte, soll die Regierung vvrge" schlagen haben, auch noch einen Senat zu bilden, desserl Mitglieder sich zur Hälfte aus britischen Beamten, zur anderen Halste aus von der Regierung zu ernennenden N 0 - labe ln znsammensetzcrl sollten. Es scheint nun, daß alt« diese Pinne sich ebenso als unb 11 rchsührbar.ertvieJn haben, wie 1923 der Plan der Bildung einer A r a b Ä g e. n - c.t), die der im Mandat, vorgesehenen Jewish Agency, als gleichberechtigt all die Seite gestellt werden sollte. Jed7llsal4i zeigt die neue. Zusammensetzuwz des Lldvisory Council, dem nur Regicrungsbeamte angehören, daß ein« Mitbeteil! gung der Araber an staatlichen Körperschaften derzeft als erledigt zu betrachten sei. Es ist unbekannt,- ob-für die Zukunft an eine Heranziehung jüdischer Bertreter gedacht wird. . Bekanntlich sind , schon .die. von- Sir Herbert Samuel unternommenen Versuche, eine.Gesetzgebende Körchrschaft- (Legislative. Cpncil) zu bilden, die aus li> Rei'.iermlgsbeaniieu und 12 gewählten Mit-gkledern <P Mosleiuiteitz 2 Chrisw.'.:! und 2-sJuden)'..Vest-eheil .sollte,.infolge, des -W <t h ll> \\n k o seitens der Araber gescheitert. ' Die Fevilh Agenip — eiue ftaaUiche gnstitvtlo«. . Eine Eutsch-eidnng des Dfttriktgerichtes von Jaffa. . Jerusalem, 2. Jäilner. (I. T. A.) Bor dem Distriktgericht in Jaffa stand -eine Angelegenheit zur Entscheidung, in der die Frage eine Rotte spielte, ob die Jcwish. Agency, die in Palästina nicht als Körperschaft eingetragen ist, trotzdem als juristische Person uufzusassen sei. Das Gericht entschied, daß die Jewish Agency l,a u t. -d e n B e st i m m ll ll g nt b c s Pa lä st i ü a- M a it b a-t s als eine staatliche Institution anzusehen sei; sie ist deshalb llicht beit gleichen Gesetzeir wie -die privaten Körperschaften mlterivorfen und nicht verpflichtet, sich eintragen zrl lassen. Sie könne in ihrer El.ge.nschaft einer staatlichen Just itntio n-als juristische Person auftreten. Gemäß, dieser Entschsidüng. ist auch die. zionistische Exekutive ohne eingetragen zu sein, «in« legal« Körperschaft. * - Die arabischen Nationalisten. Ein Interview mit Musa Äasim Pascha. Jerusalem, 2. Jänner.' Der „Alis Ba" veröffentlicht den Inhalt einer Unterredung, die der skorrespondynt des -„Tenlps" mit M n s a P a s ch a, dem Führer der.arablscheii Nationalpartei, hatte. Auf die Frage des Korrespondenten, warum Musa Kasim Pascha den Juden mit., soviel Feindschaft begegne, antwortet dieser: „Warum proklansiercn die Juden es überall, daß sie ■ ein jüdisches Staatswesen gründen wollend ..Die Juden haben in der Landwirtschaft keinen- Erfolg. Wenn die Araber . soviel RejchtÜnwr besäßen, wje die Juden schon, siir den Ausbau ihrer Kolonien ausgegebeu-Haben, wäre die Lage der arabischen Dörfe.r besser als die der jüdischen Kolonien." Auf den Einwand desKorrespondenten, daß d i e v 0 r n e h m e n A r ii 6 e r d. 0 ch über 9 e n ü g e ii .d Gel d m i t t e l v e r f ü g t e-n, antwortete Musa n i ch t s, sondern fuhr fort, daß die Jndeu Geschästsleute seien und ihnen daher auf dem Boden Palästinas üicht mehr Rechte zukämen als den Moslems und Christen. Dje einzige Lösung für das komplizierte Prvblenr sei die Errichtung eines sich, auf eine arabische Mehrheit stützenden a rabischen' Staates im Lande. Auf die Frage nach seiner Ansicht über die Zukunft des Zionismus nnNvortete Musa Kasim:- „Ein vollständiger Zusamiueubruch, solange die Judep nicht zu einem Einverständnis rnit. uns gelangen." Auf . eine Bemerkung des Korrespondenten, daß Col. Kisch viel mehr zu einer freundschaftlichen Berständigung mit den Arabern meige als auf militärische Hilfe rechne, antwortete Miisa Kasim, daß die Zionisten bis heute nichts derartiges hätten ve-rlanteu lassen. Jabotiüsky -gilt im übrigen Äs' Narr.

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