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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-05 · Heft 2821 (5.1.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2821 (5.1.1927)
Date
1927-01-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2821 Wien, Mittwoch WiLE Msr-M-ettmts s. Rittet 1W7 Sette S ' Tagesbericht. Nachwort für de« Fünfziger Men. Von Siegfried Gchnntz. Alt erzählt mir, Abraham Reisen habe jüngst irgendeinen —ärgsten Geburtstag gefeiert; mühfain (Jahreszcchfcu waren nie meine starke. Seite) stelle ich fest, es fei der fünfzigste geivesen. Ist belanglos; es kann auch der sechzigste, achtzigste, tausendste sein. Denn der Wraham Reiset:, den ich kenne, ist zeitlos. Ist der jüdische Seufzer (der Krächz", wie ihn das Bolksidiom nennt) durch irgendeine Alterszahl bestimmbar? Gibt es einen Historiker, der das Alter des jüdischen Seufzers seststellen könnte oder das des russischen Liedes, des englischen Witzes, des Frauenlächelns, )er KnrLcrwang:ngrübchen? Der jüdische „Krächtz", der unterdrückte, halbtönende Seufzer ist in Abraham Reifens kleinem Gedichtchen zum Klang geworden, bewahrt vor dem Verwehen und Vergehen im unendlichen Luftrannt. Einige, nur einige von Reifens Gedichten tönen so in meinem Ohr wider (merklvürdig — begleitet vom Unterton Hugo Zuckermannscher Nachdichtung, die Reifens weichen Seufzer in änderet und doch eigenartig ähnlichen Klang umsorinte). Biele Gedichte, die Reisen schrieb, sind, weiß Gott, nicht viel mehr als klingelnder Reim; aber sie werden durch ein Dutzend jener ausgewogen, die der jüdische Seufzer sind, hauchtönend und doch — bleibend. Ehaje Gitel, die Hökerin, hat einen Marktstand. Eck ist der „vornehme Marktstand"; dort sind Dinge zu haben, die es nur im Märchen gibt: Sommer und Winter allerlei Obst, sogar Weintrauben: eine Obstart, die nur irgendtm> bei Odessa wächst, mit Kenten, welche trunken machen, wenn man sie ißt; nicht einmal den Namen dieser Obstsorte wissen die Hausfrauen im Städtchcir. Wer bei Chase Gitel kauft, rührnt sich bcffcit und wird berühmt; und gibt Geld aus, viel mehr als er darf. Chaje Gitel aber, die Besitzerin des vornehmen Marktstands, hat nichts vor den Besitzerinnen der anderen Marktständc voraus, sie ist uin nichts reicher als sie und sie weiß nicht einmal, wie die meisten ihrer Waren schmecken. Uttd wie dann die Juden Amerika entdecken, da weiß bald jeder, woher das Märchenobst komtnt und bald wird cs bekannt: „In Amerika ißt das jeder Bettler." Die aus Amerika fommett, werden Kunden des vornehmen Marktstandes und diese neuen Kunden wecken in Chaje Gitels Kindern die Lust, von der Mutter fort in das Land zu ziehen, wo sie das Obst essen können, das hier bloß für vornehme Leute da ist... Diese Skizze aus Reifens „Idyllen aus der Heimat" (sie ist nicht viel größer als es hier erzählt wird) hat sanfte Ironie, die sich in einem bitterlnstigen Einfall — vom Obst, dessen Kerne trunken machen. — kristallisiert: aber der Ansklang, die Einsamkeit der Mutter am vornehmen Marktflattd, dessett Waren ihre . Kinder in die Ferne gelockt haben, halt wieder in iuma;b> ahmlicher Zartheit den Seu'zcr der jüdischen Mntier erst,; Zosev in der Zvdengasse. Bon Abraham Reisen. Nebersetzt von Dr. M. Berkowiez. Heute findet die Wiener Atadem.c zu Ehren Abraham Reifens statt. Wir veröffentlichen aus diesem Anlaß eine Skizze des hervorragenden ostjüdischen Lyrikers und Erzählers, der jüngst den 50. Geburtstag feiert. Hätte Josep den gebildeten Ständen angehört, eine Universität absolviert und einen geistiger: Beruf ausgeübt, wir hätten zweifellos zu der: „Frommen der Bölfer" gezählt; man würde ihm umfangreiche Abhandlungen, wie etwa „Josep und die Juden" mrd dergleichen, wid--- men, und wer weißwelchen Klang sein Name bei uns erlangt hätte. Nun war er aber nichts nt ehr als der „Juden- Goj", der in jüdischen Häusern als Holzhauer und Wasserträger auch noch manchen aitderen Dienst zu leisten pflegte, und deshalb faniitc man ihn bloß in unserer Gasse, und nur dort waren seine Ansichten über die Inden und seine Beziehungen zu ihnen bekannt. Niemcnrd wagte es, Josep einen seiner Gesinnung entsprechettden Beinamen zu geben, und mein Onkel Reb Bär, ein hochgelehrter, aber so ängstlicher Mann, daß er sich schm auf die andere Seite der Gasse flüchtete, wenn ihm ein „Goj" begegnete, Onkel Bär stund nicht an, Josep als „Judenfremrd" zu bezeichnen und anzuerkennen, und Lei besonders guter Stimmung fügte er kopfschüttelrrd hinzu: „Wer weiß, ob nicht Josep des künftigen Lebens teilhaftig wird?" Und man glaube ja nicht, daß Onkel Bär gar so verschwenderisch freigebig war, um irgendeinem ganz gewöhnlicher: Goj ein Recht aus das Jenseits zuzusprechen; so weitherzig war er nicht einmal irr Dingen dieser Welt, sich nur den wahrhaft Frommen beschicken ist. Daraus ist geschweige denn in Sachen des Jenseits, das ja bekanntaber zu ersehen, wie sehr Josep die Juden liebte, unb es darf uiemarrd wundern, daß ich ihm in jiddischer Sprache einen Nachruf widme. Glaubt nrir, er hat es ehrlich verdient. Nebst seiner Liebe zu den Juden, die durch viele freundliche und geneigte Musterungen bekundet war, zeichnete ihn eine besondere Treue aus, mit der er seine Obliegenheiten versah zum Nutzen und Frommen unserer „Gaffe", der er bereitwilligst alle Kräfte opferte. Wohl war unsere Gasse erkenntlich uitb in vollem Maße dankbar. Josep hatte von uns ein schönes, sicheres Einkommen, führte ein behagliches Leben, konnte sich sogar an Wochentagen einen Bissen Weißbrot gönnen und hatte stets eine übrige Kopeke in der Tasche. Mer seine Jiddlaolier Knltaikteü Wien. ... Heute, Festsaal Hotel Post ————* Reisen - Kunstakademie unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte. Karten bei „ATda* (il , Taborstraße) und an der Abendkassa. Beginn präzise 8 Uhr. Zuspätkommende finden nur in den Pausen Einlaß. der schmerzlich-sehnsuchtsvoll im Raum verklingt. So ftttb Reifens beste Geschichten; sie sind alle schmächtig, zart, ohne viel Geschehen, ohne viel bildhafte Schilderung — der „Krächz". Ihre Zahl ist Legion (es gibt tausend Arten des jüdischm Seufzers) und keine erzählt: sie geben einen Lufthauch wieder. In der Hast des Werkens (seit mehreren Jahren lebt Reisen in Amerika und muß „Geld machen", uin zu leben) werden Reifens Skizzett und Geschichten gar häusig von dem journalistischen Einfall, der augenblickliche:: Pointe, die die Hast der Tagschreiberei gebiert, beeinflußt. Aber mittet: darin sind dann immer wieder jene, wie Tränenpcrlen leuchtende, hauchseinen Stinnnungen zu finden, die den Dichter Reisen kennzeichnen. Es gibt kein nennenswertes größeres Werk von Abraham Reisen. Die artistische Routine des Schriftstellers der Gegemvart gibt tausend Möglichkeiten, auch den kleinen Einfall und die flüchtige Stitnmung mit einem Netz von Vielfältigkeiten zu umgeben, so daß ein größeres Werk daraus wird. Reisen ist diesen leichten Möglichkeiten stets ausgewichen, er sucht nie eine Stimmung langer festzuhalten als er darf. Vergleich mit dem weit komplizierteren Perez uni» — in gewisser Perspektive — mit dem viel europäischerengewandteren, den großen Horizont beherrschenden Alfred Polgar drängt sich auf. Wer alle:: fehlt, was Reisen hat, und was ihn zeitlos macht: der leise 'Klang des Seufzers. Das, was den Raunt, in beit wir gestellt sind, sanft erschüttert, i.l m dann merklvürdig'fern zu verhallen und irgendwo, irgeitdwann immer wieder neu zu tönen... „Papste. Kaiser. Könige und Juden." Der Vorrrag des Grafe« Adalbert Slernberg. Ueber Einladung der zionistischen Bezirksorganisation 6—8 hielt gestern Adalbert (Graf) S t e r n b e r g vor einem zahlreich erschienenen Publikum ans seinem Buche „P ä p st c, Kaiser, Königeund Juden" einen Vortrag, der, so gut er auch gemeint gewesen sein mag, in vielen Punkten den Widerspruch des Publikums erregte. Sternberg ist, wie der Vorsitzende Dr. Max B e r n-. h a r d ausführte, schon zur Zeit Herzls für die gerechte Sache des Judentums aufgetreten und hat sich seither immer mit dem Judcnproblem beschäftigt. Seine gestrige Rede konnte allerdings kein tiefgründiges Studium dieser Frage erkennen lassen, denn Sternberg'beschränkte sich im allgemeinen darauf, von assimilatorischem Geiste getragene Aeußerungen des Chefredakteurs der „Rassischen Zeitung"» Georg Bernhard, zu zitieren. Sternberg gliederte seinen Vortrag in vier Teile. Der erste war der religiösen Frage gewidmet, wobei der Redner feststellte, daß zwischen Judentum und Christentum in der allerersten Zeit nur der Unterschied bestanden habe, daß die Juden religiöse Aristokraten, während die Apostel religiöse Konununisten waren. Der Rassensrage steht Redner sehr skeptisch gegenüber, da er der Ansicht ist, daß die Juden gar keine Semiten sind, sondern von sumerischen Völkern abstammen. Sternberg stellte fest, daß sich die Juden überall sehr tapfer gegen die Assimilation gewehrt haben, und daß das einzige Land, wo diese vollständig durchgeführt wurde, China ist. Lebhaften Widerspruch erregte die Aeußerung des Vortragenden, daß sich die Juden in der ganzen Welt als Deutsche fühlen. Die dritte, nämlich die ökonontische Frage, beantwortete Sternberg dahin, daß die Juden als Vertreter des mobilen Kapitals und des Handels die Feindseligkeit des immobilen und produktiven Kapitals, das durch die Junker vertreteil war, hervorgerufen haben. Einen Fehler teilen die Juden mit den Aristokraten, nämlich das unbedingte Soli d a r i t ä t s g e f ü h l. So behauptete Graf Sternüerg, wenn irgendein Jude etwas Unrechtes tut, so setzen sich, wie im Iockeyklub, alle für ihn ein, um das Prestige zu wahren. Dies bedeutet Kraft, wenn eine Kaste rein ist, Ohnmacht aber, wenn sie morsch und faul ist. Die Auswanderung der Juden aus dem Osten nach dem Westen sieht der Graf als ein großes Unglück an. Die vierte Frage ist die Gefühls frage, die Per den Juden besonders stark ausgeprägt ist. Vom gefühlsmäßigen Standpunkt aus müssen wir die natürliche Sehnsucht nach der Heimstätte begründen. Wir haben in der Geschichte keinen Präzedenzfall, in dem ein Volk, das seine Heimat verloren hatte, mit ihr wieder verwurzelt wurde. Das jüdische Volk könnte hier' in der Geschichte beispielgebend sein. Zum Schlüsse seiner Rede appellierte Sternberg an das Judentum, sich nicht den herrschenden Strömungen anzuschließen. Denn die Juden sind deshalb nur so angefeindetweil sie Republikaner, Demokraten und Antiklerikale sind. Die Juden sollten sich hüten, mit dem niedrigen Volke den schlechten Instinkten einer locker gewordenen Masse zu folgen, denn nur von dort sind sie antisemitischen Exzessen ausgesetzt, sondern sollten sich lieber zum Rechtsstaat und zur Monarchie bekennen, denn sie ist angeblich das einzige Mittel, um aus die Dauer antisemitische Exzeße zu verhindern. Judenverfolgungen sind immer dann ausgebrochen, wenn die Macht der Monarchien zusammenbrach. Nie haben edle Menschen Judenverfolgungen inszeniert, sondern nur die gemeinsten Leute, und wenn man die gemeinsten Leute an die Spitze des Staates'stellt, dann kann man nur die gemeinsten Handlungen von ihnen erwarten. Der Vorsitzende Dr. Bernhard dankte dem Vor- Liebe zu den Juden hing damit nur wenig zusammen. Man würde Josep entschieden unrecht tun, Ivollte man seine Selbstlosigkeit in Zweifel ziehen. Hätte er cs aus Reichiuür abgesehen, so wäre unsere Gasse am allerwenigsten dazu geeignet. Er war ein überaus kräftiger „Goj", mit großen, starken Händen, denen keine Arbeit zu schwer war, er trank nicht, mit Ausnahme zu Ostern, wenn ihm die Leute der Gasse Weinrestc vom Sederabend einschenkten. Ein solcher Goj hätte leicht lohnende Verwendung gesunden, und mehr als einmal suchten ihn die Bauern der Umgebung für sich zu gewinnen, aber Josep kümmerte sich nicht darum er wollte und konnte unsere Gasse nicht im Stiche lassen und sagte stets, er habe es bei den Juden sehr gut, „nicht zu versündigen..." Und was hatte Josep alles in der Gasse zu tun? Er hackte Holz, trug Wasser, melkte die Kühe und die Ziegen am Sabbat, heizte die Oesen, räumte die Sabbatleuichter auf,. und im Hause des reichen Benzion, des einzigen Aristokraten der Gasse, des Besitzers von zweitausend Rubeln und einer großstädtischen Frau, stellte er sogar am Sabbat den Samowar auf und bekam das erste Glas Tee zu trinken. Anfangs war er nicht wenig stolz auf die Ehre, die ihn: bei Benzion erwiesen wurde, „Ein guter Jud!" lobte er ihn dann in der Gasse. „Er läßt mich nicht fortgchen, bis ich ein Glas Tee getrunken. Soll Reb Benzion zuerst trinken! sage ich. ,Nein, nein!" sagt er. ,Trink du zuerst, Josep! Es geht nicht airders../ Ein guter Jud...!" Mer bald erfuhr Josep, daß es nicht als besondere Ehrung zu gelten habe, wenn er das erjUe Glas Tee bekomme, sondern es sei dies -eine gewisse religionsgosotzliche Gepflogenheit (mein Onkel Bär hat ihn, wie ich glaube, darüber aufgeklärt); das hatte ihn ein wenig verstimmt. Mer glaubt nicht, daß er seinem Aerger in den landesüblichen Aeußerungen, wie „Zydl" „Betrüger" und dergleichen Luft machte. Josep war dessen gar nicht fähig; er bemerkte nur nebenbei, daß ihm eine solche Vorschrift ganz und gar nicht gefalle, es sei dies, seiner Meinung nach, einfach eine Gottesfopperei... Selbstverständlich hatte diese Bemerkung keine besmideren Folgen und auch das Ansehen des Schulchan--Aruch nicht vermindert. Mer auch auf Joseps Verhältnis zu den Juden konnte es keine» Schatten werfen, denn schließlich war er nur der „Juden-Goj", und wie'konnte er die Tiefe einer religiösen Vorschrift erfassen...! Und alle Dienstleistungen ü; der Gasse vollführte er ehrlich und treu, er stellte niemals allzu hohe Forderungen, weil er, wie. gesagt, selbstlos war. Er liebte di« Arbeit nttd häufig auch diejenigen, für die er arbeitete. Für das Zerspalten einer Fuhre Holz bekam er ein kleines Päckchen Tabak um zwei Groschen; also nicht viel... Bei uns aber konnte dies nicht als Ausbeutung gelten, denn es fehlte gar nicht an Händen zum Holzhacken. Jeder Bürger in unserer Gasse war im Besitz einer Axt, die er entweder ererbt oder gekauft, und jeder konnte sein Holz selber hacken. Wie denn anders? Wenn aber Josep zufällig vorbeikam und sah, wie ein Jude in seinem Hofe Holz spaltete und wie die Scheite unter der Axt hin und her tanzten und nicht zu überwinden waren, stellte er sich hin, lachte gutmütig, so viel er konnte, und sprach den Juden in jiddischer Sprache, die ihm so geläufig war wie die eigene Muttersprache, also an: „Eh^ Reb Chaim, Reb Chaim! Geht ins Beth-Hamidrasch Mischnajoth lernen, und Holz hacken lasset mich. Ist das ein Hacken!... Gebt her die Axt!" „Wer nicht zu viel verlangen, Josep!" „Ein kleines Päckchen Tabak!" „Nu, nui?...." Und Josep ergreift die Axt, bespuckt die Hände (daS tat er immer, wenn er an eine Arbeit ging), und die Fuhre Holz ist in der kürzesten Zeit in kleüre dünne Späne verwandelt, und die Hausfrauen erwähnen dankbaren Herzens Joseps, wenn sie den Ofen heizen. Wenn jedoch Josep für Holzspallen nicht allzu viel forderte, so geschah es nur, rveil diese Art von Dienst nicht alle» so notwendig erschien. Wohl konnte eL kein Insasse der Gasse so gut machen wie Josep, aber man wäre auch ohne ihn nicht in arger Verlegenheit: Es gab ja Hände genug; es halfen die Frauen, die erwachsenen. Jungen — einer legte die Axt auf den Holzscheit, der andere schlug mit einem zweiten Scheit auf die Axt, und endlich mußte auch der Holzscheit zur Einsicht kommen, daß zwei jüdische Lebewesen doch nicht vergeblich eine halbe Stunde lang einen Holzscheit bearbeiten könne::, und er gab nach. Was hatten aber die Juden tun können, wenn Josep in seinen Forderungen für die Sabbatdienste weniger bescheiden gewesen wäre: etwa für das Heize:: eines Ofens fünf Groschen, für das Aufräumen der Leuchter drei Groschen und für sonstige kleinere Dienste besondere Entlohnung gefordert hätte? Man kam: doch am Sabbat, alle diese Dinge nicht selber verrichten, uub Josep war der einzige, während alle anderen Nichitjuden des Städtchens meÜr oder weniger als wohlhabend gelten konnten, und wenn sie auch von Herzen gern ein Stück weißes Sabbatbrot gegessen hätten, so gestatteten es ih:«n chr

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