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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-04 · Heft 2820 (4.1.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2820 (4.1.1927)
Date
1927-01-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Men, Dienstag Mieser Morgeszettmrg ' 4. Würmer 19L7 Kette 5 Gaswerken entsendeten Arbeiter konnten die Ursache des Gebrechens nicht finden. Inzwischen wurden im Taft Starhemberg, das sich in dem erwähnte» Eckhaus befindet, an vier Personen, darunter drei Frauen, Erscheinungen von Leucht« Gasvergiftungen festgestellt, weshalb es der die Oasatbeiten leitende Ingenieur für zlveckmätzig Welt, das Kefftlfeuer am Abend sperren z« lassen. Im Hanse selbst «nd in den Nebens äusern war kein Gasgeruch zu verspüren. tomuren. Cs gehörte einer Mrs. Miller, die es m4t anderen alren Michern von einem jetzt verstorbenen Freunde geschenikt bekam. „Die Kinder Welten zuerst Mt dem alten Buch" er. zählte sie. „Storni aber fand ich, daß bU RechHchreiSung darin ganz veraltet war und nahm es ihnen weg. damit ftsich nicht an Die unortihographische Schreibart gewöhnen. Dadurch Siat'ü ich er vor dem Zerreißen gerettet. Sonst hatte ich wcchl nicht jetzt HU 48.000 Mark dafür bekommen." G^chäfkselnvrnch, In der Nacht auf gestern wurde das Gefthäst des Lederwarenh-ändlers Josef Fnedlänbee, Mtidttnger yauptstr M erbrochen. Die Diebe stahlen Leberwaren im Werte von 8000 bis 10.000 Schilling. Ti« deutsches Heldenstück. Wie das „Berliner Tagvlatt" aus Essen meldet, wurde in der Neujahrsnacht das auf dem Hohenstein errichtete Denkmal für Erzberger, Rathenau «nd Ebert mit roter Oelfarbc beschmiert. Die Täter find nach nicht bekannt. Zaysknstreich für NvwyvrSer Rachtschwllrmnr. Angesichts rer Ausschreitungen, der sich die Nachtschwärmer schuldig machen, hat sich bk Stadtverwaltung von New. tzork entschlossen, die alte Maßnahme des Zapfenstrei« ches wieder in Kraft zu letzen. Künftig wird um drei Uhr morgens in den Straßen Der Zapfenstreich gell-asen, und wer später noch auf c«n Straßen betroffen wrrd, ist schalten, sich dem potrcuillierenden Polizisten Wer seine Person auL- ZUweiserr. In den Kreisen, gegen die sich diese neue Maß. nähme richtet, hat man für dir Wiedereinführung des Zapfenstreiches nur ein spöttisches Lächeln. Hflan wird einfach Bälle und Feste bis nach Sonnenaufgang verlängern, um allen Scherereien auf der Straße ans -em Wege zu gehen. Ein Kinderbuch um 43.800 Dkttk. Ein einfaches, schlecht erhaltenes Mchloin von 44 Gerten wurde kürzlich auf einer Londoner Auktion für 48.000 Mark oerstigert und «brachte brr Besitzerin, die diesen Schatz lange ahnungslos besessen, ein kleines Vermögen. Das alte Buch, das den TitÄ fuhrt „Ein Buch für Knaben und Mädchen od-er VoLsreime für Kinder", ist im Jahre 1086 erschienen und von dem englischen Dichter Bunyan verfaßt, dem Schöpfer des berühmten ErkauunMuchles ..Pilgrim S Progreß". Der Titel erschien auf einem Verzeichnis der Werke dieses Dchriftsteltsrs, a>ber man wußte nichts von 'dem Buch, ÄS 1860 ein Exemplar auftauchte und ins Britische Museum kam. Nun ist ein zweites Stück dieses üverauS seltenen Merkes zutage ge- Dke englische Bibelgesellschaft in Jerusalem. AuS Jerusalem wird uns berichtet: Hier fand vor kurzem die feierliche Grurwstelnlegimg der Pmastcs der englischen Bibelgesellschäst, in deren Verlag, wie bekannt, die Bibclausgaben in allen Sprachen der Welt erschienen find, statt. Die englische Bibelgesellschaft besitzt in anderen Städten der Welt bereits 64 eigene BerlagMuser, zu denen nunmehr auch ihr erstes Palasthaus in Palästina kommt. An der Feier in Jerusalem nahm auch Oberkommifiär Lord Plu mer und eine Anzahl hoher englischer Beamter teil. Der Kostenvovanschlaa für den Bau des Palasthauses der Bibelgesellschaft beträgt 10.000 Pfund, welche durch Samim lungen ln verschiedenen Ländern aufgebracht wurden. Legende von der Geburt des Kaiser» vo» Japan. Dev soeben gestorbene japanische Kaiser gehörte der ältesten Dynastie der Geschichte au. Keiner seine« treuen Untertanen hätte auch nur im Traum daran geztveifelt, daß sein Herrscher von den Göttern avstammt, die Arpan geMsten haben. An die Geburt Poschibktos knüpft sich eine fromme Legende. Der Bater, Mutsuyito, hatte neun Jahre lang vergebens auf die Geburt eines Thronfolgers gewartet. Der Rat der weisen Männer hatte schließlich entschieden, dem Kaiser würde nicht eher ein Sohn geboren werden, solange nicht ein heiliges KristallgeM, das ein früherer Minister ins Ausland verkauft hatte, wieder im Tempel an seinem alten Platz aufgestellt würde. ES wurde infolgedessen eine Abordnung auf eine Weltreise geschickt, die den Auftrag hatte, die Spur des Gefäßes zu finden und die kostbare Reliquie um jeden Preis zurückzukaufen. Nach der Ueberlieferung hatte dieser Versuch auch den gewünschten Erfolg. Man fand das Kristallaekäß im Laden eines Londoner Antiquitätenhändlers, und kaufte es für 180 Pfund Sterling zurück. Im folgenden Jahr wurde dem Kaiser tatsächlich der heißerlehitte LeiveServe geboren. E Herrn Direktor Robert Brandt der ./Solo" Zündwaren- und chemischen Fabriken A. G. wurde vom Handelsministerium der Titel eines Kommerzialrates verliehen. Äl | JÜDISCHE WEIT * Krise bemächtigt habe. ES mache sich eine wilde Fluch! brmerbalc, die durch die Aufklärungsarbeit eingedämmt Eden müsst. sti besser, die schlecht: Zeit in Frankreich zu überdauern als blindlings und ziellos in andere Länder wei.'crzuwan der«, nw jede Aussicht :c«f ein Fortkommen fehlt. Tic Gmi grationsgeftllschast wird eine Rechtshilsestelle in allen Emigra tionsfragen errichten und sieht auch sanft die filründurtg v«r schiedencr kultureller, rvirtschastlicher Einrichtungen vor. In der Versammlung wurde ein fünfzehngliedrigrS Pern'altungs-komikee gewählt, dein u. a. di« Herren Gritnbe.ro, Abg. Leon Blum, B r u tz k u s, P e s k i n, Ing. Wladimir T e m? i n und der BubU sist Vernarb L e c a ch e angehören. Der Bi-eprästdent der belgische» Kammer über den Palästinaaufkau. Der gegenwärtig in Palästina meilendk Vizepräsident des belgischen Parlaments, Baron Libbau, äußerte ln einem Gespräch mit einem Vertreter der Valästi nensischen Teregraphenagentur, er habe von dern jüdischen Aufbauwerk in Palästina tiefe Eindrücke empfangen. WaS der Zionismus in Palästina geschaffen hat, könv beispielgebend wirken. Besonders erfreut war er übdie. in Ausgestaltung begriffene Universität. Bühne md Kunst. »Ser blaue Basel." Deutsches BolkStheater. — Nachtvorstellung. Direktor Jushny bringt ein vollständig neues Progra»mn, welches den großen Vorzug hat, vollständig alt zu sein. Nämlich: nur die Sujets sind anders geworden, aber Stil, Geschmack, Technik sind die gleichen geblieben. Dieses Kleinkunsttheater hat Charakter und zeichnet sich durch künstlerisches Verantwortungsgefühl aus. Altes ist bis auf die letzte Nuance sorglich durchgearbeitet und abgestimntt. „Tralaka, tralala, blauer Vogel wieder dä!", singen die Köpfe, die nach der bewährten Jushuy-Manier aus der superb gemalten Kulisse lugen unb in einem ergötzlichen Quodlibet an die beliebtesten Blaue-Vogel- Weisen erinnern. Und Jushny ist wieder da. In Hochform- Er skalldiert den Beifall des Publikums, wie es keiner seiner Nachahmer trifft, wischt mit einer Handbewegung die elegische Stimmung fort, die wehmütiger russischer: Gesang übte und setzt einen prachtvollen Ulk darauf, einern von ihm' gegründeten Gesangsverein Brüllaria überantwortet. Diese jüngste Kreation Jushny's ist ein Doppelquartett von durchschlagender Wirkung tmb schärfster Profilierung. ES hat im neuen Programm alle anderen Nummern geschlagen unb das will viel bedeuten. Der EvöffnungsaLend brachte dem wiedergekehrten Blauen Vogel einen vollen verdienten Erfolg. A. Ser Bmmstuch bon Mukaeevo. Der Barmfluch, Len der Rebbe von Mukaeevo gegen die Anhänger des Belzer Hofes geschleudert und unter allen grausige» Begleitumständen des finstersten mittet alterlichen Aberglaubeils in Szene gesetzt hat, ist eine häßliche, verwerfliche Sache. Dieser i^zeß eines, wie sich zeigt, um seine Geschäfte besorgten sogermnnten Wunderrabbis ist durchaus unjüdisch, dem rvahren jüdischen Wesen völlig fremd und hat mit den historischen Bannflüchen, die aus desem Anlaß heraitgezogen werden, nichts geniein. Der berühmte Bannfluch gegen Baruch Spinoza hatte in jener mittelalterliche»Atmosphäre ,roch einerr ethischen Beweggrund. Spinoza war in den Augen der Amsterdamer Juden Ln vielfacher Beziehung eine Gefahr für das Judentum. Der unsterbliche Philosoph verkündete eine Lehre, die der intransigenten, dogmattschr-religiösen Auffassung zuwiderlies. Nicht nur der jüdischen, auch der christlichen. Das letztere Moment mag für die öfsenttiche Lossagung der Juden vom gottlose,: Denker vielleicht ausschlaggebender gewesen sein, als sein Widerspruch mit der jüdischen religiösen Ueberlftstrung. Die freidenkerische Lehre des Juden Spinoza sollte nicht dem Judentum überhaupt angekreidet werden, was ja damals keine geringe Gefahr für die Inden bedeutete. Der Bannfluch von Mnkaeevo hat mit solchen noch irgendwie erklärlichen Erwägungen nichts zu tun. Er ist genau so ein Unfug ime alle die Charamim, die Bannflüche, die in den letzten Jahren von orthodoxer Seite gegen jede neue, selbstbewußte jüdische Regung in dis Welt gescht lvurden. Man erinnert sich ja noch an den durchaus nicht lustigen Cheremkrieg, den die agudistische Landeskanzlei in der Slotvakei gegen den Zionismus und gegen die Chaffidim, die sich den Herren Weber-Pappenheim nicht anschließen wollten, geführt hat. Ueberhaupt wird zwischen Preßburg, Mukaeevo und Belz schön seit langer Zeit ein Cherem^chrapnellftuergeführt, das ebenso buuttn und unehrlich ist wie die große Cheremkanone, die jetzt im Tempel von Mukaeevo aufgefahren wmde. Nur einen Cherem, einen Bann, kennt die jüdische Geschichte, der tvirklich eine ethische Grundlage hatte und als solcher noch heute fortwirkt. DaS ist der „Cherem de Rebbenu Gerschom" aus den, zrvölften Jahrhundert, durch tvelcheu die Bieltoeiberei und die Leviratsehe unter Schwägern den Juden in der Diaspora verboten wurde. Im übrigen ist ja der Unfug der Exkommunikation keine ausschließlich jüdische Angelegenheit, tvie von manche« Seite jetzt anläßlich der Mukacevoec Ausschreitung mit viel Behagen darzutun versucht wird. Bannflüche der christlichen Kirchen verschiedener Riten sind muh heute noch auf der Tagesordnung. Erst gestern meldete der Draht aus Skutari, daß der Erzbischof in der dortigen Kathedrale den großen kirchlichen Bannfluch über alle diejenigen ausgesprochen, die den rtalieni,»)- albanischen Vertrag unterzeichnet oder ratifiziert haben. Me es sich christelt, so jüdelt eS sich.. TmMüeldsrs Taaebuck im Radio. In Breslau hat es die Nadiogesellschast vorige Woche unternommen, einige Auszüge aus dem Tagebuch und den, Briefivechsel des anläßlich eines AraberüberfalleS in Tel Josef in Palästina gefallenen jüdischen Legionärs Trumpeldor zu vennitteln. Zur Einführung sagte der Conferencier, daß „in Trumpeldor die Sehnsucht eines uraltm Volkes Gestalt gewonnen hat. Sein Lebm ,var wie ein Frühlingsruf aus tiefster Wehmut..." Va» Atestr „goldene Kalb". Der bekannte Aegyptologe Prof. JameS Webster von der Chikagoer Universität machte dieser Tage Mittellung von interessanten Fultden, die er bei seinen letzten Ausgrabungen in Palästina gemacht hat. Unter den mrsgegrabenev Gegenständen befindet, sich auch ein goldenes Kalb, dessen Alter mit 3500 Jahren angenommen werden kann. Demnach wäre dieses goldene Kalb um SOS Jahre älter alS dasjenige, das nach der Er-,... zählung der Bibel die Israeliten in der Wüste angeijjj fertigt haben. ffif Außer dem Kalb wurden noch ein goldener Gürtel, M {$ mit Schiffsschnäbeln vexiert, ein Bruchstück einerU Schlange aus Gold und andere Gegenstände aus Gold und Edelsteinm gesunden. Alle diese Funde tmrrden in einem palästinensischen Königsgrab gemacht. Wie Pros. Webster erklärte, besitzen wir ägyptische Dokuments, die gleichfalls 3800 Jahre alt sind und aus denen hervorgehl, daß die ägyptischen Könige die kanaanitischen Herrscher um Goldschätze brandschatzten, zu einer Zeit, als die Juden sich dort,wch nicht angesiedelt hatten. »rer 8ng nach dem Wellen." Berliner Revue im Appollotheater. Der Zug nach denr Westen, also nach Paris, führt — trotz bester Verbindung, trotz Locarno und D-Zug — nie uub nimmer über Berlin. Weshalb sich Herr Emil Schwarz, der vor ein paar Jahren zwei sehens- und hörenswerte Revuen ins Wiener Ronachrrtheater gebracht hat, um andere Verbindung mit dem Westen umsehen [mm! fWWM|ff fMMKIrr rrrrwü " limrrirrrrrrmrrr IfffffffffffffffffO trmrrrrmrrfffi 'mttmrmntr yrmmrrtm, \rmnntttn\ bmmm irm rrrrirrrrrmiffi! "jmw imrrrrrrmrrrmn ffWrrrB rirrrrr rrrrrrrrrrreH rmr,m .rrrirrrrrrrrp nmemj “mrrffr r») Sie Snten in Pern. Wie dem „Emigdirekt" aus Bessarabieu mit^eteilt wird, hat dort die Nachricht über ein in Peru vorgekmnmeneS katastrophales Erdbeben gewisse Besorgnisse hervorgerufen. Rach Peru such im letzten Jahre zahlreiche Emigranten aus Bessarabieu gewandert und sind jetzt in in d« peruanischen Hauptstadt Lima konzentriert. Dort leben etwa 400 jüdische Einwanderer, fast ausschließlich unverheiratete junge Leute, im übrigen nur acht bis zehn jüdische Einwandererfanrilien. In Lima lebt ferner eine kleine Zahl sephardischer Familien, die im Handel Perus eine einflußreiche Rolle spielen. In den Jahren 1924 und 1935 stand ein sephardischer Jude an der Spitze des peruanischen Außenministeriums. In der Provinz von Pen, leben im ganzen etwa 60 eingewanderte Juden und einige wenige Sephardim. Englisch wie ein Engländer Eine Mische Vmigrationsseftllschast i« Fmutreich. Bor einigen Tagen fand in Paris eine statt besuch.« Versammlung zur Gründung einer jüdischen Emigrationsge'ellschast in Frankreich statt. Den Vorsitz führte Herr PeSkin. Herr Grünberg lyieS in seinem Referat auf die panische Stimmung hin, die sich der eingetvanderten Juden unter dem Eindruck tat* Spanisch wie ein Spanier, Russisch wie ein Russe usw. müssen Sie sprechen, schreiben u. lesen können, wenn Sie aus Sprachkenn mssen im Geschäft, auf Reisen usw, Nutzen neben wollen. Dieses Ziel erreichen Sie unbedingt, wenn Sie auf Grund der weltberühmten Unterrichtsbriefe nach der Methode Toussalnt-Lnngenscbeidt lernen. Der Unterricht nach dieser Methode setzt weder Vorkenntnisse, höhere Schulbildung noch irgendwelche besondere Begabi ng voraus. Jeder kann danach lernen. Auen zur Auffrischung vorhandener Sprachkenntnisse ist die Methode Toussaint - Laogenscheidt der geeignetste Weg. — Schreiben Sie uns, für welche Sprache Sie Interesse haben. Wir haben uns erneut entschlossen, jedem Einsender des nebenstehenden Abschnittes (als Drucksache mit S Groschen frankiert) eine PTDtl-LtkflOl portofrei» kostenlos und ohne j irgendwelche V< .Lwgoiiaoheidt) Ü. m. b. H. BsrUo-ScUOneberg, liahnstrafie SS-Su Gosrünilct tm Jalito iSifi bindlichkeit zutu.Viasadwta senden - Zögern/** „*WUmM Sie dsber mch ta uer«ta2SUgD| - lange, sondern M aDg8b*teo«* schreiben Sie ^pIoboloitiwi 4w unbedingt, noch heute. § a . . . , äoitche kcitanl««, pertsfr.«. »vreedl»«,

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