Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2818 (1.1.1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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.Saite* mm, -Atetetey % ^foTtitct fSBfF UtflWS schreiben teilt Mchrrer mit, daß Me langjährigen Streitigleiten mit feinem Kompagnon und die Angst vor einem Prozeß mit diesem, ihn in den Tod getrieben haben. Eichner ist Vater von zwei unmündigen Kindern. Die. Angehörigen haben für die Eruierung des Vermißten eine Belohnung von 1000 Schilling und für die eventuelle Auffindung der Reiche eine Belohnnng von .Mi Schilling an$--= gefetzt? Grippv-LpidEir i« Äem-beqz. In L e m b e r g ist dieser Tage eine ttuastraphate Grimw- Epidemie ausgebrochen. Täglich werden bei den Krankenkassen allein über »00 Erkrankungen gemeldet. Es werden bereits zrchlreiche Todesfälle gemeldet. Pest in der RvngoSei. Älus Moskau wird gemeldet: 9krch einer Meldung (Mi Jrkutfv ist in den Steppen der Mongolei die Pest mrSgebrmhen, ivelche sich mit großer Schnelligkeit ausbrettet. Sämtliche Erkrankungen verlaufen tödlich. Zur Unterdrückung der Epidemie ist eine Sonderexpedition von Aerzten nrit de« erforderlichen Mitteln von Irkutsk nach diesen Gegenden aufgevrochen. «in wyt wegen.Operatisnsverweigernng vrenrtesir. Aus Paris wird gemeldet: In B o r d e a u % würde ein Arzt zu 50 Franken Geldstrafe verurteilt, weil er sich weigerte, eine Operation durchzusühren, obzwar er von der Polizei hiezu aufgefordert worden war. Auf seine Weigerung wurde e-r vom Untersuchungsrichter nochmals aufgefordert, die Operation durchzuführen und als er dies wiederum ohne Angabe stichhältiger Gründe ablehnte, zu einer Geldstrafe von 60 Franken und Tragung der Prozeßkosten verurteilt. Der jüdische Kukturverein in Kafchau. Aus Kasch au wird uns geschrieben: Dank der Tätigkeit des hiesigen jüdischen Kulturvereines, entwickelt sich in unserer Stadt ein reges jüdisches Leven. Fast jeden Samstag werden Teeabende, die Immer gut besucht werden, veranstaltet. Am 25. Dezember wurde unter der Regie des hebräischen LchrerS N. Arie Frankel eine gelungene Akademie veranstaltet. Heute findet im Rahmen eines Teeabcndes ein Morris Rosenfeld-Abend statt. Di« palästinensischen RvchtSamoStte wünschen Perücken rmd Dalare. Aus Jerusalem wird m»S geschrieben: Die jüdischen, christlichen und mohammedanischen Rechtsanwälte Jerusalems haben sich an den palästinensischen Oberrichter mit der Bitte gewendet, ihnen bei Auftreten vor Gericht den Gebrauch von T a l a r und Perücke zu gestatten, wie eS den aus England stammenden, in Palästina wirtenden Rechtsanwälten zugöbilligt ist. Das Gesuch ist an den Oberkom-missär wcitergel'eitet worden. Die Zubilligung einer Perücke dürfte — nach den palästinensischen Zeitungen — auf Schwieri^eiten stoßen, da es -sich um ein altes englisches Privileg handelt. Es wird heröorgehotben. daß dies der erste Fall sei, wo die Rcchtsvnwalte aller drei Nationen respektive Konfessionen einen gemeinisam-en Schritt bei der Regierung unternehmen. j Gr« internationaler Tabaitzeguerkougreß. i Wie wir erfahren, findet im Mai des kommenden Jahres! in P'v a g der Internationale Tabakgegnerkongreß statt, zu l dem mehr als 700 Delegierte erwartet,verden. Es kommen Delegierte aus Amerika, Südafrika u. a. Znr gleichen Zeit mit dein Kongreß wird auch eine Ausstellung stattfinden, nrelche die Schäden des TabakgeuusfeS demonstrieren soll. Der Prager Kongreß findet im Rahmen der großen internationalen Konferenzen statt, welche unter dem Schlagwort .„Kampf den Narcotkca* ach' der Weltgesimdsieitskonserenz in Chicago beschlossen wurden. Ei« Vertrag bis 11.026. Verpachtungen für die Dauer von 999 Jahren find in England nichts Ungewöhnliches: sie sind jedoch in den Schatten gestellt nwrden durch eine dieser Tage abgeschlossene Verpachtung zweier Häuser in der City von London ans die Dauer von 10.000 Jahren. Die per Jahr zu zahlende Pacht beträgt 10M DoNar, so daß auf Grund des abgeschlossenen Pachtvertrages im Jahre 11.926 eine Summe von 10 Millionen Dollar insgesamt an Pacht gezahlt sein wird. [«• Hervorragend bewährt zar Bers«vi»narhe«matischer, aßchtischer. «ervvser Schmerlen sowie aeaeu Kopfschmerze«. Inrldar 4» «e1,«1ch»»llch,» «rtenwlrfwv«. Blrhrnn tritt ■amilttltttr - _ M «cntflA f0t*n» fttfutndjlet. - Ja «Ren «p-thele». 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Wie die Pariser Presse mitteilt, will sich der EMaki von Persien, der seit der Thronbesteigung Rizakans keine Einnahmen bezieht, einer kaufmännischen Tätigkeit zuwenden. Er beabsichtigt sich in Nizza als Kaufmann für orientalische Parsiime nicderznlassen. Die BNtter im MiNionenteftament. Eine wunderliche Geschichte von einem Testament über eine Million Goldsranken, in das ein Stück Butter eingewickelt war, wurde kürzlich bei einer Pariser Itzerichtsver- Handlung erörtert. Eine reiche Wittve aus St. Etieuue, Madame Bertljon, die im Jahre 1905 starb, hatte ihr Vermögen von einer Million Goldfranken ihrem Patenkindc Klimdine Chavanno, der vierjährigen Tochter armer Ettern, vermacht. Na-ch ihrem Tode aber konnte das Testament nicht aufgefunden werden und die natürlichen Ettern erhielten das Geld. Ein Jahr später kaufte ein Arbeiter auf einem in der Nähe gelegenen Markte ein Stück Butter; es war in Papier eingewickett, auf dem etwas geschrieben stand, und bei näherer Durchsicht zeigte sich, daß es das vermißte Testament war. Das Geheimnis, wie dieses kostbare Doknment zum Einwickelpapier benutzt ivorden war, ist nie aufgeklärt worden, aber die Eltern Klaudinens strengten daraufhin einen Prozeß an, zu dessen Durchführung sie sich von einenl Freunde 30.000 Franken borgten. Sie gewannen und die Tochter erhielt die eine Million Franken. E Keine Sorge im neuen Jahr bildet die Anschaffung uw deruer, eleganter Tanzschuhe. Del-Ka bringt solche schon von S. 10.40 und S. 11.90 aufwärts. Beachten Sic das Inserat Seite 7. E Altersbcschwerdeu wird durch Radiosclerin vorgebeupt und gelindert. Das radiumhaltige, frei verkäufliche Radiosclerin erhall die Arterien elastisch, es bewirkt eine Verdünnung des Blutes, verhindert Katkablagerunaeu in den Blutgefäßen, befördert die BLutzirtulation und erhalt daher die unverminderte Aribeitsfähigkeit bis ins hohe Alter. Der Radiumgehalt wird amtlich geprüft. Hauptdepot: Apotheke Bayer, Wien, 1. Bezirk, Wollzeile 13. Neue Stenographie-Kurse, Kaufmännische Fächer. Mafchinschreiben. Beginn 7. Jänner. Schule Weizmann, 1. Bez„ Wollzeile ü. Tel. 72208. E Bei zahlreichen Beschwerden des weiftet" bewirkt das natürliche „Frauz-Jofef"-Bitterwasser die allerbeste Erleichterung. Zeugnisse der Kliniken für uüm.c künden, daß das sehr mild abführende Fränz-Josef-Wasser besonders bei Wöchnerinnen mit ausgezeichnetem Erfolge angewendet wird. E Frau Olga Krupni k ist heute aus Paris mit einer Fülle der allerneuesten Pariser Schaffungen "für die großen Ballveranstaltungen in Perlen-, Pailletten-, Spitzen-Tolletten, Umhüllen u!sw zurückgekehrt Durch große Kassaeinkäufe war es möglich, außerordentliche Rabatte zu erzielen, die den sehr jp ehrten Kunden als Neujahrsgeschenk zukommen. Besuchen Su die Salons des Hauses Krupnik und Sie werden von der Pracht. Reichhaltigkeit und Billigkeit tatsächlich überrascht sein Die erste Sensation im neuen Jahre bringt das populäre WARENHAUS Brüder Schiffmann, Wien Taborsfraße Nr. 48 Das durch den Riesen - Ab verkauf zu Weihnachten vollkommen dessortierte Lager in Seinen Seiden Vorfsdnäeri tfkiffons Samten Jeppidten ffwadt Stoffen ffiettvortettem Öamen- und Herrenwäsche, Strick- und Wirkwaren, Modeartikeln, Schneider- und Modistenzugehören etc. etc. wurde durch besonders günstige Abschlüsse wieder aufgefüllt und bieten wir eine ungemein reichhaltige Auswahl in erstklassigen Qualitätswaren (f* xu tief reduzierten Preisen! -Wch Besichtigen Sie unsere 26 Schaufenster — es ist für Sie von Vorteil! 7174