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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-31 · Heft 2817 (31.12.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2817 (31.12.1926)
Date
1926-12-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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»8 M, DkOMStzr fite» ««?cu tschl-arrü sm!> >cuvf der- BoinÄhltngcn Dr. Merzirr c n n Z! mii> So? or vw S für «den Keren HajesscH beinerkettÄverr -hoch. Dir erhöhten Eingänge ans t«m«nint zeuge« von dem Beginn tzer Keren Hajeffod-Canrpoizue in Bukarest. Auch aus Belgien sind dank der Campagne Herren Lech Iaffe und De. Jehtrda Wilenfly Eingänge im Beivage von 070 Ps. St. zn veryeichrren. In anderen Ländern wird fick» die »Tätitzioit der Keren Hajeffoi-Eontttees »ui'd Desegierchn erst in den fotzenden DLonnre" nlÄvirken. k lm NMe Ser «iude. Der Borstund der Berliner jüdischen Gemeinde beschloß, die Bibliothek des verstorbenen jüdischen Literaturhistorikers und Publizisten Dr. Gustav Karpeles unzukaufen. Die BMiochek enthält sehr wertvolle, zum Teil seltene Heine-Literatur und den reichhaltigen Briefwechsel, den der verstorbene Gelehrte mit den maßgebendsten indischen Gelchrten der ganzen Welt geführt hat. Srilßlkcher Tod elser SrEu. Durch einen Petrolenmofen verbrannt. Em schweres Unglück, bei dem eine Greisin durch -igerw Unvorsichtigkeit «mf gräßliche Weise den Tod gefunden hat, hat sich gestern abercks auf der Landstraße abgespielt. Aus der Wohnung der 85jährigen Pftündnerin Leopoldine Schulze vernahmen abends Haus-- parteien zuerst Hilferufe, schließlich ^lechzen und Stöhnen und sahen darauf einen immer heller tverdenden Schein. Da auf Klopfen nicht geöffnet wurde, alarmierten die Parteien die Feuerwehr. Ein Löfchmeister drang in die versperrte Wohnung em. In der von Rauch erfüllten. Küche lag die Greisin am Boden, an zahlreichen Stellen des Körpers schon verkohlt, während manche Teile des Körpers durch die Hitze aufgesprungen waren, so daß die Knochen sichtbarnmrd-en. Der Tod war bei der Greisin bereits iuflrlge der schweren BrarÄwimden eingetreten. Die emgeleitete Untersuchung ergab, daß sich um einen Unglücksfall handelt, der durch einen umgeworfenen Petroleumofen hervorgerufen wurde. Die Me Frau hatte sich, ivährend chre Tochter die Wohnung verlassen hatte, in der Küche aufgchcklten, in der auf einer Holzkiste ein in Brand befindlicher Petwlemnofen. stand. Bei ihrem Auf- und Abgchen dürste nun die alte Frau den Ofen umgestoßen haben, wobei ihre Kleider durch das sich über den Brdeu ergießende Petroleum, das auch bie Ernrichtungsgegenstände in Brand setzte, Feuer gefangen haben. Im letzten Augenblick, als loahrscheinlich die Me Frau schon in Flammen stand, hatte sie selbst das Unglück bemerkt, konnte jchoch nicht mehr zur Aus- * gangstüre flüchten und stürzte in das brennende Petroleum am Fußboden, wo sie verschied. Noch haben Sie die Möglichkeit, sich prachtvolle jüdische Bücher U M S O N ST zu verschaffen durch unsere Graiisprämienaktion! Men, 3t. Dezember 1926. Trr Linrm. Der Sturm, ocr gestern in den AachmittajMjtunvrn dcsorrderS skrr? wütete, hat zahlreiche Banyebrecherr und einen Unfall Mr Folge gehabt. Die Feuerwehr mußte in vielen Bezirken ausrücken, nur abgerissen? »»d bcral'fallende Fir-- men.'schilder zu beseitigen. Die Wc ttervoran »>saze iant-ei: Perimdertt^, ziemlich trür, zeittoeise -Niederschläge. Temperatur üÄer Mll, kräftige Westwinde nach Nordwefi drehend, ank den Borge» Schneefiurme. Das BegrSbui» Dr. MgmmS Fffchevs. Mittiooch, den 29. Dezerrcker um halb :tl Uhr vormittags fand unter zahlreicher Beteiligung das Begräbnis des verstorbenen Obmannes der Sektion Döbling ^oblor Sigmund Fischer statt. An seiner Bahre sprach Herr Rabbiner Dr. David Feuchtwan g, der besonders hervorhob den schweren Verlust, den die Gattin und ihre jenseits des Ozeans weilenden Kinder erlitten haben, sowie den Umstand, daß der Verstorbene und feine Frau im gleichen Sinne für die Mische Sache tättg waren. Namens des Zionistischen Landeskomttees würdigte Herr Dr. Chaim Da rtafo wer die hingehende zionistische Tättgkett Dr. Fischers als Führer einer BezirkSsettion und betonte den außerordentlichen Fleiß, mit »oelchem der Verstorbene sich in das Studium der Mischen Geschichte und der zionistischen Bewegung vertieft habe. Der Zufall wolle es, daß er gerade an denr Tage bestattet ,verde, an welchem 25 Jahre seit der Gründung der Keren Kajemeth verflossen sind. Namens der Zkomstischen Bezirkssertton nahm Herr Alfred Weishul tief ergriffen Abschied. Die kantoralen Funkttonen versah Herr Ooervantor Margulies. Seitens des Landeskomitecs war der Präsident Herr Dr. Goldhmmner rmd Frau Dr. Löwenherz anwesend. Der Tvppeffekbftmord zweier sechzehnjähriger Mädchen. Die gestern von uns ge,neidete Auffindung zweier aneinander gebundenen Madchenleichen nächst dem Anlageplatz der Donau-Dampfschiffahrtgesellschast enthüllt dre Tragödie zweier sechzehnjähriger Mädchen, die, wie auS einem Vorgefundenen Mschiedsbrief hettwrgcht, aus liebeSpshchotifchen Gründen in den Tod gegangen sind. Die Selbst- ,nörderinnen, die LehrmÄchen Hilda Bauer und Elise Horvath, unterhielten eine innige Freundschaft miteinander, rvober der Einfluß des einen Mädchens auf ihre Freundin ein so großer war, daß beide den Entschluß zu dem gemeinsamen Selbstmord fassen konnten. Die Mutter der Bauer hatte gestern, da ihre Tochter zwei Tage lang nicht nach Hause gekommen war, die Abgängigkeitsanzeige erstattet. Mittlerweile waren die beiden Toten in das gerrchVmedizfnifche Institut gebracht Wochen, wo Frau Bauer die beiden agnoszierte. Große Strvrvstövmrg irr freit ELekt-rizitälSwerken. Gestern mittags erfolgte eine allgemeine Elektrigitüts-- stromistorung. Der gesamte Straßenbahnverkehr stand still. Wie wir aus der Direktion der städtischen Elektrizitätswerke erfahren. Ist die Ursache der Stromfiorung in einem Defekt gelegen, der sich im Elektrizitätswerk in Simmering eingestellt hat. Die Störung machte sich infolge des schlechten Wetters und der Mittagsstunde unangenehm bemerkbar. Die Störung erstreckte sich über das ganze Netz der Straßenbahnen und der Krafftstrornversorgung. Teilweise war auch die Beleuchtung in Milleidenschäft gezogen. Erst nach einer Stunde war die Störung behoben und der Betrieb der Straßefebahn konnte wieder angenommen werden. . l Aus der Lchachtvett. Im Sechsmerstevturnfer zu München gewann der Äroßmerster Bogotzubow seine Hängepartie ans der Aoeiten Runde gegen Schmitt. In deMritten Runde gewann SPiol- -nwim gegen Gebhard, währeiMdie Partien P^epiorka gegen Schmitt und Bogotjuboqv-Siimisch nicht zu Ende kamen. Przepiork« steht in seiner Hängepartie auf Gewinn, dir Stellung Bogoljuibow ist ziemlich schtvierig. Sda,^, nach der dritte» Runde: Przepiovka 2 (1), Sp:elmvnn 2, BogoZuvow \M (1), Gelchardt 1, Sämisch % <i), Schmitt Q (1). — Wie aus London gemeldet wird, sinder A'gemvärtig in Hastings ein internationales Schachm-eisterturnier statt, an dem u. a. Doktor TartakÄver, Reti, Colle (der Sieger des Meraner Turniers). Notes, Sir Thomas -und der spielstarke Franzose Savyoant teiluchme». Erhöhung dvr iw «eehehr mit «kr LfHMvslvwakei. Von, 1. Jänner an werde» i-m Wechselverkehre Oesterreich-Tschechoslowakei die TefephongebüHren echöhl. Die neue Gebühr betragt pro Zone (26 Kilometer) 60 Goldeents -r- 87 Groschen. Dnuivrude Sitzung der R<ttLo,Ättf»»idskommästäre. Am Montag, den 3. Jänner, um V*l Uhr abeudL, finde, eine dringende Besprechung der NationalsondSkommMre in Angelegenheit der Büchsenleerung statt. Es handelt sich um die infolge der vergrößerten Zahl der Mtarbeiter notwendig iMvoroene Neuaufteilung des üeerungAmaterials in einigem Wiener Bezirken. Jnbrlitum des Koreu Kajemeth. Eine ungenannt fein wollende Dame speudetL am Ätnl«ß des Jubiläums dem Keren Kajemeth 60 Pfund, die bereits oingegangen sind. — Bei der am Samstag, den 2S. Dezember abends, in der Sektion Zwifchenbrücken abgehaltenen Feier des 26jährigen Jubiläums, übernahmen 11 Personen Selbstkonti ngente im Gesamtbeträge lx>n 665 S. Zionistische Frauengruppe Mariahilf-Reuba». Diese neue zionistische Frauenorganyation zäytt deretts 160 Mitglieder, obwohl dfe Konstituierung erst vor kurzem erfolgt ist. Dank der intensiven Propagandaarbeit unter Leitung der Frau Rosa K o h n nimmt diese Frouenorganisatiou eine sehr günstige Entwicklung. Ueberaus stark besucht war die Gründungsfeier, rvelche durch eine Ansprache der Präsidentin, Frau Kahn, eröffnet wurde. Die Rednerin wies insbesondere auf die Wichtigkeit der Palästina-Arbeit hin. Der Vizepräsident der israelitischen Kullusgemeinde, Herr Dr. Löwenherz, spmch über die Bedeutung der Frau für das zionistische Wett. Eine musikalisch-dettamatovische Akademie, bestritten von Opernfängerrn Anna Schwarz rmd Hanm Zolles, schloß sich an die eindrucksvollen Reden. Jüdische Toynbcehalle. Der Verein (20. Bez., Demsgasse 33, Mendlsches Stiftungshaus) nimmt mit Beginn des Jahres 1827 ferne BortragZtätigkeit, zunächst einmal wöchentlich, Mittwoch, in der vor beut Kriege üblichen Weise wieder auf. Dem Bortrage folgt eine Pause, in der den Besuchern unentgeltlich Tee verabreicht wird. Nach der Pause können Fragen an den Vortragenden Berichte, und eine Wechfelrede eingeleitct tverden. Eröffnung Mittwoch, den 6. Jänner 1927, 7 Uhr abends. Oberrabbinor Prof. Dr. H. P. Chajes spricht über „Die Diaspora während des zweiten jüdischen Staatsweiens." 1. Teil. —- Eintritt frei. Sechzehnte ostevrvichische Klaffenlottovic. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung des flweimi TageS der ersten Klaffe gewannen in Schilling: 16.000 das LoS Nr. 95.438; je 3000 die Lose Nr. 36.973, M.410; je 1000 die Lose Nr. 12.513. 29067, 77.094. 86.984. 93.979. 96.S18. Außerdem wurden 1401 Gewinne zwischen 500 S. rmd 64 S. ansgeloist. . E ÄeschwerdeufttieS Alter erreichbar durch eine Radiofklerinkur« die eine Verdünnung des Blutes bewirkt» der Verkalkung der Blutgefäße vorbeugt unS^ bissen dadurch die notwendige Elastizität erhält. Radiofllerin ist seit Jahren aW Borlbeugungs- und Linderungsmittel ärztlich erprobt und frei verkäuflich. Hauptdvpot: Apotheke Bayer, Wen, 1. Bezevk, Wollzeile 13. * JÜDISCHE WEIT Im Hausflur tvar es ziemlich dunkel. Die Lampe rvurde nur angezündet, wemr Gaffe empfangen roucken. „Ich höre sie im Empfangszimmer auf und ab gehen," murmelte er, „ihre Bewegungerl sind so leicht wie die eines Vogels. Sonderbar — noch immer strömt es heiß durch mein Hers, wenn ich ihre Schritte im Nebenzimmer höre." Dr. Hank hatte richtig die Wirkung des Petzes auf ferne Frau berechnet. Sie eilte ihm, noch wahrend er im halbdunklen Vorzimmer stand, eirtgegen, Mang zärtlich die Arms um seinen Hals rznd küßte ihn lewenfchastlich. Dann grub sie ihren Kopf in den breiteir Pelzkragen und flüsterte weich: „Gustav ist noch nicht;« Hause!" Die Helle öe* Kamms beleuchtete Dr. HÄttS Arbeitszimmer. Auf dem Tisch stand Likör und eine Flasche Wasser. Magistratsrat Richard ruhte bequem in einem großen Lederfauteuil und rauchte. Dr. Hank kauerte in einem Sofawinkel. Die Türe zum Salon, ivo Frau Hank und die Kinder die Christbaumkerzen entzündeten, lvar offen. Das Diner tvar still gewesen, irur die Kinder hatten lustig drauflos geplaudert. „Du bist so schweigsam, Mer," begaml Richard, „benfft du noch immer an deinen verschlissenen Mantel?" „Nein," antwortete Hank, „ich denke an den Pelz." Und nach einer kleinen Pause: „Ich denke auch an ettvas mckeres. Ich sitze so da And denke — das ist das letzte Fest, das wir zusamnten feiern. Ich bül Arzt und loeiß genau, daß mir nicht mehr viele Tage verbleiben. Darum will ich dir noch danken für alles Gute, das du nur -rmd meiner Frmr erwiesen hast..." Unsinn, du täuschest Mftu*?" sagte Richard iwtb sah weg. „Nein," antwortete Hank, ,M täusche mich rächt. Und ich will dir auch für den Pelz danken, den du mir geliehen hast. Der Pelz hat mir biV letzte Freude meines Lebens a«K»ben..." La» uuerMbare Testament zangwills. Der vor einigen Mormterr verstorbene jüdische Dichter Israel Zangwill hinterließ ein Vermögen von 3267 Pfund Sterling. Wie gar manches in feinem Leben, so ist auch sein vor einigen Tagen veröffentlichtes Testament in der Fassung und im EndMekt recht seltsanr. das vom 11. Jänner 1920 datierte und mit Kodizil vom 20. Mai 1920 versehene Testament lautet: „Ich, Israel Zangwill, mache mein Testament bei vollem Verstand, vorläufig nur kurz, bis ich mehr Zeit habe und ein vollkonmwneres Testament werde auffetzen können. Ich hinterlasse 4000 Pfund oder wieviel es gerade ausmachen wird in gleichen Teilen für meine Kinder Earton, Margarethe und Oliver uvfo 260 Pfund, welche meine Frcur als Erinnerungsgesc^enke an meine Familie und Freunde verwenden soll. Mem gesamtes literarisches und dramatisches Eigentum: Manuskripte, Briefe, Dokumente, persönliche und Hausgegenstände, über die nicht anderweitig verfügt wurde, hinterlasse ich meiner Frau, und sollte die Hinterlassenschaft noch etwas ergeben, so sollen bis zu 1000 Pfund'der Zionistischen Organisation übergeberr werden, vorausgesetzt, daß meine Frau zur Ansicht gelangt, daß die Zionistische Organisätion ein jüdisches Nationalheim errichtet. Im entgegengesetztert Fall sollen diese Beträge zwischer: jüdischen und allgemeinen Wohlfahrtsanstalten verteilt werden." Als dieses Testament bekannt imtche, wurde rprch einem späteren Testainent gesucht, doch wurde keines vorgefunder:. Da nun Zangwill nicht so viel hinterlassen hat, als er für die Verteilung bestimmte, können seine Borfügungen mcht seinenv Willen gemäß erfüllt werden. Städtische Subvention für Mische «Butte«. Wie uns ans Warschau berichtet wird, hat der Stadtrat in einer Budgetsitzung für die Bauzlveckc der Anstalt für heimatlose kranke Inden 300.000 Zloty und den gleichest Betrag für die Errichtimg einer Erziehltngsanstalt für jüdische Findling-e votiert. Ae Juden in der Ukraine. Das Moskauer Zentralkomitee dev nati^wa^ife»L Minderheiten veröfsentlicht Arrgabeu über die jüdische Bevölkerung in der U k r a i n e und über Maßuahnfen, die zur Verbesserung ihrer Lage ergriffen worden sind. Nach diesen Angaben leben in der Ukraine 1,760.000 Juden. Bon diesen sind 600.000 Arbeiter und Angestellte, 160.000 Bauern, 600.000 Handlverker und Heimarbeiter, etwa 600.000 Händler und deklassierte Elemente. Die gegenlvärtig in der ganze:: Sowjetunion durchgeführte Volkszählung wird hierüber ganz konkrete Angaben liefern. Die Fachschulen in der Ukraine werden von etwa 10.000 jüdischen Schülern besucht. Zehn neue jüdische Berufsschulen wurden in diesen: Jahre vom Volksbikdungskommissariat eröffnet. In den Stadt- und Dorffywjcts der Ukraine sind 363 jüdische Mitglieder. R e i n j ü d r sche Sowjets 'waren 1985 in der Ukraine 19, gegerüvärttg sind es 95; demnächst werden weitere 22 jüdische Sowjets bestätigt rverden. Demnach wird man in der Ukraine bald 111 jüdische Sowjets, 69 städtische und 48 ländliche, zählen. In der Ukraine existiere« 36 Gerichtskammern und 4 Untersuchungskammern mit jiddischer Geschäfts- und Verhandlungssprache. Jetzt geht man daran, eigene jüdische M r l i z b e z i r k e und ebensolche Steuerabfeilungen zrr organisieren. Das Nch der jüdischen Spar- und Darlehenskassen ist im Wachsen begriffen. Die MitgUederzahl diqser Kassen hat bereits eine Höhe vmr 65.000 erreicht. Plötzlicher Tod eines Joiat-Dekegierten. In Marschau starb plötzlich der Delegierte des amerikanische» Join»- Distributtonskomitees. Dr. William Böhm. ei», sehr geachteter Gelehrter und Organisator. Der Leichnam wird nach Breslau zur Bestattung überführt werden. Der Verstorbene hinterließ ein wertvolles Tagebuch mit Materiatte» über die sanitäre Lage der jüdischen Bevolletung in Polen. Jüdische Poltzettntttz r« Kiew. Aus Kiew meldet I. T A.: In dem vorwiegend von Inden bewchnten Mewer Stadtteil Petrowea (früher Podol), wachen vier lüdische PoV- Wimilizfezme eingerichtet; die Berwaltunas- und BechaMungs- Mache ist Jiddisch. In diesem AtWell OsM «ch ein fjtfrit&e» «-».IksG-richt.

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