Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2812 (25.12.1926)
- Date
- 1926-12-25
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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I I*. M! Wien, Sams, r»»»«»«««»«»»»««»«»»»««»««««»»»»««««»4 OBST. PATENT |J O. R. - PATENT Das flastische flltikisscn, ideale Schuheinlage beseitigt soiort Fuß-Ermüdungssehmerzen, Sohlen* I Bei Postbestcllung brennen und Plattfußbeschwerden! Schuhnummer angeben APOTHEKE, Wien, II . knnssasse rr »leck aber, den er feststem, ist luert, festgehalien zu werden. „ALmitdit Petliura‘% schreibt er, „h a t in der Äefchichte der ukrainischen Revolution den-, -selben. Platz ringenommen wie Denikin oder Koltschak in der Geschichte der russi- .scheu Revolution. Sie alle haben sich darauf berufen, daß eine Kontinuität und Einheit zwischen der Volksrevolution und ihrer persönlichen Macht besteht." - Nach diesem Vergleich Petljuras mit Denikin kommt Ainitschenko cntf die jüdische Frage zu sprechen: „Ja, cs wäre ungerecht und vielleicht ein Verbrechen, zu behaupten, daß ALamart Petljura in der jMschen Frage dieselben Ansichten vertrat, wie die Generäle Denikin oder Wrangel. Wenn man aber objektiv bleiben null, so kann man nicht mit ruhigen, Genüssen leugnen, daß die begrenzte kleinbürgerliche Weltanschauung Petljuras, seine Schmeicheleien gegenüber den militärischen Kreisen, das völlige Fehlen jeden Willens und jeder Autorität bei ihm — daß all das, objektiv genannten, oft vielleicht gegen den Willen.Petljuras, zu Taten geführt hat, die den Daten Koltschaks und Denikins sehr ä h n l ich. sind. Möge:: die Freunde Petljuras und diejenigen, die seine Anschauungen teilen, für seine Ehre in die Schranken treten. Die arideren Ukrainer aber, denen die Ehre, der ganzen Befreiungsbewegung teuer ist, können nicht.leichtfertig die Taten einzelner Personen decken. Die Taten und die Ehre des Atamans Petljura sind nicht die Taten unddie Ehredes ukrainischen-Bol kes." Die PrAmigssrSnu»« litt?{*0ifflie ROtgion in Preuhe«. Aus ‘•Berlin wics uns berichtet: Der vom PreuAsM-'n Perband jüdischer G.meindcn eingesetzte Ausschuß hat in seiner am- 20. d. M. abgehaltenen Sitzung einen Entwurf einer Prüfungsordnung für jüdische Re'ision angenommen. Der Entwurf lehnt sich :m Größen an die Vorschriften an, die in der staatlichen Prüfungsordnung für die .Kandidaten der anderen Religionen sestge'egt sind. Der briefliche Nachlaß von Moritz Lazarus. Die Berliner Universitätsbibliothek erhielt durch Scheu,ung den brieflichen Nachlaß des 1803 in Berlin versiÄrbcnen 'Professors Moritz Lazarus, des -Begründers der Völkerpsychologie, und eine Anzahl von Manuskripten und Drucken des Älttestamentlers der Berliner Universität Wolf Wilhelm Graf von V a u d i s s i n, der in diesem Jahre gestorben ist. Juden und Christen in Amerika. Aus einer Enquete, die die Rewyorker „Jewish Tribüne" unter ihren Lesern über die Frage, welche zehn Amerikaner am meisten zur Stärkung des guten Willens zwischen Juden und Christen beigetragen haben, veranstaltete, erhielten die meisten Stimmen: NaNm Straus» Charles W. Eliot TheodorRoosewelt, OscarS. Straus, Woodrow W rlson» Abraham Lincoln, Louis Marshall, Julius Rofenwa l d und Stephan S. W i s e. Biele «stimmen erhielten noch: Calvin Coolidge, Jacob H. Schiff, Adolf S. Ochs, Louis D. Brand eis, George Washington u. a. Eine MifchLnlzarische Kreise der bulgarischen " Schaffung einer fiu w scha ftsliga bemüht, deren Mission es fein soll, Freundschaft und gegenseitiges Verständnis zwischen Bulgaren-und Juden zu pflegen.Der Abgeordnete des bulgarischen Parlaments, Grigor V a s s i lc v veröffentlichte in der bulgarischen Presse eine Artikelserie, in der die Ziele der Liga skizziert und die Unterstützung der öffentlichen Meinung fürdie Verwirklichung gefordert wird. Bor kurzem wurde im Kaufe des Herrn Albert Pipano, eines Verwandten des Oberrabviners David Pipano, eine Zusammenkunft abgehalten, der neben jüdischen ' Standespe *ö::en König Boris und Prinzessin Eudoxie, ferner E r z b i f ch o f v o n Sofia, Stephan, und der- Kommandant der Garnison von <?ofi*. General Lazarow, beiwohnten. Bühne und Kunst. I Aus dm Theatern. 44 „Aiefmama. . Akademiechc-arrr. <Aiefu«ma (nicht Stiefmutter) ist jede moderne Frau entre deux ages, die vor sich und der Welt nicht wahrhaben will daß ihre Tochter schon gräßlich erwachsen ist. Um diese „Erkemttnis" herum hat Paul Frank einmal eine nette -Erzählung geschrieben, die jetzt unter Mithilfe von Ludwig Hirschfeld zu einem dreiaktigen Lustspiel geworden .ist/Lucy Reysenbäch, die mit rhythmischer Gymnastik, Salatdiät, Massage, Reiten und Lügen die entschwindende Jugend festzuhalten sucht, wird durch die Rückkehr ihrer Tochter Lina aus dem Pensionat unangenehm daran erinnert,, wre alt sie in Wirklichkeit ist, Um andere, vor allem dxN^zMeiten...WtLM-Mö-,hen.MrKürschen, nicht daran zu erinnern, gibt sie die Töchter als Stieftochter aus. Aber ..das Hilst ebenso wLnig,.wied:e Gymnastik;. hie. Tochter erobert den' Stiefväter, der fögar bereit ist, sie gegen die Mutter einzutauschen, und den Flirtburschen der Mutter, der sie heiratet. Frau Lucy wird aus der Stiefmama die junge Schwiegermama. Diese Angelegenheit wird in liebenswürdigem' Plauderten erörtert, in den sich nur dann und wann ein wenig fettige Sentimentalität (Lucys „Frauenphilösophie") und hie Aphoristik der Tagschreiberei mischt; sonst ist der gute Geschmack gewahrt. Dies ist auch von der Aufführung im - Mrdennetheater zu konstatieren, für die. Herr T r e ß l e r als Regisseur verantwortlich ist. Er braucht nur, wenn, er eine Rolle in dem Stück hat, dessen Regie er führt, einen speziellen Regisseur für sich; sonst tritt -7 wie eben diesmal — seine Darstellungsmanier, die immer schreit: „Seht, wie lustig und forsch ich das mache!", zu stark hervor. Im Mittelpunkt der Aufführung steht Frau Seidler, die einen modernen Backfisch reizend, ans Parodistische strei-- fcjtb, überpointiert. Frau Albach-Retty führt ausgezeichnet Konversation und lügt entzückend Jugend vor. Herr THaller, der Lucys ersten Gatten gibt, entwickelt eine etwas abseitige, aber echte Komik. Hrpr Höbling wird inr Stück von seiner Partnerin gefragt: „Sagen Sie, warum schreien sie eigentlich so, wenn Sie eine Liebeserttärüng machen?" die Frage ist. in jeder Hinsicht berechtigt; jedes Wort, jede Geste des Herrn Höbling ist — Oper. Das Publikum «ahm die unterhaltsamen drei Akte dankbar auf. S. S. .«eibeH* Modernes Theater. Das schon vor längerer Zeit im Raimundtheater aufgeführte Tropenstück von Leon Gördon hat auch in der Reprise, im Modernen Thraker einen großen Erfolg errungen, der in beiden Fällen insbesondere dev ausgezeichneten künstlerischen Leistung des Uebersetzers, Regisseurs und Schauspielers Arnold K 0 r f f zu verdanken ist. Die trockene Fäulnis, die sich in sein sonnverbranntes Antlitz eingezeichnet hat, das ewige Einerlei der Einsamkeit, das seinen Leib durchzittert, ist einzigartig gestaltet und wirkt erschütternd. Aus dem übrigen Ensemble, dessen Zusammenftziel in: allgemeinen Niveau hatte, sind noch besonders Paul H a r d t m u t h, den: die Silhouette des von Schuld- - Lewußtseiu und Heimweh gepeinigten Arztes glänzend gelang, Benno Smyth und Frieda Marbach, eine glaubwürdige Halbblut-Negerin, hervorzn heben. l. eh. O p e r n i h e a t e r. Morgen, halb 6 Uhr, „Die Me rst.e v s i n g e r von Nürnberg"; Montag (Theatergcmeinde, Serie F) „Luciav 0 n Lämmer m 0 0 r". Hierauf hgS ■ Ballett „Z e 3 J) c 111 § riens"; Montag und Dienstag, Mb 8 Uhr nachmittags, „P e t e r ch e n s M 0 n d f a y r t". . . D e u t s ch e sD 01ksth e ater. Leopoldine Konstantin' spielt Donnerstag zum letzten Male in „Die Schule der Kokotten". V0lkSopor. Morgen nachmittags „Der Waffenschmied";''/z8 Uhr abends „Der Zigeunerbaron"; Montag.„D i e l u ft i g e n W e i b e r v 0 n W i n d s 0 r". Theater in der Josefstadt. Morgen, 8 Uhr nachmittags. „G esellschaft"; halb 8 Uhr abends, „Biktor i a". . B u r g t h e a t.e r. Morgen, 3 IHr. nachmittags, „L u mpazivagabundus"; hcW 8 Uhr abends „B0lp0ne" (Theatergemeinde, Serie A)." 'Akademieiheater. Morgen, 3 Uhr nachmittags, „Die Frau Rat"; halb 8 Uhr abends „Stiefmama"; Montag „S t i e f m a tn Ä"'. ^Abonnements erste Gruppe). ' „Ter Bainptz^ nennt sich ein «Wes 'Tendenzstück von Felix Fischer, der diesmal seinen Stöfs für sechzehn dramätkiche. Szenen „Aus d.eü Niederungen des Aberg.äuüens" geschöpft h.tt. Bon den' Brettern der R 0 l a n d b ü hü e herab will Fischer wie früher gegen , die Geschlechjskrankheiiten, jetzt gegen den Aberglauben, zu- Felde ziehen. Mit dem Damphrismus aber,, eine in Ungarn, Serbien und Schottland weit verbreiteten Aberglauben, der Verstorbene nachts ihre Gräber verlassen und Menschen das Blut aüssaugen läßt, geht es aber viel schwierrger. Tie einzelnen Szenen sind blaß und die beabsichtigte Wirkung des Stückes wird auch nicht errei-cht, denn vonder komplizie:tcn Handlung bleibt noch zum Schluß manches unverständlich, also im Aberglauben stecken --- und die emphatische Aufklärung in der letzten 'Szene klingt hohl und verpufft ins Leere. Von den mittvirkenden Schauspielern, die sich nicht besonders angestrengt haben, sind insbesondere August W okaun (ein guter Charakterdarsteller), Carl Miksch und Hella Berg zu erwähnen. Das einzige gute an der Sache ist, daß sie rasch avgewlckelt wird und in fünf Viertelstunden zu Ende ist. l. th. D^r Arbeitsplan des Deutschen Bollstheaters. Gegenwärtig werden Voöberertungenzur Feier des 123. Geburtstages Eduard B au e r n f e ld s, ter durch die Einstridierung seines Lustspieles „Großjährig", begangen wird, ferner zu Grillparzers „Bruderzwist tm Hause Ha'bSburg" und zu Galswörthys jünMer Komödie „Flucht" getroffen; außerdem wird Hermann Bahrs Lustspiel „Wienerinnen" in neuer Einstudierung in den Spielplan wirrer ausgenommen. Damit beginnt wieder Friedrich Nasenlhal seine JwszenierungStatigkeit am Deutschen Vollksthoater. Zum 80. Male „Alexandra". Donnerstag fand im Johann Strauß-Theater vor gut besuchtem Hau.se die JMläumsauffühnlng von S z i r m a i 's ..Alexandra" statt. Die Operette gefiel pre bei der Premiere und fand starken Beifall. Das Errsemible.' besonders^ Frau Emmy Kosfa.ry und Gisa Kolbe, die Herren Nastlberger, Brod und Im Hof.'wurde sehr gefeiert.- > Max Streng, der treffliche jüdische Schauispiöler. beging im Rahmen eines vom Jüdischen Äünst'lerkabar e 11 veranstalteten Stzrenabends die Feier seiner 38 j äh r igen Bühnentätigkeit. Streng, der die Lembertzer Schauspieler- und Ballettschule absolvierte und eine zcitlang ag der Lemberger Oper wirkte, spielte noch unter Goldfaden an der jüdischen Bühne und hat. Tcurneen durch alle Länder unternommen, in welchen die jüdische Vollksmasse lebt. In bester Erinnerung ist namenMch dem Czernowitzer PMikum Strengs dortige BühnentätiMit. In Wien spielt Streng mit einigen Unterbrechungen seit mehr als zwanzig Jahren und erfreut, sich.als-urwüchsiger Komiker, der.besonders: die galrzischen Typen glücklich zu gestalten versteht, der besonderen Wertst ätzung des Publikums. Bortrag Anton Wildgans. Ueber Einladutm des Mlturbundes liest -.:?rqt A n t 0 n W i l dg a n s am Mittwoch, den W. Dezem!'. " um yatb 8 Uhr im Vortragssaal, l Bez., Annagasse 6, eigenen Werken. Gäste willkommen. « ff-' Hervorragend dewährt zvr WekSmvkuna rbevmattscher, alcktischer, aervSier TchmerAe« Sowie aeaettKovfrchmerjle«. D«e tritt atttltttlltt cM. *«**J***U*****MM**#*\ , KmttiA «ttll tfflamdMet. - g» *«** iqwitl»«. mmmad Fanny Goldman Wien II, Josef Advokat Baden d. Wien Verlobte. Wien, im Dezember 1926. JDer üugendverein Grez üstael gratuliert seinem 31 usSchußmitgliede Chawer Sfsak ‘Seich anläßlich des erfolgreichen Stbsehlusses seiner Studien an der ^Hochschule für ‘Welthandel. Öiiomane"" Auch Teilzahlung! So^Ä.eÄ5b*' N. Weitz, Wien, 19., Darwinaasse 39 «S 9VVW»W»»»W»W»W»»W»VaV»»v»»»»»VIIV»«»SS»1 PE LZ MO DE SALON WIHolaUS Jowanowic, kan. setb; HofJieforinfc beatobt seit 23 Jahren. Große Answahl In PoWm&ntoin nn<l Ja<*ken. Ai'e Arten Felle fttr Verbramnngen. Umarheltan^n, selMo Preise, Garantie. WVlesm, O., mianaflrstsenstasse W, I stock. Kolb Gassenlokal. Telenhon 23-0-76 . ' , 286 Serichtssaal. Halenkreuj-SeschSit. Bor dem Berner Amtsgericht, hatte sich ein gewisser Hans Unger zu verarttworten, der ein skrupelloses Abentemerleben führte, zahlreiche Leute , um . ihr Geld brachte und es meisterhaft verstand, aus seinem Anti se-mitismus Kapital zu schlagen. Unger gab. sich fälschlich als Doktor und Journalist aus, prellte seine Qüartiergeber, Hotels und Pensionen um einen Berräg von insgesamt 210t) Franken, den Rechtsanwalt Dr.. Martin um 1064 Franken. Unger wußte die Leute dadurch zu täuschen, daß er ihnen über feine angeblicher: glänzenden Stellungen das Blaue vom Himmel herurtterlog. So er zählte er u. a., daß er als. Iournalist beim Böl kerbund und Korrespondent verschiedener ausländisch-.''? .großer Zeitungen7tätist Das schönste Stückchen aber führte' Unger' seiner eigenen Gesinnungsgenossen, dem Schweizer , antiscmttische:: vaterländischen Verband, auf. Auch in der Schweiz gibt es derlei sympathische Zeitgenossen, die.sich „Sch w ei' z e r - B a n n e r - L e u t e" nehmen. Die „Sektion,, Bern des Schweizer' Volksbundes für Freiheit und Recht'', eine Organisation mit ausgesprochen aut i s e m if i scher Tendenz, hatte in dem Bttrüger ein prominentes.Mitglied. Ünger machte sich erbötig, eine Zeitung. unter.dem 'Namen „Weltkampf" als Kampfblatt..im ZeichM des Judenhasses herauszugeben, und verlangte . für /die „geistige Erbauung und Erweckung". von jedem Abonnenten jährlich zwölf Franken. Einige der strammer: Eidgenossen fiele:: ihm auch prompt herein, bezahlten ihr Wonne-- ment, bekamen aber nie Gelegenheit, sich an dein Weltkampf zu erbauem Auch wegen dieses Betruges sowie wegen zahlreicher anderer Fakten hatte sich Unger zu verantworten. Im La-^e der Verhandlung kam heraus, daß er im Kriege at* Spion für alle Nationen tätig :oar. Als Hakenkreüzler stand er mit Ludendorff in VerbütduNg und unterhielt Beziehungen zu schweizerischen antisemitischen Verbänden. Das .Lustigste-aber ist, daß man bei Unger zwei Manuskripte fand, die sich mit der Aufdeckung von M iß ständen in der S chweizer antisemitischen Partei befassen und. in: judenfre::ndlichen Siim gehalter: find. Einer'dieser Artikel betitelt sich „Das Fiasko der Berner. Antisemiten". Unger kan:/, wie man sseht, für Geld auch anders. Da^ Gericht verurteilte. den sauberen Patron Ledinat zu sechs Monaten Gefängnis. Rachsterge«, Ohrfeigen und 80 SäsiMng. Wilhelm stieg der Privaren Hermine, die sich um 1 Uhr nachts von ihrem Bräutigam verabschiedete, nach und. bat bescheiden. Die Braut lehnte emvört und sehr laut ab. Den Korb quittierte. Wilhelm mit.zwei .schallenden Ohpfelgen. Und ging. Jetzt stieg Hermine Wilhelm ^i:ach und ließ von einem Wachmann sein Nationale ausuehmen. Vor den: Richter Dr. Fuchsig, sagte Wilhelm, daß die Ohrfeigen, die übrigens leicht waren,:da ihn die Hand nicht schür e rzte (!), ihm „ausgerutscht" seien. Hermine hüttr zu laut geschrieen. Ter Richter entschied: 30 Schilling »her 48 Stunden Arrest. „Lieber 48 Stunden, als 30 Schillim". meinte Wilhelm. Und obwohl der Richter anderer AuMt ivar und eine freie Wahl für unzulässig erklärte, bvMNd Wilhelm aus seinen: Anspruch -- auf Arrest. „Wer Ifan 30 Schilling heute für zwei Ohrfeigen ausgebcn. 30 Wslling wird man bei mir nicht finden." / I