Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-12-25 · Heft 2812 (25.12.1926) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2812 (25.12.1926)
Date
1926-12-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981899--28569-3016617
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Eeite 6 Wien. SomStag Wiener Morgenzeitung 25. Dezember 1926 sstr. 2812 Wien, 25. Dezember me. Das Wetter. Gestern war der kälteste Tag im heurigen Winter. Als MittagStemperatur wurde —7.1 Grad abgelesen. Die Voraussage lautet: Anhaltend strenger Frost, vorwiegend heiter, Morgenuebcl. Der LeSenSmittelhandel heute und morgen. Morgen ist der Milchverschleiß bei Milchmeiern von 7—8 Uhr vormittags und von 11 Uhr vormittags bis iS Uhr mittags (sonst von 7—9 Uhr) gestattet; der Verschleiß von Zuckerbäcker waren und Zuckerwaren ist bis 3 Uhr abends sowie der Verschleitz von Fleisch. Selchwaren. Pferdefleisch und Fleischwaren von 6—10 Uhr vormittags erlaubt. Außerdem können die Lebensmittelgeschäfte heute wie an einem gewöhnlichen Werttage offen halten. Die wankende Bisummauer. Aus Prag wird gemeldet: Die Schweiz Hai das Einreisevisum für tschechoslowakische Staatsangehörige, welche nicht zur Arbeitsaufnahme in die Schweiz reisen, ab 1. Jänner 1927 aufgehoben. 41 Raubmorde. Aus Moskau wird berichtet: In Nosictv am Don wurde der Kutscher Waldaiv verhaftet, der beischuldigt wird. 41 Raubmorde verübt zu haben. vebre Houston Stewart Chamber!»',»» den NationaliheiUgcn des Hitlersicistes, sind vevsch'e-enc Gerüchte verbreitet. Er soll vorgestern in Bayreuth, wo er als SchwicgersÄn Cosima Wagners lebt, ge-storben sein. Nach anderen Meldun-gen hat sich sein Zustand zjwar verschlimmert» jedoch nicht in so vedenOiicher Weise. ChanAer« lain. der seit fünf Jahren unständig gelähmt ist, steht im 71. LeibenSjchr. Bücher für de» jüdische« Leser. Eine der unseligsten Folgen der großen Zeit mit ihrer Vernichtung aller sittlichen und kulturellen Werte ist die Verteuerung der geistigen Produktion. Der Angehörige des Mittelstandes ist kaum in der Lage, seine vor dem Kriege erworbenen Bücher zu betreuen oder zu ergänzen und seine Kinder mtt Büchern zu versorgen. Am schwersten trifft dieser Uebelstand das Volk des Buchs?. Der jüdische Intellektuelle wie nicht minder der jüdische Werktätige empfinden dies als ein seeli- Aes Leid. Es gehört darum zu den schönsten und dankbarsten Aufgaben der jüdischen Presse, nach ihren Kräften ftir die Verbreitung jüdischen Willens zu sorgen und die „Wiener Moraenzeitung" hat sich ihrer Pflicht gerne und wie unsere Leser bezeugen, in weitem Ausmaße unterzogen. Wir begnügen uns aber nicht damit, den Inhalt des Blattes stetig ausiugestalten. Die Verwaltung hat vielmehr eine große Anzahl hervorragender Werke jüdischen Inhalts und jüdischer Autoren erworben und stellt sie ihren Freunden zur Disposition. Sie verlangt als kleine Gegenleistung die Einzahlung der Jahresabonnements und macht ihr Geschenk auch denen zugänglich, die an der Werbung fiir unser Blatt mstlvirken. Näheres über diese umfangreiche Vcämienaftion teilen wir auf Seite 13 des vorliegenden Blattes mit. Zionistische BezirkSsekUo» 18. Nach Beendigung der NeorgamsationSarbeiten wurde in ker letzten Woche die Eeneralversamml'ung asig-cchalteu. Die neugewählte Leitung besteht aus folgenden Mitgliedern: Litzmann: Dr. David NothHlum (zugleich Neferent für Kultur); geschästSi-ührender Llbmann: Direktor Leon Wechsler (zugleich Referent für Organisation und Propaganda); ObmannsteMertveter: Prokurist I.' f-cr SBefoer; Schriftrührer: Herr Schar; Keren Hajrssod- Referat: Frau Dr. Perle Wechsler; Keren Kajcmeth» Referat: Frau Dr. Wilhelm; Veranstaltungen: Frau Dr. Rothblum und Frau Baumeister Barber. Die neu« SektionSleitvng hat ihre Vortragsuifb WerthMsion bereits ausgenommen. Lvjöhrlges BerufSjubilkkum. In diesen Dagen feiert Herr Leovobd I e l l i n e k. Geniorchef des bekannten Schuhurodellihar »seS gleichen NamenS, das seltene Jubiläum 6l>iährtger Berufstätigkeit. Vor genau 50 Jahren wurde der Jubilar als Schrchuw"er- Lehrling aufgedungen mb hat es nach --"Zer. fleißiger Arbeit, als richtiger Selfmademan, zu seiner heute ancr- Lrnnten Stellung als tüchtiger Branche-Fachmann und Kaufmann gebracht. Herr Justine?, der mit 8 Jab re n Vollwaise wurde, war mit 14 Jahren Zögling des Lehr'ingsheimS .Lukrmst* und hat dann anläßlich seiner EÄdlierung von Baron KönigSwarter ein Stipendium evhalien. das Grundstock seines heute bekannten Unte''ue'''mens. des Sch>uhmo^ellhauifeS Le^old Jellinek, Wien. 7. Dez., Burggasse ö, bildete. Der Zufall wollte eS, dall am vergangenen Sonntag die feierliche Enithullung der Buiste des Bar^nS KönigSwarier, deS Gründers >tes Lehrftn^eihermes „Zukunft". vollzogen wurde und dein Herrn Jelline? dabei die Ehre zuteil wurde, im Namen der ehemaligen Zöglinge di-e Festrede zu halten. Massenandrang bei Brüder Schiffmann. In dem bekannten Modewarenhaus Brüder Schissmann in der Taborstraße herrschte gestern ein riesiger Andrang von Käufern. Der Zustrom war so gewaltig, datz mehrmals im Tage der Zugang gesperrt werden mußte, um die Absertkauug der Kunden zu ermöglichen. Die aufgebotene Wache hafte Mühe, den riesigen Andrang zu regeln. DaS Kaufhaus Schiffmann hatte gestern mehr als 3000 Kunden abzufertigen und der Umsatz des gestrigen Tages war dreimal so groß als am gleichen Tage des Vorsahres. Diese gewaltige Anziehungskraft des populären Warenhauses entsprichst der heutigen Kauftendenz. die auf Billigkeit und reelle Bedienung gerichtet ist; in dieser Hinsicht werden die Ansprüche der Käufer in: Warenhaus Brüder Schiffmann vollauf befriedigt. Aus der Gchachwett. Am 38. Dezember beginnt in München ein Schachturnier. an welchem teilnehmen werden: Spie. mann. Przeviorka, Bogollubow und Sämisch. Außerdem die Leiden stärksten Spieler Ba'yerns, Ludwig Schmitt, vor in dem Hauptturnier des Teut'chen Schachvoreins in Wien im Juli mtt 10 Punkten von 13 die Meisterschaft des Deutschen Schackbundes gewann und Gebhard, bahri'cher Meister und mehrfacher Meister vm München, zwei,»mager Sieger im deutsch-österreichischen Schach-Ländcrkampf zu Dresden. PtUg. i»,« Zettiillgs,m^t. Ende 192ö erschienen in Prag, dessen Einwohnerzahl etwa 750.000 beträgt, insge amt 41 Tageszeitungen, von denen einige zweimal bis dreimal täglich erscheinen — Mittaas -und Abendausgabe. — Hievon waren 26 tscheckjische, s4 deutsche und eine ungarische Zeitung. Außer den großen bekannten Tagesbluttern erscheint in Prag eine Anzahl sogenannter Kopfbl itt:r, d. s. die Nachrichten Prager Blätter für die Provinz mit dem nächfttägigen Datum. Ein Opfer des Radio. In Paris kam neulich ganz anfgeregt ein Mann auf die Polizevwachsiuke gestürzt und vat um Hilfe, in seiner WcH- >lu»»g befinden sich Einbrecher. Er batte nämlich, als er abends heim>'chrte unk bic Wohnung auffchlictzen wollte, von drinnen her dre gedämpfte Unterhaltung fremder Stimmen gehört. Als ein Polizeiaufgebot unter allen möglichen Vorsichtsmaßnahmen in dre Wohnung eindrang, fand es ,n der Tat die Angaben des ManneS bestätigt. konnte aber trotzdem keine Drete entdecken. Schließlich sank man ven „Verbrecher": es war der Radio-Lautsprecher, den se:n Besitzer beim Verfassen der Wohn: mg vergessen hatte at^ustellen und der nun pflichtgemäß einen Vortrc^ vom Eiffelturm wwdergab. Nachruf für einen S'esanten. Ein Tier, dem eine Zeitung einen Nachruf widmet, auch wenn eS kein Weltblitt» sondern nur dal auf Vorposten in Sumatra stehende „NkeuwZblad von Atjeb" ist, mu) inrtnerljln in seinem Leben etwas ge.erster haben. Und so war es auch mit dem Elefanten Mank?, der wirklich ein „enanuSje-van-alleS" war — kv.S man deutsch etava als „Mädchen für alles" Wiedersehen kann, und der in Sumatra mehr als zwanzig Jahre lang treu die Lasten van einem. Orte zum anderen sch evvte. Zweifel.öS war er ein Philosoph, k.ü.er als die bö'en Mensthsn, der, wie die Inder meinen, nur darum nicht sprach, weil er sich nicht über die Menschen ärgern wk.l — hierin dem Orang Uta» äkMlich. von dein die Eingeborenen behinpt'.n, er verzichte an? die Sprache — um nickst arbeiten zu müssen. Doch auch der philosophischeste Dickhäuter bann schließlich aus dem Häuschen geraten, wenn er immer nur mit Mengen und anderen schweren Lasten zu tun hat, und das gei-chah auch mit Manls. Mit Zwangsarbeitern und seinen Wärtern begann er Fangia t zu wiesen, daS ganze Lager flüchtete »lnd ManiS kostete die Wonne au> zwanzig Jahre langen Aerger einmal gründlich loswerden zu können. Doch Pmlo- 'vph-en, die ihrer Würde nickst eingedenk biei'wn, müssen das büßen, und so machten ein paar Schüsse Manick wohi ausgefülltem Leben ein Ende. „Seine St-ßzähne werden zugunsten der inti-'.'-en Regierung verkauft werden." schließt trocken der Nekro'og. Ter Hahn und die Per^e. Im S t o ck h o l in e r Konaöd'en Th: 'ter wird ein Stück gegeoen mit dem Täte. „Menrge.ie". Zu den ^ustredenoen gchö.t auch ein Ha"m, der auf den Namen Sicgsried h'i.t. Siegfried ist unter seinen „Kollegen" sehr vopu'ür. Er darf sich in den Umk.ei:eraumen bewegen, als ob er der Herr des Hauses wäre. T-iese Freiheit ll t er aber sch.'echt gedankt. Er sprang nämlich oft auf die Tische und tat sich an der Schminke grsttstch. Als man eines Tages auch ein Ohr7.e7-i"nge mit einer kostbaren Per e v-ermi't', wurde die Snche den Ko'le'en dv.h zu bunt. Der Verdac t richtete sich sc fort aus Siegfried. N ftür.ich wollte man die Perle gern zurück haben. Niemand konnte sich aber entschließen, dem geschätzten Mitarbeiter den Hals abzudrehear. Man fubr deshrb mit ihn zu einem Bet'.cin'ir. Ein Nönt^enblld zeigte in der 5 t die Perle im Kropf Siegsrieds. Ter Hahn wurde sofort operie.t. Tie Perle im Werte von 2000 Kronen wir gerettet; außerdem.kamen n-rch ungefähr ein halbes Tugend Kra'ensn"p'e und v't'rc e kleine Metrllstück'Oen ans Tageslickt. Siegfried ist bald w'e-er gesund und wartet darauf, w'e er aut eten zu können. Es scheint sich jedoch zu empfeb'en, daß man Perlen nickst vor die Hähne wirft; denn die dcn Siegfried ve-'ch ungene Perle hatte durch die Kropfsäure nahezu ein T-rittel ihrer nr^rünglichen Grö^e eingeüüßt. Das Hotel ohne Männer. In Nowyork gibt es ein Hotel, d-aS nur von Damen bewohnt werden darf In diesem HoteL het ouser einem Direktor und einem Kassierer kern männliches Wesen etwas zu suchen^ Dieses Haus erfreut^ sich eines sehr re'en Zuspruchs und läuft nicht, wie zu befürchten w-ar, Eefchr. in Konkurs zu geraten. ES kommen sogar gelegentlich Frauen hin, die in 5?owtzorkv erheiratet sind. Sie verbringen einige ruhige Tage ohne ihre Männer, und wenn sie sich gehörig erlöst haben, kehren ne wie neugeboren in ihren Haushalt zurück. Un»d weil chre Männer sich inzwischen ebenfalls erholt haben, scheint d eses Frauenkotel einem allgemeinen Bc-düvfnis zu entsprechen. Es wird aber ten Frauen, so sie Wert dara'.'f legen, eine ganz kleine Konzession gemacht. Sie hat sich als notwendig erwiesen zur Erhllhu-ng der Rentabilität des Hauses. t A hvIHM r. <« Vm M Yf A fr« Iitl I o iud iv i'iu tu; iiiucu ui VKU 4/;t|ru * rationSräumen verweilen. Alles weitere ist wstsolut und ein ftir allomal ausgeschlossen. Ter Schrei der Wolter. —— Aid die große Bu.g'chauspl?le7kn Eh?.rlo!t: Wofter elneS Abends leise in ihr Zimmer trat, wurde sie von einem?urcl)tbaren Sl..rei empfangen, so daß sie voller Sckjrecken glaubte, jeniand werde ermordet. Es dauerte ge.-auil»e Zelt, vis sic einigermaßen die Fassung wiedergewann. Da fiel ihr 7- „der Papagei ein, in dessen Beisein sie die Ladh Macbethstudrest hatte. Dabei hrite ihr der Rtcker offenbar den Entsetzensschrei ab^ewnsisit. und ohne ihn vo h:r je pwbiert zu haben, gab er ihn an diesem Wend zum erstenmal und nicht ohne Talent zum bester:. E (Sitte ernste Mahnung an alle dsesonigen. welche rechnen und sparen wüsten! ES genügt nicht, daß Sie Ihre Ausgaben möglichst einschränken. Es ergibt sich ja doch immer wieder die mrauffchiebbare Notwendigkeit, Ihre eigene Garderobe cder die Ihrer Angehörigen zu ergänzen, schadhaft gewordene Bett¬ oder Lerbwäsche, Teppiche, Vorhänge usw. müssen früher oder spater durch Neuanschaffungen ersetzt werden. Der tvichtigste Grundsatz einer rationellen Geldwirtschaft ist: „Beim Einkauf. nicht den Einkauf ersparenI". Das amerikanische Verkamsvrknsip des populären Leoppldstädter Warenhauses B r ü d e r S ch i f f m a n n. 2. Vez.. Taborstr. 48. hilft Ihnen sparen! Brüder Schiffmamr kaufen große Mengen aus erftcr Hand gegen Barzahlmrg, kalkulieren in Anbetracht ihres Nielenumsaheü mit minimalem Nndeu und sind daher in allen Abteilungen unerreicht leistungsfähig und lonlnrrenslos billig Oie bor- und lifhiumhälMg« Salvatorquelle ist harntreiöander Wirkung, glänzeno' bewährt bei Nieren* und Blasenleiden. Hellt Rheumatismus. w Angenehmer Geschmack! Eisenfrei! Erhältlich ln allen einschlägigen Geschalten, Apotheken und Drogerien. GeschSft««tcl.»e: Wien, Tnleohon 30-66 ERÖFFNUNG Helerel Baldaul u., Große Stadtgntgasse Nr. Brelmat t&glioh: 5- 7 Uht trUn, 11-12 Uhr tnitt’gs, 6— 7 Um abends* kuhwa me Mfich aus den efßenen Stallungen dorlseibft Verkauf den ganzen Tag Aber! Besichtigen iote die L0 seyen.weiten Schaufenster und überzeugen Sie sich selbst von der Richtigkeit des hier Gesagien. E Nrrvenleodende« tmb Gemütskranken schafft daS LLeraus milde natürliche ^Franz«Iosef"-Vir.Lrn-asser gute Verdauung. freien Kc-f und rtchigen Schlaf. Nach Erfahrungen berühmter Nervenärzte ist der Gebrauch des Franz-Josef- WasterS auch bei scktteren Erkrankungen d:s Gvhirns und des Rückenmarks auf LaS angelogenttichste zu empfchierr. E AltrrSbrschwerden wird M rch Nadro'clerin v^rg.Oeugt und geändert. DaS radiunchaltige. frei verkänfliZie Radiosclerin erbält die Arterien elastisch, es bem.rkt eine Verdünnung des Mutes, verhindert Kaftablagerunzen in den Blutgefäßen. befördert die Mutzirlulatiou und erhält daher die unverminderte Arbei.Lfäh:gleit bis ins hols,e Alter Der biadiumgehalt wird amtlich geprüft. Hauptdepot: Apo.heke Daher, Wien. 1. Bez„ Wollzciia 13. E Danernelleu nach neuosten Systemen« Haarsürben in allen Nuancen. SchvnheltSpsicge nach eigener Methode, evstklastig und zu bürgerlichen Preisen bei S. PeßL. 1. Bez„ Kärntnerstraße 23. E Der kommende Fasching wird zweifellos im Zeichen der modernen Tänze steten, die von ler Tänzerin kategorisch die stritte E.ichaltung der modernen Linie fordern. Se'ost die ick-lanke ^rau kann im Tanzsaal unmög'ich des Gu > mi- ,MpscrS entehren, der die Balltoiletls erst richtig *uc Geltung bringt. 2l>oer auch bic_ stärkere Dame, die sich eines Gummimie'erS oder -Schlüpfers bedient, macht auf dem TanzpaAett in den allermeisten Fällen e:ne bessere Figur a'S so manche Schlanke, die glaubt, mit Rücksicht auf ihren tadellosen Wuchs des L'l'mmischlüpscrs nicht zu bed-ür,en. In Wiens größtein Micdcrsipczia Haus Bloch, 7. Bcz., d'eu'üaugaste 26. finden unsere Damen die denlar größte Auswahl in geradezu genial goschnitlenen Hüftgürteln. Gumm:- schlüvsern ' nd -Mietern, die mit Oiccht Meltrri'f genießen und bei Frau Fanny Bloch, die drei Generationen unserer «rficrluCt mit Rat erb Tat zur Scsie gestanden ist. individuelle Beratung und — was in diesen Zeilen nicht ganz ncsieusächlich ftt — zeitgemäß billige Bedienung. E South Afrika« Die israelitische Kultus-gemein>e in Johanneöbourg hat vor ki rzem neuer'ich eine große Anzahl von Lrnaten für den Tempo'dicu-st bei Rudolf Goldntein, 2. Bez., Tasiorstraßa S4. bestellt. Dieses im Jahre 1861 gegründete. im gesamten In- und Auslande best^nommierte Unternehmen be'rcibt die Spczinlerzeugung von KultnS- und Juftiz-Talaren. Baretten und Ornaten. Sämtlitbe Erzeugnisse find Non hervorragender Qualität i nd wcrd"n zu kulantest?« Preisen geliefert. Zerr Rudolf Gok'.'stein ist Li'^crant vie'er in» und ansländischer KultuS'eincinden und Besitzer ':ahlreicker k^lc'bender Anerkenm'naSschre'ben. E T?r „Mo:»vS"-Bert''1?l'S'rescllfch'aft. Löw. Schwarz k. Co., Kommanditge'sell'schaft. Wien. 1. Bez., Skuchenring 6» Telefon 76-2-44. bringt nunmehr —'nach Umstellung und' Unwetter! ng des Belrielcs — alle Modelle mit Jnncntackett« bremsen und fie beiden sckirreren Tvven für 860 bez ehungsweise 600 Kilogramm Nutzlast mit Automobilvolansienkung auf dem Markt. Die Serienfabrikation er«'öglicht auch trotz teivwcisier Preisermaßigrrng die Vervollkommnung der Modelle und beweist die arosic Zobl — es sind mehr a's 800 — der im Strasienbild Wiens ue'-'e^renden Mono§-Lie-7r"'ag?n, "en großen Ank^na, den dic.se Fabr'kaw bei den Interessenten finden. Wir verweisen auf daS Inserat der Firma auf Seite 4. glltilchll 3'n'rrim »er k^»'en HUssseme!» scha l Aaitta Müller. S. B?g., Untere Aug-artcustraßc 3S Sonntag ab 7 Uhr Hebräische Konversation, frei für alle 5tuLendlichLn unter Leitung von Prof. Kestenbaum. Montag, ha.b 8 bis 9 Uhr Hebräisch für Anfänger. 8 bis ha.b 10 Uhr Hebräisch für Borgeschrlttene 1. 8 bis halb 10 Uhr Hebräi'ch für Vor^eschritlene 2. Prof. Gelernter. 7 bis 8 Ubr Engli'ch für Anfänger. Diensta g. 8 bis ba b 10 Uhr Hebräisch für Borgeschrstlene (Buch Hi/o). 7 />iS 8 UT/r Fran'ö isch für Anfängen 8 bis 9 Uhr Französisch für Vorgeschrittene. Halb " nii* Frauen. Mittwo ch. 7 llis halb 10 Ubr Hevräifche Konversation frer für alle Jugend.'ichen unter Leitung von Prof. Kesten-, tmimi. 7 bis 8 ll/)r Englisch für Anfänger. 8 bi"< bilo 10 17)r Englisch für Vorgeschrittene. Halb 8 bis 9 Uhr Ncuzeitftches Tnvnen für Männer. Donners tag, 7 siis siab 9 Ubr Hebrai'ch ftir An- ^än^er. 8 bis ha b 10 1U'r .^eb"'iisch für Burgefchrlttene 1. 8 bis halb 10 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene 2. (Professor Jona Gelernter.) A e rt! i rb e B e r a t u n g ö st e l l e, Miutag und Don. nerStag vm 2 bis 9 Uhr. c Beratungsstelle Dienstag hon 6 bis 7 Ubr. c. wC!c^sberatungsst6llc Donnerstag von halb 7 vis 8 Uhr. ^.. Sonntag, den 3 .Jänner, 2. Familien Nachmittag. Näheres wird noch hevannt'egeben. ... Anme.düngen für der: he' r'iisthen AnfiingerkurS. Drut'ck, für .lu^, ander im Sekretariat. 2. Bez., Untere Augartenftmße täglich von 6 vis 8 Uhr. ..UFer Anregung ihres Vvrstandsmttitt'edes. des Herrn ^H,7Usvon,-cher'' Dr. . Isidor Klabe r hat die Soziale Hiissgc-ineftsichast Anftta Müller in ihrem Jüdischen Zenjüdische SttNlltm-Nachmftt-gsvrransta-tungen einge- »übtt, die ein Mitte-ding zwischen Tohnbee-Halte und den "Happh «undahS" der Amerikaner darsteilen. Ter erste dieser Namin trage f^nd verflossenen Sonntag statt und wurde durch eine rc?u l’>.u c Aniprache des Herrn Stoübiners Dr. Fenwtwnng einge'eitet. DaS Programm des TageS war dein D-ick-ter Mendel« M o ch er G f o r i rn ge- Kerke Herr Dr. Z. F. Fiukelstein sprach. ch-ore'N'wen Herr Schwa ge r und Fron Dr. $Sef* mann. Dann sollten treflljlü.e niuLif, rj»!' D 13607474

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.