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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-22 · Heft 2809 (22.12.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2809 (22.12.1926)
Date
1926-12-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ar. LSOp Wien, MMwock ing ttezt, «nitecnbct. — In der Nacht ,<« 19. d. M. wurde .'LS O’efäaft des Kaufmannes Ferdinand D! a m r. n t tn iFuHmg erbrochen. Die Töter stahlen Waren im Gesmntwerte von 8000 Schilling. Vor einem Ltreik der Kaffeehattsangesteltten? Im Kafseehausgelverbe gibt es wieder eine Krise. Die Angestellten haben Lohnforderungen gestellt, welche wn den Kaffeesiedern bisher nickt bMiliat wurden. Me die Korrespondenz Herwei berichtet, hat das Exekutivromitee der Zentralorganifation der Gast- und Kaneehausangestetttiön gemeinsam mit dem Gehi fenausfchuß den Beschluß ge» fqtzt, der für gestern nachts einberufenen Ver,cunmlung der Betriebsräte den Vorschlag zu macken, am Samstag, ren 26. Te e.n: e: IM'), in 1 er Las ee'öne n er Inneren Stadt mit dem Streit zu beginnen. Dieser Streik ist als erste Etappe gedacht. SarnStag vormittags findet dann Preiserhöhung fein. Der ztvkite Mneuropa-Kongreft findet im Monat Oktober 1927 in Brüssel statt. Anmeldungen zum Kongreß sind zu richten an des Zentralbureau, Wien, 1. Bez^ Hofburg, oder alt das belgische Generalsekretariat, Brüssel, rite de NaPleS 38. SprechgLltührrkierhLhung im Telcphon-Bervohr Oefirrrrich— Pole«, Infolge üvhiihung der tz'chechoMvakrschen DurchgangSge- Uhren für den Jerchprechverlkehr Oesterreich—Hvlen von 60 Cent auf 1 Franc 20 Cent Gold, mit WirAamileit vom 1. Gönner 1927 an, erlhriht sich die Sprechgekühr in diesem Borlchr vom gerannten Zeit-punEtc an für die ÄelÄihrenc:n!hoi> um je 87 Groschen. £ Litkagan. Dlöfas Heilrnittol enthält Mvläßlich srprodte Teil schon lange im DE vielfach gegen D.ovdauunasösschwarden LvfcilAreich angewandt« heilsame Bestandtsi'Is. I» den letzten fahren wurde die Wivrsamkeit deS ÄrGagö» sowohl auf der Älinil als auch von erfahrenen Nervten ftti LeüsrsrkraNkungen bestätigt. Dis Lithagon-Medizin fvll früh ur'o alt-endr in der Menge eines KaffeellöffelZ mm» de-stsnL zwei Wochen eingenommen werden. E (42209, 58606, 82064.) Diese Glücksnummern zur Weihnack tSzichung sind nur erhältlich bei dar Klassenlotterie-Goschöftsstellc Brüder Beermann, 1. Bez., Rvtentnrmstraße 13, Eingang Lichdensteg 1. E Nicht nur Fvattzbvanniwein, sondern in erster Reibe und imnwr Lölwen-Frangbranntweln mit Menthol gibt l?c^C>cn SfrCfUtc. Ne'ber-all erhältlich I Mische Welt. Sa« Aa-lkl-Mafeum in MIaa. Äus LArlna tyird uns bsvickM: dsn Namen des oLrstovbenan . ützpichmteu DvamaMe.vö An-sSi fülhrandü hrstopLsch-üthnograqchischc Gvsellschaft hat schon Vox längerer Zeit ein Museum gegründet, dessen Räume sich nach verhältniZinätzrg AriMirr Beistand bereits als unzulänglich evwrsfen und einer Erweiterung und dem Muss.umSAvock entsprechenden t üteoiptieiiuttg unterzogen werden mußte. Diese Umgestaltung ist nun vMMdei. Das Museum beherbergt schon heute ungeheure Schätze an historisch-echnogvaphischem Material. Daö Archiv enthält viele Daus-enide wichtiger geschichtlicher Do-kumonte zur Judenfr-age in Ruszlaud. eine Mbliotho! von etwa AM Büchern, Handschriften und eine reiche „Ptrrkas-Sammlung" von jiddischen Gemeindeprotolollem, VereinZbüchevn usw. Im eigentlichen Museum sind überaus wertvolle Skulpturen von' Antokolfst, Aronfori. Elijahu GrnZburg u. a.. Tausende von Kunstblättern. Bildern, viele yunLsrle Briefe der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller, alte jüdische HauLeinrichtungen, eine'rissige Zahl von rituMen shnagogalen Gegenständen. untergepracht. Einen besonderen Schatz dcö Museums' bibdel die goldene Feder des unsterblichen I. L. P ec eg, ei» fMerneS Schrei-bz-eug von Samuel Josef Pin uuid eine Anzcchl anderer Gedenlstücke verstorbener bedeutender Juden. - GZ ist begreMch, daß das Archiv und das Museum dar Gesellschaft von den. (Mischen und nichts Mischen Historikern für ihre Arbeiten stavl benützt wird. Auch die jüdische Bevöl. t'erung 'brjNg-t Lieser wichtigen KulturanftM großes Verständnis entgegen, denn, wie wrr einem Bericht entnehmen, haben im abgelaufenen Jahr mehrere hundert Personen insgesamt 'i'kier MX) Archiv- und Mrsealstücke gespendet. - +*> MW 8er Saanreß MWer Krieseiuvalider in Pole». Aus Warschau wivh uns geschrieben: Am tü. Dezember begann hier der Mir drei Tage anbemümte Kongreß der Delegierten der jüdischen Kriegs« irrvaliden, Erpen und Waisen in Polen. Es sind achtzig DslögiartL erschienen, die rund 80.000 jüdische Kriegsinvalide vertreten.- An der Eröffnungssitzung nahmen Major Vkuora in Vertrstung des Kriegsministeriums, Mlnistexialrat Eminowicz für das Mini» stenum für Arbeit und sozialen Schutz, der Vorsitzende des Warschauer Stadtvates, Senator B a l i n s k i, Vertreter deS Stadt-Kommandos, Feldrabbiner Prof. Dr. Z ch o r r, Dr. Misos, Rabbiner Pos ne r, der Präsidönt des jüdischen SojnEubs, Deputierter Hartglas, der Präsident der Zionistischsn 'Organisation in Polen, L e p i t e, u. a. teil. In seiner Eröffnungsrede woist Verbati/dspräsident Büchner darauf hin, das; die Mischen Kriegsinvalidün im Kriege in der Verteidigung des Vaterlandes ihre Gesundholt und Erwerbsfähigkeit opferten. Trotzdem werden sie nicht den anderen gleich behandelt. Die jüdischen Invaliden streben keinerlei^ politische Fiele an, sondern wünschen bloß denselben sozialen Schuh, den die,tzwvalidön im alfaemeinen geni-etzen. WrEk Msrss«zsmm« 28. Dezemvsk iWt Seite 5. Zum Vorsitzenden des Kongresses wurde Herr Büchner, Krakau, z>mn Stellvertreter Schwa r z, Lemberg, gewählt. Sejnvdepntierter Heller begrüßt den Kongreß rramens des Weltverbandes jüdischer Kriegsinvalider und weist auf eine Reihe von Aufgaben hin, die mit dam Weltverband erfüllt werden können. Es sprechen noch Feldrabbiner Dr. Scho rr, die Vertreter der Regierungsstellen ustv. Vom StaatspräsideN" ten M o s z e z y s k i langte ein Begrststungsschreiben ein. -«aderllahrfeiek der KrouftMer Iuven« gemewde. Vorige Woche beging die Judongemeinde in Kronstadt in SieLenbÜrgen unter anherordLMlickM Beteiligung eine vierfache Jubelfeier. Die vor hundert Jahren erfolgte Ansteblung der ersten jüdischen Familien in Kronstadt, das 76jährige Jubiläum der Lhöora Kadischa, den 50jährigen Bestand des jüdischen Frauenvereines und das 25jöhrige Jubiläum ihrer Synagoge. Die Kronfs dter . jüdisch« Genteinde gehörte schon zur Zeit des ungarische« I Regimes zu den rührigsten und besonders mtf dem Gej biete moderner sozialer Fürsorge führenden jüdisa^n Kör perschasten. In der neuen Zeit ninnnt die Krvnftädte'. Jndenschaft an der nationalen Renaissancenrbeit der si-- benbürgischen Judon in materieller nnd avch itt fn( tnreller Beziehung intensiven Anteil. Die Jubelfeier fand Ln der Synagoge »nd ithrMKi' im Gemein behause statt. Sowohl die zionistisN'e Qrganifa tion als auch der jüdische Nationalverband rvaren beiden Feierlichkeiten durch große Wvrdnungen vertreten. Tiefen Eindruck machte das Begrüßungsschreiben der zio nistischen Jugend „tzitachdnth Hakatan", in ivelchmn es u. a. heißt: „Am hundertjährigen Gveuzstein der jMschen Ge ineinfchaft in Brasov denkt unsere Jugend an die Lausend gestaltigen Leiben, an das jüdische Elend, das eine Folge der Galuth ist. Wir glauben und verkünden, daß unser Körper unter den Schlägen, die in der Frenrde auf uns niedergesaust sind, gestählt nmrbc, und tu unseren jüdischen Herzen lebe das jüdische Gefühl, die Achtung vor der Tradition und unsere Bereitschaft zur Verwirklichung des jüdischen Staatsgedankens unabänderlich bis in alle Ewigkeit.. .t" GopyriiAi by Bi Pip«r» Co,, (S. Fortsetzung.) München, 1927. Die föeidkie eines Juden Won JCeanid &*ossmann. &Cermtsgegeben von Stene &älöp-9ltiiler and Friedrich Gckstefn. Ich hatte versucht, bannt in einigen Redaktionen anzukommen, sie sind aber feige, haben Angst, es zu drucken, obwohl sie es für recht gut Halten- Das zlveite Werk ist eine Erzählung, dir den Titel führt „Wer ist besser?". Ich habe sie auch, nach Petersburg geschickt, habe aber noch keine Anttvort. Vielleicht wird sie durchdringen. Ich habe es schlau angesangen und die Sachen der Zensur übergeben. Und wirklich, man ließ sie passieren. Dagegen fürchte ich wieder, daß unser zensurlosen Verlage sich nicht entschließen rverden, sie anzunehmen. Das in Petersburg befindliche Exemplar tvar nicht bei der Zensur. Wenn Sie nun Anteil an mir nehmen und den'Druck meiner Arbeitet irgendwo durchsetzen wollten!... Sie nnlrden mir damit einen ungeheuren Dienst erweisen, weil ich furchtbare Not lejbe, ja fasV-hungere . . . Ich würde dann schreiben, man möge Ihnen die Sachen bringen. Uebrigens habe ich wenig Hoffnung. Ich hatte mir seit langem vörgenommen, Ihnen zu schreiben, aber ganz und gar nicht in diesem Ton und Geist, habe es jedoch iminer wieder' verschoben. Heute jedoch schreibe ich Ihnen, lvell nwrgen alle, die sich jetzt in dein Moskauer GefängniSgebäude befinden, in ein anderes befördert werden, wo, wie es heißt, tvedsr das Lesen rwch *• das Schreiben erlaubt sein lvird. Und ich wollte Ihnen unbedingt schreiben. Wissen Sie, als ich neulich das elfte Heft .Ihres „Tagebuches" las, nämlich „Die Sanfte", da kamen mir, während ich daran dachte Ihnen zu.schreiben, einige Gedanken in den Sinn, dic ich in mein „Tagebuch" eintrug und die ' ich Ihnen hier buchstäblich anführen will. Ürteileu Sie. selbst, ob ich recht habe oder nicht. Hier haben Sie, tvas in meinem Tagebuch steht: Ich bin überzeugt, daß die größten Psychologen unter den Romanschriftstellern, welche die wahrsten Typen des / Lasters und der bösen Instinkte schaffen, alte ihre Handlungen, alle ihre Seelenregungen analysieren, in ihnen einen göttlichen Funken sehen, ihnen Mitgefühl entgegenbringen, an ihre Wiedergeburt glauben und wünschen, sie bis zu dein evangelischelr „verlorenen Sohn" zu erheben; ich bin überzeugt, sage ich, daß diese großen Schriftsteller, wenn sie eineni echten, lebendigen Verbrecher begegnen, der hinter Schloß und Riegel im Gefängnis sitzt, sich bon ihm abwenden, wenn er sie um Hilst, unr SHot, um Trost anruft, auch dann, wenn er lange kein so verstockter Verbrecher ist, wie sie deren so Viole in ihren künstlerischen Werken zeichnen. .Sie werden ihn voll Verwunderung ansthen und dabei in die größte Verlegenheit geraten. „WaS zum Teufel kann es denn Gerneinsames zwischen unserer sitt-- lichen Reinheit und diesen! handgreiflichen, durch das Gericht, durch das Gefängnis, durch die Verbannung mü> durch die öffentliche Meirurng gebrandmarkten Schmutz geben?" Das läßt sich zum Teil daraus «rklären, daß unsere Schriftsteller, indem sie diese künstlerischen, negativen Typen schafstu, lme schmutzig mch lasterhaft sie auch sein Mögen '(im Gegenteil, je schmutziger, desto besser), sie alS ihr eigenstes, rnustergültiges Erzeugnis, als ihre geliebte Kinderschar betrachten und sich an ihnen ergötzen, nämlich an sich stlhst, an ihrer Fähigkeit, diese Type» dem Leben zu entreißen urch ihre unbedeutendsten Seelenfalten, Gefühle und Entpfindüngen künstlerisch zu gestatten. Was geht sie jedoch ein frerndes, lebendiges, in Verbrechen verstricktes Wesen an, möge es auch noch so sehr nach dem- Lichte Gottes ringen, um Rettung flehen und jenen Dich- :ent die Hänhe entgegenstrecksn? . . . Haben sie denn Zeit, sich mit den verlorenen Mitgliedern der Gesellschaft abzngeben? Ist es an ihnen, etwas Reelles zu ihren Gunsten pt tun? Dafür gibt es die zahlreiclM WotMtigkeitSanstalneu, die mächtigen Würdenträger, die Starken dieser Erde. Ihre Aufgabe ist nur, künstlerische Gestalten und Typen zu schaffen. Während sie sich also an allen Feinheiten des von ihnen geformten, künstlerisch geschenvn Verbrechers ergötzen, werden sie wahrscheinlich den Brief von eütew wirklichen Berbtechek, der ihnen heimlich aus dem Zuchthaus ' zugeschickt ivorden ist, nicht ohne einen gewissen Ekel fe* feit. . . Diese Erwägung ist zm» Teck durch die Erinnerung daran hervorgerufen worden, daß einer meiner Briefe, denich an den Fürsten Meschtscherski, an den „GrasHxmin" geschrieben hatte, unbeantwortet geblieben ist, während dieser doch in seinem abgeschmackten und widerwärtigen Roman „Die Geheimnisse des heutigen Petersburg" das Menschengeschlecht iu der Gestalt seines Helden, des Idioten Bob, verbessern und Ungeheuer, Gotteslästerer und dje allerverlorensten Leute auf den wahren Weg loeifeu toiß..; : Vielleicht haben Sie Lust, über einige, in diesem Briest! berührte Gegenstände in Ihrem „Tagebuch" zu vedenx dann tun Sie dies, natürlich ohne meinerr Namen zu erlvähnen. Sollte es Ihnen jedoch in den Sinn konimen, mir persönlich zu schreiben, so bitte unter der Adresse: „An den Rechtsanwalt L. A. Knpernik in Moskau, Spiridoiwwkä, Haus der Frau Medwedjeff, für Albert." Sie begreifen, daß ich Ihnen einen zehnmal so lchrgen Brief und über viele wichtige Probleme schreiben wollte; es ist aber anders gekommen, und ich fiirchte, Sie haben inich schon länge satt. Deshalb schließe ich. In tiefster Veretzmng A. Kownev. 26. Jänner 1877. , P. S. Ich möchte Ihre Aüfttterksamkelt auf den Umstand hinlenken, daß Sie viel zu oft den Ausdruck „ein kleines bißchen" gebrauchen, selbst dort, wo er den Gedanken nur verdunkelt. Prüfen Sie diese meine Beitterckung und Sie werden sich davon überzeugen. Trotz der scheinbaren Ungeordnetheit der Themen und dor betonten Nachlässigkeit bei der Komposition dieses Briefes, kann mm! nicht umhin, in dem Verfasser ein großes schriftstellerisches Talent zn erblicken. Sein Brief ist meisterhaft. Die subtile Art, das .Juteresse gleich zu Beginn zu erregen, die origiuelle und keineswegs schmeichlerische Charakteristik der schriftstellerischen Manier Dostojewskis, die ungestüme, Ns aufs äiißerste unveTl-üllte Deichte, stie gedrängte und bewegte Erzählung von' einem ungewöhn tichen und traurigen Geschick, die schroffe Aufstellung'eines verwickelten, moralischen Problems, die kühne Beschuldigung des Dichters wegen seiner ungerechten Feindschaft gegen ein unschuldiges Volk, alles das ist auf fliegende Blättchen hingsschrieben, und darin liegt so viel jugendliches .Feuer, so viel Frische des StilL, wie dies alles nur bei . großen Begabungen zu finden ist. Der Brief als emo besondere Literaturgattung war für unseren Autor auch jene organische Form, in welcher er den höchsten Grad des Aufschwungs, der Kraft und der AuSdrucksfähigkeit erreichte. Es ist kein Wunder, daß KownerS Brief Dostojetvsti außerordentlich interessierte, und in der Antwort. an seinen Korrespondenten hält der Dichter mit seiner Bewunde rung für den Geist deS Briefstellers auch.keinen Augenblick zurück Im „Tagebuch eines Schriftstellers" gibt er Überdies eine gedmckte Besprechung des empfangenen Schriftstückes, indem er bezeugt, daß ihn „dieser, m vieler Hinsicht herrliche Briests mächtig ergriffen habe. Er charakterisiert den Verfasser als einen „höchst gebildeten und talentvollen Menschen"; auch ist der uns noch erhaltene Brief Kowners an einigen Stellen mit Handschriftlichen Anmerkungen Dostojewskis versehen. Kaum hatte Kowner seinen Brief an Dostojewstr abgeschickt, als ihm das letzte Heft des „Tagebuches eines Schriftstellers" zukam, das er nn Zuchthaus stets aufmerksam im Auge behalten {y.Utc. Der Inhalt des Dezemberheftes aus tat Jahre 1876 regte ihn an, die begonnene Unterhaltung fvrtzusetzen, obwohl er sich in völliger Unkenntnis darüber befand, wie sich der Adresiae seiner Briese dazu verhalten mochte. mmim

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