Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-12-22 · Heft 2809 (22.12.1926) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2809 (22.12.1926)
Date
1926-12-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981896--28538-3016583
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Biött. Mittwoch Mrsttsr Morgenzsitung 22. DwzeirGsr, 1826 M. 8868 4 Ein sensationeller Areisprnch. -er SattenmSrS« wlarpalltna« vor sen «ekchtvorrne«. Beim Zerteilen h a l> e i ch m i r Per schieden es a n >>ohana Wimpassinger, ein kleines, dürres .Männ« a^eu mit blassem ausdruckslosen Gesicht, vorstehenden Backenknochen, nett gekleidet, stand gestern wegen einer srausigen Bluttat vor den Richtern. Die Physiognomie stimmt so ganz und gar nicht zu dem Name» „Wiener Haarmann", der« ihm der sensationslüsterne VolkSmund gab. Bereits lange bevor der wegen feiner eisigen Strenge gefürchtete Vorsitzende Hosrat R am sauer di« Verhandlung eröffnet, ist das Auditorium hauptsächlich von Frauen gefüllt. Die Anklageschrift, die auf Mord und Blutschande lautet, wird verleserr. Dann gibt Wimpassinger kaum hörbar mit monotoner Stimme seine Generalien ab. Er ist 18 Jahre alt, von Beruf Fleifchselcher, wegm Diebstahls wiederholt, darunter zweimal mit sechs Mo-nateu vorbestraft. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob er ' sich schuldig bekenne, antwortet er: Nein. Ich gebe zu, daß ich meine Frau erschlagen habe, aber ich habe sie nicht töten wollön. Wimpassinger erzählt dann aus seinem Vorleben und gibt an, er habe in Wien vom Jahre 1914 bis 1920 unter dem falschen Namen Wie sing er gelebt, mn nicht einrücksn zu müssen, weil er KriegSgegner war. Während er arbeitslos war, hat seine Frau Bettgeherinnen zu sich genommen, die sie im Arrest kennen lernte und von deren Verdienst dann di« Familie lebte. Der Angeklagte berichtet sodann, daß es zwischen chm und seiner Fran wiederholt zu Streitigkeiten gekommen fei, weil diese sehr zanksüchtig war und ihn aus daS gröblichste veschimpfte. Sie habe chn auch mit dem Erstechen bedroht. Auch der Bluttat fei eine heftige Streitszene vorangegangen, die Frau habe chn nrieber beschimpft und sei mit einem Küchenmesser auf chn losgegangen. Daraufhin Hab« er eine Hack« «griffen und in der Abwehr aus chren Kopf gehaut. Sie sank wortlos zusammen und war bald darauf tot. Ich habe dann, fuhr der Angeklagte fort, die Leiche zu ged eckt und den Waschtrog vorgestellt, damit man sie nicht sieht. Inzwischen ist mein Bub nach Hause gekommen, ich habe bitterlich zu weinen angefangen, und er hat auch geweint. Dann sind, wir. beide spazieren gegangen. Am nächsten Tag« wollte ich mich selbst stellet:, doch habe ich mich nicht getraut, rveil ich mich von meinen Kinder» nicht trennen wollte. Ich beschloß, die Leiche zu beseitigen, und sagte den Leuten, daß meine Frau fortgefahren sei. Ich habe dann . Ä#e Leiche mit einem Messer zerhackt. Zuerst habe ich die Füße weggeschnitten, dann die Arme und den Kopf. Die Innereien habe ich in eine Schublade gegeben, und am nächsten Tag in der Früh habe Ich einen Fuß mitgenommen und ihn bei der Reichsbrücke in die Donau versenkt. Dann habe ich den zweiten Fuß gehvlt, die Arme und den Kopf und bin ebenfalls damit zur Reichsbrücke gegangen. Am nächsten Tage habe ich dann in der Zeitung gelesen..^ - Bors.: Ja, daß . Vitt Bei« auf d«r Brück« hängen geblieben ist. Angeklagter: Das Habich mir nicht erklären körmen. Men äus der Not (sie heißt „Mangel an elementarer LärsteÜungskraft") eine Tugend gemacht und ein Lustspiel gegeben, das mit Gogols Komödie gerade das Kostüm gemeinsam hat. Niedlich, mit zumeist geschmackvollen Einfällen (stumme Szene der Mägde und des Dieners Ossip beim Einzug des Hans im Glück Chlestakosf, die Verspräche der Kaufloute deim vermeintlichen Revisor, der Abschiedsrummel bei der ,,kurzen" Abreise des Windbeutels). Aber die menschliche Komödie blieb diese Aufführung schuldig. Ansätze dazu bringt einzig Hans Moser als Diener Chlestatoffs; er zerlegt sie aber (Fluch der Einstellung auf „^enen"!) in Soloszenen: diese sind allerdings hinreißend. Etwas vom echten Komödienelement hat die Gouderneurin der Frau Termin (das geradezu körperliche „Hingerissettsem" beim Abschied von dem künftigen Schwiegersohn der ihr Blut in Wallung gebrächt hat, ist echte Komödie). Aber das Ganze — Chlestakoff ist. Hermann Thimig; seine. Windbeutelei ist so. äußerlich, daß sie keinen Augenblick glaubhaft wich.. Der Gouverneur H o m o l ka s (dem zuliebe wahrscheinlich das Stück gebracht wurde) ist eine gut. oft sogar glücklich studierte Type provinziellen Schwachsinns; aper die Kraft, die selbst in der Hohlheit steckt, wenn sie im .»System" ihre Stütze hat die fehlt (eben wieder das Gementare). So geriet ein neckisches Lustspiel, dessen Schluß — der menschliche Ausbruch des Gorodnitschi — geradezu peinlich überflüssig Wen. Der szenische Rahmen lvar ebenfalls auf das Lustspiel gest-rltt; augemrsreuende, neckische Pupperchildchen. Geschmack ist darin, aber keine Gewalt. Der Regisseur Iwan Sch mit h scheint Gogols Komödie aus der Perspektive der russischen Kleinkunstbühne gesehen zu haben; es'wäre nicht verwunderlich gewesen, wenn irgendwo ein Marionettenspiel sich bewegt hätte. Aber daß Menschensp'wl kam zu kurz. Uebrigens könnt« der russische Regiespezialist seinen Darstellern nicht di« richtige oder wenigstens einheitlich" Aussprache russischer Namen beibringen? Das Publikum hielt sich an das Lustspiel und amufiertr sich herzlich — wie bei Schönthan. S. S. gesehen, so zum Beispiel die Galle, und habe mir gedacht, daß ich den Kops jemandem zur Untersuchung geben könnte, ob die Frau nicht närrisch war. Bors.: Eine derartige Kaltblütigkeit, das ist schrecklich Angeklagter: Sie war ja tot. Bors.: Aber es war doch Ihre Frau, die Sie erschlagen haben. Angeklagter: Sie ist rm Kumps« gefallen. Bors.: Diese Aeußerung paßt aber gar nicht zu Ihrer Kriegsgegnerschaft, Sie scheinen ja vollkommen geinüts* los zu sein. Angeklagter: Warum? Ein Arzt zerstückelt ja auch eine Leiche! Der Angeklagte gibt noch an, daß seine Frau auch mit anderen Leuten fortwährend gestrllten habe und sie oft mit dem Messer bedrohte. Einen sträflichen Berkehr mit seiner unehelichen Tochter KarolineSpießlechner, die inzwischen spurlos verschwunden ist, gepflogen zu haben, stellt der Angeklagte entschieden in Abrede. Der Zeuge Bezirksrichter Dr. Gab, der eine Verhandlung wegen einer Kündigung des Ehepaares Wimpassinger geleitet hat, sagte aus, daß sich Wimpassinger äußerst ruhig verhalten habe, während seine Frau im Saale förmlich tobte. Er selbst habe nach der Verhandlung Herrn Mmpassinger geraten, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Darauf habe ihm der Angeklagte geantwortet: „DaS nützt mir nichts." Auch Polizeikommissär Dr.. D iwetz bestätigst, daß Wimpassinger ein ruhiger Mensch war, während sich sein« Frau sehr anmaßend benahm. Verschiedene Hausparteien sagten ebenfalls sehr ungünstig über die Tote.aus. Der fünfzehnjährige Sohn des Angeklagten, Johann Wimpassinger, erklärt, auSsagen zu wollen. Er ist gegenwattig in einem Lehrlingsheim utttergebracht. Cr gibt an, daß sein Vater immer gut zu den Kindern war, tvährend die Mutter sie oft geschlagen und geschimpft habe. Bors.: Was für ein Anlaß zum Streite war am Tage der Bluttat? Zeuge: Das weiß ich nicht. Als ich von der Schule nach Haufe kam, wurde schon gestritten; ich bin weggegangen und nach einer Stunde tvieder gekommen, jedoch der Streit dauerte noch fort. Die Mutter ging dann auf mich loS und der AVer mußte sie zurückhalten. Ich lief dann wieder fort. Als ich nach Haüse kam, sagte mir der Vater, die Mutter sei 1 nach Gmürü» zu ihrer Schwester gefahren. Bors.: Haben Sie später einen Geruch verspürt? Zeuge: Ja, der Vater sagte, es ist nichts, ich solle nur das Fenster aufmacheu. Bors.: Haben Sic die Spießlechner gekannt? Zeuge: Ja, sie war immer lustig, und es ist ihr bei uns sehr gut gegangen. Vors.: Haben Sie bemerkt, daß zwischen der Lintschiund dem Vater etwas los war? Zeuge: Nein. Bors.: War die, Mutter lieb zu Ihnen? Zeuge (traurig): Nie. Sic hat uns immer nur geschlagen und der Vater mußte uns schützen. Sie hat mich.öfter mit dem Messer bedroht und noch vier Tage vor ihrem Tvb hat sie mir das Messer an die Brust gesetzt. Ich habe ihr das Messer enttmroben. Die Mutter der verschwundenen Karoline Spieße lechner, Frau Pospichal, sagt aus, ihre Tochter sei einmal zu ihr gekommen und habe gesagt: „Sei froh, daß du den Vater nicht geheiratet hast, seine Frau, hat mir gesagt, er sei ein Schwerverbrecher." Der Angeklagte lacht. Bors.: Sie scheinen sich ja sehr gut zu unterhalte:' Angeklagter: Da muß ich doch lache::. Keinem Menschen habe ich etwas Schlechtes getan, und jetzt wird mir gesagt, daß ich ein Schwerverbrecher bin. Vors. : Nach dem, tvas im Akt steht, kann man Sie ruhig als . eine der dunkelste« Existenzen der letzten Jahre bezeichnen. Angeklagter: Das bin ich durch die Tat geworden. Aber früher hat es keinen harmloseren Menschen in Wien gegeben als mich. Dieses Weib, o Gott, dieses Weib. , ' Sodann erstattete der Gerichtspsychiater Prof. Dim itz sein Gutachten, in dem er den Wimpassinger als kriminelle Natur von äußerster Gefühlsroheit, jedoch nicht als geistig unzurechnungsfähig bezeichnet. Er sei für die Tat, die nicht im Affekt begangen wurde, voll verantwortlich. Pros. Hab erd a demonstrierte den Geschworenen die Art der Zerstückelung der Leiche, die, wie er sagte, Wimpassinger wie ein Metzger vollführte. Sodann wurden im Gevlchtssaal die grausigen Marbrverkzeuge, eine große Säge und ein schweres BÄ, herumgezeigt/ DaS Urt-jl. Die Verhandlung wurde iu später Nachtstunde zu Endo geführt und endete mit einer Sensation, die niemand, am allcttvenigsteu tvohl der Angeklagte selbst, erwartet hatte. Die Geschworenen beantworteten die Hauptfrage»: aus das Verbrochen das Mordes, auf das Verbrechen der Blutschande und auf das Barbrecherl her Verführung zur Unzucht mit je zwölf Stimmen Nein. Die Evvntualfrage.auf das Verbrechen des Totschlages wurde mit zwölf Stimmen Ja beamwartet. Die Zuscchfrage aus Notwehr wurde mit z w ö l s Nein und dis Zusatzfrage aus Ueberschreitung der N0twehr mit zwölf Ja beanUuortet. Dagegen wardf die Frage auf fahrlässige Tötung mit acht * ■Stimmen verneint, so daß der Vorsitzende den Freispruch des Angeklagten verkünden muhte. Wimpassinger begann heftig zu weinen, verbeugte sich tief vor den Geschworene und umarmte unb küßte seine Verteidiger. Das Audüorium nahm den Freispruch mit lebhaften Bravorufen auf, währen! ein anderer Teil der Zuhörer laut zischte. Große Srdbeben k» Sowmble«. Carlosama vollständig zerstört. Aus Guayaquil (Ecuador) wird telegraphiert: Leun. Nachrichten von der Grenze Columbiens ist die Stadt Cavlnsama durch ein Erdbeben vollkommen zerstört worden. Man glaubt, daß der Brrg C u nt b a T in Eruption begriffen ist. Mehrere starke Erdstöße sind in Tuljon. 95 Meilen nordöstlich von Quito, verspürt worden. Der Präsident soll sich ait den Ort drr Katastrophe begeben haban, wohin auch Nahrungsmittel, Medikamente Und Zelte ent sendet worden find. Eine abends aus I p i a l e S (Colum bia) abgesandte Depesche besagt, daß im Gebiete d>:5 Cnmbrl keine Verluste an Menschenleben zu beklagen feien. Solle siegt im Merauer Schachwruier. Mora«, 81. Dezember. Heute fand die letzte Runde statt. Die Schlußrcsultate sliÄ: Colle S (Erster Preis), Canal, Przepiorka und S p i e l m a n n 8% (zweiter bis vierter Preis, geteilt), Kostitsch und Dates je 8 (fünfter und sechster Preis, geteilt), Grünfeld und'Tartakower je 7% (Meuter und achter Preis, geteilt). Ohne Preise blieben Roselli mit ü, Grob, Patay und Eacconi mit je 4)4, Alimonda mit 4 und Calapso mit 3 Punkten. Wien, 22. Dögemver 1926. TuS Wetter. Gestern gab eS Schneetreiben» doch wurden diese Niederschläge zu Wasser. Die Voraussage meldet Kältoeiubmch und reichliche Schneefälle. Ter Tod in der Badewanne. Gestern abends to trbe die 34Mrige Hausgehilfin Mathilde Ä o r b ach, Kaulüachstvaße 17 in Meidling, im Badezinlmer in der mit Wasser gefüllten Wanne leblos aufgefunden. Der Hahn der Gasleitung war abgesperrt, kein Leuchtgnsgeruä) zu verspüren, die Hausgehi-sin lag in der Wanne zusammenaesunken mit den: Kopf unter Wasser. Man verntutet, daß sie beim Baden von Unwohlsein befallen wurde und auf diese Weise den Tod gefunden hat. Eriefsou gestorben. In Stockholm ist letzten SamStag L. M. Ericsson, der »Water der Telephonindustrie" im 82. Lebensjahre gestorben. Er war der Sohn eines Landwirtes und zuerst Handlungsgehilfe in einen« Mafchinengeschäste. Hierauf verbrachte er einige Jahre in Amerika und gründete nach seiner Rückkehr in Sj^ckholm seine erste Fabrik mit 25 Arbeitern. Das Unterrtthmen wuchs rasch. Zu den ersten ausländischen Abnehmern gehörte die Britische Telephongesellschaft, später gründete der Verstorbene eine ganze Reihe von Filialen, insbesondere in England und später in anbereu Staaten. 1886 wurden die Werke EriessonS in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1901 zog TM) Ericsson vom Geschästsleben zurück Ein vermißter PraktilUnt. Seit dem 18. .d. M. ist der 16fährige PraMkünt Leo Girvwetz, aus seiner Wohnung, Am Gestade 3, vermißt. Er hatte sich am 16. d. M. wegen Verübung mehrerer kleiner Diebstähle bei der Polizei gestellt und war am selben Tage seiner Mutter übergeben werden. Cr äußerte gelegentlich, daß er zur Fromdeitlegiou wolle. Goldene Hochzeit. In Vertretung des Bürg,ermei'sters üiborreich'tL der amtsführerche Stadtrat Nickter vcm Ghopaar Moriz Jolle Wo!lln « r .anläßlich ihrer golden an HochzettAfeier bi c Ehrengabe dar Gemeinde Wien. Feuer in Ottakring. Montag nachts brach im Hintartrakte des Hauses Aeu>. lerchenselderstratze 32, in der im Halbstock etablrerten Stickerei des Rudolf Kvqulpmaher, ein Brand aus, der erst um halb 8 Uhr früh^ vom Werkmeister der Firma, Ernst Eppstein, entoelft wurde, als er die Werkstättentür öffnete. Tie tzeuerloehr konnte den Brand in einer Stunde loschen. Der Schade beträgt 5000 Schilling. Einbruch in der Universität. Im.' Laufe der Montagnacht hat ein Einbrecher die Räume des mtneralogisch-petrographischen UntversitätSinstitutes im Gebäude der Universität yeimgesucht und BlatingerS tc im Wette von etwa Lh00 Schilling gestohlen. Der Einbruch wurde gestern früh entdeckt. Der Täter hat sich vernlutllch Montag abends in der Universität einspvrren lassen. Wieder «in geplünderter Sparverein. Gestern stMe sich der 49jährige. Geschäftsführer tz u io», der im Gasthausc der Om sie Bocek, Larerberg W, oedieustet ist, beim Kymmissattat Favoriten mit der SaW^ anzeige, daß er als Kasseverwahrer des Sparvereines „Fayorirner Höhe" siä MitgliedSveitkäge und für sich Vvttvr gutnlachung A Aussicht gestellt. Diebe im Bad. Im Michaolervad« wurden oorg-estern zsivei Achucher Leabachtet, die sich ausfällig benahmen. Lailsachlich wurde der eine in dem Momente hLlretmr. <tU er sich in sine frembe Kabine ülnge'schlioten und sin« Uhr fatoie einen Gsllbetrag gestMlen hatte. Tie beiden wur^'LN verhaftet. Der Dieb^ ist 'her vüMrigo Zalbntechntter W elknS, sein Begleiter dar s'l-elchsalls Mjährisie mfimwm AleLande» •SB o i B m a tuu GefchSftsdtthstähle. In den letzten Pagen Lvurdc in Wiener Geschäften u«d auf der Straße eine ganze Reihe von Laden- und Laischmv' '?ieibsMlen begangen. Ber der Pelgskrma PiPPerSV«»^ n'crsiws'« 0, »rnrde in der Zeit vom 18. bis 10. d. M. M» Da»>er,^cijiauormantel mit rotem Crspefutt.er, 3900 KW* /

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.