Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2808 (21.12.1926)
- Date
- 1926-12-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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OsÄe 4 MW. Dimsras WttE Moes«rzsriuns 21. LezevGsr VW Kr. E -er zionMche Parteirai. Der zionistische Parteirat, der Samstag aberchs seine erste Sitzung abhielt, hat sich wie folgt konstituiert: zum Vorsitzenden des Parteirates wurde Dr. Josef Löwe»- Herz und zu seinem Stellvertreter Prof. Moses Rath gewählt. Als Schriftführer wurden Bezirksrat Moritz Kohn und Frau Margit Buchbinder berufen. Rach den Referaten, über die wir schon in unserem Sormtagsblatte berichtet haben (das Referat über den Keren Ha- 'esiod hielt Herr Dr. N. M. Gelber) fand eine sehr lebhafte Debatte statt, in der insbesondere die Kulturfragen einer eingehenden Erörterung unterzogen wurden. ES wurden ferner außer den bereits erwähnten Re- ^lutümen noch die folgenden gefaßt: „Der Parteirat nimmt zur Kenntnis, daß der oiesjährige K «ren-Hajesfod--Drive einheitlich in ganz Oesterreich in der Zeit vom bis 28. Februar stattsinden wird. Sämtliche zionistische BezirksfettionLN, Ortsgruppen und Sondervcrbände werden verpflichtet, sich in diesem Zeitraum ausschließlich in den Dienst des Keren-Hajessod-Drives zu stellen. Es wird jedem organisierten Zionisten zur Pflicht gemacht, nicht nur seiner persönlichen Verpflichtung dem Keren Hajessod gegenüber nachzukommen, sondern sich auch selbst in den Dienst des Keren-Hajessod- DriveZ zu stellen. Die gegenwärtige Lage in Palästina verpflichtet uns, alle unsere Kräfte anzuspannen, um die Eingänge des Keren Hajessod zu erhöhen Der Parteirat erwartet daher, daß alle Zionisten dieser Aufforderung Folge leisten und die Drive-Arbeit tatkräftig fördern werden." „Der Parteirat fotbeÄ alle /Zionisten auf, alle mm der Landeskommission des Keren Kajemeth erlassenen, der Erhöhung der Einnahmen dienenden Weisungen zu erfüllst. Ed erinnert an die Verpflichtung, von allen nicht direkt zugunsten des Keren Kajemeth gemachten Veranstaltungen 10 Prozent des Ertrages an den Keren Kajemeth abzuführen." Numeros rlaosos für Advokaten! Sitzungtfacdle der Wiener RechtSanwaltskaMner fand Sonntag der diesjährig« Delegiertontag der österreichischen Rechtsanwaltskammern statt. Den größten Teil der Beratungen nahmen Reformvorschläge in Anspruch, welche die Besserung der wirtschaftlichen Lage der Rechtsanwälte in Oesterreich zmn Gegenstand hatten. ' . Das erste Referat erstattete Dr. Kübl (Wien) über die Sinsührung einer Sperre für Anwälte umb RechtsanwaltSaunärter. Er sprach sich trotz der großen Rot des Anwaltsstandes und trotz der UeberfAlung des Be- , cttfcs gegen d e u R u m« r u s c l a u f>us aus, indem or ausfühtte, daß eine solche Maßnahme in die Struktur der freien Advokatur tief einschnettw und die Freiheit und die Freizügigkeit des Rechtsanwalts beeinträchtigen würde. KammeiHrüfident Dr. Haemmerke (Innsbruck) verlangte eineAnw altssperre, indom er eine Statistik des unverhältnismäßigen Zuwachses an Anwälten bei gleichHleirender oder sogar sinkender Bevölkerungszahl imtö bei Abnahme der Agenden vorlegte. Die Durchführung der Maßnahmen wäre so zu ordnen, daß die Entscheidung Wer die Zulasiung den örtlichen Anwaltsausschüssen zugewiesen wird, wobei jedoch zur Hi-rtanhaltung einseitiger Entscheidungen Vertreter der beteiligten BevölkerungÄreise beizuziehen wären. Dr. Hans Mittler (Wien), als Vorstandsmitglied der wirtschaftlichen Organisation, trat gleichfalls für eine Sperre des Eintrittes in die Amraltslaufbah'n ein und wies darauf hin, daß sich die Sperre schon in den nächsten Jahren zu einem Teil austrirken würde, zum anderen Teile im Verlaufe der nächsten fünfzehn Jahre. Es wurde schließlich infolge der widersprechenden Anschauungen über den Numerus clausus beschlossen, eins Urabstimmung über dikse Frage unter den österreichischen Advokaten zu veranstalten. Wettere Beschlüsse des Delegiertcntages befaßten sich mit der Win kölsch re ib-erei, der Titelfrage, der Zwangsv.crsicherung der Anwälte, der Beglaubigung von Urkunden durch Advokaten und endlich mit 'der N o t d e s R i ch t e r st a n d eS. In einer einstimmig angencmmenen Resolution wurde Herr Richtern tatkräftigsteUnterstützung bei ihren Bostrribungen um materielle Besserstellung zugefWeri verschörlte düftraltion im Wiener Semeioverat. Die Christlichsozialen führen die Obstruktion mit Zägigkeit fort. Hatte Samstag Gemeinderat Doppler acht Stunden lang gesprochen, so schlug gestern Gemeinderat $ a ider mit 8i/s Stunden den Rekord. Seine Parteifvumde ittußten ihn laben und mit Pewlln Vespritzw. Die Sozraldemokraten meiden zumeist den Saal, nur Stadtrat Brot tu er, g-gen den der ganze Fe'dzng inszeniert wurde, sitzt den ganze» Tag über an dem Referenten tisch und erledigt Akten. Um der Obstruktion mehr Nachdruck Ku verleihen, Halten auch die christltchsozialen Mitglieder sämtlicher MSschüsse stundenlange Reden, sodaß die gesamt« Arbeit im Rathaus lahm ge legt ist. Als Gegenmaßnahme drohen nun die Toziald-mokraten mit der Anberaumung von Sttzungm für den Weihnachtsabend, und den: erstell WeibnachtstaU ew Ausvertrag. iwlsche» SMemich uns ver rsqechoiimM. In Prag beMmnen am SamStag die PechaMungan zwischen Oösierreich und der Tschechoslowakei besüglich Abschlusses eines Fillgvertrag-eS. Oesterreich ist durch Ministerialrat Kraus und Dr. Angst vertreten. Die Bechandlungen sind eine Fortsetzung der im Februar d. I. abgehal« tenen Beratungen, die mit dem internationalen Luftfahrtabkommen von 1010 in Verbindung standen, doch werden sie auf einer breiteren Basis geführt. Auf dem Programm der Verhandlungen steht unter anderem die Regelung des Luftverkehrs zwischen den beiden Staaten, wobei über dle Errichtung und den Beirtsb ermger L u f t s a h r st r e ck e n beraten werden wird. Die Verhandlungen soven von kurzer Dauer sein. I«ft KLUß RADIKALER ZIONISTEN Mittwoch, den 22. Dezember 1926, um halb 9 Uhr abends, im Cafd Atlashof, I., Aspernplatz (Klublokab Eingang Wiesingerstraße um die Ecke) Klubvers am mlunp Thema: Der Fall Schwarzbarth. Referent: Dr. J. Waldmann. Freie Aussprache. — Im Landesverband organisierte Zionisten als Oäste willkommen II2BBBI Brüder Schiffmim« am goldeuea Sonntag. Die führende Stellung, welche sich das WarenHmä der Brüder Schiffmann nach und nach Im GeschäftSleben der Lsovoldstadt errungen hat, zeigte st cham „Goldenen Sonntag* in einem fast beispiellosen Andrang der Käufer. Trotzdem der FassunaSraum des Kaufhauses in diesem Fahre mehrmals erweitert und vergrößert worden ist, war das große Aufgebot an Verkäufern dem über Erwarten starken Zuspruch des KaufpuvlikumS kaum gewachsen. Besonders am Nachmittag war der Rummel so groß, daß der Eingang immer wieder — oft vlertelstuudenlang — gegen neuen Zuzug gesperrt werden mußte. Während sich in allen Abteilungen die Käufer stauten und häufig die Passage schier unmöglich machten, wart ^ten vor dem Eingang neue Scharen geduldig auf Einlaß; ein Bild, das man sonst wohl nur noch vor einzelnen großen Warenhäusern in Marialstlf sehen konnte. Gekauft wurden fast ausschließlich praktische Kleiderstoffe, Modewaren und HauSvaltungSgeaenstlnde. Besonders starken Absatz fanden die schön adjustierten GeschenkkartonS, sowie Strick- und Wirkwaren. Das Warenhaus Brüder Schiffmann, 3. Bez., Taborstraße 48» bildete tatsächlfth das Einkaufszentrum der Leopoldstadt, das Ziel der meiste» Kauflustigen, des 2. und der nahege^egenen Bezirke, die die Taborstraße und die umliegenden Straßen belebtem Insgesamt wurden fast dopvelt so viel Kunden bedient, wie am gleichen Tage des Vorjahres, der Umsatz war gleichfalls entsprechend stärker. Diese» in Anbetracht der allgemein geschwärten Kaufkraft, besonders vemerkenSlve te Tatlache, beweist den duv.hschlageuden Erfolg des Schisfmannschen Berkaufsprinzips. „Großer Umsatz, kleiner Nutzen". Einer sagt'S dem andern, daß Brüder Schiffmann Qualitätsware zu konkurrenzlos billigen Prellen liefern. Von Mund zu Mund pflanzt sich der gute Ruf des Hauses fort und wirbt erfolgreich neue, treue Kunden zu den alten. Das System bewährt srm. denn die sichere Gewähr für zufriedenstellenden Geschäftsgang sind zufriedene Käufer. E Wrihnachrs'Ansftellvnq der Mdtischeu SlrltrirMrwerke (Slewe). Um dem Publikum die in einem modern eingerichteten Haushalt heute zur Dettveuduna gelangenden elektrischen Apparat?. Ge St? uud sonfli en Mari/tm'en systematisch, vor Augen führen zu können, haben die städtischen Elektrizitätswerke in ihrem D-irektion^aebSude. S. Bez , Mariannengasse 4, eine Ausstellung geschaffen, in der alle diese Apparate im Betrieb vorgeführt werden. Man findet dort die in der letzten Zeit vielgenannten Elektro-Heißwalserspeicher, welche sowohl Badeals auch Kückenzwecken dienen, ferner alle Arten von Kochgeräten, Küchenmaschinen, WaV' -a"ck»lnen, Bügeleisen, Staubsauger, Luftreiniger. Oefen uiw. Besonderes Interesse eiweckt der Elektro-Kochautomat, welcher nahezu vollkommen seBsti^tig kosif, backt, brät und dünstet; mit diesem Apvarat wird jeden Dienstag mr> Freitag von 15 bis 17 Uhr ei» Probekochen veranstaltet, bei welchem die in dem Kockanton,aten bergestellten Sp-ffen zur Probe kostenlos zur Verteilung geangen, die zufolge ihrer besonderen Güte stets volle Anerkennung finden. Kürzlich wurde nunmehr a„fließend an die oben genannte Ausstellung ein neuer L'sterlaal e^öf'net. der durch sein weibnachtllheS Gepräae allgemeines Lob gefunden bat; es sind dasellst BeleuchtungSkörver aller Art und Größe, tvwie Zugpenden, Kivplamven, Tifcklarnpen, Stehlampen. Luzetten, Hängelampen und Luster in einfacher und prunkvoller Ausführung zu sehen. Fast alle in genannter Ausstellung zur Sckau gestellten Gegenstände werden an Konsumenten der städtischen ElektriFitätSwerke auch gegen besonders beaueme Teilzahllmgen abgegeben und genügt bei Teilzahlungsgeschäften die Vorweisung womöglich der letzten Gtromrechnung. Mhere AnSkÜnfte werben jedermann in der Aus- , stellung bereitwilligst erteilt, woselbst auch die Kaufabschlüsse getätigt werden. Die Ausstellung. M an. Wochentagen lFeiertage ausgenommen) von 8 bis IS Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Infolge Rammnangels entfällt in der heutigen Nummer die Siubrik „Mische Welf". .—r —1 irrnrnasiiinmiiMniiiu« rwiiin,»wnirj»i»iwn>—wrw>|iwi—i—»uwinniinrTimmrTrf-^nptinnwr Wien. 31. Dezember 1926. Dap Weiter. Gestern war es fencht und aeblta. Tie BowuSsagü kündigt SchneefSlls und Kälteoinomch au. Messerstiche unter tzhegatte». das . Wohnung feine Gattin Hans! Mellelman» mit Stichwunden vor. Fraü Meiselmann, die mit ihrem Gatten im Gcheidungrprp»etz steht, war mit Hm ln einen Streit geraten, in dem« Verlauf Meiselmann seine Gatttn mit einem Rastevmesfer Wtzlich attakierte und ihr die Verletzungen beihrachte. Nag der Tat hat er sich selbst dann in selhstmLrderiwier 'Absicht dre Schnittwunde veigebrachL Wahnsinnstat eine« ägyptischen ArzttS. Der in Reichenau im „Hotel Fischer" wohnhafte ägyptische Arzt Dr. Mazur Rtffai-Bei verübte Sonntag abends, nachdem er in einem WahnsinnSanfall Banknoten im Werte von 8oO0 Schilling vernichtet hatte, auf seine 8«m einen Mordantztzlag. Auf dle Httfernft der FrlUl eilte das Dotetpersonal herbei. Ehe er noch ergriffen werden konnte, tötete sich Dr. Ätfsad durch einen Sprung ans den, 3. Stocktv«rke. „Die gemütlichen Wienerberger" und „Glühlampe". Die Serie der Unterschlagungerr bei Stwrvereine« wird in diesem Jahre immer ansehnlicher. Der Kassier des Vereines „Tie gemütlichen Wienerberger", der Sclznoidermeister und Hausbesorger Friedrich Gasser hat im Laufe des Jahres 3500 Schilling von den eingezahlten Beträgen für sich verwendet. Er stellte sich selbst der Polizei. Der Verein „G'ühlampe" der Arbeiterinnen der Firma Kremenetzkh ist durch den SWHrigen Robert Palek und durch die 31jährige Marie Wöge rer um 3400 GdjUHng geschädigt worden. Einführung von Blitzpaketen im östevreichifchen iniernationaleu Verkehr. Bon heute angefangen können bei alle» grÄßeren Wiener Postämtern Blitzpakete nach verschiedenen ausländischen Orten ausgegeben werden. Diese Pakete werde» mittels Expreß- oder D-Züaen, gegebenenfalls unter Benützung bestehender Luftfayrtslinien, bis zum Bestimmungsort befördert. Der Empfänger wird sofort vom Eintreffen der Sendung benachrichtigt, die dort hinsichtlich der Verzollung, Einfuhrbewi'liguna uflv., wie Bahn- oder SchlsiSgut behandelt wird. Das söd)stgewtcht beträgt 20 Kilogramm, die größt zulässige Lange» Höhe oder Breite ist mit je 150 Zentimeter festgesetzt. Die Beförderungsdauer eines Blitzpaketes nach Brünn veträgt 13 Stunde», die Gebühr bis zu 5 Kilogramm 3.80 Goldfranken (1 Goldfranken ist gleich 1.40 S.), nach Mümtzen Beförderungsdauer 14 Stunden, Gebühr 6.30, nach Paris 37 Stunde», 23 Goldfranken, nach London 2 Tage, 32.30 Goldfrankew nach Warschau 33 Stunden, 12.40 Goldfranken, nach Kairo 7 Tage. 47 Goldfranken. Ein 110 Stock hoher Wolkeakmtzer. Eine Newyorker Banfirun« hat Pläne für di« Errichtung eines neuen WollkerukmtzerS im Zentrum NowyoükS entiwoofen. der 1S08 FuH hoch sein« 110 StockwerLe besitzen und 28,500.000 Dollar kosten soll. 8 Wichtige Mitteilungen der „GwckSstelle"! Es. wird mitgeteilt, daß die Schalter der .Mücksstelle" bis ein- .schließlich 34. d. ununterbrochen von 8 Uhr früh hh. 7 Uhr abends geöffnet sind. Nunmehr versäume niemand, sich ein WuckSlos zur kommenden Weihnachtsziehun-g (Ä. und 30. DegenEerl bei!der „GLückssie^le" Hösef Stein, Wien, 1. Bsz., Mppl'ingerstraßo an bei ..Hohen Brücke" zu holen. Für Pchtbesiellungen genügt Polst« karte. Vereine, Versammlungen und Vortrffge. Jüdischer Fr«mrenbun>d und Orglmiffation jüdischer F-anert. (Kulturstelle.) Heute, halb 8 Uhr, J-üdifches Zentrum. 2. Bez.. Untere Augartenstraßc Zg, Bibewortrag der Frau Gscher Mieses: „Die Sprüche." Eintritt frei. — Klub vabidalor Zionisten. Mittwoch, halb 0 Uhr abeuds. im Ctfe Atlashof. 1. Bez., Aspern platz (M-^olal: Eingang Wiesmgevstratzch Klubveosamm'lung. — Der Fall Schwarg-barth. Referent Dr. I. 'Waldmann. Ein junger Kantor, der hier arlbeits- und unterstarrdsloS ist »und eine schwere -Operation Hintor sich hat, könnte im Ausland einen Posten finden un'd wendet sich an die jüdische Oefsenttichkeit um Hilfe. Spenden an die Adm. d. Blattes. An die ehemaligen iloniftlsche» Mademller l Das neugewählte ZionösMche. Landestkomitee hat die Reorganisation des Landesverbandes in Angriff genotnmen. Wir wem-en uns an die zionistischen Studenten von einist, an dieser Arbeit teilZunohmen. Sine bedeutende Zahl che-rna-llger Mtckkieöer sdldentischer zionisti'scher Vereinignnae,: halt sich lerder seit fahren von der zionistischen Avbeit ferne, und hat das Fntereflo an unserer Organisation emgebüht. Jetzt, wo es gilt, alle verfügbaren Kräfte für die Stärkugn ves zionistischen GSkankenL und die Lösulrg der schweren Aufgaben, die uns daö Wiederaufbquwertk Unserer Heimstätte in Palästina auferle^t. m* sammenznfafsen, dürfen jene urcht fehlen, dro in der ersten Zeit d«s politischen Zionismus zur Avantgarde per Organisation gehörten, die zionistischen Studenten von einst. Biele von rhnen befinden sich in angesehenen sozialen Stellunge»r.> viele haben die besondere Gignnng, propagandistisch für die zionistische Otganffation, für dw Erziehung zum zionistischen BstichtgasMlk. für -w Stärkung der -ionistischyn Idee und nicht zuletzt für die so dringend nötige Stärkung unserer Fonds zu wirbw. Wir rufen daher alle ehemaKgerl Kionistkschen Gtudmten auf. sich ihrer Berp'flichtunaen rer Kronistischen Orgnnisatiov gegenüber bewußt zu werden und in unsere Neihm' «Miv einzutreten. Auf diesem Wege werden hiemii all« ..Alton Herren^ aufgefordert, dem Zionistischen LandeSkom'keo (1, Baz.. Kämtnerstraße 88) Mo Kamen und Adressen bckkanntzngMn, da für die allernächste Zeit die Ginberufung eins« Kongresses der ehemaligen irian-istlschall Studenten Mplant ist. Zwecks Besprechung der Vorarbeiten für diesen Kongreß findet Donnerstag, den 28. d. M„ 8 Uhr abends, im Heime der Zionistischen BesirkSsektion 8—8. S. Beg.« Bennyplatz t, eine Sitzung statt, zu der alle ..Akten Herren" geladen sind. Das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich: Dr Leo Galbhammer. Dr. Alfred Löwy, Sofie Löwen herz, Dr. David R y thb 1 u w, Sab, Schmegle r. »»„»»»««»»»»«„„«»»„„„„»»„«ff«