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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-14 · Heft 2801 (14.12.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2801 (14.12.1926)
Date
1926-12-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Esrnrnm Kr. SM Wien, DienSta- Diener Morgenzsttong 14. DezemVer 1988 Gstte 6 rie,ralera»»'ahue'. Me fttttexUaniiaje Blätter 6erid^en, hat das Städtchen Port Oran im Staate Michigan durch die Bdranstaltung einer Verbrüderungsfeier Mschen den Mitgliürern der verschiedenen Kirchen und dem Ku-Klux-Klan einen Tag lang dt« Aufmerksamkeit der Amerikaner aus sich gelenkt. In dem Städtchen gab eS unausgesetzt wilde politische Kämpfe, die von den Klanleuten fort »-ährend geschürt worden waren. Nun, da der Friede infolge des völligen Zusammenbruches der Klanbewegung wieder hergestellt ist, wurde dieses große Ereignis durch die Hift fung der „Toleranzsahrie" auf der methodistischen Bischofs kathedrale gefeiert, wobei es recht zeremoniell zuginy. 10.000 Gäste waren amvesend. Das Fahnentuch wurde vom Ku-Klux-Klan gespendet, der Fahnenmast ist ein Geschenk des Vertreters der Judenschast Jakob Goldmann, die feierliche Fahnenhissung nahm ein Neger. Archlbald Wanner, vor, während die Festrede der katholtskl;« Pfarrer hielt, der den Wunsch aursprach, daß auch andere Städte dem Beispiel folgen und zum Zeichen der Beseitigung des Rassen- und Glaubenshasses di „Tolecanzfahne" hissen mögen. Wie das Aaffyer Rabbinat eine Wale Krise Ije.len will. Aus Jassy in biunräuieu wird uns geschrieben: Die wirtschaftliche Notlage unter den hiesigen Ju'ien hat so erschreckende Dimensionen angenommen, daß die Zahl der Selbstmörder immer größer wird. Das hiesige Nabbinat glaubt nun seiner sozialen Pflicht dadurch zu genügen, daß es die jüdische Bevölkerung auffordert. sich an Leichenbegängnissen von Selbstmördern nicht zu beteiligen. Es lies; an die Chewra Kadischa die Wci'nng ergehen, den Selbst nröldern abseits gelegene Grabstätten zuzmvei sen. Das sind wohl die untauglichsten und auch Unmensch ttchsten Mittel zur Behebung der sozialen Nvt, die zur Selbstmordepidemie treibt. Ae Sr!k«4«n; eine» lüdisckieu Stzmnasinms in Warschau. * Wir berichteten bereits von d^n Plane der Errichtung eines jüdischen Gymnasiums in Wa-schau, dessen Mange' sich bei der Numerus-clausus-Tendenz in den polnische.! Schulen außerordentlich fühlbar macht Dazu kommt noch die Erfahrung, daß die jüdischen Mittelschüler in den polms-he i Mittelschulen immer mehr der Assimilation versalzen. Um nun die Eröffnung des jüdischen Gymnasiums für das Schuljahr 1927 bis 1928 zu sichern, hat das Gründungskomitee, wie uns mrs Warschau berichtet wird, die Aktion zur Beschaffung des erforderlichen Betrages von 100.090 Zloty begonnen und hofft diese Summe innerhalb eines Monats an^"b'-ln''en. Ar SMnllknnng ttr «son'sMr« Traue« I« der Ssterrelchijchen Provinz. OrtGruLpen in Sinz- SalMrz »ns Innsbruck. Nachdem kürzlich über die Gründung einer Orts- .^uppe der Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs durch die Kulturreferentin Dr. Martha Hofmann in Linz berichtet wurde, darf heute bereits die Gründung der Ortsgruppen Ta lzburg und Innsbruck, ele '.falls durch Frau Dr. Hofmann, gemeldet werden. In Salzburg fand im Anschluß an die große Makkabäerfeier im Hotel Mirabell anderen Tags ein von der Festrednerin einberufenes Frauenmeeting statt, an dem nahezu sämtliche jüdischen Frauen und Mädchen Salzburgs aller Richtungen Anteil nahmen. Nach den mit lebhaftem Interesse aufgenommenen Ausführungen der Referentin wurde die Ortsgruppe unter dem Vorsitze d:r Frau T. S ch ö n h o r n gegründet. Dem Arbeitsausschüsse traten f rner Frau H. Neuwirth als Kassierin, Frl. Trude Po Hak als Schriftführerin und Frau Dora Schwarz als Kulturreferentln bei. Alle anlvestnden Damen meldeten sich als Mitglieder an. Aehnlich verlief die. Gründung der Ortsgruppe in Innsbruck, deren Leitung die Damen Frau Ing. Grete Berger als Vorsitzende und Frau Anny Rado al- Schriftführerin übernahmen. Die Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs, die sich auch in Wien überaus günstig entwickelt, erhofft fick» von der hingebenden Arbeit ihrer neuen Ortsgruppen in der Provinz eine wesentliche Förderung in den gemeinsamen Aufgaben: Wegbereitung für die Pionierin in Ercz Israel! Jubrffkum der ersten deutschen Zahnärztkn. Am 21. Dezember werden es 25 Jahre sein, daß zum ersten Male in Deutschland eine Zahnärztin approbiert wurde. Es war dies die in Königsberg praktizierende und auch von dort stammende Frau Dr. Ada Deutschländer- Freudenheim, eine Jüdin. Ihr Examen bestand sie in Breslau. Polnische Po izisten erhalten jiddischen Uritevicht. Ans Warschau wird uns gemeldet: In einer ganzen Reihe von Provinzstüdten, insre'ondere in ven Randgebieten wurden besondere jiddische Kurse für Polizisten cingcri'iüt. Ter Besuch dieser Kurse ist zw>r nicht obligat, dort) werden die Kurse troi^em dm Po leisten sehr zahlreich besucht. Auch in Wirschen werden solche Kurse eingerichtet werden. Eine Drahts«i vchm »um Gtov.&e Ettsochils. Laut dem „Weekly DiSpvlant die R u t e n V e r g - Geseslstl^ft unter anderem die An^emng einer Draht'eilbahn. die von •oal fa auf den Karmelberg tum Grabe des Propheten Elijchu fW.'en soll. Der Stadtmt von Haifa hnie bereits die Konzession ertei.t. sVon uns bereits berichtet). Bon der Negierung werde ein Zuschuß von 10.000 ägypt. Pfund verlangt. Die Stvdttrerwnttnng soll sich an dem Kosten mit 2000 R?"nd bet-i^isten. Die jüdischen Invaliden. Aus Warschau wird uns berichtet, daß die dritte Landeskonferenz der jüdischen Kriegsinvaliden vom 16. bis 10. Dezember in den Ranmen des ..Merkas", Krolewjkagasse 48, stattfindet. Der Verband repräsentiert 80.000 jü* dilme Kriegsovfer. Bühne und Kunst. An neuer Galsworthy. „Der FamilienhäuptUng" in den Kammersp.elen. John Builder, angesehemir Fabrikant in einer mittleren englischen Stadt, Friedensrichter, Kandidat ßmr den Bürgermeisters osten, da er „der einzige ist, der es schaffen kann", ist strenger Klanhäuptling in seiner Fam-ilie, a-der dort geht es. weiß Gott, nicht so glatt Wie im Geschäft und in br<r Gemeindeverwaltung. Die ältere Tochter malt, hat sich eine eigene Wohnung gemietet und einan leder-rockigen. Flieger als Mitbewohner ausgenommen: heiraten will sie ihn nicht, weil sie an Vaters Beispiel sieht, daß die Ehe den Mann zum Familien.-kel. will sagen Familienhäteptting macht. Soweit gynz amütsant. Aber John Builder hat auch mit der jüngeren Tocht-er Scherewien; die hat ein Film-gesicht und will G:«ld verdienen, sagt dem Vater allerhand unangenehme Dinge, wie sie Hasenclever und Bronnen die Kinder ihren Vätern sagen lassen, nur mehr familiär und mit ~~ ou! — einem lmbhaftigen Tritt auf die Hühneraugen. Dann ist da Builders Frau, -die — ahal iahrelang sein Interesse für Haus- und Küchenper-sonal mit mokantem Lächeln schw-'igend ,geduldet" hat und sich gerade im unrichtiKsten Mo:nent empött — da Builder sein neuer französisches Stubenmädchen, dessen Zudringlichkeit einem weiß Galt alles abgewöhnen könnte, von ft'inem Schob „staubt". Da kann einer wirtlich wütend werden und Builder wird es ausgiebig. Verabreicht seiner jüngnen Tochter, deren Fußtritt er noch spürt, ein paar Ohrfeigen, weil sie, der Fratz, ihn daran hind.«rn will, die Mutter ins Haus zurückzuhringen. Weshalb die hoffnmigSvolle Tochter die Polizei hott und Builder 84 Stunden im Arrest brummen muß. vom Bürgermmster einen polizeilichen Verweis kriegt und seine Bürgermeisderträume aufgeben 'muh, so dah also das „Unglück" die Familienbande wieder kwülpfet und der Vorhang sich langsam über fanftrötliche Kaminseuc-rstimmung srnket. Fünf Bilder Gesellschaftskritik in Wasserfarben Wasserfarben sind in GalsworkhyS Bühnensachpn das übliche Hen'dwenkzeug. aber diesmal sind sie zu blaß). Eine ainüsan.e Azsn-.'. die, wo die malende Tochter dem Vater die Schuld an ihrer Abneigung gegen die Ehe gibt. Eine gute Szene, wo der Vater die Zügel des Familienregiments sich entgleiten sieht. Sonst viel yäuslichn Lärm und v'el „schmückendes Beiwerk" über Justiz, Ehe, Beruf nisw. Eine Rolle — der Familienhäuptling. Hans Peppler spielt sie mit allen Heftigkeiten und Polternden Ausbrüchen, d'e nötig sind. Überdies scheint er ein Schauspieler zu sein; jedenfalls verfügt er über emiige bassermannisch gebrochene Halbtöne und einige eigene Volltöne. Frieds Haerlin, die dem Vatn so schmerzhaft auf d?n Fuß tritt, bestreitet ihre Schauspielerei ans echter Empfindung und hat ein reizend klug-.'s G.sichtchen. Ein Diener wird von Paul Verhoeven in Auster Keaton-Manier mit sanft tragischem Einschlag recht anziehend gemacht. Sonst — autzc.r der lustigen Kugel'gckeit von Fritz Strehlen — nichts, was den Namen .Kammerspiele" u-nbedingi rechtfertigen würde. Das Publikum zeigte lebhaftes Interesse und klatschte achtungsvoll/ Beifall; denn es wollte GalAvopthy — oder sich, man kann ja nie wissen — nicht desavouieren. S- S. Musik. (Novitäten vvn Marx und you.g^e:.) Die Torrdichtung „Eine Frühlingsmusi!" von Joses Marx ist der Abschluß einer groß angelegten Ratnxsulte, deren vorhexgel)«nde Teile „Nachtmusik" und „Idylle" aleichfatts von Klemens Krauß und dem ToMnstlsr- Orchester zur Uraufführung gebracht worden '»rer Aslcv Teiler gemeinsam ist der dionysische Ichwu-rg, der reiche polyphone Satz Max Negers und zugleich der AM'nß a». die impressionistischen Jnngsranzosen nnd J'tngrn'sen, besonders an Skrjabln. In strahleichem A-Dur häit der Frühling als reifer, sieghafter Held seinen Einzug« in bery.'grerr Marschtempo, von zwitschernden Vögeln umflattert, Es ist der Frühling, wie ihn ein tief ln die Natur hineknhorchender Romantiker empfindet, freilich ein Spätfrühling der sattesten Farbenpracht in der schwüren Natur, ohne kühles Lüftchen und ohne junges, schüchtern keirnende^ Grün. Der Winter ist längst des Landesverwiesen und hie grelle Mittagssonne lastet dumpf in fast sommerlicher Schwere über der poesieumwobcnen „FrühlingS"-Landschaft des reichen Melodikers. Ueber den zwischen Oper und Oratorium die Mitte 1 OeXXXXXX)OOOOOOOCXXXXX>OOOOOQOOOOOOCOOGO> LSwenfranzbrannfweln mit Menthol wird von Tausenden und aber Tausenden als das Wirksamste Einreibung*» mittel empfohlen! Schntamarko. üeberall erhältlich, OC)OOCXXXXX?OOOOOgXXXXX)aX)OOOOOOOOOOOOQO> haltenden sinfonischen Psalm ,König David" des Schweizers Arthur Honegger wurde bereits gelegentlich des Züricher Musikfestes berichtet. Bunt bewegte musikalische Bilder, zwischen denen die Person des Erzählers die Verbindung herstellt in Wien leider eine Erzählerin, Frau Reich-- wein —, künden König Davids Glück und Ende in pikanter Stilmischung jungfranzösischer und orientalisierender Ele-- mmte. Pastorales und Triumphales, schlichte Lyrik, empfundene Dramatik und grelle Theatralik wirbeln förmlich durcheinander, ohne daß eigentlich der alttestamentarische König und Heros in der temperamentreichen, fesselnden Musik n vollem Glanze erstehen würde. Und doch ist Eigenart, Persönlichkeit in der durchaus ungeschminklen, zeitgemäßen Tonsprache, deren Wiedergabe freilich ein gewisses Kraftmeiertum verlangt, während der erfahrene, vorsichtige Dirigent Paul von K l e n a u gleichsam immer bremste und die Tempi zu bedächtig nahm. Die Damen Fuchs-Foyer und Rutschka und Herr Pataky waren die musikalisch sattelfesten Solisten der interessanten Erstaufführung, zu deren Gelingen der allzu schütter besetzte Chor der Singakademie das seinige beitrug. flb. Ans den Theatern. , Operniheacer. Morgen, haG 6 Uhr, „Madame Butterfly". Heute singt in „Turandot" wegen J,udisposition der Frau Lotte Lehmann, Frau Nemech die Ti'telpartie der Tnrandot. Deutsches VoLkstheater. Das GaMpisl des EhrenimitHl.edeS Leopold Kramer wird um Mei Abende verlängert. Zur Au'fft'chrung gelangt morgen un»> Donnerstag das LE-iel ^Der Ga't-te des Fräuleins" von Gcchriel Drogely. B u r-gthea-te r. Morgen, haöb 8 Uhr. „Voilpone . Wiener Bürgertbeater. Morgen zum erstenmal um 3 Uhr nachmitlcdstS »Hans im Glück und Gänfelies'l" pon Annh StigmarL, MuW von Karl LoHper. K'avierabend Adolf Baller. Der halLlvüchsige Pianist gibt sich in der Ausw.chl seines Programmes nicht mit Kleinigkeiten ab. Seine Tecknik ist ansgefei^t, lein Ansil>lag farbig, seine R 'vtb»mik haarscharf. Er vereinigt die naive Spielsrendo eines jugendlichen mit der Energie eines Erwachsenen, er veanügt sich jedoch nicht nur mit pianistischer Kultur, sondern strebt darüber hinaus, den poetischen Gehalt eines jeden Ton^Ückes individuell zu erfassen. So wußte er den Animos kleiner Pieren von E. W. Korngold in seiner Auffassung sehr hübsch widevzuspiegeln. Der strebsame Pianist ist auf dem rechten Wege zur Meisterschaft. fÄ. Leo Faltts ..Gemiedene Frau" wurde Sonntag nachnlittags in den Spielplan des Iohinn Strauß-Theaters aufoenommen und erwies sich wieder als gute und zugkräftige Overette. Es zeigte sich, daß ein toter Falt nrehr wert ist. als zessm lebende Oporettenmacher, vor allem, weil in dieser „alten" Fall-Operette wirkliche musikalische Einfätte nnd agte Beberr^lmng des musikalischen Handwerks zu finden sind. Das übervolle Baus ließ sich wiM" von dm Melodien gefangennehmen und dankte durch van^ienden Beifall. Direktor Erick, Müller ist so saat man -- ein m"1iger Mann, der gern eigene Wege lebt: vielleicht bewüst er Mut und übernimmt die ..Geschiedene Frau" und andere Fa^-^verett-n in seinen Abend- Ipietplan; und sorgt überdies ftir richtige Aufführungen, in denen im Orchester alles klapptr und säubert feine Bühne twn den zahlreichen darstellerischen und gesanglichen Unzurünattchkeiten? Das alles zu versuchen, würde sich vielleicht lohnen. —tz. Berchieuttng der „Phadva" im Burgcheater. Die Erstausführung der neueinstudierten „Pl-ä^ra" wurde von Samstag, ven 13. d. M., auf Mittwoch, den W. d. M., verschoben. Am Sainstag ge angt hiefür die Komödie „Bolpone" (Anfang halb 8 Uhr), am Sonntag „Der junge Aar" zur Auftü.)rung. Beide Vorstellungen ftnoen hei aufgehobenenem Abonnement statt. BeriäMrung der Theatergemetnbe der Bundestheater. Die Mitglieder der Theatergemeinde, werden neuerlich varauf aufinerksam gemacht, daß die Jünner-Rate IM unbedingt am 16. Dezember! I. ernzuzahlen ist. Dr. Josef Klausnor, der Verfasser des bekannten hebräischen Bml-eS über Jesus, das seinerzeit einen gropen M e i n u n g S st r e i t i n Amerika hervorgerufen mt, erhielt vonvreideutschen BerlaaSanstalten den Antrag, fein Werk in deutscher Sprache heraus-ugcherr. Beteine, Bersammlnnge« nnd BortrSge. LjiMtjttjchv ypan-enorganisation Oesterreichs. Mittwoch den 15. t. M.. um Hach 8 Uhr. im Mi-Ulerett Saale des Ingenieur« und Architek»e.rv«relnes, 1. Bez„ Efchenbacl>aaise9, Portrag der Krau Dr Martha H v f f m a n n über „Dre jüdische Frau in der Rena,ssanre" lVvrtrag mit Lichchichern). Gäste will! mm-enl — Klub radikaler Zivnlsten. MitNvoch, hü Uhr abends, im Cafe AtlaShof. 1. Bez-, Afpernpiatz Mablakal: Eingang Wiefingerstrahe), Mubveefsmmlung. Thenm: ^D»r Monismus u»ch dl« iudifche Jugend." Neftcem Obechaurat ln adert Htrrcker. — Jüdischer Sravenhunh und vraagifatto« zionistischer sioauen (Ku.tarsteües. Heut«. LaD 8 Uhr. Jüdisches Zentrum. 3. Bez.. Untere Augartenstrage SS, Vortrag der Frau Esther Mieses „Die Eprinhe". Eintritt fpei.Mte wiMömment — ZwAiMche Sektion $—8, 8. Q, Vrnnovl. 1 o. Donnerstag, den 10. Deöenlber. S'Uhr avencö. Vortrag Watter MarkuS; „Warum fetzt man Povper«Lyn1«nS ein Denkmal?* Anschnehsnd: Dr. Tamil Dyndal: Nezitatioldeu aus der Phantasie eines Realijsien und andere Kr«e. — Zionistische BezirkSsektion Innere Stadt. Heul«, y Ühr abends, im Goldsaate des Cafe Biller, 1. Br»^ Schwrdenpchtz, Vortrag Micha-ol Oöourary? „Der Mss.he S«chitschuh t» EÄdrutz« land während der bolschewistijcheu

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