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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-14 · Heft 2801 (14.12.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2801 (14.12.1926)
Date
1926-12-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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•Sette 6 Men, Dienstss MM M M»DM M «WPJJvlIJWWII* ß. Srjtmier 1928 «f. 3801 Serichtssaal. 4Kt Mord im LkSivatioosrimm«. viu^ Czortkow wird uns gemeldet: In der Nach' mtttagsverhandlung im Prozeß gegen die Mörder des Mi schen Arztes Dr. M arg ul ies, über dessen Beginn mir bereits berichtet haben, wurde das Zcugenverhöv fortgesetzt. Insbesondere die Aussagen des zur Zeit der Tut im Ordinationszimmer anw-csinden landwirtschaftlichen Inspektors Antoni Pietrik sind für das Beweisverfahren von großer Bedeutung. Der Zeuge schiLert die Tat ganz anders als es die Angeklagten tun und aus seiner Ausiage geht hervor, daß sowohl das Motiv der Tat als auch ihr Hergang von den Angeklagten falsch darge« ftellt wird. Der Zeuge hörte ein Gespräch des Dr. Äkar gulies mit den beiden Angeklagten im Borzimmer, wo der Arzt die beiden empfangen hatte, das mit den Worten des Dr. Margillies beendet wurde: „Dazu »fehlt mir sede Kompetenz." Als der Arzt sich schon zum Weggehen wandte, schrie ihm Aksentijew nach: „Das hängt nur von Ihnen ab, wenn Sie es mir geben wollen, können Sie es mir geben." Gleich daraus warf sich der Angeklagte auf den Arzt, der mit ihm rang, und in diesem Augenblicke zog Aksentijew den Revolver und schoß Dr. Margulies eine Kugel aus nächster Nähe ins Herz. Der Zeuge hat den ganzen Vorgang mit angesehen und dem Angeklagten zugerufen: „Was tut ihr da?" Als aber die Frau auf ihn losging, verließ er das Zimmer. In ähnlichem Sinn sagte die Witwe nach dem ermordeten Arzt aus. Der zweite Verhandlungstag begann mit der Mitteilung des Staatsawoaltes, er habe aus vrivater Quelle erfahren, daß ein für diese Session ausgelosi-.-c Geschworener, derzwar an dieser Verhandlung nicht al s Richter teilnimmt, einen Zeugen beeinflussen wollte, für die Angeklagte« günstig auszusagen. Diese Erklärung rief große Bewegung hervor und veranlaßte den Vorsitzenden, den Geschrvvrenen ihren Eid nochmals ins Gedächtnis zu rufen. Nachdem auch die nächsten Zeugen für beide Angeklagte sehr belastend ausgesagt hatten, dehnte der Staatsanwalt die Anklage wegen vorsätzlichen und genreinen Mordes auch auf Frau Aksentijew aus. Schließlich wurde nach einer geheimen Verhandlung, in der die angeblichen intimen Vorgänge im Ordinationszimmer des Arztes zur Sprache gebracht wurden, beschlossen, Sonntag vormittags einen Lokalaugenschein am Ort der Tat, in Jezierzanc- Pilatkowce, vorzunehmen. Das Urteil wird erst für Montag abends erwartet. Ne SnIerWaguugen beim Scheu Wiener Jtonjnmtimin. Dell Leiter der Sparabteilung. Machet, zu zis»l Jahren schweren Kerkers verurteilt. B^r einem Schöffengerichte unter Vorsitz des Hofrates Dr. Schach ne r hatte sich gestern der 32jährig: Leiter der Sparabteilung des Ersten W teuer Konsumvereines Franz Machet wegen Beruntre uung von 150.571 Schilling Spareinlag en zu verantworten. Die Unterschlagungen reichen bis in das Jahr 1923 zurück. Machek spielte mit dem Gelde an der Börse, spekulierte in französischen Franken und erlitt 'erhebliche Verluste. Eineu großen Teil des Geldes gab er für seinen luxuriösen Lebeusaufwand aus. Die Kontrolle war äußerst mangelhaft, so daß Machek imstande war, die Abgänge durch Falschbuchungen zn verschleiern. Erst im Herbst 1925 wurden die Abgänge aufgedeckt. Die Leitung des Konsumvereines war eine Zeltlang bestrebt, die Unterschlagungen geheim zu halten, da sonst ein Ansturm auf die Kaffen des Vereines zu befürchten stand. Sie bemühte sich, von Machek Schadensgutmachüng zu erlangen, erhielt jedoch nur 6090 Schilling. Nach dem Zusammenbruch des Konsumvereines wurde gegen Machek die Anzeige erstattet. Bezeichnend ist, daß Machek über die Verwendung der großen Summen nur teiliveise Aufschluß zu geben vermochte und den Verbleib von 40.000 Schilling nicht auftlären konnte. Der Angeklagte, der geständig war, wurde zu zwei Jahren schweren Kerkers verurteilt. . Gchrdenerstrtzklage auf drei Milliarden gegen die verurteilten „Winer"-Jnuttiü«äre. Belm Wiener Zivickandes» gerichte wurde vom Verbände der Angestellten der Stadt Men nach Erledigung der Winex-Asfäre vor dem Strafgerichte gegen die verurteilten ehemaligen Vorstandsmitglieder der Win ex Emil Leonhart Freund und Srnatsrat Dr. Josef GrSll eine S ch a d v n e r f a tz v l a g e rat Dr. Josef Gröll eine Schadenersatzklage auf Zahlung von ungefähr drei Milliarden ein- . gebracht. ' Ter EinentumSvsrSehnst bei Ratengesthiften Hat keine 'rechtlkhe Bcvcututtg. Leopold S ü ßm e ie r hatte von einer Fayrravhändlerin zwei Näder inN atenzahlnngen gekauft. Eine Zeit lang zcchlte er die Raten, schließlich stellte er , jedoch Die Zahlungen ein und übergab der Händlerin an i ZahlnngSstatt gteci Akzepte. Atz er auch die nicht einlösen I Bei der Budgetberatung im Finanzausschuß stellte der christlichsoziale Agrarier Hofer zum Kapitel „Land- . ivrrtschast" einen Antrag, der die Regierung auffordert, die Handelsverträge zum Zwecke einer Revision im Sinne der agrarischen Schutzzollforderungen zu kündigen. Die Agrarier haben hier hauptsächlich die Handelsverträge mit Ungarn und Jugoslawien im Auge. Landwirtschaftsmiuister Thal er stimmte gestern diesem Anträge zu. Er meinte, mir Leinen Mitteln und Medizinen könne der Landwirtschaft nicht geholfen iverden, daher müsse auch die Frage d e r R e v i s i o n unserer -Handelsverträge ernstlich geprüft ioerden. Ueber den Antrag imrd beim Kapitel „F i n a n z e n" ab gestimmt iverden. Die Agrarier strebe» namentlich eine Erhöhung der Mehl- und Viehzölle an; das geht aus den Ausführungen des' Christlichsozialen Födermaher hervor, der in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses unter ' anderem erklärte: „Wir müssen trachten, den notwendige.» -Bedarf au Brotfrucht in Form von Getreide und nicht, wie es gegenwärtig geschieht, in Form von Mehl einzuführen, damit Futtermehle und Futterkleie .gleichzeitig im Inland hergestellt iverden kann, wodurch dje Voraussetzungen für eine ausgiebigere Mästung ge- .geben erscheinen. Tatsache ist, daß gegenwärtig die Absatzkrise auf dem Biehrnarkt ungemein drückend -.auf die Landivirtschaft wirkt. Der inländische Auftrieb .auf dem Wiener Markte geht ständig zurück. Während .im ersten Halbjahr 1924 aus Oesterreich iwch 20.706 Stück auf dein Wiener Markte aufgctrieben wurden, wurden im ersten Halbjahr 1925 bloß 16.531, im ersten .Halbjahr 1926 gar nur 14.000 Stück aufgetcieben. dies fANZ'INSTITDT M. »RAUM XIV., REiNDORFOASSc 42 TELEPHON Nt. SS-4Ö1 . SH »nt tag und &nnntrtlag von 7 bis tt VA r IfllTllOrCn t/yllFSB . £onn. und SFeterfagt vorm, w« 10 bi» 1 ftht JPüw*/i»am . [Montag und St eitag van 8 tr» tt tihr o)enioren-tAurse. Som. 4 AttÄ 7 {Perfektionen: SHittwoch, dametag, Sonn» ana &c*ertaee oon? Ats fl Uh SPrivatetunaen täglich za jeder Seit, S 3*50 393 fonttic, erstattete die Händlerin gegen ihn die Strafanzeige wegen Veruntreuung mit oer Begründung, daß die Rüder gegen Eigentumsvorbelt verkauft worden ioären. Der Richter sprach den Angeklagten mit folgender Begründung frei: Der EikentumKr-orhehalt in der Faktura sei eine rein formelle Sache, die heute bei allen Natenhiiudlern ü lich und in Wirklichkeit nicht ernst gemeint sei. Es handle sich um ein bloßes Scheingefchüft. In Wirklichkeit liege eine rein zimlrechtliche Forderung vor und die Strafgerichte feien nicht dazu da, Gläubigern auf kostenlosem Wege einen kostspieligen und langwierigen Zivi Prozeß zu ersparen. Von einer Benlntreuungsabsicht könne um so weniger gesprochen werden, als der Schuldner einen großen Teil seiner Forderung bezahlt und die Gläubigerin von ihm Akzepte an ZaUungSstatt angenommen habe. Der staätsanwnltschafttich« Funktionär meldete die Berufung an. sogar bei steigender Produktion. Hingegen befindet sich die Einfuhr in fortwährendem Dachsen. So zunr Beispiel wurden aus Rumänien im Jahre 1986 16.949, im Jahre 1926 sogar 23.690 Stück eingesüh-rt, '.nährend im übrigen ein Rückgang der Beschickung des Rindennarkres zu verzeichnen ist. Me Schweinezu--- suhr iveist eine Steigerung auf. Sie betrug im ersten Halbjah^.1925 285.434, im ersten Halbjahr 1926 300.093 Stück. Aus deu österreichischen Bmrdesländern wurden aus den Wiener Markt gebracht im Jahre 1934 3337, im Jahre 1925 1401 und im Jahre 1926 1045 Stück, während die Einsuhrzisfer aus dem Ausland im steten Zunahmen begriffen ist. So wurden. mrs Runiänien im Jahre 1924 782, im Jahre 1925 4553, im Jahre 1926 12.335 Stück; aus Po-len im Jahre 1924- 45.632, im Jahre 1925 279.219, im Jahre 1926 278.665 Stück einaeführ t." Aar LeKrmtengeseh. Gestern wurde vom Unterausschuß Zur Beratung dos .Aeinrentnerg-csetzes das Gesetz über einen Fürchrgefond-S für Leiibrentenverisicherte (Loibrentnergesetz) beschlossen. Der Gesetzentwurf stell: gegenülber dem früheren Entwurf eine wesentliche Verbesserung dar. Anspruch auf die Auswertung der Leibrente haben ö st e r r eichi s ch o B u nS eSb 2 r» ger, wenn sic bis zum 31. Dezember ISIS gegen eine zur Zeit des Vertragsabschlusses in Oesterreich zum Betriebe der Lebensversicherung zugclassene Versicherungsanstalt den Anspruch auf eure Leibrente erworben haben. Der Wohnsitz 'oes Leibrentners muß im Bundesgebiete Kegen und die Auswertung darf 3600 S. bzw., wenn sie derart HAfSbeldürftig sinid, daß sie ständig der Hilfe einer anderen Person bedürfen. II yOlMSWIHTSCHAffT [ RevifionderSefterreichischenHandelsveürSge. Hohe SinsuhkMe für Metzl uuS Schlachtvirtz. <4. Fortsetzung.) Tag der Schrecken. Aus den Auszeichnungen einer russischen Jüdin. Von Leo G. Stein. Jedes Gespräch ließ uns zusammen schreie.! und zu ie.r -bereitliegende» Waffen greifen. Hier und da horten wir aus der Ferne einen unartikulierten Laut,, von dem »vir nicht ivußten, ob es ein Klirren oder Schreien fei. Die Unruhe lastete auf uns, wie ein nervenpeinigender Albdruck. Obgleich mein Mann eine entschlossene Miene zur Schau trug und sich Mühe gab, ruhig zu erscheinen, erkannte ich, wesckM Zieher in ihm glühte. Die Stunden schlichen mit bleierner Langsamkeit vorüber, und wir wußten nicht, was uns in der nächsten Minute erwartete. Meine Ettern saßen mit bedrückten Mienen da, und ich bemerkte besonders auf.dem. Gesichte meiner alten Mutter, einen Ausdruck, der nur alle Beherrschung raubte. Wann würde das Gewitter kos.-- brechen? 4 Der nächste Morgen verriet durch nichts, daß sich etwas ereignen würde. Wagen fuhren vorüber, mit Fleisch, Ge-, müsen und Früchten beladen, Bauernjungen führten im Handkarren Ziegenmilch und schrien in jede Tür hinein^ rvelche offen stand. Ein baumlanger Russe mit gutmütigem' Gesicht trat, aus dem gegenüberliegenden Wirtshaus und trug, offenbar sich freuend aus den kommenden Genuß,- ich einem Korbe eine große Anzahl Schnapsflasch«"' uni> saubrer Gurken. Es war der gewohnte friedliche Morgen, und . mein Man» beschloß, auszugehen; er wollte sich in allernächster Nähe nach dem Stand der Dinge erkundigen mch dann zurückkehren. Cr ging fort — iam aber nicht toieder. Erst «n Abend habe ich ihn im jüdischen Krank-nlmust Ivieder gM». Kcuun eirrc Viertelstunde, uastMm mein Manu sin» eüt* featt hatte, Horen mir ein wildes Poltern mck Schreien. Ich -.eile an das Fenster und beuge mich weit hinaus, sehe aus -allen Häusern Leute stürzen — seh« eine wilde Menschen- . Masse die Straße herunterkommen. Es find betrunkene Hvvligans.. Vor ihnen, das Gesicht ihnen zugekehrt, nach rück- .wärts stolpernd, ein Jude, in zerfetzten Kleidern, blutüberströmt und mit einem Knüttel gegen die Horde verzweifele sich wehrend. Rasch einen Revolver zur Hand — aber -da stch loiedcr am Fenster bin, sehe ich nur noch, wrn^der Mann .mit buchstäblich errtzweigespaltenem Schädel hinfällt und liegen bleibt. Ich schieße trytzdem — die Meute erschrickt, weiß nicht, woher der Schuß kounut und stürzt blindlings weiter, gegen den Judenplatz zn. Judessen haben sich einige junge Li-Utr zusammengetan und nehmen die Verfolgung der Fliehenden auf. Es herrscht einige Minuten Ruhe. Meine .Mutter sitzt bleich, in sich zusammengesunken da, wiegt ihren -'Körper leise hin und her und urie Worten, die ein ©emtjdj vyn Weinen und Gesang sind, nrst sie ihreit Gott uni, .Hilfe an. Meill Vater ist stumm und unbeweglich; nur ans seinen Augen spricht ein Jammer, daß ich Mühe habe, das aufsteigende Schulden zurückzuha't u. Wieder e.töut wilde) Geschrei. Schräg unserein Hause gegenüber befindet sich ein Garten mit niedrigem Zaun und niedergerissener Pforte. . Da sehe ich vier Buben, sie mögen sechs oder sieben Jahre - alt sein, angstgepeitscht gegen das Tor rennen, und hinter ihnen einige Hooligans; aber die sind rascher am Ziel, postieren sich zu beiden Setten des Einganges und schreien, und johlen. Mir steht das Herz still; eine unheilvolle Mach): .hält meine Glieder mü eisernen Ketten umNammert; ich will die Hand mit dem Revolver hebeit und kanns nicht, i Ueber die Leiche hinüber, die auf der Straße in einer'Blut-! lache liegt, schweifen meine Blicke zu den vier Kindern ich Garten. .Ihre Gesichter sind vom raschen Lauf getötet, d« Jjv>,i,eiuoücr, flfcbüt schwcistbrdeckt an den Wanken, mrd ous ihren Zügen spricht eure tvahnwitzige Angst, die Hilflosigkeit eines gestellten Wildes. „Na, vo^tvärts Täubchen!" ruft einer der Hooligans. „Habt keine Angst! Hier halten rvir die Säbel hoch; lauft rasch durchs Tor, bevor wir zusch'agen. Wenns eu>^ gelingt, soll eud) weiter nichts geschehen!" — Die Kleinen weinen — zögern — versuchen nach rückwärts zu fliehen, werden aber von ihren Peinigern daran verhindet -— zögern wieder - und wagen es endlich. Eins — zwei — drei — vier; sie sie rennen nnt geschlossenen Augen durch das Tor. Eins -— zwei — drei -- vier; sie fallen, der ein« der andere dort, wo er nach dein tödlichen Streich Hintauinelt. Ihre jungen Glieder zucken wenige Sekunden; aus den Kehlen dringt qualvolles Röcheln, dann liegen sie alle unbe'veilich. Ich schreie auf — ich schreie und schieße; habe ich einen der Wilden getroffen? Sie inenden sich urir zu; einer taumelt und hält sich am Zaun fest, aber vvnc Garten herauf nahen, schreierch mit vorgestreckten Revolvern, mehrere Männer. Die Henker fliehen — die andern ihnen nach. Die Lüfte zittern unhei!schwanger; es ist, als atmq ncan Blut ein. Was lärrut — tvas poltert —. was klirrt? Ein imldes Jauchzen und Siugeu — Schnlerzensschreie. und roheS Gelächter zerreißen die Luft. Ein seltsamer Zug wird anr oberen Ende der Gasse sichtbar und konnnt langsam näher. Es ist ein langer Leitertvageu, voll besetzt niit Männern und Weibern; sie trinken alle ans Schnapsflaschen, gröhlen und schreien immer» fort. „Es lebe das heilige Rußland — es lebe Väterchen, unser Zar!" und schleudern die geleerten Flaschen geie» die Fenster der Häuser. In ihrer Mitte, an einer Stange ^-if aeresselt, von einem besudelten Tallis uinhnllt. ein nreis.'r Jude. lKvrtjetzung

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