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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-09 · Heft 2796 (9.12.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2796 (9.12.1926)
Date
1926-12-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Mener Morssnzrikm,- M. zm Wien, Hvfmsrsray 9. Dezember 1926 _ ani KUiM «intf doch dla Ceschka-hote vh„ K«u»Mlri8. IM WltN »[»itfril« Hr.« Brand im Bukarest« . £et Lhronsaal zevftört. Bukarest» 8. Dezember (Orient-Radio). Im königlichen ..kti*. der im Zentrum der Stadt liegt, ist heute um Mitternacht ein Brand auSgebrochen, der sich infolge starken Windes rasch ausbreitete. Das Hauptgebäude, in fceat sich der Lhronsa ai und die EmpfangSsäle befinden, ist zerstört worden. Die Seitenflügel konnten gerettet und die EinrichtungSgegenstände vollständig geborgen werden. Die Mitglieder der Negierung haben sich an den Arbeiten zur Lokalisierung des Brandes beteiligt. Prinz Nikolaus, der mit der königlichen Familie im Palast von Gotroceni rvohnt, kam nach Mitternacht in die Stadt, um Erkundigungen einzuzichen. Im Lause der Nacht gelang es den Brand ein-udämmen. Eine Untersuchung hat ergeben, tatz daS Feuer in ^er Küche für die Hcsbcdiensteten entstanden ist. König Ferdinand fährt in ein französische- Sanatorium. Bukarest, 8. Dezember. Im Befinden de» Königs Ferdinand ist eine Besserung eingotreten, so daß fich der König demnächst zu einer Nachkur in ein französisches Sanatorium begeben wird. Während seiner Abwesenheit wird er von Königin Maria vertreten werden. Me Lawine. Drei Bvvnhardiiernnönche auf dem Lvrnhardpaß getötet. Aus Mailand wird gemeldet: 18 Mönche unt» Novizen des auf dem großen Bernhardpaß gelegenen Klosters von St. Bernhard, dessen Mönche feit je eine segensreiche Tätigkeit durch die Bergung verunglückter Bergwanderer entfalten, hatten gestern zur Uebung im Tkifahren einen Ausflug in irr Nichtu-ng des Col de Fenestre an der italienischschweizerischen Grenze unternommen. Ais sie am Fuße des Passes angelawgt waren, ging ungefähr um 10 Ulhr vormittags eine ungeheure Lawine von der PatzhShe nieder, erfaßte fünf von ihnen und trug sie auf italienischer Seite 300 Meter ins Tal. Die Uoberlebenden machten sich sofort auf die Suche nach Den Verunglückten. Nach einer Äunde fieberhaften ArbeittzNS konnten sie die fünf Verunglückten aus dem Schnee befreien. ZHrei waren unversehrt, iie drei anderen schwer verleyt und halb erstickt. Sie wurden sofort ins Krankenhaus Äbeuführt, konnten aber trotz künstlicher Atmungsversuche nicht gerettet werden. Die drei Verunglückten sind OrdenSprüsllnge ans der Schweiz. Erdrutschkatastrophe in Salzburg. Salzburg, 8. Degember. Bei den Salzach-Regu- /ierungsarbeiten erfolgte heute infolge eines Erdrutsches der Einsturz eines Wehrkopfes. Unter den Erdmassen und dem PölzungSmaberial wurden 13 Arbeiter begraben, von denen vier schwer verletzt, sieben leicht verletzt nnd zwei tot geborgen wurden. Erdbebeu in der Goldmine. Johannesburg, 7. Dezember (Meuter). Infolge eines Q^dbebens ist in der Goldmine von Wolhunter ein Erdsturz erfolgt, rmrch den vier Personen getötet nutz sieben verletzt wurden. Meuterei Im Hafen vou Sdingeu. Warschau, 8. DezemLer. Im Hasen von Gdingen x^oynia) haben 84 betrunkene polnische Matrosen» die zur Londtruppe verseht wurden, gemeutert. Zwei Unteroffiziere wurden verletzt. Ein Marinekapitän mußte von der Schußwaffe Gebrauch machen. Schließlich verhaftete die Gendarmerie dem größten Teil der Meuterer. Ser Vau der hebrSischm UaiverfiM I» gerusalem. Vergebung de< Projekte» ohne «duurrMräßige» Veit» bewerb. — Der Wiener jüdifche Angenieurverband Wiegt sich dem Pnotest der pakästinensWe« Ingenieur« au. Wir erhalten folgende Zuschrift: Am 11. November veröffentlichte der „Verband der Ingenieure und Architekten in Palästina" in der „Wiener Morgenzeituna" einen Protest gegen die Vergebung des Projektes für den Bau der jüdischen Nationalbibliothek und der hebräischen Universität in Jerusalem ohne vorhergegangenen öffentlichen Wettbewerb, wodurch eine Reihe namhafter jüdischer Baukünstler um die Möglichkeit gebracht wurde, für das Aufbauwerkzuarbeiten. _ Wir schließen uns diesem Protest vollinhUtttch an und »Heven die berechtigte Forderung, daß olle namhaften Bauten in Palästina auf Grund eines allgemeinen Wettbewerbes a uSgefchrleben und von einer lnternationalen Jurd beurteilt werden, v des Brandes jüdischer Ingenieure und Architekten für den Aufbau Palästinas: Arch. Otto Kolisch. Präses. Sm. W^wr Lj^t, G-s'vl^eny-er. Eine Kundgebung zionistischer Studenten. Der Seniorenkouvent der Wiener zionistisch-aLademikchen Verbindungen Kadlmah, Unitas, Livanonia, Maceaväa, Kegen wirken vorbeugend und lindernd die ärztlich erprobten und empfohlenen StttflfOll» Knoblauchtropfen. Vorzüglich bet Frauen in den Wechseljahren. Preis S 3.50. Erhältlich in allen Apotheken. 181 Erzeugung: Alte Feldapotheke, Wien, f. Stephansplatz. csnumah, Zoroania, Zevutray und Batt„ta teilt uns mit,. daß sich diese dem vom Verband der Ingenieure und Architekten in Palästina echobenen Protest» in welchem gegen die Vergebung bautechnicher Arbeiten an der Universität und Nationalbibliothek in Jerusalem, mit Umgehung des allgemeinen Wettbewerbes» an Rtchtjuden Stellung genommen wird, vollinhaltlich ansthließen. Reine BerlSnsekung de« Ladenschluss». Wie Bestrebungen gescheitert. Die Bestrebungen der Kaufleute, namentlich der Detallbaudler, wenigstens zu den Feiertagen die Hinausschiebung der Geschäfts sperre von 6 auf Kalo sieben Uhr abends zu erlangen, können als gescheitert angesehen werden. Cs besteht auch keine AuSsKyt dafür, daß Bürgermeister Seih dem Verlangen des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft nach einer Verlängerung der Geschäftsfperre für die Weihnachtszeit entsprechen wird, zumal der Bürgermeister in dieser Angelegenheit nur im Einvernehmen mit beiden Teilen, den Unterney.nern und den Angestellten, vorgeben will. Ein solches Einvernehmen ist eben nicht zu erzielen. Ueber den Stand der Angelegenheit äußern sich berufene Vertreter der Kaufleute in der „Korr. Herw.'l" folgendermatzen: Die beiden Gremien von Sech?hiuS und Hernals, der sozialdemokratische Verband der Kaufleute und Gewerbetreibenden und die Genossenschaft der nlchtprotokollierten Kaufleute wiren dafür, daß den Forderungen der Angestellten entsprochen wird» wodurch eS möglich gewesenwäre, an90Tagen im Jahre, also zu O st e r n, P f i n g st e n und Weihnachten, oder wie die D-etailkaufteute in den älteren Bezirken wünschten, an SamStagen und zu Weihnachten die Geschäfte bis halb sieben Uhr abends offen zu halten. DaS Gremium war dagegen und so konnten mit den Angestellten keine Vereinbarungen getroffen werden. Die LevenSmitte'HSndler werden noch einen neuen Versuch machen, mit den Gehilfen zu einer Vereinbarung zu gelangen, und zwar auf der Basis, daß in den Sommermonaten, wo das Geschäft schwächer ist, die Laden früher gesperrt, dafür aber in den Zeiten stärkerer Geschäfte und vor Weihnachten die Geschäftswerre verlängert wird. Durch Annahme dieses Vorschlages würden.die Gehilfen profitieren. Ob sie jedoch in Anbetracht der Haltung, welche das Gremium bisher gegenüber den Angestellten eingenommen hat, auf das Anbot der LebenSmittelhändler cingehen w-rden, ist allerdings noch fraglich. ' SS Fahre Mischer Na«!-»aUoads. Die Jubiläumsfeier in Oesteweich. DaS Wiener' Präsidium des Keren Kajemeth teilt uns mit: DaS Zöjäbcige Jubiläum des Keren Kajemeth in Wien und der österreichischen Provinz wird auf folgende Weise gefeiert werden: Jede Gruppe (BezirksseMon, Ortsgruppe usw.) ernennt ein Festkomitee und veranstali'ei einen Festabend aus Anlaßdes 26jährigen Jubiläums des Keren Kajemeth, und zwar am 18. oder 19. Dezember. Der Festredner wird durch die LandeSkonnnission gestellt. Alle Zionisten und Freunde des Keren Kajemeth beteilegcn sich an der Massenadresse an den Keren Kajemeth, und zwar möglichst durch eigene Keren Kniemelh-Telegramme. Die Telegramme werden an daS Haupibureaü nach Jerusalem abgesandt. DaS finanzielle Ergebnis wird zur Eintragung der Gruppe in das spezielle Zubiläums-Golden-Buch des Keren Kajeme.'h verwendet. Jeder Zionist und Freund des Keren Kajemeth übernimmt bei der Feier sein diesjähriges Selbstrontingent. — Jeder übernimmt es, im Jahre 6687 zehn neue KKL-Büchsen zu placieren, davon fünf im Jubiläumsmonat. — Alle treten der Rabattsektion des Keren Kajemeth bei. Wien, v. Dezember 1926. Das Wetter. Gestern herrschte naßkaltes Winterwetter mit geitweis-en Schneefällen. Die Voraussage läßt keine Aenderung des herrschenden WettercharcvkterS erwarten. Die Telephonverbindung mit Budapest »ob Belgrad wieder, -ergesteltt. An störten , . . post gemekdtt wird, mit großer Energie gearbeitet. Besonders große Mühe macht die Herstellung Ser Linie Oederchuvg— Stelnamanger, deren Netz vollständig unbrauchbar geworden ist. Die Wlederherstellungsarbeiten werden dadurch behindert, daß auch heute noch ein he f t i g e r Orkan wbte. Wenn sich da» Wetter günstiger gestaltet, rürft?n alle inländischen Linien innerhalb einer Woche wieder hergestellt sein. Am Nachmittag wurde der Telephonverkehr mit Wien wieder ausgenommen In gang Jugoslawien gab eS hohen Schnee, der Un ZugSverkphr vierstündige Verspätungen verursachte. Agram war durch zwei Tage von jedem »hr atgeschnltten. Von den vierzig Uebarlondtekegraphen- und Telephonlevtungen fuuMonieren erst wieder vier, darunter auch die mit Wien. Tod des Ministerialrates Dr. Ehrenfeld-Pop. Der 50jährige. pensionierte Ministerialrat im Bundes- Ministerium für Handel und Verkehr, Dr. Richard Ebrenselld- Pop, der, wi« berichtet, sich am 7. b. M. in seMtmörverttcher Avskht eine Krgel!n die SGäfe gejagt hat, ist in der Nacht zum 6. d. M. gestorbem Tod dmch LeuchtyaSvergisttmg oder durch Gift. ta einem Zimmer im Hause 10. Beg^ PuchSibaumplatz Wurde in der Nacht zum 6. d. M. der Wjäbrige ZuckeMckergehilfe Georg Sgekety leblos auifgeiunden. Der Raum war mit Seuchtaas erfüllt. Die vom Kommissariat Favoriten ontse^ete Kommission fand auf den L t p p e n des jungen Mannes ^>uren et-neS bröfeligen, zuckerartigen Pulvers von weißer Farbe, dessen Art und Herkunft nicht feftgestellt werden könnt«. Mit Rücksicht auif diese» Umstand wurde der Vorfall der StaatSamvaltschajt > der Wiederherstelluna der durch Echneestürme zerungarischen Letephonli-nien wird, wie uns aus Buda- OBST. PATENT Ö. R. PATfiNT Vas Elastische f Ußkissen, Ideale Schuheinlage beseitigt sofort Pufl^Ermüduttgsedimeneii) Sohlen-1 Bei Postbestellung brennen und Platffufibeechwerden I Sdiuhnumraer angeben APOTHEKE, Wien, II.. EnAStfasse 25 angezeigt und der Antrag auf gerichMche Oaffnung dei Selche gestellt. Blutiges Familiendrama in Paris. Die Pariser Morgenpresse berichiet über ehren Vorfall, der sich gestern in einer eleganten Wohmmg des Boulevard des ChampS Vlyhee zugetragen hat. Der amerikanische Millionär Pa y n e geriet bei der Nackiprüfung der HauShaltungS« bücher mit der Gefellschaifterin seiner kranken Gattin im Streit und erschoß sie. Darauf begab er sich in da» Zimmer seiner Frau und schoß auch »riese nieder; s^ließlich jagte er ich selbst eine Ki.gel in den Keys. Alte drei Personen ind tot. Verhaftung eines Oestemeichers im Haag. Das WolsNche Bureau meldet aus dem Haag: &qiuu 4/uv %vut||tujc vuuiiu uictuci uuv uciu «yiiuy« wurde der Oestorreicher Paul Beer velhmet» der feit einigen Jrh en in Holland wohnt uns buedj feine Propaganda für den Weltfrieden und verschiedene FriedenSorganimtionen und durch den Vertrieb eines die FriedenSidee behandelnden Theaterstückes bekannt wurde. Cr soll verschiedene Leute, von denen er Geldbeträge zu angeblick guten Zwecken erhielt, geschädigt haben. Er wird mvra-n über die holländische Grenze abgeschoben werden. Verlobung Fascha Hekfetz'. Alle Dudapester Blätter bringen >d>ie Nachricht, batz sich Violinvirtuose Jascha Hoifetz mit der Budapester Echan« spielerin Juci La baß verlöt hat. Die Zivilehe soll r» Paris im kommenden Somr. vollzogen werben. Englische Ehrung für Professor EiselSbepg. Die „Bossischs Zeitung* meldet aus London, daß die Li st er«Medaille für hervorragende Leistungen aus dem Gebiete der Clhiru-rgie mit einer Beigabe von 600 P'l'u nd dem Wiener Chirurgen Pvofeffor Dr. Eise l Sb erg ver« liche-n worden ist. Ablenkung des BahnbofrundverkehreS. In der Nacht von Freitag auf SamStag wird wegen FahrdrMauSwechfflung der Bahnhofrunbvevkehr zwischen Prinz Eugenstraße und dem Mariahivfergürtel über die Karolinengasse bis MargUre-tenplatz « (Gleis der Linie 16) Ma-rgaretenstraße « Nei-nprechtSdorfersiraße - Schönbrunner« straßs - Gumpendorferstraße -.Wallgasse - Neubaugürtel ge, führt werden. DaS jüdische Nealgymnastum leidet schon seit langem an Raummangel. ES toucte daher der Plan aufgegrvffen, ein neues Stockwerk ouszu'tauen, was sich bautechnisch leicht durclilführen läßt. Zugunsten dieses Baufonds fand am Dienstag avenrs im Kursalon der Stadt Wien eine von den zionistischen Frauenorgan«sationen Wiens veranstaltete Mädemre mtt anschließendem Tanz statt, dre in jeder Bezieh: ng wohl gelungen ist. In seiner Chanukah-Festrede betonte der Präsident des Zloniitiichen Lanteslomilees, Dr. Leo Go l db a m m,e r, unter a-nÄrrem, daß es MUchi eines.jeden lMvußten Juden sei. bas jüdische Realgymnasium, cie einzige jüdische Mittelschule in Wien, auf daS kräftigste zu unterstützen. DaS vortreMiche Programm der Mademie wurde von ausgezeichneten Kräften und zwar von Otto Schujlhof (Klavier). Gertrud Kraus (Tanz), Beda (Humoristi's-che Vorträge). Gisa Blatt (Gesang) und Grete Bach (Rezitation) bestritten. Landaufenthalt für arbeitslose Jugendliche, Mit Zustimmung des Ministeriums für soziale Verwal« tu-ng und im Einvernehmen mit -ter Ärbeiterkammer in Wien wurde mit der LehrlingSsüriorgeaktion ein Uebereinkommen getroffen, wonach jugenoltche Arbeitslose auf die Dauer von je vier Wochen in eines der sechs Heime der LehulingSfürsorgeaktion gesendet werden können, wenn chr GesundheitSgustanü -ten Aus enthalt wünschenswert erscheinen läßt. Für diese Aktion kommen nur jugendliche Arbeitslose bis zum Alter von 18 Jahren in Frage (in Ausnahmsfällen- bis zu 20 Jahren), vorausgesetzt, daß sie den Anispruch aus die A r b e i t s l o s e n u n d e r st ü tz u n g haben. Diesen jugendlichen Arbeitslosen wird der Weitetbe» zug der Unterstützung in ter vollen Höhe durch vier Wochen (wlihrend dos Ansendha-ltes im Heime) gewährt. Alle arbeitslosen Jwgendlichen mit Un'lerstühuna müssen sichbeim Arbeitslosenamt melden, alle jene, die nicht im Bezug der AvbcitslosenunterMtzung stehen, müssen sich in der Zentrale der LchrlingSsilrsorge-Aibtion, Wie-n, 1. Bez., Hanuschgasse 8. melden. Die nächste Entsendung in «t-ie Erholungsheime evfolgt am Donnerstag, den 10. De-embsr nach Fi schau a. » Schneebergbahn und Bruck a. d. Leitha. Vereine. VorlrSge unv Versammlungen. I. v. B. „UnitaS. Heute, abends 0 Ulhr, Seminar: Bor» Sdes A. H. Red. Theodor M out es er; Aus der Gate der zvonistischen Studentenschaft an den Wiener Höchen. — tzlvnifttsche Jngendgruppe Leopoldstadt, L. Bez^ Zivku-Sgasse 63. Heute. 8 Uhr abends, GeschichtÄurs umter Führung des Herrn Josef Lanczwer. — Ausstellung „Die Frau von heute", 8. Bez., Mserstrahs 83. Heute. Ht\ Uhr vorm.: Rasche Pflege des Haares (Herr Nefzger); 8 Uhr ^achm.r Schach dem Alter (Helene P e ßi); 4 Uhr: HauSartzett als Turnen.(Turnlehrerin Frl. Tilde Wiener); 6 Uhr: Körperpflege ker Frau» 3. Folge (Dr. Meka Pappenh e i m). — Verein psychologifchrr Schriftsteller und Fors«hyr „Nirwana". SamStag. den 11. Dezember, 8 Uhr abends, im Saale der Väckergemo senschaft. 8. Bez^" Moriamgasse 18. Bortrag E..Fiedler über Mege zur Mystll*. Gäste willkommen. Jüdlsch°nllademische Lese- und Redehalle, Brünn. Das öOfemestrige C«tiftungssest der Yüdisch-a-kademkichen Leseu>nd Redehalle rn Brünn sindet in der Woche vom 18. -iS 30. Februar 1987 statt. Repräsentations-Ball den 19. Februar 1967 im Stadion. ' Predigten in den ksoaetttischen Gemeindetempeln. Freitag finden bei dem um 4 Uhr 16 Min. beginnewten Abenidäy«1«-- Dienste in den nachbenannten Gomemdetempel" Predigten statt und zwar: 1. Vez., Seitenstettengasse 4 (Obermvbmer Dr. E. P. DhajeS), L. Bez., Tempelgasse ö (Rabbiner Dr. M. GrumvaD), 18. Bez., Hubergaffe S (Ravbiner Dr. P M. Bach). — Am SamStag. um 3 Uhr nachm., sindei e«r Fuge ndgottesdtenst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und BesikU-Synagogen des 1., & Ö, und 30. Bezirkes statt. 866635

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